lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200811. Nov. 2018 · #61
Hallo, tiggi,
allewetter, ihr habt viel erlebt und gesehen!
Interessant, dein Foto der Tafel zur Lost City, - irgendwie ist es komisch sie dort im Park vorzufinden, auch wenn der Große Farini (Wiliam Leonard Hunt) sicher u.a. auch dort lang gekommen ist, auf seiner Suche nach der Lost City. Es erinnert mich darüber hinaus an den Einfluss seiner Suche: Fasziniert von der schillernden Persönlichkeit des Great Farini und seinem Buch über die „Lost City of the Kalahari“ folgte Dr. Joshua N. Haldemann (bekannter Chiropraktiker und Physiotherapeut) seinen Spuren und machte sich ebenfalls auf die Suche nach der Lost City of the Kalahari, – auf mehreren Expeditionen... Seine in Südafrika geborene Tochter, Maye Musk, die seit ihrer Jugend ein erfolgreiches Model ist, ist die Mutter des nicht ganz unbekannten E. R. Musk, den sie nach ihrem Großvater Elon nannte... 😁 - ebenfalls eine schillernde Familie 😎
Grüßles
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201114. Nov. 2018 · #62
@ Liebe lilytrotter, bereits seit über zweihundert Jahren sind die Menschen auf der Suche nach der "verlorenen Stadt". Zu den in der Tafel genannten gibt es weitere zahlreiche Entdecker: 1908 brach der Student Richard Gordon auf, um ursprünglich nach Diamanten zu suchen, 1956 waren es sieben Südafrikaner, die das Ziel hatten, archäologische Geschichte durch das Auffinden einer mythischen verlorenen Stadt in einer abgelegenen Bergkette tief in der Kalahari-Wüste zu erstellen, auch in der heutigen Zeit wird weiter gesucht. Dazu gab es mal eine Doku bei Kabel 1 doku, die zufällig am Donnerstag, 15.11 um 10.55 Uhr wiederholt wird. 🤩 Ich hab sie leider noch nicht gesehen und arbeite auch morgen, aber vielleicht kann ich die Sendung in der Mediathek anschauen.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200814. Nov. 2018 · #63
Ja, es waren viele… Aber mir ging es eigentlich nur um Einen, zu dem die “Linie” führt, die The Great Farini beeinflusst hat: Den ziemlich genialen wie schillernden Unternehmer Elon Musk, der mit TESLA und anderen Unternehmen aufwartet. 😎
Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201124. Nov. 2018 · #64
...Und wie es in Namibia weitergeht, erfahrt ihr jetzt..
Ein paar Geschichten, Tipps oder Anregungen seien hier kurz zusammengefasst; ohne jedes Bad oder Dinnermenü vorzustellen! 😈 😗 Gestartet sind wir im Süden des Landes und haben die ersten Nächte auf der Kalahari Game Lodge verbracht. Diese Lodge befindet sich nur 18 KM von Mata Mata entfernt. Das große Game Reserve grenzt an den KTP. Viele Tiere nutzen deshalb gerne die Wasserstellen mit. Ein Zaun zwischen dem G. Reserve und dem KTP soll als Grenze dienen, doch Leoparden finden immer ihren Weg. Für sie stellt auch ein 12.000 Volt Zaun kein Hindernis dar. Verschiedene Kameras zeichnen die nächtlichen Besucher auf. Diese Kurzfilme laufen auf dem Monitor im Restaurant in einer Endlosschleife. Zu sehen sind braune Hyänen und Leoparden, die regelmäßig über das Gelände streifen. Diverse Antilopen, Giraffen, Löwen sowie zwei Rhinos kann man auf Gamedrives entdecken. Das Gelände ist teilweise tiefsandig, ein geringer Reifendruck ist deshalb von Nöten. Außerdem graben die Stachelschweine tiefe Löcher in die Pads 🤩 , da sie immer wieder an die dort verlegte Wasserleitung kommen wollen - also, Vorsicht wallten lassen oder einen Gamedrive buchen. Die Landschaft besticht durch ihre roten Dünenkämme und das im Sonnenlicht herrlich leuchtende Gras. Leider sind große Gebiete sehr verbuscht. Die Garantie, auf Löwen zu treffen ist bei einer geführten Tour deutlich höher, als wenn man alleine unterwegs ist. Eine Löwin trägt einen Sender und kann so eventuell gefunden werden. Das Gelände erstreckt sich über eine Entfernung von 200 Km. Um hier auf Rhinos oder Löwen zu treffen benötigt man etwas Glück. Es soll zwei größere Rudel geben. Wir hatten dieses Glück und fanden ein Rudel, welches in der Nacht zuvor ein Oryx gerissen hat. Ich habe so viele Fotos gemacht, dass mir die Auswahl jetzt sehr schwer fällt.
