Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201402. Juli 2019 · #81
28.5.2019 – Den Panhandle hoch nach Shakawe
Gegen 6.00 Uhr werden wir bereits von alleine wach. Ich bin etwas gerädert, da mich die ca. 300 m entfernte Straße in den Moremi, die ganze Nacht irgendwie gestört hat. Die Fahrzeuge übertönen sogar die Vogelwelt, die ebenfalls gerade erwacht. Ein kleines Manko dieser Anlage. 😉 Es kann natürlich auch daran gelegen haben, dass wir ja die letzten 3 Tage in der Wildnis waren und man dort keinen Autolärm hatte. 😕 Hier ein paar Bilder der Anlage:
Um kurz vor 7.00 Uhr sind wir beim Frühstück. Es gibt ein Buffet mit frischem Obstsalat, 2 Sorten Joghurt und frisch gebackenen Muffins. Auf dem Tisch steht Butter in einem Butterfass, Kaffee und Saft gibt es ebenfalls am Buffet. Wir bestellen uns noch ein Omelette Natur mit 2 Sausages und genießen ein sehr kommunikatives Frühstück mit René, dem Eigentümer des Guesthouses, seinem Freund, der gerade zu Besuch ist und einem weiteren holländischen Pärchen, das heute zur Day Trip Mokkoro Tour aufbricht. Um 8.10 Uhr sitzen wir im Auto und brechen auf nach Shakawe zur Drotzky’s Lodge Fazit Discovery B&B Eine schöne, kleine Anlage ca. 15 km außerhalb von Maun in Richtung Moremi, geführt von einem holländischen Ehepaar. Die Anlage ist sehr gepflegt, Ein paar Bungalows gruppieren sich um einen gepflegten Garten. Es gibt ein Café, wo auch Wifi Empfang ist. Das Café schließt jedoch zum Sonnenuntergang. Ferner gibt es einen kleinen Pool und eine Feuerstelle. Das Guesthouse ist nur 300 m von der Hauptstraße entfernt und man hört somit leider die Autos, was uns persönlich nicht so gut gefallen hat. Hinzu kam, dass ich mich etwas geärgert habe, dass wir das überhaupt gebucht hatten. Denn in unserem speziellen Fall hat es dazu geführt, dass wir vom Old Bridge nach der Mokkoro Tour noch die 5 Km fahren mussten. Im Nachhinein, hätte ich lieber noch einen entspannten Abend im Old Bridge verlebt. Dort hat es uns ja vor der Mokkoro Tour auch sehr gut gefallen. Dennoch, gebe ich eine klare Empfehlung für das Discovery B&B ab. Dort kann man gut und relativ preisgünstig übernachten. Z.B. auf dem Hin- oder Rückweg aus dem Moremi.
Jürgen fährt aus Maun raus, die Straße ist gut und wir erreichen bei wenig Verkehr und ziemlich öder Landschaft den Abzweig zur A35 gen Norden. Ab dort wird es, je weiter wir nach Norden kommen immer interessanter und vor allem grüner. Irgendwann auf halbem Weg wechseln wir das Steuer und mich treffen natürlich wieder die Potthole Passagen. Insgesamt war es aber sehr gut zu fahren, nur ganz kurze Stücke mit heftigen Pottholes waren zu umschiffen.
Bis Gumare machen wir 2 Pinkelpausen und in Gumare tanken wir unseren halb leeren Tank nochmals auf. Um kurz nach 13.30 Uhr kommen wir bereits in Drotzky’s an, werden freundlich begrüßt, erhalten Chalet Nr. 8, wo wir mit dem Auto hinfahren können.
Das Chalet und die gesamte Anlage gefällt uns auf Anhieb:
Das Chalet ist riesig groß, liegt sehr schön und ist toll ausgestattet. Jetzt sitzen wir auf unserer Terrasse, genehmigen uns einen 😄 GT und Wasser, da wir für 16.00 Uhr ein Boot reserviert haben.
Beim Check-in hatte ich vergessen nach einem Wäscheservice zu fragen. Also lief ich nochmals zurück zum Haupthaus. Dort wurde mir bestätigt, dass ich die Wäsche am nächsten Morgen zurück bekommen würde. Somit stand diesem Service nichts im Wege und ich brachte eine Tasche voll Wäsche zur Reception.
Um kurz vor 16.00 Uhr finden wir uns an der Reception ein und treffen unseren Bootsführer Zebra, der uns eine wirklich tolle Tour beschert.
Los geht es am Bootssteg, wo uns ein kleines Croc begrüßt. Überhaupt kommt einem hier der Wasserstand auf den Kavango so hoch vor. Er ist breit und sieht stellenweise aus, wie ein großer See. Landschaftlich ist es hier wunderschön.
