Das erste mal in Namibia und viele Fragen...

36 Antworten · 6'180 Aufrufe · gestartet 18. März 2018 von RiBeu
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201818. März 2018 · #1
Guten Tag zusammen,

Ende Juni möchte ich zusammen mit meiner Freundin für 16Tage nach Namibia Reisen. Wir sind so 30-35 Jahre alt.
Wir könnten nun eine vorgefertigte Tour wie die ErlebenisTour von DerTour buchen. Da wir aber nicht zu den Menschen gehören die unbedingt so eine feste Tour benötigen überlegen wir die Tour selber zu planen. Unsere grobe Route sollte sein: Windhoek – Mariental – Keetmanshoop – Fish River Canyon – Lüderitz – Helmeringhausen – Sossusviel – Swakopmund – Omaruru – Damaraland – Etosha – Waterberg
Was für ein Auto sollen wir nehmen? Grundsätzlich glaube ich, dass ein Kleinwagen reicht aber aufgrund des Komforts und aufgrund der höheren Sitzposition denke ich ist ein SUV mit oder ohne 4x4 sinniger. Wenn wir schon ein SUV nehmen, empfiehlt es sich dann direkt ein SUV mit Dachzelt zunehmen? Nun sind wir an dem Punkt zelten angekommen. Ich denke, dass wir den überwiegenden Teil in Lodge übernachten wollen und vielleicht nur 3-5 Nächte im Zelt. Außerdem legt meine Freundin Wert darauf, dass das Zelt nicht auf dem Boden steht, weswegen wir auf das Thema Dachzelt gekommen sind. Ich persönlich erhoffe mir von dem Zelten auf dem Dach die bessere Position z.B. im Etosha, da ich von mehreren gehört habe, dass es verlorene Zeit ist, wenn man außerhalb des Parks in einer Lodge übernachten muss. Natürlich könnten wir auch in einer Lodge im Etosha übernachten, aber wie man liest sind diese teuer und meistens schon ausgebucht.
Nun habe ich einige unserer Diskussions-Themen geschrieben aber was wollten wir nun eigentlich in Erfahrung bringen?
- Was spricht für oder gegen einer festgelegten Erlebnisstour wie z.B. von DerTour?
- Welche Erfahrungen habt ihr mit welchem Auto gemacht und was könnt ihr uns empfehlen.
-Macht es überhaupt Sinn bei 3-5 Nächte über das Thema Dachzelt nachzudenken? oder bucht man dann besser einfach für jede Nacht ein Zimmer?
- Wie ist das Übernachten im Dachzelt und wo bekommen wir dann unsere Lebensmitteln für Abendessen und Frühstück?

Auf eure Antworten freue ich mich riesig!!!
Schöne Grüße
Richard
137 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #2
Ich bin absoluter Neuling und meiner erste Reise steht noch bevor darum kann ich zu der Frage ob man bezüglich der Strassenverhältnissen unbedingt ein 4x4 benötigt nichts sagen .

Ich kann nur eins raten bevor ihr überlegt ob ihr auch campen „möchtet“ würde ich mal gucken/fragen ob ihr überhaupt noch Unterkünfte in Lodges bekommt bzw ausschließlich in Lodges. Wir hatten 6-7 Monte Vorlauf bei unseren Buchungen für Mai/Juni und haben sogar da nicht alle Wunschunterkünfte bekommen. Sogar ein Zeltplatz war ausgebucht .

Wir haben so ca 1/4 Lodges bzw Pensionen den Rest Camping gewählt . Ein paar Tage haben wir frei gelassen und suchen wir spontan Campingplätze aber in Gegenden wo es mehr Auswahl gibt und nicht bei den Hotspots. Wollten wir auch so.

Wie ich gelesen haben könnte auch das anmieten von Autos evtl. eng werden.
2'534 Beiträge · seit 200718. März 2018 · #3
Also für Ende Juni (2018) bist du schon extrem spät dran mit deiner Anfrage.
Oder meinst du 2019?

