Breakfast with Honeymooners–Dinner with Lion Cubs

Reisebericht 136 Antworten · 20,4k Aufrufe · gestartet 14. März 2017 von sphinx
13 Beiträge · seit 201126. März 2017 · #81
Hallo,

Die meisten Tiere erleben diese großen, stinkenden, fahrenden oder stehenden Dinger als Bestandteil ihrer Lebenswelt - soferne sie die x-te Generation sind. Wo sie noch vor Kurzem als Feinde vom Menschen gejagt worden sind, wie in der Mara North, mag das wahrscheinlich noch dauern.
Im Masai Mara National Reserve kann man oft erleben, dass sowohl Löwen , Geparde und Leoparden die Autos als Sichtschutz, Schattenspender oder Ausgucke auf dem Dach verwenden. Vor allem die Geparden springen oft auf die Motorhaube und aufs Dach. Ich habe dies oft erlebt und viele dieser Momente waren sehr berührend.
Die berühmteste Gepardin "Malaika" ist z.B. eine Nachfahrin vieler Malaikas ( ich traf sie zum 1. Mal vor ca.25 Jahren), die in ununterbrochener Linie an manche ihrer weiblichen Jungen eine wahre Auto-Leidenschaft weiter geben, die dem KWS( Kenia Wildlife Service) bereits Sorgen bereiten. Für die Touristen ist es natürlich ein Highlight, wenn 4 Junge mit der Mutter auf dem Auto herum turnen.
Wenn das auch Löwen tun würden, ich weiß nicht....
Ich hoffe sehr, dass eine gewisse Balance zwischen Wildtier und Mensch erhalten werden kann, überall dort, wo es sie überhaupt noch gibt.

Herzliche Grüße
Ursula
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201526. März 2017 · #82
Hallo Ursula
akibonni schrieb:Löwen , Geparde und Leoparden die Autos als Sichtschutz
heißt das auch als Sichtschutz bei der Jagd?
akibonni schrieb:Ich hoffe sehr, dass eine gewisse Balance zwischen Wildtier und Mensch erhalten werden kann, überall dort, wo es sie überhaupt noch gibt.
In South Luangwa haben die Guides die Leoparden oder wohl eher die Leoparden die Guides trainiert. Jedenfalls pirschen sich diese eleganten Katzen im Schutz der Safariwägen an die Beute heran. Das hat schon etwas diese wunderschönen Tiere beim Anschleichen so nah so sehen. Aber wie Du schon schreibt, natürlich ist das nicht. Und so schlagen zwei Seelen in meiner Brust, wenn ich so etwas erlebe.
Viele Grüße Elisbeth
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13 Beiträge · seit 201126. März 2017 · #83
Hallo,

na ja, auch ich habe oft zwiespätlige Gefühle.
Aber von trainieren kann in der Mara keine Rede sein. Da bin ich mir sicher. Eher das Gegenteil
Es gab voriges Jahr beispielsweise die Anweisung vom KWS, dass alle Safari guides und driver beim Erkennen von Malaikas Absicht, sich auf ein Auto zu begeben ( sie bevorzugte bereits eine gewisse Type, auf der man besonders gut hinauf kam) abdrehen und nicht auf sie warten soll. Zum Leidwesen der Touris und Entfalls von möglichem Trinkgeld...
Ich muß mich mal erkundigen, ob dies überhaupt funktioniert hat.
Dass das Anschleichen zwischen den Autos als Sichtschutz dient - also darauf kommen die Tiere selber. Das braucht ihnen keiner anzutrainieren. Wobei, natürlich indirekt ist es wohl so. Denn ohne Touristen, keine Autos, keine Prägung. keine Anschleichen.
Ich machte aber schon die Beobachtung, dass zwar das Anschleichen zwischen den Autos den Tieren hilft. Oft aber genügt ein gedankenloser Fahrer oder sonstige Irritation, um eine anvisierte Beute zu warnen. Und das wars dann.
Allerdings: wahrscheinlich wäre der leo gar nicht so weit und relaxed an diese herangekommen. Ich tröste mich in so einem Fall damit, dass die Autos ja die eigentliche Jagd nicht beeinflußt haben. Also sich der Gepard z.b. sinnlos ausgepowert hat.
Und damit wären wir beim Philosophieren. Denn ohne Touristen würden sich die Tiere nicht an Autos anpassen müssen, können... Ohne Touristen würde es vermutlich gar keinen Schutz für Wildtiere mehr geben.. Anpassung = wichtiger Bestandteil der Evolution ...usw. usw.
Viele Gründe, um nachzudenken

