Savanna - extra dry: Etosha, Caprivi, Chobe 2019

Reisebericht 298 Antworten · 55,5k Aufrufe · gestartet 08. Aug. 2019 von H.Badger
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201608. Aug. 2019 · #1
Savanna – extra dry: Etosha, Caprivi, Chobe 2019

Prolog

Liebe Forengemeinde,
nach gut drei Wochen in Namibia und Botswana sind wir wieder zurück in heimatlichen Gefilden. (Wo aber ist die Heimat der Seele?)
Einmal mehr hatten wir eine schöne und ereignisreiche Zeit im südlichen Afrika. Dabei waren einige Dinge so, wie wir sie aus den vergangenen Jahren bereits kannten und liebten und andere Dinge waren – nun ja – anders.

Erstmal das Bekannte.

Wir waren auch in diesem Jahr als Familie unterwegs. Das heißt in unserem Fall, dass meine Frau und ich die vorderen Sitze unseres fahrbaren Untersatzes belegt haben und unsere zwei Töchter auf der Rückbank Platz genommen haben. Die beiden waren zum Zeitpunkt der Tour vier und sieben Jahre alt und sind bereits alte Häsinnen im Bereisen des südlichen Afrikas. Das macht viele Dinge sehr einfach, führt aber auch zu präpubertären Ermüdungserscheinungen im Bereich der Tierbeobachtung… 😉

Die geplante Reise sollte eine kleine Renaissance unserer „Verlobungsreise“ aus dem Jahr 2009 werden. Viele der Stationen haben wir also vor zehn Jahren (und teilweise auch dazwischen) bereits besucht und waren sehr gespannt, was sich in der Zwischenzeit verändert hat (kleiner Spoiler: primär das Besucheraufkommen und auch die Entwicklung des Preisgefüges…).
Das Delta – in dem die eigentliche Verlobung damals stattfand 🙂 – haben wir im Rahmen dieser Tour aber ausgelassen: Kosten und Kinder sprachen gegen den Besuch. Überhaupt war es dieses Mal gar nicht so einfach Unterkünfte für uns vier zu finden. Wir buchten im Oktober/November letzten Jahres und mussten teilweise größere Flexibilität zeigen. So war es schwierig, in und um Etosha Unterkunft für uns vier zu finden, was sich vor Ort wegen erkennbarer Leerstände und spontaner Umbuchungsmöglichkeiten als seltsam erwiesen hat… (Kontingentierungen sei Dank… 😠 ) Und auch Kasane und die Kwando-Region waren gar nicht so einfach.

Um aber nicht mit Details zu verwirren oder sich in ihnen zu verlieren, bevor die gesamte Route dem geneigten Lesenden bekannt ist, hier die Reise im nummerierten Schnelldurchlauf.

1. Flug von Frankfurt über Johannesburg nach Windhoek mit SAA
2. Ankommen in Windhoek (Immanuel Wilderness Lodge) 1Ü
3. Auf dem Weg in den Etosha NP (Weaver’s Rock Guestfarm) 1Ü
4. Etosha (Okaukuejo, Etosha Safari Camp, Halali, Namutoni) insgesamt 7Ü
5. Auf dem Weg in den Caprivi (Wildacker Guestfarm) 1Ü
6. Am Okavango: Mahango Core und Buffalo Core (Ndhovu Safari Lodge) 3Ü
7. Am Kwando: Bootstouren und Mudumu NP (Mukolo Camp) 2Ü
8. An der Chobe-Riverfront (African Sunset Cottages) 4Ü
9. Rückflug von Kasane über Johannesburg nach Frankfurt mit SAA

Wir haben die Tour ganz bewusst als one-way-Variante geplant, um lange Fahrstrecken (für die Kinder, aber auch für uns: der Trans-Caprivi-Highway ist jetzt nicht soo spannend… 😗 ) so selten wie möglich absolvieren zu müssen – und am Ende der Reise keine ewigen antiklimaktischen Transfertage nach Windhoek zu haben. (Das hatten wir 2009 so, als wir von Maun über Ghanzi und Gobabis bis Windhoek gefahren sind…)

Und nun das Neue. Das sind im Wesentlichen drei Punkte.

