Reisebericht

Karibuni Tansania na Sansibar Mama!

von Applegreen · begonnen 22. Okt. 2016 · 17 Teile

Teil 122. Okt. 2016
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Karibuni Tansania na Sansibar Mama!

Unterwegs durch dichte Wälder, tiefe Krater und endlose Savannen bis zu den weißen Stränden Sansibars


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Jambo!

Wieder einmal anlässlich eines runden Geburtstages sollte wie auch im letzten Jahr eine Familienreise unserer drei Generationen in Richtung Afrika unternommen werden.

Dieses Mal sind wir allerdings zu viert - meine Mutter (Oma) Anni, unser Sohn Nico, mein Mann Armin und ich.

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Wir schwankten zunächst zwischen so einigen Zielen in unserem Sehnsuchtsland Afrika – die Überlegungen gingen von Namibia, über Südafrika bis hin zu Mosambik – letztendlich tendierten wir einstimmig in Richtung Safari plus "Chillen" unter Palmen am weißen Sandstrand.

Unsere Wahl fiel letztendlich auf Tansania und Sansibar!

Doch vorher stellten sich zunächst noch einige Fragen:

Ist diese Reise meiner Mutter mit ihren 81 Lenzen und erst kürzlich mit künstlichem Kniegelenk versehen noch zumutbar?
Wie viele Safaritage mit Driver/Guide wollen wir uns leisten? Täglich weiterziehen oder doch lieber ein „Basislager“?
Wird mehr als eine Woche Sand, Sonne, Strand und Palmen nicht doch ein wenig langweilig?? 😐

Ohne die wertvollen Tipps einiger Fomis wären wir vermutlich nicht wirklich zu einem vernünftigen Ergebnis gekommen. Wir nahmen Kontakt mit mehreren Veranstaltern/Agenturen auf und haben unsere sehr genauen Vorstellungen vorgebracht. Alles immer unter Berücksichtigung der Tatsache, dass wir mit "Mama" unterwegs sind und auch für sie diese Reise nicht in Stress ausarten sollte.

Nach einigem Grübeln und auch einigen Abstrichen – die Serengeti musste in unserer Planung dann doch sterben 🤢 🙁 – ist nun folgende Tour dabei herausgekommen:

02.10.2016 Flug Frankfurt - Addis Abeba mit Ethiopian Airlines
03.10.2016 Flug Addis Abeba – Kilimanjjaro Airport mit Ethiopian Airlines
Abholung am Flughafen
Übernachtung Burudika Manyara Lodge
04.10.2016 Lake Manyara Nationalpark
Übernachtung Burudika Manyara Lodge
05.10.2016 Ngorongoro-Krater
Übernachtung Burudika Manyara Lodge
06.10.2016 Tarangire Nationalpark
Übernachtung Burudika Manyara Lodge
07.10.2016 Rückfahrt zum Arusha Airport
Flug Arusha – Zanzibar mit Precicion Air
9 Übernachtungen Mwezi Boutique Hotel Jambiani
16.10.2016 Flug Zanzibar – Addis Abeba – Frankfurt mit Ethiopian Airlines
17.10.2016 Ankunft Frankfurt

Auf Sansibar haben wir natürlich nicht nur faul in der Hängematte gelegen, sondern uns auch ein wenig umgesehen 😎
Die Insel hat so viel mehr zu bieten als nur traumhafte Strände, Palmen und türkisblaues Meer:

10.10.2016 Uzi Island
11.10.2016 Jambiani Cultural Village Tour
12.10.2016 Seegrasernte & Dhow-Fahrt mit „Captain Human Shark“
13.10.2016 Spice Tour & Stone Town

Dieses Mal wird es von mir keinen allzu detaillierten Reisebericht geben – aber zumindest von unseren Safaritagen und anderen schönen Erlebnissen möchte ich dann doch gerne berichten. Mal sehen, ob das Geschreibsel dann nicht doch ausartet 😮

Meine Mutter hatte sich letztes Jahr in Namibia ja bereits als sehr gute Sichtungsfee erwiesen – und auch auf dieser Reise hat sie wieder einmal ausgesprochen gute Arbeit geleistet 🙂 🤩.

Hübsche Vögelchen haben wir auch entdeckt, bildlich festgehalten und Dank unserem Guide Carlos auch fast alle schon benamsen können.

