Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201601. Aug. 2018 · #41
Nun wollten wir aber mal wieder "Strecke " machen und es ging auch gut voran . Wir hatten vor , auf Nambwa zu campen , leider wurde uns am Gate gesagt , daß der Platz belegt ist . Na dann machte es auch keinen Sinn , an diesem Tag in den Park zu fahren. Plan B wurde gestartet - erst mal tanken fahren - evtl Adapter kaufen ( die mitgebrachten passten nicht - aber letztes mal hatten wir doch einen passenden mit - Grübel ) ( Info - hab ihn gestern beim Aufräumen gefunden )
Tanken war kein Problem , Adapter gab es nicht - letztendlich brauchten wir ihn auch nicht , da wir kaum noch Campsites mit Strom hatten und der ganze elektrische Schnickschnack überbewertet wird - es geht auch ohne . Akku für die Kamerabatterie und mein Handy konnte ich im Auto laden - was braucht man mehr ? Leider konnten wir Dan , bei dem wir ab dem nächsten Tag vorgebucht hatten , telefonisch nicht erreichen . Wir brauchten ja für diese Nacht ein Quartier . Unterwegs hatten wir mehrere Hinweisschilder für Camps gesehen , aber wir fuhren dennoch erstmal bis Mavunje . An der Rezeptionshütte war niemand , aber man sollte hupen , gelesen - getan - und aus dem Nichts , besser gesagt aus dem Busch eilte uns ein Angestellter entgegen . Dieser teilte uns dann Campsite 1 zu , die wir ab dem nächsten Tag sowieso gehabt hätten . Na das hat doch Conny fein gemacht ( die gesamte Planung lag in meinen Händen und mein Mann kennt noch heute nicht die richtige Reihenfolge der Camps - er vertraut mir da blind )Er sagt immer : " plane man , ich fahre dich überall hin " . Sollte die Strecke dann aber zu lang oder schwierig sein , bin ich natürlich schuld .Meine Ausrede ist dann immer : " Ich war ja auch noch nicht da " . Nun saßen wir also auf der superschönen Campsite 1 , richteten uns ein , grillten , chillten mit einem kühlen Bierchen und genossen den Sonnenuntergang .
Irgendwann kam dann Dan mit seinem Boot an . Seine Gäste waren ? die Belgier aus dem Ngepicamp !!! So klein ist die Welt . Später kam dann Dan noch auf ein Bier zu uns und es wurde ein sehr lustiger und informativer Abend .
Unter Hippogegrunze beendeten wir unseren 6. Tag
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201606. Aug. 2018 · #42
16.06.2018
An diesem Morgen machten wir uns auf zum Horsshoe , also erstmal die Strecke einen Teil zurück . Voller Erwartung fuhren wir in den Park , aber die Tier hatten anscheinend keine Lust , sich uns zu zeigen. Nur vereinzelt ließen sie sich blicken .
Auch am Hoersshoe war " tote Hose "
In der Hoffnung , daß sich doch noch was zeigen würde , blieben wir über 1 Stunde dort - aber - nichts geschah . Also fuhren wir noch einen Loop hinter dem Horsshoe , aber es war auch kaum was zu sehen .
Und dann entdeckten wir doch noch was
o.k. es ist leider nur ein " Suchbild " geworden , aber wir waren trotzdem glücklich : unsere ersten selbstentdeckten Leoparden . Leider verschwanden sie sehr schnell im dichten Busch . Das war es dann aber auch schon fast für den Rest des Tages . Wieder am Horsshoe zeigten sich ein paar Baboons und ein stattlicher Kudu
Anschließend kurvten wir noch ein bißchen durch die Gegend , sahen uns die Nambwa Campsite an , und fuhren Richtung Gate. Plötzlich sahen wir ein wenig entfernt vor uns Elefanten auf dem Weg , die aber gerade im Gebüsch verschwanden. Der Weg ging ziemlich steil nach oben und machte dann eine Kurve , so daß wir nicht einsehen konnten , wo sich die Elis befanden - also hieß es abwarten und Geduld zeigen . Nach geraumer Zeit entschlossen wir uns weiter zu fahren , die Elis waren dann zwar noch im Gebüsch zu sehen , aber doch eine angemessene Entfernung von uns weg . Irgendwie hatten wir uns von dieser Ecke des Parks mehr erhofft , aber die 2 Leos waren ja auch schön und immerhin 3 Elihintern hatten wir ja auch aus der Ferne gesehen .