Erstens: Während wir in den letzten Jahren stets mit einem Kleinbus unterwegs waren, haben wir in diesem Jahr erstmals ein Allradfahrzeug gemietet. Ursprünglich wollten wir einen Toyota Hilux DC haben. Aber irgendetwas ist bei der Anmietung beim Autovermieter Namvic schief gegangen und so haben wir ein Upgrade auf einen Landcruiser bekommen, mit dem wir für die Tour unmaßgeblich überausgestattet waren. 😉 Ein echter alter Haudegen, den ich euch im ersten Kapitel des RB noch etwas näher vorstellen werde. Nach einigen Startschwierigkeiten haben wir eine recht innige Beziehung zu dem Monstrum entwickeln können…

Zweitens: Die Kinder und wir haben in diesem Jahr eine Malariaprophylaxe gemacht. Zum Glück ohne jede Nebenwirkung – außer dass das Abendessen wegen aufkommenden Tablettenverweigerungsritualen teilweise etwas anstrengender ausgefallen ist, als wir es uns gewünscht hätten. 😉 Aber das ist ein vergleichsweise niedriger Preis. Mücken hatte es seltsamerweise vor allem auf Wildacker (dort scheinen sie im nahen Wassertank zu brüten). Einige wenige sind uns aber auch im Caprivi und viele abends an der Riverfront des Chobe begegnet.

Drittens: Savanna – extra dry. Die titelgebende Dürre. Bereits im Vorfeld der Reise haben wir die Lage in Namibia besorgt verfolgt. Was sich uns schließlich gezeigt hat, hat uns als langjährige Trockenzeitreisende immer wieder traurig gemacht. So wenig Gras auf den Farmen nördlich von Windhoek, die Erzählungen über die notwendige Reduzierung der Vieh- und Wildbestände. Die graslosen und lebensfeindlichen Mondlandschaften um Okaukuejo. Der sehr niedrige Wasserstand im Okavango und vor allem im Kwando. Orte, die man liebt, so leiden zu sehen – das war nicht immer leicht. Und es war Juli – noch eine lange Durststrecke bis zur hoffentlich (!) ergiebigen nächsten Regenzeit.

Trotz der Dürre hatten wir eine schöne und oft beeindruckende Zeit in Namibia und Botswana. Wir haben nette Menschen getroffen, herzliche Gastfreundschaft erfahren, allerlei (teilweise dusselige) Missgeschicke gemeistert und viele schöne Erlebnisse mit der geliebten Fauna der Region haben dürfen. Auch in dieser Reise stand die Beobachtung und Fotografie der Tierwelt in Etosha, Caprivi und Chobe klar im Vordergrund – entsprechend viele Bilder sind entstanden. Der Abwechslungsreichtum war dabei wirklich enorm. Neunzehn Antilopenarten konnten wir im Verlauf der Reise ablichten. Nur das Birding, auf das wir uns sehr gefreut hatten, ist etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die extreme Trockenheit und der damit verbundene Nahrungsmangel hat uns hier nicht in die Karten gespielt – vor allem im Etosha hatte es außerhalb der Restcamps vor allem nur noch Schildraben und Krähen.

In den kommenden Tagen werden wir unsere rund 8000 mitgebrachten Fotos sichten und hoffentlich extrem ausdünnen, um euch dann gern mit auf die Reise durch Etosha und Caprivi bis an die Ufer des Chobe mitzunehmen.
Wie immer freuen wir uns über zahlreiche bekannte und neue Mitfahrende und über eure Kommentare, die das Reiseberichtschreiben neben der Möglichkeit des eigenen Nacherlebens der Tour so schön und wertvoll machen.

Nach diesem textlastigen Präludium geht es also in einigen Tagen mit dem ersten richtigen Kapitel los. Ich werde versuchen, in regelmäßigen (und nicht zu weit auseinanderliegenden) Abständen weitere Tage einzustellen.

Bis dahin herzliche Grüße!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2019
1'796 Beiträge · seit 201408. Aug. 2019 · #2
Liebe Badgers,

willkommen zurück!

Ich freue mich, dass Ihr wohlbehalten wieder zurück seid und bin ganz klar gerne dabei!

Ich werde Euren Bericht mit Spannung verfolgen. Leicht aufgeatmet habe ich bei "Drittens" - es ist beruhigend zu lesen, dass Ihr trotz der dramatischen Dürre doch auch positive Erlebnisse hattet.