Bei dieser Reise hatten wir auch die Gelegenheit, einen klitzekleinen Einblick in die Dörfer und das Leben der Sansibaren zu erhaschen. Auch von diesen Begegnungen möchte ich gerne erzählen.

Unserem Namen als Dunst- und Regenreisende haben wir zumindest auf dem Festland auch wieder mal alle Ehre gemacht 🤢 😵. Nix blauer Himmel - dafür Staub, Sandsturm, Dunst, Regen und Nebel…. 😠 😣

Wer gerne mag ist herzlich eingeladen zunächst in unserem Toyota Landcruiser Platz zu nehmen und uns auf unserer 3-Generationen-Reise zu begleiten.

Der eigentliche Start des Berichts wird allerdings noch etwas dauern, denn die Unmengen an Fotos und auch Videos wollen gesichtet und ausgewählt werden. Schließlich waren diesmal 2 1/2 Hobbyfotografen am Werk 😗 - und auch der Text schreibt sich ja nicht von alleine…. 🤪

Ein wenig müsst Ihr Euch also noch gedulden, aber spätestens Anfang der nächsten Woche geht es dann ganz sicher los.

Bis dahin liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
Kwa heri ya kuonana!

Sabine

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Teil 223. Okt. 2016
02.10.2016 Es geht wieder los in Richtung Afrika!

Ich mache mal weiter mit der Anreise – da braucht’s und gibt's noch keine Fotos… 😗

Heute Abend geht es für uns auf eine ziemlich zähe Anreise mit fast 5 Stunden Aufenthalt in und über Addis mit Ethiopian Airlines in Richtung Tansania!

In Frankfurt am Check-In angekommen erwartet uns eine riesige Menschenmenge. Heute Abend scheint das halbe Rhein-Main-Gebiet nach Addis fliegen zu wollen 🤢.

Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir dann endlich eingecheckt und für die Oma steht eines der Elektroautos bereit. Da sie nicht mehr so wirklich gut zu Fuß ist, habe ich kurzerhand einen WHCR bestellt. Und das Beste daran ist, dass wir alle Platz nehmen dürfen und so ganz zügig und bequem durch die Pass- und Sicherheitskontrolle bis zum Gate düsen 😎.

In einer wenig Vertrauen erweckend aussehenden Boeing B777 nehmen wir kurze Zeit später unsere Plätze ein. Ich hatte eigentlich auf den Dreamliner gehofft…. 😵

Die Triebwerke werden angelassen und ein gewaltiges Scheppern und ohrenbetäubender Lärm gepaart mit einer Rauchwolke aus dem linken Triebwerk lassen mein schon geringes Vertrauen in diese Airline auf den Nullpunkt sinken 😐 Ich überlege in der Tat für einen kurzen Moment, die Flugbegleiter zu alarmieren. Allerdings scheinen die ohrenbetäubenden Geräusche und das immer noch anhaltende Rütteln und Qualmen der Maschine außer einer weiteren Dame und meiner Person niemanden weiter zu beunruhigen. Also versuche ich tief durchzuatmen und ergebe mich unserem weiteren Schicksal 😣.

Die Mühle quält sich dröhnend und scheppernd in die Luft - nachdem wir allerdings unsere Reiseflughöhe erreicht haben, scheint sich die alte Kiste zu beruhigen. Der Flug verläuft ab diesem Moment absolut ruhig und ohne weiteren besonderen Vorkommnisse. Der Service wirkt leicht konfus – ist mir aber relativ egal – ich will jetzt ein paar Stündchen schlafen.

03.10.2016 Fünf Stunden am Bole Intl. Aiport - Addis Abeba

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht erreichen wir quasi pünktlich mit Sonnenaufgang gegen 5.50 Uhr Addis Abeba.
Den kurzen Weg zum Transitbereich kann meine Mutter gut laufen. Ich kenne den Bole Intl. Aiport noch aus den 90er Jahren und bin positiv überrascht. Das befürchtete große Chaos bleibt aus. Es gibt ausreichend Sitzplätze, ein paar kleinere Cafés sowie halbwegs saubere Toiletten. Sogar zwei – jedoch immer völlig überfüllte – Raucherkabinen.

Hier herrscht ein ständiges Kommen und Gehen – von hier aus geht es in alle Herren Länder Afrikas und der Welt – und so wird es uns auch gar nicht wirklich langweilig.

