Caprivi satt

Reisebericht 288 Antworten · 55,7k Aufrufe · gestartet 07. März 2019 von fotomatte
547 Beiträge · seit 201714. Mai 2019 · #141
und für mich........ ein Sternenhimmelbild 🤩
Sooo schöööööön - danke lieber Matthias 😘

Liebe Grüße
Kordula 🙂

P.S. Natürlich sind die anderen Fotos auch wieder genial, keine Frage, aber schöne Nachthimmelfotos werden einfach nicht so oft gezeigt.
8'683 Beiträge · seit 201014. Mai 2019 · #142
Ahhhhhhhh.......Nambwa Nr.2 - sweet memories 🙂

Und deine neue Freundin macht schon sehr hübsche Fotos 😉 (natürlich nur, wenn man sie richtig bedient) - dein Brüderlein mit seiner Panzerfaust dagegen kann einem ja richtig leid tun 😛 😄

😄 Und "Notfoto" muss ich mir unbedingt merken 🤪 . Hatte ich bisher noch nicht in meinem Wortschatz!

Zu guter Letzt: können wir im August dann mal bitte einen Sternenfotoworkshop für Sonys machen? Mir fehlt dafür bisher jegliche Geduld und jeglicher Ehrgeiz, aber ich bin gewillt, dazu zu lernen. Also falls es mal einen Abend geben sollte, an dem du nicht genervt von meiner Schlüsseldauersuche und Autogeräuschhörerei bist 😗 , dann bitte gerne 😘

Schönen Abend - Gruß Mabele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2019
548 Beiträge · seit 201615. Mai 2019 · #143
Hallo Matthias,

die Kuschel-Little Bee-eater sind ja sowas von kuschelig und flauschig und niedlich und herzallerliebst und...

viele Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
767 Beiträge · seit 200718. Mai 2019 · #144
Lieber Matthias,

nach urlaubsbedingter Forum-Abstinenz habe ich zum Wiedereinstieg bewusst nach der Fortsetzung Deines Berichts gesucht.
😉
Ich wurde nicht enttäuscht: was für tolle Schilderungen Eurer Sichtungen, Erlebnisse und der Campsites. Gespickt mit soooo wunderschöne Aufnahmen!! Die warmen Farbtöne und die schillernden Piepols kommen mir nach 2 Wochen Nordsee und weißem Kniepsand gerade Recht.

Neben den vielen, vielen tollen Fotos sind die vom "Blue Pansy" und vom "Stummelwidas" (was für ein Name 🤩 😃) aus dem letzten Teil meine Favoriten.

Das "Rohr" Deines Bruders sieht ja gefährlich aus! Ist das ein 600er? Was hält er denn da noch in der linken Hand? Eine 2. Kamera? Jetzt würden mich mal seine Bilder im Vergleich zu Deinen interessieren. 😎

Nach den tollen Aufnahmen von Bele und nun Deinen gelungenen Ergebnissen, komme ich echt ins Grübeln, ob meine letztjährige Entscheidung für die Spiegelrreflex richtig war?! Sie macht zwar geniale Fotos, aber das ganze Geraffel und der Obketivwechsel sind schon anstrengend.... Bis Botswana 2020 ist ja noch etwas Zeit zum Nachdenken.

Auf jeden Fall ein großes DANKESCHÖN aus dem ICE von Hamburg nach Heidelberg.