So jetzt geht die Show los. Lehnt Euch zurück 🤩
White fronted Bee-Eater
Gefolgt von einem Hippo
Jetzt bin ich mir absolut nicht sicher.. White Breasted Cormorant oder African Darter-Danke Konny 😘
White breasted Cormarant?? Reed Cormorant - danke Konny 🙂
Jürgen hat zwar mit der Uhrzeit mitgeschrieben, was Zebra uns gesagt hat. Aber die Uhrzeit stimmt wohl nicht genau überein mit der auf den Bildern. So muss ich versuchen, das Federvieh selbst zu bestimmen. 😵
Ein Water Monitor
Ich habe noch so viele Bilder, dass ich euch auf morgen vertrösten muss. Morgen geht es weiter. Gute Nacht 😁
Ich habe noch so viele Bilder, dass ich euch auf morgen vertrösten muss. Morgen geht es weiter. Gute Nacht
😈 ...das habe ich gern, erst wird einem der Mund wässrig gemacht und dann in slow-motion-Manier abgebrochen und auf den nächsten (Sankt-Nimmerleins-) Tag verschoben.. 🙁 🙁 😉 Gruß Friederike
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201402. Juli 2019 · #84
CuF schrieb:
Ich habe noch so viele Bilder, dass ich euch auf morgen vertrösten muss. Morgen geht es weiter. Gute Nacht
😈 ...das habe ich gern, erst wird einem der Mund wässrig gemacht und dann in slow-motion-Manier abgebrochen und auf den nächsten (Sankt-Nimmerleins-) Tag verschoben.. 🙁 🙁 😉 Gruß Friederike
Liebe Friederike, manchmal kommt es eben anders, als man denkt. 🙄 Man hat ja auch noch ein Leben ausserhalb oder neben dem Forum 😄 Aber ich hatte einen triftigen Grund, warum ich nicht dazu kam, weiter zu schreiben. Mein Sohn bekam gestern seine 4 Weisheitszähne 🤢 🤪 heraus operiert und es war wider Erwarten schwieriger und langwieriger als gedacht. 😵 Dafür geht es jetzt gleich weiter. 😘 Liebe Grüße Martina
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201402. Juli 2019 · #85
28.5.2019 - Fortsetzung Bootstour
White Fronted Bee-Eater ein bisschen schärfer, als der von vorhin 😉
Jetzt kommt ein Bild, wo ich wieder keine Ahnung habe, was ich da eigentlich fotografiert habe 😵 African Darter und Cattle Egret - Danke Maddy
Cattle Egret
Great Cattle Egret
African Darter Danke Maddy
Die gab es dort auch 😄
Und nun folgt unser Star des Tages:
Sie war ein wenig scheu und hat sich erst vor uns versteckt. Aber mit ein wenig Geduld und der Hilfe von Zebra, poste sie dann doch kurz für uns! Wunderschön 🙂
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201402. Juli 2019 · #86
28.5. weitere Fortsetzung Bootsfahrt
Und es geht wieder weiter...
Yellow Billed Stork
Ein relativ großes Krokodil chillt in der Abendsonne
Wooly Necked Stork- Grey heron - Danke Maddy
Zebra erklärt uns, dass die Water Lillies auch ein sehr leckeres Gemüsegericht ergeben. Er nimmt ein paar mit, um sie zu verschenken 🙂
Nicht zu verachten als Wohnsitz 😄
Auf diese Spinnennetze verzichte ich allerdings gerne. Sie sind nicht so mein Ding 😈
Pied Kingfisher
Wahrscheinlich kann niemand erkennen, was das für Vögel sind. Jürgen hat in etwa um die Uhrzeit etwas aufgeschrieben von Ducks?? Danke für die Auflösung! White Faced Ducks 🙂 -Aber die Landschaft ist doch traumhaft, oder?
Und hier kommt der Malachit Kingfisher vom allerersten Beitrag zu diesem Kapitel. @Sascha, den wusste ich auch, trotzdem Danke! 😘
gefolgt von dem pied Kingfisher
Angeltouren kann man hier auch machen
Great Egret und African Darter
Great Egret
Und nochmal ein Water Monitor
Und nochmals ein paar African Darter
Ein wenig Sundowner Stimmung....
Zum Abschluss noch ein Fish Eagle
Und schon sind wir nach über 2 Stunden wieder an der Jetty. Zebra hat uns sehr viel gezeigt und strahlt dementsprechend über sein Trinkgeld. 🙂
Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir laufen zurück zu unserem Chalet und richten uns für das Abendessen. Um 19.00 Uhr sollen wir pünktlich erscheinen. Ich checke in der Lobby noch meine Mails und pünktlich um 19.00 Uhr werden wir zum Essen gebeten. Wir sind die einzigen Gäste und bleiben es auch an beiden Abenden. Außer unserem Chalet war noch eins der Nachbar Chalets besetzt, die Südafrikaner hatten jedoch ohne Essen gebucht.
Es erwartet uns ein recht umfangreiches Buffet. Wir bestellen 2 Gläser Weißwein und bekommen als Vorspeise eine Hühnersuppe mit Nudeln serviert.
Nach der Suppe stürmen wir also das Buffet. Es gibt: 2 Salate Reis Rindfleisch mit Sauce Panierten Fisch Gemüse mit Käse überbacken Blumenkohl. Es schmeckt recht lecker, auch wenn mir persönlich der Fisch besser geschmeckt hat, als das Fleisch. Zum Nachtisch gibt es einen Rührkuchen mit Vanillesauce. Wir bestellen noch ein weiteres Glas Wein. Ich telefoniere noch kurz über Watts App mit meinem 9 Jahre jüngeren Bruder, der mich gerade braucht, da er sich scheiden lässt. That’s life. Später kommen die Angestellten der Lodge und plündern ebenfalls das Buffet. Wir gehen zurück in unser Chalet und schlafen schnell ein.
maddy2'167 Beiträge · seit 200902. Juli 2019 · #87
Hallo Martina,
Auf deinem ??? Bild im vorigen Bericht sind 3 African Darter und ein, ich nehme an, ein Cattle Egret. Dann folgen 3 Bilder von Cattle Egrets, kein Great Egret. Der naechste ist kein Heron, sondern ein African Darter. Toll, die Pel's Fishing Owl! Da beneide ich dich darum!! 🤩
Yellow-billed Stork im naechsten posting ist richtig. Nach dem Krokodil kommt ein Grey Heron. Die fliegenden enten sind sehr wahrscheinlich White-faced Ducks. Der Kingfisher ist wiederum ein Pied, nicht grey. Der Egret mit den African Darter ist doch derselbe wie in den darauffolgenden Bildern - sitzt jedenfalls auf demselben Baum! Dann gilt auch dort: Great Egret.
Herzlichen Dank fuer deinen Bericht, ich reise gerne mit!
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201403. Juli 2019 · #88
maddy schrieb:Hallo Martina,
Auf deinem ??? Bild im vorigen Bericht sind 3 African Darter und ein, ich nehme an, ein Cattle Egret. Dann folgen 3 Bilder von Cattle Egrets, kein Great Egret. Der naechste ist kein Heron, sondern ein African Darter. Toll, die Pel's Fishing Owl! Da beneide ich dich darum!! 🤩
Yellow-billed Stork im naechsten posting ist richtig. Nach dem Krokodil kommt ein Grey Heron. Die fliegenden enten sind sehr wahrscheinlich White-faced Ducks. Der Kingfisher ist wiederum ein Pied, nicht grey. Der Egret mit den African Darter ist doch derselbe wie in den darauffolgenden Bildern - sitzt jedenfalls auf demselben Baum! Dann gilt auch dort: Great Egret.