Ganz liebe Grüße an Deine Mädels 😘

Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
2'191 Beiträge · seit 201608. Aug. 2019 · #3
Hallo,

da bin ich doch gerne dabei. Bei uns gehts nächstes Jahr auch in den Caprivi, allerdings nicht in den Chobe. 8.000 Fotos, wir fotografieren ja auch viel, aber diese Stückzahl haben wir noch nicht geschafft.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1'425 Beiträge · seit 201508. Aug. 2019 · #4
Lieber Sascha & die drei wunderbaren Mädels,

toll, dass es schon los geht! Ich freue mich so auf euren Bericht. Vor allem, wenn man sich endlich mal persönlich kennengelernt hat, betrachtet man die Berichte mit ganz anderen Augen.

Bei deinem Prolog hatte ich bereits Gänsehaut als du die Situation der Dürre beschreibst - also eher im negativen Sinne Gänsehaut. Deine Schilderungen kann ich genauso unterschreiben und hatte bis eben kaum einen Plan, wie man diese Situation überhaupt glaubhaft beschreiben kann.

Gerne bin ich dabei - auch noch in einem Land Cruiser, das kann ja nur super werden 😎

Herzliche Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
4'382 Beiträge · seit 201508. Aug. 2019 · #5
Hallo Sascha Selbdritt (oder muß es "Selbviert" heißen???)
.....trotz extra dry (haben wir im April/Mai auch im südlichen Teil erlebt) freue ich mich auf die wie gewohnt unterhaltsame Beschreibung (schon allein die Formulierung :
aufkommenden Tablettenverweigerungsritualen
ist ein Schmankerl......).
Liebe Grüße Euch allen
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
6'152 Beiträge · seit 200608. Aug. 2019 · #6
hallo Sascha,
oh jetzt fahr ich auch mal Landcruiser und auf die Tour freue ich mich sowieso. Sortiert mal die Fotos damit es losgehen kann.
Einen schönen Tag wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
505 Beiträge · seit 201708. Aug. 2019 · #7
Hallo Sascha,

musste schon beim lesen des Prologs sehr schmunzeln, da ich mir das Problem mit der Tablettenverweigerung bei euren beiden Kleinen bildlich gut vorstellen konnte. 😄

Ich freu mich auf den Bericht über eure Erlebnisse, die von euch empfundenen Veränderungen und natürlich die digitalisierten bildlichen Eindrücke!

Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2019
573 Beiträge · seit 201408. Aug. 2019 · #9
Lieber Sascha,
Auf dich ist halt Verlass 😁 . Wie schon gestern angekündigt, bin ich sehr gerne und sehr gespannt bei der Savana-extradry Tour dabei. 🤩
Viel Spaß beim Bilder sichten. 😉
Liebe Grüße
Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2019
1'543 Beiträge · seit 201308. Aug. 2019 · #10
Hallo Sascha,

😗 na, haben eure Mädels wieder unter den "unmöglichen Eltern" leiden müssen 😕 ?
Geschieht euch ganz recht, dass sie euch dann mit präpubertärem Gehabe genervt haben 😈 . Ach was, eure beiden Mädels werden sich schon zu beschäftigen gewusst haben. Die sind ja beide sehr kreativ und haben sich dann eben mit anderen Dingen beschäftigt. Sie zum Tiere anschauen zu verdonnern wird ihnen ja nicht geschadet haben, unseren ja damals auch nicht als sie mit uns während des Urlaubs ab und zu ins Museum gehen mussten....
So, Spaß beiseite.
Da nehme ich doch gleich mal Platz, mit euch zu reisen ist ja immer so schööööööööön 🙂, und jetzt, wo ich euch einmal persönlich kennen lernen durfte, macht es noch einmal mehr Spaß
Ich bin sehr gespannt, was ihr so gesehen habt. Hau in die Tasten, denn etwas Urlaub hast du noch noch 😗 !
Herzliche Grüße auch an deine liebe Frau
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
767 Beiträge · seit 200709. Aug. 2019 · #12
Hallo Sascha,

bei dem Titel war ich erst mal verwirrt... "Meint er das Getränk? - Kenn' ich gar nicht! Eine neue Sorte?" 🤪 🤩 🤪
Doch die Aufklärung kam ja gleich hinterher!
Schön, dass Du so fix loslegst und hoffentlich bist Du beim Aussortieren der Fotos nicht allzu streng.
Auf jeden Fall begleite ich Dich und Deine 3 Mädels + Upgrade-Mobil gerne auf Eurer Tour.
😘
Liebe Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2019
839 Beiträge · seit 201409. Aug. 2019 · #13
Guten Abend Sascha...

