H.Badger1'822 Beiträge · seit 201602. Nov. 2016 · #23
Hallo Daniela,
wow - was für eine Ausbeute an der S100. Das ist wirklich ein ganz großer Safaritag, ich stimme Topobär absolut zu. Als wir die Strecke vor zwei Jahren gefahren sind, ist sie ihrem Ruf so überhaupt nicht gerecht geworden - aber das ist ja immer glücks- und tagesabhängig. Ich habe eure Sichtungen jedenfalls mit großer Freude "miterlebt" und gratuliere euch zu diesem außergewöhnlichen Kruger-Tag.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201202. Nov. 2016 · #24
Lieber Topobär und lieber H.Badger Es war wirklich ein absoluter Top-Safari-Tag. Der einzige Wermutstropfen waren die Trafficjams überall und das egoistische unbedachte Verhalten der Leute. 😈 Überall stehen Verhaltensregeln, aber es hält sich kein Mensch daran. 😠 Markus hat mit mir immer geschimpft, weil ich oft ausgewichen bin, und uns zum Teil so auch um die beste Position gebracht habe. 🙁 Trotz allem ziehe ich es vor, anständig zu sein.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201202. Nov. 2016 · #25
Samstag, 3. September 2016 - Lower Sabie - Mlilwane, Swaziland Am nächsten Morgen geht es wie immer früh los. Und was läuft uns über den Weg? Ein weiterer Dachs. Ein bisschen weiter begegnen uns zwei Breitmaulnashörner und später noch eins. Dazu ein Martial Eagle und weitere Vögel und tatsächlich noch ein Dachs, der allerdings ein bisschen ramponiert aussieht. Ihm fehlt auf dem Rücken ein Stück Haut und Fell. Scheinbar konnte er sich gerade noch losreissen. Drei Dachse in zwei Tagen, wir können es kaum glauben. Leider geht unsere Zeit im Krüger zu Ende.
Dachs Nr. 2
aufgeplusterter Lilac-breasted Roller
Martial Eagle
Wir fahren an der Crocodile Bridge aus dem Park raus und weiter Richtung Swaziland. Es gibt einige Baustellen, die zu Wartefristen führen, aber insgesamt nicht so schlimm. Unterwegs kommen wir an Zitrusplantagen vorbei, deren Blüten einen betörenden Duft verströmen. Der Grenzübertritt ist in ca. 15 – 20 Min. erledigt und schon sind wir in Swaziland. Die Landschaft gefällt uns sehr gut und wir kommen gut voran. Wir fahren bis zum Mlilwane GR, wo wir für zwei Nächte einen schönen Bungalow beziehen. Vor allem der Wandbehang hinter dem Bett hat es uns angetan, sodass wir uns am übernächsten Tag einen ähnlichen besorgten. Er macht sich sehr gut in unserem Schlafzimmer.
Handybild
Wir spazieren dann noch ein wenig Richtung Dam und finden einige Vögel in den kleinen Sumpfweihern. Unter anderem können wir Weaverbirds auf Brautschau beobachten. Die einen Nester sind schon fertig, andere beginnen erst oder ev. nochmals. Die Weibchen zerstören ja das Nest, wenn sie damit nicht zufrieden sind. Am Abend gehen wir ins Restaurant zum Buffet-Dinner.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201203. Nov. 2016 · #26
Sonntag, 4. September 2016, Mlilwane, Swaziland Am nächsten Morgen hängt Nebel über dem Tal, der sich aber mit der Sonne rasch auflöst. Wir fahren ein Stück mit dem Auto den Berg hoch und machen dann eine Wanderung. Die Landschaft ist eigentlich wunderschön, uns stört es jedoch ein wenig, dass ein grosser Teil der Vegetation nicht mehr Original ist. Insbesondere die Eukalyptuswälder finden wir störend. Trotzdem geniessen wir die Wanderung. Danach gehen wir zurück zum Camp für Mittagessen und Siesta, bevor wir einen kleinen Gamedrive machen, um die Roan Antilopen zu sehen, die in einem speziell umzäunten Gebiet sind, da es sich um ein Breeding Project handelt, und danach nochmals eine kleine Wanderung zum Dam und an dessen Ufer entlang. Diesmal kochen wir wieder selbst. Mlilwane gefällt uns vor allem wegen der Vögel und weil man rumlaufen kann. Einen Umweg würde ich dafür allerdings nicht machen. Als Zwischenstop zwischen Krüger und Kwazulu Natal ist es aber gut geeignet.
