Drechselschorsch schrieb:
Wohin solches Gedankengut führt ist mehr als deutlich in Zimbabwe zu sehen. Einst Kornkammer, jetzt Hungerleider, Bittsteller.
Zimbabwe war auch ein echtes Musterbeispiel. Mugabe hat alles Geld in die eigenen Taschen umgeleitet.
Während der Inflation ab 2006 bewies er sich auch noch als Finanzgenie, eine Inflation damit zu bekämpfen, immer mehr Geld drucken zu lassen. 2009 hatte Zimbabwe nicht mal mehr genug Geld, Papier zu kaufen, um darauf Geld drucken zu lassen. Metall für Münzgeld gab es schon lange nicht mehr. Selbst für einen Cent wurden Scheine verwendet.
Gleichzeitig legte er Einkaufs- und Verkaufspreise fest. Die Verkaufspreise lagen teilweise unter den Einkaufspreisen, so dass Händler natürlich nichts mehr einkauften, um es mit Verlust verkaufen zu müssen. Da kam ja alles zusammen, was man sich nur ausdenken kann.
Im Land hungerten die Menschen, während er Milliardär war. Regionen mit politisch Andersdenkenden wurden von internationalen Hilfen abgeschnitten. Lebensmittel wurden ins Land gekarrt und gleichzeitig waren viele Einheimische in Not.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...