Liebe Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2019
767 Beiträge · seit 200718. Mai 2019 · #145
Champagner schrieb:Nurz kurz zwischendurch - hier hab ich nach "Bird-lastig" beim Überfliegen Piepmatzburg gelesen! 😄 🤪
casimodo schrieb: Pietermaritzburg
LG Bele
🤩 🤩 🤪 🤪 🤩
Kreisch!! Ich lese den Bericht von Matte gerade rückwärts und hab auch Piepmatzburg gelesen
Ich lach mich schlapp!
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
4'382 Beiträge · seit 201519. Mai 2019 · #146
nach urlaubsbedingter Forum-Abstinenz habe ich zum Wiedereinstieg bewusst nach der Fortsetzung Deines Berichts gesucht.
....
..siehste, Simone, man kann auch nach anderem "Stöffche" als Malt süchtig werden. Gut, daß Matte uns so kurz hält 🙁
Apropos: ich bringe was Feines zum Probieren mit nach B. 😛
Liebe Grüße Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
4'528 Beiträge · seit 200719. Mai 2019 · #147
@Champagner und Tigris Sorry off topic 😘
Kreisch!! Ich lese den Bericht von Matte gerade rückwärts und hab auch Piepmatzburg gelesen
Also ich hätte gar nichts dagegen, wenn sich Pietermaritzburg als Piepmatzburg entpuppen würde 😉 😛
In der Gegend rundherum ist das gar nicht so abwegig 😉
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
Themenstarter2'516 Beiträge · seit 200921. Mai 2019 · #148
Hallo an diesem weiteren Regentag,

es ist nicht nur das Wetter, was mir bissle die Lust verhagelt hat, hier weiter zu machen, die Grosswetterlage hier im Forum hat ja auch etwas zu wünschen gelassen.

@ Flash2010: Hallo Laura, ich freue mich, wenn ich dir Anregungen geben konnte, aber man könnte sicher noch mehr rausholen, wenn man sich mehr und öfter mit der Materie beschäftigen würde. Aber es soll ja noch Spaß machen... 😐 😉

@ Topobär: Hallo Thomas ( darf ich das so schreiben? 😗 ), eben, dann sind alle Einstellungen weg, und man fängt wieder von vorne an. Das ist mir zu mühsam. 😎

@ franzicke: Liebe Ingrid, wie jetzt? Ihr ward noch nie im Caprivi? Das "Grün" dort würde ich jedem Green in Südafrika vorziehen. 😛

@ CuF: Hallo Friederike, schön, dass ihr wohl behalten zurück seid. Und zu "melanistisch" gibt´s gleich noch einen weiteren Begriff zu erlernen, das nächste Kapitel ist in der Mache. 🙂

@ Guggu: Liebe Gudrun, zur Erzeugung von Fernweh passt das Wetter heute famos, ich bearbeite Fotos... 😄

@ Dandelion: Hallo Kordula, es wird das einzige Sternenbild bleiben in diesem Bericht, entweder gab´s Wolken, oder das Umfeld war nicht geeignet. Aber ich setze meine Hoffnung auf das Kaokoveld im August, da sollte was gehen... 🤪

@ Champagner: Liebe Bele, da wir die Muckels dabei haben, können wir gerne einen Fotokurs machen, ich lerne immer gerne dazu. 🤨

@ fiedlix: Liebe Elke, die Little Bee eaters alleine sind für mich schon Grund genug, um in den Caprivi zu fahren. 😎 Die sind einfach nur sweet.

@ tigris: Liebe Simone, das Rohr von Andreas ist eine 500er-Linse, und aufgestützt hat er die Panzerfaust (Zitat Bele) auf dem Fernglas, das muss man ja auch immer am Mann haben... 😗 😵 Das sieht aber nur so monströs aus durch die Sonnenblende. 😈
Und ich darf dir verraten, dass auch Andreas manches Mal gehadert hat mit seiner Kombi, insbesondere der nicht immer hundertprozentig treffsichere Autofokus der Canon gab Anlass für manche Flucherei. 🤢
Wie jetzt? Du liest den Bericht rückwärts? Du hast eine kreative Ader, muss ich sagen. 😄

@ casimodo: Hallo Carsten, ich hoffe, du berichtest zu gegebener Zeit aus und über Piepmatzburg. 😉

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'516 Beiträge · seit 200921. Mai 2019 · #149
04. Februar; Kwando Core Area

Mit dem Hellwerden verlassen wir das Camp, um am Kwando entlang flussaufwärts zu fahren und die frühen Morgenstunden im Wald um Fort Doppies zu verbringen. Wir erhoffen uns dann rege Gesangstätigkeit der Waldvögel, um ihnen dann gezielt nachstellen zu können.