...ihr seid schon wieder zurück?!?! 🙄 Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!!! 😣

Da ich in den letzten Wochen kaum Zeit für's Forum hatte, freue ich mich umso mehr darüber, nun direkt mit "aufspringen" zu können und bin gespannt, was Du von eurer Reise berichtest.

Viele liebe Grüße an Deine bezaubernden Mädels und noch einen schönen Abend,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
1'624 Beiträge · seit 201509. Aug. 2019 · #14
Liebe Honeybadgers
hab schon darauf gewartet, von Euch zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf den Bericht. Sind die ersten 4000 Fotos schon gesichtet? 😄 8000 Foto- kein Wunder, bei Eurer Sichtungsfee, die dann auch noch gedopt wurde.
Mach hinne.... hab nur noch zwei Wochen, bevor es auf Murmeltierjagd geht.
Elisabeth

Nachtrag: bevor die Gerüchteküche brodelt, natürlich gehen wir mit Kameras auf Murmeltierjagd 🙂
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2019
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201609. Aug. 2019 · #15
Ihr Lieben,
schön, dass ihr so viel Interesse an dem Bericht zeigt. Das motiviert und freut mich sehr. Die Fotos sind immerhin schonmal ausgelesen und so können wir uns bald ans Sortierwerk machen und den Bericht beginnen.

@ Sabine
Schön, dass du dabei bist. Trotz der Dürre war die Reise schön, aber ich kann doch mit Sicherheit sagen, dass sie ohne Dürre schöner gewesen wäre.
Übrigens sprechen die Kinder noch immer ganz begeistert von eurem Kuno und wünschen sich ein Foto. Wir hatten ja irgendwie vergessen, unsere Nummern auszutauschen.

@ Gabi
Herzlich willkommen an Bord! Ich hoffe, euch evtl. die ein oder andere Anregung für eure kommende Tour geben zu können. Die Region ist auf jeden Fall eine Reise wert und der Caprivi nach wie vor weniger besucht als andere Gebiete des Landes.

@ Laura
Schön, dass du dabei bist (… ich habe auch fest mit dir gerechnet - schließlich geht es in den Etosha NP). Ich bin gespannt, inwiefern sich die Lage in Etosha von eurem Aufenthalt hin zu unserem noch verändert hat. Es war auf jeden Fall (um Okaukuejo und auch Halali) sehr anders als in den vergangenen Jahren...

@ Friederike
Schön, von dir zu hören. Ich freue mich immer darüber, wenn Menschen Freude an Formulierungen haben - die habe ich nämlich auch. Ich werde mir Mühe geben, dich auch weiterhin zu unterhalten! 😉

@ Hanne
Herzlich willkommen an Bord des Landcruisers! Es war ein durchaus gewöhnungsbedürftiges Erlebnis, dieses Ungetüm zu fahren - aber es hat unterm Strich Spaß gemacht. Etwas gedulden musst du dich noch, was die Fotoauswahl angeht, aber wir beeilen uns...

@ Markus
Schön, dass du uns begleitest. Du hast unsere Mädels ja kennengelernt - und dein Eindruck trügt nicht. Den Dickkopf haben sie beidseitig geerbt...

@ Konni
Herzlich willkommen an Bord! Ich hoffe, du findest die Reise durch die dir wohlbekannte Region unterhaltsam, auch wenn eure Sichtungsfee ja die Feenkönigin zu sein scheint. Euer Bestechungstrunk hat aber auch die unsere nach anfänglichen Durststrecken noch etwas motiviert. Wir haben einfach zu spät damit begonnen zu trinken... 😉

@ Martina
Schön, dich dabeizuhaben, wenn wir Orte besuchen, die ihr auch erst vor kurzer Zeit bereist habt. Auf euer Katzenglück im Buffalo Core bin ich immer noch ein wenig neidisch... Aber es sei euch von Herzen gegönnt! Ndhovu fanden wir wieder ganz ganz toll.


