Antons 4x4-Selbstfahrer-Tipps

104 Antworten · 14,2k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2017 von GinaChris
Antworten
1'042 Beiträge · seit 201614. Jan. 2017 · #21
Maputo schrieb:
Wenn das Auto schon beim Anfahren "schwer" geht, oder wenn der Sand unterwegs plötzlich schwerer/tiefer wird, stoppst du sofort und machst den 4 Low rein.Eventuell musst du dann etwas rückwärts fahren, weil du dich schon etwas eingegraben hast. Immer "vernünfig" mit dem Gaspedal umgehen.
Ich finde die Diskussion richtig lustig. Ein 2,5 Liter (Benziner) Wrangler (quasi leer mit breiten Reifen) geht im 2 ten Gang mit Allrad in High durch den Sand wie wenn nichts wäre, ein 2,5 Liter Diesel Hilux (voll beladen mit schmalen Reifen wie man die in Namibia meistens bekommt) geht Dir im zweiten Gang High im Sossusvlei einfach aus, wenn Du "vernünftig" voll auf dem Gas stehst... im ersten Gang (high) geht der 2,5 Hilux auch an der leichtesten Steigung mit sandigem Untergrund auch aus, wenn man nicht die Kupplung missbrauchen will. Da hilft nur Reifendruck runter und im low fahren. Ich war ja so dämlich und bin im Sossuvlei mit vollem Reifendruck und im zweiten Gang High nach hinten gefahren, musste aber unterwegs runter in den ersten Gang (und hatte schon Angst dass der Motor das auch nicht packt...). Dämlicher war nur noch einer an dem Tag, der den Hilux tatsächlich bis auf die Trittbretter im Sand versenkt hatte.
Anhalten und schalten halte ich nicht für sehr praxisnah, man sollte lieber vorher den Gang wählen und hoffen die richtige Wahl getroffen zu haben und dann konstant damit durch fahren und im Low hat man mehr Alternativen. Lieber ein paar km/h langsamer sein, als unterwegs schalten zu müssen. Bei einem Miet Hilux mit 160 TKM auf der Uhr ist es ein Glücksspiel den Gang direkt zu treffen, bevor man komplett stehen bleibt und stehen bleiben im tiefen Sand sollte man möglichst vermeiden... gerade Anfänger versuchen dann oft vorwärts weiter zu kommen und merken nicht wenn die Räder durch drehen und nur bei durchdrehenden Rädern bewegt sich das Fahrzeug in Richtung Erdmittelpunkt.

Sand ist auch nicht gleich Sand, weswegen man gar nicht sagen kann wie man am besten darauf fährt. Ich bin schon auf Sand gefahren auf denen man schwarze Stiche mit den Reifen ziehen konnte und ein paar hundert Meter weiter hätte man den Wagen im 4x2 hoffnungslos eingegraben.

Gruß Markus
890 Beiträge · seit 201614. Jan. 2017 · #22
Hi,
zum Thema Luft ablassen als vielgepriesenes Heilmittel......
Viele Leute gehen von ihrem Auto aus und sehen nicht, dass es auch noch etwas anderes gibt, Schade, wenn man dann immer hört, Ich fahre mit meinem Auto immer problemlos.....

Ok - das Ablassen der Luft bringt heute immer weniger Vorteile im Sand. Der Grund dafür ist, dass die Felgen immer größer werden und dadurch die Reifenquerschnitte weiter sinken. Moderne Reifen werden schon im Verhältnis zu früher mit einem relativ niedrigen Luftdruck gefahren. Vor ein paar Jahren waren bei Geländewagen noch 15 Zoll Felgen Standart - heute sind es schon 17 oder gar 18 Zoll Felgen. Die neuen Hilux werden glaube auch schon mit 17 Zoll ausgeliefert.
Bei dieser Räder Reifenkombination erreicht man beim Senken auf 1,6, bar so gut wie nichts, da der Reifenquerschnitt recht klein ist. Also die Höhe des Reifens immer kleiner wird, je größer die Felge ist. Dies bringt einen großen Vorteil in der Kurvenstabilität und dem Geradeauslauf aber nur Negeatives im Gelände.

