Old Women1'543 Beiträge · seit 201331. Okt. 2016 · #41
Hallo Sabine, wir sind ja erst seit 1 Woche aus Afrika zurück und daher habe ich erst jetzt deinen Reisebericht entdeckt, Wenn ich darf, springe ich schnell noch auf. Bei der Auswahl der Fotos hätte ich mich auch nicht entscheiden können. Der Büffelriss 😮 , mein Mann fand es "klasse" und die Löwenbabys, soooooooooooooooo sweet. Die Mischung aus Safari und Baden entspricht auch so ganz unserem Gusto. Also schreib nur schnell weiter: angesichts der derzeitigen Fülle von Reiseberichten im Forum haben wir in den nächsten Jahren reichlich schöne Destinationen. Herzliche Grüße Beate
sorry - ich hab vor lauter eigenem RB gar nicht registriert, dass Ihr auch schon wieder am Schreiben seid. Von Eurem Bericht habe ich noch nichts gelesen sondern "nur" die Bilder überflogen.
Ja, und dann ist mir das Video über den Weg gelaufen. Das ist ja ein Wahnsinn. Jeder weiß, dass es so ist, aber wenn man dann sowas vor Augen hat, dann ist man schon sehr schockiert. Der arme Büffel, aber die Löwen brauchen auch etwas zum Fressen.
Bewundernswert ist Deine Kameraführung. Sehr ruhig, überhaupt nicht hektisch, das habt Ihr sehr gut eingefangen. Ich glaub vor lauter Zittern hätt´ich das so nicht hingebracht. Gratuliere! Gerne würde ich so etwas filmen wollen, und doch hätte ich einen riesen "Schiß" davor.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Nov. 2016 · #43
Guten Morgen,
@ Beate und Bernd: Es freut mich, dass Ihr dabei seid 🙂
@ Beate: Ich hoffe, es gibt einen Reisebericht von Eurer Reise 😎 Wie recht Du hast! Soviele schöne Reiseberichte und Destinationen, da bräuchte ich zumindest 365 Tage Urlaub im Jahr 😉
bayern schorsch schrieb:
sorry - ich hab vor lauter eigenem RB gar nicht registriert, dass Ihr auch schon wieder am Schreiben seid. Von Eurem Bericht habe ich noch nichts gelesen sondern "nur" die Bilder überflogen.
Es freut mich, dass Du unseren Bericht gefunden hast 😎 Es sind ja grad' so viele interessante und schöne Berichte am Start, da muss man sich erst mal zurechtfinden 😄
bayern schorsch schrieb: Bewundernswert ist Deine Kameraführung. Sehr ruhig, überhaupt nicht hektisch, das habt Ihr sehr gut eingefangen. Ich glaub vor lauter Zittern hätt´ich das so nicht hingebracht. Gratuliere! Gerne würde ich so etwas filmen wollen, und doch hätte ich einen riesen "Schiß" davor.
Danke lieber schorsch für dieses Lob, das ich gerne an meinen Sohn weitergebe 🙂 Er hat gefilmt, da ich nämlich genau nicht in der Lage war, meine Kamera ruhig zu halten 😄 😛 .
Wenn Du Dir meine Aufnahmen anschauen würdest 😮 😣 Absolut unbrauchbar 🤢 😗
sphinx1'624 Beiträge · seit 201501. Nov. 2016 · #44
Applegreen schrieb:Hallo Sarah,
unser Video dauert 8:15 Minuten. Die Aufnahmen sind so ziemlich vom Beginn des Einkreisens - die Aufnahme endet - zu diesem Zeitpunkt ist der Büffel allerdings noch nicht erlöst. Wir waren danach noch so ca. 10 Minuten vor Ort und hatten zumindest den Eindruck, dass der arme Büffel sich nicht mehr bewegt hat und höchst wahrscheinlich auch erlöst war 🙁 Wirklich sicher kann ich das allerdings leider auch nicht sagen.
8 Minuten klingt kurz - können sich aber sehr lange anfühlen 😵
Liebe Grüße Sabine
Ein Büffel kann leider noch sehr lange leben. Bei uns waren es mindestens 5 Löwen und wir hörten den Büffel fast eine halbe Stunde lang.
Liebe Sabine Du verwöhnst uns mit sehr sehr schönen Bilder, allerliebsten Löwenjungen, Hyänen und einen Goldschakal 🤩 Vielen Dank. LG Elisabeth
sphinx schrieb: Ein Büffel kann leider noch sehr lange leben. Bei uns waren es mindestens 5 Löwen und wir hörten den Büffel fast eine halbe Stunde lang.
Ich glaub, das wär auch für mich das schlimmste... diese Laute vom Tier zu hören... Ich habe mich gestern doch noch überwunden, mir das Video anzuschauen - zum Glück bei mir auf der Arbeit, denn dort hat mein PC keine Lautsprecher 😗 ... Hätte ich die Laute dazu gehört (falls es welche gab?!?!), wäre ich traumatisiert nach Hause gegangen...
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Nov. 2016 · #46
Jaspar061103 schrieb:
Ich glaub, das wär auch für mich das schlimmste... diese Laute vom Tier zu hören... Ich habe mich gestern doch noch überwunden, mir das Video anzuschauen - zum Glück bei mir auf der Arbeit, denn dort hat mein PC keine Lautsprecher 😗 ... Hätte ich die Laute dazu gehört (falls es welche gab?!?!), wäre ich traumatisiert nach Hause gegangen...
