ABER, irgendwas ist ja immer! (Botswana Sept '18)

Reisebericht 353 Antworten · 80,7k Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2019 von Blende18.2
2'085 Beiträge · seit 201203. Feb. 2019 · #81
Also echt - als ich den ersten blauen Strich unterm Elefantenbild gesehen hab, dachte ich "jetzt hat ausgerechnet der mit den tollen Fotos sich bei der Bildbearbeitung verhauen" 🤪 , aber so nach 3-4 weiteren Bildern hab ich's dann auch gerafft! 😗
Traumhaft schöne Elefanten - im großen und ganzen und auch im Detail!
Ich bin schon wieder ganz von Botswana angefixt, auch wenn das grad gar nicht auf der Agenda steht.
Jetzt freu ich mich wenn's weitergeht, viele Grüße
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
573 Beiträge · seit 201403. Feb. 2019 · #82
Hallo Robin,
So ein toll geschriebener, kurzweiliger Bericht. Es kommt einem so vor, als wenn Du ein richtig professioneller “Schreiber-ling“ wärst. Danke für die interessanten Ausführungen, gespickt mit den supertollen Bildern. Bin sehr gerne weiterhin dabei.
GlG Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201704. Feb. 2019 · #83
Bevor ich hier beantworte... 😊 😊 😊

Danke für das Lob und die rege Teilnahme hier. Freut uns natürlich ungemein. Da ich gestern, bzw. heute morgen den Superbowl sehen wollte habe ich heute frei und geplant ist den Boteti heute noch einzustellen. Das dauert aber ewig, da nach der Location ja doch noch einige Nachfragen bestehen... daher stelle ich hier gerade mal sehr ausführlich die Bilder zusammen, um auch einen passenden Eindruck des Boteti geben zu können. 🙂
franzicke schrieb:Also echt - als ich den ersten blauen Strich unterm Elefantenbild gesehen hab, dachte ich "jetzt hat ausgerechnet der mit den tollen Fotos sich bei der Bildbearbeitung verhauen" 🤪 , aber so nach 3-4 weiteren Bildern hab ich's dann auch gerafft!
Alles Teil des Plans Ingrid. 😉
Wenn du jetzt schon von Botswana angefixt bist... am Ende geht es dir wie uns und du willst sofort (wieder) hin.
casimodo schrieb:
Robin, die Eulenmuckels outen sich gerade als Angebertypen. Gabelrackenangeber 😛 😛 😛 😉 😉 😉
Ich muss ja zugeben, dass wir 2018 an jedem Tag mind. eine Gabelracke gesehen haben. Ich habe ja speziell drauf geachtet, weil ich den Muckels auch nicht glauben wollte. Erste Beweisfotos folgen später. 🤨
Daxiang schrieb:
Ich muss immer schmunzeln, wenn du die Sichtungs-Strichliste führst - dann bin ich ja doch nicht allein so bekloppt. 🤪
Weißt du was Konni?, das beruhigt mich jetzt auch ungemein. 😄
Aber wir haben ja neben den Crossings und Gabelracken-Tages-Ziel Zählung auch nur die Elefanten gezählt.
pcb schrieb:
Habe diese Woche mit den Reservierungen in Botswana herum getan und leider feststellen müssen, dass es gar nicht so einfach ist, Campsites für Oktober zu bekommen.

Deine Aufnahmen mit den Elefanten, sind sehr gut geworden. Speziell die in S/W. Welche Brennweiten hast du verwendet? Die Aufnahmen wirken so räumlich und sind perspektivisch 1a.
Ich denke du meinst Oktober 2019, für 2018 haben wir ja auch Dezember begonnen und mussten die Tour schon entsprechend der Campsites legen. Ich denke 1 Jahr Vorbereitung ist fast Pflicht.

Zu den Aufnahmen der Elis. Die Detailaufnahmen der Collage z.B., sind ausnahmslos mit dem 300er f4.0 entstanden. Sehr wahrscheinlich mit TC 1.4, also eine Festbrennweite im mFT System mit auf Vollformat umgerechneten 840mm Brennweite.
ANNICK schrieb:
Tolle Bilder und deinen Schreibstil finde ich einmalig. 😄
Danke und willkommen an Bord Annick. 🙂
uli-rt schrieb:
Bei diesem super Bericht und den tollen Bildern steigt meine Vorfreude auf unseren Urlaub im Aug/Sep, wo wir einige Eurer Wege ebenfalls fahren werden, immer weiter. Und ganz nebenbei habe ich schon so einige Tips abgespeichert.
Hallo Uli,

so soll das doch sein. Vorfreude anfachen oder in Erinnerungen schwelgen und/oder Tipps abholen. Wenn ihr noch Fragen zur Route oder sonstwas habt, her damit. 🙂
Sadie schrieb:Hallo und danke dir für den super Bericht von meinen auch sehr beliebten Gegenden.
Ich möchte gerne wissen warum ihr den Nxai Pan Weg gefahren seit aber ohne South Gate und dem fantastischen Wasserloch einen Besuch abzustatten?
Hey Sadie,

um das zu beantworten... welches South Gate meinst du?