Im Gras sind nur leichte Bewegungen zu erahnen, erst bei genauerem Hinsehen, erkennt man die Löwen. Das Gras ist sehr hoch und schlafende Löwen sind eigentlich nicht zu sehen. 😐
Dann lag plötzlich Herr Pascha vor uns, der sein Oryx- Menü bewacht! 🤩
Und im Umfeld kam Bewegung auf...
...teilweise, aber doch sehr verschlafen... 😊
Herr Pascha bewegt sich auch mal...
...legt sich aber wieder zum Schlafen. Ein letzter Blick!
Paschas Söhnchen hofft nun auf ein Stück vom Oryx und macht sich auf...
Mutter und Tochter kuscheln noch ein bisschen.
Hinter dem Busch lag noch ein Beobachter. 😮
Irgendwann waren wir ihnen gleichgültig, die Träume müssen gut gewesen sein. 😘
Wir verlassen diese tolle Sichtung und genießen den Tag in den Dünen. Sieht noch jemand die Löwen oder Rhinos?
Vor drei Jahren waren wir hier schon einmal, inzwischen sind die Campsites ans Flussbett verlegt worden und ca. einen Kilometer vom Haupthaus entfernt. Jede Campsite verfügt über ein eigenes kleines Hüttchen mit Dusche und Toilette sowie einem Spülbecken fürs Geschirr. Ein Donkey muss selbständig bei Bedarf erwärmt werden, Solarlichter sorgen am Abend zeitweise für eine schwache Beleuchtung. Strom gibt es nur im Haupthaus zum Laden der Akkus.
Abends umkreiste dann noch dieser kleine Fuchs unseren Braai. Ist er nicht putzig?
Es waren wieder erlebnisreiche und tierische Tage auf der KGL.
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201124. Nov. 2018 · #65
Auf unserer Tour durch den Süden Namibias wollten wir auch wieder im Mesosaurus Fossilcamp vorbeischauen, irgendwie sind die jetzt folgenden Streckenabschnitte wie eine Revivaltour. Von der Kalahari Game Lodge führt unsere Reise weiter zur Terra Rouge Farm. Sie ist bekannt für gutes Gamefleisch, auch hier haben wir schon einmal eingekauft. In diesem Jahr sind wir leider zu spät. Das Fleisch wurde in großem Rahmen von den Südafrikanern aufgekauft. Durch die massiven Steuererhöhungen ist das Leben in SA teurer geworden und die Einheimischen kommen nach Namibia zum Einkaufen, erzählt uns Blondie, die Eigentümerin.
Wir folgen der Gravelroad zum Mesosaurus Fossilcamp. Es freut uns, dass wir Giel bei guter Gesundheit antreffen. Wir erzählen, tauschen uns aus, sein Deutsch wird immer besser und dann folgen wir dem Pfad durch den Köcherbaumwald zur Camparea. Wir sind die ersten Gäste und genießen einen entspannten Nachmittag, doch gegen Abend füllt sich das Camp. So voll kennen wir das nicht. Eine Familie reist sogar wieder ab und nächtigt in einem der Chalets an der Rezeption.
Entspannter Nachmittag! 🤩 Später treffen wir wieder auf ein schweizer Pärchen, mit denen wir bereits Kontakt in Twee Revieren hatten, spät am Abend gesellen sich Christine und Hendrik aus Bonn zu uns ans Feuer und so wird dieser Abend lang, bei Wein und Gin Tonic. Am nächsten Morgen bin ich früh wach. Ich möchte die ersten Sonnenstrahlen hinter den Köcherbäumen mit der Kamera einfangen. Ein anderes deutsches Pärchen ist ebenfalls schon unterwegs mit Stativ und Kamera.
Wir verabschieden uns später von Giel und fahren nach Keetmanshoop, in der Hoffnung hier noch Gamefleisch zu bekommen. Ein Tipp war ein Schlachter im Spar in der Innenstadt. Leider haben wir auch im dritten Schlachterladen keinen Erfolg. Mit Boereworst und anderem Fleisch verlassen wir die alte Stadt. Außerhalb befindet sich ein neues und großes Einkaufszentrum mit großem Shoperite, doch jetzt wollen wir nicht mehr nach Game fragen.
Das alte kaiserliche Postamt in Keetmanshoop
Es geht für uns zum Fish River Canyon.
Es ist das erste Mal, keine Revivaltour, dass wir soweit in den Süden vordringen. Wir folgten der Hauptstraße B4 in Richtung Aus ca. 50 KM und biegen dann erst nach Süden ab. Es sind noch 137 Km bis zum Canyon. Die ersten 28 KM sind eine staubige Wellblechpiste, dann kommt die D 545 vom Naute Nature Reserve hinzu und die Gravelroad verwandelt sich in eine frisch gegraderte Pad. Gleichmäßig, aber staubig erreichen wir einen Bahnübergang, zufällig ist auch ein Zug zu hören, und so warten wir, um ein Foto zu machen.
Unser nächster Stopp ist das Canon Roadhouse.