Guten Morgen Sarah,
also wir waren zu weit weg, um etwas zu hören. Selbst auf dem Originalvideo ist nichts vom Büffel zu hören - nur starke Windgeräusche und ein paar Worte unserer spärlichen Kommentare - daher habe ich Musik drübergelegt....
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Nov. 2016 · #47
05.10.2016 Ngorongoro-Krater NP – Die Arche Noah Afrikas - Ein Nachmittag im Garten Eden – Teil 2
Langsam geht es auf einem einsamen Weg für uns weiter und schon bald nähern wir uns einer größeren Ansammlung von Zebras und Gnus.
Auch die Gnus und insbesondere die Zebras zeigen überhaupt keine Scheu – ganz anders als in den anderen Parks, die wir bislang kennen – einige der Zebras hätten wir problemlos aus dem Auto heraus streicheln können 😘
Auf diesem Streckenabschnitt reißt der Strom an Tieren erst einmal nicht mehr ab. Es herrscht ein geordnetes Kommen und Gehen von und zu einem Frischwasserlauf. Hier verweilen wir ausgiebig und genießen das friedliche Treiben.
Die meisten grasen friedlich.
Offensichtlich leben die Zebras und zumindest diese Hyäne in friedlicher Koexistenz – vermutlich aber trügt der Schein 😐
Nach einem Wasserbad folgt das Bad im Staub 😎
Die Kleinsten sind ja immer niedlich – aber dieses Zebrakind hat es uns besonders angetan 😘 . Es schreit ganz herzzerreißend nach seiner Mama – und wird kurz darauf auch glücklicherweise fündig – wir haben uns kurzzeitig Sorgen gemacht.
Dem Treiben könnte man ewig zuschauen, aber es nützt alles nichts - wir müssen weiter 🙁 Schon bald wird die Landschaft offener und karger.
Immer wieder sind Hyänen zu sehen - eine Gruppe hält regungslos Mittagsschlaf.
Ein zunächst todgeglaubtes Hippo – es befand sich aber auch nur im Tiefschlaf 😣
So langsam nähern wir uns leider schon der geteerten Rampe zur Ausfahrt aus dem Krater.
Die Landschaft ändert sich nochmals – Akazien prägen hier das Landschaftsbild.
In luftiger Höhe und weiter Entfernung sind wieder Geier zu sehen.
Zum Abschluss macht Carlos noch ein Rhino ist in extrem weiter Entfernung aus. Für Fotos definitiv zu weit entfernt – aber immerhin durchs Fernglas erkennbar!
Je höher wir kraxeln, eröffnen sich zumindest an unseren Maßstäben des Vormittags gemessen, wunderbare Aussichten in den Krater.
Bald sind wir wieder oben am Kraterrand angelangt.
Jetzt kann man auch die urwaldähnlichen Baumriesen mit riesigen Flechten am Wegesrand sehen.
Hoch oben in den Baumwipfeln entdecken wir noch einen Schopfadler.
Nun passieren wir den Gedenkstein von Prof. Grzimek und seinem Sohn Michael. Bernhard & Michael Grzimek setzten sich für den Schutz der Serengeti ein. Am 10. Januar 1959 kollidierte Michael Grzimek während eines Fluges mit einem Geier und verunglückte dabei tödlich - noch am gleichen Tag wurde er am Rande des Ngorongoro-Kraters an dieser Stelle begraben. Die Urne seines Vaters Bernhard wurde ebenfalls, jedoch fast 30 Jahre später, nach Tansania überführt und neben seinem Sohn an dieser Stelle beigesetzt.
Wenig später erreichen wir die kleine Aussichtsplattform mit Blick hinab in den Krater – heute Morgen war hiervon durch den dichten Nebel nichts zu sehen.
Ein Halt ist daher unvermeidbar und wir sind froh, dass uns dieser Ausblick wenigstens für eine halbe Stunde gegönnt ist – trotz dichter Wolken eine grandiose Kulisse 🙂 Wie Ihr sicherlich unschwer erkennen könnt - es war kalt!
Leider müssen wir dem Krater nun „Auf Wiedersehen“ sagen – hier wären wir gerne länger geblieben und eines Tages wird es ganz bestimmt ein Wiedersehen geben!
Für heute geht es allerdings schon wieder zurück nach Mto wa Mbu 🙁
Erst mit Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unsere Lodge wo wir schon von unserem Empfangskomitee erwartet werden. Heute marschieren wir ohne Umschweife und ohne Aufhübschen direkt zum Abendessen.
Bei einem Gin Tonic lassen wir den Tag Revue passieren. Wir haben heute unglaublich viele Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. Der Ngorongoro Krater mit seiner überschaubaren Kesselform steht doch in starkem Kontrast zu anderen Landschaften und Parks, die wir auf unserer bisherigen Afrika Reisen erleben durften.
Die grandiose Kulisse und die Anzahl und Vielfalt der hier lebenden Tiere sind einmalig! Auch die geringe bzw. gar nicht vorhandene Fluchtdistanz der Tiere haben wir in dieser Art selten erlebt. Dieser Besuch war definitiv ein absolutes Highlight dieser und auch unserer bisherigen Afrika-Reisen 🙂!
Zum Dinner erwartet uns die obligatorische, aber sehr leckere Suppe, Schweinefilets und Hühnchenbrust mit Kartoffeln, Reis und Salat und zum Abschluss eine Schokotarte.
Ziemlich Erschlagen von den Eindrücken dieses Tages aber völlig zufrieden freuen wir uns jetzt noch auf eine heiße Dusche bevor wir in unsere Betten fallen!
Ein erlebnisreicher und eindrucksvoller Tag geht für uns zu Ende!