Mein persönliches Beispiel: Ich fahre 17 Zoll Räder und muss im tiefen Sand schon auf die besagten 0.8 bar absenken, um überhaupt etwas mehr "Fläche" zu bekommen. (Normalluftdruck 2,3 bar voll beladen)
Mein vorheriges Fahrzeug hatte 15 Zoll Räder mit wesentlich mehr "Gummi" um die Felge und ein Luftdruck von 1,4 bar hat da schon eine wesentlich bessere Auflage gebracht.

Das soll jetzt aber nicht heißen, im Sand darauf zu verzichten den Luftdruck abzusenken....

Auch steigt die Gefahr, bei diesem niedrigen Luftdruck, dass man sich die Felge zerfährt und dann einen Platten hat. Weiterhin besteht durch den drückenden Reifen eine erhöhte Gefahr, sich eine Wurzel oder Ast in die "Beule" in der Flanke zu fahren. Dann steht man im Tiefsand mit einem Platten und muss noch Reifen wechseln..

@an den Fragesteller zur Allgemeingültigkeit der Aussagen hier. Ich rate dir, dich an die zwei Videos zu halten, wenn dir die Aussagen von den Leuten hier zu unterschiedlich sind. Wenn du dem seine Hinweise beachtest, bist du schon gut gewappnet und dir kann beim Erfahrung sammeln erst einmal nichts schlimmes passieren.
Denn wenn du im unbekannten Terrain die Fahrstufe Low wählst kann weniger schief gehen als im High.... Die Erfahrung bringt dann eine bessere Geländeeinschätzung und dann die Auswahl der richtegen Fahrstufe.

Den Hinweis vor einem Tiefsandfeld erst im High "probieren" und dann ggf in Low empfehle ich ausdrücklich nicht!
Andersrum wird ein Schuh draus.....
VG

PS: Mein Auto hat knapp 180 PS und hat 403 Nm und ich enutze immer im Tiefsand den Low Modus....
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2017
873 Beiträge · seit 201614. Jan. 2017 · #23
Jetzt ist genau das passiert, was ich befürchtet und erwartet hatte. Anscheinend gibt's keine "zu-95%-stimmt's-so-Antwort", sondern wieder nur mehrere sich oft widersprechende "kommt-drauf-an-Sonderfällen". Allein in den drei Postings nach meiner Frage habe ich erfahren
- ich soll Luft ablassen auf 1,2 bis 1,5
- höchstens 2,5 reicht
- Luft ablassen bringt heutzutage meist nichts

- ich soll 4 High nutzten, evtl. stehen bleiben und auf 4 Low wechseln
- bei Verdacht soll ich gleich in Low anfangen

- Sand ist nicht gleich Sand

- wie es mit einem Lancruiser geht
- wie es mit einem 4x4 Bus geht
- wie es in einem Wrangler geht

- es kommt auf die Reifengröße an

- ich soll aus den beiden Videos lernen (die weder einen Hilux beschreiben, noch eine weitgehend waagerechte Sandpiste wie im Sossusvlei thematisieren)

Danke für die Bemühungen.
Ich lerne vielleicht am Ende wirklich nur durch Ausprobieren (im kommenden Juli bin ich dort).
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
890 Beiträge · seit 201614. Jan. 2017 · #24
@yoda,

also konkret für dich und deinen Hilux ins Sossusvlei. Vor der Sandpiste am Parkplatz anhalten. Luft muss man bei meiner Empfehlung nicht unbedingt ablassen ,kann man aber,wenn man sich sicherer fühlt.
Wähle den 4 L (4x4 Antrieb mit Untersetzung) und wähle den 3. Gang. In diesem fährst du los und schaltest nicht bis du hinten bist.
Fahre so schnell, dass der Motor nicht untertourt und auch nicht übertourt. Das heißt der M otor soll nicht kurz vor dem Absterben laufen und auch nicht Heulen. Also ruhig und gemächlich und egal was der Tacho anzeigt. Die Drehzahl bzw. das "Motorgeräusch" gibt die Geschwindigkeit vor.
Hinten im Sossus versuchst du mal im 4 Gang (Low) loszufahren und du erkennst den Unterschied und kannst dann entscheiden, ob du im 3 oder 4. wieder vor fährst. Aber nie schneller als 40 km/h im Low!!!
VG