Schlafbaum für Sacred Ibis und White-breasted Cormorant
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201204. Nov. 2016 · #27
Montag, 5. September 2016 - Mlilwane, Swaziland - Ithala NP Am anderen Morgen fahren wir bei Swazi Candles und den angehängten Craft-Shops vorbei und kaufen einige Kerzen und Batiken. Die Qualität der angebotenen Dinge ist sehr gut, die Preise kein Schnäppchen aber meines Erachtens angemessen. Anschliessend fahren wir aus Swaziland raus. Unterwegs geraten wir in eine Polizeikontrolle und müssen eine Busse bezahlen (60 ZAR), weil irgendeine Bewilligung am Auto abgelaufen ist. 🙄 Diese Busse können wir dem Vermieter in Rechnung stellen. Die Polizisten sind sehr freundlich und bemüht, mir das Rückgeld auf 100 ZAR wieder in ZAR zu geben. Das ganze hat mehr Unterhaltungswert als Potenzial zum Ärgern. 😄 Diesmal dauert der Grenzübertritt nur fünf Minuten. Unser Tagesziel ist der Ithala NP. Wir erreichen ihn am frühen Nachmittag und checken für zwei Tage in unser schönes Bungalow ein. Beim Einräumen ist schon ein flinker Vervet Monkey in Stellung und erwischt beinahe unsere Ananas. 😈 Das Camp verfügt über einen elektrischen Elefantenzaun, da sich eine Gruppe Jungesellen immer wieder im Camp herumtrieb und Dinge zerstörte. Schlimmer noch die Gefahr für die Touristen und Mitarbeitenden. Am späteren Nachmittag machen wir noch einen Gamedrive, zuerst in den Hügeln, aber da sehen wir nicht besonders viel, da es auch hier sehr trocken ist. Die Piste ins Tal runter ist sehr rauh und ebenfalls nicht sehr ergiebig. Ich bin nur froh, dass uns bei der steilen Ab- oder Auffahrt keine Elefanten begegnen. Rückwärtsfahren wäre mühsam geworden. Im Camp machen wir uns noch ein wenig auf „Vogeljagd“. Es gibt einiges zu sehen, u.a. der schöne und lärmige Purple-crested Turaco und verschiedene Sunbirds.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201204. Nov. 2016 · #28
Dienstag, 6. September 2016 - Ithala NP Wir stehen sehr früh auf und trinken nur einen Tee und essen Rusks, denn wir haben einen Morning-Gamedrive gebucht. Mir sind die Strassen zu rauh und die Vegetation zu dicht, sodass dies die bessere Option scheint. Wir sind die einzigen Gäste. Zuerst sehen wir noch bei Dämmerlicht einen aggressiven Elefanten, der vor der Erstellung des Zauns immer wieder in Camp eingefallen war. Der Guide nennt ihn One-Tusk, weil er nur noch einen Stosszahn hat. Wir sind ziemlich weit weg von ihm, er kommt aber bald näher und bedroht uns. Scheinbar hat er schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht.
Schnell fahren wir weiter – ich wäre noch früher als der Guide gefahren. Wir sehen Giraffen, Kudus, Zebras und Gnus sowie einige Vögel.