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Noch vor Sonnenaufgang lassen wir das Camp Nambwa, welches sich in dieser Waldinsel befindet, hinter uns.

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Green-backed Heron, Mangrovenreiher

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Immer wieder führt die Fahrspur an den Fluss und bietet schöne Aussichten.

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Mächtige Leberwurstbäume stehen am Ufer, im Sand fährten sich Löwen, Antilopen und natürlich Elefanten.

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Am Ufer finden sich verschiedene Vögel ein um zu rasten oder um nach Beute Ausschau zu halten. Pied Kingfisher, Graufischer Weibchen.

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Kaum hat der Eisvogel den Ast geräumt, wird er schon wieder belegt. Banded Martin, Gebänderte Uferschwalbe.

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Der Great Egret, Silberreiher ist wohl fertig mit dem Brutgeschäft, der Schnabel jedenfalls ist schon wieder gelb, aber die Schmuckfedern auf dem Rücken trägt er noch.

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Eine Gruppe Meyer´s Parrots, Goldbugpapageien sitzen in der Morgensonne und widmen sich der Gefiederpflege.

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Nach dem melanistischen Gabarhabicht finden wir eine weitere Rarität, einen leuzistischen Wattled Plover, Senegalkiebitz. So etwas habe ich noch nie gesehen, ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Entsprechend verwundert ob des Vogels waren wir.

Auf dem Weiterweg, kurz bevor man eine steile Böschung hoch in den Wald fährt, huschen fünf Löwen, drei Löwinnen mit zwei Halbstarken, vor uns über den Weg. Sie kommen vom Wasser und wollen sich nun wohl in den Schatten des Waldes zurück ziehen. Leider sind sie sehr scheu und es gelingt uns kein Bild.

Nachdem wir uns vergewissert haben, dass die Löwen nicht hier unter den Bäumen liegen, steigen wir aus, geniessen das morgendliche Konzert und versuchen ein paar der Sangeskünstler zu erwischen.

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Die gehören aber nicht dazu, sie sind meist stumm. White-fronted Bee-eater, Weissstirnspint.

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Auch er ist kein grosser Sänger, beobachtet aber genau unser Treiben. Noch nicht ausgefärbter Martial Eagle, Kampfadler.

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Noch nicht im Prachtkleid befindet sich die Yellow Wagtail, Schafstelze, die in drei Monaten zurück in Europa sein wird, um hier zu brüten.

Insgesamt ist es sehr schwierig, die Sänger vor die Linse zu bekommen, denn meistens sitzen sie weit oben in den Baumkronen, aber das Konzert ist sehr vielstimmig. Es hallt sehr schön unter dem Blätterdach, fast wie in einer Kirche.
Wir beschliessen, morgen nochmals einen Anlauf zu nehmen und dann nicht so lange am Fluss rum zu trödeln, vielleicht waren wir schon wieder etwas zu spät dran.

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Red Lechwe Bock.

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Cardinal Woodpecker, Kardinalspecht Männchen.

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Zum späten Vormittag fahren wir zurück ins Camp, unterwegs nehmen wir aber noch den allgegenwärtigen Yellow-billed Hornbill, Gelbschnabeltoko mit.

Es ist drückend schwül geworden, und am Himmel schiessen die Cumulustürme in die Höhe. Es sieht nach Gewitter aus.
Wir frühstücken in aller Ruhe, bevor wir eine Siesta halten.

Am Nachmittag und Abend wollen wir nochmals Richtung Horseshoe fahren.


Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2019
1'543 Beiträge · seit 201322. Mai 2019 · #150
Hallo Matthias,

wie schön, dass es bei dir jetzt weitergeht. Für diese Region habe ich 3 Nächte eingeplant, und ich glaube, das ist das Mindeste, was man einplanen sollte, So schön 🙂 !! Mein absolutes Lieblingsbild ist der junge Kampfadler. Er schaut so friedlich aus. Wunderbar 🙂 !
es ist nicht nur das Wetter, was mir bissle die Lust verhagelt hat, hier weiter zu machen, die Grosswetterlage hier im Forum hat ja auch etwas zu wünschen gelassen.
Bei uns regnet es leider (fast) gar nicht. Wir brauchen den Regen dringend. Aber hilf mir auf die Sprünge: was meinst du mit "Großwetterlage hier im Forum"? Ich habe, mal abgesehen von Kleinigkeiten, nicht den Eindruck, dass es hier zum Schlechten bestellt ist. Im Großen und Ganzen geht es hier doch sehr zivilisiert zu. Dass sich gelegentlich mal jemand nicht richtig verstanden bzw. nicht richtig angenommen fühlt, ist doch ganz normal in einer so großen Gemeinschaft. Wenn ich mal bemerke, dass jemand rumpöbelt, überlese ich das, denn ich werde es nicht ändern können. Das könnte ich nur im realen Leben schaffen und nicht in der Anonymität des WWW. Also ist das für mich reine Energieverschwendung. Komm bloß nicht auf die Idee, hier nicht weiter zu posten. Ich wäre sehr traurig, denn ich mag deine Berichte sehr gerne.

Herzliche Grüße
Beate (die doch tatsächlich jetzt den frisch gesäten Rasen wässern muss 😗 !)
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2019
4'382 Beiträge · seit 201522. Mai 2019 · #151
Junge, Junge,
leuzistisch
🙁 ...
..da mußte ich doch glatt nachschlagen, um den Unterschied zu "albinotisch" zu ergründen. Für alle, die es auch interessiert:
www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/leuzismus/
Matthias, durch Dich haben wir wieder was gelernt.
Liebe Grüße Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
898 Beiträge · seit 201622. Mai 2019 · #152
fotomatte schrieb:

Die Belichtungskorrektur nutze ich regelmässig, etwa bei "Vogel auf Ast gegen Himmel", da belichte ich schon zwei oder drei Stufen über. Bei sehr hellem, diffusen Licht belichte ich meistens eine Stufe unter.

Die Bilder, die ich hier zeige, sind fast alle bearbeitet, allerdings eher zurückhaltend. Meistens begnüge ich mich mit etwas Aufhellen der Schatten, etwas mehr Brillianz, das war´s. Beschnitten werden fast alle Tierbilder.
Hallo Matthias,

danke für diese Erklärung! Ich halte das für sehr wichtig, gerade wenn man in der Gegend Bilder macht. Licht ist meist ausreichend vorhanden, zumindest tagsüber, aber die Motive haben oft wenig Kontraste, besonders die Landschaft. Das führt in sehr vielen Fällen dazu, dass die Automatik - egal bei welcher Kameramarke - die Belichtung runter regelt. Wenn man sich die Tonwertkurve mal ansieht, fällt das sehr schnell auf; oben fehlt einiges. Das kann man mit einem Hauch (Sekunden) Nachbearbeitung in den Griff bekommen, und die Bilder wirken dann deutlich strahlender und schöner.
Sehr schöne Bilder habt Ihr mitgebracht. Macht wirklich Spaß, und es erhöht die Vorfreude! 😄