Ich vermute mal du meinst, warum Nxai Pan, aber dann im Moremi ohne Southgate direkt durch nach Xakanaxa?!
Martina56 schrieb:
Es kommt einem so vor, als wenn Du ein richtig professioneller “Schreiber-ling“ wärst. Danke für die interessanten Ausführungen,
Danke für die Blumen Martina. 😊 😘
In der Firma sage ich mindestens 3x pro Woche, "Ich bin halt kein Texter, lasst euch was einfallen." 🤪 😄


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2019
8'684 Beiträge · seit 201004. Feb. 2019 · #84
Blende18.2 schrieb:
Sadie schrieb:Hallo und danke dir für den super Bericht von meinen auch sehr beliebten Gegenden.
Ich möchte gerne wissen warum ihr den Nxai Pan Weg gefahren seit aber ohne South Gate und dem fantastischen Wasserloch einen Besuch abzustatten?
Hey Sadie,
um das zu beantworten... welches South Gate meinst du?
Ich vermute mal du meinst, warum Nxai Pan, aber dann im Moremi ohne Southgate direkt durch nach Xakanaxa?!
Huhu Robin,

im Nxai-Pan-NP gibt es das South Camp, das meint Sadie vermutlich. Das liegt noch weiter nördlich, also wenn man NICHT rechts zur Kudiakam-Pan fährt, wo die Baines Baobabs sind, sondern oben bei der Nxai-Pan, und zwar an deren südlichem Ende.

"Normalerweise" verbringt man dort auch ein/zwei Nächte, es gibt da ein künstliches Wasserloch, wo immer was los ist (zumindest war es so bei uns). Ich meine mich aber zu erinnern, dass Ihr einfach nicht genug Zeit hattet dafür.

Liebe Grüße von Bele, die sich schon auf den Boteti freut - da hat es mir 2013 seeeehr gut gefallen 🙂
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1'624 Beiträge · seit 201504. Feb. 2019 · #85
Hallo Robin
So, ab sofort lese ich mit - wäre ja schön blöd einen der besten RBs hier im Forum zu verpassen.
Übrigens wenn ich mir so Eure Fotos ansehe, liebäugle ich mal wieder mit einem Systemwechsel (vor allem nachdem ich meine jetzige Kamera teilweise geschrottet habe) Das blöde ist nur, keine Kamera macht von alleine gute Fotos….Naja, ich genieße jetzt erst einmal bei Euch mit, der nächste Urlaub ist bei uns in weiter Ferne. Also schreibe schön fleißig weiter, nicht das wieder ein Sommer dazwischen kommt 😗 .
Viele Grüße
Elisabeth
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Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201704. Feb. 2019 · #86
sphinx schrieb:
Übrigens wenn ich mir so Eure Fotos ansehe, liebäugle ich mal wieder mit einem Systemwechsel (vor allem nachdem ich meine jetzige Kamera teilweise geschrottet habe)
Hi Elisabeth,
ich knipse ja nun noch nicht so lange, daher kenne ich auch nur mein System von Olympus. Ich habe mir damals nichtmals so wirklich Gedanken gemacht. Ein Urlaub stand an, ein Freund hatte eine Kamera von Olympus... ich bin in den Laden und habe meine erste "richtige" Kamera innerhalb von 30 Minuten mitgenommen.

Bereut habe ich das nicht. Die Vorteile des Systems für Reisefotografie und speziell Safari/Tiere hat sich mir zwar erst später erschlossen, weil ich zum Kauf der Kamera nichtmals an einen Afrikaurlaub gedacht hatte, aber es hat sich für mich bewährt. Nicht di tollsten Sensoren, andere Kameras hauen vielleicht mehr Qualität raus, aber für meinen Anspruch passt es perfekt. Der interne Stabilisator ist so genial, alle Bilder, auch die quasi 840mm Brennweite sind komplett aus der Hand geschossen. Mit anderen Kameras kann ich gar nicht richtig umgehen, weil ich mich so an den Stabi gewöhnt habe. 😉


@ Sadie
Ok... ich denke Southcamp war gemeint. Das erklärt es. (dank an Bele)

Wie Bele sich richtig erinnert, wir hatten einfach keine Tage mehr Luft. Allerdings Southcamp auch nicht so auf dem Schirm. Wir wollten halt die Baines mitnehmen, da wir auch etwas Landschaft und Weite in den Urlaub bauen wollten und weil wir die CS #2 von Videos und Bildern kannten.