Grey Heron
Nach dem Gamedrive gehen wir ins Restaurant frühstücken, da das Frühstück inbegriffen ist. Zur Abwechslung mal Omeletten etc. zu essen statt Müesli ist ganz angenehm. 😛 Anschliessend wollen wir noch eine kleine Wanderung vom Camp aus machen, aber nach 10 Minuten treffen wir auf Elefanten, sodass wir den Rückzug antreten müssen. 😐 Danach machen wir Siesta und suchen im Camp nach weiteren Vögeln. Ithala hat uns nicht so begeistert. Landschaftlich zwar hübsch, aber es war zu trocken und wir sahen kaum Tiere. Das Camp ist allerdings sehr schön und voller Vögel.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201205. Nov. 2016 · #29
Mittwoch, 7. September 2016 - Ithala NP - Mkuze NP Am Morgen fahren wir aus dem Park, machen bei den eindrücklichen Erosionsformen aber noch ein paar Bilder. Von Ithala geht es nach Mkuze, der ein Teil des iSimangaliso NP ist. Hier werden gerade alle Strassen saniert. Wir fahren zum Teil auf frischem Teer, glatt wie ein Kinderpopo 🤪 . Wir checken ein und buchen für den nächsten Morgen einen Walk im Fig Tree Forest. Am Nachmittag gehen wir auf Entdeckungstour. Wir sehen ein scheues Suni, allerdings geht es nicht lang, bis es im Gebüsch verschwindet. Für ein gescheites Foto reicht es nicht. An der Pfanne ist es erschüttend, die Hippos zu sehen, die im letzten feuchten Rest im Schlamm den Tag verbringen. Sie haben sichtlich Dichte-Stress. 🙁 Die WC am Picknickplatz sind geschlossen, da das wenige vorhandene Wasser ins Schlammloch geschwemmt wird, um die Hippos zu retten. An den beiden Hides, die wir besuchen, gibt es dann doch noch etwas zu sehen. Wir erfahren später, dass die Rhinos von Mkuze in den East- und Westshore Teil des iSimangaliso NP gebracht worden sind, um ihr Überleben zu sichern. Es gibt nämlich so gut wie kein Gras mehr. Es gibt auch kaum Wasservögel mangels Wasser und dafür wäre der Park ja berühmt.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201305. Nov. 2016 · #30
Hallo D und M, bei den Krokodilbildern musste ich doch tatsächlich 2 mal hinschauen 😉 , so schwer war das Krokodil vom Schlamm zu unterscheiden. Herzliche Grüße Beate
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201206. Nov. 2016 · #33
Donnerstag, 8. September 2016 - Mkuze Fig Tree Forest - St. Lucia Am frühen Morgen fahren wir mit dem Ranger los Richtung Fig Tree Forest. Ausser uns ist noch eine südafrikanische Frau in Shorts und Badelatschen dabei, die sich als Birderin ausgiebt, sowie ein Praktikant. Auf dem Hinweg sahen wir schon einige Vögel, suchen aber vergeblich nach einer Pel's Fishing Owl. Ich weiss auch nicht so recht, wo die noch fischen sollte angesichts des wenigen Wassers. Vom Parkplatz marschieren wir Richtung Wald, überqueren das trockene Flussbett über die schöne neue Hängebrücke und geniessen anschliessend die mystische Atmosphäre im Feigen Wald. Wir laufen kreuz und quer durch den Wald (sehr unangenehm für die Frau in ihrer inadäquaten Bekleidung, aber sie sollte es als Einheimische besser wissen). Es gibt viele Vögel zu sehen, allerdings viel mehr zu hören und die Sycamore Feigenbäume sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt und sehr eindrücklich. Diesen Walk kann ich nur empfehlen. Die schönen Landschaftsbilder findet ihr im Flickr siehe Signatur.
Green Wood-Hoopoe
African Fish-Eagle, juv.
Woodpecker, genauer kann ich's nicht bestimmen mit meinen Bildern
Trumpeter Hornbills, die sind wenigstens eindeutig
Zurück im Camp räumen wir unseren Bungalow und machen uns auf Richtung Parkausgang. Mkuze ist sicher wunderschön nach ergiebigen Niederschlägen, so trocken wie jetzt wirkte es etwas trostlos. Von Mkuze fahren wir nach St. Lucia, wo wir in der St. Lucia Lodge für zwei Nächte einchecken. Na ja, zwar gut gelegen aber sonst nicht so toll, dafür wirklich ein Schnäppchen, da schon lange vorher gebucht. Macht nichts, wir sind ohnehin immer unterwegs und brauchen die Unterkunft vorwiegend, um zu schlafen und zu duschen. Es hält uns nicht lange und wir machen nach einem leichten Mittagessen in einem Restaurant einen Spaziergang auf dem kurzen Igwalagwla Trail am Stadtrand von St. Lucia. Die Vegetation gefällt uns sehr gut und wir sehen ein paar Vögel, viele Schmetterlinge und einen Duiker, der schnell verschwindet. Es tut gut, die Beine etwas zu vertreten.