Old Women1'543 Beiträge · seit 201301. Nov. 2016 · #48
Hallo Sabine, du hast völlig recht: Einen RB sollte ich auch einmal schreiben. Die 1 Woche KNP würde schon einiges an Informationen und schönen Bildern hergeben. Nur fehlt mir leider die Zeit momentan überhaupt erst einmal die Fotos zu sichten. Ich habe sie noch nicht einmal auf meinen Laptop aufgespielt. Der Arbeitsalltag hat mich leider sofort wieder voll erwischt. Wie schafft ihr das nur immer? Gerade wieder da und schon ein Reisebericht. Wenn die Jahreszeit ruhiger wird, d.h. Januar, Februar, könnte ich ein paar Fotos einstellen. By the way: KNP in Kombination mit Mauritius ist richtig toll, man muß nur die passende Jahreszeit wählen. Da ihr ja wettertechnisch nicht immer so viel Glück habt, würde ich euch die Monate September/Oktober empfehlen. Da ist es an der Südwestküste trocken und noch nicht so heiß. Ein schöner Stoppover mit nur 3.5. Std. Flugzeit. Herzliche Grüße Beate
Champagner8'684 Beiträge · seit 201001. Nov. 2016 · #49
Guten Abend Sabine,
der Büffel dürfte inzwischen wohl verdaut sein - auch ich hatte ein bisschen daran zu "nagen"..... Warum auch immer - aber ich habe Angst, in genau so eine Situation hinein zu geraten.... 🤩 Denn ich weiß wirklich nicht wie ich empfinden würde, wenn ich live dabei wäre. Ich denke zwar, es fühlt sich irgendwie realer und passender an als von der weichen Couch aus gesehen und gehört natürlich zu Afrika, bzw. einfach zur Natur - aaaaaber.....ich bin ein Weichei und tue mir schwer, das Leiden anderer anzuschauen 🙁
Von daher Glückwunsch zu dieser einmaligen Sichtung - aber ausnahmsweise beneide ich dich nicht darum 😉
Tolle Zebrafotos übrigens - wobei mir bei dem kleinen Schreihals auch kurzfristig das Herz geblutet hat 😊 😘 ! Ich glaub ich krieg November-Depressionen, oder was ist da los?
Vielleicht hast du ja irgendwelche heiteren Geschichten im nächsten Kapitel??? Irgendwas mit Sonne und blauem Himmel?? 😵 😗 Neee, eher auch nicht, oder??? 😎
Egal - ich bin trotzdem natürlich gerne weiter mit dabei - Tansania als virtuelles Schnäppchen lass ich mir nicht entgehen 🤪
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Nov. 2016 · #50
Old Women schrieb: Wie schafft ihr das nur immer? Gerade wieder da und schon ein Reisebericht.
Für mich ist das quasi wie die Vorbereitung einer Reise – die Nachbereitung und das Sichten der Fotos solange die Erinnerung noch frisch ist macht mir einfach große Freude. Zumal ich jetzt endlich auch ein paar Fotobüchlein in Arbeit geben möchte, kann ich in den Reiseberichten nochmal kramen. Für die Mama gibt’s dieses Jahr nämlich nicht nur einen Kalender, sondern jeweils ein Fotobuch unserer beiden gemeinsamen Afrika-Reisen zu Weihnachten 😉
Old Women schrieb: By the way: KNP in Kombination mit Mauritius ist richtig toll, man muß nur die passende Jahreszeit wählen. Da ihr ja wettertechnisch nicht immer so viel Glück habt, würde ich euch die Monate September/Oktober empfehlen. Da ist es an der Südwestküste trocken und noch nicht so heiß. Ein schöner Stoppover mit nur 3.5. Std. Flugzeit.
Das ist sicherlich auch eine Option, wobei ich mich mit dem KNP irgendwie nicht richtig anfreunden kann – keine Ahnung warum 🙁 Nächstes Jahr geht es für uns ja erstmalig mit einem Mix aus Dachzelt und Lodges nach Botswana – da wird die Urlaubskasse schon ganz schön beansprucht 🤢 Mal sehen, ob ein zweites Mal Afrika noch reinpasst – ich würde ja gerne – aber das geht sich zeitlich wahrscheinlich auch nicht aus (ich darf von April bis Juni keinen Urlaub machen) 😈. Und dann will ich eigentlich schon die ganze Zeit unbedingt wieder in mein Sehnsuchtsland Namibia. Und nach dieser Reise muss es unbedingt auch irgendwann in absehbarer Zeit wieder eine längere Safari mit Serengeti in Tansania sein 😉
Champagner schrieb: Warum auch immer - aber ich habe Angst, in genau so eine Situation hinein zu geraten.... 🤩 Denn ich weiß wirklich nicht wie ich empfinden würde, wenn ich live dabei wäre. Ich denke zwar, es fühlt sich irgendwie realer und passender an als von der weichen Couch aus gesehen und gehört natürlich zu Afrika, bzw. einfach zur Natur - aaaaaber.....ich bin ein Weichei und tue mir schwer, das Leiden anderer anzuschauen 🙁
Liebe Bele, so ist es – plötzlich ist man mitten drin 😵 😗
Champagner schrieb: Tolle Zebrafotos übrigens - wobei mir bei dem kleinen Schreihals auch kurzfristig das Herz geblutet hat 😊 😘 ! Ich glaub ich krieg November-Depressionen, oder was ist da los?
