ALM2'319 Beiträge · seit 201120. Dez. 2019 · #21Mmmhhh….
Drohnennutzung in den NPs ist nicht erlaubt. Desgleichen Holzeinsammeln. Ganz zu schweigen von Geschwindigkeitsüberschreitungen herbeiführen. Wobei man sich bei letzteren dann noch brüstet, statt zweier Strafzettel nur einen hat bezahlen müssen, da man mit den Straßenordnungshütern verhandelte.
Sodann frage ich mich, weshalb man Gebote in Frage stellt, Verbote charmant übergeht und unbeachtet lässt sowie durch vermeintliches "Verhandlungsgeschick" Ordnungshüter dazu bringt, einer Strafvereitelung im Amte Vorschub zu leisten, nur weil man eben Tourist ist. Dann brauchen wir uns alle nicht zu wundern und zu beschweren, wenn sich zu der Strafvereitelung dann irgendwann Amtsmissbrauch und persönliche Vorteilsnahme im Amt/Korruption kommen, über die wir hier dann lebhaft im Forum debattieren und die wir zum Kotzen finden. Die kausale Ursache dessen wird dann aber gerne vergessen.
Ich finde es... simpel ausgedrückt.... zum Kotzen, wenn wir uns als Touristen in Afrika nicht so verhalten, wie wir es von Touristen und sonstigen Mitbürgern im eigenen Land erwarten. Ich möchte mir nur allzu gerne die Szene vorstellen, in der Reisende mit 100 km/h durch den Elbtunnel flitzen, geblitzt und angehalten werden und dann mit der Verkehrspolizei das Verhandeln anfangen; alles mit dem Hinweis, daß man auf dem Weg zum Nordseestrand sei.
Aber am verwerflichsten erachte ich, daß man sich mit seinen Vergehen publikumswirksam mittels Youtube-Viedeo brüstet und selbstbeweihräuchert.
Sorry, für das ganze habe ich zu meinem großen Nichtbedauern überhaupt kein Verständnis.
Alm
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201720. Dez. 2019 · #22SunLander schrieb:
Aber eines muss ich dann doch noch sagen. Ich finde das Drohnenverbot in den Nationalparks sehr, sehr schade. Mindestabstände zu Tieren oder ggf. andere Regeln könnten in der Zukunft besser sein.
"Aber" eines muss ich Dir noch sagen nach ein paar unliebsamen Drohnenstörungen in verschiedenen NP und am Okavango (kein NP aber absolute Stille) und diesen bescheuerten Typen, die meinen die anderen Besucher mit ihrem unsäglichen Lärm belästigen zu dürfen.
Sollte jemals so ein Ding vor mir landen werde ich sicherlich nicht bremsen.
Ja, ich bin der Meinung, dass dieser Unfug grundsätzlich und überall verboten sein sollte, außer mit entsprechenden Ausnahmeregelungen, die einen tieferen Sinn verfolgen, jedoch niemals für Touristen/Privatpersonen.
Darüber gibt es für mich auch keine Diskussion.
Gila
immerunterwegs134 Beiträge · seit 201820. Dez. 2019 · #23Hallo Gila,
Dann sollte man vielleicht all die Flugbewegungen über dem Okavango Delta, Sossusvlei, diversen Wasserfällen, etc. auch gleich verbieten. Keine Aussenborder mehr auf all den Flüssen, es wird selbst gerudert. Und in den Parks nur noch Elektroautos zulassen. Keine Generatoren mehr bei Stromausfall. Damit endlich Schluss ist mit dem unsäglichen unerträglichen Motorenlärm.
Gruss Eva
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200920. Dez. 2019 · #24Drohnen bieten abwechslungsreiche Bilder aus aussergewöhnlichen Perspektiven und sind deshalb ein ganz wunderbares Gestaltungsmittel.
Sie grundsätzlich zu verteufeln halte ich für fehlplatziert. Das sie in Nationalparks verboten sind ist eine logische Konsequenz denn auf Selbstregulierung zu setzen ist bei einem Event wie "Safari" schlicht eine Fehleinschätzung. Die Verlockung, die Herde Elis von oben "nur mal kurz" zu filmen ist einfach zu gross. Oder das Löwenrudel am Kill mit wartenden Geiern...