Herzliche Grüße aus Hamburg
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
5'479 Beiträge · seit 200922. Mai 2019 · #153
Hallo Matthias,
fotomatte schrieb:Wir erhoffen uns dann rege Gesangstätigkeit der Waldvögel, um ihnen dann gezielt nachstellen zu können.
thias
Das würde ich auch gerne können. Ich stoße ja schon bei der Bestimmung von Vögeln aufgrund ihres Aussehens schnell an meine Grenzen. Anhand des Gesangs klappt das bei mir so gut wie nie (ok, die Gackeltrappe kann auch ich anhand des Gesangs identifizieren 😄 ).
Mir fällt es schon schwer, die Vögel aufgrund des Gesangs überhaupt zu entdecken. Immer wieder ist es mir passiert, dass es aus einem großen Baum lautstark gezwitschert hat und ich keine Vögel entdecken konnte, oder mir nicht klar war, welcher der Vögel gerade für den Gesang verantwortlich war.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
796 Beiträge · seit 201522. Mai 2019 · #154
Hallo Matthias,

danke für den tollen Bericht mit super Vogelbildern, auch wenn ich persönlich, mich mit den Piepmätzen nicht so auskenne.
Interessieren würde mich, ist es nicht ein wenig gefährlich, da im Wald den Vögeln nachzustellen, immer den Blick in den Baumkronen, kurz vorher noch die Löwen dort verschwinden gesehen, die könnten dort doch hinter jedem Busch ihr Schläfchen halten? Hatten die nicht auch noch Jungtiere dabei? Mache ich mir da jetzt zu viele Gedanken? Würde mich nicht trauen das Auto zu verlassen. Vorher gab es auch ein Foto von dir am Fluss, ist es überhaupt erlaubt dort seinen Wagen zu verlassen, oder kann dies dort jeder machen wie er möchte? Bitte nicht falsch verstehen, dies soll kein Vorwurf sein, sondern reines Interesse, da ich dort auch im kommenden Jahr sein werde und immer Angst habe mein Auto, für einige hübsche Bilder oder etwas Bewegung, zu verlassen.

Liebe Grüße
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
Themenstarter2'516 Beiträge · seit 200924. Mai 2019 · #155
Hallo,

ich danke euch für das Interesse. 😎

@ Old Women: Hallo Beate, drei Nächte für diese Ecke hört sich sehr gut an.

@ CuF: Hallo Friederike, danke fürs verlinken. 😘 Natürlich kenne ich Amseln oder Rabenkrähen, die ein paar weisse Federn im ansonsten schwarzen Kleid tragen, aber einen nahezu weissen Vogel, der kein Albino ist, habe ich zuvor noch nicht gesehen.

@ TinuHH: Hallo Martin, danke fürs Lob.

@ Topobär: Hallo Thomas, da hast du schon recht, besonders in der "grünen" Jahreszeit ist es oftmals fast aussichtslos, einen Sänger zu Gesicht zu bekommen. Manche Arten singen ja frei, etwa auf einem Busch, aber einige singen halt aus dem "Hinterhalt", und dabei wechseln sie auch noch die Position, da geht dann gar nichts. 😈

@ Dillinger: Hallo Markus, mag sein, dass es "ein wenig gefährlich ist", dort zu Fuss unterwegs zu sein, aber mal ehrlich: wo glaubst du sterben mehr Leute, in Namibia durch Löwen oder durch einen Autounfall im Strassendschungel Europas. Ich fühle mich im echten Busch deutlich wohler. Das mag jeder halten, wie er will.
Ich mag den Bwabwata NP gerade deshalb, weil man hier auch aussteigen darf, auf eigene Gefahr. Wenn was passieren sollte, ist man selbst schuld. Das ist für mich in Ordnung, und ich glaube, ich kann mit diesem Risiko vernünftig umgehen. Aber diese Option erhöht für mich den Reiz ungemein, denn ich finde ein paar Tage, etwa im Etosha NP, wegen der Beschränkung, dass man den Wagen nicht verlassen darf, schnell langweilig.
Machst du dir da zu viele Gedanken? Nun, grundsätzlich ist es ja positiv, wenn man sich im Vorfeld Gedanken über sein Tun und Treiben macht, die mache ich mir auch. Die Menschen im Caprivi leben jeden Tag mit potentiell gefährlichen Tieren zusammen, wenn diese sich permanent solche Fragen stellen würden, könnten sie ihr normales Leben nicht mehr leben.
Ich werde dir für deinen kommenden Aufenthalt dort nun auch nicht empfehlen, dass Auto zu verlassen, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich halte das Risiko für vertretbar, wenn man sich entsprechend verhält. Wie geschrieben, haben wir uns natürlich vergewissert, dass die Löwen nicht genau dort unter den Bäumen lagen. 😉