Das Flughafenpersonal hat einen erstaunlich guten Überblick in dem Trubel und die Reisenden werden bei Bedarf sogar in Gruppen zu den jeweiligen Zugangsgates des Sicherheitschecks gelotst. Auch unser Flug erscheint nach einer dann doch nicht ganz so langen Ewigkeit auf der Anzeigetafel.

Da wir nicht wissen, wie weit der Weg zum Flieger sein wird, bestelle ich vorsichtshalber wieder den Rollstuhlservice. Bis der aber auftaucht wird mir schon angst und bange, dass wir unseren Flug verpassen 😮. Endlich wird die Oma dann aber noch rechtzeitig zum Gate gerollt und ab hier geht es per Hubwagen auf den Flieger!

Pünktlich um 10.20 Uhr heben wir in einem sehr komfortablen Dreamliner ab in Richtung Kilimanjaro Intl. Aiport. Nach einem sehr ruhigen, angenehmen Flug mit ausgesprochen gutem Service erreichen wir nach gut 2 ½ Stunden den Kilimanjaro Intl. Aiport.

Im Landeanflug sind etliche Wind- oder besser „Staubhosen“ am Boden zu sehen. Das Land scheint ausgedörrt und unter einer riesigen Staubglocke zu liegen. In den letzten Minuten vor der Landung werden wir von kräftigen Böen geschüttelt. Der Namensgeber des Aiports, das mit 5895 m höchste Bergmassiv Afrikas, hüllt sich leider in eine dichte Wolkendecke und zeigt sich uns nicht. Ich ahne jetzt schon, dass es mit schönstem Licht und strahlend blauem Himmel irgendwie auch dieses Mal nix werden wird 😈

Sobald wir die Einreiseformalitäten erledigt haben geht es - allerdings mit kleineren Hindernissen - weiter Richtung Lake Manyara und ab dem nächsten Kapitel sind dann auch Fotos dabei...

Fortsetzung folgt!
Teil 324. Okt. 2016
03.10.2016 Fahrt zum Lake Manyara mit Hindernissen

Nachdem der Flieger gelandet ist und sich die Türen geöffnet haben laufen wir das nun wirklich kurze Stück zum Terminal und werden direkt von einem Mitarbeiter von Leopard Tours abgefangen und begrüßt.

Noch bevor wir die sehr aufwändige Pass- und Visakontrolle erreichen, wird für uns alles wie von Zauberhand erledigt 🙂. Die Visaanträge hatte ich bereits zu Hause ausgefüllt. Diese wandern zusammen mit jeweils 50 USD pro Nase und den Pässen zum 1. Schalter. Abgestempelt bekommen wir die Pässe in die Hand gedrückt und weiter geht es zum Schalter Nummero 2 - hier werden wir fotografiert und die Fingerabdrücke beider Hände genommen - Mama wird auch ohne Fingerabdrücke entlassen 😛. In Nullkommanix sind wir in Tansania eingereist. Das nenne ich Service 😎!

Unser Gepäck wartet auch bereits auf uns und am Ausgang werden wir von Carlos unserem Driver/Guide für die nächsten Tagen auf das aller herzlichste begrüßt. Der Toyota Landcruiser steht bereit und es kann losgehen in Richtung Arusha.

Die Fahrt durch Arusha zieht sich – es herrscht „Berufsverkehr“ und zudem bauen die Chinesen gerade eine neue Straße. Überall sieht man Motorräder "Made in China". Die Chinesen in Afrika sind ja so ein Thema für sich und wir löchern Carlos, was er so davon hält.

Am Straßenrand herrscht geschäftiges Treiben und überall sind wunderschöne imposante blau blühende Jacaranda-Bäume zu sehen. Zum Fotografieren bin ich allerdings nicht wirklich in Stimmung. So langsam macht sich ein leichter Erschöpfungszustand der langen Anreise geschuldet breit.

Schon bald lassen wir Arusha wieder hinter uns, nachdem uns Carlos freundlicherweise noch zu einem ATM gefahren hat.

Auf der schnurgeraden Asphaltstraße riecht es plötzlich nach verbranntem Gummi und unser Landcruiser läuft nicht mehr so ganz rund – einer unserer Reifen ist hinüber 🤢.