Herzlichen Dank fuer deinen Bericht, ich reise gerne mit!
Gruss aus Sodwana Maddy
Liebe Maddy, Tausend Dank für Deine Unterstützung. Werde alles entsprechend korrigieren.
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201403. Juli 2019 · #89
29.5.2019 – Etwas Kultur in den Tsodilo Hills
Wir erwachen gegen 6.00 Uhr und es ist noch stockdunkel. Ich öffne mal die Vorhänge bei den Betten und wir können den Sonnenaufgang vom Bett aus beobachten. (Handybilder)
Wir duschen und machen uns fertig. Heute morgen ist es das erste Mal richtig kalt. Ca. 10 Grad. Wir laufen zum Restaurant und die angestellten erwarten uns in dicken Jacken und mit Schal und Mütze bekleidet. Ja, das ist der Winter in Afrika.
Wieder ist ein umfangreiches Buffet für uns 2 aufgebaut mit Muffins (für Jürgen), Kaffee, Obst (eingelegt aber sehr lecker, Joghurt, gekochter Schinken. Da es so kalt ist, bestelle ich 2 Spiegeleier mit Bacon. Jürgen stibitzt mir eine meiner 2 Toastscheiben und isst diese mit etwas Schinken. Es ist jedoch so kalt im Frühstücksraum, dass wir mit einer 2ten Tasse Kaffee in die Sonne auf der Terrasse flüchten. Dort ist es gleich viel angenehmer, der Lodge-Hund beschnuppert uns und wir genießen die Ruhe der Morgenstunden.
Der Manager Peter fragt uns nach unseren heutigen Plänen. Wir möchten gerne Tsodilo Hills besuchen. Gegen 8.30 Uhr brechen wir auf und fahren zunächst nach Shakawe, um Geld aus dem nicht vorhandenen ATM zu ziehen. Wir sind ein bisschen short mit Pulas. Dort, wo uns das Navi den ATM anzeigt, ist ein Einkaufszentrum im Bau (opening soon!) Wir versuchen unser Glück bei der Shell Tankstelle um die Ecke. Auf Nachfrage wird uns gesagt, der nächste ATM sei in Gumare, 60 km südlich. Dort, wo wir gestern getankt hatten – mit Kreditkarte. Ja, blöd gelaufen.
Also starten wir unsere Tour zu den Tsodilo Hills (20 km Teerstraße, 36 km Gravelroad). Jürgen fährt heute morgen. Die Fahrt war für mich recht unentspannt, da Wellblech vom Feinsten – ständig setzte das Navi aus, wegen dem Gerumpel und ich hatte ständig was zu meckern. Doch wir kamen an.
Wir erreichen die Tsodilo Hills gegen 11.00 Uhr. Den finalen Ort, dort wo die Guides stehen und auch das Museum ist. Dies ist 5 km hinter dem Entrance Gate, wo sich auch der Campingplatz befindet. Wir registrieren uns und zahlen 50 BWP pp. Dann geht es nochmals 5 km bis zum Museum.
Wir werden von einem der Guides eingewunken auf einen Parkplatz. Mittlerweile hat es 27 Grad. Und ich ziehe mir kurze Hosen an und Jürgen seine Jacke aus. Ich, mit Wanderstiefeln – Turnschuhe hätten es auch getan – und Jürgen mit seinen normalen Bootsschuhen, laufen wir mit dem Guide, dessen Namen ich leider vergessen habe, den Rhino Trail, der zwischen 2 und 2,5 Stunden dauert.
Zunächst geht der Weg schön schattig los. Schon bald erreichen wir die ersten Malereien. Es gibt rote und weiße Zeichnungen. Die roten stellen in der Regel Wildtiere dar und stammen von den San, die weißen Haustiere, wobei es auch Kombinationen gibt. Wir laufen also am female Hill entlang bis zum Ende des Rhino Trails.
Wir hätten zurück über den Berg klettern können aber der Guide meinte es wäre besser wieder die 1 Stunde unten zurück zu laufen. Es war auch mittlerweile wirklich sehr warm geworden. Zurück am Info-Center besichtigen wir noch das kleine, sehr interessante Museum, honorieren unseren Guide mit einem Trinkgeld und bezahlen die Fee und sitzen um 13.40 Uhr wieder in unserem klimatisierten Toyota Prado, um die Rückfahrt anzutreten.
Unsere Pula haben übrigens so gerade eben gereicht. Doch wir hätten auch noch USD in bar gehabt und auch Rand, wenn alle Stricke gerissen wären. Heute Nachmittag darf ich selbst fahren, dann ist das Gemecker etwas weniger. 😉
Kurz nach 15.00 Uhr erreichen wir Drotzky’s und gönnen uns erstmal einen GT auf unserer Terrasse. Da so viele Vögel, Baumhörnchen und Bushböcke hier im Park herumfliegen und laufen, hole ich mal meine Kamera wieder. Und um 16.30 Uhr machen wir einen sehr schönen Spaziergang durch die Anlage und laufen bis zur Campsite, wo man auch an den „älteren“ A-frame Hütten vorbeikommt. Es ist ein wunderschönes, weitläufiges Gelände. Die Campsite liegt direkt am Fluss und hat 17 Plätze. Dort waren einige Plätze belegt.
Unterwegs begegnen uns weitere Bushböckchen und zum Schluss noch ein paar Vervet Monkeys.
Heute waren wir wieder ganz allein beim Essen. Es gab wieder ein großzügiges Buffet mit: Rindfleischsuppe als Vorspeise Rindfleisch, Hühnchen Spaghetti und Bratkartoffeln Karotten und Broccoli sowie 2 Salate und zum Dessert rote Grütze mit Vanillesauce.