Wir nehmen einen Lunch zu uns, sehr lecker und sehr günstig! Sehr zu empfehlen! Ein paar Strauße und Oryxe stehen am Wegesrand, ansonsten ist die 30 Km - Strecke bis zur Hobas Campsite eintönig. Nach dem komplizierten Check-in; die gute Frau hat nicht begriffen, dass ich noch nicht bezahlt habe, weil ich erst online vor drei Tagen gebucht habe und wir auch noch einen Tag früher als geplant anreisten. Es dauerte, bis sie von der Zentrale hörte, dass wir tatsächlich noch bezahlen müssen, aber gebucht sind. (Hätte ich doch nichts gesagt… 😈 ) Erst am nächsten Abend war dieses zu klären. 😵
Die CS war ziemlich gut belegt, am Abend reiste noch eine Overlandergruppe an, es gab nur noch drei freie CS. Dieses bestätigt, dass man mit etwas Glück unverhofft anreisen kann, aber der Tourismus in Namibia hat zugenommen und besonders in Ferienzeiten sollte man Plätz reservieren. Wir haben es gerade in diesem Jahr vielfach erlebt, dass Gäste abgewiesen wurden, weil sie keine Reservierung vorweisen konnten.
Unsere Campsite, sie lag in der Mitte und das war auch gut so, denn die anderen CS wurden eher von den Pavianen heimgesucht. 😈
Der neue Pool, die Fenster des Restaurants wurden am nächsten Tag geputzt. 🤩 Die Campsite macht insgesamt einen guten sauberen Eindruck, die Ablutions sind sehr gepflegt, der Pool ist neu gebaut und befindet sich jetzt direkt vor dem Restaurant. Liegen laden zum Verweilen ein. Leider stören böse Paviane die Gäste. Ranger laufen mit Gewehren umher und verjagen die Paviane. Ich habe es mit einer Zwille geschafft, was bin ich stolz gewesen! 😈 🤩
Yoda911873 Beiträge · seit 201624. Nov. 2018 · #66
tiggi schrieb:Die Garantie, auf Löwen zu treffen ist bei einer geführten Tour deutlich höher, als wenn man alleine unterwegs ist. Eine Löwin trägt einen Sender und kann so eventuell gefunden werden.
Nach den Informationen auf der Website der Lodge ist das Gelände geteilt. In einem Teil kann man selbst (activity 4x4 trail) fahren, dort ist die Chance auf Löwen zu treffen nicht geringer, sondern NULL: ("The 4×4 trail is mapped out on a 3500ha portion of the ranch. (No lions can be seen on 4×4 self-drive as this can only be experienced with the lion tracking game viewing activity") .
In dem größeren Teil des Geländes, in dem die activity 'game drive' und 'lion tracking' stattfinden, sind mehrere mit Sender bestückte Löwenrudel, die damit fast garantiert gefunden werden können: "By tagging a number of key lions, we can keep track of our pride to ensure their conservation, with the added bonus that these drives guarantee encounters with the king of the Kalahari."
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201124. Nov. 2018 · #67
@Hallo Christoph, das ist teilweise tatsächlich so. Man verlässt den vorderen einen Teil des Geländes durch einen Elektrozaun. Das Gate kann man selber öffnen, es ist nicht verschlossen. Südafrikaner haben es geöffnet und sind durchgefahren.Ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt erlaubt ist. Zumindest ist keine Tafel, die es verbietet, sichtbar. Hinweistafeln warnen vor 12.ooo Volt und dass man nun ein Gebiet mit Raubkatzen betritt. Das Gate ist zu schließen! Hier leben Rhinos, Oryxe usw. und die Löwen. Das ganze Gebiet ist viele Kilometer lang, manchmal muss man einen ganzen Tag fahren, um die Löwen zu finden. Wenn ihr alleine hier durch fahrt, macht es keinen Sinn. Unser Guide erzählte, dass es nicht immer eine Garantie für die Löwensichtungen gibt. Sind sie zu weit entfernt, kann man sie nicht erreichen. Wir sind zwei Stunden kreuz und quer durch den Nordteil gefahren, bis wir sie gefunden haben. Es gibt nur zwei große Rudel in dem Gebiet. Wenn ihr zur Lodge fahrt, drücke ich euch die Daumen, dass ihr die Tiere seht!
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201126. Nov. 2018 · #68
Fish River Canyon Den nächsten Tag fuhren wir die 10 KM zum Canyon oder besser gesagt, an den Rand des Fish Rivers. Es ist sehr schön dort zu stehen und über den Rand zu blicken. Aber der „OHO-Effekt“ bleibt irgendwie aus. Vor Jahren standen wir schon am Grand Canyon, vielleicht sind wir zu verwöhnt oder haben mehr erwartet. Am Main Viewpoint tummelten sich viele Gäste und mehrere Reisegruppen, die gerade ihr Frühstück serviert bekamen.
Übersicht! (Gedreht???) Ich weiß nicht, warum die Karte auf der Seite liegt?