Danke! Ich kann Dich ja beruhigen, die Mama war nur mal kurz auf der anderen Straßenseite – dem Kleinen geht es bestimmt gut! Wollen wir zumindest mal hoffen! Ich hoffe allerdings nicht, dass Du Depressionen wegen meines Berichtes bekommst 🤪 😗
Champagner schrieb: Vielleicht hast du ja irgendwelche heiteren Geschichten im nächsten Kapitel??? Irgendwas mit Sonne und blauem Himmel?? 😵 😗 Neee, eher auch nicht, oder??? 😎
Doch Bele, Du wirst es kaum glauben 😎! Das nächste Kapitälchen dürfte ganz nach Deinem Gusto sein (vermute ich jetzt einfach mal 😐 ) – es gibt Sonne, ziemlich viele Vögelchen und ausschließlich friedliche Geschöpfe 😛
nachdem ich länger nicht im Forum unterwegs war, bin ich eben erst auf Deinen Bericht aus Tansania aufmerksam geworden. Lieben Dank fürs Teilhaben lassen an Eurer Reise und natürlich für all die tollen Bilder! 🙂 Besonders die kleinen Löwen haben es mir angetan, aber zum Beispiel auch die Dassies hinter dem Termitenhügel fand ich herzig. Da hattet Ihr wirklich geniale Tiersichtungen auf Eurer Safari! Nur auf das zusätzliche Video vom Büffel und den Löwen verzichte ich mal sicherheitshalber. Die Bilder sprachen schon für sich...Bin wie Bele zu weich und würde auch im Fernsehen bei solchen Szenen lieber umschalten. 😄 Bin gespannt wie es weitergeht...
War übrigens auch im September in Tansania. Allerdings im Ruaha NP und dann auf Sansibar. (Mein erster Reisebericht soll auch bald folgen...) Von daher super interessant auch mal eine andere Ecke von Tansania zu sehen. Lake Manyara und der Ngorongoro Krater sind für die Zukunft auf jeden Fall weit oben auf meine Wunschliste gerutscht. 🙂
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201402. Nov. 2016 · #52
tina76 schrieb: Lieben Dank fürs Teilhaben lassen an Eurer Reise und natürlich für all die tollen Bilder! 🙂
Hallo Kristina, herzlich Willkommen und es freut mich, dass Dir unser Bericht gefällt 🙂
tina76 schrieb: War übrigens auch im September in Tansania. Allerdings im Ruaha NP und dann auf Sansibar. (Mein erster Reisebericht soll auch bald folgen...)
Da reserviere ich doch schon mal ein Plätzchen 🤪
tina76 schrieb: Lake Manyara und der Ngorongoro Krater sind für die Zukunft auf jeden Fall weit oben auf meine Wunschliste gerutscht. 🙂
Wenn nicht immer diese weiteren Punkte auf der Wunschliste wären 😛
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201402. Nov. 2016 · #53
06.10.2016 Tarangire NP – Park der Baobabs, Elefanten, Birds und Tsetse-Fliegen – „Piep-Schau“ am Vormittag
Heute scheint ein sonniger, schöner Tag zu werden – es tummeln sich lediglich ein paar Schönwetterwölkchen am Himmel 🙂 😎
Carlos hatten wir schon gleich zu Beginn gefragt, ob er zufällig dankbare Abnehmer für Kinderkleidung kennt. Wir haben nämlich von Bekannten eine sehr großzügige Spende erhalten.
Carlos schlägt uns vor, in einem Waisenhaus kurz vor dem Tarangire vorbeizuschauen. Kurz nach dem Abzweig von der A104 liegt die sehr kleine Einrichtung direkt an der Straße. Ein paar weitere Touristen sind vor uns angekommen und sind gerade fleißig am Verteilen von Süßigkeiten und Luftballons.
Wir lernen zunächst die beiden Verantwortlichen des „Gracious View Children`s Care Center“ kennen, die uns die bescheidenen Räumlichkeiten des Waisenhauses zeigen. Es gibt jeweils ein kleines Zimmer für Jungen und Mädchen, eine ältere Frau aus dem Dorf kocht täglich warme Mahlzeiten. Die Einrichtung wurde 2011 gegründet, um Waisen und benachteiligte Kinder zu unterstützen, sei es mit einem Dach über dem Kopf, einer warmen Mahlzeit am Tag, Kleidung, medizinischer Versorgung und als Ansprechpartner in schwierigen Lebenslagen.
Ein kleiner Junge wird uns vorgestellt, der aufgrund einer schweren Erkrankung kaum noch auf den eigenen Beinen stehen kann. Seine Mutter hat bereits sämtliche Ersparnisse in erste Untersuchungen und einer damit verbundenen Reise nach Daressalam aufgebraucht – eine Therapie kostet allerdings mehr als sie aufbringen kann. Für die weitere Behandlung werden Spenden benötigt. Zwischenzeitlich haben wir auch bereits eine E-Mail zum aktuellen Stand der Dinge erhalten und auch Carlos wird wann immer es ihm möglich ist hier vorbeischauen und uns berichten.
Für uns geht es nach einem dann doch etwas längeren Aufenthalt weiter in Richtung Tarangire NP. Dort angekommen erledigt Carlos die üblichen Anmeldeformalitäten. Es ist kaum etwas los und wir sind bereit zur Einfahrt. Ein letztes Mal wird das Dach unseres Landcruisers aufgeklappt.