@ Beate
Schön, dass du uns begleitest! Geschadet hat es den Kindern sicher nicht, sich noch einmal die Tierwelt ansehen zu müssen. Aber es ist dieses Mal schon schwieriger gewesen, vor allem die Große so richtig für die "normalen" Sichtungen zu begeistern. Die Kleine ist mit ihrem Lieblingstier Oryx und den Verwandten Sable und Roan immer sehr zufrieden gewesen.


@ Carsten
Grüße Dich! Und herzlich willkommen! Schön, dass du als alter Hase auch dabei bist! Spoiler vorneweg: Mit dem Caracal ist es wieder nichts geworden... 😉

@ Simone
Willkommen an Bord und schön, dass du dabei bist. Ich habe zwar viele Savanna Drys geleert - die Trockenheit konnte ich mir aber nur sehr bedingt schöntrinken...

@ Nadja
Grüße dich und willkommen an Bord! Schön, dass du uns begleitest - ihr habt die Region ja in einer ganz anderen Jahreszeit erleben dürfen - mit weitaus mehr Wasser und Grün. Grüße bitte auch ganz lieb Markus!

@ Elisabeth
Schön, dass du dabei bist! Wohin gehts denn zur (im fotografischen Sinn gemeinten) Murmeltierjagd? Bis in zwei Wochen werden wir hier sicherlich nicht durch sein - du musst uns dann wohl oder übel nachreisen... 😉 Aber wir werden wohl schon in der Etosha virtuell unterwegs sein. Es sind einfach zu viele Fotos entstanden und das Angucken artet dann schon in Arbeit aus...

Puh, ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe...
Bis bald!
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2019
547 Beiträge · seit 201410. Aug. 2019 · #16
Hallo Sascha

Auch ich setzte mich gerne noch auf die Rückbank eures Landcruisers und freue mich auf deine tollen Fotos 🤩 . Ich bin gespannt was du berichtest, besonders das 'extra dry' gibt mir auch sehr zu bedenken - wir werden im Oktober und November (also noch vor Beginn der eigentlichen Regenzeit) in der Region sein. Und freuen uns einerseits sehr auf die Reise, aber haben uns eigentlich im Caprivi und in Botswana auch auf viel Wasser gefreut...und dem wird wohl leider nicht so sein 😵

Viele Grüsse
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
257 Beiträge · seit 201610. Aug. 2019 · #17
Ihr Lieben Honeybadgers,

auch wir folgen mit Freude euch und euren Reisebericht.
Spoilerst du bereits vorab, ob ihr auch wilde Badgers (abgesehen von den „domestizierten“ in Halali) gesehen habt?

Liebe Grüße von den Paninis
2'261 Beiträge · seit 201110. Aug. 2019 · #18
Hallo liebe Honeybadgers,

nachdem ich diese Woche die letzte Bestätigung für die Namibiareise nächstes Jahr bekommen habe, kommt euren
Bericht gerade recht zur Einstimmung.

In freudiger Erwartung der Dinge die kommen

Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201611. Aug. 2019 · #19
@ Stefanie
Schön, dass du dabei bist und vielen Dank für die Foto-Vorschusslorbeeren! Ich hoffe, wir enttäuschen die Erwartungen nicht! 😁
Die Trockenheit war bereits Ende Juli sehr bedrückend - wie das dann erst im Oktober/November aussehen wird? Unsere Gastgeber im Mukolo Camp am Kwando sagten, dass sie bald die Bootstouren einstellen müssten, da der Fluss bereits zu seicht sei. Ihr werdet die Sambezi-Region wohl ziemlich trocken erleben - aber bestimmt trotzdem ganz tolle Erlebnisse haben!

@ Panini
Liebe Paninis! Schön, dass auch ihr mitlest! Die Camp-Badger in Halali haben wir trotz mehrfacher Besuche nie wirklich zu Gesicht bekommen, wenn man von einer ganz flüchtigen Taschenlampensichtung absieht.
Aber dafür gab es tatsächlich mal wieder "wirklich wilde" Honigdachse für uns.

@ Guggu
Herzlich willkommen an Bord! Wir freuen uns, wenn unser Bericht deine Vorfreude etwas anheizen kann. Als ich in Büsnau dein Fotobuch durchblätterte und dies auch vor kurzer Zeit digital noch einmal tat, dachte ich nur noch: Wir müssen mal wieder nach Ostafrika! So tolle Sichtungen und schöne Fotos davon!