Fireball Lily (Scadoxus multiflorus)
Danach fahren wir in den Westshore-Teil des iSimangaliso. Welch ein Kontrast zu den trockenen Gebieten, die wir bis jetzt besucht haben. Hier ist alles üppig grün, genügend grünes Gras vorhanden und Wasser sowieso. Wir sehen Riedböcke, Gnus, einige Nashörner, leider mit abgesägten Hörnern, was wir hier zum ersten Mal erleben und riesige Kudu-Bullen – man merkt, dass es hier keine Löwen gibt – und Vögel, unter anderem Crested Guinea-fowls, die viel attraktiver sind als die Blue-helmeted Cousins. Wir retten noch einen Dungbeetle, der über die Strasse wackelt und verlassen den Park erst kurz vor Torschluss.
African Goshawk, beim Eingang zum iSimangaliso NP - war zuvor in eine Fensterscheibe geflogen
"aufgeplusterter" Nyala-Bock
Grund für die Aufregung
Southern banded Snake-Eagle
Crested Guineafowl
Wir gehen ins Ocean Basket und genehmigen uns eine riesige Seefoodplatter und einen kühlen Sauvignon Blanc.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201207. Nov. 2016 · #34
fotomatte schrieb:Hallo Daniela,
da sind euch wirklich beneidenswert schöne Bilder gelungen. Neben den vielen Vögeln haben es mir vor allem die Dachse angetan.
Vielen Dank für den Bericht, Matthias
Hallo Matthias Vielen Dank für die Blumen 😊 Die Dachse sowie die balzenden Strausse und die kopulierenden Hörnchen waren unsere Highlights. Deine Vogelbilder sind aber für mich ein grosses Vorbild - immer toll. Da kann ich noch viel lernen, auch im Bestimmen. Weiterhin viel Spass! Liebe Grüsse Daniela
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201207. Nov. 2016 · #35
Freitag, 9. September 2016 Heute geht es an die Eastshore des iSimangaliso. Wir fahren jeden möglichen Loop ab, besuchen jeden Aussichtspunkt und geniessen die schöne Landschaft mit den überwachsenen Dünen, der üppigen Flora und dem Meer. Leider ist das Wetter sehr kühl, bedeckt und windig. Am Strand von Cape Vidal spazieren wir nur fünf Minuten kurz auf und ab, dann vertreibt uns der starke Wind schon wieder. Am Picknickplatz essen wir etwas, beobachtet von einem Milan, der auf Beute hofft. Nix da, Tiere werden nicht gefüttert. 😉 🤩 🤪
Samango Monkey
Swift Tern
Yelow-billed Kite
Spotted Bush Snake
Wir fahren zurück, gehen noch einkaufen und tanken für die nächsten Tage und sind rechtzeitig für unsere Sundowner-Bootsfahrt beim Siyabonga-Jetty. Die Bootsführerin macht ihren Job sehr gut und freut sich, dass sie mit uns Kunden hat, die sich nicht nur für die Hippos und Crocs interessieren. Trotz garstigem Wetter geniessen wir die Tour sehr. Ausser den Hippos sehen wir einen schönen Waterbuck, einige Vögel, unter anderem einen Finfoot, der zu den begehrtesten Sichtungen unter Birdern gehört laut unserer Führerin sowie einen Hai resp. dessen Flosse. Der Kot der Hippos zieht viele Fische an und die Fische im Estuary bei Flut offenbar manchmal Haie. Irgendwie ein lustiger Anblick in einem Fluss. Auch hier gibt es nistende Weaverbirds, laut Führerin ca. zwei Wochen früher als sonst, was auf eine frühe und starke Regenzeit hindeuten könnte. Hoffen wir es für Südafrika.