Am Abend hatten wir wieder einen schönen Sonnenuntergang
und der 7. Tag war vollendet .
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Hallo Conny, das erste Mal am Horseshoe und zwei Leoparden - das ist ja rekordverdächtig! Wir haben seinerzeit gerade mal zwei Elefanten im Galopp von gaaaanz, gaaaanz weit gesehen 🙁 Gruß von Friederike
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201606. Aug. 2018 · #44
Hallo Frederike , ja im Nachhinein sind wir mit unserer Sichtung auch sehr zufrieden . Wir hatten eigendlich auf mehr Elis gehofft , weil man das oft in anderen RB gelesen hat . Aber Dan fand unsere Sichtung auch total super , er hat im gesamten letzten Jahr nur 2 Leos gesehen .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201607. Aug. 2018 · #45
17.06.2018
Nun sind wir schon bei Tag 8 angekommen , haben das Gefühl , schon ewig unterwegs zu sein und viel erlebt und gesehen zu haben . Deshalb , und es ist ja schließlich Sonntag , lassen wir es heute etwas ruhiger angehen . Dan kommt uns besuchen , aber leider hat er keine Ahnung , wo in der Nähe ein Gottesdienst stattfindet . Den hätten wir gerne besucht , aber irgendwo auf " Gut Glück " dazuzustoßen trauen wir uns auch nicht . Dan gibt uns einen Tip , welches Wasserloch wir anfahren sollen , um bestimmt Tiere zu sehen . Also wieder los zum Gate , Permit gekauft und den von Dan beschriebenen Weg auf der gegenüberliegenden Seite genommen . Was soll ich sagen - Busch an Busch - keine Tiere und die Strecke zieht sich . Dan hatte gemeint , wir sollen aufpassen , daß wir die Abzweigung nicht verpassen , sonst landen wir in Angola . Das Problem - es gab keine Abzweigung und nach Angola wollten wir auch nicht unbedingt . Logische Konsequenz - umkehren . Auf der Hauptstraße fuhren wir dann weiter Richtung Divundu und in einen anderen von Dan empfohlenen Weg . Dann fanden wir auch auf Anhieb das Wasserloch , aber die Tiere fanden uns nicht . Nur ein paar Roanantilopen standen im Busch , leider total unfotogen . Nach ca . 1 Stunde Warten , traten wir den Rückweg an , da wir für nachmittags eine Bootstour mit Dan geplant hatten.
Vielleicht hätten wir doch nach einem Gottesdienst Ausschau halten sollen , Menschen waren jedenfalls etliche unterwegs.
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201607. Aug. 2018 · #46
Zurück auf der Campsite machten wir erstmal einen verspäteten Frühschoppen - es war ja Sonntag . Doch kaum hatten wir uns häuslich niedergelassen , kam Dan und sagte , daß wir früher losfahren , weil er noch andere Gäste mitnehmen will . Na klar , uns war es recht . Die 3 etwas älteren ( als wir ) Herrschaften waren auch schon an Bord , die beiden Frauen hatten die vorderen Plätze belegt , der Herr war sich noch nicht schlüssig. Also wir schnell in die 2. Reihe , ist ja auch o.k. Die 3 in Namibia lebenden Deutschen hatten etliche Getränke mit , so daß Dan`s Angestellte eine größere Kühltasche holen mußte . Für uns waren auch Getränke da - also alles o.k. Kaum hatten wir abgelegt , ging das Geschnatter los , natürlich auf englisch , weil - man wollte ja Dan unterhalten . Die eine Frau hatte eigendlich nicht allzuviel zu sagen , dafür vor fast Allem Angst . Umso mehr hatte die Andere zu erzählen - sie kannte anscheinend alle Lodgebesitzer rings um den Kwando , wußte, welche Insel wem gehörte usw.