PS: Die Videos sind allgemeingültig und es wurde auch Strand gezeigt - der ist erfahrungsgemäß tiefsandig und auch eben, also ähnlich wie Sossusvlei.
Und ja es gibt unterschiedlichen Sand - sogar der gleiche Sand verhält sich unterschiedlich. Ist er nass oder hat er am frühen Morgen noch etwas Restfeuchte aus der Nacht oder ist er mittags staubtrocken und heiß.....
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2017
142 Beiträge · seit 201614. Jan. 2017 · #25
Yoda911 schrieb:

Ich lerne vielleicht am Ende wirklich nur durch Ausprobieren (im kommenden Juli bin ich dort).
Jetzt hast du es verstanden.
Übrigens: Es spielt grundsätzlich auch noch eine wesentliche Rolle, ob du am frühen Morgen oder in der größten Nachmittagshitze fährst, ob im Hochsommer oder in der kühleren Jahreszeit oder vielleicht nach Regenfall . . .

Und im Sossusvlei ist der Weg am frühen morgen rein ein anderer als der am Nachmittag zurück - auch wenn du die gleiche Strecke fährst.
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2017
1'715 Beiträge · seit 200614. Jan. 2017 · #26
@yoda
Zu diesem Thema kannst Du keine verbindliche Empfenlung erhalten.
Sand ist nicht einfach Sand, dazu kommt noch Temperatur und Feuchtigkeit. Es ist ähnlich wie mit Schnee.

Reifen und Fahrzeug sind auch sehr verschieden. Z.B. mit viel PS kann man sich schneller eingraben.

Die Erfahrung bringts und zwar im wahrsten sinn des Wortes, man muss viel Sand "erfahren" um ein Gespühr dafür zu bekommen.

Mit Can gehe ich einig: Bei resp. vor dem Tiefsand Low Gear und mit einer möglichst kostanten mittleren Tourenzahl durch fahren. Vorallem bei Diselmotoren nicht allzu niedertourig fahren, der stellt früher ab als ein Benziner.

Ansonsten nicht zu viel Gedanken machen und ausprobieren. Keine Angst im Sosussvlei ist noch keiner lange liegen geblieben, es hilft schon jemand 😉

Gruss
Emnauel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2017
2'391 Beiträge · seit 201614. Jan. 2017 · #28
Hallo Yoda,
wenn auch nicht ganz zum Thema, aber man kann auch einfach das Shuttle im Vlei nehmen und kann sich den ganzen Luftablass und wieder reinpumpen Kram sparen. WIr haben das im letzen Jahr so gemacht und da sich mehrer an dem Tag festgefahren haben und damit auch noch die Fahrspuren blockierten, haben wir das nicht bereut.