Vielen Dank auch fürs Danke-Drücken.
Ich hoffe, dass es morgen tatsächlich mit dem ersten Kapitel losgehen kann. Die ersten Tage gehen fototechnisch schnell - wir sind noch außerhalb der Schutzgebiete...

Einen schönen Restabend wünscht euch
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201611. Aug. 2019 · #20
1. Kapitel: Rückkehr ins südliche Afrika oder „Meet the Beast“
16. und 17.7.2019


(Eine kleine Anmerkung vorneweg: Wegen erhöhter physischer und psychischer Belastung entstehen an diesem Tag kaum Fotos – daher die folgende Bleiwüste…)

Einige Tage haben wir mal wieder damit zugebracht, fleißig das Gepäck für uns vier zu schnüren. Kleidung für warme Tage und kalte Nächte, allerlei Taschen- und Stirnlampen und sonstiges Safarigeraffel, eine maximal umfassende Reiseapotheke. Spielzeuge und Bücher, damit den lieben Kleinen nicht langweilig werden wird. Zu diesem Zweck außerdem zwei mp3-Spieler – randvoll bepackt mit Hörspielen und der Lieblingsmusik des Nachwuchses (bei langen Transferfahrten Gold wert). Natürlich auch noch die umfangreiche Fotoausrüstung, die allein einen Rucksack nebst Objektivtasche füllt. Alles in allem werden drei Koffer randvoll gefüllt und zwei Rucksäcke geschultert. Trotz mehrjähriger Erfahrung ist das Packen immer wieder eine durchaus anstrengende und zeitraubende Angelegenheit, aber das Ziel vor Augen stärkt die Motivation…

Am Nachmittag des 16. Juli wird dann entspannt der Zug gen Frankfurt bestiegen – das reservierte Kinderabteil macht die Fahrt einmal mehr sehr komfortabel.

Am Flughafen angekommen, toben sich die Kinder vor dem langen Flug noch einmal auf dem Spielplatz richtig aus. Wir essen noch gemütlich zu Abend und bald geht es dann auch schon los: Um 20.45 Uhr startet unsere SAA-Maschine gen Johannesburg.

Der Nachtflug verläuft ohne große Ereignisse – so ist es gut. Die Kinder nutzen zuerst begeistert das Entertainmentprogramm und schlafen dann recht gut bis zum frühen Morgen. Mein Kopfhöreranschluss ist aber leider defekt und ich kann auch nicht wirklich gut schlafen – so dauert dieser Flug für mich eine gefühlte Ewigkeit… 😵

In Johannesburg haben wir am frühen Morgen knapp zwei Stunden Zeit zum Umsteigen in unser Flugzeug nach Windhoek. Da unser Interkontinentalflug aber etwas verspätet landet, gestaltet sich der Transit etwas stressig, denn an der Passkontrolle im Transferbereich des O.R. Tambo ist leider eine ganze Menge los… 😣

Zum Glück schaffen wir unseren Flieger nach Namibia nach dem ein oder anderen Schweißausbruch noch pünktlich und landen nach knapp zwei Stunden gegen 11.30 Uhr im sonnigen Windhoek. Bereits als uns der warme Wind und die trockene Luft auf der Flugzeugtreppe empfangen und sich unsere Lungenflügel füllen, fühlt sich das wie ein Heimkommen an: Schön, dass wir wieder da sind. 😁

Wir lassen uns viel Zeit auf dem Weg zum Flughafengebäude. Nach dem Stress in Johannesburg wollen wir es ruhig angehen lassen. Die Einreisehalle ist daher sehr gut gefüllt, als wir sie schließlich betreten. In aller Ruhe füllen wir die nötigen Formulare aus und werden schließlich zu unserer Überraschung als Familie mit kleinen Kindern in eine kurze Schlange ganz am Rand des Raumes gebeten. So erfolgt die Einreise doch noch schnell und unkompliziert. 🙂

Nachdem wir das Gepäck abgeholt haben, treffen wir in der Halle des Flughafens auf Otto, einen Mitarbeiter der Mietwagenfirma Namvic, der uns freundlich willkommen heißt.
Er fährt uns zur Namvic-Zentrale, die sich zwischen dem Flughafen und Windhoek befindet. Unterwegs erklärt er uns schonmal die Mietbedingungen und einige Funktionen unseres zukünftigen Autos. Nach der langen Flugnacht finde ich das ziemlich fordernd…

Wir fahren durch die staubtrockene Landschaft und bekommen erste Eindrücke von der herrschenden Dürre. Alles ist noch karger, als wir es aus vergangenen Trockenzeiten kannten. Wir freuen uns über erste Warzenschweine und Paviane. Für Fotos fehlt aber die Energie…

In der Namvic-Zentrale werden wir gleich zu unserem Landcruiser geführt.