Viele Grüße,
Matthias
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Themenstarter2'516 Beiträge · seit 200931. Mai 2019 · #156
weiter der 04. Februar:

Nachdem wir uns zurück auf unserer Site wieder restauriert haben, erkunden wir mit Glas und Kamera den Campbereich, denn hier unter den grossen Bäumen hat es natürlich auch jede Menge Vögel und anderes Getier.

DSC01596.jpg

Als Erstes finde ich auf einer Nachbarsite eine dünne, etwa meterlange Peitschenschlange, eine Western Stripe-bellied Sand Snake. Sie liegt regungslos auf dem Wurzelanlauf eines Baumes. Zunächst vermute ich, dass sie sich sonnt. Erst später entdecke ich runde dreissig Zentimeter oberhalb am Baumstamm den vermutlichen Grund, weshalb die Schlange hier ausharrt.

DSC01599.jpg

Hier verharrt ein Streifenskink ebenso reglos nach dem Motto: wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Es beginnt zu donnern, und bald darauf fängt es tatsächlich zu regnen an. Ich eile zurück zu meinem Zelt und schmeisse schnell das Überdach drüber. Im Auto warten wir den Schauer ab, und gleich drauf schaue ich nach, ob die Reptilien noch vor Ort sind. Aber auch sie haben sich vor dem Regen in Sicherheit gebracht.

DSC01605.jpg

Die Sonne bricht erneut durch die Wolken, und ich mache ein paar Aufnahmen von den attraktiven Feuerlilien. Erst nach einer Weile bemerke ich den kleinen Falter, der sich farblich hervorragend angepasst hier versteckt.

DSC01609.jpg

Leider fehlt ihm seit einer Attacke eines Vogels der charakteristische Zipfel am Hinterflügelende, sodass die Artzugehörigkeit für mich nicht mehr feststellbar ist. Ein Scarlet der Gattung Axiocerses.

DSC01616.jpg

Leider gelingt mir nicht viel mehr als ein Belegbild vom Red-chested Cuckoo, Einsiedlerkuckuck. Mal wieder eine Erstsichtung.

DSC01624.jpg

Gegen halbvier Uhr fahren wir wieder los Richtung Horseshoe. Gerade noch kommen wir rechtzeitig an die Lagune, um den Abzug einer fünfunddreissig kopfstarken Gruppe von Rappenantilopen zu erleben.

DSC01626.jpg

So ein grosses Rudel von Sables habe ich zuvor noch nicht gesehen.

Wir fahren weiter um den Horseshoe herum, leider hat sich der Himmel komplett bewölkt.

DSC01630.jpg

Grey-headed Kingfisher, Graukopfliest.

DSC01633.jpg

Dafür sind heute Elefanten hier, um zu saufen und zu baden.

DSC01636.jpg


Wir schauen dem Treiben eine ganze Weile zu und fahren dann nochmals eine Runde in die Grasebenen Richtung Botswana. Hier fällt auf, dass die einzeln stehenden, grossen, alten Kameldorne alle schon braunrote Blätter haben. Die Rinde der Bäume ist geschält.
Diese Bäume werden kaum weiter leben können, hier macht sich der seit Jahren zunehmende Elefantenbesatz bemerkbar.