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Gast14. Jan. 2017 · #29
Guten Abend Yoda, deinen Frust kann ich gut verstehen, auch Kritik betr. Verwirrung und Widersprüche ist m. E angebracht….für Anfänger und Ungeübte stiftet einiges hier Gesagte nur Verwirrung. Angeblich soll ja so ein Forum hauptsächlich für die Anfänger hilfreich sein, davon kann ich persönlich hier nichts erkennen. Ich persönlich finde, dass du mit den Ratschlägen von Can, eingangs und zuletzt, Guido u.a., gut fahren wirst.
Folgendes wurde hier noch nicht erwähnt, aber schon oft zu diesem Thema in anderen Threads. Der 1. Gang in der Untersetzung ist
verboten, weil du dich damit leicht eingräbst und du auch leicht was abdrehst. Versuche nicht zu lenken, lass das Auto selber seine Spur finden, die Vorderräder sollen möglichst geradeaus stehen. Du kannst dich auch aus dem Seitenfenster lehnen und schauen ob und wie das funktioniert (die Häme der Experten darüber sollte dir egal sein, mir ist das schon lange wurscht). Oft wurden auch schon Fahrkurse vorab empfohlen, was natürlich optimal ist. Aber du kannst auch alles selber risikolos ausprobieren bevor es darauf ankommt. Dafür reiche 50 bis 100 Meter Sandpiste, und die wirst du sicherlich (in Nähe von Hilfe, für den Fall der Fälle 😗 ) finden, bevor du dort bist, wo es darauf ankommt. Dort fährst du mit 3 bar Reifendruck und H1 an und wirst rasch merken wie weit du kommst, dann versuchst du L2, besser L3 und merkst den Unterschied selber, dann reduzierst du den Reifendruck…….oder in anderer Reihenfolge…..schalte im Sand nach oben und merke den Widerstand.....probiere einfach einige der hier und anderswo geäußerten Expertenratschläge selber aus. Investiere dafür ein paar Stunden (und Schweiß, falls es nicht gleich klappt)….die sind aber gut investiert…… und ersparen später Stress.
Ich wünsch dir eine gute Reise,
Grüße
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2017
444 Beiträge · seit 201115. Jan. 2017 · #30
Hallo Yoda,
"Leser" hat recht, man muss (leider) Erfahrungen sammeln, und zwar durch "learning by doing". Dabei muss nicht unbedingt das Rad neu erfunden werden. Deswegen die vielen Tipps, die du an dieser Stelle bekommen hast. Die Selektion ist nun dir überlassen. Bei der Fahrt ins Sossusvlei ist dir bei Problemen Hilfe sicher. Dazu vielleicht noch der ganz kleine Hinweis: Sollte dein Fahrzeug "manuelle Naben" haben, dann nicht nur Allrad und Low Gear einlegen, sondern auch unbedingt die Naben von "free" auf "lock" drehen. Du wärst nicht der erste und wahrscheinlich auch nicht der letzte, der das z.B. bei der Fahrt ins Sossusvlei vergisst...
Gruß Wilfried
2'497 Beiträge · seit 201115. Jan. 2017 · #31
Wir waren zwei mal im Sossusvlei, ich allein würde sicher den Shuttle nehmen, weil es mit keinen Spass macht, meinem Mann und meinem Sohn hingegen sehr und die haben es beide mit Info vorher, nachdenken und PROBIEREN prima hinbekommen. Im Kaokovelt hingegen hatten wir nicht die Wahl eines Shuttles an schwierigen Stellen und da bewährt sich die Übung VORHER durchaus, auch für mich, weil ich im Notfall auch parat sein wollte. Also ist der Rat von Leser, zu probieren, wo es ungefährlich geht, genau richtig.

Übrigens, nach fünf Reisen nach Namibia und Botswana inclusive Kaokovelt und Caprivi als Selbstfahrer empfinde ich mich nicht mehr als absoluten Neuling, bin aber immer wieder froh über Ratschläge aus dem Forum, ich denke nicht, dass es besonders für Anfänger da ist, sondern für alle. Wir haben mit jeder Reise mehr Fragen als bei der ersten, weil wir uns da nur auf ausgetretenen Wegen bewegt haben und jetzt immer weiter in einsamere Gegenden "vordringen". So mancher Tip hier hat unsere Planungen deutlich verbessert.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
24 Beiträge · seit 201115. Jan. 2017 · #32
Hallo,
Jetzt auch noch meine Meinung 😉

Es gibt keine goldene Regel, welche Gang und welche Untersetzung. Dazu gibt es zu viele Einflussfaktoren (Feuchte des Sandes, wie tief, bergauf oder eben, welches Auto, wieviel Beladung usw.)

Das A und O ist der Schwung. Das allerwichtigste ist, die Kiste in Schwung zu halten, Bremsmanöver vermeiden, Gleichmäßig fahren. Lenkrad nicht zu festhalten, der Wagen muss den Fahrspuren folgen können und die sind nicht kerzengerade. Wenn man das Lenkrad stur festhält, muss man sich oft einen neuen Weg bahnen anstatt vorhandene Spuen zu nutzen.

Wenn Du drohst stecken zu bleiben - gleich aufgeben und zurücksetzen und einen neuen Versuch mit mehr Anlauf / Schwung starten. Ansonsten gräbt man sich mit Motorunterstützung ein und dann mit Handumterstützung aus....und Eingraben geht schnell und tief...

Luft raus ist sehr hilfreich. Tendenziell fahre ich im High Range. Wenn der Wagen läuft reicht das meist. Wie gesagt, Sand Fahren ist eine Frage des Schwungs und nicht der Kraft

Und ansonsten: keine Angst- da geht nichts kaputt und irgendwann bleibst Du sowieso mal stecken.