Juni ist bereits Hauptsaison, in Namibia sind vor allem an den "Touristen-Hotspots" nicht sooo viele Unterkünfte vorhanden, wie in Europa oder in Asien beispielsweise. Und Namibia erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten "Boom" im Tourismus.

Auch hier ist leider die Route, die von Reiseveranstaltern angeboten wird - wie immer zu lang und zu viel Fahrerei. In 16 Tagen in den Süden bis zum Fish River und dann wieder rauf nach Etoscha ist (fast) zuviel, da sitzt ihr sehr sehr viel im Auto.

Allerdings: Wenn's tatsächlich Juni 2018 sein soll, würde ich euch empfehlen, das organisiert zu buchen, dann habt ihr die Unterkünfte alle bereits fixiert und das Auto auch. Dann bekommt ihr einen Überblick und das nächste Mal, wenn ihr nach Namibia fliegt, wisst ihr, wo ihr hin wollt und könnt euch das dann vorher selbst organisieren.

Zum Zelten noch zwei Hinweise: für nur 3-5 Nächte zelten würde ich kein Fahrzeug mit Dachzelt nehmen. Da zahlst du die gesamte Campingausrüstung nur für diese wenigen Nächte. Das ist ziemlich sinnlos und in meinen Augen rausgeschmissenes Geld. In Etoscha hilft dir die erhöhte Position des Dachzeltes auch nichts, da man ohnehin in den eingezäunten Camps übernachten muss. Du kannst dort nicht einfach irgendwo stehenbleiben und übernachten.

Fazit: Wenn ihr heuer im Juni fahren wollt, bucht eine fix-fertige Route samt Mietwagen (ich würde zu einem SUV raten, einfach weil ihr da höher sitzt und es auf den Gravel Roads auch angenehmer ist) und Unterkünften und macht das Beste draus. Für das Zusammenstellen einer individuellen Route samt Buchung von einzelnen Zimmern seid ihr einfach zu spät dran.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
137 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #4
Ach ja wir wollten auch erste eine Gruppenreise buchen haben uns aber anders entschieden weil man dann eher dahin fahren kann wo man möchte und evtl sich dort länger aufhalten kann wo man möchte.
Außerdem hat uns die Busfahrt mit vielen anderen Menschen abgeschreckt - die man sich ja vorher nicht aussuchen bzw kennenlernen kann 😉
zuletzt bearbeitet 18. März 2018
2'534 Beiträge · seit 200718. März 2018 · #5
tanjatanja schrieb:Ach ja wir wollten auch erste eine Gruppentherapie buchen haben uns aber anders entschieden weil man dann eher dahin fahren kann wo man möchte und evtl sich dort länger aufhalten kann wo man möchte.
Außerdem hat uns die Busfahrt mit vielen anderen Menschen abgeschreckt - die man sich ja vorher nicht aussuchen bzw kennenlernen kann 😉
Ich meinte keine "Busgruppenreise" sondern fix-fertig vorgebuchte Reisen, die man dann mit dem eigenen Mietwagen macht.
So habe ich zumindest auch Richard verstanden.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
137 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #6
dergnagflow schrieb:
tanjatanja schrieb:Ach ja wir wollten auch erste eine Gruppentherapie buchen haben uns aber anders entschieden weil man dann eher dahin fahren kann wo man möchte und evtl sich dort länger aufhalten kann wo man möchte.
Außerdem hat uns die Busfahrt mit vielen anderen Menschen abgeschreckt - die man sich ja vorher nicht aussuchen bzw kennenlernen kann 😉
Ich meinte keine "Busgruppenreise" sondern fix-fertig vorgebuchte Reisen, die man dann mit dem eigenen Mietwagen macht.
So habe ich zumindest auch Richard verstanden.

lg
Wolfgang
Ok das ist was anderes dazu würde ich auch raten wenn man jetzt nichts individuell gebuchtes mehr bekommt .
Die Reiseveranstalter haben ja bestimmt noch ihr Kontingente frei .
1'412 Beiträge · seit 201318. März 2018 · #7
Hallo Richard,

willkommen im Forum.