Nachdem ich Beles Geparden in ihrem Bericht gesehen hatte, wäre ich gerne einen Schwenk tiefer in die Nxai Pan gefahren, aber dafür hat es nicht gereicht. Runter zum Boteti sind wir ursprünglich nur wegen der Fähre und da wir uns dort einen ersten Safari-Tag erhofft hatten. (was auch geklappt hat... siehe nächsten Post)


Gruß,
Robin
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Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201704. Feb. 2019 · #87
Vielfalt am Boteti River. - Teil 1

PROLOG
Gestern, also gestern in der Jetztzeit, waren wir im Hohen Venn in Belgien. Tolle Location, hat uns sehr gut gefallen und da werden wir definitiv häufiger mal vorbeischauen. Wer also im Raum Köln wohnt, der sollte sich das mal anschauen. Es hat Stege die durch das Hochmoor führen, manchmal auch kleine Pfade, die sich kaum finden lassen. Im Augenblick ist natürlich alles von Eis bedeckt, immerhin liegt die Ebene auf gut 650-700m Höhe.

Völlig zu Recht fragt ihr jetzt natürlich, was zum Klabautermann hat denn das mit Botswana zu tun? – ganz einfach. NICHTS! 😛 😄
(deswegen erspare ich euch ein Eisfoto, das passt hier nicht rein)

Aber die Rückfahrt, die hat etwas mit unserem Urlaub zu tun. Mara hatte Kekse eingepackt und wir waren so lange unterwegs, dass wir ordentlich Schmacht hatten. Und welche Kekse retten uns? Natürlich Nuttikrust, mitgebracht aus Botswana. Die haben wir überall nachgekauft. Super Lecker! 🙂




So, nach diesem nicht ganz ernst gemeinten Exkurs legen wir mal los… wie schon angemerkt gehe ich hier mal den dokumentatorischen Weg, der Boteti ist vielleicht nicht bei jedem unbedingt Teil einer Reiseplanung für Botswana.


Am Boteti River

Eine gute Stunde sind wir ab dem Wasserloch unterwegs. Es geht quer durch Buschland, wir sind uns schon nicht mehr sicher ob wir an dem letzten Abzweig wirklich hätten abbiegen sollen, als uns ein Fahrzeug entgegenkommt. Selbstfahrer mit denen wir uns kurz austauschen. Wir haben es wohl fast geschafft. Na das freut uns zu hören und nur ein kleines Stück weiter im Busch werden wir von zwei Giraffen am Boteti begrüßt.



Plötzlich öffnen sich die Büsche, wir stehen auf einer Böschung und können einen ersten Blick auf den Boteti erhaschen. Man beachte den Adler auf dem Baum, schön… unser erster African Fish Eagle. Für den tauschen wir natürlich direkt mal die Linse und holen ihn etwas näher ran.



African Fish Eagle – Schreiseeadler


Hier oben auf der Böschung ist es sehr tiefsandig und wenn man nur etwas zu schnell fährt schmeißt es einen förmlich durch’s Auto von links nach rechts. Aber wenn man was vom Boteti sehen will, dann muss man halt hier drüber und sich Aussichtspunkte suchen. Es sind nämlich fast immer Büsche dazwischen. Hier und da reißt es aber auf und wir erhaschen wieder etwas Fluss mit Kreise ziehenden Geiern.



Da kann sogar ich „Vögel im Flug“ 😄


Ein Stück des Weges ist ein Abzweig Richtung Böschungskante. Wir denken uns, dass man hier sicher einen guten Ausblick hat und nehmen den Weg. Als wir an der Kante stehen staunen wir nicht schlecht, das ist kein Viewpoint, das ist eine Abfahrt runter zum Fluss. 🤨 😐

Wir lassen den „Club der toten Dichter“ aufleben und debattieren eine Zeit lang, ob man diesen Weg wirklich runter zum Boteti fahren darf… ob man ihn fahren kann… und ob man den wieder hochkommt durch den lockeren Tiefsand hier?

Aber hey, wir haben mit Tiefsand immerhin seit knappen 24 Stunden Erfahrung in unserem Leben und wenn wir es schaffen über die kleine Kante in der Kurve zu kommen und gleichzeitig genug einschlagen und gleichzeitig der Wagen durch die beiden kleinen Bäume durchpasst… dann sollte das machbar sein. 😗

Eine Entscheidung die wir nicht bereuen sollten und auch viel weniger kritisch war, als wir uns das ausgemalt haben. Dennoch hätten wir uns nach dem “Abstieg“ am liebsten direkt zur nächsten Paris-Dakar angemeldet. An diesem Tag wurden neue Helden geboren. 🤪

Hier unten entfaltet der Boteti River dann sein ganzes Potential, direkt mal startend mit unseren grauen Freunden, wenn auch etwas weit weg am anderen Ufer.




Wir folgen dem Flusslauf in Richtung der kreisenden Geier und wundern uns wie abgemagert die Gnus hier aussehen, trotz dem vielen Gras und fließendem Wasser. An einer Stelle finden wir eine Geierwiese. Hunderte Geier kreisen entweder durch die Luft oder hopsen über den Strand. Der Weg führt mitten durch, der Geruch ist, sagen wir mal, mit einer speziellen Note versehen. Zum größten Teil sind es Weißrückengeier, aber hier und da steht ein Marabu zwischen den Geiern.