Als sie dann noch anfing , von ihrer großherzigen Spende an einen Golfclub zu berichten , stellte ich meine Englischkenntnisse , die ja eh ein wenig eingeschränkt sind , ein und genoss die schöne Landschaft.
Der Mann hatte leider auch nur einen Grund für diese Bootsfahrt - er wollte angeln . Dan fuhr mit uns an verschiedene Stellen , an denene er hoffte , die Gelüste des Mannes zu befriedigen . Gott sei es gedankt , es klappte auch bald .
Danach kam dann unser Teil des Ausflugs dran . Zu unserem und Dans Leidwesen hatte der Mann aber dafür überhaupt kein Interesse und Verständnis . Ständig warf er die Angelrute aus , lief im Boot hin und her und erzählte sehr laut . Selbst die beiden Frauen hatten irgendwann kein Verständnis mehr und baten ihn , ruhiger zu sein . Das half aber auch nicht wirklich. Trotzdem hatten wir schöne Sichtungen.
Als dann unser Boot bei einer Hippobeobachtung ziemlich ins Schwanken kam ( Hippos tauchten unter unserem Boot ) und Dan zusah , daß wir wegkamen , gaben die 3 Herrschaften endlich Ruhe und wurden immer wortkarger . Der Frau , die von Anfang schon ängstlich war , sah man sprichwörtlich die weiße Nasenspitze an. Zu meiner Schande muß ich gestehen , daß ich wirklich erfreut darüber war. Als die Sonne schon recht tiet stand
entdeckte Dan 2 weitere Elis , die uns dann auch ziemlich nah kamen . Für weitere Fotos war das Licht nicht optimal , aber ich kann euch versichern , daß es ein einmaliges Erlebnis war , als die 2 Elis 3 Meter vor uns den Channel langstapften und wir vorsichtig hinterher . Unsere 3 netten Mitfahrer waren nun total verstummt - Juchhu Als Dan dann aber mit dem Boot auf einen Schilfgürtel fuhr , um ihn wegzuschieben ( die Elis hatten ihn losgetreten) war ich auch der Meinung , daß wir nun doch genug erlebt hätten . Man stelle sich das vor . Wir mehrmals den Schilfgürtel angefahren - und direkt dahinter bzw . davor die Elis . Aber alles ging gut . Dann bekam ich mit , daß dies der Channel zu unserem Camp war und Dan gar nichts anderes übrigblieb . Die Elis verließen dann auch bald das Wasser und eine wunderschöne Fahrt mit nicht so netten Mitreisenden ging zu Ende . Wir Beiden haben sie jedenfalls sehr genossen . Der Reisegrund der anderen 3 hat sich uns bis heute nicht wirklich erschlossen. Nach dem abendlichen Grillen kam Dan noch auf ein Bier vorbei und glücklich beendeten wir den 8. Tag .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #47
Als " Gute Nacht Gruß " noch ein paar Bilder des Tages :
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felix__w705 Beiträge · seit 201408. Aug. 2018 · #48
Da lese ich auch mit da wir an den meisten Orten auch waren. Bei Dann gefiel es uns sehr gut.
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #49
Hallo Felix , schön , daß du auch noch aufgesprungen bist . Es gibt ja im Moment so viele Reiseberichte aus der Gegend , daß man garnichts anderes mehr tun kann , als Lesen und Schreiben . Gruß Conny
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #50
18.06.2018
Heute heißt es Abschied nehmen von Dan und diesem wunderschönen Fleckchen Erde . Sollten wir jemals die Gelegenheit bekommen , nochmals in dieser Region verweilen zu dürfen , würden wir jederzeit wieder Mavunje buchen .