Schautafeln berichten über die Entstehung und die Tierwelt am Canyon, wir laufen zum letzten Punkt (nördlich) vom Viewpoint und folgen später der Pad am Westrand in südlicher Richtung. Diese Strecke ist ca. 23 Km lang und später nur noch mit 4x4 zu befahren. Herrliche Ausblick in den Canyon ergeben sich immer wieder, karge Pflanzen oder ein paar Zebras oder Oryxe kann man erblicken. Aber im Allgemeinen ist die Landschaft sehr leer. Gegen Mittag sind wir zurück auf der Campsite, aber zum Sundowner geht es wieder an den Canyon Rand. Ein paar Fotografen finden sich dort ein und nutzen das letzte Licht für Aufnahmen.
Eindrücke:
Es ist erstaunlich, dass die kleinen Pflänzchen hier gedeihen können.
Der Abend bricht herein... Je nach Lichteinfall oder Tageszeit ergeben sich immer neue Tiefblicke, mal hell, mal dunkel. 😮
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201126. Nov. 2018 · #69
Ziel: Kanaan Lodge
Am nächsten Morgen verlassen wir die Hobas CS und fahren die ganzen 137 KM zurück, 1,5 Stunden später erreichen wir die B4. Es war sehr schön mal am berühmten Canyon gewesen zu sein, aber wir denken, es ist nicht schlimm, wenn man nicht herkommt. Wir halten den Canyon nicht für so spektakulär, außerdem sind die Wanderwege von dieser Seite sehr beschränkt und nach einem Tag hat man die Umgebung „erforscht“. Ein weiteres Mal muss nicht sein, zumal viel zu viele Touristen an diesem Punkt zusammenkommen. Unser Ziel ist heute die Farm Kanaan. Wir müssen allerdings noch unserem Boliden etwas zum Trinken kaufen und die nächste Tankstelle befindet sich in Aus. Das passt ganz gut, da wir auch noch Brot benötigen. Aus ist ein wirklich sehr kleiner Ort mit wenig Infrastruktur. Neben der Tankstelle befindet sich ein kleiner Laden, der eigentlich überwiegend von Touristen besucht wird. Brot, Öl, Müsli und diverse Souvenire kann man dort kaufen. Ein paar Ersatzteile fürs Auto könnte man auch erhalten. Im Alten Bahnhof, jetzt Hotel, genießen wir noch einen Cappuccino bevor es nach Kanaan weiter geht.
Eingang zum kleinen Shop
Restaurant "Bahnhof" in Aus
Die Schule Hübsche Kirche in Aus.
Die Lodge Kanaan war nur eine Notlösung für uns. Eigentlich habe ich die Campsite auf Koiimasis gebucht, habe auch eine Bestätigung erhalten und alle Kreditkartendaten, wie gewünscht, an Anke geschickt, doch sie hat weder Geld abgebucht, noch sich jemals wieder bei uns gemeldet. Nach der dritten Mail ohne Antwort, habe ich es aufgegeben. Leider höre ich von so einem Verhalten auch von anderen Touristen. Wir sind nicht die einzigen, denen es so erging. Vielleicht braucht Koiimasis keine Campinggäste mehr?
Kanaan ist durch den Eigentümerwechsel nicht mehr das, was es mal war, als Helmi noch hier lebte. Der Holländer Dr. Roy (ich hoffe der Name wird so geschrieben?) ist neuer Eigentümer. Er betreibt mehrere Lodges und unterschiedliche Projekte. Er soll auch der Leibarzt des Präsidenten sein! Die Campsites sind alle sehr herzlos in die karge Landschaft gebaut. 8 CS stehen in einer Reihe, jedoch gepflegt und hübsch mit eigenem Ablutionblock ausgestatten, Strom gibt es keinen.
Mal eben zur Rezeption oder zum Restaurant zu laufen ist nicht so leicht, die Wege sind lang. Der River Walk führt über einen Berg, ein empfehlenswerter Spaziergang zur Lodge. Ansonsten ist das Auto notwendig.
Dort kann man dann einen Cappuccino in der Sonne genießen und träumen... 🤩
Herrliche Blicke enden im Nichts! 😮 Eine Sundownertour zu den Bergen, zum Quiver tree Forest, mit einem Stopp bei der Erdmännchenfamilie ist ganz nett.
In dieser Endlosigkeit stellen die kargen Kameldornbäume willkommene Fotomotive dar. Unser Guide errichtet eine kleine Bar mit diversen Getränken und Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch. Der Blick wandert über viele Kilometer in die menschenleere Landschaft, das ist wirklich traumhaft!
Diese Kameldornbäume in der Einöde sind irgendwie fantastische Gestalten!
Ach ja, schon bei diesen Bildern komme ich wieder ins Träumen 🤪 und sehne mich zurück. Diese Einsamkeit mit dem tollen Licht ist immer wieder ergreifend.
Und ein paar Tiere sind auch da... Die Lodge bietet eine Gepardenfütterung... 😵
Crickets sind unterwegs.