Jürgen trinkt heute Bier, ich ein Glas Wein. Das gleiche trinken wir nochmals an der Bar und gehen danach in unser Chalet. Gute Nacht. 🙂
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200903. Juli 2019 · #90
Liebe Martina, zurück von einem tollen Yacht-Urlaub (außer, dass zwei Eurofighter 10 km neben uns vom Himmel fielen) auf den Mecklenburger Gewässern, bin ich jetzt wieder bei euch. Vielen Dank zwischendurch für deinen schönen Reisebericht. Dein Mann sieht immer sehr tiefenentspannt aus 😎
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juli 2019 · #91
Lotusblume schrieb:Liebe Martina, zurück von einem tollen Yacht-Urlaub (außer, dass zwei Eurofighter 10 km neben uns vom Himmel fielen) auf den Mecklenburger Gewässern, bin ich jetzt wieder bei euch. Vielen Dank zwischendurch für deinen schönen Reisebericht. Dein Mann sieht immer sehr tiefenentspannt aus 😎
Liebe Lotusblume,
willkommen zurück und vor allem, dass Euch nichts passiert ist. Ja, mein Mann ist tiefenentspannt 😄 . Das kann er ja auch sein, wenn alles gut organisiert ist 😉 . Ich weiß Eigenlob stinkt 😈
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juli 2019 · #92
30.5.2019 – Heute geht es nach Namibia in den Caprivi und wir haben leider schon Halbzeit
Erst um 7.00 Uhr werden wir wach. Die Sonne ist bereits aufgegangen. Für 7.30 Uhr haben wir das Frühstück bestellt, also schnell geduscht und angezogen und ab zum Frühstück. Immer wieder ist es für uns ein komisches Gefühl in dem doch relativ großen Speisesaal allein zu sitzen. Auch heute ist wieder sehr frisch, sodass wir schnell nach draußen in die Sonne flüchten. Die Vogelwelt gibt sich ein Stelldichein und Peter, der Manager, zerbröselt einen Muffin vom Buffet, um sie zu füttern. Hier könnte man wirklich den ganzen Tag verbringen, und es würde einem nicht langweilig. 😄
Der Lodge Hund
Die Vogeltränke, leider nur ein unscharfes Handybild 😊
Aber heute ist für uns Abreisetag, es geht nach Namibia, wo wir die nächsten 7 Tage unterwegs sein werden.
Nachdem wir alles wieder eingepackt haben – auch die gewaschene Wäsche – die gestern morgen nach dem Frühstück schon wieder in’s Chalet gebracht wurde. Ein super Service. 🙂
Peter hat uns, als wir die Nebenkosten und die Bootstour bezahlt haben, diesen Wäscheservice gar nicht berechnet. 😉 Ich habe darauf hingewiesen, doch er sagte, das sei ok so. Schon fast hatte ich ein schlechtes Gewissen, denn ich hatte der Frau, die gestern die Wäsche in’s Chalet gebracht nur ein kleines Trinkgeld gegeben. 😕 So fällt das Trinkgeld für die Tipp-Box entsprechend großzügiger aus. 🙂
Fazit Drotzky’s Lodge Eine sehr großzügige, schöne Lodge in einem riesengroßen Park. Die Chalets sind ebenfalls geräumig und modern und schön und komfortabel eingerichtet. Wir haben es als schade empfunden, dass wir die einzigen Gäste beim Essen waren. Auch hält man sich in einer leeren Bar oder leeren Lapa auch nicht so gerne alleine auf. Die Bootstour war toll, wir haben außer dem Boot mit den Anglern, niemand anderen getroffen. Landschaftlich hat es uns dort ebenfalls sehr gut gefallen. Das Personal war sehr freundlich und wir haben uns wohl gefühlt.
Einreise nach Namibia Gegen 9.00 Uhr sind wir startbereit und bereits um 9.40 Uhr reisen wir am Mohembo Grenzposten aus Botswana aus aber leider erst 40 Minuten 🤪 später in Namibia ein. 😈
Die Immigration ging relativ flott, die Dame, die die Roadtax kassiert, überschlug sich allerdings geradezu vor Freundlichkeit 😠 und arbeitete auch entsprechend schnell und effizient. 😠 😠 Jürgen hat als pensionierter Beamter jeden ihrer Arbeitsschritte sehr genau unter die Lupe nehmen können und hat sich seinen Teil gedacht. TiA. 😉 Auf jeden Fall sind in Botswana die Beamten viel freundlicher. 🙂
Game Drive im Mahango NP Nachdem der Papierkram erledigt ist, fahren wir in den Mahango NP ein. Da wir auf den ersten Kilometern auf der Transitstrecke, so gut wie nichts sehen, da die Tiere sehr scheu reagieren, biegen wir nach rechts ab in Richtung Fluss und Giant Baobab. Und auf diesem Stück sehen wir viele Tiere...
Zebra crossing
Roan Antilopen - wunderschöne Tiere 🙂
Der erste Blick auf den Fluss
Derzeit wirklich wenig Wasser. Bei Wasserhochstand ist hier bestimmt alles überflutet.
Zweimal geraten wir mit nur 80 m Abstand in ein unendlich lange dauerndes Elefantencrossing. Mindestens 50 Elis queren vor uns die Pad und es dauert bestimmt eine halbe Stunde, bis dass alle Gruppen rüber sind. Es sind auch viele kleine Babies dabei.
Wir werden gewarnt, es kommen noch mehr 😄
Eine Gruppe Hippos
Welch eine Artenvielfalt in nur einer Stunde 🙂
Irgendwann fahren wir vorsichtig weiter und erreichen den Giant Baobab, machen dort eine kurze Pinkelpause (wir waren alleine), und treten dann die Rückfahrt Richtung Reception an.
Auf der Rückfahrt beobachten wir noch ein paar der Elefanten von vorhin am Fluss und geraten nochmals in das Elefantencrossing, als die Elefanten wieder zurück in den Busch marschieren.