.In diesem Sinne schönen Sonntag
Ursula
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201526. März 2017 · #84
nochmal kurz...
ich habe mich unglücklich ausgedrückt. Im South Luangwa schleichen sich Leoparden neben einem fahrenden Wagen an. Das funktioniert vermutlich auch nur, wenn man alleine ist. Deshalb meinte ich antrainiert, denn es ist doch eine gewisse Koordination zwischen Tier und Fahrer nötig.
Wir haben übrigens keinen Kill erlebt, aber einen schleichenden Leoparden ca 100m Meter lang neben sich zu haben ist beeindruckend.

Jetzt weiß ich auch, warum George so überrascht war, Malaika ohne jemanden vom KWS aufzufinden. Sie scheint inzwischen meistens einen Ranger in der Nähe zu haben.

Dir auch einen schönen Sonntag.
Elisabeth
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zuletzt bearbeitet 07. Mai 2017
13 Beiträge · seit 201126. März 2017 · #85
Hallo,

Malaika in der Mara North? Tja, um die Grenzen der Coservancis brauchen sie sich nicht zu kümmern.
Hatte sie denn Junge? Womöglich habe ich sie auch getroffen ohne dass ich es wußte..

Gruß Ursula
1'737 Beiträge · seit 201026. März 2017 · #86
Hallo Ursula

Mehr Infos findest Du unter www.maracheetahs.org.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201526. März 2017 · #87
Hallo Ursula
Malaika mit zwei Jungtieren haben wir im Nationalpark auf einer Ganztagestour gesehen. Wenn ich es schaffe, kommen morgen die Bilder dazu.
Herzliche Grüße
Elisabeth
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zuletzt bearbeitet 26. März 2017
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201526. März 2017 · #88
Tag 7:
Die heutige Planung sieht eine Ganztagestour in den Nationalpark vor. Normalerweise fährt man eine große Runde, bis zum Mara Fluss um die großen Krokodile und Nilpferde zu bestaunen. Aber soweit werden wir nicht kommen. Wir nehmen die landschaftlich schöne Strecke durch den Leopard Gorge und mein Mann entdeckt im Augenwinkel zwei Löwen auf der Kante, wenige Augenblicke später hören wir Ihr markerschütterndes Gebrüll, das sind mehr als zwei Löwen! George schafft es einen Abhang über viele Felsbrocken hochzufahren, dabei bin ich froh nicht nach hinten rausfallen zu können. Oben erkennen wir den Grund für das Gebrüll. Über 35 Tüpfelhyänen sind von den sieben Junglöwen, die sich vor ein paar Monaten von der off-beat Pride getrennt haben, nicht besonders erbaut, aber sie haben natürlich mächtigen Respekt. Allerdings sind auch die Löwen mit der zahlenmäßigen Übermacht der Hyänen etwas überfordert. Die Hyänen haben ihre Schwänze hoch erhoben und gespreizt und einigen trieft der Sabber aus dem Maul. Leider ist es uns weder mit Fotos noch mit Video gelungen die ganze Dramatik einzufangen.

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Die Löwen und Hyänen fetzen sich erst richtig, als fast alle in der Schlucht sind, wir aber oben stehen.

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Video: Hyänen gegen Löwen

Zwei Löwen werden kurzzeitig auf einen Baum gejagt! Es ist ein Spektakel, das wir eine Stunde verfolgen. Am Schluss trollen sich die Löwen, und legen sich eine Weile auf ein kleines Hügelchen.

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Nur einer nascht noch am saftigen Gras und die Hyänen beruhigen sich langsam wieder.