Wohin eine Überregulierung führt, sieht man ja eindeutig in Südafrika wo quasi alles verboten ist. Freier und entspannter geht es da in Botswana zu, wo sehr vieles möglich und erlaubt ist und ich nicht feststellen kann, dass die Tierwelt Botswanas irgendwie verstörter wäre als die in Südafrika.
Respekt ist wie nahezu immer das Thema. 🙂
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201720. Dez. 2019 · #25immerunterwegs schrieb:Hallo Gila,
Dann sollte man vielleicht all die Flugbewegungen über dem Okavango Delta, Sossusvlei, diversen Wasserfällen, etc. auch gleich verbieten. Keine Aussenborder mehr auf all den Flüssen, es wird selbst gerudert. Und in den Parks nur noch Elektroautos zulassen. Keine Generatoren mehr bei Stromausfall. Damit endlich Schluss ist mit dem unsäglichen unerträglichen Motorenlärm.
Gruss Eva
Genau.
Und das verhasste Jagen erfolgt in Zukunft nur noch mit Pfeil und Bogen, damit kein Knall die Ruhe stört.
Ich sehe, wir sind auf einer Wellenlänge.
🤩
Gila
LOloserGast21. Dez. 2019 · #26Hallo SunLander, noch ein Tipp zur Verbesserung. In der Kalahari gibt es keine „waterbucks“ (23:25), deine Wasserböcke sind Gemsböcke.
@Drohnen
Mit den Drohnen ist es halt auch nicht anders, als mit anderen Vergnügungen und Neuheiten. Für einige hat es einen Mehr-und Erlebniswert, aber wenn es (zu) viele werden, hat es Nachteile und sie werden zur Belastung für die Allgemeinheit. Aus diesem Grund werden eben Motorboote auf Seen, Mountainbikes auf Wanderwegen oder Miet-E-Scooter in der Stadt verboten, um ein gerade aktuelles Beispiel zu nennen. Ich persönlich finde das i.O., geht ja nicht anders.
Eigentlich interessiert mich aber folgendes an der Drohnenhype auf Reisen, was aber jetzt nicht speziell oder ausschließlich auf diesen Thread gemünzt ist.
Ich gehe davon aus, dass sich nicht alle die Mühe machen, die nötige Erlaubnis dafür einzuholen und dass außerdem bei manchen eine zumindest teilweise kommerzielle Nutzung der Videos vorliegt; sei es für Werbung, Erwerb oder zur Finanzierung des Traumes vom Pfadfinderleben. Daher ja auch der Drang, möglichst viele Klicks für die clips zu generieren. Ich nehme auch an, dass kommerzielle Nutzung jeglichen Bildmaterials aus Nationalparks erst recht lizenz- und gebührenpflichtig ist, womit dann gleich mehrere Übertretungen von Regeln vorliegen würden. Aber sicher gibt es eine Grauzone dabei.
@Holz. Man kann auch gut Kampieren ohne ein Feuer zu machen bzw. nur dann, wenn man es braucht. Lagerfeuer war für Pfadfinder, Romantik hin und her, man braucht das nicht jeden Abend. Und wenn doch, kommt man mit einem Bruchteil des Holzes aus, das man hier in jedem Beitrag sieht. Kein Lagerfeuer zu machen, erhöht auch die Sicherheit beim Freikampieren, weil man besser sieht.
Grüße
AOaos1'166 Beiträge · seit 200822. Dez. 2019 · #27Gila.Bend schrieb:SunLander schrieb:
Aber eines muss ich dann doch noch sagen. Ich finde das Drohnenverbot in den Nationalparks sehr, sehr schade. Mindestabstände zu Tieren oder ggf. andere Regeln könnten in der Zukunft besser sein.
"Aber" eines muss ich Dir noch sagen nach ein paar unliebsamen Drohnenstörungen in verschiedenen NP und am Okavango (kein NP aber absolute Stille) und diesen bescheuerten Typen, die meinen die anderen Besucher mit ihrem unsäglichen Lärm belästigen zu dürfen.
Sollte jemals so ein Ding vor mir landen werde ich sicherlich nicht bremsen.
Ja, ich bin der Meinung, dass dieser Unfug grundsätzlich und überall verboten sein sollte, außer mit entsprechenden Ausnahmeregelungen, die einen tieferen Sinn verfolgen, jedoch niemals für Touristen/Privatpersonen.
Darüber gibt es für mich auch keine Diskussion.
