Reisebericht

Wildlife und Wandern in Südafrika Ost - 2016

von D und M · begonnen 22. Okt. 2016 · 28 Teile

Teil 122. Okt. 2016
Liebe Fomis

Endlich komme ich dazu, einen Reisebericht zu starten. Wie immer habe ich viel von den Reiseberichten anderer Fomis profitiert und sage schon mal danke für eure Mühe.
Unser diesjährige Reise ging in den Osten Südafrikas. Wir wollten uns mal einen Überblick verschaffen, um zu schauen, wo es uns gefällt. Wir kommen sicher mal wieder in die Gegend und wissen nun, wo es uns gefällt, wo wir länger bleiben möchten und was wir nächstes Mal auslassen.

Eckdaten:
  • 19. August bis 17. September 2016,
  • alles selbst gebucht
  • Flug Zürich - Johanesburg mit Swiss
  • Automiete: SUV (Ford Ecosport) bei Europcar
  • Unterkünfte: Self-catering Unterkünfte (mit 1 Ausnahme)
  • Wir möchten ja eigentlich Camping, aber auf dieser Reise waren wir oft in den SA-NAtionalparks und dort sind uns die Campsites zu eng. Da ziehen wir die Bungalows vor.

    Route:
    Flug Zürich - Johanesburg
    Marakele NP 2 N
    Lindani NR (Waterberg) 1 N
    Leshiba Wilderness 3 N
    Krüger NP: Punda Maria 1 N
    Krüger NP: Shingwedzi 1 N
    Krüger NP: Letaba 2 N
    Forever Resort Blyde River Canyon 2 N
    Krüger NP: Satara NP: 1 N
    Krüger NP: Lower Sabie 1 N
    Swaziland: Mlilwane GS 2 N
    Ithala NP: 2 N
    uMkuzhe NP: 1 N
    Santa Lucia: 2 N
    Hluhluwe-Imfolozi GR: Hilltop Camp 1 N
    Hluhluwe-Imfolozi GR: Mpila Camp 1 N
    Drakensberg Cathedral Peak Didima 2 N
    Drakensberg Royal Natal NP 3 N
    Johanesburg - Flug Zürich

    So nun geht es los:
    Freitag, 19. August 2016
    Nach einem Arbeitstag und nach Nachtessen und Aufräumen zuhause fahren wir mit dem Tram zum Flughafen, checken ein und fliegen pünktlich ab nach Johanesburg. Das Flugzeug der Swiss ist zu ca. 85% gefüllt. Es wird also nichts mit ausgestrecktem Schlafen auf den Mittelsitzen. Direkt nach dem Steigflug schlafen wir mit Hilfe einer Tablette schnell ein, ohne etwas vom Essen oder Unterhaltungsprogramm mitzubekommen.

    Der nächste Tag im folgt sofort

    Liebe Grüsse
    Daniela
    Teil 222. Okt. 2016
    Bevor ich's vergesse. Die besten Bilder vom "Hoffotografen" Markus findet ihr hier: Südafrika 2016

    Den Bericht illustriere ich mit meinen Bildern.

    Samstag, 20. August 2016
    Wir landen pünktlich und die Immigration-Formalitäten gehen verhältnismässig schnell über die Bühne. Sogar das Gepäck kommt ziemlich schnell. Wir ziehen Geld am ATM und holen unseren Mietwagen, einen Ford Eco, Mittelklasse-SUV. Dann fahren wir los Richtung Norden über Bela-Bela nach Thamanzib, wo wir einen Grosseinkauf tätigen und dann weiterfahren in den Marakele NP. Wir sehen zwar erste Tiere, haben aber keine Zeit zu fotografieren, da wir noch bei gutem Licht im Tlopi-Camp ankommen wollen. Wir beziehen unser Zelt am Tlopi Dam und geniessen den ersten Sundowner und das erste Braai auf der Terrasse mit afrikanischer Geräuschkulisse.

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    Sonntag, 21. August 2016
    Der Schlaf war etwas unruhig, da die Zeltwände wegen des Windes ziemlich laut waren. Trotzdem stehen wir früh auf, frühstücken und machen uns auf zum ersten Drive. Der Marakele NP ist Brutplatz für die geschützten Cape Vultures und wir wollen sehen, ob wir die Vögel zu sehen kriegen. In den Felswänden sehen wir einige Spuren der Nester. Zuerst entdecken wir aber eine Klipspringer-Familie, die im Morgenlicht posiert. Beim Aussichtspunkt hat es vor allem viele kleine vorwitzige Vögel. Geier sehen wir leider nur von weitem.

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    Wir verbringen über Mittag einige Zeit auf unserer Aussichtsplattform und hoffen auf viele Tiere, die zum Trinken kommen. Die Elefanten lassen sich leider nicht blicken. Wir sehen dafür Terrapins (Wasserschildkröten) und einen Water Monitor (Waran) auf einem toten Ast unter unserer Terrasse.

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    Terrapins und Water Monitor

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    White-fronted Bee-Eater

    Am Nachmittag machen wir einen Gamedrive im nördlichen Teil des Parks. Die erhofften Rhinos sehen wir aber nicht, dafür Giraffen und diverse Antilopen.