Ich bin damit ganz gut in CKGR, KTP, Magkadigadi, Kaoko usw. gefahren

Markus
352 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #33
Khaudum bin ich schonmal im 4x2 gefahren. Kommt aus Wetter drauf an und auf die Tageszeit.
Luftdruck natürlich dementsprechend abgesenkt. Ich hab halt keinen Turbo, sondern nen großvolumigen Diesel, der sich da fast im Standgas durcharbeitet. Die Turbos graben sich zu schnell ein......
352 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #34
Can schrieb:Hi,
Khaudum oder Guinjata Bay Camp z.B. im High Range? Dann seid ihr alles Überflieger mit Hyperautos......
Manche kommen im 4x4 nicht zum Soussusvlei hinter....aber dann im "High Range" is klar, dann ist es kein Wunder, dass es gleich die Tipps zum Ausbuddeln gibt...........Aber es soll auch jeder so fahren wie er denkt bzw. wie er es empfohlen bekommt. Meine Kupplumg ist es auch nicht.
Aber vielleicht ist meine Definition von Tiefsand eine andere - kann sein.
VG
890 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #35
Hi,
@TickTack,
da du ja meinen Text zitiert hast....es geht hier, wie ich breits erwähnt habe, um Fahrer, die keine "großvolumige" Autos haben und nicht so viel Erfahrung im Geländefahren haben und dazu auf einem Auto sitzen, was sie eigentlich nicht kennen.. Heutige Mietwagen sind fast durchweg Turbomotoren (ich habe selber einen) und vl. Fahrer, die das erste Mal im Gelände fahren. Da versuche ich doch Tipps zu geben, die für diese Gruppe hilfreich sind und wo die Fahrt auch ein gewisses Maß an Spaß und Sicherheit bringen soll. Oder hat dir dein Fahrlehrer Tips gegeben, wie du am besten mit 240 km/h über die Autobahn fährst, als du Fahranfänger warst - ich denke nicht.
Ich warte mal noch auf den Post, wo jemand schreibt - also ich...ich fliege ja eigentlich förmlich über Problemstellen und muss nicht mal runterschalten....
@msc
Thema Schwung, ist sicher richtig nur gibt es Passagen, wo man einfach nicht mit Schwung fahren kann es sei denn, die Kisten im Canopy kleben zeitweise am Dachhimmel....... Oder wie machst du das, wenn du z.B eine 4 Meter hohe und steile Flussböschung hinab in einen tiefsandiges Flussbett fährst? Von ober Schwung holen? IOder wie hälst du Schwung, wenn ein Elefant auf dem Weg steht? Oder sich dein Campingplatz mitten in den Dünen am Meer befindet und du dort aus dem Stand wegfahren musst und du dich zwischen den schmalen Campsites zum Hauptweg durchschlängeln musst? Ich meine, ich lerne auch immer gerne dazu, auch wenn ich seit 17 Jahren in Afrika rumgurke....
Also, nix für ungut
VG
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2017
352 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #36
Ich weiß jetzt nicht wo ich was mit Schwung oder 240 km/h geschrieben haben soll, aber ihr Deutschländer werdet nach 17 Jahren Afrikaerfahrung bestimmt wissen wie man was macht.
Ich habe nur geschrieben das man auch im 4x2 weit kommt, kommt halt aufs Auto an.
In einer namhaften südafrikanischen Off Road Zeitung steht auch das man mit nem Anhänger den Van Zyls Pass fahren kann. Das war dummerweise vor den Ferien was zur Folge hatte das man jetzt am Van Zyls Schlange steht, da jetzt alle sich den Van Zyls mit Trailer runterstürzen.
Ok, man bekommt jetzt gut gebrauchte Trailerteile unten, da dort jetzt genug Wracks rumstehen. 😄
890 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #37
@TickTack
ich hab das nochmal mit dem Schwung geändert - habe gedacht, dass man es aus dem Konsens herausliest.
Aber in einem geb ich dir recht, wir Deutschländer werdens nie begreifen...
Ich wünsche jedem immer eine unfallfreie Fahrt und Spaß beim Geländefahren. Und wenn mal etwas schief geht - das gehört dazu.
VG
1'042 Beiträge · seit 201615. Jan. 2017 · #38
Hallo,
Can schrieb:
Ich warte mal noch auf den Post, wo jemand schreibt - also ich...ich fliege ja eigentlich förmlich über Problemstellen und muss nicht mal runterschalten....
hast Du mich gerufen? 😉
In der Sturm und Drang Zeit hat man das tatsächlich so gemacht, denn mit genügend Schwung kommt man bekanntlich überall weiter. Die Nebenwirkungen in Form von blauen Flecken bis zum beinahe Genickbruch muss man eben ignorieren. Wenn alle Glasflaschen zu Bruch gegangen sind und eine Mischung aus Bier und Wein zum Vorschein kommt, dann war man schnell genug... 😄
Keine Angst, das Auto kann meist mehr vertragen als die Insassen... 😄
Can schrieb:
Oder wie machst du das, wenn du z.B eine 4 Meter hohe und steile Flussböschung hinab in einen tiefsandiges Flussbett fährst?
Schwung halten, Landung wir halt etwas hart... 🤪
Can schrieb:
Oder wie hälst du Schwung, wenn ein Elefant auf dem Weg steht?
Rechts oder links am Elefanten vorbei oder unten durch... nur niemals vom Gas gehen... 🤪
Can schrieb:
Oder sich dein Campingplatz mitten in den Dünen am Meer befindet und du dort aus dem Stand wegfahren musst und du dich zwischen den schmalen Campsites zum Hauptweg durchschlängeln musst?
Diesen Campingplatz unbedingt meiden oder in 4L im zweiten oder dritten Gang durch fahren und das mit dem Schwung einfach vergessen... 😉
Can schrieb:
Ich meine, ich lerne auch immer gerne dazu, auch wenn ich seit 17 Jahren in Afrika rumgurke....
Ich lerne auch immer gerne dazu und freue mich auf Namibia, im April ist es wieder so weit. Den Stress mit über 2,5 bar in den Reifen im Sossusvlei nach hinten zu fahren werde ich mir aber nicht mehr geben. Bei einem Miethilux kann von Niederquerschnittsreifen auch keine Rede sein, da hilft Druck ablassen ganz sicher. Da sind doch 15 oder 16 Zoll Felgen drauf und niemals 18 Zoll.