Wie schon angedeutet wurde, für 2018 seid ihr verdammt spät dran.
Von daher ist die Frage, ob ihr bei eigener Planung die Reise in der von euch angedachten Form überhaupt buchungstechnisch noch realisieren könnt. Mit einer vorgefertigten hättet ihr wahrscheinlich eher eine Chance.
Allerdings sind diese vorgefertigten Touren meist sehr fahrintensiv, und eure angedachte Route habt ihr mit ziemlicher Sicherheit einer solchen vorgeplanten Selbstfahrerreise abgeguckt 😉 . Ihr müsst bei einer Tour wie dieser davon ausgehen, daß ihr
a) viel Zeit im Auto verbringt und
b) an den Tageszielen meist nicht allzuviel Zeit haben werdet, um die dortigen Aktivitäten und Annehmlichkeiten auszukosten.

Ich weiß wovon ich hier schreibe, weil unsere erste Reise nach Namibia auf Basis einer solch vorgeplanten Tour nahezu exakt eurer Routen- und Zeitplanung entspricht.
Hier gibt es einen Reisebericht von mir dazu: <klick>.
Für einen ersten Eindruck dieses faszinierenden Landes fanden wir das damals auch OK, dieser Einsteigertour sind mittlerweile 2 weitere (selbstgeplante) Touren gefolgt, unsere dritte startet in wenigen Wochen.

Zum Auto: Für eine Lodgetour reicht sicher ein SUV, was kleineres würde ich aus Komfortgründen nicht nehmen wollen. Immerhin ist man in Namibia viel auf Gravelroads unterwegs.
Ein 4x4 ist auf einer solchen Standardtour nicht nötig, macht aber Spaß 😉 .
Wir hatten bisher 2x einen SUV (Hyundai IX35 und Nissan Xtrail) und 1x einen Toyota 4x4 Hilux Doublecab.
Autos mit Dachzelt (gibt es das in Namibia als SUV überhaupt ? - eher wohl nicht, eher wohl nur als größere 4x4) sind wegen der ganzen Campingausstattung deutlich teurer als "normale" Autos. Ob sich das für 3-5 Campingübernachtungen lohnt, müsst ihr für euch entscheiden. Ich würde bei der geringen Zahl geplanter Campingübernachtungen darauf verzichten.
Lebensmittel gibt es in jedem Supermarkt, und Camper haben zumeist (oder immer - bin kein Camper) einen Kühlschrank an Bord.
Auch im Etosha in den Camps gibt es Shops, in denen man das wichtigste an Lebensmitteln bekommt.
Aber angesichts eurer geplanten Route seid ihr wahrscheinlich sowieso nur relativ kurz im Etosha und könntet alles nötige für dort z.B. in Omaruru oder Outjo besorgen.

Achso, noch was zum Auto: Ihr braucht einen internationalen Führerschein. Wenn ihr wirklich Juni 2018 fahrt, empfiehlt es sich, den rechtzeitig zu beantragen, insbesondere dann, wenn ihr noch keinen Kartenführerschein habt 😉 .

Soweit zunächst mal meine (sicher unvollständigen) ersten Gedanken zu eurem Vorhaben.