Bevor wir starten können , müssen wir natürlich noch bezahlen und uns von Dan verabschieden . Er hatte uns gestern abends noch erzählt , daß er heute viel organisieren muß , da 1. sein Angestellter für längere Zeit ausgefallen ist und 2. seine neuen Gäste bei der Anfahrt gegen einen Baum gefahren sind . Heute Morgen war nun ein Fachmann da und hat das Auto " repariert " . Das sollten wir uns doch mal anschauen , meinte Dan . Also stiefelten wir auf die Nachbarcampsite zu der deutschen Reisegruppe älteren Semesters . Die 3 Frauen und der eine Mann sahen natürlich nicht gerade glücklich aus , das Auto auch nicht besser . Der Fachmann hatte einfach Alles , was verbogen oder lose war , abmontiert und gemeint , nun könnten sie weiterfahren . Das Auto sah von vorne ziemlich " nackig " aus und ich schätze mal , der Vermieter wird bei seiner Besichtigung nicht gerade " Happy " sein . Leider , bzw. aus Mitgefühl habe ich kein Foto gemacht . Die 4 waren ziemlich fertig mit der Welt und fragten uns , ob wir ihnen ein paar Tips für die Weiterfahrt geben könnten . Sie waren auch von Windhoek gekommen / über den Caprivi / und hatten auch schon 2 platte Reifen . Von Luftablassen hatten sie noch nie was gehört . Irgendjemand hatte ihnen diese Tour zusammengestellt und nach dessen Vorschlag sollten sie anschließend nach Drotzkis Cabin fahren . Das sagte ihnen aber nicht unbedingt zu . Sie würden lieber über Kasane / Chobe NP und Moremi fahren . Die guten Leute waren soooo toll vorbereitet , sie kannten noch nicht mal Unterkünfte in dieser Region . Obwohl wir ja auch noch nie dort waren , rieten wir ihnen dringend von diesem Vorhaben ab und gaben ihnen den Ratschlag max. bis Kasane zu fahren . Es würde uns wahnsinnig interessieren , wie es den 4 ergangen ist .
Durch das Geplaudere mit den Vieren kamen wir natürlich viel zu spät los , hatten jedoch nach Dan`s Hinweis , daß es direkt am Chobe schwierig werden könnte ,eine Campsite zu bekommen ( noch Hochwasser ) nur eine kurze Strecke bis zum Rupara Rest Camp eingeplant . Dort sollten wir nach nichtvermieteten Buschhütten fragen ,um gleich dort zu Campen und die Sanitäranlagen zu nutzen . Das hat auch super geklappt . Aber erstmal mußten wir ja bis dahin kommen . Den Mudumupark befuhren wir deshalb nur auf der Transitstrecke , dennoch sahen wir auch dort schon etliche Tiere . Waren die etwa alle in dem einzigen Park , den wir ausließen ?
Ansonsten haben wir dort nicht fotografiert , der Akku mußte mal wieder aufgeladen werden . In Sangwali versuchten wir noch , etwas Brot zu kaufen , aber leider war keines vorrätig , egal dann wird improvisiert . Zu Micha`s Freude konnten wir aber Bier erweben und damit war der Tag gerettet . Bei der Fahrt durch das Dorf kamen wir auch am Dorfplatz vorbei , wo gerade ein Tier geschlachtet und an die Bewohner verteilt wurde . Das war ein ganz schöner Massenauflauf und kam uns ein wenig wie ein Freudenfest vor .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #51
Na toll , jetzt ist meine Fortsetzung irgenwie beim Hochladen verschwunden . Also schreibe ich alles noch mal . Habt also ein wenig Geduld .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #52
Nun machten wir uns aber auf um erstmal ein Plätzchen für die Nacht zu finden . An der Rezeption der Campsite fragten wir nach , ob wir gleich bei einer Buschhütte stehen könnten . Somit ersparten wir uns weiteres Rumgekurve und hatten eigene Sanitäreinrichtungen ( Tip von Dan ) Anschließend fuhren wir in den schönen , ehemaligen Mamilipark ( der neue Name ist so kompliziert ) Das Gate war nicht besetzt , zumindest sahen wir Niemanden . Darum fuhren wir direkt zur Lodge , um uns diese mal anzusehen . Der Besitzer ( Italiener und ein Freund von Dan ) zeigte uns alles . Sehr schön dort - da könnte man es auch aushalten .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #53
Anschließend drehten wir noch eine kleine Runde durch den schönen Park . Es zeigten sich auch einige Tiere .