Beim Sandeln 😁
Sehr bedenklich für mich ist, wie weit der Fluss zurück liegt. Wie wird es hier wohl bei richtigem Hochwasser aussehen? 😕
Kudus queren die Pad...
... und gehen ihren Durst löschen
Die Elis auf dem Rückweg in den Busch
und wieder erwischen wir sie auf der Pad
ein paar sind immer noch durstig
Dann gibt es noch ein Antilopen- und Zebra-Crossing, eine Kuduherde zieht durch die trockene Ebene.
eine Zebraherde macht Mittagspause
und im Hintergrund Impalas
Ist das ein Tropical Boubou?? - Swamp Boubou / Zweifarbenwürger- Danke Friederike 😘
Gegen 13.30 Uhr erreichen wir die Reception und löhnen die 90 NAD Parkfee, was ich als günstig empfinde. Die Dame erklärt uns noch, wo wir das nächste Mal hinfahren sollen… am Gate rechts (von Namibia aus kommend), Richtung Wasserloch, wo es anscheinend nachmittags viele Giraffen zu beobachten gibt. Die Parkfee gilt übrigens lediglich für den jeweiligen Kalendertag.
Jetzt fahren wir erstmal in die Ndhovu Lodge, die wir vor 14.00 Uhr erreichen. Dort bleiben wir auch wieder 2 Nächte. Die Ndhovu Lodge ist genial gelegen, direkt am Fluss. An der gegenüberliegenden Seite ist der Bwatwana NP. Man kann von dem Deck der Lodge dort Tiere beobachten. Wir werden von Ralf, einem der Manager, sehr freundlich begrüßt, erhalten einen Willkommenstrunk, buchen für Nachmittags die Bootstour für 16.15 Uhr. Dann bringt er uns zu Zelt Nr. 4, welches direkt am Fluss liegt. Das Interieur des Zelts sieht gut aus. Kein großer Luxus, aber es ist alles da, was man braucht. Das Bad ist ganz neu. Ich hole das Auto, wir dürfen neben dem Zelt parken. Wir laden unser Gepäck aus und schon sitzen wir auf unserer Terrasse mit Blick auf den Fluss.
Blick rüber zum Buffalo Game Park
Das Zelt:
Das Nachbarzelt ist ebenfalls belegt von einem jungen Pärchen. Sie brechen um 14.45 Uhr zu einem Game Drive in den Buffalo Core Park auf. Wir ruhen uns ein wenig aus, machen einen kleinen Spaziergang über das Gelände bis zum Campground, inspizieren den Pool und die Zelte auf der anderen Seite des Gemeinschaftstraktes. Dort liegt auch das Hausboot, mit dem man mehrtätige Fahrten auf dem Kavango machen kann.
direkt vor unserem Zelt
schon wieder ein Swamp Boubou
Das Schwimmbad der Lodge
Zelt auf dem Floss
neues Hausboot
Campingplatz
Die Fortsetzung von der Bootstour folgt in einem separaten Kapitel
Hallo, Martina, obwohl ich die Fotos nur mit dem Schmarrnphon angucken kann (befinde mich auf dem Weg nach Büsnau mit Zwischenstation in Wiesbaden), scheint mir Dein Boubou ein Swamp Boubou (Zweifarbenwürger) zu sein. Ich mag seinen schönen Glockenton, mit dem er sich anmeldet. Liebe Grüße Friederike
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201406. Juli 2019 · #94
CuF schrieb:Hallo, Martina, obwohl ich die Fotos nur mit dem Schmarrnphon angucken kann (befinde mich auf dem Weg nach Büsnau mit Zwischenstation in Wiesbaden), scheint mir Dein Boubou ein Swamp Boubou (Zweifarbenwürger) zu sein. Ich mag seinen schönen Glockenton, mit dem er sich anmeldet. Liebe Grüße Friederike
DANKE, liebe Friederike, ich hoffe, Ihr hattet Spass beim Konzert gestern Abend und heute wünsche ich Dir viel Freude in Büsnau 🙂 Ganz liebe Grüße Martina
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201406. Juli 2019 · #95
30.5.2019 - Fortsetzung Bootstour auf dem Okavango
Um 16.00 Uhr finden wir uns an der Reception ein. Um 16.10 Uhr geht es los. Getränke sind an Bord und wir fahren zunächst nach Süden an der Mahango Lodge vorbei, Richtung Botswana.
Hier ein paar Eindrücke von dieser ersten Etappe:
Jürgen führt das Sichtungsbuch Das war auch erforderlich, denn es ging wirklich am laufenden Band 😈
Landschaftlich ist es hier wunderschön 🙂
Gleich am Anfang stimmt uns ein Krokodil auf die Fahrt ein
Blacksmith Lawping
Yellow billed Stork
Nicht nur Tiere, auch Menschen vergnügen sich hier
Little Egret und Spur Winged Goose?
Mal ein gescheites Croc 🤩
Der Fluss ist Lebensader - zur Wasserversorgung...
... und zum Wäsche waschen 🙂
Cormorane
Pied Kingfisher
ein weiteres Krokodil 😁
und wieder wird gefischt...
... und Körperpflege betrieben
ein Hippo sagt Hallo
Webervögelnester im Leberwurstbaum
leider nur von hinten 😕
gerade will er wegfliegen 😵
Little Egret
Andere Boote sind voll besetzt - wir sind nur zu zweit mit dem Guide 😛
Great Egret
Zur Abwechslung mal ein Bushböckchen
Ein Warzenschwein
Ein Kudu stillt seinen Mineralienbedarf
Wir haben soviel gesehen, dass ich mich mal wieder gar nicht entscheiden kann, welche Bilder ich hier zeigen soll.