Der Marabu:
Auch sein nackter Kopf weist ihn, als Aasfresser aus. Federlos lässt er sich leichter von Blut und Fleischresten befreien, die beim Eindringen in Tierleichen haften bleiben…

…und sind deshalb auch häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen anzutreffen, wo sie gerne auch die Müllhalden durchsuchen.

…ernähren sich Marabus auch von den Jungtieren kleiner Säugetiere (z. B. Mungos), von Küken der Flamingos und…


Und als ob das noch nicht genug wäre, hat sich der liebe Gott auch noch überlegt, dass Elefanten sich mit den Ohren Luft zufächeln, Echsen in der Wüste sich eingraben oder Löwen hecheln um eine Wärmeregulierung zu erreichen. Nicht so der Marabu, der scheißt sich auf die eigenen Beine. 😈 😄 -- Mal ehrlich, bei dem Vieh hat doch jemand einen Clown gefrühstückt. Für uns einsame Spitze an der Liste der Ugly Five.





White-backed Vulture | Weißrueckengeier


Marabou Stork | Marabu


Ganz am Ende freuten wir uns dann noch über eine weitere Erstsichtung. In der Menge saß ein einzelner Ohrengeier. Die sind zwar auch hässlich, aber entgegen dem Marabu sehen die dann auch richtig faszinierend aus.

Lappet-faced Vulture | Ohrengeier


Der Weg führt ein Stück weiter hinten wieder die Böschung rauf. Der Weg geht aber direkt nach oben. Wir überlegen eine Zeit lang, aber trauen uns das nicht zu. Im Nachhinein denke ich zwar, dass es kein Problem gewesen wäre, aber andererseits sind wir nicht in erster Linie zum Off-Roaden hier, also fahren wir mit unserer defensiveren Herangehensweise ganz gut.

Wir drehen also um, wieder durch die Geier und halten uns an unserer Abfahrt links und folgen weiter dem Fluss, es ist so wahnsinnig schön hier, wir können es kaum glauben, dass wir ganz alleine hier direkt am Boteti rumcruisen. 🤩

Und es brummt das Leben um uns herum. Die Zebraherden, an denen wir den morgen über schon immer entlang gefahren sind, versammeln sich langsam hier. In die Herden mischen sich auch immer wieder Gnus. Vögel schwirren durch die Äste der Büsche und Gänse bevölkern das Wasser. Eine junge Giraffe steht direkt am Ufer, endlich können wir auch mal eine Gabelracke ablichten.

Im Vordergrund die PAD, so geht es am Ufer entlang


Zebras stillen ihren Durst den ganzen Fluss entlang.


Lilac-breasted Roller – Gabelracke


Hamerkop – Hammerkopf… eigentlich ja Hammerhintern. Ich habe nie einen besser getroffen im Urlaub 😣



African Jacana -- Blaustirn-Blatthuehnchen




Manche Zebras scheinen aus dem Etosha zu kommen… so kennen wir das Bild


Swallow-tailed Bee-eater – Schwalbenschwanzspint


Ich glaube das sind Schwarzkopf-Ibise




…weit aus dem Fenster gelehnt?! = Spur-winged Goose – Sporngans 😐


Fork-tailed Drongo – Trauerdrongo


Diese Giraffe war leider etwas schreckhaft… wir sind praktisch mit Nullgeschwindigkeit vorbei und dennoch war sie etwas gestresst, aber schon ne‘ Hübsche, nicht wahr.



Wir fahren den Weg solange, bis es wieder die Böschung hochgeht an einem Zaun. Es mischen sich auch Kühe zwischen die Zebras. In diese Richtung weiter zu fahren wurde uns bei der Planung abgeraten. Die Strecke verlässt den Fluss und führt nur noch durch Busch ins Nichts… und am Ende muss man wenden. Das machen wir also hier schon, fahren ein Stück am Fluss zurück und suchen uns eine schöne Stelle für eine späte Mittagspause, von der aus wir Zebras und ein paar Elis am Wasser beobachten können.

Die Zebras kreuzen an dieser Stelle immer das Wasser zu einer kleinen Insel. Da scheint das Gras noch besser zu schmecken. Zum Glück scheint es hier keine Krokodile zu geben, zumindest gesehen haben wir keine.

Neben unserem Auto hat ein Kingfisher seinen Ansitz, Jagdglück können wir ihm aber keines bescheinigen, aber dennoch toll. Schon wieder eine Erstsichtung. Auch Kingfisher wollten wir gerne sehen, kann ja keiner ahnen wie weit verbreitet die Pieds hier sind. 😎





Was auch immer man fotografiert, mit Elis im Hintergrund ist alles besser. 😛




Pied Kingfisher | Graufischer


Und tatsächlich gibt es hier auch andere Menschen. Es braust ein Safari-Boot über den Fluss an uns vorbei. Spannend sind dabei zwei Dinge:

#1 es bleibt bei diesem einen Boot, das kennt man von anderen Flüssen auch anders #Chobe-Wahnsinn

#2 das Boot fährt den Boteti weiter hinauf, wohl die einzige Möglichkeit vom Fluss noch mehr im Verlauf zu entdecken und erleben zu können



Auch für uns wird es wohl Zeit weiterzukommen. Wir wollen ja noch etwas den unteren Flusslauf entdecken. Dafür geht es wieder zurück zu unserer Abfahrt, die wir nun als Auffahrt nehmen. Puls geht hoch, so genau wissen wir nicht ob das klappt, berghoch durch den lockeren Sand, aber wie auch schon den Weg runter, alles easy.