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Am NP Gate erhält George einen Tipp über drei Leoparden und die zwei Jungtiere entdecken wir tatsächlich in einem Baum. Einer versteckt sich gleich so gut, dass ihn niemand mehr entdeckt. Der Andere klettert erst ziemlich unbeholfen nach oben,

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hüpft zweimal hin und her und zieht dann doch den Weg nach unten vor.

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Er strolcht durchs Gras und trinkt,

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bevor er sich hinter eine Böschung legt und wir nur noch ab und zu seinen Kopf sehen können. Er putzt sich und hat keine Lust mehr für uns zu modeln.

Zeit fürs Frühstück, an einem herrlichen Plätzchen,

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nur den Obstsalat hätte ich vielleicht nicht essen sollen.
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zuletzt bearbeitet 26. März 2017
1'796 Beiträge · seit 201426. März 2017 · #89
Hallo Elisabeth,

ich weiß ich wiederhole mich - absolut traumhafte Sichtungen und Fotos 🙂 Ich erblasse vor (positivem) Neid 🤪

Auch Deinen Bericht werde ich abspeichern unter der Rubrik "Argumente mal wieder nach Kenya zu reisen" 😉 Die brauche ich nämlich dringend, um meinen Mann zu überzeugen, diesem wunderschönen Land bald mal wieder einen Besuch abzustatten!!

Lieben Dank für's Schreiben und einen schönen Sonntag!

Viele Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
1'425 Beiträge · seit 201527. März 2017 · #90
Guten Morgen Elisabeth,

soo, jetzt konnte ich einige Sachen in einem Rutsch lesen 🙂 ...bin wochenends meistens nie online.
Der letzte Eintrag lässt mein Hyänen-Herz höher schlagen! Ich weiß nicht, warum ich an diesen -Zitat- "sabbernden, dreckigen, dummen Aasfressern" -Zitat Ende- einen Narren gefressen habe, aber ich liebe sie einfach 🤩 habe ja auch nicht umsonst eine in meinem Tattoo mit dabei.
Und dann auch noch so viele auf einmal! Tolles Erlebnis 🤩 überhaupt ist dein Bericht super spannend und ich verfolge ihn sehr gerne.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
5'050 Beiträge · seit 201427. März 2017 · #91
Hi Elisabeth,

es ist ja wirklich Wahnsinn, was ihr so alles gesehen und erlebt habt. Ein Highlight jagt das andere und wird dann auch noch so toll im Film & Bild festgehalten! Bin schon ganz gespannt von welchen tollen Erlebnissen du hier noch berichten wirst!

LG und einen guten Start in die Woche
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201527. März 2017 · #92
Hallo Sabine, das ist ein großes Kompliment - vielen Dank. Dann hoffe ich auf baldige Einsicht Deines Mannes 🙂 . Wir haben ja noch nicht viele Gegenden von Kenia gesehen, aber schon das macht Lust auf mehr.

Hallo Laura,
Flash2010 schrieb:Der letzte Eintrag lässt mein Hyänen-Herz höher schlagen! Ich weiß nicht, warum ich an diesen -Zitat- "sabbernden, dreckigen, dummen Aasfressern" -Zitat Ende- einen Narren gefressen habe

Vielleicht weil Hyänen nicht dumm, dreckig und noch nicht einmal ausschließlich Aasfresser sind? Ich kann mich gut an Dein Tattoo erinnern. Ich finde es gibt auch bei Hyänen viele hübsche Tiere und vor allem ihre Welpen sind zum Knuddeln. Eine Hyänenfamilie zu beobachten und zu sehen wie zärtlich sie mit ihrem Nachwuchs umgehen ist so schön - Du siehst, ich komme auch ins Schwärmen.

Hallo Konni, ich weiß auch nicht womit wir die (zumindest für uns) vielen tollen Tierbeobachtungen verdient haben, wir haben es einfach genossen 🤪 . Und es kommen noch weitere schöne und eine aufregende Sichtung. Und Danke, dass Dir die Fotos und Filme gefallen.
Viele Grüße Elisabeth
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Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201527. März 2017 · #93
Jetzt „müssen“ Geparde gefunden werden. Auch hier hat George einen Tipp bekommen, aber die zwei Burschen sind verschwunden. Georges „Berufsehre“ ist erwacht und wir düsen hin und her.
Dann wird via Kicheche Camp Funk ein „Baumleopard“ gemeldet. Wir wollen aber erst einmal Büffel, Gnus

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und eine Geierparty dokumentieren. Die Vögel werden gerade von einer Hyäne aufgemischt und eines meiner Lieblingsbilder „Hyäne mit Rippchen“ entsteht.

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Unser nächster Stopp ist unter einem herrlichen Baum, auf dem eine furchtbar faule Leopardin liegt.

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Sie scheint genervt von den fünf Safariwägen unter Ihrem Schlafast.

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Was für ein Glück die drei Kicheche-Wägen bekommen einen Funkspruch, sie müssen zum Mittagessen pünktlich im Camp sein. Auch der 4. Wagen fährt weiter und so stehen wir alleine da. Das finden wir schon viel besser. Leopoldine rührt sich nur nicht mehr. Sie ratzt oder träumt von saftigen Antilopen. Mit Mühe, kann ich meinen Mann davon überzeugen, dass sich die Katze schon noch einmal bewegen wird. George nutzt die Zeit um SMS zu schreiben, bei seiner Tochter steht ein Schulwechsel an und das ist alles noch nicht in trockenen Tüchern.
Nach einer halben Stunde mustert Leopoldine tatsächlich die Antilopen in der Nähe recht interessiert.

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Aber dann hält sie doch wieder ein Nickerchen

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und ungeduldige Menschen müssen weiter und so wird es nichts mit einem Bild von einem Leoparden, der einen Baum hinunterklettert…… Aber wer weiß, ob sie in unserer Gegenwart heruntergekommen wäre. Zumindest ist sie verschwunden, als wir später nach einmal nach ihr sehen. Stattdessen streichen dort eine Löwin und ein Büffel herum.

Wir freuen uns über die Landschaft, die hier auch etwas grüner ist und plötzlich ist George sehr aufgeregt. Er verrät aber nichts und sucht. Wir entdecken drei Löwen, für die wird aber nicht gehalten - heee??? Kurz denke ich, George will nur den Wagen für uns in Position bringen - nein er fährt weiter und ich bin so perplex, dass ich nicht einmal protestiere und wir für ein Bild schon viel zu weit weg sind. Dann endlich ist George zufrieden, er präsentiert uns nicht nur irgendwelche Geparde, sondern die berühmte Maleika mit Ihren momentanen Kindern, die nicht einmal 3m neben der Straße im Schatten liegen.

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Dieses Tier ist wunderschön

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und hat ihre Schönheit auch an Ihre Nachkommen weitergegeben.

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Wie man allerdings so kläglich, wie ein hoffnungsloses Elend, dreinschauen kann, ist ein Rätsel.

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Aber es geht ja auch anders.

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Ein wenig Blut am Maul zeigt eine kürzlich zurückliegende Mahlzeit an, aber die drei sind dennoch hungrig. Eine Thomson schafft es gerade noch einmal davon zu kommen. Und so kommen die drei wieder zum Busch zurück.

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zuletzt bearbeitet 27. März 2017
8'687 Beiträge · seit 201027. März 2017 · #94
Liebe Elisabeth,

hiermit oute ich mich auch als Bewunderin deiner Fotos! Wirklich ganz großes Kino in super Qualität. Ehrlich gesagt verfolge ich nicht, wo sich das Ganze abspielt, sondern genieße einfach fröhlich vor mich hin 😉 !

Danke für die Mühe, die du dir machst - ich weiß es zu schätzen 🙂 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201528. März 2017 · #95
Liebe Bele
sehr schön Dich dabei zu haben. Es sind zwar nicht so viele Geierbilder dabei, aber wenn Dir die anderen Motive auch gefallen….. Wir hatten wirklich einfach sehr viel Glück.
Sonnige Frühlingsgrüße von Elisabeth
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82 Beiträge · seit 201628. März 2017 · #96
Hallo,
wir waren bislang "nur" in Namibia, aber aufgrund Deines Berichts haben wir jetzt mal nach Kenia/Tansania geschaut....
Die Bilder sind wirklich überragend - magst du was zu Deinem/Eurem Equipment schreiben? Bei den Geparden schreibst du ja, dass Ihr nicht mal 5m weg wart, wie weit war denn in etwa die Leodame auf dem Baum entfernt?
Gruss,
Bernd.
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201528. März 2017 · #97
Hallo Bernd
dusky schrieb:Hallo,
wir waren bislang "nur" in Namibia, aber aufgrund Deines Berichts haben wir jetzt mal nach Kenia/Tansania geschaut.....
sehr schön! 🙂

Malaika und auch unser Baumleopard haben sich liebenswerter Weise direkt neben einer der Wege aufgehalten. Leopard haben wir ja quasi von unten fotografiert. Wir haben das „alte“ Tamron 150-600mm an einer „DX“ (D7100) und ich möchte es nicht mehr missen, allerdings weniger um weit entfernte Tiere aufzunehmen, als für Detail- und Vogelaufnahmen. Wir haben die Erfahrung, dass bei weit entfernten Objekten durch Luftflimmern und durch Staub der Autofokus irritiert wird und nicht mehr richtig funktioniert. Ansonsten sind viele Fotos (damit auch alle drei Geparden auf einem Bild sind 😄 ) mit unserem 24-120mm an einer FX (D610) entstanden.
LG Grüße und viel Spaß beim Träumen
Elisabeth
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443 Beiträge · seit 201428. März 2017 · #98
Hallo Elisabeth,

ich wusste ja gar nicht, dass Steiff das ganze afrikanische Tiersortiment nun auch noch in Lebensgröße produziert und so nett auf dem Baum, unter dem Baum, hinter dem Baum und ohne Baum in die Landschaft drapiert 😣 ....
Glückseliges Seufzen!!! Danke für die vielen spannenden und sehnsuchtsweckenden Stunden, die du allen Afrikaverrückten bereitest.
Herzlichst
Ute
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201528. März 2017 · #99
Hallo Ute
Ja da haben die sich von Steiff schon viel Mühe gegeben 😘
Ich seufze mit, denn heute kommen wieder unsere Knuddels.
LG Elisabeth
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Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201528. März 2017 · #100
Da gerade keine Antilopen in der Nähe sind und die Geparden hechelnd im Schatten liegen, schlägt Georg eine Mittagspause vor. Wir fahren gute 200m weg und futtern leckere Hühnerbeine vom Abendessen. Wir können die Geparde mit dem Fernglas mühsam sehen und hoffen natürlich auf eine Jagd. Plötzlich fängt mein Bauch an zu krampfen. Erst glaube ich, dass es wieder vergeht, dann allerdings bitte ich Georg um einen stilles Plätzchen. Ziemlich weiß um die Nase steige ich wieder in den Wagen und setze mich ausnahmsweise auf einen der vorderen Sitze. Zum Glück erhole ich mich sehr schnell. Trotzdem machen wir uns auf den Rückweg. Wir freuen uns im Nationalpark wesentlich mehr Antilopen, vor allem Gnus zu sehen als in Mara North.

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Wir entdecken drei kleine herumtollende Warzenschweine, die allerdings scheinbar keine Eltern haben.

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Da ich mir inzwischen wieder gut geht, fährt George noch eine Runde um den „Wald“ des EPCs. Wir finden unsere Löwenbabys erneut.

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Einige Meter weiter sucht eine große Pavianherde nach Futter und im herrlichsten Licht entdecken wir Zebras und Antilopen, die sich, sobald der Wagen steht, leider sofort von uns abwenden. Nur zwei Zebras wagen noch einen kurzen Blick.

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Perfektes Fotolicht, aber die Schauspieler spielen nicht mit.
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zuletzt bearbeitet 28. März 2017