    So, nun sind wir in Afrika angekommen.
    Liebe Grüsse
    Daniela
    Teil 323. Okt. 2016
    Montag, 22. August 2016
    Wir frühstücken und packen zusammen und machen einen weiteren Gamedrive. Nicht weit von unserem Camp sehen wir dann 5 Rhinos. Allerdings sind sie zu schnell im Gebüsch verschwunden bevor wir sie fotografieren können. Ausserdem sehen wir noch einen balzenden Straussen-Mann, der einen regelrechten Tanz aufführt vor seiner Angebeteten. Diese gibt sich nicht sonderlich interessiert, aber auch nicht völlig abweisend. Wie oft auch bei den Menschen zu beobachten 😉 😁
    Marakele ist landschaftlich sehr schön und wegen der wenigen Besucher relaxt. Die grossen Sichtungen blieben jedoch aus.

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    Kurz vor 11 Uhr verlassen wir den Park und fahren durch die Waterberg zu unserer nächsten Zwischenübernachtung in Lindani, da uns der Weg von Marakele bis Leshiba für einen Tag zu weit schien. Dummerweise nehmen wir die Schotterpiste, da diese Route um einiges kürzer ist als die Teerstrasse. Die Piste erweist sich v.a. in den steilen Bereichen als absolut katastrophal und wir sind froh als wir Lindani und das schöne Maroela Cottage erreichen. Diese Unterkunft haben wir gewählt, weil es diverse Wanderwege gibt und wir nach der langen Reise und dem Gamedriven in Marakele Bewegung brauchen. Die gewählte Mountain Route führt über einen Höhenzug, teils offen, aber oft im Wald. Wir laufen ziemlich stramm etwa 3.5 Stunden, sehen von Weitem Elands und Zebras, können aber leider keine guten Fotos der mit grünen und gelben Flechten überzogenen roten Felsen machen, da immer zuviele Bäume davor sind. Die Tiere sind relativ scheu, da sie für den Eigengebrauch und den Farmstall auch gejagt werden.


    Dienstag, 23. August 2016
    Am nächsten Morgen machen wir noch eine hübsche kleine Wanderung einem Bach entlang (Kloof Hiking Trail), kaufen im Farmstall Biltong und Fleisch und fahren dann weiter Richtung Norden.

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    Die Fahrt durch die Waterberge und vor allem die steile Abfahrt bietet grandiose Ausblicke auf farbige Felswände und -formationen. Am schönsten wäre es wohl, am Abend hier durchzufahren.
    Wir müssen noch ein Permit bei Europcar holen, damit wir unseren Mietwagen nach Swaziland mitnehmen können. Dummerweise habe ich bei der Wagenübernahme nicht mehr daran gedacht, obwohl ich im Vorfeld unseren Bedarf angemeldet hatte. Am Flughafen von Polokwane kriegen wir den Wisch, für den sich nachher niemand interessierte. Wir fahren weiter auf der N1 nach Makhado (Louis Trichardt), wo wir einkaufen für die nächsten drei Nächte auf Leshiba. Die Zufahrt nach Leshiba ist mit unserem SUV grenzwertig. Die Schotterpiste ist so steil, dass wir mehrmals spulen. 🤢 Mit Schwung schaffen wir aber die Auffahrt gut. 🤩 Das tierische Empfangskommittee sind zwei Rhinos, Mutter und Kalb. Vom menschlichen Empfangskommittee werden sehr herzlich begrüsst und zu unserem genialen Luxury-Bungalow geführt. Die Bilder im Internet waren schon toll, die Realität ist es ebenso. Einzig das Wetter liess sehr zu wünschen übrig, windig, bedeckt und kalt. Wir richten uns ein und braten unser Wildebeest-Filet. Das Bett ist himmlisch weich und kuschelig, das beste der ganzen Reise und so schlafen wir super.

    Liebe Grüsse
    Daniela
    Teil 423. Okt. 2016
    Mittwoch, 24. August 2016
    Am Morgen beim Teewasser Kochen können wir auf der Ebene unterhalb der Lodge Giraffen vorbeilaufen sehen. Es hat noch etwas Nebel und Wolken, wir machen uns aber dennoch auf, zu Fuss die Umgebung zu erkunden. Die Wanderwege sind zum Teil nicht sehr gut markiert und der Verlauf korrespondiert nicht mit der Handzeichnung der Karte, aber letztlich kann man nicht wirklich verloren gehen. Wir sehen einige Tiere, aber auch hier ist die Fluchtdistanz bei Fussgängern relativ hoch. Wir sind am Mittag zurück und geniessen unsere schöne Terrasse und fotografieren noch etwas die Kunstwerke der Lodge.

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    Am Nachmittag machen wir einen Gamedrive, der uns nahe an vier der sechs Nashörner bringt. Der Drive ist nicht spektakulär, aber der Guide berichtet über die Entwicklung der Region und seines Stammes, der Venda, aber auch von ganz Südafrika, was recht interessant ist.


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    Liebe Grüsse
    Daniela
    Teil 524. Okt. 2016
    Donnerstag, 25. August 2016
    Wir machen eine weitere Wanderung, allerdings nicht die geplante, weil wir mehrmals falsch laufen und den Weg einfach nicht finden, auch nach mehrmaligem Kreisen um die letzte Markierung. Wir sind an Schweizer Topo-Landkarten gewöhnt. Wenn schon die Karte nicht gut ist, sollten wenigstens die Markierungen deutlich sein, hier weit gefehlt. 😈 Vielleicht wollen sie die geführten Wanderungen so promoten. Egal, es ist trotzdem sehr schön in dieser Landschaft rumzulaufen. 😎

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    Auf dem Kudu-Trail

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    Die Impalas haben eine grössere Fluchtdistanz, wenn man zu Fuss ist

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    blühender Coral Tree

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    Den Mittag und Nachmittag verbringen wir bei unserer tollen Unterkunft und machen am späten Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang auf der Strasse, um die Rhinos nochmals zu beobachten. Dies ist einfach, da sie wegen der grossen Dürre gefüttert werden müssen und uns daher auch nicht beachten, 😗 als wir vorsichtig etwas näher kommen.