Oben angekommen, abklatschen… nach rechts halten… und die nächste Abfahrt zum Ufer suchen. 🙂



Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2019
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201704. Feb. 2019 · #89
Vielfalt am Boteti River. - Teil 2

Die nächste Abfahrt die wir finden, ist die Auffahrt die wir uns nicht zugetraut haben. Na gut, dann sind wir hier noch falsch, aber nur ein kleines Stück über die Böschung entlang finden wir den nächsten Weg runter zum Ufer.

Eine Herde Gnus erwartet uns schon, natürlich gemischt mit den obligatorischen Zebras. Auch Tokos, Perlhühner, Reiher und natürlich ein Elefant tummeln sich auf diesem Abschnitt.


Blue Wildebeest – Streifengnu


Was dem Gnu entweicht, ist dann wiederum ganz zur Freude des nächsten. Der Kreislauf des Lebens mal anders erklärt… 😵

Red-billed Hornbill – Rotschnabeltoko


Helmeted Guineafowl – Helmperlhuhn


Blue Wildebeest – Streifengnu







Der sehnsüchtige Blick zum anderen Ufer… was der sich wohl gedacht hat?



Swallow-tailed Bee-eater – Schwalbenschwanzspint


Einer unserer Lieblinge hier unten am Fluss ist der, das mag jetzt etwas profane klingen, da man die ja auch hier sieht, Graureiher. Gar nicht wegen dem Reiher an sich, sondern wegen seiner zwei Gesichter. Ist schon mal jemandem aufgefallen, wie extrem sich dieser Reiher unterscheidet, je nachdem ob man ihn von vorne, oder im Profil betrachtet. 🙄

Vielleicht zeigt auch einfach nie jemand Fotos von vorne, weil die einfach auch nicht sonderlich fotogen sind…

Grey Heron – Graureiher


… und im Profil, verrückt.


Auch einen Geier, schön drapiert auf einem Ast sehen wir hier nochmal. Und dann fallen mir 4-5 Vögel auf, die kurz auf einem umgestürzten Baum sitzenbleiben, aber sofort wieder starten, noch bevor ich ein Foto machen kann. Im Baum fällt mir eine minimale Bewegung auf. Da könnte etwas im Schatten sitzen, aber erkennen kann ich nichts. Ich packe mein langes Tele drauf und tatsächlich, da sitzt eine kleine Eule. Es reicht für 3 Fotos und dann ist sie auch schon wieder weg.

Jetzt muss dazu gesagt sein, dass wir gerne Eulen sehen wollten, weil wir hier im Grind fast wöchentlich nach den Steinkäuzen schauen ohne Erfolg. Entsprechend angesickt war Mara, dass ich erst Fotos mache, anstelle ihr Bescheid zu sagen. Schande über mein Haupt, aber so ganz Unrecht hatte sie ja nicht. Da hilft es auch nicht, wenigstens ein Foto zu haben. Also Zeit für eine neue Regel: „Erst zeigen, dann fotografieren!“… daraus könnte man sogar wieder einen Zettel machen.

„Leider fällt uns dazu gerade rein gar nichts ein,
habt ihr eine Idee, nehmen wir gerne euren Reim!“



White-backed Vulture – Weißrueckengeier


Pearl-spotted Owlet -- Perl-Sperlingskauz



Hinter der nächsten Biegung stehen drei Autos unter einer Baumgruppe ca. auf mittlerer Höhe der Böschung. Die Kofferraum-Klappen sind runtergeklappt. Drauf sitzen sechs vergnügliche Südafrikaner, bewaffnet mit Wein und Snacks und genießen ihren Schattenplatz mit Ausblick. 🤨 😗

Wir lassen unseren Wagen auf der PAD und schlendern mal rüber. Die Truppe ist schon ein paar Tage hier, campt auf dieser Seite des Flusses und verbringt die Sundowner eigentlich immer hier. Sie sind auch nicht das erste Jahr hier, lieben den Boteti aber sehr und so kommen sie immer mal wieder über die Jahre.

Der Weg teilt sich hier. Links geht es sanft die Böschung hoch, da wo die Südafrikaner stehen, rechts geht es direkt ans Ufer und somit durch ihren Blick auf eine Eli-Herde am Wasser. Wir haben etwas die Befürchtung die Elefanten zu vertreiben, wenn wir dort her fahren und fragen, welchen Weg sie vorschlagen würden. >> „Auf jeden Fall am Wasser entlang. Ihr könnt dem Fluss noch ein gutes Stück folgen bis zum Bootssteg. Dort geht es zurück auf die Böschung.“ 😎

Sie empfehlen uns noch, einfach hier zu bleiben und die Campsite auf dieser Seite zu nutzen, dann kann man bis zum letzten Sonnenschein den Boteti genießen. Bei einem nächsten Besuch ganz bestimmt, der Ort hier ist nahezu perfekt, friedlich und ein wunderschöner Ausblick. Wir aber haben mit dem Boteti River Camp und einem Abendessen vor Ort heute geplant.

Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen die Zeit, die wir noch aus dem Safari-Tag rausquetschen können, hier zu verbringen. Wir fahren zum Ufer, biegen aber vor den Elefanten nach links ab und setzen den Wagen in den Schatten zweier Bäume mit bestem Blick in erster Reihe.






Uns ist erst gestern aufgefallen, was für riesige Hauer der eine Elefant hatte! 😮


Knochen liegen rund um unseren Picknickplatz verteilt.


Und einen Zaungast auf der Böschung hat es auch.




Einer der Elefanten aus der kleinen Herde am Ufer löst sich und wandert Richtung Böschung. Was der wohl vorhat? – na seht selbst…



Erst mal wird gefressen, mhhh lecker!


Aber was reinkommt, muss auch wieder raus. Elefanten können also Multitasking, soso. 😄 🤪


Moment Mal… steht ihr etwa die ganze Zeit schon da???


Auweia… ist das PEINLICH! 😄



Nach diesem kleinen Biologieexkurs klingelt die Schulglocke und die Stunde ist aus. Es wird wohl Zeit für uns zu gehen. Wir wissen nicht so genau, wann die Fähre eigentlich geht und wie lange genau wir dorthin noch brauchen. Und wir sind nicht die einzigen, die langsam die Szenerie verlassen. Mit uns zusammen verlassen ganze Herden von Zebras den Boteti. Sie ziehen wieder die Böschung hoch, nicht ohne auf den Fluss oder vielleicht eher auf das weiße Ungetüm mit den 4 Rädern, einen letzten Blick zu werfen.

Oben auf der Böschung sehen wir noch ein paar Kudus, ein Steinböckchen und eine weitere Gabelracke zeigt sich im schönsten Licht. Es gibt dann auch noch einen Viewpoint, kurz bevor man zur dies-flussseitigen Campsite gelangt. Und siehe da, mit den Elefanten waren wir wohl immer noch nicht ganz durch für diesen Tag. 🙂






Ein letzter Blick zurück und Zeit für uns zu gehen…


Kududame mit Halbstarkem


Steinböckchen


Lilac-breasted Roller – Gabelracke


Ein letzter Schöner Blick auf den Fluss



Hier steht zwar noch Tiaans, aber wir wissen dennoch, bald geschafft. Ist nur noch der Fluss dazwischen…



Dann kommt die Fähre in den Blick, da haben wir uns schon drauf gefreut und es ist auch abenteuerlich. Der Fährmann erspäht uns und fängt an überzusetzen. Das zieht sich etwas hin, wir warten auf ihn… was soll man auch anderes machen. 😉

Die Überfahrt hat ein genaues Prozedere, ich versuche von ihm schon im Voraus etwas davon in Erfahrung zu bringen und rufe zu ihm rüber: „Any advice?“ – „Just GO!“

#1 Also „just go“ und rauf auf die Fähre…

#2 … bis nach vorne durchfahren, damit sich die Fähre am Ufer hebt.

#3 Der Fährmann bugsiert die Fähre ein Stück auf den Fluss…

#4 … dann wieder ein Stück zurückfahren, damit die Fähre vorne höher liegt.

#5 Hinten angekommen wird abkassiert… (gute 10€, SEHR TEUER!)

#6 … und dann gibt es eine ganz grobe Flughafen-Einweiser Einlage und schwupps ist man auf der anderen Seite. 😎





Es hat auf jeder Seite ein Fahrerhäuschen und Motor


Geschafft, nur noch zum Ufer fahren.


Im Boteti River Camp angekommen werden wir sehr herzlich von Emilia empfangen und erst einmal mit einem Kaltgetränk in der Bar empfangen. Es gibt einen kurzen Schwatz, wir bestätigen noch einmal, dass wir heute Abend essen wollen und ich kläre mit Emilia ab, dass meine Eispacks für den Fuß hier in die Eistruhe können. Eine für heute Abend nach dem Essen, eine für morgen früh. Das ist natürlich optimal. 🙂

Wir richten uns auf unserer Campsite #2 ein. Die liegt gleich vorne, ich würde sagen von der Lage nicht sooo schön, aber da die direkten Nachbarsites nicht belegt sind, passt das schon sehr gut. Der Platz ist sehr gepflegt, es hat hier auch Strom und einen Toko der uns spätabendlichen Unruhestifter kritisch beäugt. Fotos mache ich heute nicht mehr viele vom Camp. Wir bauen auf, stecken die Technik an den Strom und gehen duschen, damit wir alles noch vor’m Essen geregelt kriegen.



Platz inkl. Strom sehen wir nicht oft.