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Nun heißt es für alle Mann aussteigen, Gepäck ausladen und schweres Gerät anlegen. Carlos verbittet sich jegliche Mithilfe – also stehen wir alle ziemlich doof rum.

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Zum Glück stehen wir direkt auf der Höhe eines kleinen Souvenirladens, der allerdings schon geschlossen hat – da unsere Zwangspause doch ein wenig länger dauert, wittert der tüchtige Inhaber ein Geschäft und öffnet die Pforten. Wir nutzen diese Gelegenheit direkt als Pipipause und schauen natürlich höflichkeitshalber, was es hier so käuflich zu erwerben gibt. Ich finde einen Schlüsselanhänger und ein nettes Tierchen aus Metall.

Dem nun aufgezogenen Ersatzreifen scheint es ein wenig an Luft zu fehlen, was uns noch einen weiteren kurzen Stop in einer der Ansiedlungen von Werkstätten am Straßenrand beschert.

Hier tummeln sich zahlreiche Maasai und wir staunen nicht schlecht über deren Sandalen aus Autoreifen, die aus einer interessanten Art alte Reifen zu recyceln bestehen. Einfach mal "Massai Sandalen" googeln…. 😛

Endlich kann es nun weiter gehen. Irgendwo im Nirgendwo liegt auf der Straße ein erst kürzlich verunglückter Esel, der den Zusammenprall mit einem Fahrzeug ganz offensichtlich nicht überlebt hat 🤨. Kurz darauf fahren wir gerade zu direkt in einen Sandsturm, der uns im absoluten Blindflug und nur in Schrittgeschwindigkeit weiterfahren lässt. Man sieht die Hand vor Augen nicht 🤩.

Carlos ist die Ruhe selbst – und wir sind heilfroh, hier nicht selbst am Steuer sitzen zu müssen!

In dem kleinen Örtchen Makuyuni geht es dann endlich bald rechts ab Richtung Mto wa Mbu. Jetzt ist es nicht mehr weit zur Burudika Manyara Lodge. Kurz vor dem Abzweig zur Dustroad Richtung Lodge begrüßt uns noch dieser prächtige Eli am Straßenrand:

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Die Burudika Lodge am Lake Manyara liegt innerhalb des Jangwani Wildlife Corridors. Der Jangwani Wildlife Corridor liegt inmitten der Mto wa Mbu Game Controlled Area, wo sich die Tiere frei zwischen dem Tarangire NP und dem Lake Manyara NP bewegen können - ein wichtiges Gebiet für die Wanderung der Tiere.

Gleichzeitig ist dieses Gebiet auch die Heimat der Massai, die hier mit ihren Herden noch im Einklang der Natur leben. Carlos erzählt uns in diesem Zusammenhang, dass die Maasai ihre Kinder wohl nur äußerst ungerne zur Schule schicken und die Regierung massiv Probleme hat, die bestehende Schulpflicht durchzusetzen.

Endlich erreichen wir unsere Lodge! Wir werden schon mit kühlen Tüchern und einem frischem Saft erwartet und können nach einer kurzen Einweisung unsere Bandas beziehen 🙂.

Die Lodge erstreckt sich auf einem weitläufigen Gelände mit Blick auf den Lake Manyara. Hier bieten sich – bei nicht vorhandenem Dunst 😈 – sicherlich spektakuläre Aussichten auf den Lake Manyara und die Kante des „Great Rift Valley“.

Derzeit gibt es lediglich 6 Bandas, jedes mit einer eigenen Veranda mit Blick auf den Mayara See. Die Bandas sind mit lokalen Baustoffen errichtet. Die Dächer aus Kokosblättern, die Wände mit Vulkansteinen verziert. Die Fenster sowie der Ausgang auf die Veranda bestehen aus Moskitonetzen und Zeltcanvas.

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Die Bandas sind zweckmäßig, einfach aber völlig ausreichend ausgestattet. Für heißes Wasser wird mit Holz befeuert – der Strom wird mit Solarenergie erzeugt. Die Betten sind im traditionellen Stil aus Holz und Sisal gearbeitet. Uns gefällt es hier auf Anhieb!

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Wir werden angewiesen, bei Dunkelheit den Weg von den Bandas zum etwas weiter entfernten Restaurant nicht ohne Begleitung eines Angestellten zu laufen, da sich auf dem Gelände der Lodge nicht nur Wildebeest und Gazellen, sondern häufig auch Hyänen herumtreiben 😮.