Als wir zu einer Wasserdurchfahrt kamen , kehrten wir allerdings um . Wir wollten es nicht riskieren , festzufahren und ohne Permit erwischt zu werden . Auch auf der Rückfahrt sahen wir Niemandemn am Gate und so gelangten wir unbehelligt auf die Campsite .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201608. Aug. 2018 · #54
Dort heizten die netten Angestellten schon unseren Donky an - damit hatten wir garnicht gerechnet .Da es noch nicht allzu spät war , beschlossen wir , einen Aufräum - und Putztag einzulegen . Das war auch bitternötig , denn vom letzten Fleisch war Flüssigkeit in den Kühlschrank gesuppt und stank bestialisch. Leider konnte ich wegen meines Ischiasleidens - seuffz - nicht auf die Ladefläche hoch . So blieb diese leckere Angelegenheit für meinen Mann. Ich nutzte die Zeit , um mal alle Klamotten zu sortieren und das Schlafzeug zu lüften.
Anschließend grillten wir das letzte Fleisch - zum Glück war es noch gut - wir hatten ja nur noch einen Kanten Brot . und genossen am Lagerfeuer die Stille und die schöne Landschaft.
Als wir uns gerade zur Nachtruhe begeben wollten , hörten wir ein Hippo durch das Schlf stampfen - direkt vor unserer Campsite. Mit dem Nachtsichtgerät konnten wir es gut beobachten . Anschließend schlummerten wir glückselig ein . So war auch der 9. Tag vorrüber.
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201609. Aug. 2018 · #55
19.06.2018 In dieser Nacht kam Wind auf und ich habe kaum geschlafen . Außerdem juckten meine Füße wie verrückt , ich hätte mich todschubbeln können. Übrigens wurden die Nächte immer ganz schön kalt besonders gegen Morgen zogen wir die Schlafsäcke enger um uns. Ein paar Tage später zeigte meine Wetterapp für Sangwali -4 Grad an . Nach einem äußerst dürftigen Frühstück - Micha bekam den Knust ( den Kanten , das Renftel oder wie man so alles dafür sagt ) und ich einen Becher Joghurt .
Dafür wurden wir jedoch mit einem fantastischen Sonnenaufgang belohnt.
Auf der Fahrt zur Hauptstraße konnten wir dann noch diese Sichtungen machen
Auch diese Frauen sahen wir in der Ferne : Woher - Wohin ?
Dann ging es flott Richtung Grenze , dort nicht ganz so flott , aber wir hatten Schlimmeres befürchtet. Eine Veterinärkontrolle fand nicht statt , dafür " Fleischbeschau " bei mir - das komplette Programm mit Foto und Fingerabdrücken . Als sie dann auch noch meinen Beruf wissen wollten , war ich etwas überrascht und gab einfach an : Teatcher . Micha wurde dann durchgewunken. Blick auf den Chobe Auf der Fahrt Richtung Kasane sahen wir auch gleich wieder Zebras und Roanantilopen . Gegen 13.00 Uhr erreichten wir das Senyaticamp , checkten ein und klärten alles für unsere vorgebuchten Touren . Das war im Vorfeld ein Unsicherheitsfaktor für uns. Diese hatten wir über eine hier bekannte Agentur gleich mitbuchen lassen und bezahlt . Auf jegliche Detailanfragen bekamen wir aber entweder unterschiedliche Auskünfte oder garkeine Antwort . Zwischendurch hatte wohl auch unsere Bearbeiterin gewechselt . Auch mit den Campbuchungen im Chobe und Moremi war es bei jedem Kontakt eine andere Konstellation der Plätze , so daß wir irgendwann aufgegeben haben und nur bis Magotho gebucht haben . Der Rest mußte sich dann halt vor Ort ergeben . Da wir bald schon wieder nach Kasane zu unserer Bootsfahrt mußten , sahen wir uns unseren Stellplatz kurz an . Dieser lag fast vorne am Wasserloch , sehr schön , wenn auch der Abstand zu den Nachbarn nicht groß war - aber für uns kein Problem . Kaum angekommen , zogen Elefanten in ca. 20 Metern Abstand an uns vorbei zum Wasserloch . Na , dann mal flott hinterher. Was für ein schöner Anblick - auch aus dem Bunker zu schauen , war ein super Erlebnis.