Wir fragen uns schon die ganze Zeit warum die ein- und ausfahrenden Fahrzeuge von allen Seiten eingesprüht werden. Carlos klärt uns auf, dass es sich um ein Mittel zur Bekämpfung der Tsete-Fliegen ist 🤢
Bis jetzt haben wir noch keine einzige zu Gesicht geschweige denn zu spüren bekommen. Dennoch sind wir mit vier Fliegenklatschen bewaffnet in Tansania eingereist – Ein dickes Dankeschön an Ingrid (franzicke) an dieser Stelle für diesen Tipp 😘! Die Waffen werden heute definitiv noch zum Einsatz kommen 😈 und auch nach unserer Abreise Carlos weiterhin gute Dienste erweisen!
Merkwürdige blau-schwarze Fahnen hängen überall in den Bäumen – diese sind uns auch schon im Lake Manyara NP aufgefallen – aber dort gab’s keine Tsetes! Die Farben der Fahnen ziehen die Fliegen wohl an – und ein auf die Fahnen aufgesprühtes Mittel erledigt dann den Rest 😠 . Der Tarangire Nationalpark, dessen Namensgeber der Tarangire River ist, besticht durch hügelige Wald-Savannen und riesige uralte, zum Teil bis zu 2000 Jahre alte Affenbrotbäume. Er ist quasi der Inbegriff Afrikanischer Landschaftsbilder und außerdem berühmt für seine große Elefantenpopulation. Die Landschaft des Tarangire ist geprägt von Sumpfgebieten, endlos scheinenden Baumsavannen und den legendären Riesenbäumen Afrikas.
Wie wir heute noch feststellen werden, herrscht hier ein wesentlich trockeneres Klima als im restlichen Teil Tansanias. Und auch für Vogelliebhaber hat der Park Einiges zu bieten – hier kann man auf Spezies treffen, die sonst nur in den trockenen Savannen Nordzentraltansanias vorkommen.
Schon kurz nach der Einfahrt entdecken wir einen juvenilen Weissbürtzel-Singhabicht, der sich augenscheinlich an etwas auf dem Boden zu schaffen macht. Wir vermuten eine Schlange oder eine kleine Maus und beobachten ihn eine ganze Weile.
Er scheint aber kein weiteres Interesse zu haben.
Die ersten Giraffen stecken mit ihren Köpfen in den Bäumen.
Schon zu Beginn können wir einige Spezies der vielfältigen Vogelwelt entdecken.
Ein Zwergspint
... gefolgt von einem Rotschnabeltoko.
Suchbild mit einem Schreiseeadler – Pärchen 😗
Und wie soll es auch anders sein - ein Graureiher darf auch hier nicht fehlen 🤪
Unter all die Vögelchen mischt sich ein einsames Impala.
Ein Hagedasch ist gerade beim Frühstück.
Herr oder Frau Geier beobachtet mit Argusaugen die Umgebung.
Ein wunderschönes Schwarzköpfchen-Paar sitzt dekorativ in einem knorrigen Baum 😉
Natürlich lassen auch die ersten Elefanten nicht lange auf sich warten. Sie sind gerade intensiv damit beschäftigt, in dem ausgetrockneten Flussbett nach Wasser zu graben.
Mangusten kruschpeln ein Stückchen weiter im Geäst.
Und kurze Zeit später kreuzt ein Wasserbock unseren Weg.
Eine weitere Gruppe Elis wandert durch das Flussbett geradewegs auf uns zu.
Und unter den schattenspendenden Bäumen ist auch immer was los 😎
Sind sie nicht hübsch 😘 ?
Und auf den Bäumen ist sowieso immer was zu entdecken 😉
Hier eine Gabelracke....
.... dort Dreifarben-Glanzstare in schönster Pose 🙂
Carlos hat diesen als Mittelmeer-Steinschmätzer (Black-eared wheatear) benamst – aber die kommen in Tansania doch eigentlich gar nicht vor 😐?! Es ist ein Rüppell-Würger (Danke Konni und Daniela):
Ein Baum voller Kingfisher (Streifenliest – was ist denn davon der Plural 🤨? Streifenlieste 😗?)
... und einem einzelnen Starweber (White-headed buffalo weaver).
Jetzt biegt Carlos auf einen recht hügligen und einsamen Weg.
Sehr träge und so gut wie bewegungslos unter einem schattenspendenden Baum – quasi direkt am Wegesrand – hängt eine Gruppe Löwen ab 🤩
Ziemlich nah 😗
Hier verweilen wir natürlich wieder für eine längere Zeit 😮
Leider bewegen sich die Herrschaften nur minimal 😗
Maximal von der einen zur anderen Seite gerollt 😛
Mal mit Augen zu 😣
Mal mit Augen auf 😁
Trotzdem immer wieder schön zu beobachten 🙂
Auf der Weiterfahrt treffen wir auf einen Frankolin.
... und ein Dikdik blinzelt uns entgegen.
Die Landschaft, die sich uns eröffnet ist gigantisch 🤩
In diesem Gebiet werden wir von hartnäckigen und nervenden Tsetsefliegen verfolgt 😠. Die Fliegenklatschen sind im Dauereinsatz 😈
Und Immer wieder treffen wir auf Elefanten. Der Park macht seinem Ruf alle Ehre 😎
In der Ebene gibt es unglaublich viele Baobabs. Diese riesigen Bäume sind immer wieder beeindruckend.
Bald ist es schon wieder Zeit für die Mittagspause – auf dem Weg dorthin treffen wir noch auf eine Gruppe Zebras.