Viel Spaß bei der weiteren Planung.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 18. März 2018
1'796 Beiträge · seit 201418. März 2018 · #8
tanjatanja schrieb:Ach ja wir wollten auch erste eine Gruppentherapie buchen haben uns aber anders entschieden
Off Topic:

Ich möchte hier niemandem zu Nahe treten - aber bist Du Dir sicher, dass Du eine "Gruppentherapie" buchen wolltest?! 🤩

Das war mir gar nicht bekannt, dass man in Namibia zwischenzeitlich nicht nur Aldi-Schnäppchen sondern auch "Therapien" buchen kann 😗

Wie gesagt, bitte nicht als Angriff, Unhöflichkeit oder sonstige Forumsregelverstöße werten - es soll nur vermieden werden, dass neue Mitglieder hier verschreckt werden oder möglichweise ein falsches Bild bekommen 😗
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
3'383 Beiträge · seit 200918. März 2018 · #9
Servus Richard,

nicht übel nehmen, aber mir kommt es so vor, als "fällst Du mit der Tür ins Haus". 😉

Die wichtigste Frage: ist es Juni 2018 oder Juni 2019. Bei Juni 2019 kann man Dir helfen, bei Juni 2018 bist Du meiner Meinung nach viel zu spät dran.

Dann: ein fertige Reise würde ich nicht wollen, und das aus verschiedenen Gründen. Stichpunktmäßig sind das: der Preis, keine Flexibilität, im Regelfall viel zu viel Fahrerei und vor allen Dingen, ich bekomm nicht die Unterkunft, die mir gefällt sondern muss das nehmen, was DER TOUR mir vorschlägt.

Buch die Reise selbst, nimm einen Renault Duster oder einen SUV, mit dem kommst Du in Namibia locker zu recht. Ein 4x4 Hillux oder ähnliches ist wesentlich teuerer, und dann noch ein Dachzelt dazu, das kriegst Du nicht hin.

Wenn Du schon "das erste Mal" in Namibia bist, dann lass es doch langsam angehen. Lies Dir hier im Forum Reiseberichte durch, dann kommst Du schon in die Spur. Die klassische Route kann man locker selbst fahren und in die Hand nehmen. Und hier noch aus meiner Sicht der wichtigste Tipp:
WENIGER IST MEHR !!!
Rase nicht durchs Land, sondern versuche, mindestens 2, noch besser 3 ÜN an einem Ort zu haben.

Viel Spaß bei Deiner weiteren Planung, und wie gesagt, 06 2018 oder 2019, das ist schon mal die erste Frage.

Bis dann
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
137 Beiträge · seit 201718. März 2018 · #10
Applegreen schrieb:
tanjatanja schrieb:Ach ja wir wollten auch erste eine Gruppentherapie buchen haben uns aber anders entschieden
Off Topic:

Ich möchte hier niemandem zu Nahe treten - aber bist Du Dir sicher, dass Du eine "Gruppentherapie" buchen wolltest?! 🤩

Das war mir gar nicht bekannt, dass man in Namibia zwischenzeitlich nicht nur Aldi-Schnäppchen sondern auch "Therapien" buchen kann 😗

Wie gesagt, bitte nicht als Angriff, Unhöflichkeit oder sonstige Forumsregelverstöße werten - es soll nur vermieden werden, dass neue Mitglieder hier verschreckt werden oder möglichweise ein falsches Bild bekommen 😗
😄 😄 blöde Korrektur !!!!


Hab’s gleich mal geändert .
1'412 Beiträge · seit 201318. März 2018 · #11
Ich bins nochmal 😉 .
Bei meinem Ratschlag in Bezug auf eine vorgefertigte Tour bin ich von einer Realisierung in 2018 ausgegangen.
Wenn ihr allerdings erst 2019 fahren wollt, schließe ich mich dem Rat vom Bayernschorsch uneingeschränkt an:

Nehmt euch Zeit, euch mit dem Land und den gebotenen Möglichkeiten vor Ort vertraut zu machen. Lest dazu Reiseberichte, Reiseführer, sucht das aus, was euch interessiert.
Werft auch einen Blick in die hier im Forum vorgeschlagenen Ersttätertouren: <klick>.
Das sind Touren , die sinnvoll die Highlights in passendem und vor allem streßfreien Zeitrahmen miteinander kombinieren.
Dann habt ihr auch genug Zeit vor Ort und seid nicht nur nahezu nur zum Schlafen dort.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
7'267 Beiträge · seit 200618. März 2018 · #12
Hallo Richard,

Ihr habt mittlerweile schon oft gelesen, dass ihr für dieses Jahr sehr spät dran seit. Für die Hotspots ist das richtig. Allerdings ist es auch da so, dass vieles noch kurzfristig (3 bis 6 Wochen vor der Reise) frei werden kann. Es lohnt sich dann nochmals Buchung zu versuchen die vorher nicht geklappt haben. Wir haben das eben für unsere aktuelle Reise über Ostern erlebt. Wenn ihr als Camper unterwegs seid, ist es auf alles Fälle einfacher.