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Hallo, Conny, Deinen interessanten RB verfolge ich nun schon eine Zeitlang und muss zugeben, dass ich Euch um die Zeit im Mavunjecamp beim legendären Dan doch ein wenig beneide! Beim Lesen dieser Zeilen
und hatten auch schon 2 platte Reifen . Von Luftablassen hatten sie noch nie was gehört . Irgendjemand hatte ihnen diese Tour zusammengestellt und nach dessen Vorschlag sollten sie anschließend nach Drotzkis Cabin fahren . Das sagte ihnen aber nicht unbedingt zu . Sie würden lieber über Kasane / Chobe NP und Moremi fahren . Die guten Leute waren soooo toll vorbereitet , sie kannten noch nicht mal Unterkünfte in dieser Region .
wurde ich ein bisschen schadenfroh! Andere müssen den Mangel an Vorbereitung und die Dummheit solcher Deppen dann ausbaden 😈 Viele Grüße Friederike
Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201609. Aug. 2018 · #57
Hallo Friederike , ich muß zugeben , daß wir ziemlich bestürzt waren , mit wie wenig Vorbereitung diese 4 älteren Leute losgefahren sind . Wir sind auch sehr spontan und können schnell mal umentscheiden oder uns in Gefahr begeben . Aber ein wenig sollte man doch schon wissen , auf was man sich einläßt .
Gruß Conny
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201609. Aug. 2018 · #58
Leider mußten wir uns von dieser tollen Kulisse bald losreißen , um zurück nach Kasane zu fahren . Hatten wir auf der Hinfahrt die schwierigere aber kürzere Strecke gewählt , fuhren wir jetzt die längere Route . In Kasane wurde erst mal Geld besorgt und einige Dinge eingekauft . Dann ging es auf das Boot und da wir die 1. waren , saßen wir diesesmal auch in der 1. Reihe . Nachdem wir dann an der Kontrollstelle zum Park noch einmal umkehren mußten ( irgendwas paßte nicht mit den Papieren ) , versuchte der Bootsführer die verlorene Zeit durch Tempo wieder aufzuholen . Da waren dann die vorderen Plätze sehr erfrischend und feucht . Hat uns aber unsere Laune nicht verderben lassen . Und diese Fahrt wurde wunderschön . Obwohl wir ein kleines Boot geordert und wohl auch bezahlt hatten , waren etliche Leute mit an Bord . Keiner wollte angeln oder sich präsentieren . Es hatte auch niemand Angst - alles nette Leute , die sich freuten , jetzt an diesem Ort zu sein .
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201609. Aug. 2018 · #59
Da gestern meine bilderlastigen Artikel immer irgendwie verschwunden sind , stelle ich jetzt immer kürzere Berichte ein . Warum manche Bilder als Anhang kommen , kann ich auch nicht sagen - nur - mein Freund ,der Computer .
Nun also weiter mit der Bootstour auf dem Chobe : Laßt Bilder sprechen ( eine klitzekleine Auswahl )
Und , wie ihr sicherlich schon bemerkt habt , dürfen auch Sonnenuntergangsbilder nicht fehlen ( zum Leidwesen meines Mannes )
Hochzufrieden , dankbar und beeindruckt legten wir dann wieder in Kasane an . Nun aber geschwind ins Auto , denn die Dunkelheit setzt ja schnell ein und bis zum Camp ist es doch noch ein Stück zu fahren . Natürlich nahmen wir die leichtere , wenn auch längere Strecke . Nach dem letzten Dorf fuhren wir durch eine Kurve und im letzten Moment sah ich Elis direkt am Straßenrand . Bremsen und Anhalten hatte keinen Sinn mehr , also Gas geben , beten und Hoffen . Zum Glück schienen die Elis entspannt zu sein und hoben nur kurz die Köpfe . Uff - das wievielte Abenteuer überstanden ? Im Camp wimmelte es dann nur so vor Elefanten , aber erstmal mußten wir etwas zwischen die Zähne bekommen - denkt an das " üppige " Frühstück . Die Elis trompeteten und es hörte sich nach Machtkampf an . Als wir dann zum Wasserloch kamen , hatten sich alle beruhigt . Schade , diese Schauspiel hatten wir verpasst . Dafür hatten wir das Wasserloch fast für uns alleine . Das heißt , wir waren ja nun nicht drin ,sondern an der Bar . Aber bis auf die Geräusche der kommenden und gehenden Elis - Ruhe .
Ein wunderschöner 10.Tag ging mit einem Gläschen " Jägermeister " zu Ende - Happy Birthday - M.
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Conny + MichaThemenstarter1'055 Beiträge · seit 201611. Aug. 2018 · #60
20.06.2018
Heute heißt es früh aufstehen , denn wir wollen zu den Victoriafällen . In der Nacht hatten wir immer mal wieder Geräusche aus Richtung des Wasserlochs gehört. Um 7.00 Uhr soll Abfahrt sein . Usere Nachbarn werkeln auch schon rum und da sie einen Adapter haben ,lade ich kurzerhand bei ihnen mein Handy auf . Das junge Pärchen sind auch Deutsche und wir hatten sie zu Anfang der Reise schon mal gesehen . Diese und ein anderes junges Paar aus Deutschland fuhren auch zu den Victoriafällen , Auf der Fahrt hatten wir uns viel zu erzählen und Erfahrungen wurden ausgetauscht . An der Grenze wurde es recht spannend , ging aber dank unseres Fahrers recht schnell . Das von manchen angebotene " Bestechungsgeld " wurde nicht angenommen .An der Grenze sahen wir dann einen alten Weißen in kurzen Hosen und mit Kniestrümpfen . Er sah schon etwas speziell aus . Wer die Zeichnungen von Baden - Powell ( der Pfadfindergründer) kennt , wird sich an das hutzlige kleine Männchen erinnern . Dieser Mann muß als Modell gedient haben . Im Laufe des Tages trafen wir ihn öfter und kamen mit ihm ins Gespräch . Wohnhaft und geboren in SA , konnte er etwas deutsch und war sehr lustig . Bei der Abfahrt zurück merkten wir dann erst , daß er in unserm Bus saß und auch im Senyati war . Gleich bei Fahrtantritt hatten wir unserem Fahrer gesagt , daß wir gerne den Heliflug machen würden .Also hielt er vor dem Büro des Flugunternehmens ( Shearwaters Activiti ? ) und regelte für uns alles . Dann fuhr er mit den Anderen weiter und überließ uns unserem Schicksal . Eine freundliche Angestellte fuhr uns zum Startplatz , wo der Heli schon auf uns wartete
Schnell waren die Formulare ausgefüllt und die US - Dollar bezahlt ( ein Geschenk unseres ältesten Sohnes - irgendwann zahlen sich Kinder dann doch aus ) und schon ging es los . Miranda , unsere Pilotin , machte ihre Sache sehr gut. und dann folgten ca. 15 Wahnsinnsminuten
Zum Abschluß flog sie noch über einen NP und wir konnten Giraffen und Zebras entdecken
WoW war das gigantisch . Nie im Leben hätten wir gedacht , daß wir so etwas erleben dürfen .
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