Am Rastplatz angekommen haben wir einen fantastisch schönen Ausblick hinab in den Tarangire – dort tummeln sich gerade sehr fotogen einige Giraffen, Zebras und Antilopen 🙂
Unser Lunch nehmen wir unter einem schattenspenden Sonnenschirm ein – denn heute ist es endlich mal richtig schön warm 🙂
(rechts im Bild unser tollster aller Guides: Carlos 🙂 )
Auf dem Picknickplatz tummeln sich zahlreiche grüne Meerkatzen, die zwar niedlich anzuschauen sind, aber bei weitem nicht so friedlich sind, wie sie aussehen 😗 😣
Carlos meint zwar, dass sie vor Guides und „Aufpassern“ in gelben Westen großen Respekt haben – aber ohne Vorwarnung und blitzschnell springt eine der Meerkatzen von hinten auf unseren Tisch und klaut ganz frech Nicos Banane aus der Lunchbox 😮
Noch wird am Nachbartisch gelacht – aber keine fünf Minuten später muss dort dann aber eine ganze Lunchbox dran glauben 🤩! Die Kerlchen sind halt gewitzt 😛 😛!
Eigentlich wollte ich mich ja kurz fassen – aber beim Sichten der Fotos musste ich doch feststellen, dass mir das nicht so ganz gelingen wird 😣 😗
wow und wieder mal ganz tolle Fotos von Tieren und Landschaft! Man gut, dass ich bei Euch eingestiegen bin. 😁 Kleiner, gemeiner Wermutstropfen: da bekommt man einfach nur Sehnsucht und will direkt zurück nach Tansania/Afrika. Schmacht...Leider ist im Gegensatz zu Euch die nächste Reise noch nicht in Sicht... 😵
Aber erstmal in Kürze auch Bericht schreiben. Das lindert die Sehnsucht dann vielleicht ein ganz klein wenig. 😉 Der Platz für Dich ist selbstverständlich schon reserviert. 🙂
Liebe Grüße Kristina (die es immer wieder toll findet, dass andere ebenso afrikaverrückt sein können wie sie. 🤪 )
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201402. Nov. 2016 · #55
Eigentlich wollte ich mich ja kurz fassen – aber beim Sichten der Fotos musste ich doch feststellen, dass mir das nicht so ganz gelingen wird 😣 😗
Hallo Sabine, das ist aber auch gut so - bei den super Fotos!
Freue mich schon auf die Fortsetzung, mit hoffentlich wieder sehr vielen Fotos!!!!
ich tippe bei deinem "Mittelmeer-Steinschmätzer" auf einen Rüppell-Würger (im südlichen Afrika = Weißscheitelwürger). Haber aber im Moment kein Ostafrika-Vogelbuch zur Hand.
D und M435 Beiträge · seit 201202. Nov. 2016 · #56
Hallo Sabine
Ich glaube, Konni hat recht und es ist ein Northern White-crowned Shrike, Eurocephalus rueppelli. Im Princeton Field Guide Ostafrika steht: Stocky and thick-necked with a white crown, blackish eye mask and dark brown wings and tail. Die Verbreitung stimmt auch.
Super Bilder und super Bericht. Wir haben soeben für Januar auch Tansania gebucht. Wir freuen uns riesig und die Sehnsucht wächst, wenn ich deine Bilder sehe. Liebe Grüsse Daniela
picco6'369 Beiträge · seit 201102. Nov. 2016 · #57
Hoi Sabine
Du wolltest Dich kurz fassen und hast lang geschrieben, ich wollte mich lang fassen udn hab kurz geschrieben...tststs, verkehrte Welt! 😄 🤩 😄
Danke mal für Deinen Reisebericht, wirklich toll was für Erinnerungen da bei mir hochkommen!!!
Nachdem ich zwar immer wieder in den Tarangire wollte (war erst einmal da im Februar 2011) aber meine Reisepartner wegen der Tsetse's immer dagegen waren hab ich vor Kurzem neue Hoffnung geschöpft dass die Tsetse-Situation besser geworden ist und kaum mehr Tsetse's da sind...aber Du hast mir die Hoffnung wieder vermasselt... 😵 😊 🙄 Hatte es wirklich viele oder warens nur einige an wenigen Orten? Damals war es voll, egal wo man war...
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201403. Nov. 2016 · #58
Daxiang schrieb: Hallo Sabine, das ist aber auch gut so - bei den super Fotos! Freue mich schon auf die Fortsetzung, mit hoffentlich wieder sehr vielen Fotos!!!! ich tippe bei deinem "Mittelmeer-Steinschmätzer" auf einen Rüppell-Würger (im südlichen Afrika = Weißscheitelwürger). Haber aber im Moment kein Ostafrika-Vogelbuch zur Hand. LG Konni
Liebe Konni, vielen Dank für Dein Lob – das freut mich natürlich ganz Besonders 😊 🙂 ! Danke Dir für die Bestimmung des Vogels!
D und M schrieb:Hallo Sabine Ich glaube, Konni hat recht und es ist ein Northern White-crowned Shrike, Eurocephalus rueppelli. Im Princeton Field Guide Ostafrika steht: Stocky and thick-necked with a white crown, blackish eye mask and dark brown wings and tail. Die Verbreitung stimmt auch. Super Bilder und super Bericht. Wir haben soeben für Januar auch Tansania gebucht. Wir freuen uns riesig und die Sehnsucht wächst, wenn ich deine Bilder sehe. Liebe Grüsse Daniela
Liebe Daniela, Danke auch Dir für die Bestimmungshilfe 🙂 ! Es freut mich, dass Dir unser Bericht gefällt! Tansania im Januar – Da werde ich jetzt richtig neidisch 🤪! Ich wünsche Euch eine unvergesslich tolle Reise!
picco schrieb:Hoi Sabine Du wolltest Dich kurz fassen und hast lang geschrieben, ich wollte mich lang fassen udn hab kurz geschrieben...tststs, verkehrte Welt! 😄 🤩 😄 Danke mal für Deinen Reisebericht, wirklich toll was für Erinnerungen da bei mir hochkommen!!! Nachdem ich zwar immer wieder in den Tarangire wollte (war erst einmal da im Februar 2011) aber meine Reisepartner wegen der Tsetse's immer dagegen waren hab ich vor Kurzem neue Hoffnung geschöpft dass die Tsetse-Situation besser geworden ist und kaum mehr Tsetse's da sind...aber Du hast mir die Hoffnung wieder vermasselt... 😵 😊 🙄 Hatte es wirklich viele oder warens nur einige an wenigen Orten? Damals war es voll, egal wo man war...