Kurz nachdem wir den Fish Eagle mit Beute beobachten treffen wir das zweite Boot der Lodge mit der Volontärin und ihrer Mutter. Und dann gibt es erstmal ein Savanna und Biltong und es geht jetzt richtig ab. Nicht nur die Sonne verbreitet ein wunderbares Licht und eine tolle Stimmung, auch erwischen wir noch einen Eli-Sundowner 🤩
Unser Guide, der ganz hervorragend war - leider habe ich schon wieder den Namen nicht notiert... tja mit 60 vergisst man manchmal das ein oder andere auf einer solchen Reise
Biltong und Savanna schmecken umso besser
erst verschwinden sie gerade wieder.. Pech gehabt 🤪
doch sie besinnen sich nochmal und kommen wieder zurück - wir haben doch Glück
Das Licht wird immer weicher und wir genießen dieses Spektakel in vollen Zügen 🙄
Und jetzt verabschieden sie sich endgültig 😐
ein Büffel steht auch auf der Lauer
Auch die Baboons sind präsent
Dann begegnet uns noch dieser Vogel: Water Thick Knee?? - ein lustiger Name 😄 😕
Langsam geht die Sonne unter
Aber die nächsten Elis sind im Anmarsch 😊 😊
Und eine Säbelantilope, die jedoch eine ganz Weile braucht, um auch einen Platz zum Trinken zu ergattern 😉
Irgendwann schafft sie es doch 🙂
Die Sonne verschwindet jetzt bald....
Die Elis sind immer noch da
Die Elis überlegen sich den Fluss zu queren 😮
Und machen es auch. Leider ist es schon zu dunkel, um einigermassen vernüftige Bilder zu zeigen. Ich möchte sie dennoch nicht vorenthalten. 🙂
Schwimmen ist gar nicht notwendig 🙄
drüben geht es wieder an Land - davon habe ich kein Foto mehr, es war zu dunkel 😊
Im Dunkeln erreichen wir die Lodge
Und der Himmel ist immer noch gefärbt 🙂
Sehr zufrieden kehren wir von dieser Bootstour zurück zur Jetty. Wir machen uns kurz frisch und sind um 19.00 Uhr beim Abendessen.
Zur Einstimmung gibt es ein Glas WeißweinIMG_20190530_151850.jpg
Mit uns am Tisch sitzt eine 4-köpfige Familie aus Namibia, die Eltern haben eine Gamefarm nähe Erindi und wohl sehr viele Nashörner auf dem Gelände. Den Namen der Farm habe noch nicht in Erfahrung bringen können. Ist auch hier im Netz besser so. Die Tochter und Schwiegersohn mit ihrem 18 Monate alten Sohn wohnen und arbeiten in Windhoek. Ausserdem sitzen an der langen Tafel, einer der Guides, eine Volontärin und Ralf, einer der Besitzer und das junge Paar aus dem Nachbarzelt. Sie kommen aus Belgien. Also eine bunte und interessante Runde. Als die Belgier erzählen, dass sie morgen früh in einem Rutsch durchfahren wollen bis nach Kasane, kriege ich allerdings kugelrunde Augen. Das passt ja nun gar nicht zu unserer Slow Motion Runde. 🤪
Die Angestellten aus der Küche geben das Menü bekannt.
Es gibt als Vorspeise Thunfischsalat mit frischem Brot, die serviert wird. Auf dem Buffet sind Nudeln, Erbsen, Möhren, Eland Roulade und Salat. Alles sehr lecker und schmackhaft. Zum Nachtisch gibt es Griespudding mit Mangotopping.
Es ist ein sehr kommunikativer Abend mit interessanten Gesprächen und Erzählungen. Z.B. über den Mexikaner, der Erindi gekauft hat, über das Nashorn Poaching, über E-Autos und Diesel, über die derzeitige Dürre, die in Namibia herrscht (seit 90 Jahren die schlimmste) etc. Erst um kurz vor 21.00 Uhr wird die Tafel aufgelöst und wir gehen gut gelaunt in unser Zelt und schlafen bei Hippogrunzen ein. Auch nachts höre ich mehrmals die Hippos, die anscheinend um unser Zelt herum grasen. 😄
jekabemu324 Beiträge · seit 201807. Juli 2019 · #96
Martina56 schrieb:
Old Women schrieb:
BMW schrieb:sich zu Fuss einer Löwin mit zwei Halbjungen zu nähern ist eine Sache.......(euer "Guide" war nicht bewaffnet)
ABER: den Kill noch zu inspizieren ist nochmals eine ganz andere Qualität........hinterlässt bei mir
grosse Bedenken......hätte sowas nie gemacht.....entweder hattet Ihr grosses Glück (der Guide, wenn er denn
so genannt werden will, hätte das nie gestatten dürfen) ..... hätte ganz schlecht ausgehen können....
zusätzlich ist das Gelände ziemlich unübersichtlich......
lg.......BMW
Hallo Martina,
meine Güte, was macht ihr für Sachen 😮 ! Hattet ihr denn gar keine Angst? Mir ist schon vollkommen klar, dass wir Menschen eigentlich nicht auf dem Speiseplan der Löwen stehen, denn die lieben ja die Grasfresser, aber......... 😐, manchmal reicht eine falsche Bewegung. Ich plane ja auch gerade in dieser Region, und daher wäre jetzt meine Frage: gab es ein umfangreiches Sicherheitsbriefing oder ging man davon aus, dass der Tourist mit den "Eigenheiten" des Busches vertraut ist? Das war schon ein spektakulärer Walk, Respekt!