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    Ein letzter schöner Abend in unserer Luxus-Unterkunft geniessen wir wiederum mit Wildfleisch und leckerem Rotwein.
    Teil 625. Okt. 2016
    So, jetzt geht es endlich in den Krüger NP, wobei wir die Gegend sehr genossen haben und die Wanderungen in der tollen Landschaft. Im Nationalpark fehlt uns immer ein wenig die Bewegung.

    Freitag, 26. August 2016
    Nach dem Abschied und der ruppigen Abfahrt an den Fuss der Soutansberge kaufen wir in Luis Trichardt nochmals ein und fahren dann weiter zum Punda Maria Gate des Krüger NP. Die Strasse führt durch Venda Dörfer aber auch durch Plantagen. Am Mittag sind wir am Gate und 20 Min. Später im Punda Maria Camp. Dort beziehen wir unser Safari-Zelt, essen etwas und machen uns dann auf den Weg zu einem Nachmittags-Gamedrive. Am Klopperfontein Dam sehen wir die ersten Elefanten dieser Reise am Plantschen und Trinken.

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    Zeit, wieder mal das Rückwärtsfahren zu üben 😗

    Ausserdem sehen wir auf dem Drive die „üblichen Verdächtigen“: Zebras, Wildebeests, Büffel, Kudus, die allgegenwärtigen Impalas und auch ein paar Vögel. Die Nyalas sehen wir zum ersten Mal. Vor allem die Böcke sind sehr schön. Später sehen wir dann auch mehrmals, wie sich diese verhalten, wenn ein weiterer Bock dazu kommt. Der dominante Bock stellt seine weissen Mähnenhaare und seinen buschigen Schwanz auf und stolziert so herum und versichert sich, dass der andere Bock keine Dominanz-Absichten hat. Wenn zwei dominante Böcke aufeinander treffen würden, käme es wohl zum Kampf um eine empfängnisbereite Ricke. 🤩


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    Das Safarizelt in Punda Maria gefällt uns sehr gut und wir lassen auf der Terrasse den ersten Abend im Krüger ausklingen.
    Liebe Grüsse
    Daniela
    Teil 726. Okt. 2016
    Samstag, 27. August 2016 - Punda Maria über Pafuri nach Shingwedzi
    Wir packen sehr früh zusammen und verlassen das Camp ohne Frühstück, allerdings mit Tee und Rusks „bewaffnet“. Am Klopperfontein Dam schauen wir dann, was so kommt und frühstücken nebenbei. Der Hamerkop macht dies ebenso. Er fängt einen Frosch und verschlingt ihn nach einigen komplizierten Manövern, wohl noch lebendig.

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    Wir fahren weiter zum nördlichen Ende des Krüger NP und dort zur Picknickstelle Pafuri. Der Galeriewald ist phantastisch und man kann Tiere beobachten, die zum Trinken an den Fluss kommen, aber auch Vögel im Riverine Forest.

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    Wir fahren noch zum Crooks Corner, wo der Limpopo und der Luvuvhu zusammenfliessen. Der Limpopo ist allerdings trocken und nur der Luvuvhu bringt noch etwas Wasser ins Flussbett. Der nördliche Teil des Parks besticht vor allem durch seine schöne Landschaft mit den riesigen Baobabs und den Felskoppies. Nach dem Abstecher in den Norden fahren wir ins Shinwedzi Camp, das ebenfalls am Fluss liegt. Alle Flüsse sind allerdings grösstenteil trocken und nur einzelne Pools bleiben übrig, wo Hippos und Crocs sich aufhalten und die übrigen Tiere trinken können. Nach dem Einchecken und Ausräumen machen wir einen weiteren Gamedrive. Wir fahren entlang dem Fluss im Galeriewald und dem Staugebiet Kanniedoed entlang. Bald entdecken wir diverse Vögel, z.B. Spechte, Spoonbills, Störche, Reiher und weitere Wasservögel. Ausserdem Elefanten, Nyalas und Impalas. Zurück im Camp machen wir es uns gemütlich und geniessen einen Sundowner und ein leckeres Braai mit Rotwein.

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    Great Egret

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    Brown Snake-Eagle

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    Whithe-crowned Lapwing (Plover)

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    Bennett's Woodpecker
    Teil 829. Okt. 2016
    und weiter geht's

    Sonntag, 28. August 2016 - Shingwedzi - Letaba

    Am Morgen geht es weiter Richtung Süden, wieder entlang dem Shingwedzi-Rivre und wir sehen zuerst Vervet Monkeys und Bateleurs bei der Morgentoilette. Die Äffchen sind in den Camps ja eine Pest, aber in freier Wildbahn finde ich sie süss und oft lustig.

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    Im Niawutsi Hide werden wir Zeugen, wie ein African Darter einen riesigen Fisch verschlingt. Dummerweise habe ich die Kamera auf „Landschaft“ eingestellt und verpasse daher die besten Momente der Morgenmahlzeit.

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    Am Grootvlei treffen wir im richtigen Moment ein. Elefanten baden und trinken, eine riesige Büffelherde trinkt und ruht am Wasserloch. Zebras, Gnus, Impalas und Hartebeests trinken ebenfalls und ein riesiger Schwarm Red-billed Quelea fliegt über die ganze Szenerie als Tüpfelchen auf dem i. Wir geniessen das Schauspiel geraume Zeit, bevor wir weiterfahren.