Hoi Picco,
ja so ist es manchmal mit den Vorsätzen 😏! Es freut mich , dass ich Erinnerungen wecken konnte – auch das ist ja das Schöne an Reiseberichten!
Zu Deiner Frage bezüglich der Tsetes:
Zu Beginn und am Ende der Runde war von den Biestern nix zu sehen. Sie haben uns quasi nur auf dem Abschnitt ab den Löwen bis zur Picknick-Site förmlich attackiert 😈 – frag mich jetzt bitte aber nicht, wo wir da rumgefahren sind 😐.
Carlos hat uns erzählt, dass es wohl eine neue Methode gibt, die Tsetse’s zu bekämpfen und die Übertragung der Schlafkrankheit wäre ohnehin schon kein Thema mehr 😕. Durch Einsatz von Insektiziden und die insektizidimprägnierte Fallen sind die Fliegen wohl auch in den Parks schon weitestgehend reduziert worden. Zudem würden mittlerweile - wie auch auf Sansibar - unfruchtbare Männchen ausgesetzt, um die Populationen zu dezimieren.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201403. Nov. 2016 · #59
06.10.2016 Tarangire NP – Park der Baobabs, Elefanten, Birds und Tsetse-Fliegen – „Down by the River“
Gut gestärkt machen wir uns wieder bereit für die letzten verbleibenden Stunden im Park.
Schon bald treffen wir auf Giraffen.
Vorbei an einem der ältesten Baobabs im Park.
Unterwegs gibt es immer etwas zu sehen – man muss manchmal nur genau hinschauen -da sich die Tiere im Gras und im Buschwerk gut verstecken können 😉
Nun geht es einmal mitten durch den „Fluss“ 🤩
Und hier nochmal ein Suchbild 😗
Hier die Auflösung: Auch die Elefanten suchen Schatten unter einem Baum 🙂
Kurz darauf haben wir wieder wunderschöne Einblicke in das Flussbett 🙂
Am Wegesrand sehen wir diesen kleinen Burschen beim Durchwühlen von Elefantendung 😣
Ein einzelner Impala-Bock – Carlos nennt ihn „Looser“ – er hat wohl den Kampf um eine Vormachtstellung in der Herde verloren und muss jetzt erst einmal alleine zurechtkommen 🙁
Wieder am Flussbett entlang fahrend beobachten wir eine Herde von Wasserböcken, die plötzlich panisch die Flucht ergreifen, um dann wie gebannt in eine Richtung zu schauen 🤩
Ein einzelner Löwe war der Grund für die Aufregung – der auch mal eben kurz zu einem Sprint angesetzt hat, glücklicherweise scheint ihm eine Jagd aber zu anstrengend zu sein – der Nachmittag wird friedlich bleiben 😗
Wir fahren immer weiter entlang des Tarangire und treffen bald wieder auf eine Elefantenfamilie mit Nachwuchs.
Das friedliche Treiben beobachten wir eine ganze Weile.
Kreatives Modell eines Rüsselhalters 🤪
Klein-Eli wird immer gut bewacht 😘
…. und scheint noch bei der Mama zu trinken 😁
Ein Waffenkiebietz (Blacked Smith Lapwing) an Elefantenfuß 😛
In unmittelbarer Nähe der Elefanten ist auch eine Gruppe Zebras anzutreffen.
Auf einem Zebrarücken hat es sich dieser Rotschnabel-Madenhacker bequem gemacht.
Und auch auf der gegenüberliegenden Seite sind Zebras gemeinsam mit Gnus zu sehen.
Leider geht es nun schon wieder langsam Richtung Gate – zum Abschied ein ziemlich typisches Bild.
Unterwegs treffen wir noch auf einen Graureiher in merkwürdiger Haltung 😗
Vorbei geht es immer wieder an mächtigen Baobabs und wir entdecken hoch oben in den Baumwipfeln ein Geier-Paar.
Auch die hübschen Schwarzköpfchen lassen sich kurz vor der Ausfahrt nochmal blicken.
Und ein Raubadler stellt sich zum Abschluss ins Rampenlicht 😎
Sowie ein leider ziemlich unscharfer Marabu 😠
Unsere letzte Pirschfahrt dieser Reise ist nun definitiv zu Ende – uns wird jetzt schon etwas wehmütig ums Herz 🙁
Auf der Lodge kommen wir heute noch im Tageslicht an und nutzen die Gelegenheit, ein paar Vögelchen vor unserem Banda zu fotografieren. Hier tummeln sich morgens und abends unzählige Vögelchen – unter anderem auch wieder Schwarzköpfchen und ein Schildrabe:
Wer kann auf diesem Bild die Arten links unten und rechts oben im Bild benamsen - in der Mitte ein Rosenköpfchen 😐 ?