Herzliche Grüße Beate
Hallo liebe Beate und BMW und alle anderen Interessierten,
Zu der Löwensichtung:
Ich kann nicht sagen, dass ich mich zu irgendeiner Zeit irgendwie unwohl gefühlt hätte während den 3 Game Walks, die wir hatten. Und es kommen noch weitere Erlebnisse, die man halt alle nur zu Fuss erleben kann und nicht vom Auto aus. Die 2 Guides haben uns aus meiner Sicht und vom Gefühl her sehr behutsam und bedächtig geführt und sind keine größeren Risiken eingegangen. Beide waren sehr erfahren, der eine mehr, der andere etwas weniger. Das mag, vielleicht bei diesem Erlebnis nicht so genau rübergekommen sein. Wir wurden sogar gefragt, ob wir den Kill inspizieren möchten. Irgendwie ist man ja auch für sih selbst verantwortlich, das ist beim Game Drive mit dem Auto genauso. Und ja selbstverständlich haben wir eine korrekte Einweisung bekommen. Aber irgendwelche Formulare, dass wir selbst haften, (wie wir das z.B. in der Lianshulu Lodge im Mudumu unterschreiben mussten) haben wir nicht erhalten. Auf jeden Fall waren diese Walks ein wirklich besonderes Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Ganz liebe Grüße und danke für Eure Kommentare
Martina
Hallo,
ein ganz ähnliches Erlebnis hatten wir, bei unserem AUfenthalt im Okavango Delta. Ist zwar schon einige Jahre her, aber auch wir trafen bei einer Walk-Safari auf ein Rudel Löwen. Ein ganz ganz tollen und intensives Erlebnis, welches ich vermutlich und hoffentlich mein ganzes Leben lang nicht vergessen werde. Auch unsere Guides waren nicht bewaffnet was, so glaube ich, dort so üblich ist. Man bekommt eine Einweisung und auch gesagt, wie man sich zu verhalten hat (nie weglaufen!). Das prägt sich durchaus ein und in dem Moment habe ich gehofft, das meine Beine dann auch das tun, was mein Hirn sich gemerkt hat und nicht trotzdem die Kontrolle übernehmen und weglaufen... 🤪
Meine persönliche Meinung ist, dass man den Guides einfach auch ein bisschen vertrauen muss. So wie wir uns im Stadtverkehr auskennen, kennen die sich eben dort aus. Und ich bin mir ziemlich sicher dass es zumindest mal keine Pluspunkte beim Chef gibt, wenn die mit weniger Touristen zurückkommen als sie hingefahren sind. 😄
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201407. Juli 2019 · #97
Hallo Jens,
Danke für Deinen Kommentar. Du triffst den nagel auf den Kopf. Ganz genauso sehe ich das auch. Und Dein Vergleich ist perfekt. Wir werden auch noch lange von diesem Erlebnis zehren. 🙄 🙄
Ganz liebe Grüße und einen schönen Restsonntag Martina
jekabemu324 Beiträge · seit 201807. Juli 2019 · #98
Hallo Martina,
nachdem ich heute den ganzen Bericht bisher in einem Verschlungen habe, muss ich gestehen das ich ziemlich neidisch wurde. Allein wie oft ihr das Glück hattet, (nahezu) allein zu sein. Wir planen auch unsere nächste Reise für 2020 oder 2021, mal sehen was die Arbeit zulässt. Du hast uns einige interessante Optionen vorgestellt und in meinem Kopf rattert es gerade ziemlich ordentlich. Bisher war ich einfach nicht in der Lage die ganzen Wünsche (Etosha, KTP, Okavango Delta, Chobe) vernünftig zu verbinden, ohne das wir das Zeit- aber auch Geldlimit sprengen. Da wir beim letzten mal Etosha und KTP hatten, könnte ich nach deinem Bericht aber durchaus an der Stelle kürzen und diesmal eher CHobe und Okavango Delta mitnehmen. Danke dafür.
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201407. Juli 2019 · #99
31.5.2019 – Heue ist Game Drive Tag! - Morgens geht es auf eigene Faust in den Mahango NP zum Wasserloch und nachmittags in die Buffalo Core Ära von der Lodge aus
Erst nach 7.00 Uhr werden wir wach. Ich checke gleich die Lage vor dem Zelt bzgl. der Hippos. 😉 Es sind keine da aber einen schönen Sonnenaufgang und ein Vogelkonzert der Extraklasse dürfen wir genießen.
Wir duschen – leider wird das Wasser an der Dusche nicht richtig warm, am Waschbecken schon 😐 - und gehen dann warm angezogen zum Frühstück. Heute verzichten wir auf Eier und essen von dem leckeren Brot, Wurst und Käse. Eine zweite Tasse Kaffee trinken wir auf dem Sonnendeck und beobachten dabei ein paar auftauchende Hippos im Fluß. Wir reservieren den Game Drive der Lodge in den Buffalo Park, welcher nachmittags stattfindet.
Gegen 9.00 Uhr fahren wir nochmals in den Mahango Park an’s Wasserloch Thingswerengwere. Wir löhnen also nochmals die 90 NAD und fahren dann gleich rechts ab zum Wasserloch. Bereits die Anfahrt ist wunderschön und gut zu fahren – es gibt lediglich eine kurze tiefersandige Strecke. Wir sehen bei der Anfahrt bereits viele Antilopen und mehr.
Eine meiner Lieblingsantilopen: Roan Antilope
Lilac Breasted Roller
Kurz nach 10.00 Uhr erreichen wir das Wasserloch, wo ein reges Treiben herrscht. Es stehen 2 weitere Autos da und wir suchen uns auch ein Plätzchen mit freier Sicht.
Büffel in Wartestellung
welch ein kuscheliges Hinterteil
und ein stattliches Geweih
Warzenschweinalarm... es wuselt ordentlich
Wir genießen das Kommen und Gehen hier sehr, vor allem die Vielfalt der Tiere hier im Mahango. 🙂 Von Anfang an steht im Hintergrund eine Zebra Herde, doch sie kommen die ganze Zeit nicht zum Trinken. Auch als um 11.15 Uhr das Wasserloch kurzfristig leer wird ziehen sich auch die Zebras in den Busch zurück.
Auch wir fahren mal wieder zurück. Unterwegs, zurück zur Hauptpiste sehen wir nochmals viele Tiere und entscheiden uns kurzfristig doch nochmal an die riverfront zu fahren. Wieder sehen wir eine Eliherde, die sich Richtung Wasser bewegt und sich am Wasser vergnügt. Aber jetzt ist Mittagszeit und die Hitze flirrt über den ausgetrockneten Swamps.
