Sicherheit unterwegs

140 Antworten · 38,8k Aufrufe · gestartet 19. März 2017 von Simbolic
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16,9k Beiträge · seit 201221. Sept. 2017 · #61
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
1'796 Beiträge · seit 201421. Sept. 2017 · #62
Hallo Logi,

eine kleine Anmerkung zu diesem Thema. Wir tragen uns bei Reisen ins Ausland immer und egal in welches Land auf der Seite des Auswärtigen Amts in die sogenannte "Elefand"-Liste (Elektronischen Erfassung von Deutschen im Ausland) ein.

Das ist nicht nur bei bereits ausgesprochenen Reisewarnungen zu empfehlen.

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2017
16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2017 · #64
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
16,9k Beiträge · seit 201228. Sept. 2017 · #65
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
890 Beiträge · seit 201628. Sept. 2017 · #66
Hi.....
ob in dem Amphitheater Leute gesessen haben, die die Bereitschaft in sich tragen, dir eine Wumme unter die Nase zu halten und ggf.abdrücken würden? Geschweige denn, das die dortigen Gäste jemals Kontakt mit dieser Bevölkerungsgruppe haben werden.....
Wenn das Problem nur am Aufpassen auf den Anderen liegen würde.....
Gruß
16,9k Beiträge · seit 201228. Sept. 2017 · #67
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
16,9k Beiträge · seit 201210. Okt. 2017 · #68
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
1'014 Beiträge · seit 201610. Okt. 2017 · #69
Genau das ist einer Kollegin kürzlich passiert. Offenbar lag aber Polizei auf der Lauer, denn die Täter wurden in Tatortnähe gestellt und verhaftet. Soweit, so gut. Was allerdings weniger gut war: Die Täter wurden durch die Polizei massiv angegangen, obwohl sie sich gegen die Festnahme nicht gewehrt haben. Sie wurden geohrfeigt und dann gefesselt auf den Boden geworfen und mehrmals heftig in die Rippen getreten. Meine Kollegin ist irgendwann dazwischen gegangen. Und die gestohlenen Sachen (nichts besonders wertvolles, aber ein hübsches Multitool), hat sie nicht zurückbekommen, obwohl ihr das mehrfach zugesagt wurde.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2017
7'296 Beiträge · seit 200610. Okt. 2017 · #70
yanjep schrieb:Was allerdings weniger gut war: Die Täter wurden durch die Polizei massiv angegangen, obwohl sie sich gegen die Festnahme nicht gewehrt haben. Sie wurden geohrfeigt und dann gefesselt auf den Boden geworfen und mehrmals heftig in die Rippen getreten.

... in Afrika geht man mit Dieben und anderen unerwünschten Personen halt nicht so zimperlich um.
Ich habe einmal in Ghana auf dem Land erlebt, wie ein Einheimischer von einem Dutzend Männern mit Eisenstangen und Ästen durch das Dorf geprügelt wurde, weil er auf dem Markt ein Portemonnaie gestohlen hatte. Der hatte das siebte Gebot dann im Schnellkurs begriffen. So Leute werden dann oftmals aus dem Dorf gejagt und weil das dann in den Nachbardörfern auch bekannt ist, landen Kriminelle dann irgendwann in den anonymen Städten. Auf dem Land ist Kriminalität selten ein Thema.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'014 Beiträge · seit 201610. Okt. 2017 · #71
Daß die Dorfbewohner Lynchjustiz üben ist eine Sache, von Strafverfolgungsbehörden würde ich professionelleres Verhalten erwarten, sowohl was das Verhalten gegenüber den Tätern als auch den Verbleib der sichergestellten Beute angeht, deren Rückgabe "irgendwie" unterblieben ist.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2017
7'296 Beiträge · seit 200610. Okt. 2017 · #72
... dass die Polizisten sich am Ende die sichergestellte Beute selbst unter den Nagel gerissen haben, geht natürlich gar nicht.
Was das Verhalten gegenüber den Tätern angeht, kennt man halt die Vorgeschichte nicht. Wer weiß, wie oft sich die Täter und Polizisten vielleicht schon über den Weg gelaufen sind. Schön ist der Vorfall sicherlich nicht, aber mich würde nicht erstaunen, wenn das relativ häufig vorkommt ...

Gruß
Wolfgang
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1'014 Beiträge · seit 201610. Okt. 2017 · #73
Das stimmt natürlich. Ich arbeite selber eng mit der Polizei zusammen und kann bewundere gelegentlich deren professionelle Selbstbeherrschung, wenn die ein und denselben Täter zum x-ten Mal festnehmen und sich noch rotzfreches Verhalten gefallen lassen dürfen..... Gutheißen mag ich Gewalt gegen gefesselte Festgenommene sowas trotzdem nicht.

Yanjep
Gast22. Okt. 2017 · #74
Wenn ich das hier lese denke ich gut „vorsichtig sein“

Aber muss man das nicht überall“ ?

Na gut ich wohne in einer Großstadt. Hier wurde gerde einem bekannten abends in den öffentlichen Verkehrsmitteln das Handy während des Schreibens einer Wathsapp aus der Hand geraubt.so schnell konnte er nicht reagieren. Also nicht nur Afrika.
Gast30. Okt. 2017 · #75
Das man eine gesunde Vorsicht praktiziert ist mit selbstverständlich. Ich lass auch in Deutschland nichts offen im Auto liegen und wenn ich abends weg gehe schleppe ich auch nicht eine große offene Tasche mit bzw passe eben auf.
Lebe in einer Großstadt und auch hier muss man aufpassen

Aber wir praktiziert ihr die „normalen“ Dind wenn ihr wie wir im Dachcamper unterwegs seit?
Wie beim einkaufen im Supermarkt . Einer riet :“immer einer im Auto bleiben sonst ist es leer.“ Na ja geht beim einkaufen noch aber wenn man zb ein Restaurant/Imbiss aufsucht ?

Ich hätte jetzt gedacht Wertsachen wie Geld, visacarts, Pässe immer am „Mann“. Reicht es nicht bei solchen Situationen anderes wie Kameras hinten im Auto versteckt „unsichtbar“ zu belassen?
Kameras kann man ja nioch mitnehmen . Aber das finde ich auch wiederum auffällig im Supermarkt zb .
Aber machen schleppen ja auch Laptops, Drohnen usw. mit. Das kann man ja nicht immer mitschleppen
463 Beiträge · seit 201530. Okt. 2017 · #76
Kameras nehme ich immer mit, sogar zum Frühstück und Dinner in den Lodges. Mache das aber auch in anderen Ländern so, Diebstahl gibt es überall auf der Welt und auch von den Lodges/Hotelangestellten.
Klar ist es etwas umständlich, mein Rucksack mit der Kameraausrüstung ist schwer aber es ist mir lieber so als das Risiko eines Diebstahls einzugehen.

Die Pässe, das Geld und die wichtigsten Papiere nehmen wir auch immer mit. Fürs Geld gibt es Gürtel mit Reisverschluss.

Der Laptop bleibt im Gepäck im Zimmer oder letztes Jahr im Auto (Camping). Den brauchen wir auch nur um die Fotos zu speichern.

V. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
463 Beiträge · seit 201530. Okt. 2017 · #77
In Südafrika haben wir dieses Jahr unsere Reisetaschen im Kofferraum mit einem Stahlseil und Schloss zusammengebunden. Kann natürlich gleich gestohlen werden, aber die Diebe brauchen dann schon etwas länger. Die müssten dann ja zuerst das Stahlseil mit einem speziellen Werkzeug durchschneiden können.

Wir werden es nächstes Jahr auf unserer Campingreise in Namibia auch so machen.

Total absichern kann man sich ja nicht und manchmal handelt man auch unüberlegt.

Vor drei Wochen in einer Garage in einem Supermarkt in Windhoek: Mein Mann wollte die Parkgebühren bezahlen, kam dann zum Auto und sagte mir dass dies nicht ginge mit südafrikanischem Kleingeld. Da er seine Brille nicht anhatte, sah er nicht ob er namibisches Kleingeld in der Gelbörse hatte. Wir gingen dann beide zum Automat zurück und beim Laufen fummelte ich in der Geldbörse um das notwendige Kleingeld zu finden. Ein Namibier rief uns von weitem zu dass wir nie mit einer Geldbörse in der Hand herumlaufen sollten. Er sagte dass das Risiko zu groß sei und wir aufpassen sollten. Er hatte natürlich recht, war total doof von uns. In manchen Situation handelt man wie man bei uns handeln würde und überlegt nicht weiter obwohl man ja das Risiko kennt.
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2017
16,9k Beiträge · seit 201202. Nov. 2017 · #78
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
33,1k Beiträge · seit 200602. Nov. 2017 · #79
Deutsche Touristin vergewaltigt:
Update dazu von heute:
"Gegen den Mann, der auf einer Farm bei Bethanien eine deutsche Touristin vergewaltigt haben soll, läuft bereits ein Verfahren wegen Mordes und Vergewaltigung. Er sei gegen Kaution freigelassen worden, teilte die Polizei gegenüber der Wochenzeitung Informanté mit. Es handle sich um einen Drogendealer mit Vorstrafen. Die deutsche Touristin war Montagnacht in ihrem Zimmer überfallen worden. Laut Polizei raubte der Täter Wertsachen und 500 Namibia Dollar Bargeld. Er habe ihr mit dem Tod gedroht, sollte sie den Überfall melden. Am frühen Dienstagmorgen sei er zurückgekehrt und habe die 32-Jährige vergewaltigt. Anschließend floh er in die nahegelegenen Berge. Laut Informanté setzt die Polizei bei der Suche Spurenleser und Hubschrauber ein." (Quelle: Hitradio Namibia)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200604. Nov. 2017 · #80
Update zum aktuellen Vergewaltigungsfall.

Viele Grüße
Christian
Farm owner arrests Bethanie rape suspect
KEETMANSHOOP, 03 NOV (NAMPA) – The 32-year-old man who allegedly robbed and raped a German tourist at Farm Barbie in the Bethanie district, was apprehended by farm workers and a farm owner Thursday night.
The arrest comes after a police manhunt over several days on foot and via helicopter over mountainous areas failed to yield results.
Namibian Police Force //Kharas Regional Crime Investigations Coordinator, Deputy Commissioner Chrispin Mubebo told Nampa Friday the suspect was caught on a farm 70 kilometres outside Aus.
He said the man came to the farm at about 19h00 and approached farm workers with the intent to rest.
“They then handed him over to the farm owner, Britz de Waal, who executed a citizen’s arrest and took the suspect to the Aus Police Station,” Mubebo said.
The farm owner handed the suspect over to officers on duty at the police station at around 22h00.
The attack on the 34-year-old German female sent shockwaves through the country.
Members of the public criticised the justice system as the suspect was out on bail on assault and robbery charges at the time of the incident.
He allegedly broke into the room of the German national at a lodge on Farm Barbie on Monday.
The suspect first robbed her of money and a cellphone before raping her.
He is expected to make a first appearance in the Keetmanshoop Magistrate’s Court early next week.
Police investigations continue.
(NAMPA)
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