Zum Thema Camping, Fahrzeugen, Ausrüstung etc. Ist kürzlich ein hervorragendes Buch erschienen: Camping in Namibia. Da wird sehr viel wissenswertes erklärt.

Herzliche Grüße
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter6 Beiträge · seit 201818. März 2018 · #13
Guten Abend zusammen und danke für die vielen Nachrichten!!

Ja ich rede von 2018... 😗 😣
Unser Reisebüro hat uns erzählt, dass wir noch Zeit haben.... Ok das stimmt wohl nicht!!!!

Wir werden einen SUV nehmen. Danke für die Tipps!
Außerdem werden wir auch die Buchungen schnellst möglich durchführen! Sofern wir noch etwas bekommen...
547 Beiträge · seit 201218. März 2018 · #14
Hallo Richard
Du hast viele Feedbacks erhalten, dass du zu spät bist für die Reiseplanung. Früher ist sicher besser ABER:

bei unserer letzten Reise haben wir vier Monate vor dem Reisetermin angefangen zu planen und es hat tadellos geklappt! (SA, Bots, Namibia)
In Namibia und SA haben wir direkt gebucht, das ist aber ein beträchtlicher Aufwand. Die privaten Lodges haben wir direkt angeschrieben die NPs haben wir über die offiziellen Websites gebucht. Dort ist auch ersichtlich was noch frei ist. Wir haben auch Botswana besucht, dort haben wir eine Agentur beauftragt die Buchung für uns in den NPs zu übernehmen. Das ist natürlich auch eine Option für Namibia.

Wir hatten einen 4x4 Bushcamper mit Dachzelt und hatten damit den Vorteil, dass wir sowohl Camping wie auch Lodges buchen konnten. Gerade in den NPs waren die Lodges oft ausgebucht auf dem Camping gab es aber noch Platz.

Nach unserer Erfahrung ist es also durchaus möglich, auch kurzfristig eine gute Tour zu buchen. Wir sind auch Reisenden begegnet die überhaupt nicht gebucht haben! Offenbar funktioniert auch das.

Du bist 16 Tage auf Tour, ich würde ebenfalls empfehlen, entweder in den Süden (Fisch River etc) oder in den Norden (Ethosa) zu gehen, ganz Namibia abzurasen würde ich nicht raten.