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Wir sind von der Größe und Anmutung des Fahrzeugs zuerst im durchaus negativen Sinn beeindruckt. Ein Gefühl der Überforderung stellt sich in unseren müden Köpfen ein, als die Ausstattung präsentiert, die teilweise sehr schwergängigen Schlösser der Gepäckklappen ausprobiert (für jedes der vier Schlösser ein anderer Schlüssel!) und die Funktionsweise des Wagenhebers erprobt werden. Nach der langen Anreise ist das gerade echt ziemlich viel Input… 🙄

Der Innenraum des Landcruisers ist schon sehr in die Jahre gekommen – die Sitze sind zerschlissen, einige Dichtungen sind durch Klebeband ersetzt worden… Es gibt keinen Drehzahlmesser oder andere Instrumente, die man aus modernen Fahrzeugen gewohnt ist. Was uns jetzt noch irritiert, wird uns in einigen Tagen aber nicht einmal mehr auffallen… 😉

Es werden uns außerdem die Funktionsweise der zwei Tanks und des Allradgetriebes erläutert – bei diesen beiden durchaus wichtigen Aspekten werden wir jedoch leider mit fehlerhaften Informationen versorgt, was sich in den folgenden Tagen noch negativ bemerkbar machen wird… 😈

Der obligatorische Einbau der Kindersitze ist dann mal wieder ein Abenteuer für sich. Der Sitz unserer Kleinen gibt sich erst geschlagen, als wir ihn gemeinsam mit den Namvic-Mitarbeitern mit einer großen Anzahl Kabelbindern fixieren…

Unser Gepäck findet locker Platz im riesigen Laderaum und auch wir richten uns im großzügigen (und dabei so schlichten) Doublecab häuslich ein.

Nach gut eineinhalb Stunden in der frühnachmittäglichen Hitze verlassen wir das Namvic-Gelände endlich in Richtung Windhoek. Die ersten Kilometer mit dem Cruiser sind tatsächlich gewöhnungsbedürftig, was Beschleunigung, Geräuschpegel und die Härte der Schaltung anbetrifft… Aber der Wagen bietet einen fantastischen Überblick für alle vier Insassen, den wir bald sehr zu schätzen wissen werden.

Im Checkers in Klein Windhoek machen wir unseren Grundlageneinkauf und werden dabei von einem Parkwächter ziemlich unangenehm bedrängt – er verlangt einen viel zu hohen Betrag für den Parkplatz und ist nicht amüsiert, als wir uns mit dem Supermarktpersonal absprechen, um zu klären, ob diese Gebühren wirklich von Stadtseite aus erhoben werden, wie von ihm behauptet… 😐

Genervt und ziemlich am Ende unserer Kräfte durchfahren wir Windhoek vorbei an der Christuskirche in Richtung Norden zur Immanuel Wilderness Lodge, die wir immer wieder gern besuchen.
Am späten Nachmittag erreichen wir die Lodge nach straßenausbaubedingten Irritationen aufgrund fehlender Beschilderung. Endlich!

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Wir werden wie immer sehr freundlich begrüßt und beziehen unsere Zimmer – entgegen der Reservierung haben wir zwei Doppelzimmer bekommen und nicht das von uns so geschätzte Familienzimmer. Wir arrangieren uns damit und verbrauchen dabei letzte Kraftreserven.

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Das Abendessen – der Hauptgrund für unsere wiederholten Besuche dieser Lodge – setzt den überaus anstrengenden eineinhalb Tagen, die hinter uns liegen, einen sehr versöhnlichen Endpunkt. Es ist wie immer vorzüglich und die aufmerksamen Gastgeber haben uns den Tisch besonders liebevoll dekoriert – schließlich haben wir heute unseren Hochzeitstag.

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Total erschöpft und wohlig gesättigt fallen wir bald in einen tiefen und erholsamen Schlaf. Die größten Anstrengungen liegen (so hoffen wir) hinter uns – jetzt kann unser elfter Afrikaurlaub richtig beginnen…
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2019