Könnte dies hier ein Blaukopf-Schmetterlingsfink sein?? – Drumherum sind auch noch welche, die ich nicht zuordnen kann und mir bei der Bestimmung gemeinsam mit Carlos durchgerutscht sind 😐
Wir entdecken auch noch einen vermutlichen Senegalamarant, allerdings ist das Foto nicht gelungen 😠
Und da heute keine Wolken am Himmel zu sehen sind, erleben wir zum Abschied endlich einmal schöne Ausblicke auf den Lake Manyara 🙂
Und unseren ersten Sonnenuntergang auf dieser Reise, deshalb gibt es heute für jeden dunstigen Tag ein Foto 🙂
Wir haben die Lodge immer noch für uns ganz alleine. Eigens für uns sind sowohl die Managerin aus Arusha als auch eine Tanz- und Akrobatikgruppe anlässlich unseres letzten abends angereist 🙄!
Das Abendessen ist gewohnt gut, wieder gibt es Suppe, Auberginen Lasagne, Tilapia mit Reis und zum Dessert Crème bru¬lée. Mit Carlos verstehen wir uns prächtig – ein äußerst angenehmer, vorausschauender und stets um das Wohl seiner Gäste bemühter Begleiter. Sein Fachwissen über Fauna und Flora, aber auch sein Engagement weit über die Tätigkeit als Fahrer und Guide zum Wohle "seiner" Gäste hinaus hat uns sehr beeindruckt und auch der Gesprächsstoff geht uns nicht aus. Nico und Carlos fachsimpeln besonders gerne in Anlehnung der tagesaktuellen Begebenheiten über „Keystone Species“, Ökosysteme und Biodiversität. Wir älteren Herrschaften kommen da allerdings nicht mehr so richtig mit 😏
Nach dem Essen ist Show-Time angesagt! Wir vier inklusive der Managerin der Lodge, die sich noch während des Essens zu uns gesellt, sind das doch sehr überschaubare Publikum. Wir mögen solche Einlagen eigentlich nicht wirklich 🤨 – dennoch hat die Truppe eine ganz ansprechende Darbietung gezeigt.
Zwischenzeitlich ist draußen ein Sturm aufgezogen. Wir sind gerade angeregt mit der Managerin am Plaudern, da entdeckt Nico ein UFO, dass hoch oben aus dem Dach zu Boden geweht wird 🤩
„Es“ ist ziemlich groß, ziemlich hell und vor allem blitzschnell unterwegs 🤩 🤩! Auf die Entfernung und im schummrigen Licht sieht es fast wie ein ziemlich großes, helles krebsähnliches Tier aus – nur Meerestiere werden hier wohl eher selten vom Dach fallen 🙄
„Es“ bewegt sich blitzschnell und offensichtlich in Panik zwischen den Tischen und Stühlen - ich ziehe vorsichtshalber mal die Beine hoch 🤩! Bedauerlicherweise wird das UFO von einem Angestellten ebenso blitzschnell erschlagen und umgehend entsorgt 😕
Auf unsere Nachfrage bei der Managerin merkt man schon, dass sie mit der Sprache nicht so wirklich rausrücken will – sie druckst herum und fragt erst mal bei vorsichtig bei Carlos nach: „Can I tell them?“ Carlos hat von dem ganzen Spektakel nichts mitbekommen – er war kurz vor der Tür. Diese Nachfrage lässt mich jetzt aber richtig misstrauisch werden 😣!
Letzten Endes erfahren wir dann, dass es sich um einen „Baboon Spider“ handelt - angeblich völlig ungefährlich, häufig in Dächern heimisch und reiner Insektenfresser – wird uns versichert 😕. Ich bleibe bezüglich der Ungefährlichkeit mal skeptisch, bin aber zumindest froh, dass wir ein schönes Moskitonetz über dem Bett haben – nicht, dass uns so ein Teil in der letzten Nacht noch um die Ohren fliegt 😈
Nach unserer Ankunft zu Hause haben wir ein wenig recherchiert. „Baboon Spider“ kann ja so Einiges sein. Nico, der einzige von uns, der die Spinne etwas genauer gesehen hat, hat eine Identifikation mittels des World Wide Web versucht – allerdings ohne Erfolg. Es war mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine Afrikanische Vogelspinne – Unterart unbekannt – eigentlich leben die aber in Höhlen in der Erde und nicht in luftiger Höhe in Dächern. Vielleicht kann ja jemand auch ohne Foto Licht ins Dunkel bringen? Sie war sehr hell (weiss-gelblich bis hellbraun) und doch sicher 10 😛 cm inkl. Beinen.
Danke Matthias - es war vermutlich eine Walzenspinne 🤪
Nach dem Schreck zu vorgerückter Stunde bleibt dennoch Zeit für ein kleines Resümee, was wir in den letzten Tagen so alles gesehen und erlebt haben!
Wir waren nicht in einem Zoo oder in eingezäunten Parks, sondern in absolut freier Wildbahn. Wir haben total entspannte Tiere in wunderbaren Landschaften erleben dürfen - nicht nur deshalb für uns unvergessliche Tage – auch ohne Leopard und Cheetas und Baumlöwen!
Und wie gerne würden wir jetzt noch ein wenig länger bleiben!
Ein letztes Mal machen wir uns in Begleitung unseres Massai auf den Weg in unsere Bandas. Wir schlafen tief und fest und ohne tierische Besucher!
Lala Salama! Gute Nacht!
Fortsetzung folgt! Morgens geht‘s dann schon rüber auf die Insel oder genauer gesagt - Archipel 😉 !