Gruß Markus
12 Beiträge · seit 201715. Jan. 2017 · #39
buma schrieb:"... ist die Sache mit den Gasflaschen. Da weiß ich bis heute nicht, wie man die Menge des Inhalts prüfen kann."


Hallo Marga,
Möglichkeit 1: wiegen. Wer mit dem Düsenjäger anreist, für den ist eine sog. Kofferwaage, die kaum mehr wiegt als ein Schokoriegel, ein durchaus nützliches Utensil. Das Leergewicht der Flasche ist meist eingestanzt. Aktuelles Gewicht -/- Leergewicht = verbleibende Füllung.
Möglichkeit 2: die Gasflasche ist unterhalb des Flüssiggaspegels kälter als oberhalb. Ueber Nacht kondensiert Luftfeuchtigkeit (so denn vorhanden) aussen auf der Flasche bis exakt zum aktuellen Füllstand.
Grüsse
Ulrich
352 Beiträge · seit 201616. Jan. 2017 · #40
Joah der Hiux hat in der Regel 15 Zöller drauf und die Mietwagen haben meistens einen Kompressor zum Luft auffüllen.
Also vor dem Sand auf ein bar runter mit dem Luftdruck und nach dem Sand wieder auffüllen. Dauert eine Bierlänge... 😄

Ich lerne auch immer gerne dazu und freue mich auf Namibia, im April ist es wieder so weit. Den Stress mit über 2,5 bar in den Reifen im Sossusvlei nach hinten zu fahren werde ich mir aber nicht mehr geben. Bei einem Miethilux kann von Niederquerschnittsreifen auch keine Rede sein, da hilft Druck ablassen ganz sicher. Da sind doch 15 oder 16 Zoll Felgen drauf und niemals 18 Zoll.

Gruß Markus