Viel Glück Sue
2025 Aktueller Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
2'534 Beiträge · seit 200718. März 2018 · #15
Hi Sue,
Sue.ch schrieb:
Wir hatten einen 4x4 Bushcamper mit Dachzelt und hatten damit den Vorteil, dass wir sowohl Camping wie auch Lodges buchen konnten. Gerade in den NPs waren die Lodges oft ausgebucht auf dem Camping gab es aber noch Platz.
Nach unserer Erfahrung ist es also durchaus möglich, auch kurzfristig eine gute Tour zu buchen. Wir sind auch Reisenden begegnet die überhaupt nicht gebucht haben! Offenbar funktioniert auch das.
Wir haben auch praktisch nie etwas vorgebucht, haben aber ebenfalls einen Camper und sind - und das macht's aus - immer im Jänner/Februar unterwegs. Wann wart denn ihr unterwegs? Ich persönlich würde die Hotspots im Juni auch mit einem Camper nur mit ein bisschen Bauchweh ohne Buchung anfahren...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'042 Beiträge · seit 201618. März 2018 · #16
Hallo Richard,
RiBeu schrieb:
Ja ich rede von 2018... 😗 😣
Juni 2018 habe ich im Juli 2017 geplant und gebucht... 😉
RiBeu schrieb:
Unser Reisebüro hat uns erzählt, dass wir noch Zeit haben.... Ok das stimmt wohl nicht!!!!
Die drehen Euch auch eine "Karre von Britz" an... womit wir beim Auto sind... 😄
RiBeu schrieb:
Wir werden einen SUV nehmen. Danke für die Tipps!
Warum? Einen SUV nimmt man um in der Innenstadt herum zu kurven, die Kinder vom Kindergarten abholen oder für sonstigen Quatsch. Spart euch das Geld und nehmt in dem Fall einen VW Polo oder wenn ihr wirklich höher sitzen wollt, dann einen Pickup.
Im Juni braucht ihr keinen 4x4 solange ihr nicht vor habt im Sossusvlei ganz nach hinten durch den Sand zu fahren und da bräuchtet ihr auch Bodenfreiheit, mit einem SUV würde ich mich das (selbst mit 4x4) nicht trauen und wegen der 4,5 km lohnt sich die Fahrzeugwahl wohl kaum... 😉

Irgendwann gebe ich mir auch den Spaß und fahre mal mit einem VW Polo durch Namibia. Dann darf ich nur nicht so "verweichlichte" Beifahrer dabei haben die lieber in einem "bequemeren" Hilux sitzen... Ich seid aber noch keine 40 Jahre alt, ihr könnt das ab! 😄
RiBeu schrieb:
Außerdem werden wir auch die Buchungen schnellst möglich durchführen! Sofern wir noch etwas bekommen...
Im Etosha wird es eng... in Sesriem auch... sonst eigentlich nicht. Kritisch wird es bei Auto...

An Eurer Stelle würde ich überlegen ob es ein SUV sein soll oder lieber ein Hilux mit einem Dachzelt. Ein wenig Camping kann ja nicht schaden und vor allem seid Ihr damit flexibler und bekommt leichter noch eine Übernachtungsmöglichkeit.

Gruß Markus
2'534 Beiträge · seit 200718. März 2018 · #17
Hi Markus,
Markus615 schrieb:
Warum? Einen SUV nimmt man um in der Innenstadt herum zu kurven, die Kinder vom Kindergarten abholen oder für sonstigen Quatsch. Spart euch das Geld und nehmt in dem Fall einen VW Polo oder wenn ihr wirklich höher sitzen wollt, dann einen Pickup.
Im Juni braucht ihr keinen 4x4 solange ihr nicht vor habt im Sossusvlei ganz nach hinten durch den Sand zu fahren und da bräuchtet ihr auch Bodenfreiheit, mit einem SUV würde ich mich das (selbst mit 4x4) nicht trauen und wegen der 4,5 km lohnt sich die Fahrzeugwahl wohl kaum... 😉
Wenn man eine vorgebuchte Rundreise macht, würde ich auf den Straßen eher einen SUV nehmen als einen Polo (nur um bei den Gegensätzen zu bleiben). 4x4 ist nicht erforderlich, einen Hilux braucht's daher kaum und auch mit einem SUV sitzt man erhöht, hat größere Bodenfreiheit und es ist bequemer als ein Polo.
Markus615 schrieb:
Im Etosha wird es eng... in Sesriem auch... sonst eigentlich nicht. Kritisch wird es bei Auto...
Ich würde sagen, bei allen touristischen Hotspots wird's eng. Brandberg, Twyfelfontein, Fish River Canyon, etc. Also überall, wo "Ersttäter" generell mal hin wollen. Daher auch der Tipp, diese vorgebuchte Tour zu nehmen, da die Veranstalter da sicher noch Kontingente haben. Für alles andere ist meiner Meinung nach die Zeit zu knapp.
Markus615 schrieb:
An Eurer Stelle würde ich überlegen ob es ein SUV sein soll oder lieber ein Hilux mit einem Dachzelt. Ein wenig Camping kann ja nicht schaden und vor allem seid Ihr damit flexibler und bekommt leichter noch eine Übernachtungsmöglichkeit.
Die Kombination aus Fahrzeug mit Dachzelt/Camping und Lodgen ist preislich die allerteuerste. Entweder Lodges und (billigeres) Auto oder Camping und (teureres) Auto mit Dachzelt und Equipement.
Zudem glaub' ich nicht wirklich, dass man jetzt noch viel Auswahl an Camping-Fahrzeugen hat. Ich hatte letztes Jahr im Juni gebucht, da hatten zwei der angefragten Firmen keine Fahrzeuge mehr. Und das für *Februar*.