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    Kurz vor Letaba im trockenen Flussbett dann eine schaurige Szene: Eine Hyäne und ca. 30 Geier verschiedener Spezies sowie ein Marabu machen sich über ein Hippo-Kadaver her. Wobei zuerst gar nicht erkennbar ist, um welches Tier es sich handelte, so dicht sind die Geier an der willkommenen Mahlzeit. Es riecht ziemlich streng, das arme Hippo ist nicht erst seit 5 Minuten tot. 🤢

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    Nach dem Einchecken in Letaba, hier in den grösseren Camps strikt erst um 14 Uhr 😠 , beziehen wir unseren Bungalow, diesmal für 2 Nächte. Das Empfangskommittee ist ein Nyala, das sich auf dem Beton vor unserer Hütte im Schatten kühlt. Es lässt sich durch unser Auftauchen nicht aus der Ruhe bringen. Bald machen wir uns wieder zum Abend-Gamedrive auf. Das Hippo-Mahl hat noch Zuwachs durch ein Krokodil bekommen, das mindestens 100 m vom nächsten Wassertümpel bis zum Kadaver gelaufen ist, um etwas abzubekommen. 🤢 🙄

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    Am Engelhardt Hide sehen wir noch ein Klipspringer-Paar, diverse Vögel und weitere Terrapins. Ansonsten Giraffen, Waterbucks und immer wieder Elefanten. In diesen Galeriewäldern hat es oft Elefanten, die vom Trinken und Baden kommen oder dahin gehen und unterwegs noch ein wenig an den Bäumen snacken. Mehrmals müssen wir so einige Zeit warten, bis wir durchfahren können. Einmal war uns sogar der Weg abgeschnitten, wir konnten weder vor noch zurück und ich fand's dann doch etwas ungemütlich, zumal jegliche unserer Bewegungen zu Unruhe bei den Müttern führte. Wir sehen dann noch zwei Giraffen beim Kampf, allerdings sind wir nicht sicher, wie ernst es ihnen ist. Es sieht eher nach Gerangel aus. Kurz vor dem Camp sahen wir dann eine ganze Gang von Tüpfelhyänen im Flussbett. 🤪

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    Teil 930. Okt. 2016
    Montag, 29. August 2016 - Letaba - Olifants - Letaba
    Am nächsten Morgen sehen wir vor allem Vögel, unter anderem einen Wooly-necked Stork. So ein flauschiger Schal wäre im Winter schon was 🤪 . Ausserdem treffen wir zwei Hörnchen, die den Frühling spüren und unter lautem Gequietsche minutenlang! kopulieren. 🤩 😊 😗

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    Später erspähen wir einen scheuen Sharpe's Grysbock. Es ist unser erster.

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    Wir fahren zum Olifants Lookout und geniessen die tolle Aussicht, bevor wir ins Olifants Camp fahren, wo wir ebenfalls schauen, was sich im Flussbett so tummelte. Die Aussicht ist schon sehr schön, allerdings sind die Tiere sehr weit weg und eigentlich ausser Foto-Distanz.

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    Zurück in Letaba machen wir Siesta und laufen ein bisschen im Camp rum, bevor wir am Abend nochmals Richtung Olifants fahren. Das Licht ist nun für einige Fotos viel besser. Spektakuläre Sichtungen gibt es keine mehr.

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    Teil 1030. Okt. 2016
    Dienstag, 30. August 2016 - Letaba - Blyde River Canyon
    Am nächsten Morgen sind die ersten Tiere, die wir auf unserem Early-morning-drive sehen die Tüpfelhyänen, die an den spärlichen Resten des Hippos rumnagen. Ausser Knochen und Haut ist nun kaum noch etwas übrig. Sonst sehen wir noch ein paar Vögel und ein Hippo auf dem Weg zurück zum Fluss, bevor wir zurück ins Camp fahren, frühstücken und auschecken.

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    Grey Heron

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    Juvenile Martial Eagle

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    Wahlberg's Eagle

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    Fork-tailed Drongo: Die Schwanzfedern fangen grad an zu wachsen vor der Balz.

    Wir fahren Richtung Phalaborwa Gate, da wir zwei Tage Pause vom Gamedriven brauchen.

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    Beim Sable Dam und -Hide gibt es dann aber nochmals grosses Kino. Eine Elefantenherde nach der anderen kommt zum Wasser, um zu tringen, sich zu suhlen und zu plantschen. Büffel, Warzenschweine, Zebras und Giraffen sowie einige Vögel vervollständigten die Menagerie.

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    die haben's eilig

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    Giraffe mit vielen Oxpeckern

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    fliegender Marabu - sieht von Weitem gar nicht schlecht aus 😉

    Mir gelingt auch noch ein super Portrait eines Yellow-billed Hornbills.
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    Nachdem wir uns losreissen können, fahren wir aus dem Park raus und Richtung Blyde River Canyon. Wir erreichen das Forever Blyde River Resort am frühen Nachmittag und beziehen unseren Bungalow. Es hält uns aber nicht lange dort. Wir laufen zum oberen Three Rondavels Aussichtspunkt. Dort machen 4 Italiener Selfies und Fotos, bei denen immer einer am Abgrund steht und uns somit im Weg -- oooohhm 😠 🙄 .

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    Blick vom Upper View point

    Zurück beim Bungalow nehmen wir das Auto zum unteren Aussichtspunkt. Der gibt nicht so viel her und so gehen wir auf die Lounge-Terrasse des Restaurants, wo wir zum Sundowner ein erfrischendes Bier trinken und das WiFi benützen, um schnell ein paar What's App-Nachrichten nach Hause zu schicken. Nach einer Pause im Bungalow laufen wir dann zum Restaurant runter und essen vom Buffet. Das Essen ist okay und zur Abwechslung mal nicht zu kochen ist erholsam.