Um 12.30 Uhr sind wir in der Lodge zurück und trinken etwas auf dem Deck. Ich lade 3 kurze Beiträge in meinem Blog hoch, was sich jedoch als problematisch erweist. Anscheinend ist das Internet nicht so powerfull. Irgendwann schaffe ich es dann doch. Aber ist ja auch nicht so wichtig. Es ist ja viel schöner zuhause den Bericht zu schreiben und dabei nochmals alles Revue passieren zu lassen. 😉 😄
Um 14.30 Uhr geht es dann auf Safari in den Buffalo Park, der direkt gegenüber der Lodge liegt, auf der anderen Flussseite. So werden wir per Boot rüber gefahren und dort um 14.45 Uhr von unserem Guide Erasmus in Empfang genommen. Erasmus war schon ca. 2 Stunden vorher mit dem Game Drive Fahrzeug losgefahren, denn man muss bis Divindu und dort über die Brücke. Ein paar KM nach der Brücke kommt dann rechts die Einfahrt zum Buffalo Park. Es ist also eine gute Zeitersparnis, wenn man den Drive von der Lodge aus macht. 🙂 Mit von der Partie ist noch eine weiteres deutsches Paar, das mit einem Nissan Wohnmobil unterwegs ist und damit auf der Campsite der Lodge steht. Er, anscheinend ein überaus eifriger Hobby Fotograf, schleppt sich mit 3 Kameras mit überaus langen Objektiven und einem Stativ ab. Das eine Teil wog mindestens 12 KG. 🤢 - Ich durfte es mal kurz halten 😉
Erasmus erweist sich als sehr guter und professioneller Guide, erklärt sehr gut in gut verständlichem Englisch und wir sehen wieder sehr viel an diesem Nachmittag.
Es geht los in den Buffalo Park:
Wir werden mal wieder beäugt bei der Überfahrt mit dem Boot 🙄
Unser Guide Erasmus erwartet uns
Ein Blick zurück Richtung Okavango
Der Park ist ziemlich dicht bewachsen
die ersten Elis im Buffalo Park heute 🙂
ein ganz stolzer Kudubulle
Wir fahren zunächst Richtung riverfront Auf dem Rükweg wird Erasmus oben herum fahren, damit wir die verfallenen Militäranlagen noch sehen können.
landschaftlich ist es wunderschön hier Aber ich bin mal wieder froh, dass wir nicht selbst fahren müssen. 🙄
Am Okavango haben wir wieder freie Sicht...
Aber zunächst machen wir eine kurze Trink- und Stretchingpause an der Picnic Site.
Wir beobachten eine ganze Weile diese große Gruppe Elis...
und die Büffel, die ein wenig weiter weg stehen und grasen
der Fisheagle darf natürlich auch nicht fehlen - auch wenn mittlerweile keine Erstsichtung mehr 😄
auch hier gibt es Leberwurstbäume
Familie Warthog ist auch unterwegs
Säbelantilopen
Büffel
Und dann kommen immer mehr Elis.
Es werden immer mehr!!!
wir genießen das Spektakel sehr
die Büffel sind in Wartestellung
dann noch eine große Herde Säbelantilopen
Erasmus erzählt uns von dem gestrigen Game Drive mit dem belgischen Pärchen aus der Lodge. Sie sahen 6 Löwen, eine ganze Familie. Er zeigt uns genau die Stelle, wo sie sie gespottet haben, direkt neben der Pad. Natürlich sind wir ein bisschen wehmütig, dass wir dieses Glück nicht hatten. 😐
Und dann passiert das:
wir folgen ihnen und fahren wieder zurück Richtung Riverfront
die ganze Zeit von hinten
Unsere Mitfahrer sind natürlich ebenfalls entzückt und man hört nur das laute Klicken seiner Riesekamera im Sekundentakt 🤢
dann erwische auch ich den jüngeren Löwen von der Seite
der andere läuft in die entgegensetzte Richtung
Es ist so anstrengend den beiden mit der Kamera zu folgen, aber auch soo schön!
Young man macht Körperpflege
gar nicht so einfach zu fotografieren in dem hohen Gras
Er hat sein Ziel erreicht
der junge Löwe hockt im hohen Gras
Man freut sich auf das Abendessen 😈
Rechtzeitig zum sundowner bekamen wir auch heute den richtigen Adrenalinschub. Welch ein schönes Erlebnis 😄 🙄
Bald geht die Sonne unter und wir müssen zurück.
Die Elis richten leider auch viel Schaden an. Hier unser Guide in einem abgestorbenen Baobab
Die Krönung zum Sundowner waren natürlich die Elefanten Show am Fluss und die 2 männlichen Löwen. 🙄 🙄 Auch ohne das Löwenerlebnis hätten wir wieder einen tollen Game Drive gehabt.
Erasmus hat sich auf jeden Fall ein schönes Trinkgeld verdient und verabschiedet sich strahlend von uns. 🙂
Dementsprechend happy erreichen wir erst um 18.30 Uhr die Lodge per Boot.
Wir machen uns kurz frisch und gönnen uns heute mal einen GT auf dem Deck. Wir unterhalten uns mit Ellen und Johann, die die Farm haben in Zentral-Namibia und Ralf erzählt uns später, dass sie auch noch eine Lodge in der Nähe vom Etosha haben. Auf jeden Fall war das eine nette Begegnung mit sehr netten Menschen. 🙂
Pünktlich um 19.00 Uhr gibt es Abendessen, wieder am großen Tisch. Heute sitzt auch das Paar, das mit uns auf Game Drive war, mit uns am Tisch und wir unterhalten uns wieder sehr gut und werden auch wieder sehr gut verköstigt.
Aubergine mit Tomate und Käse überbacken und frisch gebackenes Brot , als Vorspeise Catfish, 3 verschiedene Gemüsesorten, und Kartoffelgratin als Hauptgang und zum Dessert: Schokokuchen mit Sahne. Alles wieder sehr lecker.
Heute wird die Tafel etwas früher aufgelöst als gestern. Wir verschwinden um 20.30 Uhr in unserem Zelt.
In der Nacht kommt Wind auf – das sind wohl die Winterstürme in Namibia. 🤢 😄 Ich höre wieder die Hippos um das Zelt herum grasen und schnauben.