Breakfast with Honeymooners–Dinner with Lion Cubs

Reisebericht 136 Antworten · 20,4k Aufrufe · gestartet 14. März 2017 von sphinx
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201516. März 2017 · #21
@Picco: ja der liebe Wilson, von ihm gleich noch etwas mehr. Ich frage mich oft, was wohl diese Guides schon mit Touristen durchgemacht haben müssen, um so inert auf Wünsche zu reagieren. Wer weiß, wie oft sich Touristen schon beschwert haben, weil sie dies oder jenes nicht gesehen haben oder wenigsten einen Leoparden hätten sie sich ja schon gewünscht.
picco schrieb:Na ja, kommt auf die 'Damen' an...es gibt schon welche die ich gerne ohne meine Gesellschaft belasse... 😎
So ein Glück für uns, dass keine dieser „schon welche Damen“ dabei sind
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zuletzt bearbeitet 16. März 2017
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201516. März 2017 · #22
Heute geht Wilson auf Rhino- und Leopardensuche. 😈 Dabei hatte ich ihm ausdrücklich gesagt, dass wir in Lewa über Rhinos stolpern und in der Masai Mara genügend Leoparden sehen werden.
Leider retuschiert, da Wilson exakt so gehalten hatte, dass wir ein anderes Safarifahrzeug hinter den Rhinos hatten 😈

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Um es kurz zu machen, obwohl wir alleine mit ihm unterwegs sind, gelingt es uns in den zwei Tagen nicht, dass wir in Ruhe Tiere beobachten können. 😣 Sogar bei Elefanten müssen wir „betteln“. „Die haben wir doch schon gesehen“.

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Da die Tiere sehr scheu sind, macht es wenig Sinn, wenn wir laut stooooop brüllen, Meter weit übers Ziel hinausschießen und wieder zurückfahren müssen. Wilson fährt mehrfach, während ich filme los, ohne Vorwarnung und obwohl ich ihn mehrfach bitte dies nicht zu tun. Nach 10 Minuten ist dies bereits wieder vergessen.
Immerhin hält er bei den Grevys, von denen gibt es angeblich nur fünf Tiere im Park

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bei diesem Stopp können wir noch ein paar andere Bilder aufnehmen.

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und wir fahren zum Hippopool, der sehr idyllisch liegt.

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Am Abend, bei schönstem Licht, fährt Wilson stundenlang durch dichten Busch, obwohl ich ihn dreimal bitte auf die freie Fläche zu fahren, er sucht noch immer einen Leoparden. Nach zwei Tagen bin ich fertig, ich glaube nicht, dass die nächsten Guides besser sind bzw. ich meine Wünsche besser verständlich machen kann. Ich will nach Hause und flehe meinen Mann an mich NIE, NIE wieder eine geführte Tour buchen zu lassen. Nur noch auf eigene Faust unterwegs sein und am liebsten mit Zelt. Mein Mann reagiert glücklicherweise auf meine emotionale Entgleisung sehr ruhig und meint „abgerechnet wird am Schluss“. Er schafft es mich zu einem Amarula zu überreden, das Abendessen hatte ich nach der Vorspeise wegen Appetitlosigkeit verweigert und so sitzen wir mit einem großen Glas „Seelentröster“ vor unserem Chalet, schauen in den Sternenhimmel und freuen uns doch sehr in Afrika zu sein.
Und damit habe ich auch genug über Wilson geschrieben. Ja ich hätte mir einen anderen Guide in Meru gewünscht, aber um es vorweg zu nehmen, die nächsten Guides waren große Klasse. Warum ich das hier so ungeschminkt schreibe, weil es mir hilft in anderen Reiseberichten auch mal etwas Negatives zu lesen, dadurch kann ich mich darauf einzustellen und vielleicht in solch einer Situation besser regieren und wenn ich so etwas nicht erlebe, umso besser.
Wir haben unseren Besuch im Meru NP im Nachhinein nicht bereut. Wir sahen die witzigen Gerenuks, natürlich nicht auf den Hinterbeinen, da gibt es im Januar viel zu viel in niedriger Höhe zu fressen. Außerdem entdeckten wir Geierperlhühner, viele tolle Bienenfresser und ein Krokodil beim Fische jagen (morgen kommt noch eine wunderschöne Begegnung mit Elefanten). Die tolle Landschaft mit idyllisch, dicht bewachsenen Flussläufen, offener Graslandschaft mit sanften Hügeln und Mount Kenya in der weiten Ferne, tiefgrünen Büschen und belaubten Baobabs, Sumpfgebiete, rote Erde und Kopjies haben wir zwar nicht mit Fotos dokumentieren können, aber gesehen haben wir sie. Meru hat wirklich eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft. Und mein Mann und ich träumen inzwischen davon mit dem Zelt auf eigene Faust hierher zu kommen. Die Wege sind im guten Zustand, die trauen wir uns zu selber zu fahren.
Das Camp Elsas Kopjies ist ein absoluter Traum, sowohl die Lage als auch die Unterkünfte. Der Manager und seine Frau kümmern sich hervorragend um alle Gäste. Kaffee und Kekse bekommt man zum Weckup Call zur Unterkunft und da ich Kaffee ans Bett von daheim gewohnt bin (Lechz) nehme ich das auch gerne im Urlaub an. Sonst bin ich nämlich im Urlaub für das Kaffeekochen zuständig. Der leckere Lunch wird als Buffet serviert und auch das Abendessen war delikat. Nicht zuletzt wegen der Historie ist diese Gegend für jemanden wie mich, der mit dem Buch Elsa und ihre Jungen „aufwuchs“ und auch einige andere Bücher von Joy Adamson gelesen hat, etwas Besonderes.
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zuletzt bearbeitet 16. März 2017
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201516. März 2017 · #23
3. Tag
Wilson fährt uns heute nach Lewa. Wir fahren „normal“ um 6:30 Uhr, nach einem kurzen Frühstück mit einem schönen Sonnenaufgang los und sind auf Game Drive bis um 11 Uhr. Wilson hat am Abend vorher meine zu tiefst enttäuschte Stimmung mitbekommen und versucht es wieder gut zu machen, dass durch die dicke graue Wolkendecke das Licht für Bilder fehlt, dafür kann er nichts. Wir sehen eine Civet, erneut Gerenuks