Red-billed Hornbill – Rotschnabeltoko



Das Abendessen findet auf der Terasse statt. Es ist alles nett, die Bedienung sehr freundlich und man fühlt sich gut umsorgt. Das Essen wahrlich, das scheint auf den deutschen Gaumen perfekt abgestimmt zu sein. Das Menü hätte es nicht nur… genau diese Abfolge hat es bei mir zu Hause früher oft gegeben. 🤨 😁

# eine kleine pürierte Erbsensuppe als Vorspeise
# Gulasch mit Kartoffeln als Hauptspeise
# und den Zitronenpudding aus der Dr. Oetker Tüte angerührt

Satt, glücklich und sehr müde gehen wir direkt ins Zelt und träumen von unserem…

FAZIT: Boteti River
Was soll man dazu sagen. Das war schon ein ziemlich perfekter Tag ohne den Boteti, mit ihm war es einfach fantastisch. Wir haben an dem einen Tag hier fast mehr gesehen als im letzten Namibia-Urlaub zusammen. 😎

Man darf das Gebiet nicht überschätzen von der Größe her. Die eigentliche Riverfront ist sehr überschaubar, aber dafür umso schöner. Das man so direkt am Ufer entlang fahren kann, es so leer ist und man somit den Fluss und die Tiere quasi für sich alleine hat macht den Ort für uns sehr speziell. Ein mehr als perfekter Start in unser Abenteuer Safari in Botswana.

Der Boteti bekommt uneingeschränkte 5/5 Sternen.



Makgadikgadi: 35 | Boteti: 16


Gruß,
Robin
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1'835 Beiträge · seit 201505. Feb. 2019 · #90
@Bele und Blende

Genau so ist es, Bele, da hast du mich voll verstanden. Wir haben nun schon zwei Mal die Baines Boabab ausgelassen da wir immer viel Zeit am Wasserloch im South Gate von Nxai Pan verbringen. Da es bei uns erstens um Tiere geht, war das Wasserloch für uns eine Priorität.
Aber die Landschaft dort bei den Bäumen soll ja schon etwas Magisches sein, Minus all die Bienen, das ist sicher schlimmer als die Tsetse Fliegen. Also, nächster Trip gehen wir mal dorthin.
LG Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
2'262 Beiträge · seit 201105. Feb. 2019 · #91
Hallo Robin,

mit deiner Schreibe und die Tollen Fotos hast du mich echt abgeholt. Zudem ist der Makadikgadi NP mit dem Boteti River einer meiner Lieblingsorte. Wir hatten auf dem Weg zu den Baines B an dem Wasserloch 3 Löwen, was richtiger Dusel war, und auf dem Rückweg viele Elefanten, aber mit eure Strichliste können wir nicht mithalten.

In meinen RB habe ich über den Marabu geschrieben: So was kann nur eine Mutter lieben. 😣
Jetzt scheißt er sich auch noch auf die Hacken um sich Kühlung zu verschaffen. Er sieht also nicht nur hässlich aus, hat auch hässliche Angewohnheiten. 🤩 🤩

Ich freue mich auf eure weiteren Erlebnisse.

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
8'684 Beiträge · seit 201005. Feb. 2019 · #92
Guggu schrieb:
Jetzt scheißt er sich auch noch auf die Hacken um sich Kühlung zu verschaffen. Er sieht also nicht nur hässlich aus, hat auch hässliche Angewohnheiten. 🤩 🤩
Guggu
Hallo Ihr Zwei,

ich hatte mich in meinem letzten Bericht ja auch leicht angeekelt über diese Marabu-Marotte ausgelassen 🤢 - wurde aber sofort von Matthias fotomatte (von wem sonst 😎 ) belehrt 🙄 (und da er urlaubsbedingt verhindert ist, übernehme ich das mal):

Das machen ALLE Störche so 🤩 , auch die hübschen! Wir sollten also etwas Gerechtigkeit gegenüber dem armen Marabu walten lassen 😗 !

@ Robin: du schreibst sooo schön vom Boteti, ich fühle mich total an meine Zeit dort erinnert. Vielen Dank dafür 😘 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2019
4'382 Beiträge · seit 201505. Feb. 2019 · #93
Ich schließe mich Bele " voll umfänglich" an:
Robin: du schreibst sooo schön vom Boteti, ich fühle mich total an meine Zeit dort erinnert. Vielen Dank dafür 😘 !
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201705. Feb. 2019 · #94
Sadie schrieb:
Aber die Landschaft dort bei den Bäumen soll ja schon etwas Magisches sein...
Ich denke Baines kannst du ganz gut als Zwischenziel einbauen beim rein- oder rausfahren in den Park. So hat es Bele ja auch gemacht mit Bushways wenn ich mich richtig erinnere. Ich finde man kann sich das durchaus mal ansehen, aber es wäre für mich jetzt auch kein Ziel der Klasse "Da muss ich immer hin, wenn ich mal im Land bin."
Guggu schrieb:Wir hatten auf dem Weg zu den Baines B an dem Wasserloch 3 Löwen, was richtiger Dusel war, und auf dem Rückweg viele Elefanten, aber mit eure Strichliste können wir nicht mithalten.
Wow Guggu, mit den Löwen habt ihr da sicher Glück gehabt, allerdings haben wir auf dem Weg zu den Baines überhaupt kein Wasserloch gesehen, oder meinst du das von mir beschriebene im Makgadikgadi. 😐
Champagner schrieb:
Das machen ALLE Störche so 🤩 , auch die hübschen! Wir sollten also etwas Gerechtigkeit gegenüber dem armen Marabu walten lassen 😗 !
Das macht es aber nicht besser!!! 😛 🤢