Yellow Weaver
Yellow Weaver
African Fish-Eagle
Haifischflosse - "Beweisbild"
Waterbuck
African Finfoot
Yellow-billed Kite
Nach der Tour gehen wir wieder ins Restaurant essen.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201208. Nov. 2016 · #36
Ich habe grad noch 3 Hippobilder hinzugefügt zum letzten Eintrag - habe ich ganz vergessen vor lauter Finfoot und Hai... 😕
Samstag, 10. September 2016 In der Nacht gibt es in ganz St. Lucia einen Stromausfall, sodass auch unser Kühlschrank nicht mehr kühlt. Ausserdem regnet es. Wir stehen am Morgen mit Taschenlampenlicht im Dunkeln auf und beladen unser Auto. Wir wollen möglichst früh im Hluhluwe sein. Die Fahrt im Dunkeln und mit Regen ist sehr anstrengend und man muss höllisch aufpassen, weil überall schon Menschen zu Fuss und auf Velos unterwegs sind. Hippos, vor denen auf Schildern gewarnt wird, sehen wir keine. Wir sind kurz nach 6 Uhr am Gate und bringen die „Immigration“ hinter uns. Hier wollen sie den Pass sehen. Das soll gegen Wilderei helfen?!? Kaum in den Park eingefahren sehen wir schon die ersten Nashörner. Wir fahren in den Hluhluwe-Teil des Parks und nehmen einige Loops. In der ersten Stunde sehen wir etwa 15 Nashörner. Dazu diverse Vögel, Nyalas, Büffel, Diademmeerkatzen und weitere Nashörner. Leider ist das Licht wegen des regnerischen Wetters sehr trübe und wir fotografieren nicht so viel. Später wird es dann trocken und etwas heller. Der Regen ist ja super für die Natur, aber für Fotos nicht ideal. Das kühle Wetter hat aber den Vorteil, dass die Tiere über Mittag keine Siesta halten und wir den ganzen Tag etwas sehen.
Yellow-throated Longclaw
Nashörner Nr. 7 + 8
Yellow-fronted Canary
Burchell's Coucal
Hamerkop
so trocken sahen alle Flussbette aus
Samango Monkey
Trumpeter Hornbill
Crowned Hornbill
Fiscal Flycatcher
Pin-tailed Whydah
Am Mittag fahren wir ins Hilltop Camp, essen etwas und checken ein. Die Aussicht wäre sicher toll, wenn es nicht so trübe wäre. Wir gehen bald wieder auf die Pirsch und sind mit den Sichtungen dieses Tages zufrieden. Total haben wir 32 !! Nashörner gesehen einzeln und in Gruppen von 2, 3 oder 4 Tieren. Ausserdem viele schöne Vögel. 🙂
schöne Kontraste
Black-chested Snake-Eagle
Paradise Fly-Catcher female
...und male mit langem Schwanz 😗 (honi soit qui mal y pense 🤪 )
Malachite Sunbird Am Abend essen wir im Restaurant, da die Bungalows hier nicht Self-Catering sind. Das Buffet ist okay, aber nicht herausragend. Lustig ist der A-cappella-Gesang und der Tanz der Küchen-Crew. Ich habe anschliessend auch versucht, das Bein so hoch zu heben und gerade runterklatschen zu lassen. Es tat noch zwei Tage danach weh. 🙄 🤪 😗
Liebe Birder, bitte meldet mir, falls ich etwas falsch beschriftet habe - ich bin erst Anfängerin.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201209. Nov. 2016 · #37
Sonntag, 11. September 2016 Wir machen einen Morning-Gamedrive und kommen anschliessend ins Camp zurück zum Frühstück, das im Preis des Bungalows inbegriffen ist. Nach einem solchen Frühstück brauchen wir jeweils kein Mittagessen, sondern nur einen Snack. Das Wetter ist zum Glück besser und wir checken aus und fahren Richtung Imfolozi. Wir sehen – na was wohl? - Nashörner! 🙂 Büffel, Warzenschweine, Nyalas, Impalas und wieder einige schöne Vögel. Landschaftlich gefällt uns dieser Doppel-Park ausgesprochen gut. Wir checken in Mpila ein. Hier ist es viel ruhiger als im Hilltop und gefällt uns daher besser. Wir machen eine längere Pause auf unserer Veranda, bevor wir die Zeit ausnützen und im Imfoloziteil noch einige Loops abfahren.