Und was er davon hält, zeigt es deutlich 🤢
Kurze Zusammenfassung: Leider waren wir zu einer Zeit auf der Lodge, da kein Reitangebot bestand. Wir wären gerne über das Gelände geritten, auch wenn wir sonst nicht reiten. Im Urlaub bietet es sich hin und wieder an. Eine Tour zu den roten Dünen war auch gerade nicht im Programm, da das entsprechende Personal nicht anwesend war. Ich denke, wenn eine Lodge mit besonderen Aktivitäten wirbt, sollte sie auch dafür sorgen, dass sie gebucht werden können. Die Campsites befinden sich sehr herzlos in die Landschaft gestellt, aber die Landschaft hat durchaus ihren Reiz. 😉 Neben dem Restaurant stehen die Campzelte am Hang, mit dem gleichen Blick in die Ferne, wie von der CS aus. Der Pool liegt allerdings unterhalb des Hügels/Berges. 😊
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201127. Nov. 2018 · #70
Mirabib
Am nächsten Morgen folgen wir früh der D707 über Sesriem nach Solitaire, unterwegs wollen wir in Ruhe frühstücken. Leider findet sich kaum ein Plätzchen abseits der staubigen C27 Pad.
Zäune oder Privatgrundstücke erschweren das Parken. Dann, kurz vor der Einbiegung nach Sesriem gibt es einen Schattenspendenden Baum mit einer Parkmöglichkeit – Pipimachen ist aber ausgeschlossen! Wir stärken uns endlich mit einem Frühstück. In einiger Entfernung beobachten wir ein paar Oryxe, leider sind wir durch einen Zaun von ihnen getrennt.
In Sesriem besorgen wir das Permit für den Felsen Mirabib.
Hier wollen wir übernachten. Ich freue mich auf eine ruhige und sehr einsame Nacht. Die Fahrt zieht sich, wir halten noch kurz am Kuisib Canyon, dann noch einmal am Tropic of Capricorn und bald erblicken wir in der Ferne den Felsen von Mirabib. Knapp 30 Km beträgt die Entfernung von der C14 zur Campsite. Die Pad lässt sich nur schlecht fahren, Spurrillen und Wellblech erschweren das schnelle Fahren.
Im Hintergrund thront Mirabib in der Weite der Landschaft
Wieder überqueren wir den Tropic of Capricorn, dann liegt Mirabib (840 m hoch) vor uns. Wir sind die einzigen Gäste und ich mache mir echte Gedanken, was wir tun sollen, falls unser Auto eventuell am nächsten Morgen nicht anspringt? Doch diese Gedanken verfliegen sehr schnell, denn kaum 1 Stunde nach unserer Ankunft stehen ein paar Spanier vor uns und fragen nach der Rezeption. 🤩 Wir sind ein bisschen orientierungslos, nein , wohl eher die Spanier. Sie fallen aus allen Wolken, als sie hören, dass es hier weder eine Rezeption, noch irgendwelche Ablutions gibt. Sie umrunden den Felsen und bleiben dann doch irgendwo stehen. Es dauert nicht lange und weitere Fahrzeuge fahren hupend an uns vorbei. Der Felsen füllt sich. Bei einem Abendspaziergang und einer Klettertour treffe ich auf viel Publikum. Wir waren als erstes hier und haben den ersten Platz zwischen den Granitsteinen bezogen, alle weiteren Plätze liegen um den Berg herum oder auf einer Anhöhe und viel enger zusammen. Am nächsten Morgen sehen wir, dass so viele Fahrzeuge hier standen, dass einige Plätze mit zwei Autos belegt waren. …Und ich mache mir Gedanken, was wäre wenn… . Von Einsamkeit ist keine Spur mehr. 😗 😉 😠
Hallo Biggi, jetzt haben wir euch kurz vor Ende doch noch eingeholt. Jeden morgen lesen wir bei einer Tasse Kaffee Reisebericht und träumen von Afrika. In den letzten Tagen bist du und dein Bericht dafür verantwortlich, daß wir gut gelaunt in den Tag starten. Danke dafür... 😎 Schöner Bericht, tolle Fotos
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201108. Dez. 2018 · #73
Liebe Mitreisende, es gibt doch noch einige Teilnehmer, die mir folgen und nun muss ich unsere Reise zum Ende bringen! @ Annick, je Mirabib ist ein Traum, 😘 aber wenn sich hier so viele Menschen tummeln, wird sich auch dieses Plätzchen verändern. Eine Müllabfuhr erreicht nicht regelmäßig den Felsen. 😈
Ich hoffe und appeliere an jeden Reisenden, seine Hinterlassenschaften auch wieder mitzunehmen. 🙄 🤩
Von Mirabib nach Swakopmund
Kurz vor Walvis Bay durchbrechen wir die Nebelwand und die morgendliche Sicht ist stark eingeschränkt.