---------------------------

Da gleich Fuppes startet und ich nicht alle Fotos etc. heute schaffe, obwohl es gar nicht viele sind für unseren Zwischentag in Maun, lasse ich euch mal an unserer Elefantensuche teilhaben. Ich finde das zeigt ganz gut, was für ein Elefantenauge wir mit der Zeit entwickelt haben.

Glaubt es oder nicht, auf diesem Bild findet sich der letzte Strich, den wir, zugegeben erst nach der Reise beim Fotosichten, in unsere Eli-Zählung aufgenommen haben.


Dann mal los, wo ist der Elefant? 🤨


(kleiner Tipp, auf's Bild klicken und dann könnt ihr es auf FLICKR auch vergrößern oder in voller Auflösung runterladen)


Gruß,
Robin
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37 Beiträge · seit 201805. Feb. 2019 · #95
Hallo Robin,
ist euch aufgefallen das die "schreckhafte" giraffe ein anderes Patern von flecken aufweist wie gewöhnlich. Ist das vielleicht eine andere art ?

Gruß Jo
2'262 Beiträge · seit 201105. Feb. 2019 · #96
Hallo Robin,

das war auf dem Weg von Tiaans Camp zu den Baobabs, aber noch in Makadikgadi - also das gleiche Wasserloch.
Und die lange Anfahrt, um 1 h bei BB KANN man machen, muss aber nicht sein.(Just my five pence)
Wir währen lieber länger an den Boteti gewesen.

LG Guggu
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Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201705. Feb. 2019 · #97
Guggu schrieb:
Und die lange Anfahrt, um 1 h bei BB KANN man machen, muss aber nicht sein.(Just my five pence)
Wir währen lieber länger an den Boteti gewesen.
Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Ich meinte auch eher, wenn man eh zum Southcamp der Nxai Pan fährt, dann kann man die Baines auch mitnehmen. Den Weg vom Boteti hoch zu den Baines, nur der Baines wegen nicht wirklich. Es hat in Botswana an vielen Stellen schöne Baobabs. Ich zumindest finde die Bäume auch einzeln beeindruckend.

In Savuti hat es diese Baobab Strecke und auch von Savuti nach Kasane kommt ein Zwischenstück Gravel, da ist auch eine Lodge in der Nähe und links sieht man eine ähnliche Baobab Insel wie Baines, rechts im Lodgegebiet stehen die Hügel voller Baobabs. Da wäre ich fast lieber mal etwas rumgelaufen. 😉
on4ajt schrieb:Hallo Robin,
ist euch aufgefallen das die "schreckhafte" giraffe ein anderes Patern von flecken aufweist wie gewöhnlich. Ist das vielleicht eine andere art ?

Gruß Jo
😮 - was euch alles auffällt, aber Nein. Haben wir noch nicht gesehen. Hab mir mit Mara aber das Bild gerade noch mal angeschaut und du hast schon recht. Das Muster ist extrem abweichend. (ich wusste aber auch nicht, dass man seit 2016 4 Giraffenarten unterscheidet)

Allerdings finde ich bei Google keine Zuordnung, wie man die Arten unterscheiden kann? 😐


Gruß,
Robin

PS. Ich sehe ja wie oft das Eli-Bild oben geklickt wird... noch keiner eine Idee?
(es ist echt sauschwer, ihr könnt also gerne auch nur wage Vermutungen abgeben)
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zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2019
202 Beiträge · seit 201405. Feb. 2019 · #98
Haha!
Ich habe ihn! Kann ihn aber leider nicht anmarkern, daher diese Beschreibung: links oben kurz vorm Rand - der Weg windet sich aus dem Bild, rechts vom Weg ist ein sehr grüner alleinstehender Baum .. und links von der rundlichen Baumkrone ein kleiner dunkler Fleck... der Elefant!
Dieses Rätsel hat mich jetzt gelockt und natürlich schließe ich gleich noch einen sehr herzlichen Dank für den aufschlußreichen und humorvollen Super-Bericht und die wunderbaren Bilder an! Noch eine spannende zweite Halbzeit und viele Grüße
Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2019
1'055 Beiträge · seit 201606. Feb. 2019 · #99
Hallo Anne ,
danke für den Hinweis , jetzt hab ich ihn auch . Ohne deine Tips hätte ich wohl die ganze Nacht gesucht .
LG
Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
1'835 Beiträge · seit 201506. Feb. 2019 · #100
Ich glaube Nachtigall hat ihn gefunden.

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