Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Aug. 2017 · #22
NOCHMALS WICHTIGER SICHERHEITSHINWEIS
AUGENZEUGENBERICHT (übersetzt aus Afrikaans) von gestern:
"Chaos hier vor unserem Depot am Windhoek West Bypass (Umgehungsstraße). Es klingt wie im Krieg.
Deutsche Touristen - es ist ihr erster Tag im Lande - haben vor einer Stunde ihr Doppelkabiner-Fahrzeug abgeholt und sind unterwegs nach Etoscha. 3 Barbaren in einem Polo verfolgen sie und zeigen ihnen, daß es angeblich an ihrem Fahrzeug einen Defekt gäbe. Sie stoppen. Die Täter springen aus ihrem Fahrzeug und beginnen sofort auf den Mann ein zu prügeln und verlangen Geld.
Glücklicherweise sieht ein Busfahrer, was dort passiert. Er hält an, springt heraus, und schießt auf sie.
2 der Räuber springen in den Polo und rasen weg, mit den Fahrzeugschlüsseln der Touristen, und lassen den einen zurück, den der Busfahrer mit der Pistole in Schach hält.
Die arme Frau und die zwei Kinder sind schlimm schockiert und die Kinder weinen ohne auf zu hören.
Die Frau weigert sich den Urlaub mit diesem Fahrzeug weiter zu verbringen, sie will den Urlaub abbrechen und nach Deutschland zurück kehren. Man muß begreifen welchen Schaden ein solches Pack am Tourismus dieses Landes anrichtet."
Das Bild zeigt den "eingefangenen" Täter
NOCHMALS: NIEMALS ANHALTEN, WENN VERMEINTLICH GUTMEINENDE EINHEIMISCHE EINEM ZEICHEN GEBEN, DAß ETWAS AM FAHRZEUG NICHT IN ORDNUNG WÄRE !
Nachtrag zu Swakop1952's Bericht (zumindest haben sie einen bereits gefasst - von den anderen wissen sie bereits die Namen) ebenfalls von gestern: Die Grove Mall wird leider immer mehr zur Touristenfalle. Zum wiederholten Male wurde gestern Vormittag im Parkhaus der komplette Wagen von Reisenden während des Ersteinkaufes leergeräumt. Ich sehe keinerlei Grund die Mall deshalb gänzlich zu meiden, würde aber vorerst vielleicht den vollen Wagen möglichst nah an einem der Eingänge parken. Dort sind auch Kameras etc. installiert.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zum Überfall "Strzelecki" leider traurige Neuigkeiten. "A week after their first appearance in court on charges of murder and robbery, the three men accused of killing a 79-year-old woman in cold blood in her home in Swakopmund will face another charge of murder after her husband, the 82-year-old Siegfried Strzelecki died while in a frail-care facility.
According to Erongo Regional Crime Investigations Coordinator, Deputy Commissioner Erastus Iikuyu, the old man died due to complications derived from the attack during which he was viciously assaulted. During the same attack his wife was strangled and her head was repeatedly slammed against a wall in their home after the gang broke in. “Mr. Strzelecki passed away in the Marie Douglas Frail Care Facility in Swakopmund late on Thursday afternoon. A post mortem investigation still has to be undertaken to determine the actual cause of death but at this stage we believe the victim died due to complications from the attack last Wednesday. The accused persons will now face a second murder charge.” Before his death, Mr. Strzelecki was able to identify at least one of his attackers as a person who worked on a renovation project at his home a while ago. The arrest of Daniel Stefanus Nghilifa followed within hours of the heinous crime that sent shock waves through Namibian society.
Fabianus Lazarus was also arrested on the same day as the murder and the man who wore a mask during the attack, the 23-year-old Jerobeam Simon Shidute was arrested during the early hours of next morning in a relentless man hunt by members of the Namibian Police.
During their appearance in the Swakopmund Magistrate’s Court the accused persons were informed that they are charged with murder and robbery. They were remanded in custody after they all indicated that they will apply for legal assistance from the state.
Their case was postponed until 26 September this year and the second murder charge will then be added to the existing charges." (Quelle: Informanté)
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
AUGENZEUGENBERICHT (übersetzt aus Afrikaans) von gestern:
"Chaos hier vor unserem Depot am Windhoek West Bypass (Umgehungsstraße). Es klingt wie im Krieg.
Deutsche Touristen - es ist ihr erster Tag im Lande - haben vor einer Stunde ihr Doppelkabiner-Fahrzeug abgeholt und sind unterwegs nach Etoscha. 3 Barbaren in einem Polo verfolgen sie und zeigen ihnen, daß es angeblich an ihrem Fahrzeug einen Defekt gäbe. Sie stoppen. Die Täter springen aus ihrem Fahrzeug und beginnen sofort auf den Mann ein zu prügeln und verlangen Geld.
Glücklicherweise sieht ein Busfahrer, was dort passiert. Er hält an, springt heraus, und schießt auf sie.
2 der Räuber springen in den Polo und rasen weg, mit den Fahrzeugschlüsseln der Touristen, und lassen den einen zurück, den der Busfahrer mit der Pistole in Schach hält.
Die arme Frau und die zwei Kinder sind schlimm schockiert und die Kinder weinen ohne auf zu hören.
Die Frau weigert sich den Urlaub mit diesem Fahrzeug weiter zu verbringen, sie will den Urlaub abbrechen und nach Deutschland zurück kehren. Man muß begreifen welchen Schaden ein solches Pack am Tourismus dieses Landes anrichtet."
Das Bild zeigt den "eingefangenen" Täter
NOCHMALS: NIEMALS ANHALTEN, WENN VERMEINTLICH GUTMEINENDE EINHEIMISCHE EINEM ZEICHEN GEBEN, DAß ETWAS AM FAHRZEUG NICHT IN ORDNUNG WÄRE !
Der Busfahrer hat auf sie geschossen? Nur gut, dass er nicht nur eine Trillerpfeife mithatte.....
Achtung Ironie..... Jeder solle sich vorstellen, was eine Trillerpfeife nützt., es hätten sich bestimmt alle Drei ergeben und auf den Boden gelegt........ Gruß
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201214. Aug. 2017 · #27
Wieder einmal ein Beispiel des so typisch naiven Leichtsinns aus der heutigen AZ:
Touristen überfallen Von Erwin Leuschner, Swakopmund/Outjo Die zwei deutschen Touristen Jürgen Anelang (71) und Henke Friedhelm (70) wurden gestern Morgen nach der brutalen Attacke ins Krankenhaus in Otjiwarongo eingeliefert. Ihr Zustand wurde als „stabil“ beschrieben. Laut Auskunft eines Mitglieds der Outjo-Nachbarschaftswache, das anonym bleiben will, hat sich der Überfall Sonntagnacht gegen 23.15 Uhr direkt an der Straße C38 abgespielt. Die beiden deutschen Touristen hätten etwa 20 Kilometer südlich von Outjo an einem Rastplatz die Nacht verbracht. „Sie sind begeisterte Sternengucker und haben deshalb einen Ort ausgesucht, wo wenig störendes Licht vorhanden ist, um Fotos zu machen“, berichtete die AZ-Quelle. Der Bewohner ergänzte, dass Anelang im Dachzelt des Mietwagens geschlafen habe, als sein Freund etwa 20 Meter vom Fahrzeug entfernt Sterne fotografiert habe. Dann habe der Überfall stattgefunden. Zwei Männer hätten zuerst den Fotografen mit einem noch unbekannten Gegenstand gegen den Kopf und dann den Mann mehrmals ins Gesicht geschlagen. Anelang hätten die Täter regelrecht aus dem Dachzelt gezerrt, wonach dieser auf den Boden krachte. Er habe sich dabei am Rücken verletzt. Diesen Mann hätten die beiden Personen ebenfalls mehrmals ins Gesicht geschlagen und letztlich in ein Gebüsch gezerrt. Danach hätten die Täter einen Rucksack, 3000 Namibia-Dollar in bar, mehrere Kameras und Fotozubehör sowie weitere Wertsachen gestohlen. Letztlich hätten sie einen Reifen mit einem gestohlenen Messer kaputtgestochen, bevor sie mit dem Autoschlüssel geflohen seien. Der Mietwagen sei von Pieter Praetorius, Inhaber von Weimann's Garage, nach Outjo abgeschleppt worden, nachdem dieser gestern gegen 1 Uhr einen Anruf erhalten habe. Gitta Paetzold, Geschäftsführerin des Gastgewerbeverbandes HAN, beschrieb diesen Vorfall als „schockierend“. „Diese Schlagzeilen brauchen wir nicht“, sagte sie auf AZ-Nachfrage. Paetzold appellierte an die Vernunft der Touristen, die nicht am Straßenrand übernachten und stattdessen einen ausgewiesenen Campingplatz suchen sollen. „Man muss Touristen darauf hinweisen, dass es doch unsicher sein kann. Dieser Fall ist wirklich bedauerlich“, sagte sie. Chefinspektor Levis Richter von der Polizei in Otjiwarongo sagte gestern der AZ, dass man noch in der Nacht die Verfolgung der Angreifer aufgenommen habe. „Die Täter sind aber in einem Wagen davongekommen“, sagte er. Die Polizei geht von Gelegenheitstätern aus, die an der Straße vorbeigefahren seien und danach zugeschlagen hätten. „Wir gehen aber sämtlichen Hinweisen nach“, sagte er.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200814. Aug. 2017 · #28
Swakop1952 schrieb:
"...Beispiel des so typisch naiven Leichtsinns aus der heutigen AZ:
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201214. Aug. 2017 · #31
Vielen Dank für die hämischen Kommentare. Passen schon zu Euch (ausgenommen Christian). Hat ja gereicht für einen gigantischen Vorbeimarsch! Nun, leider war auf dem heutigen Themen-Newsletter zum AZ-Abo ein falscher Link hintelegt. Und nun stellt Euch vor: Ihr könntet sogar Recht haben! Datum ist mir nicht aufgefallen. Mein Fehler! Hurra! War trotzdem der heutige Newsletter. 🤩 🙂 Tschüssi vom Gestrigen.
dieses lächeliche Gelaber kann man doch nicht für voll nehmen....(den Artikel im Anhang als pdf meine ich)
Heute in der AZ - kann den Artikel nicht vollständig lesen....
Zitat aus der heutigen AZ:
Zweites Delikt, wieder Kaution vor 7 stunden | Polizei & Gericht Windhoek (fis) • Dem ersten von drei mutmaßlichen Verbrechern aus dem Überfall einer Touristenfamilie auf der A1 ist gestern trotz Wiederholungsfalls Kaution gewährt worden. Wie Polizeisprecher Edwin Kanguatjivi mitteilte, habe Frabianus
Gruß
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201215. Aug. 2017 · #33
Es fällt schon länger auf daß immer wieder die gleichen Magistrate den gleichen Verbrechern auch im Wiederholungsfall, sogar bei Mordanklage, Kaution gewähren. Besonders in Rehoboth, wo Wiederholungstaten Viehdiebstahl/ Mord vor kamen.
.......habe Frabianus Endjala (32) im Gericht eine Kaution von 5000 N$ angeboten bekommen. Endjala ist laut Kanguatjivi bereits im Januar 2016 wegen einer ähnlichen Tat verhaftet und dann auf 2000 N$ Kaution freigelassen worden. Weil er nicht zum Gerichtstermin erschienen sei, sei ein Haftbefehl erlassen worden.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen - Namibia wie es leibt und lebt.......
Danke Logi für den O-Text.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201615. Aug. 2017 · #36
Zumal man nicht allzu viel Phantasie braucht um darauf zu kommen, woher das Geld für die Kaution stammt.....
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201216. Aug. 2017 · #39
Das primäre Problem in Namibia ist die Justiz, der man in vielfältiger Hinsicht schon fast Kungelei bzw. Mittäterschaft vorwerfen kann. In Rehoboth läuft ein Viehdieb herum, der bereits 4-5 Verfahren wegen Viehdiebstahls laufen hat und trotzdem immer wieder auf Kaution frei kommt. Das treibt die betroffenen Farmer, von denen einer aufgrund Wegraserei des Verbrechers verletzt wurde, zur Verzweiflung. Hier werden Äußerungen laut, daß der Magistrat wohl an der Fleischausbeute beteiligt sein wird. So wie in Windhoek, können die Verbrecher die Kautionszahlungen wohl aus den laufenden Überfällen finanzieren.
Die Praxis sieht ja auch leider wie folgt aus: Wird der Überfall durch Schwarze auf Weiße verübt, selbst bei Mord, kommen die Täter auf Kaution frei. Sind die Täter Weiße und es sind Schwarze betroffen, dann gibt es Dauer-Untersuchungshaft, bis hin zu unterschlagenen Gutachten und durch die Staatsanwältin fabrizierte Zeugenaussagen (siehe Fall Rust). Man darf wohl laut fragen, wer sich hier rassistisch verhält, zumal es eine Anhäufung solcher Fälle gibt.
Hallo, vor ein paar Jahren gab es schon einmal Probleme der gleichen Art wie jetzt hier von Logi gepostet an den Dünen zwischen Swakop und WB. In Erinnerung ist mir geblieben, dass Leute von oben zusehen mussten, wie ihr Mietauto unten auf dem Parkplatz ausgeräumt wurde. Ich meide die Stellen dort, so schade wie es ist.... Langsam fühle ich mich in Südafrika sicherer als in Nam.... Gruß