Die nächsten Tage verbringen wir in Swakopmund, im Gästehaus von Meike und Klaus (Meikes Gästehaus). Hier fanden wir schon mehrfach Unterschlupf und auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht. Die Herzlichkeit von Klaus und Meike sowie die gemütliche Ausstattung in den Zimmern kann man wärmstens weiterempfehlen. Neben einem Bummel durch die Geschäfte, steht nun am nächsten Tage endlich einmal die Living Desert Tour auf dem Programm. Bei unseren Aufenthalten in Swakopmund stand bisher immer eine geführte Tour auf dem Programm, aber zur Living Desert tour kam es noch nicht. Ich habe bei Chris Nel gebucht und es hat uns ganz ausgezeichnet gefallen. Chris ist ein echter Wüstenfreak und ein Unikum in Swakop. Wir hatten wirklich sehr viel Glück! Die Gruppe bestand aus zwei Fahrzeugen, mit einer Familie aus den Niederlanden saßen wir bei Chris im Auto. Chris versucht die Natur seit Jahren zu schützen und setzt sich für den Erhalt der Wüstenflächen in und um Swakop ein. Neben den üblichen Tieren wie Schlangen und Chamäleons fing er Silberfische, „Blindschleichen“, fütterte Vögel und ließ uns an seinem Wissen über den Aufbau und das Leben in der Wüste teilhaben. Das alles fand in einer sehr komödiantischen Art und Weise statt. Unsere Lachmuskeln wurden derart strapaziert, dass wir am Nachmittag kaum aus dem Auto steigen wollten. Jetzt fragen wir uns, warum wir diese Tour nicht schon einige Jahre vorher unternommen haben. Chris Nel muss man kennenlernen, wenn man in Swakopmund ist! 😄 😘 🤩 Die folgenden Bilder gleichen sich vielen aus diesem Forum... drum nur ein paar Eindrücke:
Chris in Action!
An so einem Tag entstehen viele, viele, sehr viele Fotos und die Auswahl fällt sehr schwer!
Leider hat der Tourismus in Swakop sehr stark zugenommen, viele Restaurants sind deshalb ausgebucht. The Tug zählt auch den begehrten Anlaufstellen, es war nicht möglich hier unterzukommen, aber auch The Wreck bietet ein gutes Essen oder die neuen Restaurants im Strandhotel sind empfehlenswert.
Essen im The Wreck! Swakop ist klein, aber man kann trotzdem viel Geld ausgeben. Einige sehr interessante Outdoor- und Souvenirgeschäfte weckten wie immer unser Interesse und so mussten wir noch "shoppen", gut essen und ausgefallene Getränke, wie einen Mojito zu uns nehmen! 🤪 🤩
Liebevoll dekorierter Gang in Meikes Guesthouse Gemütliche Sitzgruppe! 🙂
Garten in Meikes Guesthouse mit Vögeln
Leckerer Apfelstrudel im Cafe in Swakopmund 😉
Der Blick vom neuen Strandhotelparkplatz gen Süden!
Dieses Jahr fand ich auch endlich einmal Zeit, die Kristall Galerie zu besuchen
Im Tunnelgang
Für viele Reisende zählt auch Cape Cross zu den Highlights. Wir haben es in den letzten Jahren immer ausgeklammert, aber nun soll auch dieser Platz Eingang in unsere Namibia-Erinnerung finden. Am nächsten Tag fuhren wir nach Norden, entlang der Küste.
Hübsche (Fischer-)Häuser mit bunten "Leuchttürmen" säumen die Pad nach Norden
Und dann halten wir am Wrack - wir werden gleich von nervigen Kleinhändlern umlagert 🤩 , fahren deshalb schnell weiter.
Wir waren nach vielen Namibiareisen in diesem Jahr das erste Mal an der Seehundkolonie und hatten gleich ein so beißendes Erlebnis, dass wir beschlossen, ein Besuch muss nicht wiederholt werden muss.
Küsschen? 😮 😘
Jungtiere suchen schreiend nach ihrer Mutter! 🤢
Der Parkplatz ist rappel-dicke-voll mit Bussen und PKWs. Nach unserem Geschmack sind hier wieder viel zu viele Menschen. Wir schlendern zwischen den Seehunden entlang, angelegte Holzstege erleichtern das Beobachten und das Fotografieren, als Manfred plötzlich schreit „Au, mich hat ein Seehund ins Bein gebissen!“.
Und tatsächlich, im Zaun fehlte eine Latte und der Kopf eines Hundes passte hindurch. Manfred blieb zum Fotografieren genau an dieser Stelle stehen und wurde ins Bein gebissen. Zu seinem großen Glück hatte er heute Morgen eine lange Hose angezogen und der Speichel des Tieres gelangte nicht direkt in die Wunde. Ich habe erst einmal gelacht, es war zu komisch und ich konnte es nicht glauben, doch die Tierspuren waren eindeutig. Sofort haben wir die Wunde desinfiziert und am Auto versorgt. Die Seehunde sind sehr aggressiv, sie gingen auch auf weitere Gäste am Parkplatz los und verteidigten ihr Revier.