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und haben das Glück eine große Herde von Elefanten beim Fressen zu entdecken und die haben nichts Besseres zu tun, als uns zu umzingeln, zum Wagen zu kommen und uns sehr genau zu beobachten. Einige große Bullen pieken sich bzw. zeigen sich durch ihre Blicke wer der größere Macker ist und auch ein paar Kleine wuseln zu den Füssen der Eltern.

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Über eine Stunde beobachten wir die Tiere alleine, erst dann kommt ein weiteres Fahrzeug. Wir begleiten die Elefanten noch zu ihrem Schlammbad und fahren weiter Richtung Gate.
Zwischendurch haben wir Zeit ein paar Flattermänner aufzunehmen.

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Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201516. März 2017 · #24
Auf dem Weg nach Lewa werden wir von Polizisten aufgehalten. Anfangs des Jahres werden die Versicherungsplaketten überprüft und leider haben wir keine für 2017. Wilson stellt sich erst einmal dumm, die bräuchte man nicht in den Nationalparks, naja dort befinden wir uns nur gerade nicht. Auf die Frage nach seinem Führerschein, zückt Wilson mehrere andere Karten, er weiß schon warum er seinen Führerschein nicht finden will, der wird nämlich kaum angesehen allerdings sofort einkassiert. So jetzt sitzen wir also in einem Wagen ohne gültige Versicherungsplakette und mit einem Fahrer ohne Führerschein. Wie gut, dass sich die Polizei ein schattiges Plätzchen ausgesucht hat. Da Wilson jung und hübsch ist versucht er die Situation noch mit Flirten zu retten. Die Polizistin bemüht sich zwar, ihr Kollege hat mittlerweile die andere Straßenseite übernommen, ist aber irgendwann auch genervt, denn ohne Versicherungsnachweis wird dieses Auto keinen Meter mehr weiterfahren. Wir befinden uns ziemlich in der Mitte zwischen Meru und Lewa, d.h. sollte einer der Camps sofort einen Wagen losschicken, könnten wir die Nachmittagsausfahrt gleich an die Anfahrt hängen. Daher mische ich mich ein und frage ob nicht ein Foto der Plakette mit unserem Kennzeichen via Handy als Nachweis ausreichen würde? Nein bekomme ich zur Antwort, die Plakette muss am Wagen kleben. Naja ein Versuch war es wert. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, der Fahrer, der die neuen Plaketten in die Camps fährt, ist ebenfalls auf dem Weg zwischen Meru und Lewa und war nur 45 Minuten vor uns. Er war von Elsas Kopjies Camp sofort informiert worden, als die von unserem Problem erfuhren. Warum Wilson und die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch ewig weiter diskutierten und annahmen, dass die Plakette in Elsas Camp war, wissen wir allerdings nicht. Erst nach erneutem Anruf in Meru glätten sich die Wogen und keine weiteren 15 Minuten später ziert eine brandneue Plakette den Wagen. Beim Montieren sieht man die Anspannung von Wilson, der ist ganz schön fertig. Auf der weiteren Fahrt erzählt er, dass ihm angedroht worden war, sich vor Gericht verantworten zu müssen, da der Fahrer für einen einwandfreien Wagen zuständig ist.
Da es für uns pünktlich zur Abendausfahrt gehen wird, finden wir dieses Intermezzo sehr amüsant. Natürlich bedauern wir Wilson, aber der kann, nachdem er den Schrecken überwunden hat, auch seinen Kumpels eine Story zum Besten geben.
Im Lewa Conservancy werden wir gleich von Nashörnern begrüßt unter anderem von einem Mini- Spitzmaul.

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Das Camp ist natürlich nicht mit Elsa Kopjie zu vergleichen, ist aber ebenfalls sehr schön. Eine kleine grüne Oase mit vielen Vögeln, Mangusten und ich glaub es kaum einer Streifenschakalfamilie. Die lassen sich immer wieder blicken, sind aber nicht für ein Foto zu haben. So ein Mist.
Wir richten uns im hintersten Zelt häuslich ein und genießen noch ein paar Minuten davor, bevor es dem nächsten Abenteuer entgegen geht.
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Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201516. März 2017 · #25
Joel, unser Guide in Lewa, schließt mich, genauso wie ich ihn, sofort ins Herz. Manchmal ist es ja so einfach. Er ist ein ganz Ruhiger, der sich freut, als ich meine wir würden einfach gerne Tiere beobachten wollen und nicht nur von Highlight zu Highlight hüpfen. Diesmal sind wir allerdings nicht alleine. 2 Amerikaner sind mit im Safariwagen, für sie ist es die erste Safari überhaupt. Auch sie sind sehr entspannt und genießen einfach alles was da kommt. Und es beginnt auch gleich mit einem Gepard

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jungen Schabrackenschakalen

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und zwei stattlichen Löwenmännchen.

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Dazwischen sehen wir Nashornfamilien

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Antilopen und Giraffen. Und bei allen Tieren nehmen wir uns viel Zeit. Unseren Sundowner bekommen wir nachdem die Sonne bereits untergegangen ist. In der Ferne winken drei männliche Strauße mit Ihren weißen Flügeln, die man auch bei der Dämmerung noch weit entfernt leuchten sieht. Hier wird mächtig auf „ich bin hier der Beste“ gemacht.
Auch in Lewa wird das Abendessen serviert und schmeckt sehr lecker. Mit Amarula und dem Blick in den Sternenhimmel geht der Abend zu Ende.
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zuletzt bearbeitet 16. März 2017
1'523 Beiträge · seit 201116. März 2017 · #26
Guten Abend Elisabeth,

schön...wieder mal auf Meru zu sein, der doch sehr im Schatten bekannterer Gegenden in Kenya ist......finde es

sehr wichtig, dem Driver/Guide Deine Vorstellungen klar zu machen...Ihr seid die Gäste.......habe oft mitbekommen

wie die Kunden ( teils aus Unkenntnis.... Unerfahrenheit oder Unsicherheit) zu Vieles akzeptieren und sich still ärgern,

ohne das direkt, freundlich aber klar anzusprechen......zumal Ihr ja exklusiv die einzigen Mitfahrer im Auto seid...

wenn er Alles schnell vergisst....ist das eh ein Signal, dass er am falschen Ort ist......wenn er einschnappt....dannn sowieso

lg.....BMW
zuletzt bearbeitet 16. März 2017
719 Beiträge · seit 201116. März 2017 · #27
Hallo Elisabeth,

ganz toller Bericht und klasse Bilder.
Da bekommt man ja gleich Lust auf Kenia.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201516. März 2017 · #28
@BMW:
BMW schrieb:schön...wieder mal auf Meru zu sein, der doch sehr im Schatten bekannterer Gegenden in Kenya ist......
Vielleicht sollte man gar keine Werbung für diesen tollen Park machen 😉 , die Ruhe dort ist ja für uns Touristen nicht schlecht.
BMW schrieb:finde es sehr wichtig, dem Driver/Guide Deine Vorstellungen klar zu machen...Ihr seid die Gäste.......habe oft mitbekommen wie die Kunden ( teils aus Unkenntnis.... Unerfahrenheit oder Unsicherheit) zu Vieles akzeptieren und sich still ärgern, ohne das direkt, freundlich aber klar anzusprechen......zumal Ihr ja exklusiv die einzigen Mitfahrer im Auto seid...
glaub mir, wir haben versucht mit Wilson zu reden. Inzwischen wissen wir nach zahlreichen Afrikaurlauben sehr genau was wir wollen. Und da mein Englisch nicht immer so dolle ist, hat mich mein sich sehr prägnant ausdrückender, sehr freundlich, bestimmt und eloquenter Mann (meist nur sehr sprachfaul) auch unterstützt. Leider ebenfalls ohne Erfolg. Genau das hat mich ja so furchtbar frustriert. Und eigentlich sollte sich ein Guide darüber freuen, wenn jemand mal nicht nur die Big Five sehen will. Aber vielleicht ist das auch schwierig zu glauben. Und unser Guide in Mara North hat am Anfang auch nur so gestaunt, dass wir nicht ein paar Fotos machen und weiter wollen, sondern die Tiere beobachten und auch „erkennen“, ob da noch was an Lebenszeichen kommen könnte oder nicht.
Ansonsten gebe ich Dir Recht, man kann und muss schon sagen was man will. Ist bei uns eigentlich so einfach.

@Uli: vielen Dank für die Blumen.
Uli.S schrieb:Da bekommt man ja gleich Lust auf Kenia.
das freut mich und so soll es sein 🤩
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1'712 Beiträge · seit 201616. März 2017 · #29
Hallo Elisabeth,

zunächst einmal ein toller, ehrlicher Bericht mit super Fotos! Ich freue mich darauf, wenn wir auch dorthin reisen. Fehlt noch die Kleinigkeit des Termins 😐

Was deine Schilderungen des Guides angeht: Wie du glaube ich weißt, hatten wir zum Beispiel in Tansania einen absolut überragenden. Hat ein paar Euro mehr gekostet, aber es war jeden Cent wert. Alles steht und fällt bei so einer Reise mit dem Guide. Pech kann man aber natürlich immer haben. Ich freue mich für euch, dass es danach viel besser war. Leider wissen viele Gäste das Große und Ganze auch nicht zu schätzen und bringen vor allem die jungen Guides mit ihrer Katzenmanie auf die falsche Fährte. Aber klar, wenn man sich dann noch erklärt, sollte es spätestens laufen...

Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße,
Bettina
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
1'425 Beiträge · seit 201517. März 2017 · #30
Guten Morgen Elisabeth,

ich genieße es sehr, "mitzufahren"! Ganz ganz tolle Bilder wie ich finde, sie wecken richtig das Fernweh nach Afrika.
Das Blackrhinokalb ist ja dermaßen süß... Ich hab mein Herz an diese Tiere wirklich verloren.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
5'050 Beiträge · seit 201417. März 2017 · #31
Hallo Elisabeth,

was für tolle Bilder!

Schade, dass euer erster Guide wohl eher auf "normale Touris" gepolt war. Wir haben es bei Pirschfahrten von Lodges schon oft erlebt, dass die Guides ganz erstaunt sind, wenn man sie bittet auch mal für einen Vogel anzuhalten. Viele Guides blühen richtig auf, wenn sie erkennen, dass man sich ja richtig für die Natur interessiert. Andere spulen dann trotzdem ihr gewohntes Programm ab. In der Nkasa Lupala Lodge sind wir mal an so einen Guide geraten. Wenn wir ihn auf ein Tier aufmerksam gemacht haben, hat er sich erst einmal unser Fernglas geliehen. Nach der zweiten Pirschfahrt mit ihm waren wir so was von frustriert, dass wir am Abend das Gespräch mit Lodgemanagerin gesucht haben. Sie hat sich für unsere Offenheit bedankt und wir bekamen für die restlichen Pirschfahrten einen neuen Guide.

Jetzt bin gespannt wie es bei Euch weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung mit ganz vielen Bildern!

LG und einen schönen Tag
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
13 Beiträge · seit 201117. März 2017 · #32
Hallo Elisabeth,
mit Vergnügen lese ich deinen Bericht und freue mich auf die Fortsetzung. Da ich eben dabei bin, den Meru und Samburu zu planen, kommte dein reisebreicht gerade zur rechten Zeit für mich.
Ich bin ein alter Kenia- Safari Hase und kenne fast alle Parks ,( in der Mara North waren wir zu Weihnachten) , nur der Meru wartet noch auf uns. Und da bin ich bei meiner Frage: wir wollen die Landschaft und die Vögel genießen und ich glaube, mit deinen Vorstellungen ähnlich zu liegen - daher wende ich mich an dich.

Wir hatte ursprünglich 5 Nächte eingeplant, dann aber den Meru auf 3 gekürzt. Jetzt überlege ich, doch wenigstens 4 zu bleiben. Meine Frage daher: wärest du gerne länger geblieben? ( mit einem anderen guide vielleicht) oder fandest du die 2 Nächte ausreichend? Da ich ja auch fotorafiere -und das sehr anspruchsvoll - möchte ich im nachhinein nicht jammern müssen, zu kurz da gewesen zu sein.
Vielleicht kannst du mir ja helfen....
Wir fahren dann auch weiter in den Samburu, allerdings ohne Zwischenübernachtung. Und weiter dann zum Lake Baringo

Es wäre nett, wenn du mir antworten könntest
Liebe grüße

Ursula
13 Beiträge · seit 201117. März 2017 · #33
.
Hallo,
Bevor es Schelte auf meine Haupt regnet:
mein Beitrag war wegen mangeldem Allgemeininteresse als PN gedacht - aber meine Dusseligkeit ist schuld, dass er hier gelandet ist. Wollte ihn löschen, was nicht funktioniert hat.( oder ich auch dazu zu dumm bin)

Gruß Ursula
1'737 Beiträge · seit 201017. März 2017 · #34
Hallo Elisabeth

Wunderschöne Fotos präsentierst Du uns hier. Ich glaube ich muss mal einen Intensivkurs bei Dir machen. Es ist wirklich schade, dass Ihr im Meru Pech mit dem Guide hattet. Freu mich auf die Fortsetzung.

LG
Christa

@Ursula
Meru 4 Nächte sind völlig in Ordnung zum Geniessen. Wir waren im letzten September nur drei Nächte im Meru und konnten längst nicht alle Ecken erkunden, weil immer irgendwas - ob Gross oder Klein - unseren Weg kreuzte.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201518. März 2017 · #35
Hallo Bettina, eigentlich haben die Elewana Camps sehr gut ausgebildete Guides. Das ist leider nicht immer eine Frage des Geldes. Manche sind halt nur Guide, weil es ein Job ist.
Beatnick schrieb: Ich freue mich darauf, wenn wir auch dorthin reisen. Fehlt noch die Kleinigkeit des Termins
Das kenn ich doch zu gut. Wünsche Euch bald die Klärung dieser Frage 🙂 .

Hallo Laura, das Nashornbaby hat uns auch völlig begeistert, leider war es sehr weit entfernt und das Gras so hoch bzw. der Kerl so klein. Er war sehr aktiv und rannte immer um die Mutter herum oder verpasste den "Anschluss" und sauste dann im Rhinogalopp hinterher. Wir haben ihn am letzten Tag noch einmal gesehen, es kommen nochmal Bilder. Freut mich übrigens sehr, dass Du als eingefleischter Namibiafan auch bei mir in Kenia dabei bist.

Hallo Konni, um einen anderen Guide zu bitten ist vermutlich manchmal die einzig richtige Möglichkeit.
Es freut mich vorallem, das Dir unsere Fotos gefallen!

Hallo Ursula, schön mit Dir "alten Kenia-Safari Hasen" dabei zu haben. Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn solche Fragen nicht nur per PN gestellt werden. So hast Du doch gleich noch Christa´s Meinung dazu. Aber jetzt auch von mir, ja uns hat der Meru Park sehr gefallen und wir hätten sehr gerne mehr Zeit dort verbracht. Wie geschrieben, wir planen eine Wiederholung auf eigene Faust. Und um gute Fotos aufzunehmen, kann man nie genug Zeit haben. Neugierig hast Du mich gemacht, wie Ihr unterwegs sein werdet bzw. bisher unterwegs wart. Kennt Ihr Shaba, seitdem ich „Die Leopardin Penny“ von Adamson gelesen habe, möchte ich dorthin.

Hallo Christa, freut mich, dass Dir die Bilder gefallen, aber einen Intensivkurs brauchst Du bei Euren Bildern wirklich nicht. Ich hoffe Du bist fleißig dabei einen weiteren Teil auf Deiner Homepage zu schreiben 😗 .

So und jetzt geht es mit einem entspannten Lewatag weiter.
Liebe Grüße
Elisabeth
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Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201518. März 2017 · #36
Tag 4:
Zum Weckup Call bekommen wir auch hier Kaffee und Kekse zum Zelt.
Wie herrlich, endlich afrikanischer blauer Himmel auch am Morgen und einen goldenen Sonnenaufgang.

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Wir haben eine sehr schöne Ausfahrt.

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Zwei Gepardenbrüder beobachten vorbeiziehende Zebras. Ein Gepard liegt im Schatten, der Zweite hat leider eine dicke Zecke am Augenlid, hoffentlich fällt die bald ab.

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Gefrühstückt wird auf einem Hügel mit einem grandiosen Blick. Bei diesem Ausblick schmeckt ein Omelett noch besser. Keine Ahnung warum ich das Tal nicht fotografiere, irgendwie bin ich, seitdem wir mit Joel unterwegs sind, im entspannten Genießermodus. Auch die zwei Amerikaner tragen dazu bei. Beide sind auf eine ruhige Art an Allem sehr interessiert und stellen viele gute Fragen. Am langen Tisch sitzen wir mit den anderen Gästen des Lewa Camps zusammen und tauschen uns über aus. Mit vollem Bauch schwingen wir uns in den Wagen zurück und sehen eine Löwin,

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Elefanten, Büffel und die üblichen Verdächtigen.

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zuletzt bearbeitet 18. März 2017
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201518. März 2017 · #37
Das Mittagsessen –Buffetform wird am Pool serviert. Viele hübsche Vögel wie Sunbirds, Weber und Go Aways flattern herum, baden und erweisen sich als sehr fotoscheu.

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Irgendwann überwiegt die Faulheit und ich trabe zum Zelt, wo mein Mann bereits die Coach davor belegt und zu Zweit lässt es sich hervorragend darauf kuscheln.
Eiskaffee und Kekse um drei und um halb vier Uhr starten wir erneut.

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Diesmal fahren wir eine landschaftlich sehr schöne Strecke, sie führt durch eine Schlucht mit mächtigen Akazienbäumen.

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Bestimmt schaut Joel nach einem Leoparden, das hier ist eindeutig Leopardenrevier, da mache ich mir allerdings keine Sorgen Leoparden, die habe ich ja für die Masai Mara bestellt. 😉 Ich freue mich über Bäume, Affen

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und eine große Büffelherde.

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Über steile, felsige Pisten quält Joel den Wagen. In einem Akazienhain sehen wir einen Nashornbabysitter. Ja so etwas gibt es hier. Die Mutter des mittlerweile 3 jährigen zeigt sich aggressiv gegen Ihren Nachwuchs und so werden alle Ihre Babys von Menschenhand aufgezogen. Der Babysitter ist Tag und Nacht mit dem „Kleinem“ zusammen und die kuscheln so nett miteinander. Ich winke dem Babysitter zu und er winkt zurück, nur fotografieren vergesse ich - wie blöd von mir bei diesem idyllischem Bild. Kurz vor dem Sundowner sehen wir die Elefantenherde vom Vormittag wieder. Zwei jüngere Männchen üben schon mal das Kämpfen und rangeln direkt neben uns.

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Während dieser Sichtung geht die Sonne unter und mal wieder haben wir einen Nach-Sundowner.
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zuletzt bearbeitet 18. März 2017
661 Beiträge · seit 201518. März 2017 · #38
Hallo Elisabeth

Dein Bericht begeistert mich sehr...und macht Lust auf Kenia....ich dachte wie du!!!!
Vielen Dank für die wunderschönen Bilder. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Grüesli
Judith
1'796 Beiträge · seit 201418. März 2017 · #39
Liebe Elisabeth,

urlaubsbedingt steige ich schnell noch mit ein 🙂 Was für wunderschöne Bilder aus Kenya Du uns zeigst!!

Ein bisschen schade ist es, dass Ihr mit dem Guide solches Pech hattet!

Ich freue mich auf die Weiterreise!

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter1'624 Beiträge · seit 201519. März 2017 · #40
Liebe Judith, liebe Sabine, es freut mich sehr, Euch auch als Mitreisende dabei zu haben. Gerade rechtzeitig für die Löwenbabys 🤩 "meine Knuffels". Und vielen Dank für Euer Lob 😊 .
@Sabine: neugierige Frage, meldest Du Dich aus dem Urlaub oder bist Du schon wieder zurück?

Vielen Dank an Euch Dankebuttonnutzer, dies motiviert mich und heute Abend geht es weiter.
Viele Grüße
Elisabeth
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