DSC01641.jpg

Eigentlich sollte man auch mal die hier allgegenwärtigen Hartlaub´s Babbler, Weissbürzeldrosslinge verewigen, zumal man sie in Namibia nur hier entlang der nördlichen Landesgrenze finden kann.

DSC01655.jpg

Zum Abschluss finden wir einen weiteren Woodland Kingfisher, einen Senegalliest.

Da der Himmel weiter bewölkt ist, gibt es keinen Grund, heute den Platz am Lagerfeuer nicht einzunehmen. So sitzen wir unter dem grossen Leberwurstbaum, lauschen den Fröschen und den Hippos und geniessen unseren letzten Abend hier in Nambwa.


Viele Grüße,
Matthias
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1'543 Beiträge · seit 201301. Juni 2019 · #157
Hallo Matthias,

Schmetterlinge haben es mir ja besonders angetan. Was für ein schönes Foto!

DSC01609.jpg


Leider gibt es, zumindest bei uns, kaum noch Schmetterlinge 😠 . Wir Menschen bekommen wirklich alles kaputt.
Lieben Dank, dass du uns diese schönen Fotos zeigst!

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter2'516 Beiträge · seit 200903. Juni 2019 · #158
05. Februar; auf zu neuen Ufern.

Im ersten Licht des erwachenden Tages sitze ich vor meinem Zelt, es ist kurz vor sechs Uhr, man merkt deutlich, dass die Tage kürzer werden.

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Was für eine friedliche Stimmung, das Wasser liegt absolut ruhig vor mir, natürlich sind die Water Lilys noch alle geschlossen.

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Zwanzig Minuten später leckt die Sonne über den Horizont.

Wir frühstücken und packen zusammen, denn wir wollen ja nochmals im Wald nach besonderen Vögeln Ausschau halten.

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Auch wenn es fast aussichtslos scheint, versuchen wir noch die Southern Black Tit, "Mohrenmeise" zu erwischen, die hoch über uns in den Zweigen rumturnt. Aber so steil von unten werden das natürlich keine befriedigenden Bilder.

Wir verabschieden uns vom Caretaker und fahren wieder in den Wald um Fort Doppies.

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Hier finden wir eine Kurrichane Thrush, Rotschnabeldrossel. Die habe ich zwar schon einmal gesehen, aber noch nicht fotografiert. Zunächst war der Vogel sehr scheu, aber wir haben nicht abgelassen und sind immer hinterher, bis er sich mal auf einem Ast in Bodennähe bei akzeptablen Lichtverhältnissen gesetzt hat.

Als nächstes finden wir einen kleinen Sunbird, der um die offenen Blüten eines Teakholzbaumes herumschwirrt. Wir brauchen eine Weile, bis wir sicher sind, dass das ein Shelley´s Sunbird ist, ein ausgesprochen seltener Nektarvogel.

Bei einem weiteren Stopp finden wir mal wieder "Drongos". Kleine, einheitlich schwarze Singvögel mit einem deutlich gefurchten Stoss, die gerne auf Totholzstummeln ansitzen und von dort aus Jagdflüge auf Insekten unternehmen.

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Es ist eine Familie, bestehend aus den Elternvögeln und zwei gerade flügge gewordenen Jungvögeln, die aber immer noch gefüttert werden wollen. Irgendwas irritiert, und nach einer Weile schnallen wir, dass das Southern Black Flycatchers, also Drongoschnäpper sind. Gut, ab auf die Liste unter "neu".

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Während die Elternvögel recht scheu sind, gelingen uns wenigstens von den Juvos brauchbare Fotos.