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    Blick von unterhalb des Lower View points

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    Blick von der Loungeterrasse des Restaurants
    Teil 1131. Okt. 2016
    Mittwoch, 31. August 2016 - Blyde River Canyon
    Am nächsten Morgen geht's früh los. Wir absolvieren den Leopard Trail im Reserve und hängen auch noch gleich den Guinea-fowl und Tufa Trail an. Im ganzen sind wir mit vielen Fotostops ca. 4.5 Std. unterwegs. Am Morgen liegen die 3 Rondavels im Gegenlicht. Es entstehen aber dennoch schöne Bilder. Insbesondere der Tufa Trail gefällt uns sehr gut.

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    Wir essen kurz etwas und machen uns dann auf den Weg zu den Sehenswürdigkeiten der Panorame Route. Am besten gefallen uns die Bourke's Potholes. Überall sind riesiege Schülergruppen in Busssen unterwegs. Zum Glück müssen wir diese Meute von Kindern nicht hüten... Leider ist die Sicht sehr diesig und zum Teil auch rauchig wegen eines Buschfeuers, wir geniessen die Attraktionen trotzdem.

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    Wir haben dann noch die Idee, die 3 Rondavels nochmals im schönen Abendlicht von weiter unten als dem unteren Viewpoint zu fotografieren. Das Unterfangen endet in einem Dauerlauf bis zum gewünschten Aussichtspunkt, um das schöne Licht noch zu erwischen und einem Nachtmarsch, da es sehr schnell dunkel wird und wir die Distanz unterschätzt haben. Zum Glück haben wir aber eine Taschenlampe dabei, obwohl wir sie dann doch nicht einschalten. Wir können nun mit Fug und Recht behaupten, dass wir jeden Meter der Wanderwege des Resorts in einem Tag abgelaufen sind. Wir kochen diesmal selbst, für einmal im Haus statt Braai, weil es doch recht frisch ist in der Höhe und der Vorplatz vor dem Bungalow auch nicht der Renner ist. Der Herd funktioniert allerdings nicht richtig, sodass wir die Spaghetti schliesslich in der Mikrowelle kochen. 🤢 😈 😎 🤪

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    Bild im letzten Moment...

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    Teil 1201. Nov. 2016
    Donnerstag, 1. September 2016 - Blyde River Canyon - Satara
    Am Morgen früh geht es wieder zurück Richtung Krüger. Bereits um ca. 9 Uhr checken wir beim Orpen Gate ein und fahren Richtung Satara. An diesem Tag sahen wir rund um Satara nichts allzu Aufregendes, die Gegend gefällt uns jedoch und im Camp haben wir einen schönen Bungalow an der Peripherie.

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    Purple Roller

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    Elefanten-Suchbild

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    Pavian am Trinken

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    Burchell's Starling

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    Steenbok
    Teil 1301. Nov. 2016
    Freitag, 2. September 2016 - Satara - Lower Sabie
    Am nächsten Morgen geht's bei Türöffnung zur berühmten S100 und diese wird ihrem Ruf gerecht und bringt uns tatsächlich auch gute Sichtungen. Zuerst treffen wir zwei Mähnenlöwen, die an einem toten Hippo rumkauen. Auch dieses riecht nicht mehr tau-frisch. Scheinbar fressen Löwen auch Aas, wenn es grad so auf dem Präsentierteller liegt. Leider gibt es ein paar weitere Autos und diese parken zum Teil sehr egoistisch, sodass wir nicht wirklich gute Sicht haben. Die Löwen entfernen sich dann und alle Autos folgen ihnen, ein riesiges Heckmeck mit Staub und Gedrängel.

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    Uns wird das schnell zuviel und wir fahren weiter. So kommen wir in Poleposition zur Leoparden-Sichtung. Dieser liegt schön in der Sonne am gegenüberliegenden Flussufer. Auch dort wird es bald hektisch mit dem Verkehr und wir fahren weiter, zumal der Leopard keine Anstalten macht, sich mehr zu bewegen als einmal zu wenden.

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    Diesmal treffen wir als erste einen Honigdachs, für einmal sehr nahe. Darüber freuen wir uns fast mehr als über die Katzen. Er ist eigentlich auch lustiger zu beobachten, wie er überall nach Fressbarem herumstöbert.

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    Als nächstes sehen wir zwei Löwinnen in der Sonne liegen. Auf dem Rückweg haben sich mittlerweile die Geier über das Hippo-Kadaver her gemacht.

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    White-headed Vulture

    Wir fahren nun Richtung Süden auf der H1-3. In der Nähe des südlichsten Baobabs im Krüger NP sahen wir dann ein ganzes Rudel Löwen, das sich aber für den Tag im Gebüsch verkriecht. Auch hier wieder ein Traffic-jam erster Güte. Nach dieser tollen Ausbeute fahren wir dann relativ zügig bis Lower Sabie, wo wir essen und einchecken. Am Nachmittag gab's dann einen Loop S 29, S 30, H4-1. Dabei sehen wir Rhinos (schlafend, die Langweiler), die üblichen Verdächtigen, einen Elefanten am Fluss, der Giraffen verjagt, warum auch immer, der Schlingel 😉 - und schliesslich zwei Löwinnen mit zwei süssen kleinen Cubs. 😘 Jemand fährt in dem Moment weg, als wir ankommen und wir können wirklich ganz nah ranfahren. Diesmal sind auch wir egoistisch und machen zuerst unsere Fotos, bevor wir wieder Platz machen. Wir sind so nahe, dass meine 100 – 400mm Linse fast zu gross ist. Die Mutter und Tante kühlen sich in der Betonleitung am Strassenrand und die kleinen knuffen etwas rum, wirklich zuckersüss. 🙂 Als die grossen aufstehen, schliessen wir aber schnell die Fenster und fahren auch weiter. 🙄

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    kraul' mich 🤪

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    Beim Sunset Dam sehen wir dann noch einen Reiher, der auf einem Hippo Wassertaxi fährt, sieht sehr lustig aus. Unsere letzte Nacht im Krüger machen wir wieder ein Braai und trinken leckeren Wein dazu.