Unser „Security“ ist heute ein Maasai und wird immer in unserer Nähe sein.

Wir genießen noch den Ausblick und die Ruhe bevor wir nach einer heißen Dusche gemeinsam mit unserem Maasai zum Restaurant hinunterlaufen, um uns mit Carlos zum ersten Sunddowner und Abendessen zu treffen.

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Das Restaurant ist inmitten eines majestätischen Baobab gebaut. Sehr beeindruckend.

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Wir machen es uns zunächst an der Bar mit einem Gin Tonic gemütlich und genießen unseren ersten Abend unter Afrikanischem Himmel, der an diesem Abend keine Sterne zeigt - es ist bewölkt und ein Sturm zieht auf 🤢.

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Zum Dinner gibt es Kürbissuppe, Fisch aus dem Viktoriasee mit Reis und leckeres frisches Obst.

Auf dem Rückweg zu unseren Bandas regnet es aus Eimern und wir bahnen uns unseren Weg durch hunderte von kleinen Kröten am Boden.

Kurz vor dem Einschlafen lausche ich noch den Geräuschen im Busch und es ist tatsächlich eine Hyäne ganz in der Nähe zu hören 😮. Der Wind und der Regen prasseln auf unser Banda - mal sehen, was der Wettergott für uns morgen so bereit hält...

Lange schaffe ich es aber nicht in die Nacht zu lauschen – wir sind todmüde und morgen geht es bereits wieder sehr früh in den Lake Manyara Nationalpark! Und ich träume von Baumlöwen – ob wir morgen wohl welche sehen werden 😐 ?

Lala Salama – Gute Nacht!
Teil 425. Okt. 2016
04.10.2016 Lake Manyara NP - Heimat von Elefanten, Pelikanen und Hundertschaften von Pavianen –
Morgendliches Warm-up


Schon am sehr frühen Morgen machen wir uns nach einer sehr regnerischen Nacht und erholsamem Schlaf auf zum Baobab-Restaurant. Auf unserer Veranda entdecke ich diese kleine Kröte, die vom gestrigen Regen übrig geblieben ist:

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Das Frühstück ist herrlich – Teller voll von frischem, mundgerecht geschnittenem Obst, Eier in allen Variationen und Allem was das Herz sonst noch so begehrt. Erstaunt sind wir über den allgegenwärtigen Pulver-Instant-Kaffee – sind wir hier nicht in einem Kaffeeanbauland 😐?!

Das Auto wird bestückt mit Lunchpaketen für den Tag und es kann losgehen. Carlos wählt heute den Weg entlang des Sees, wo uns nicht nur die Maasai mit ihren Kuh- und Ziegenherden begegnen.

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Auf dem recht holprigen Weg graben zwei splitterfaser nackte Maasai nach irgendetwas – selbst Carlos findet das höchst amüsant 😄.

Schon kurze Zeit später erreichen wir Mto Wa Mbu, was übersetzt 'Fluss der Mücken' bedeutet. Dieser Fluss entspringt in den benachbarten Bergen und führt das ganze Jahr über Wasser, weshalb man in der mittels Bewässerungssystemen fruchtbaren Umgebung zahlreiche Reis-, Gemüse- und Obstplantagen findet. Auch ansonsten ist Mto Wa Mbu eine bunt zusammengewürfelte Marktstadt - es gibt unzählige Läden und kleinere Handwerksbetriebe.

Nun war es nicht mehr weit bis zum Eingang des 330 Quadratkilometer großen Lake Manyara Nationalparks – der Park erstreckt sich entlang der gewaltigen, fast 1000 Meter hohen Abbruchkante des Great Rift Valleys und besteht aus dem etwa 50 Kilometer langen Landstreifen zwischen eben dieser Kante und dem Manyara-See . Ein Biosphärenreservat, das bekannt ist für seine unglaublich vielen Lebensräume von Sümpfen über den flachen Natronsee, Wälder, offenes Grasland, heiße Quellen, bis zu den Bergen des Great Rift Valley.

Am Parkeingang angekommen erledigt Carlos noch rasch die Eintrittsformalitäten und kurz darauf windet sich die Straße durch einen üppigen Grundwasserwalt mit uralten Mahagonibäumen, in dem Hundertschaften von Pavianen und Diadem Meerkatzen am Wegesrand herumlungern oder in den Bäumen herumturnen.