Aber wie auch immer: Richard, schaut dass ihr die entsprechenden Entscheidungen rasch trefft und dann die Buchungen durchführt. Dreieinhalb Monate Vorplanung sind schnell vorbei...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'014 Beiträge · seit 201618. März 2018 · #18
Ich würde bei dem knappen Zeitfenster auf eine fertige Mietwagenrundreise eines Reiseveranstalters zurückgreifen.
Klar, das sind keine Erholungsreisen, aber man kann die "üblichen Verdächtigen" abfahren und sich beim nächsten Mal, so es eines gibt, mehr Zeit lassen. Mitte März eine Routenplanung für Ende Juni hinzulegen, Auto und Unterkünfte zu buchen, halte ich für deutlich zu knapp. Zumal man die Unterkünfte fest hat und nicht mit Unwägbarkeiten, einer Freundin die eigentlich nicht campen mag und der Frage, ob Camper oder nicht, jonglieren muß.

Yanjep
1'042 Beiträge · seit 201618. März 2018 · #19
Hallo Wolfgang,
dergnagflow schrieb:
Wenn man eine vorgebuchte Rundreise macht, würde ich auf den Straßen eher einen SUV nehmen als einen Polo (nur um bei den Gegensätzen zu bleiben). 4x4 ist nicht erforderlich, einen Hilux braucht's daher kaum und auch mit einem SUV sitzt man erhöht, hat größere Bodenfreiheit und es ist bequemer als ein Polo.
Da sind wir anderer Meinung... 😉
Ein Polo ist billiger und bringt einen auch von A nach B. Wenn ich in Namibia leben würde, dann hätte ich einen Polo, der höher wäre als jeder SUV 😉 . Das ausschlaggebende Argument wäre der Federweg und der ist bei einem "handelsüblichen" SUV nicht viel mehr als der bei einem Polo.
dergnagflow schrieb:
Ich würde sagen, bei allen touristischen Hotspots wird's eng. Brandberg, Twyfelfontein, Fish River Canyon, etc. Also überall, wo "Ersttäter" generell mal hin wollen. Daher auch der Tipp, diese vorgebuchte Tour zu nehmen, da die Veranstalter da sicher noch Kontingente haben. Für alles andere ist meiner Meinung nach die Zeit zu knapp.
Brandberg? Wir es da eng? Das war ein Witz oder? Also wenn es in Uis keine Übernachtungsmöglichkeit mehr gibt, dann glaube ich das nicht. Das kann nicht sein.
Twyfelfontein, da kann man auch gut darauf verzichten. Was gibt es da? Halt da sind eine paar Steine nett angemalt und man kann vielleicht Wüstenelefanten sehen, wenn man viel Glück hat. Wir konnten die riechen... 😉
Fish River Canyon ist bestimmt nicht ausgebucht und man bekommt vermutlich noch Plätze, als Camper sowieso...
dergnagflow schrieb:
Die Kombination aus Fahrzeug mit Dachzelt/Camping und Lodgen ist preislich die allerteuerste. Entweder Lodges und (billigeres) Auto oder Camping und (teureres) Auto mit Dachzelt und Equipement.
Das stimmt nicht. Abhängig von der Reisedauer lohnt sich das schon ab dreimal oder fünfmal Camping.
Man ist zudem flexibel falls etwas nicht so funktionierte wie vorgesehen und man kann an Orten übernachten wo es keine Lodge gibt sondern nur einen Camping Platz. Selbst wenn es teurer wäre: Ja und? 😄
dergnagflow schrieb:
Zudem glaub' ich nicht wirklich, dass man jetzt noch viel Auswahl an Camping-Fahrzeugen hat. Ich hatte letztes Jahr im Juni gebucht, da hatten zwei der angefragten Firmen keine Fahrzeuge mehr. Und das für *Februar*.
Genau das ist die große Frage: Gibt es noch "vernünftige" Fahrzeuge?
Ich war schnell genug, ich war aber auch vorgewarnt dass das später "eng" werden könnte!
dergnagflow schrieb:
Aber wie auch immer: Richard, schaut dass ihr die entsprechenden Entscheidungen rasch trefft und dann die Buchungen durchführt. Dreieinhalb Monate Vorplanung sind schnell vorbei...
Das nennt sich nicht Vorplanung, das ist fast schon unterwegs... 😉
Ich persönlich würde es vom Fahrzeug abhängig machen. Wenn ich nicht das bekommen würde was ich mir vorstelle dann würde ich Namibia 2018 auf Namibia 2019 verschieben. Blöd ist halt, dass manche die Fahrzeuge schon vor 7 Monaten gebucht haben (wie ich z.B) für Juni 2018... 😄 😄 😄

Mittlerweile bin ich aber auch "verwöhnt" und schätze einen höher gelegten Hilux in Namibia durchaus. Die Dachzelte werden ein paar (wenige) Mal genutzt und auch Mitreisende die Camping eigentlich hassen (ich normalerweise auch) kann man so überzeugen, dass es keine andere sinnvolle Alternative gibt.

Wie viel der Urlaub kosten soll wurde nicht erwähnt. Bei etwas über drei Wochen 2500 € für das Auto, fast 1800 € für den Flug (pro Person) und jede Menge Übernachtungskosten gehe ich von mir einfach einmal aus. Also ca. 1400 € pro Woche (ob das hin haut?!)
Blödes Thema, als Schwabe will ich jetzt gar nicht mehr weg... daheim ist es doch auch schön... 😄

Alternativ doch den Polo und Bodenzelte (im Juni gibt es keine Schlangen),,,

Gruß Markus
350 Beiträge · seit 201418. März 2018 · #20
Hallo zusammen.


dergnagflow schrieb
Die Kombination aus Fahrzeug mit Dachzelt/Camping und Lodgen ist preislich die allerteuerste. Entweder Lodges und (billigeres) Auto oder Camping und (teureres) Auto mit Dachzelt und Equipement.
Das verstehe ich nicht und deckt sich so komplett überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen/Recherchen. Zwei Beispielen, alle Preise pro Tag, Juni 2018:

Asco Car Hire, eher eine der günstigeren Anbieter:
- Fortuner 4x4: ohne Camping 100€, mit Dachzelt 105€
- Hilux Single Cab: ohne 76€, mit Dachzelt 80€

Bushlore (gehobene Mittelklasse, würde ich die nennen):
- Hilux Double Cab: 1490 NAD vs. 1680 NAD. Also ca. 100€ vs. 114€

Travel Adventure in Maun, Botswana-Preise, aber auch super ausgestattet:
- HiLux Double Cab: 135 USD vs. 170 USD

Natürlich, ein Polo bei Avis in Windhoek kostet um die 30€ pro Tag ... (Ein Nissan X-Trail bereits ca. 75€.)

Was ich sagen will: es ist nicht die Camping-Ausstattung, die ins Geld geht (die finde ich erstaunlich erschwinglich), sondern der Fahrzeugtyp. Der Polo ist natürlich preislich unschlagbar.
Viele Grüße, Michael