Das Bein machte uns schon Sorgen, denn wir konnten nicht abschätzen, wie gefährlich der Biss tatsächlich ist. Unser Weg endete heute an der Spitzkoppe, auch hier gibt es weit und breit kein Krankenhaus. So beobachteten wir die Wunde schon sehr genau. Zum Glück ging alles gut und unsere Schnelldesinfektion war wohl in richtig gewesen oder mein Mann besonders zäh! 😈
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201109. Dez. 2018 · #74
Das Ende einer langen Reise...
Spitzkoppe und Erindi Game Reserve
Die Spitzkoppe haben wir durch den „Hintereingang“ besucht. Einige Zäune sind zu passieren, dabei lernt man nette Menschen kennen. 🙂 Wir mussten dann aber bis zur Rezeption einmal durchs ganze Gelände fahren.
Vor der Rezeption Unsere Übernachtung habe ich vorab bei der Community online gebucht. Einen Stellplatz sucht man sich dann irgendwo im Gelände. Ungefähr gegen 15.00 Uhr erreichten wir die Gegend um die Spitzkoppe und stellten fest, dass bereits fast (2 Plätze in der Nähe der Felszeichnungen waren noch frei) alle Stellplätze belegt waren. Der letzte Platz CS 11A vor dem Gate schien noch nicht belegt zu sein, so mussten wir nach dem Check-in wieder ganz zum Ende des Areals fahren. Der Platz war allerdings sehr schön. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen, laufen, in der Sonne liegen, Felsen erklimmen und den Seehundbiss pflegen (!) 🤢 😐 und zum Sundowner das ganze mit Savanna Dry. Stellplatz C 11A
Immer wieder beobachteten wir Fahrzeuge, die noch nach Stellplätzen Ausschau halten. „Man, ist es auch hier voll!“ Zu jeder CS gehört ein Plumpsklo, das penetrant riecht und von Fliegen umgeben ist. Wenn man etwas vermeiden kann, dann dieses Plätzchen. An der Rezeption stehen Duschen und Toiletten mit Wasserspülung zur Verfügung. Ein Restaurant gibt es dort jetzt ebenfalls. Wir haben die Spitzkoppe mal ganz leer und einsam kennengelernt. Immer wieder neigt man dazu Vergleiche zu früheren Begegnungen zu ziehen, aber es lässt sich nicht leugnen: Namibia hat sich verändert, der Tourismus schlägt zu und hinterlässt Spuren!
Wilde Tiere gab es auch... 😮
Rockmonitor
Am nächsten Morgen folgte noch einmal die Besteigung des Roch Arch. Allerdings wurde die Ruhe durch Drohnenflüge gestört 🤪 😈
Für uns war es eine schöne Übernachtung und eine nette Zeit dort, jedoch entsprach die Umgebung nicht mehr unseren Vorstellungen, die wir sie kennengelernt haben. Es sind zu viele Menschen dort und es werden noch mehr Stellplätze errichtet. 😈 Außerdem mag ich es gar nicht, wenn ich zwar reserviert habe, aber dennoch mit der Stoppuhr in der Hand vor den anderen Gästen ankommen muss, damit ich einen schönen Stellplatz ergattere. 🤩
Unterwegs In Omaruru haben wir noch etwas Geschichte aufgenommen und den Turm besucht...
Dann ging es immer geradeaus weiter... Unser letztes Ziel dieser Reise ist das Erindi Game Reserve..
Auch dieses ist nur eine Notlösung, da andere (Wunsch-)Plätze in der Umgebung ausgebucht waren. Na gut, dann dachten wir uns, probieren wir das EGR aus. So wie es uns erging, erging es auch unseren Campnachbarn. Sie buchten das EGR auch nur, weil alles andere in näherer Umgebung ausgebucht war. Was ist nur los in Namibia?
Kleiner Shop und Rezeption! Die Campsites sind sehr schön, alle Plätze sind mit gepflegtem Rasen, Braaiplatz, Küchenzeile (2-Flammenherd, Wasserkocher usw.), einem sehr sauberen Kühlschrank und einem Ablutionblock mit Bodylotion und Shampoo ausgestattet. Allerdings darf man nicht vergessen, dass der Preis auch außergewöhnlich hoch ist! Ein Nachteil für uns waren die engbeieinander liegenden CS. Hier hätte tatsächlich mehr Platz gelassen werden können.
Der Wagen passt auch mit geöffnetem Dach unter das Sonnendach
Hier lohnt es sich sogar, den Ablutionblock von innen zu zeigen 😏 😉 Ein Wasserloch grenzt an die Chalets und ist auch von den Campsites schnell zu erreichen, zudem bietet es ein spannendes Kinoprogramm. 😛
Gamereserve selber kann gegen eine Gebühr von 300 N$ mit dem eigenen Auto befahren werden, allerdings ist viel Buschland und wenig Freifläche vorhanden. Das riesige Areal darf auch nur auf bestimmten Routen befahren werden. Eine Map erhält man erst, wenn man das Permit kauft. Wir haben einen Gamedrive gebucht, diese Tour führte in ein Gebiet um die Lodge herum. Dazu sind wir erst einmal über 30 KM nach Westen gefahren. Die Guides sind auch hier mit Funk ausgestattet und informieren sich gegenseitig.