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    Teil 1402. Nov. 2016
    Samstag, 3. September 2016 - Lower Sabie - Mlilwane, Swaziland
    Am nächsten Morgen geht es wie immer früh los. Und was läuft uns über den Weg? Ein weiterer Dachs. Ein bisschen weiter begegnen uns zwei Breitmaulnashörner und später noch eins. Dazu ein Martial Eagle und weitere Vögel und tatsächlich noch ein Dachs, der allerdings ein bisschen ramponiert aussieht. Ihm fehlt auf dem Rücken ein Stück Haut und Fell. Scheinbar konnte er sich gerade noch losreissen. Drei Dachse in zwei Tagen, wir können es kaum glauben. Leider geht unsere Zeit im Krüger zu Ende.

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    Dachs Nr. 2

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    aufgeplusterter Lilac-breasted Roller

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    Martial Eagle

    Wir fahren an der Crocodile Bridge aus dem Park raus und weiter Richtung Swaziland. Es gibt einige Baustellen, die zu Wartefristen führen, aber insgesamt nicht so schlimm. Unterwegs kommen wir an Zitrusplantagen vorbei, deren Blüten einen betörenden Duft verströmen. Der Grenzübertritt ist in ca. 15 – 20 Min. erledigt und schon sind wir in Swaziland. Die Landschaft gefällt uns sehr gut und wir kommen gut voran. Wir fahren bis zum Mlilwane GR, wo wir für zwei Nächte einen schönen Bungalow beziehen. Vor allem der Wandbehang hinter dem Bett hat es uns angetan, sodass wir uns am übernächsten Tag einen ähnlichen besorgten. Er macht sich sehr gut in unserem Schlafzimmer.

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    Handybild

    Wir spazieren dann noch ein wenig Richtung Dam und finden einige Vögel in den kleinen Sumpfweihern. Unter anderem können wir Weaverbirds auf Brautschau beobachten. Die einen Nester sind schon fertig, andere beginnen erst oder ev. nochmals. Die Weibchen zerstören ja das Nest, wenn sie damit nicht zufrieden sind. Am Abend gehen wir ins Restaurant zum Buffet-Dinner.

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    Malachite Kingfisher

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    Village (Spotted-backed) Weaver

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    Aller Anfang ist schwer...

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    Kommt Mädels, seht das schöne Nest 🤪 😘 🤩

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    Schlafbaum der Weavers

    Gute Nacht!
    Teil 1503. Nov. 2016
    Sonntag, 4. September 2016, Mlilwane, Swaziland
    Am nächsten Morgen hängt Nebel über dem Tal, der sich aber mit der Sonne rasch auflöst. Wir fahren ein Stück mit dem Auto den Berg hoch und machen dann eine Wanderung. Die Landschaft ist eigentlich wunderschön, uns stört es jedoch ein wenig, dass ein grosser Teil der Vegetation nicht mehr Original ist. Insbesondere die Eukalyptuswälder finden wir störend. Trotzdem geniessen wir die Wanderung. Danach gehen wir zurück zum Camp für Mittagessen und Siesta, bevor wir einen kleinen Gamedrive machen, um die Roan Antilopen zu sehen, die in einem speziell umzäunten Gebiet sind, da es sich um ein Breeding Project handelt, und danach nochmals eine kleine Wanderung zum Dam und an dessen Ufer entlang. Diesmal kochen wir wieder selbst. Mlilwane gefällt uns vor allem wegen der Vögel und weil man rumlaufen kann. Einen Umweg würde ich dafür allerdings nicht machen. Als Zwischenstop zwischen Krüger und Kwazulu Natal ist es aber gut geeignet.

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    Schlafbaum für Sacred Ibis und White-breasted Cormorant

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    Roan Antilopes im Zuchtprogramm