Gila
Auch, wenn du nicht diskutieren willst. 😉
Dir ist hoffentlich bewusst, dass der Geländewagen, indem du dich fortbewegst, um ein vielfaches lauter ist als eine Drohne. Da fühle ich mich auch gestört, wenn ich bereits Minuten vor Ankunft Motor- und Fahrgeräusche ertragen muss. Dennoch fällt mir im Traum nicht ein, vorsätzlich eine Sachbeschädigung an den lärmenden Geländewagen vorzunehmen.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201622. Dez. 2019 · #28Irgendwie scheinen Drohnen ähnliche Eigenschaften zu haben wie Katzen. Die klettern auch immer genau den Leuten auf den Schoß, die Katzen nicht ausstehen können 😗 .
Anders kann ich mir nicht erklären, dass Drohnen immer nur den Leuten "um die Ohren knattern", die sie am liebsten mittels Affenzwille runterschießen oder am besten gleich ganz verbieten wollen. Daß die Drohnen dann noch allen Regeln der Physik trotzen und trotz Akkulaufzeit von max. 20 Minuten stundenlang ihr Unwesen treiben und das, obwohl sie ab einer Flughöhe von etwa 30 Metern kaum noch zu hören sind, kommt noch dazu.
Yanjep
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201722. Dez. 2019 · #29yanjep schrieb:Irgendwie scheinen Drohnen ähnliche Eigenschaften zu haben wie Katzen. Die klettern auch immer genau den Leuten auf den Schoß, die Katzen nicht ausstehen können 😗 .
Anders kann ich mir nicht erklären, dass Drohnen immer nur den Leuten "um die Ohren knattern", die sie am liebsten mittels Affenzwille runterschießen oder am besten gleich ganz verbieten wollen. Daß die Drohnen dann noch allen Regeln der Physik trotzen und trotz Akkulaufzeit von max. 20 Minuten stundenlang ihr Unwesen treiben und das, obwohl sie ab einer Flughöhe von etwa 30 Metern kaum noch zu hören sind, kommt noch dazu.
Yanjep
Nun ja, aber diese 20 Minuten können manchmal die entscheidenden sein. Stell dir mal Folgendes vor: Myanmar, Bagan, Sonnenaufgang, wir sitzen auf einem der vielen Tempel dort, in der Ferne steigen Ballons auf, es herrscht eine mystische Ruhe und Stimmung. Und plötzlich fängt so eine Drohne an zu summen... Seitdem hasse ich die Dinger bzw. die Menschen, die sie betreiben, wo andere gestört werden.
immerunterwegs134 Beiträge · seit 201822. Dez. 2019 · #30Da hattet ihr ja irre Glück, dass die Heissluftballons weit weg waren! Die werden schließlich mit starken motorbetriebenen Ventilatoren gefüllt, was einen Riesen Lärm verursacht. Und auch im Flug sind die Dinger alles andere als lautlos. Damit Sie in der Luft bleiben, muss ja immer wieder der Brenner gezündet werden. Ich lebe in einer Gegend, wo regelmäßig Ballons unterwegs sind und kenne dies Geräusch nur zu gut. Aber ich flippe deshalb auch nicht aus, winke freundlich und freu mich für die Leute. Und nach ein paar Minuten ist wieder Stille im Garten.
Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.
Ich kenne Bagan übrigens nur von Fotos, die aber oftmals Heißluftballons über den Tempeln zeigen. Echte Rummelplatzstimmung, dort am Himmel, ist halt auch wieder son "must".
Gruss Eva
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200922. Dez. 2019 · #31Alles eher OT hier...
Drohnen sind hier weniger verboten um die Menschen nicht zu nerven als vielmehr die Tierwelt nicht zu belästigen.
Elefanten flippen aus, weil sich die Drohne wie eine Biene anhört. Tiere haufenweise für aussergewöhnliche Aufnahmen zu plagen ist nicht ok, auch wenn der Reiz gross ist. Es reicht doch schon wenn die prof. Filmteams diese Bilder erstellen und liefern.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201723. Dez. 2019 · #32immerunterwegs schrieb:Da hattet ihr ja irre Glück, dass die Heissluftballons weit weg waren! Die werden schließlich mit starken motorbetriebenen Ventilatoren gefüllt, was einen Riesen Lärm verursacht. Und auch im Flug sind die Dinger alles andere als lautlos. Damit Sie in der Luft bleiben, muss ja immer wieder der Brenner gezündet werden. Ich lebe in einer Gegend, wo regelmäßig Ballons unterwegs sind und kenne dies Geräusch nur zu gut. Aber ich flippe deshalb auch nicht aus, winke freundlich und freu mich für die Leute. Und nach ein paar Minuten ist wieder Stille im Garten.
Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.
Ich kenne Bagan übrigens nur von Fotos, die aber oftmals Heißluftballons über den Tempeln zeigen. Echte Rummelplatzstimmung, dort am Himmel, ist halt auch wieder son "must".
Gruss Eva
Das Gebiet ist recht groß, und wir waren sehr weit weg vom Startplatz. Sie kamen dann auch über unseren Tempel, da war es aber schon hell, und die Stimmung nicht mehr so toll. Da hätte er gern seine Drohne nutzen können.
Das ist auch nicht vergleichbar mit deinem Garten, wo du nach Durchfahrt der Ballons wieder die gleiche Stimmung hast wie vorher. Dort gibt es früh ein paar Minuten, wenn die Sonne aufgeht, in denen die Stimmung ganz besonders toll ist, kann man nicht beschreiben. Das erlebt man einmal im Leben, nicht täglich.
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201723. Dez. 2019 · #33aos schrieb:Gila.Bend schrieb:SunLander schrieb:
Aber eines muss ich dann doch noch sagen. Ich finde das Drohnenverbot in den Nationalparks sehr, sehr schade. Mindestabstände zu Tieren oder ggf. andere Regeln könnten in der Zukunft besser sein.
"Aber" eines muss ich Dir noch sagen nach ein paar unliebsamen Drohnenstörungen in verschiedenen NP und am Okavango (kein NP aber absolute Stille) und diesen bescheuerten Typen, die meinen die anderen Besucher mit ihrem unsäglichen Lärm belästigen zu dürfen.
Sollte jemals so ein Ding vor mir landen werde ich sicherlich nicht bremsen.
Ja, ich bin der Meinung, dass dieser Unfug grundsätzlich und überall verboten sein sollte, außer mit entsprechenden Ausnahmeregelungen, die einen tieferen Sinn verfolgen, jedoch niemals für Touristen/Privatpersonen.
Darüber gibt es für mich auch keine Diskussion.
Gila
Auch, wenn du nicht diskutieren willst. 😉
Dir ist hoffentlich bewusst, dass der Geländewagen, indem du dich fortbewegst, um ein vielfaches lauter ist als eine Drohne. Da fühle ich mich auch gestört, wenn ich bereits Minuten vor Ankunft Motor- und Fahrgeräusche ertragen muss. Dennoch fällt mir im Traum nicht ein, vorsätzlich eine Sachbeschädigung an den lärmenden Geländewagen vorzunehmen.
Du redest Unsinn (Motorengeräusche) und Du bist der Einzige der von "vorsätzlicher Sachbeschädigung" schreibt und mir eine solche unterstellt.
Du bist also zu Fuß unterwegs auf den von Dir genannten Reisen? Finde ich supertoll.
Ob Du genauso redest, wenn Du gemütlich auf Deinem Campingstuhl sitzt, in die Ferne schaust und vielleicht Tiere beobachtest und irgend ein rücksichtsloser Zeitgenosse lässt "nur 20 Minuten" (jemand schrieb das hier) so ein Ding wenige Meter über Deinem Kopf kreisen.
Gefällt mir: Ich bremse für Tiere aber nicht für Drohnen! 😄
Yoda911873 Beiträge · seit 201623. Dez. 2019 · #34Da wir ja hier inzwischen völlig 'off topic' hier mal wieder eine Drohnendiskussion führen, gebe ich auch mal meine Senf dazu.
Ich würde ja - innerhalb der rechtlichen Grenzen - für eine differenzierte Nutzung nach gesundem Menschenverstand plädieren.
Eine Drohne, die über einem (lauten) fahrenden Auto oder Boot mitfliegt und filmt - in der Regel kein Problem.
Eine Drohne, die tagsüber mit Erlaubnis des Hausherrn eine Guestfarm von oben 'dokumentiert' - i.O.
Eine Drohne, die in der Sundowner-halben Stunde vor der Terasse der Guestfarm / der Lodge fliegt - ein no-go, AUSSER man ist definitiv allein oder alle Anwesenden sind ausdrücklich einverstanden (wollen vielleicht sogar eine Kopie der BIlder?)