Dinner for Wilddogs - Giraffe! 🤢
Wir hatten das Glück, die Wilddogs, Cheetah, Elefanten und kurz die Rhinos zu sehen. Eine braune Hyäne kreuzte auch zufällig unseren Weg sowie eine Eule nach Einbruch der Dunkelheit. Elefanten und Impalas und Springböcke begegnen einem überall.
Auf der Campsite lebt zudem ein Nyala, welches, die Ranger als Jungtier einfingen. Dik Diks und viele Vögel machen den Aufenthalt interessant. Am und im Wasserloch leben Krokodile und Nilpferde, Oryxe und Elefanten kommen regelmäßig zum Trinken. Eigentlich ist es Etosha im Kleinformat!
Im dichten Busch entdeckt...
Cheetah mit Sender. Wir fanden ihn weit im Busch und fernab von irgendwelchen Wegen! Beim Verlassen des Gebietes laufen uns noch Zebras über den Weg...
Und da wir in diesem Jahr nicht im Etosha NP waren, ist dieses ein sehr schöner Namibaabschluss.
Nach den letzten zwei Tagen geht es sehr ereignislos nach Windhoek, wir übernachten im Casa Picolo, sortieren unser Gepäck und essen zum Abschied noch in Joes Beerhouse. Am Sonntagmorgen bummeln wir noch kurz durch die Innenstadt. Ein paar Geschäfte haben auch hier bis zum Mittag geöffnet, dann fahren wir zum Flughafen. Hier wartet bereits das Team von Bushlore und übernimmt den Wagen. Ein bisschen wehmütig und sehr traurig trennen wir uns von diesem tollen Auto und müssen Namibia wieder verlassen.
Es war eine super tolle Tour, in der wir die "volle Packung Afrika" erleben durften, viel Spannung und viel Abenteuer waren uns sicher.
Im nächsten Jahr wird es eine Nordtour über Sambia nach Malawi geben und eine Ugandareise! 🤩 😛
Vielen lieben Dank an alle Mitreisenden, die nun leider aussteigen müssen 🙁
Toll! Danke Dir für die vielen Eindrücke, Geschichten und Fotos! Einige Orte kennen ich, und es ist immer spannend, andere Sichtweisen zu lesen. Einige Eindrücke und Tipps werde ich auch mal "bookmarken" und für unsere nächste Planung nutzen. 😄
speed66751 Beiträge · seit 201110. Dez. 2018 · #77
Hallo Biggi,
auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für euren wunderbar zu lesenden (+ anzuschauenden!) Bericht. Es hätte noch ewig weitergehen können... Aber mit den Aussichten auf nächstes Jahr verstehe ich, dass ihr ja heimkommen müsst für die anstehenden Reisen 😉 Viele Grüße, Nette
Bei diesem Rock Dassie scheint es sich um eine Genmutation zu handeln...
LG Logi
ORorangcc1 Beiträge · seit 201906. März 2019 · #79
Danke für den tollen Bericht und die super Bilder! Wir waren Mitte Juli 2018 auch in Moz und haben noch etwas von dem Regen mitbekommen. Einiges auf euren Bildern aus Maputo und Inhambane hatte auch uns als Fotomotiv gedient. Dieses Jahr steht dann Namibia an und ich bin gespannt was ich alles von euren Fotos wiederentdecke. Mit was für einer Kamera habt ihr diese schönen Aufnehmen gemacht? Wir möchten uns nämlich eine neue kaufen und sind noch im Entscheidungsprozess welche. Herzlichen Gruß clacla
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201107. März 2019 · #80
Liebe clacla, danke für dein Feedback zu meinem Bericht! Wir reisen mit drei Kameras, eine einfache Sony - Bridge (benutzt mein Mann) , eine kleine leichte und handliche Canon M5 mit verschiedenen Objektiven, eignet sich gut für Landschaftsaufnahmen, für die Tierwelt halte ich meine Canon 5D Mark II bereit. Ich nutze meistens mein Objektiv 100 - 400 mm, habe mir letztes Jahr noch ein Tamronobjektiv gekauft mit einer Brennweite bis 500mm. Leider bin ich mit dem nicht so ganz zufrieden, wie es sein sollte. Ich denke man muss nicht so viel Geraffel mitnehmen. Eine gute Kamera reicht völlig aus. Die Entscheidung für eine neue Kamera ist nicht immer einfach. Inzwischen gibt es viele gute Kompaktkameras, die deutlich leichter und kostengünstiger, als eine teure Mark IV, sind und am Ende auch eine sehr gute Bildqualität aufzeigen. Lasst euch Zeit bei der Entscheidung und probiert einige Kameras aus. Viel Spaß dabei! 😘