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    Blesbock

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    Landschaft mit Grasern

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    gut getarnte Agame

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    Black-collared Barbet

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    Olive Woodpecker

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    Village Weaver

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    Common Moorhen

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    Teil 1604. Nov. 2016
    Montag, 5. September 2016 - Mlilwane, Swaziland - Ithala NP
    Am anderen Morgen fahren wir bei Swazi Candles und den angehängten Craft-Shops vorbei und kaufen einige Kerzen und Batiken. Die Qualität der angebotenen Dinge ist sehr gut, die Preise kein Schnäppchen aber meines Erachtens angemessen. Anschliessend fahren wir aus Swaziland raus. Unterwegs geraten wir in eine Polizeikontrolle und müssen eine Busse bezahlen (60 ZAR), weil irgendeine Bewilligung am Auto abgelaufen ist. 🙄 Diese Busse können wir dem Vermieter in Rechnung stellen. Die Polizisten sind sehr freundlich und bemüht, mir das Rückgeld auf 100 ZAR wieder in ZAR zu geben. Das ganze hat mehr Unterhaltungswert als Potenzial zum Ärgern. 😄 Diesmal dauert der Grenzübertritt nur fünf Minuten.
    Unser Tagesziel ist der Ithala NP. Wir erreichen ihn am frühen Nachmittag und checken für zwei Tage in unser schönes Bungalow ein. Beim Einräumen ist schon ein flinker Vervet Monkey in Stellung und erwischt beinahe unsere Ananas. 😈 Das Camp verfügt über einen elektrischen Elefantenzaun, da sich eine Gruppe Jungesellen immer wieder im Camp herumtrieb und Dinge zerstörte. Schlimmer noch die Gefahr für die Touristen und Mitarbeitenden. Am späteren Nachmittag machen wir noch einen Gamedrive, zuerst in den Hügeln, aber da sehen wir nicht besonders viel, da es auch hier sehr trocken ist. Die Piste ins Tal runter ist sehr rauh und ebenfalls nicht sehr ergiebig. Ich bin nur froh, dass uns bei der steilen Ab- oder Auffahrt keine Elefanten begegnen. Rückwärtsfahren wäre mühsam geworden. Im Camp machen wir uns noch ein wenig auf „Vogeljagd“. Es gibt einiges zu sehen, u.a. der schöne und lärmige Purple-crested Turaco und verschiedene Sunbirds.

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    Purple-crested Turaco

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    "Camp-Vervet" im Auto der Putzmannschaft

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    Common Waxbill

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    White-bellied Sunbird
    Teil 1704. Nov. 2016
    Dienstag, 6. September 2016 - Ithala NP
    Wir stehen sehr früh auf und trinken nur einen Tee und essen Rusks, denn wir haben einen Morning-Gamedrive gebucht. Mir sind die Strassen zu rauh und die Vegetation zu dicht, sodass dies die bessere Option scheint. Wir sind die einzigen Gäste. Zuerst sehen wir noch bei Dämmerlicht einen aggressiven Elefanten, der vor der Erstellung des Zauns immer wieder in Camp eingefallen war. Der Guide nennt ihn One-Tusk, weil er nur noch einen Stosszahn hat. Wir sind ziemlich weit weg von ihm, er kommt aber bald näher und bedroht uns. Scheinbar hat er schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht.

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    Schnell fahren wir weiter – ich wäre noch früher als der Guide gefahren. Wir sehen Giraffen, Kudus, Zebras und Gnus sowie einige Vögel.

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    Grey Heron

    Nach dem Gamedrive gehen wir ins Restaurant frühstücken, da das Frühstück inbegriffen ist. Zur Abwechslung mal Omeletten etc. zu essen statt Müesli ist ganz angenehm. 😛 Anschliessend wollen wir noch eine kleine Wanderung vom Camp aus machen, aber nach 10 Minuten treffen wir auf Elefanten, sodass wir den Rückzug antreten müssen. 😐 Danach machen wir Siesta und suchen im Camp nach weiteren Vögeln.
    Ithala hat uns nicht so begeistert. Landschaftlich zwar hübsch, aber es war zu trocken und wir sahen kaum Tiere. Das Camp ist allerdings sehr schön und voller Vögel.

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    Blue Waxbill

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    Cape White-Eye

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    Purple-crested Turaco

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    Amethyst (African black) Sunbird

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    Amethyst Sunbird

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    Southern Boubou
    Teil 1805. Nov. 2016
    Mittwoch, 7. September 2016 - Ithala NP - Mkuze NP
    Am Morgen fahren wir aus dem Park, machen bei den eindrücklichen Erosionsformen aber noch ein paar Bilder. Von Ithala geht es nach Mkuze, der ein Teil des iSimangaliso NP ist. Hier werden gerade alle Strassen saniert. Wir fahren zum Teil auf frischem Teer, glatt wie ein Kinderpopo 🤪 . Wir checken ein und buchen für den nächsten Morgen einen Walk im Fig Tree Forest. Am Nachmittag gehen wir auf Entdeckungstour. Wir sehen ein scheues Suni, allerdings geht es nicht lang, bis es im Gebüsch verschwindet. Für ein gescheites Foto reicht es nicht. An der Pfanne ist es erschüttend, die Hippos zu sehen, die im letzten feuchten Rest im Schlamm den Tag verbringen. Sie haben sichtlich Dichte-Stress. 🙁 Die WC am Picknickplatz sind geschlossen, da das wenige vorhandene Wasser ins Schlammloch geschwemmt wird, um die Hippos zu retten. An den beiden Hides, die wir besuchen, gibt es dann doch noch etwas zu sehen. Wir erfahren später, dass die Rhinos von Mkuze in den East- und Westshore Teil des iSimangaliso NP gebracht worden sind, um ihr Überleben zu sichern. Es gibt nämlich so gut wie kein Gras mehr. Es gibt auch kaum Wasservögel mangels Wasser und dafür wäre der Park ja berühmt.