Cattle Egret
Goliath Heron
Nashörner und Büffel
blühender Coral-Tree
Cape Glossy Starling
Crested Francolin
und noch mehr Nashörner
Im Camp wird vor den Camp-Hyänen gewarnt. Wir nehmen das nicht sehr ernst, da im Ithala vor Bushbabys gewarnt wurde und diese nicht dort dafür in Mkuze aufgetaucht sind. Das ist wie der Eland-Drive, an dem nie Elands anzutreffen sind, denken wir. Falsch gedacht. Wir sind am Braaien und gehen nur schnell rein, um die Beilagen und das Geschirr zu holen. Ich öffne die Türe und sehe eine Hyäne bei unserem Braai. Ich schreie irgendwas von Mistvieh, hau ab und sie gehorcht auf's Wort 🤩 🤪 😗 . Das Fleisch ist mit Alufolie abgedeckt, das es ziemlich windet. Wäre das nicht gewesen, wäre unser schönes niedergegartes Filet weggewesen. Später leuchten unsere Nachbarn rum, um die Hyänen zu sehen, diese sind aber wieder verschwunden. Die Nachbarn waren zur „Angriffszeit“ im Bungalow am Essen, nachdem sie zuvor ihr Fleisch kremiert hatten 🤢 🙄
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201210. Nov. 2016 · #38
Montag, 12. September 2016 - Umfolozi - Drakensberg Cathedral Peak Unser letzter Gamedrive dieser Reise steht bevor. Wir geniessen nochmals Landschaft, Flora und Fauna und fahren aus dem Park raus und über Durban bis in die Drakensberge, Cathedral Peak.
Eine ziemliche Strecke, aber das meiste ist Autobahn und wir kommen gut vorwärts. Wir treffen etwa um 14 Uhr ein und können unser schönes Bungalow beziehen. Didima ist wirklich sehr schön angelegt und in die Landschaft gebettet. Wir machen eine kleine Wanderung in die Rainbow Gorge. Da das Gras vor einiger Zeit brandgerodet worden war, ist jetzt alles grün und es blühen viele Frühlingsblumen. Markus ist im Element und fotografiert Blumen. Ich laufe alleine bis zum Ende des Weges, da ich dringend Bewegung brauche. Eine Schrecksekunde habe ich nur, als ein Baboon direkt oberhalb von mir in einem Baum einen lauten Alarmruf loslässt. Das tönt schon ziemlich, wenn man nicht gefasst ist und ganz allein im Wald. Wir sehen von Weitem auch noch Elands äsen am Fluss.
Dictyophorus spumans
voller Einsatz 😗 Markus' Blumenfotos findet ihr hier
rechts brangerodet, links noch nicht
am Endpunkt des Weges in der Rainbow Gorge
Auf dem Rückweg haben wir die Cathedral Peaks im Blick und sehen einen schönen Sonnenuntergang. 😎
Wir braaien, aber es ist nicht ganz ohne, da es anfängt stark zu winden und wetterleuchten und wir Angst haben, dass der Funkenwurf das Strohdach in Brand setzt. Wir löschen die Glut dann schleunigst nach dem Braaien. Wir schlafen trotz Gewitter wie die Murmeltiere in den bequemen Betten.
Daxiang5'048 Beiträge · seit 201411. Nov. 2016 · #39
Hallo Daniela,
bei deinem tollen Bericht und den super Fotos werden schöne Erinnerungen wach. Beim letzten Kapitel musste ich bei diesem Satz
Eine Schrecksekunde habe ich nur, als ein Baboon direkt oberhalb von mir in einem Baum einen lauten Alarmruf loslässt.
schmunzeln. Wir haben morgens auch die Wanderung zum Rainbow Gorge gemacht. Ich war am Blumen fotografieren, als ich plötzlich angefaucht wurde. Direkt neben dem Weg lag eine Puffotter. Da es noch recht kühl war, war sie zu träge um zu flüchten und warnte uns sehr eindringlich. Ich trat langsam ein paar Schritte zurück und schon verstummte das Fauchen. Silke und ich waren so erschrocken, dass es von der Schlange noch nicht einmal ein Foto gibt.
So, jetzt bin ich gespannt wie es in Eurem Bericht weiter geht und freue mich auf die Fortsetzung.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201211. Nov. 2016 · #40
Hallo Konni Vor einer Puffotter hätte ich mich sicher noch mehr erschreckt, obwohl ich Schlangen faszinierend finde. Ich kenne das aber auch, dass wir im aufregendsten Moment nicht ans Fotografieren denken. Mein Bruder hat letztes Jahr allerdings ein Foto des sich vor uns überschlagenen Wagens gemacht, bevor wir hingerannt sind, um die Insassen zu bergen. 😵 Ich komme erst morgen dazu, weiter zu schreiben. LG Daniela