Es ist mittlerweile schon späterer Vormittag und wieder gut warm geworden, so packen wir zusammen, besteigen unser Vehikel und mahlen uns durch den tiefen Sand zurück zur Susuwe Ranger Station, um auszuchecken.
Kurz nach uns kommt ein Cruiser der Nambwa Lodge an, um hier Gäste aufzunehmen. Der Fahrer fragt uns, ob wir die Löwen gesehen hätten. Ja sage ich, gestern morgen, unten am Fluss, drei Katzen mit zwei Cubs. Nein nein, meint der Fahrer, jetzt gerade eben, denn im Wald würden direkt auf unseren Reifenspuren die frischen Tapser der Katzen stehen, und er wäre ja höchstens ein paar Minuten hinter uns gewesen. Er hat sie aber auch nicht gesehen, es dürften aber wohl die selben Tiere von gestern sein.
Nach diesem Intermezzo machen wir uns auf und nehmen die Teerpad bis nach Katima Mulilo unter die Räder, wo wir pünktlich auf die Minute um High Noon eintreffen.
So suchen wir als erstes den schattigen Innenhof vom Café@Caprivi Adventures auf, wo wir uns einen leckeren Burger mit Fritten gönnen, dazu gibt´s einen Milkshake.

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Einen frisch geschlüpften Citrus Swallowtail, der hier kurz Station macht, lasse ich nicht undokumentiert.

Nachdem wir eingekauft und getankt haben, fahren wir ein Stück aus der Stadt raus zur Namwi Island Lodge. Wieder sind wir die einzigen Gäste auf der grossen Anlage, und wir stellen unsere Zelte direkt an der Abbruchkante zum Sambezi auf. Korrekterweise am Hippo Channel, denn Hippo Island trennt uns vom Hauptstrom.
Wir hängen den Fridge ans Stromnetz, dann erkunden wir das Gelände mit den schönen, grossen, alten Bäumen, denn hier soll es recht einfach sein, sowohl die Turakos wie auch die riesigen Trumpeter Hornbills vor die Linse zu bekommen. Sagt mein Bruder, der vor gut einem Jahr hier war, allerdings über Weihnachten, und da waren die Bäume voller Früchte, deshalb waren die Vögel anwesend. Nun sehen die Bäume alle eher abgeerntet aus, entsprechend werden meine Hoffnungen auf den Trompeterhornvogel enttäuscht. Die Turakos hören wir zwar, aber sie halten sich in den dunkelsten Ecken der Bäume auf.

Wir gehen uns erstmal abkühlen im schön angelegten Pool, danach kochen wir.

Ein weiterer Gang übers Gelände bringt wenigstens einen weiteren Sunbird auf die Liste.

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Collared Sunbird, Bindennektarvogel.

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Fantastisch, wie der kleine Vogel metallisch schimmert, wenn er sich ins Abendlicht dreht.

Den Abend lassen wir am Ufer ausklingen mit einem schönen Ausblick auf den Channel.

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Nachts unterhalten uns eine Wood Owl sowie ein Nightjar, den wir aber nicht einordnen können. Wenigstens haben wir ihn einmal kurz im Strahl der Taschenlampe gesehen.


Kosten: Camping Namwi Island Lodge: 200.- Nam$ pP


Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2019
1'624 Beiträge · seit 201505. Juni 2019 · #159
Lieber Matthias
lieben Dank fürs Weiterschreiben! Ich fürchte, Du schaffst es mich doch noch endgültig für den Caprivi zu begeistern. So manch anderer Bericht machte mich nachdenklich, aber Deine Begeisterung schwapp immer mehr über... Wo soll das nur enden...
Mach so weiter! 🙂
Herzlich grüßt Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
8'683 Beiträge · seit 201006. Juni 2019 · #160
Hi Matte, in aller Kürze : danke für die erneute Vogellehrstunde 😘 , freu' mich schon auf die Unterrichtseinheiten vor Ort (wobei die Tour ja wohl nicht sehr vogellastig werden wird 😉 !).

Bin weiterhin sehr begeistert von deinen Fotos - mal schaun, was dabei rauskommt, wenn wir beide die selben Motive mit unseren Schätzchen knipsen 😄

GLG Bele (in Eile)
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute