Maputo schrieb:KoiAhnung schrieb:
Welcher Druck (welche Kraft) wirkt wohl auf den Sand bei 3 Bar und welche bei 0,5 Bar? 😉
Janz jenau - genau das Equivalent zum Reifendruck!
Kraft = Gegenkraft
Die Art der Bereifung (Breite, Niederquerschnitt und, und, und) erscheint im übrigen nicht in obiger (Faust-) Formel! 😎
Oje Oje, es wird immer akademischer und ein Laie der das liest wird nichts verstehen 🙁
Die Kraft pro Rad die auf den Sand wirkt ist somit 500 mal 9,81 = 5905 Newton. Die Gegenkraft ist gleich gross. Begreife nicht ganz was der Reifendruck damit zu tun hat 😐
Ganz einfach, Physik ist simpel und das Gute - auch noch fair zu Jedermann!
Es geht ausschließlich um den Bodendruck, und der sollte möglichst gering sein
PRO cm² BAR ist nichts anderes als Kraft pro cm² oder genauer
1 Bar = 0,1 N / mm²Ergo, wenn du den Luftdruck von 3 Bar auf 0,5 Bar ermäßigst verringert sich der Bodendruck um das SECHSFACHE!!
Ja, ich weiß, 0,5 Bar ist sehr wenig, der Laie sollte bei 1 Bar aufhören, und nur dann weiter ermäßigen wenn er wirklich feststeckt!
Das hochwohlgelobte unbedingt notwendige genaue Manometer ist im übrigen auch recht überflüssig.
Einfach einmal zu Beginn der Reise einen Reifen ablassen und sich anschauen wie er sich verformt (und merken)!
Dieser "Annäherungswert" reicht dann vollkommen.
Und wenn Ihr feststeckt, dann ist der absolute Reifendruck vollkommen irrelevant.
Bitte einfach
massiv ablassen, den Sandkeil vor allen Reifen wegwischen (nicht wild herumbuddeln, das verschlimmbessert nur),
und in L1 mit viel Gefühl langsam anfahren, es geht drum mit möglichst wenig Aufwand wieder in Gang zu kommen.
Voraussetzung ist natürlich dass das KFZ nicht schon aufliegt, aber dann wurden meist im Vorfeld Fehler gemacht, wie durchdrehende Reifen (Schaufelradbagger).
GUTE FAHRT und VIEL SPASS! (ich fahre am liebsten im Sand, in großen Dünengebieten).