Eine Drohne in Wildtiergebiet wenn kein Tier zu sehen ist - definitiv NICHT. Auch der regelmäßige Hinweis der Drohnenbesitzer, sie wären ja besonders vorsichtig, ist bullshit. Wir alle wissen, wie schwierig es teilweise ist, ein verstecktes Tier zu sehen. Und WENN die Drohne das Tier 'gefunden' hat, ist es natürlich zu spät.
Eine Drohne in Widltiergebiet, um bereits gesichtete Tiere zu filmen - erst recht NICHT. Sehr viele Tiere sind mindestens beunruhigt, nicht wenige flüchten sogar. Mir ist es völlig unverständlich, wie von Drohne zum Galopp gejagte Antilopen / Zebras, Giraffen, aufgescheuchte Vogelschwärme etc. bei Youtube-Videos so viele Likes bekommen.
Christoph
AOaos1'166 Beiträge · seit 200823. Dez. 2019 · #35Warum kannst du dir so unsachliche Aussagen wie "Du redest Unsinn" nicht verkneifen?!
Die Motoren- und Fahrgeräusche eines Geländewagens sind eine erhebliche Lärmbelästigung, teste es einfach mal. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Ich steige im Nordwesten von Namibia immer mal aus, vertrete mir die Beine oder steige auf eine(n) Berg/Fels/Anhöhe. Daher weiß ich, dass ein Geländewagen bereits vom weiten deutlich zu hören ist. Ich verstehe nicht, was daran Unsinn sein soll.
Warum sollte jemand 20 Minuten lang um meinen Kopf eine Drohne kreisen lassen - so eine Situation gibt es nicht. Ein Drohne in 40 Meter Höhe würde ich gar nicht wahrnehmen. Und in der Regel ist die tatsächliche Flugzeit wesentlich geringer.
LOloserGast23. Dez. 2019 · #36@ die Drohnen
Auch wenn es viele Umstände und Benutzungen gibt, in welchen das private Filmen im Urlaub mit Drohnen Tier und Mensch tatsächlich weder stören, beeinträchtigen oder gefährden*), ist es mE vollkommen sinn- und hoffnungslos zu versuchen, Kriterien und Regeln für Erlaubtes bzw. Verbotenes in diesen oder jenen Umständen aufzustellen. Sie werden NIE durchgängig, überprüfbar und exekutierbar sein und daher auch NIE eingehalten werden (siehe z.B: den jetzigen Anlassfall der Debatte*). ME ist genau das der Grund, warum z. B. Parkverwaltungen ein GENERELLES VERBOT für normale Touristen verordnen. Für mich ist das total nachvollziehbar, weil es eben nicht anders geht und ja auch nicht wirklich eine Schmälerung des Besuchserlebnisses darstellt. Warum sollte sich jemand unter solchen Umständen eine differenzierende Regelung antun?
*) Wenn der SunLander (nur) seinen Campingplatz in Mitten der Kalahari von oben filmt hat er damit wohl keinen Schaden angerichtet, genau so wenig wie in den Weiten von Sachalin odgl. Die interessantere Frage ist für mich eigentlich: Was hat er davon, und vor allem warum muss er es anderen zeigen, wenn er doch weiß, dass es verboten ist? Wäre es wirklich ein Verlust, das Verbot einzuhalten bzw. darauf zu verzichten und sich anstatt einfach nur die Landschaft anzuschauen? Seitdem ich selber auf Reisen seit Langem praktisch nicht mehr fotografiere, fällt mehr oft auf, wie viel Zeit für einfach nur beschauliches SCHAUEN mir früher entgangen ist. Bitte wegen dieser Bemerkung nicht über mich herzufallen, ich weiß schon selber auch, dass Fotografie(ren) auch schön ist.
Grüße
busko807 Beiträge · seit 201823. Dez. 2019 · #37Hallo Yanyep,
.....ich liebe es!
Du hast mal wieder so einen besonders guten, typischen " Yanyep" rausgehauen....ja, mit Ironie erreicht man mehr als mit 1000 Wörter! Ausserdem lockert es meistens, ganz toll, den "Schmetterlingsmoment" auf und entschärft die Dikussion.
Immer weiter so!!!
Liebe Grüsse,
Ulli
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz