Reisebericht

Elefantenrunde / Nam / Bots Juni 2018

von CoM · begonnen 27. Juli 2018 · 47 Teile

Teil 127. Juli 2018
Liebe Fomis,

nachdem ich in den letzten 2 Jahren fast alles hier im Forum gelesen habe , manche Frage gestellt habe und ab und an auch meinen Senf zu einigen Fragen dazugegeben habe , möchte ich euch von unser diesjährigen Tour berichten . Zum großen Teil ist dieser Urlaub auf Grund eurer Berichte so schön und " rund " geworden . Dafür meinen Dank.
Doch nun kurz zu uns :
Micha - knapp über 60
Conny - 56
zusammen - Eltern von 3 erwachsenen Kindern ( nebst Partnern )

Nachdem wir 2016 mit unserem Jüngsten die große Einsteigerrunde gefahren sind , sollte es diesesmal der Caprivi und Botswana werden. Nach Recherchen und Angebotseinholungen entschieden wir uns ( knappe Kasse ) doch alles selbst zu buchen - im Nachhinein die richtige Entscheidung - wir sparten ca 1.800 , 00 Euro .

Unsere Tour sah wie folgt aus :
10.06. Abflug FRA
11.06. Waterberg Plateau Camp
12.06. ebenso
13.06. Kaisosis
14.06. Ngepi
15.06. Mavunje Camp
16.06. ebenso
17.06. ebenso
18.06 Rupara Rest Camp
19.06 Senyanti
20.06. ebenso
21.06. Ihaha
22.06. Linyanti
23.06. Savuti
24.06. Magotho
25.06. Xakanaxa
26.06. Southgate
27.06. El Fari Bush Camp
28.06. Xain Quaz Kamp
29.06. Rückflug
Bevor nun der Bericht los geht , ein Bild zum Einstimmen :
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LG Conny
Teil 227. Juli 2018
10.06. / 11.06. 2018

Da gibt es ja noch nicht so viel Spannendes zu berichten . Gefreut hat es uns sehr , daß die wirklich sehr freundliche Dame am Air Namibia Schalter 2 zusammenhängende Plätze für uns aus dem Ärmel zauberte und uns nochmal zurückrief , weil sie dann noch bessere Plätze hatte. ( wir hatten unterschiedlich unsere Flüge gebucht - wegen der Kostenfrage )
Flug , Abholung und Autoübernahme bei Value Car Rental liefen wieder unproblematisch , wir brauchten nicht einmal den Film ansehen.
Um 8.30 Uhr hätten wir vom Hof rollen können, aber unser vorbestelltes Fleisch wurde erst 9.20 Uhr geliefert .Danach fuhren wir
( d. h. mein Mann war die gesamte Strecke der Fahrer und ich das Navi - machen wir schon 35 Ehejahre so ) zügig aus der Stadt. Einkauf in Okahandja und weiter Richtung Norden. Da wir uns keinen Druck machen wollten , hatten wir die ersten Tage nichts vorgebucht - nur einen Plan im Kopf. Und so genossen wir es , wieder in Afrika zu sein und freuten uns über jede Kleinigkeit am Wegesrand.

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Gegen 15.30 Uhr ereichten wir den Waterberg und bekamen auf der Plateaucampsite einen schönen Platz.
An der Rezeption buchten wir für den näcjhsten Morgen den Plateauwalk und tranken ein 1. Feierabendbier in der Lodge. Das gegrillte Springbockfleisch zerging fast auf der Zunge ( Gott sei Dank - denn ich war mit leichten Kaubeschwerden angereist ) ( Ischias hatte ich auch - dementsprechend kam ich nicht auf die Ladefläche rauf - mein guter Mann liebt mich aber immer noch und : nur die Harten kommen in den Garten )

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Um 19.30 krochen wir todmüde und überglücklich in unser Dachzelt , welches mein Mann wegen meines Ischias natürlich auch alleine aufbauen mußte .
Es war Abend , es wurde Tag und wieder Nacht - die ersten 2 Tage waren geschafft .

LG Conny
Teil 327. Juli 2018
12.06.2018

Der Wecker klingelt um 6.30 Uhr , aber eigentlich sind wir trotz zusätzlicher Schlafsäcke vor Kälte vorher wach. Um 8.00 Uhr soll der Walk beginnen und wir sind pünktlich an der Lodge . Lag es nun an unseren hervorragenden Englischkenntnissen 😮 oder sonstigen Mißverständnissen, jedenfalls müssen wir unserem Guide bergauf hinterherhetzen und als wir zu unserer Gruppe stoßen geht es sofort auf das Plateau. Zum Glück ging ich als Letzte , so daß nur mein Mann und evtl. der Vorletzte mein Keuchen hörten ( nur die Harten ... )
Oben auf dem Plateau war es sehr schön .

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Unser Guide erzählte uns viel Interessantes über die Pflanzen und Tiere , wobei diese z. Zt. wegen Wassermangels nicht in diesem Teil des Plateaus wären. Leider mußte ich ihn eines Besseren belehren. Ich war wegen eines Fotos etwas zurück geblieben , als plötzlich ein Büffel aus dem Buschwerk brach . Gott sei Dank nicht in unsere Richtung puh 1. Abenteuer überstanden. Unser Guide war auch sehr überrascht . Später fanden wir dann noch frische Hinterlassenschaften dieses Tieres - also keine Einbildung von mir.
Der Walk dauerte etwa 3 Stunden und die ca 10 Euro haben sich gelohnt . Dies schreib ich nicht wegen Armut , sondern wegen Preis / Leistungsverhältnis.

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Gleich geht es weiter.
Teil 427. Juli 2018
Nach einer kurzen Rast in der Lodge (hier sollte eigentlich ein Bierkrug hin , aber der Computer und ich !!! ) nahmen wir die Wanderwege bis zur Quelle und zurück unter die Füße. Die ersten Tiere in freier Wildbahn und schöne Landschaft waren unsere Belohnung.

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Zurück auf der Campsite nahmen wir ein kurzes Bad im Pool


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und grillten
Eland ( ebenfalls sehr lecker - schreibe ich ab jetzt nicht mehr - alles aus der Klein Windhook Schlachterei war super , bis auf 1 Sorte Bilton , aber dazu später )


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Es wurde Abend der 3. Tag
Teil 528. Juli 2018
13.06.2018

Unseren 1. Plan , vom Waterberg bis zum Ngepicamp durch zu fahren , hatten wir schon kurz vor dem Abflug aufgegeben .
So ließen wir uns an diesem Morgen etwas Zeit , bezahlten unsere Rechnung und machten noch einen kleinen Abstecher auf dem Historicalpfad .

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Gegen 10.00 Uhr begaben wir uns auf Pad und fuhren parallel zum Waterberg Richtung Grootfontain und dann Richtung Rundu.
Unterwegs sahen wir die von mir so geliebten Dik - Diks und 1 Schakal, der es aber vorzog , schnellerals mein Auslöser zu sein.


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Die Fahrt war ziemlich eintönig und unspektakulär. Erst nach dem Passieren der Vet. - Kontrolle wurde es interessanter . Am Straßenrand wurde es lebhafter und wir fuhren an einzelnen Siedlungen vorbei.

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Nach kurzem Tank - und Geldziehstop in Rundu , einem Mecker meines Mannes und einiger Anwesenden , weil ich aus dem Auto dieses Foto geschossen habe,

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landeten wir nach einigen Fehlfahrten in Kaisosis.
Unser 1. Leberwurstbaum ( mein Bruder erzählte seit 2001 von diesem Gewächs und bei der 1. Reise hatten wir keinen gesehen ) erwartete uns gleich bei der Rezeption .

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Auch sonst hat die Anlage uns ganz gut als Zwischenstop gefallen .

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Schnell wurde es dann aber dunkel (Wir waren froh , nur bis hierher gefahren zu sein ) - der 4. Tag
Teil 628. Juli 2018
14.06.2018

Von Kaisosis aus fuhren wir nicht wieder auf die Hauptstrasse , sondern über die Dörfer . ( Deshalb der Zwischenstopp ) Gleich vorweg - wir haben es nicht bereut . Beim Fotografieren hatten wir jedoch Hemmungen , denn sobald man langsamer fuhr oder anhielt kamen Kinder angelaufen und erhofften sich Geschenke . Es war nicht so , daß sie bettelten und manchmal reichte ich auch Bonbons oder Kulis raus , aber ein komisches Gefühl war es doch. Die nachfolgenden Fotos sind daher während der Fahrt entstanden und auch noch nicht bearbeitet - mein Freund , der Computer 😄 😄 😄


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Zwischendurch hielten wir auch bei 2 Kirchen an , leider war die 1. verschlossen . Bei der 2. Kirche waren gerade mehrere Frauen beim Rosenkranzgebet , in Ermangelung einer gemeinsamen Sprache konnten wir leider nur uns gegenseitig verständigen , daß wir ,wie auch sie, katholisch sind . Die Frauen freuten sich aber über unser Kommen , verließen ihre Gebetsecke und schüttelten uns fröhlich die Hand. Eine schöne Begegnung .

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Auf der weiteren Fahrt trafen wir dann noch folgendes an :


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Da waren wir auch mutiger und haben gefragt , ob wir Fotos machen dürfen . Die Familie hat sich sichtlich gefreut und zog nach einem kleinen Dankeschönobolus unsererseits weiter.
Irgendwann fuhren wir dann aber doch auf die Transitstrecke und kamen gegen Mittag im Ngepicamp an .
Teil 728. Juli 2018
Im Ngepicamp bekamen wir 2 verschiedene Campsites angeboten , die wir natürlich erst einmal inspiziereten . Eigendlich gefielen uns beide nicht so super , aber wir wollten ja dort nur schlafen . Also entschlossen wir uns für die Campsite , die näher an der Bar lag . Klar wußten wir , daß es nachts laut werden könnte , aber wir sind ja auch noch keine Gruftis . Bei der Besichtigung der Campsites besuchten wir natürlich auch die diversen Sanitäranlagen. Da diese ja in keinem Reisebericht fehlen ( wenn man denn in Ngepi war ) verzichte ich an dieser Stelle auf Fotos - für unsere lieben Daheimgebliebenen haben wir selbstverständlich alles aus allen erdenklichen Positionen dokumentiert. Das Camp hat schon ein besonderes Flair, die Schilder sind witzig ( alles konnte ich nicht übersetzen - Schulenglisch zu DDR - Zeiten ) die Stimmung war super , aber !!!! , und das schreibe ich , obwohl wir als alte Pfadfinder nicht empfindlich sind , die Sanitäranlagen sind zwar urkomisch , könnten aber mal aufgehübscht werden .
Nachmittags fuhren wir dann in den Mahangopark .Noch auf der Hauptstraße vor uns ein Gamedrivefahrzeug und vor diesem ein Etwas über die Straße , wir bilden uns bis heute ein , daß es ein Löwe war .
Dann bogen wir links ab und trafen gleich auf Zebras, Kudus , Impalas ,Warzenschweine , Strauße und allerlei anderes Getier ( ich habe bei der Bestimmung etwas Probleme , deshalb lasse ich es lieber gleich - Hilfe ist gerne willkommen )
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Dann plötzlich vor uns ein anderes Fahrzeug - bis dahin waren wir eigendlich allein unterwegs - vor diesem Auto Queren 2 Elefanten den Weg . Mist - das andere Auto stört und wir sind auch noch etwas weit weg.
Doch dann entdecken wir folgendes

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und das

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Unsere ersten Elefanten in diesem Urlaub - toll aber !!!!!!!!!!!!!!!!

Das Kind steht rechts vom Weg , die Mutter links im Gesträuch . Irgendwann hat Micha keine Geduld mehr und will losfahren . Ich warne ihn noch , dieses nicht zu tun . Aber was machen Männer oft ? - sie hören nicht auf ihre Frauen . Also fährt er los und genauso schnell wieder zurück , denn die Elimutter ist so was von schnell auf dem Weg als wäre sie über das Gebüsch gesprungen . Zum Glück erkennt sie unsere Ehrfurcht an und geht entspannt zu ihrem Kind . UFF - 2. Abenteuer überstanden.

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Das 3. Abenteuer folgt bald .
Teil 829. Juli 2018
Fortsetzung - im Mahangopark

Nachdem wir uns von dem Schreck erholt hatten ,nahmen wir Kurs auf den großen Baobab . Dort standen dann tatsächlich noch 2 andere Fahrzeuge - oh Mann - Massenauflauf !!!
Zum Glück waren alle sehr rücksichtsvoll , so daß jeder den Baum für sich hatte bzw. gegenseitig Fotos mit Baum gemacht wurden.

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Bei der weiteren Fahrt konnten wir noch einige Tiere und schöne Landschaft bewundern.


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Zurück auf der Hauptstraße fanden wir schnell den Weg zum Wasserloch auf der anderen Seite des Parks und fuhren - schwupps - hinein . Und genauso - schwupps - schlingerte unser Auto und Micha hatte alle Hände voll zu tun , unser Auto in Richtung und aufrecht zu halten ( er behauptet ja immer noch , daß es nicht so schlimm war , aber am nächsten Tag gestand er mir , daß er in der Nacht doch ins Grübeln kam , was hätte passieren können ) Nun muß ich natürlich gestehen , daß wir an diesem Tag den Reifendruck nicht gesenkt hatten , da ich überall gelesen hatte , der Park läßt sich mit normalem PKW befahren . Beim Waterberg hatten wir es gemacht - lachhaft .
Aber nun standen wir etwas irritiert im tollsten Tiefsand - rückwärts zurück auf die Hauptstraße ? - ist ja irgendwie blöd und auch schwierig bei dem Gelände - also vorwärts - wird ja bestimmt gleich besser - sicherheitshalber aber doch mal Reifendruck senken .
Aber was ist mit gefährlichen Tieren ? Also Micha raus - Luftdruck senken - Conny auf Trittbrett - Ausschau halten .
Puh !!! nach gefühlter Ewigkeit geschafft , keiner aufgefressen , also mutig weiter .
Das Problem war nur , daß die Fahrspur nicht besser wurde , der Weg immer enger und stachliges Gebüsch unser Auto aufzuschlitzen versuchte . Micha meinte schon " die Kaution können wir diesmal vergessen" . Die Strecke zoooog sich und zooog sich , wir wollten kein Wasserloch und keine Tiere mehr sehen , nur noch auf die Hauptstraße . Bei der nächsten Gelegenheit bogen wir in einen nach rechts führenden Weg , da man ja als Pfadfinder die Orientierung nicht verliert . Zwischendurch sahen wir tatsächlich 1 Giraffe mit Kind und Zebras , aber wir hatten kaum einen Blick , geschweige denn , Fotogelüste . Langsam wurde die Strecke besser , aber das Licht immer trüber . Es war schon kurz vor 18.00 Uhr - das Gate schließt 18.00 Uhr , die Sonne ist um 18.30 Uhr verschwunden - Was soll es .Irgendwann treffen wir wieder auf die Hauptstraße - Erleichterungsseufz - Micha ist mein Held .
Nun aber zügig los zum Gate - ich hatte Gott sei Dank - irgendwo gelesen , daß dieses nicht abgeschlossen wird . So war es dann auch . Aber bei immer weniger Tageslicht und dem Wissen , daß es zum Ngepicamp auch sandig wird, war die Fahrt nicht wirklich entspannt . Gegen 19.30 trudelten wir dann im Camp ein und waren froh , uns zum Abendessen angemeldet zu haben .
Das 3. Abenteuer war überstanden .
Das Essen zog sich dann etwas hin - this is Afrika - war auch jetzt nicht der Brüller , aber ok und sättigend - was will man mehr . Am Nachbartisch saß eine Gruppe , sagen wir mal , ältere Belgier . Diese störten dann später meinen Schlaf mehr als die Barbesucher .
Aber wenigsten sie hatten Spaß. Nach dem Abendessen tranken wir auf diesen ereignisreichen Tag noch einen Jameson und teilten unseren Kindern mit , daß wir noch leben.
Es war schon sehr dunkel als wir die am Lagerfeuer trommelnden und singenden ( eigendlich war es mehr Gegröhle ) Jugendlichen verließen um in unser Zelt zu krabbeln - der 5. Tag
Teil 931. Juli 2018
15.06.2018

Nach einem stimmungsvollen Sonnenaufgang

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begaben wir uns zum Frühstück ( war o.K. ) und anschließendmachten wir uns auf den Weg.
Weit kamen wir nicht , denn diese Kinder am Straßenrand sahen wir nun schon das 3. Mal- Jedesmal kamen sie hoffnungsvoll angelaufen , " trommelten " und sangen .

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Dieses Mal hielten wir an und jedes Kind erhielt ein Bonbon ( wir hatten ja im Vorfeld die Diskussion wegen Geschenken und Süßigkeiten ) . Die 3 strahlten über diese klitzekleine Gabe und legten sich anschließend noch mal voll ins Zeug . Leider mußten wir weiter.
Der Straßenmetzger baute seinen Stand auf .

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(während der Fahrt aufgenommen , Grund schon anfangs erläutert )

Ein kurzer Besuch der Popafälle gehörte natürlich auch dazu , obwohl unsere Erwartungen nicht hochgeschraubt waren . Aber es war recht nett .

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Irgendwann wollten wir auch mal ein wenig voran kommen, so daß wir es verpassten , auf der Brüche über den Ovango zu halten. Naja , man kann nicht alles haben . Dafür ging es dann in den Buffalopark , an den Militärruinen vorbei durch schöne Landschaft .

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Leider war der Wasserstand noch recht hoch , so daß nicht allzuviele Wege befahrbar waren . Aber ein paar Tiere sahen wir schon.


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Und dann sahen wir sie - unsere ersten Hippos - welche Freude

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Der Rest ist schnell erzäht : am Gate hatte man uns gesagt , wir sollen bis zur Deltapan fahren , haben wir auch gemacht . Aber was soll ich sagen ? Es war fast wie gestern , elendig lang , olles Gestrüpp sonst nichts NICHTS . Auf dem Rückweg querten dann G s D noch 8 Elefanten unseren Weg , das war wiede sehr schön und hat uns mit dem Park versöhnt .
Teil 1031. Juli 2018
Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Kongola .Bei Omega 2 ? (denke ich ) legten wir eine Rast ein und ich konnte diese schönen Hütten auf der gegenüberliegenden Seite fotografieren .

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Natürlich kamen auch gleich ein paar Kinder über die Straße und beäugten uns aus einiger Entfernung . So nach und nach pirschten sie sich näher an uns ran . Eine Frau brachte dann auch noch ein Kleinstkind über die Straße und setzte es in den Staub 😮 ???
Eine Frau in dem , sagt man wirklich Kral ? , stampfte irgend ein Getreide . Das interessierte meinen Mann als gelernter Getreidlagermeister natürlich . Also holte ich ein paar Bonbons , Kulis und Blätter aus dem Auto und die Scheu der Kinder war verflogen . Ich mußte mich auf die Zehenspitzen stellen ( war in dem Moment gefühlte 2 m groß ) und versuchte , alles gerecht zu verteilen . Dies gelang mir nicht wirklich , da die Kinder plötzlich mindestens 2,05 m maßen und mir alles flugs aus den Händen rissen . Ich fand das jetzt nicht wirklich schlimm , Im Nachhinein fiel mir aber auf , daß sie 1 Kind , welches anscheinend aus einem anderen Kral war , wegdrängten . Diesem Kind hätte ich gerne auch was gegeben , aber in diesem Moment hab ich das gar nicht so geschnallt , erst nachdem wir schon weiter gefahren waren . Da nun aber der Kontakt da war , gingen wir über die Straße und fragten , ob wir mal schauen dürften , was sie da stampfen . Die beiden Frauen verstanden uns leider nicht , aber die Kinder konnten englisch und übersetzten . Als es darum ging ein paar Fotos zu machen , konnte die 1 Frau uns dann aber klar machen , wieviel sie dafür haben möchte . Na ja , war ja wirklich preiswert und immer nur aus dem fahrenden Auto ist auch nicht so toll. Die Frau zu bitten , sich ins richtige Licht zu setzen , habe ich mich dann für diesen kleinen Geldbetrag doch nicht getraut . Deshalb ist die Ausbeute dann doch nicht so riesig.

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Auch von der anderen Frau mit dem Kleinstkind machte ich ein Foto . Und noch eins mit allen Kindern . Als sie sich die Fotos auf dem Display anschaute , freute sie sich sehr .

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Dann meinte sie , daß ihr nun auch etwas Geld zustehen würde . Natürlich gaben wir auch ihr etwas . Als sie dann aber meinte , auch die Kider müßten entlohnt werden , war es uns dann doch zu unverschämt. Wir machten ihnen klar , daß sie nichts mehr von uns bekommen und verließen den Ort . Zu ihrer Ehrrettung muß ich dazu sagen , daß sie damit dann auch einverstanden waren . Wir sind also nicht im Bösen auseinander gegangen .
Teil 1101. Aug. 2018
Nun wollten wir aber mal wieder "Strecke " machen und es ging auch gut voran . Wir hatten vor , auf Nambwa zu campen , leider wurde uns am Gate gesagt , daß der Platz belegt ist . Na dann machte es auch keinen Sinn , an diesem Tag in den Park zu fahren. Plan B wurde gestartet - erst mal tanken fahren - evtl Adapter kaufen ( die mitgebrachten passten nicht - aber letztes mal hatten wir doch einen passenden mit - Grübel ) ( Info - hab ihn gestern beim Aufräumen gefunden )

Tanken war kein Problem , Adapter gab es nicht - letztendlich brauchten wir ihn auch nicht , da wir kaum noch Campsites mit Strom hatten und der ganze elektrische Schnickschnack überbewertet wird - es geht auch ohne . Akku für die Kamerabatterie und mein Handy konnte ich im Auto laden - was braucht man mehr ?
Leider konnten wir Dan , bei dem wir ab dem nächsten Tag vorgebucht hatten , telefonisch nicht erreichen . Wir brauchten ja für diese Nacht ein Quartier . Unterwegs hatten wir mehrere Hinweisschilder für Camps gesehen , aber wir fuhren dennoch erstmal bis Mavunje . An der Rezeptionshütte war niemand , aber man sollte hupen , gelesen - getan - und aus dem Nichts , besser gesagt aus dem Busch eilte uns ein Angestellter entgegen . Dieser teilte uns dann Campsite 1 zu , die wir ab dem nächsten Tag sowieso gehabt hätten . Na das hat doch Conny fein gemacht ( die gesamte Planung lag in meinen Händen und mein Mann kennt noch heute nicht die richtige Reihenfolge der Camps - er vertraut mir da blind )Er sagt immer : " plane man , ich fahre dich überall hin " . Sollte die Strecke dann aber zu lang oder schwierig sein , bin ich natürlich schuld .Meine Ausrede ist dann immer : " Ich war ja auch noch nicht da " .
Nun saßen wir also auf der superschönen Campsite 1 , richteten uns ein , grillten , chillten mit einem kühlen Bierchen und genossen den Sonnenuntergang .


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Irgendwann kam dann Dan mit seinem Boot an . Seine Gäste waren ? die Belgier aus dem Ngepicamp !!! So klein ist die Welt .
Später kam dann Dan noch auf ein Bier zu uns und es wurde ein sehr lustiger und informativer Abend .

Unter Hippogegrunze beendeten wir unseren 6. Tag
Teil 1206. Aug. 2018
16.06.2018

An diesem Morgen machten wir uns auf zum Horsshoe , also erstmal die Strecke einen Teil zurück . Voller Erwartung fuhren wir in den Park , aber die Tier hatten anscheinend keine Lust , sich uns zu zeigen. Nur vereinzelt ließen sie sich blicken .

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Auch am Hoersshoe war " tote Hose "

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In der Hoffnung , daß sich doch noch was zeigen würde , blieben wir über 1 Stunde dort - aber - nichts geschah . Also fuhren wir noch einen Loop hinter dem Horsshoe , aber es war auch kaum was zu sehen .

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Und dann entdeckten wir doch noch was


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o.k. es ist leider nur ein " Suchbild " geworden ,
aber wir waren trotzdem glücklich :
unsere ersten selbstentdeckten Leoparden .
Leider verschwanden sie sehr schnell im dichten Busch .
Das war es dann aber auch schon fast für den Rest des Tages . Wieder am Horsshoe zeigten sich ein paar Baboons und ein stattlicher Kudu


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Anschließend kurvten wir noch ein bißchen durch die Gegend , sahen uns die Nambwa Campsite an , und fuhren Richtung Gate.
Plötzlich sahen wir ein wenig entfernt vor uns Elefanten auf dem Weg , die aber gerade im Gebüsch verschwanden. Der Weg ging ziemlich steil nach oben und machte dann eine Kurve , so daß wir nicht einsehen konnten , wo sich die Elis befanden - also hieß es abwarten und Geduld zeigen . Nach geraumer Zeit entschlossen wir uns weiter zu fahren , die Elis waren dann zwar noch im Gebüsch zu sehen , aber doch eine angemessene Entfernung von uns weg . Irgendwie hatten wir uns von dieser Ecke des Parks mehr erhofft , aber die 2 Leos waren ja auch schön und immerhin 3 Elihintern hatten wir ja auch aus der Ferne gesehen .

Am Abend hatten wir wieder einen schönen Sonnenuntergang

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und der 7. Tag war vollendet .
Teil 1307. Aug. 2018
17.06.2018

Nun sind wir schon bei Tag 8 angekommen , haben das Gefühl , schon ewig unterwegs zu sein und viel erlebt und gesehen zu haben . Deshalb , und es ist ja schließlich Sonntag , lassen wir es heute etwas ruhiger angehen . Dan kommt uns besuchen , aber leider hat er keine Ahnung , wo in der Nähe ein Gottesdienst stattfindet . Den hätten wir gerne besucht , aber irgendwo auf " Gut Glück " dazuzustoßen trauen wir uns auch nicht . Dan gibt uns einen Tip , welches Wasserloch wir anfahren sollen , um bestimmt Tiere zu sehen .
Also wieder los zum Gate , Permit gekauft und den von Dan beschriebenen Weg auf der gegenüberliegenden Seite genommen . Was soll ich sagen - Busch an Busch - keine Tiere und die Strecke zieht sich . Dan hatte gemeint , wir sollen aufpassen , daß wir die Abzweigung nicht verpassen , sonst landen wir in Angola . Das Problem - es gab keine Abzweigung und nach Angola wollten wir auch nicht unbedingt . Logische Konsequenz - umkehren . Auf der Hauptstraße fuhren wir dann weiter Richtung Divundu und in einen anderen von Dan empfohlenen Weg . Dann fanden wir auch auf Anhieb das Wasserloch , aber die Tiere fanden uns nicht . Nur ein paar Roanantilopen standen im Busch , leider total unfotogen . Nach ca . 1 Stunde Warten , traten wir den Rückweg an , da wir für nachmittags eine Bootstour mit Dan geplant hatten.
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Vielleicht hätten wir doch nach einem Gottesdienst Ausschau halten sollen , Menschen waren jedenfalls etliche unterwegs.
Teil 1407. Aug. 2018
Zurück auf der Campsite machten wir erstmal einen verspäteten Frühschoppen - es war ja Sonntag .
Doch kaum hatten wir uns häuslich niedergelassen , kam Dan und sagte , daß wir früher losfahren , weil er noch andere Gäste mitnehmen will .
Na klar , uns war es recht .
Die 3 etwas älteren ( als wir ) Herrschaften waren auch schon an Bord , die beiden Frauen hatten die vorderen Plätze belegt , der Herr war sich noch nicht schlüssig. Also wir schnell in die 2. Reihe , ist ja auch o.k.
Die 3 in Namibia lebenden Deutschen hatten etliche Getränke mit , so daß Dan`s Angestellte eine größere Kühltasche holen mußte . Für uns waren auch Getränke da - also alles o.k.
Kaum hatten wir abgelegt , ging das Geschnatter los , natürlich auf englisch , weil - man wollte ja Dan unterhalten . Die eine Frau hatte eigendlich nicht allzuviel zu sagen , dafür vor fast Allem Angst . Umso mehr hatte die Andere zu erzählen - sie kannte anscheinend alle Lodgebesitzer rings um den Kwando , wußte, welche Insel wem gehörte usw.
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Als sie dann noch anfing , von ihrer großherzigen Spende an einen Golfclub zu berichten , stellte ich meine Englischkenntnisse , die ja eh ein wenig eingeschränkt sind , ein und genoss die schöne Landschaft.

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Der Mann hatte leider auch nur einen Grund für diese Bootsfahrt - er wollte angeln . Dan fuhr mit uns an verschiedene Stellen , an denene er hoffte , die Gelüste des Mannes zu befriedigen . Gott sei es gedankt , es klappte auch bald .

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Danach kam dann unser Teil des Ausflugs dran . Zu unserem und Dans Leidwesen hatte der Mann aber dafür überhaupt kein Interesse und Verständnis . Ständig warf er die Angelrute aus , lief im Boot hin und her und erzählte sehr laut . Selbst die beiden Frauen hatten irgendwann kein Verständnis mehr und baten ihn , ruhiger zu sein . Das half aber auch nicht wirklich. Trotzdem hatten wir schöne Sichtungen.

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Als dann unser Boot bei einer Hippobeobachtung ziemlich ins Schwanken kam ( Hippos tauchten unter unserem Boot ) und Dan zusah , daß wir wegkamen , gaben die 3 Herrschaften endlich Ruhe und wurden immer wortkarger . Der Frau , die von Anfang schon ängstlich war , sah man sprichwörtlich die weiße Nasenspitze an. Zu meiner Schande muß ich gestehen , daß ich wirklich erfreut darüber war.
Als die Sonne schon recht tiet stand

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entdeckte Dan 2 weitere Elis , die uns dann auch ziemlich nah kamen .
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Für weitere Fotos war das Licht nicht optimal , aber ich kann euch versichern , daß es ein einmaliges Erlebnis war , als die 2 Elis 3 Meter vor uns den Channel langstapften und wir vorsichtig hinterher . Unsere 3 netten Mitfahrer waren nun total verstummt - Juchhu
Als Dan dann aber mit dem Boot auf einen Schilfgürtel fuhr , um ihn wegzuschieben ( die Elis hatten ihn losgetreten) war ich auch der Meinung , daß wir nun doch genug erlebt hätten . Man stelle sich das vor . Wir mehrmals den Schilfgürtel angefahren - und direkt dahinter bzw . davor die Elis . Aber alles ging gut . Dann bekam ich mit , daß dies der Channel zu unserem Camp war und Dan gar nichts anderes übrigblieb . Die Elis verließen dann auch bald das Wasser und eine wunderschöne Fahrt mit nicht so netten Mitreisenden ging zu Ende . Wir Beiden haben sie jedenfalls sehr genossen . Der Reisegrund der anderen 3 hat sich uns bis heute nicht wirklich erschlossen.
Nach dem abendlichen Grillen kam Dan noch auf ein Bier vorbei und glücklich beendeten wir den 8. Tag .
Teil 1508. Aug. 2018
Als " Gute Nacht Gruß " noch ein paar Bilder des Tages :
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Teil 1608. Aug. 2018
18.06.2018

Heute heißt es Abschied nehmen von Dan und diesem wunderschönen Fleckchen Erde . Sollten wir jemals die Gelegenheit bekommen , nochmals in dieser Region verweilen zu dürfen , würden wir jederzeit wieder Mavunje buchen .
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Bevor wir starten können , müssen wir natürlich noch bezahlen und uns von Dan verabschieden . Er hatte uns gestern abends noch erzählt , daß er heute viel organisieren muß , da 1. sein Angestellter für längere Zeit ausgefallen ist
und 2. seine neuen Gäste bei der Anfahrt gegen einen Baum gefahren sind .
Heute Morgen war nun ein Fachmann da und hat das Auto " repariert " . Das sollten wir uns doch mal anschauen , meinte Dan . Also stiefelten wir auf die Nachbarcampsite zu der deutschen Reisegruppe älteren Semesters . Die 3 Frauen und der eine Mann sahen natürlich nicht gerade glücklich aus , das Auto auch nicht besser . Der Fachmann hatte einfach Alles , was verbogen oder lose war , abmontiert und gemeint , nun könnten sie weiterfahren . Das Auto sah von vorne ziemlich " nackig " aus und ich schätze mal , der Vermieter wird bei seiner Besichtigung nicht gerade " Happy " sein . Leider , bzw. aus Mitgefühl habe ich kein Foto gemacht . Die 4 waren ziemlich fertig mit der Welt und fragten uns , ob wir ihnen ein paar Tips für die Weiterfahrt geben könnten . Sie waren auch von Windhoek gekommen / über den Caprivi / und hatten auch schon 2 platte Reifen . Von Luftablassen hatten sie noch nie was gehört . Irgendjemand hatte ihnen diese Tour zusammengestellt und nach dessen Vorschlag sollten sie anschließend nach Drotzkis Cabin fahren . Das sagte ihnen aber nicht unbedingt zu . Sie würden lieber über Kasane / Chobe NP und Moremi fahren . Die guten Leute waren soooo toll vorbereitet , sie kannten noch nicht mal Unterkünfte in dieser Region . Obwohl wir ja auch noch nie dort waren , rieten wir ihnen dringend von diesem Vorhaben ab und gaben ihnen den Ratschlag max. bis Kasane zu fahren . Es würde uns wahnsinnig interessieren , wie es den 4 ergangen ist .

Durch das Geplaudere mit den Vieren kamen wir natürlich viel zu spät los , hatten jedoch nach Dan`s Hinweis , daß es direkt am Chobe schwierig werden könnte ,eine Campsite zu bekommen ( noch Hochwasser ) nur eine kurze Strecke bis zum Rupara Rest Camp eingeplant . Dort sollten wir nach nichtvermieteten Buschhütten fragen ,um gleich dort zu Campen und die Sanitäranlagen zu nutzen . Das hat auch super geklappt .
Aber erstmal mußten wir ja bis dahin kommen .
Den Mudumupark befuhren wir deshalb nur auf der Transitstrecke , dennoch sahen wir auch dort schon etliche Tiere . Waren die etwa alle in dem einzigen Park , den wir ausließen ?

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Ansonsten haben wir dort nicht fotografiert , der Akku mußte mal wieder aufgeladen werden .
In Sangwali versuchten wir noch , etwas Brot zu kaufen , aber leider war keines vorrätig , egal dann wird improvisiert .
Zu Micha`s Freude konnten wir aber Bier erweben und damit war der Tag gerettet . Bei der Fahrt durch das Dorf kamen wir auch am Dorfplatz vorbei , wo gerade ein Tier geschlachtet und an die Bewohner verteilt wurde . Das war ein ganz schöner Massenauflauf und kam uns ein wenig wie ein Freudenfest vor .
Teil 1708. Aug. 2018
Nun machten wir uns aber auf um erstmal ein Plätzchen für die Nacht zu finden . An der Rezeption der Campsite fragten wir nach , ob wir gleich bei einer Buschhütte stehen könnten . Somit ersparten wir uns weiteres Rumgekurve und hatten eigene Sanitäreinrichtungen ( Tip von Dan ) Anschließend fuhren wir in den schönen , ehemaligen Mamilipark ( der neue Name ist so kompliziert ) Das Gate war nicht besetzt , zumindest sahen wir Niemanden . Darum fuhren wir direkt zur Lodge , um uns diese mal anzusehen . Der Besitzer ( Italiener und ein Freund von Dan ) zeigte uns alles . Sehr schön dort - da könnte man es auch aushalten .
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Teil 1808. Aug. 2018
Anschließend drehten wir noch eine kleine Runde durch den schönen Park . Es zeigten sich auch einige Tiere .

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Als wir zu einer Wasserdurchfahrt kamen , kehrten wir allerdings um . Wir wollten es nicht riskieren , festzufahren und ohne Permit erwischt zu werden . Auch auf der Rückfahrt sahen wir Niemandemn am Gate und so gelangten wir unbehelligt auf die Campsite .
Teil 1908. Aug. 2018
Dort heizten die netten Angestellten schon unseren Donky an - damit hatten wir garnicht gerechnet .Da es noch nicht allzu spät war , beschlossen wir , einen Aufräum - und Putztag einzulegen . Das war auch bitternötig , denn vom letzten Fleisch war Flüssigkeit in den Kühlschrank gesuppt und stank bestialisch. Leider konnte ich wegen meines Ischiasleidens - seuffz - nicht auf die Ladefläche hoch . So blieb diese leckere Angelegenheit für meinen Mann.
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Ich nutzte die Zeit , um mal alle Klamotten zu sortieren und das Schlafzeug zu lüften.
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Anschließend grillten wir das letzte Fleisch - zum Glück war es noch gut - wir hatten ja nur noch einen Kanten Brot . und genossen am Lagerfeuer die Stille und die schöne Landschaft.

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Als wir uns gerade zur Nachtruhe begeben wollten , hörten wir ein Hippo durch das Schlf stampfen - direkt vor unserer Campsite. Mit dem Nachtsichtgerät konnten wir es gut beobachten . Anschließend schlummerten wir glückselig ein . So war auch der 9. Tag vorrüber.
Teil 2009. Aug. 2018
19.06.2018
In dieser Nacht kam Wind auf und ich habe kaum geschlafen . Außerdem juckten meine Füße wie verrückt , ich hätte mich todschubbeln können. Übrigens wurden die Nächte immer ganz schön kalt besonders gegen Morgen zogen wir die Schlafsäcke enger um uns. Ein paar Tage später zeigte meine Wetterapp für Sangwali -4 Grad an .
Nach einem äußerst dürftigen Frühstück - Micha bekam den Knust ( den Kanten , das Renftel oder wie man so alles dafür sagt ) und ich einen Becher Joghurt .

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Dafür wurden wir jedoch mit einem fantastischen Sonnenaufgang belohnt.


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Auf der Fahrt zur Hauptstraße konnten wir dann noch diese Sichtungen machen

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Auch diese Frauen sahen wir in der Ferne : Woher - Wohin ?

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Dann ging es flott Richtung Grenze , dort nicht ganz so flott , aber wir hatten Schlimmeres befürchtet.
Eine Veterinärkontrolle fand nicht statt , dafür " Fleischbeschau " bei mir - das komplette Programm mit Foto und Fingerabdrücken . Als sie dann auch noch meinen Beruf wissen wollten , war ich etwas überrascht und gab einfach an : Teatcher . Micha wurde dann durchgewunken.
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Blick auf den Chobe
Auf der Fahrt Richtung Kasane sahen wir auch gleich wieder Zebras und Roanantilopen .
Gegen 13.00 Uhr erreichten wir das Senyaticamp , checkten ein und klärten alles für unsere vorgebuchten Touren . Das war im Vorfeld ein Unsicherheitsfaktor für uns. Diese hatten wir über eine hier bekannte Agentur gleich mitbuchen lassen und bezahlt . Auf jegliche Detailanfragen bekamen wir aber entweder unterschiedliche Auskünfte oder garkeine Antwort . Zwischendurch hatte wohl auch unsere Bearbeiterin gewechselt . Auch mit den Campbuchungen im Chobe und Moremi war es bei jedem Kontakt eine andere Konstellation der Plätze , so daß wir irgendwann aufgegeben haben und nur bis Magotho gebucht haben . Der Rest mußte sich dann halt vor Ort ergeben .
Da wir bald schon wieder nach Kasane zu unserer Bootsfahrt mußten , sahen wir uns unseren Stellplatz kurz an . Dieser lag fast vorne am Wasserloch , sehr schön , wenn auch der Abstand zu den Nachbarn nicht groß war - aber für uns kein Problem . Kaum angekommen , zogen Elefanten in ca. 20 Metern Abstand an uns vorbei zum Wasserloch . Na , dann mal flott hinterher.
Was für ein schöner Anblick - auch aus dem Bunker zu schauen , war ein super Erlebnis.

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