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    Emerald-spotted Wood-Dove

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    Three-banded Plover

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    Little Bee-Eater

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    Terrapin
    Teil 1906. Nov. 2016
    Donnerstag, 8. September 2016 - Mkuze Fig Tree Forest - St. Lucia
    Am frühen Morgen fahren wir mit dem Ranger los Richtung Fig Tree Forest. Ausser uns ist noch eine südafrikanische Frau in Shorts und Badelatschen dabei, die sich als Birderin ausgiebt, sowie ein Praktikant. Auf dem Hinweg sahen wir schon einige Vögel, suchen aber vergeblich nach einer Pel's Fishing Owl. Ich weiss auch nicht so recht, wo die noch fischen sollte angesichts des wenigen Wassers. Vom Parkplatz marschieren wir Richtung Wald, überqueren das trockene Flussbett über die schöne neue Hängebrücke und geniessen anschliessend die mystische Atmosphäre im Feigen Wald. Wir laufen kreuz und quer durch den Wald (sehr unangenehm für die Frau in ihrer inadäquaten Bekleidung, aber sie sollte es als Einheimische besser wissen). Es gibt viele Vögel zu sehen, allerdings viel mehr zu hören und die Sycamore Feigenbäume sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt und sehr eindrücklich. Diesen Walk kann ich nur empfehlen.
    Die schönen Landschaftsbilder findet ihr im Flickr siehe Signatur.

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    Green Wood-Hoopoe

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    African Fish-Eagle, juv.

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    Woodpecker, genauer kann ich's nicht bestimmen mit meinen Bildern

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    Trumpeter Hornbills, die sind wenigstens eindeutig

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    Yellow-rumped Tinkerbird (Goldenrumped Tinker Barbet)

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    White-eared Barbet

    Zurück im Camp räumen wir unseren Bungalow und machen uns auf Richtung Parkausgang. Mkuze ist sicher wunderschön nach ergiebigen Niederschlägen, so trocken wie jetzt wirkte es etwas trostlos. Von Mkuze fahren wir nach St. Lucia, wo wir in der St. Lucia Lodge für zwei Nächte einchecken. Na ja, zwar gut gelegen aber sonst nicht so toll, dafür wirklich ein Schnäppchen, da schon lange vorher gebucht. Macht nichts, wir sind ohnehin immer unterwegs und brauchen die Unterkunft vorwiegend, um zu schlafen und zu duschen. Es hält uns nicht lange und wir machen nach einem leichten Mittagessen in einem Restaurant einen Spaziergang auf dem kurzen Igwalagwla Trail am Stadtrand von St. Lucia. Die Vegetation gefällt uns sehr gut und wir sehen ein paar Vögel, viele Schmetterlinge und einen Duiker, der schnell verschwindet. Es tut gut, die Beine etwas zu vertreten.

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    Fireball Lily (Scadoxus multiflorus)

    Danach fahren wir in den Westshore-Teil des iSimangaliso. Welch ein Kontrast zu den trockenen Gebieten, die wir bis jetzt besucht haben. Hier ist alles üppig grün, genügend grünes Gras vorhanden und Wasser sowieso. Wir sehen Riedböcke, Gnus, einige Nashörner, leider mit abgesägten Hörnern, was wir hier zum ersten Mal erleben und riesige Kudu-Bullen – man merkt, dass es hier keine Löwen gibt – und Vögel, unter anderem Crested Guinea-fowls, die viel attraktiver sind als die Blue-helmeted Cousins. Wir retten noch einen Dungbeetle, der über die Strasse wackelt und verlassen den Park erst kurz vor Torschluss.

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    African Goshawk, beim Eingang zum iSimangaliso NP - war zuvor in eine Fensterscheibe geflogen

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    "aufgeplusterter" Nyala-Bock

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    Grund für die Aufregung

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    Southern banded Snake-Eagle

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    Crested Guineafowl

    Wir gehen ins Ocean Basket und genehmigen uns eine riesige Seefoodplatter und einen kühlen Sauvignon Blanc.
    Teil 2007. Nov. 2016
    Freitag, 9. September 2016
    Heute geht es an die Eastshore des iSimangaliso. Wir fahren jeden möglichen Loop ab, besuchen jeden Aussichtspunkt und geniessen die schöne Landschaft mit den überwachsenen Dünen, der üppigen Flora und dem Meer. Leider ist das Wetter sehr kühl, bedeckt und windig. Am Strand von Cape Vidal spazieren wir nur fünf Minuten kurz auf und ab, dann vertreibt uns der starke Wind schon wieder. Am Picknickplatz essen wir etwas, beobachtet von einem Milan, der auf Beute hofft. Nix da, Tiere werden nicht gefüttert. 😉 🤩 🤪

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    Samango Monkey

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    Swift Tern

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    Yelow-billed Kite

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    Spotted Bush Snake

    Wir fahren zurück, gehen noch einkaufen und tanken für die nächsten Tage und sind rechtzeitig für unsere Sundowner-Bootsfahrt beim Siyabonga-Jetty. Die Bootsführerin macht ihren Job sehr gut und freut sich, dass sie mit uns Kunden hat, die sich nicht nur für die Hippos und Crocs interessieren. Trotz garstigem Wetter geniessen wir die Tour sehr. Ausser den Hippos sehen wir einen schönen Waterbuck, einige Vögel, unter anderem einen Finfoot, der zu den begehrtesten Sichtungen unter Birdern gehört laut unserer Führerin sowie einen Hai resp. dessen Flosse. Der Kot der Hippos zieht viele Fische an und die Fische im Estuary bei Flut offenbar manchmal Haie. Irgendwie ein lustiger Anblick in einem Fluss. Auch hier gibt es nistende Weaverbirds, laut Führerin ca. zwei Wochen früher als sonst, was auf eine frühe und starke Regenzeit hindeuten könnte. Hoffen wir es für Südafrika.

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    Yellow Weaver

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    Yellow Weaver

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    African Fish-Eagle

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    Haifischflosse - "Beweisbild"

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    Waterbuck

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    African Finfoot

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    Yellow-billed Kite

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    Nach der Tour gehen wir wieder ins Restaurant essen.

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