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Aber die Kleinsten sind halt immer ein besonderer Hingucker 🙂 :

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Frühsport - Stretching:

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Oder doch lieber von der Mama herumtragen lassen 😛

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Klippspringer sind auch schon unterwegs:

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Und bei genauerem Hinsehen entdecken wir im dichten Blätterwerk einen Silvery Cheeked Hornbill (Silberwangenhornvogel):

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Aus den Steilhängen plätschern zahlreiche Bäche und Wasserfälle.

Ein Elefantenbulle in etwas ungewohnter Umgebung – wie er hier wohl in den Geröllhaufen hineingeraten ist 🤨?

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Scheint ihm aber gut zu gefallen 🤪

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In einem weiteren Flusslauf entdecken wir einen Tawny Eagle auf Fischfang:

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Fast überall kruschpelt es im Gestrüpp - Elis wohin man auch schaut 🤪

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Der schmale Akazienwald-Gürtel im Innern der Schwemmebene ist der bevorzugte Aufenthaltsort von baumkletternden Löwen und von Elefanten. Von den berühmten Löwen fehlt allerdings jede Spur – Elefanten lassen sich dafür häufiger blicken:

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Weit in der Ferne entdecken wir einen Steppenfalke? -hier bin ich mir sehr unsicher??

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Ein Southern Ground Hornbill kreuzt gemächlich unseren Weg:

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Die Gegend wir offener und weiter:

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Mal wieder Baboons 🤪

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Riesige Baobabs säumen unseren Weg

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In der nun offeneren Landschaft lassen die ersten Giraffen nicht lange auf sich warten

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Zum Glück an einer gut einsehbaren und nicht zugebuschten Stelle müssen wir feststellen, dass sich ein weiterer Reifen verabschiedet hat 🤢 🙄 ….. Reifenwechsel ist schon wieder angesagt – und wir haben ab sofort keinen Ersatzreifen mehr 🤩

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Grüne Meerkatzen versüßen uns die Wartenzeit:

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Die Affen hier im Park sind allesamt unaufdringlich und friedlich – hier halten sich die Besucher wohl an die goldene Regel „ Do not feed the monkeys“ 😎.

Hilfe beim Reifenwechsel ist auch schnell zur Stelle – ein anderer Fahrer von Leopard Tours kommt vorbei und packt tatkräftig mit an.
Es wird Zeit für die Lunchpakete, die wir auf einem schönen Picknickplatz verspeisen.

Ein wunderschöner Superb-Starling (Dreifarben Glanzstar) und ein d’Arnauds Barbet (Ohrfleck-Bartvogel) leisten uns Gesellschaft, in der Hoffnung, dass ein paar Krümelchen für sie abfallen:

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Fortsetzung folgt!
Teil 526. Okt. 2016
04.10.2016 Lake Manyara NP - Heimat von Elefanten, Pelikanen und Hundertschaften von Pavianen –
Ein Nachmittag im Sumpf


Gut gestärkt machen wir uns auf in Richtung der Sumpfgebiete , wo wir die ersten Flamingos und eine Gruppe von Nimmersatt-Störche entdecken.

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Ein einsamer Buschbock kreuzt unseren Weg.

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In seeehr weiter Ferne entdecken wir einen Augurbussard.

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Und bald darauf ein hübsches Bienenfresser-Pärchen.

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Den Kronentoko erwischen wir beim Nachmittagssnack.

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Die Landschaft um uns herum bietet immer neue Ausblicke.

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Ein paar vorwitzige Dassies beäugen uns aus einem riesigen Termitenhügel.

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Und ein zartes Dikdik beäugt uns doch eher kritisch.

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Den Kontrast zum üppigen Wald bildet die grasbewachsene Schwemmebene, wo sich Gnus und
Zebras versammeln.

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Diese Giraffenfamilie hat sich für unser Fotoshooting ein besonders schönes Plätzchen ausgesucht.

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An einem Frischwasserzulauf entdecken wir Flusspferde und Wasserbüffel.

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Den kleinen Seidenreiher hätten wir fast übersehen.

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Ein Afrikanischer Löffler auf Nahrungssuche.

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Pelikane nutzen das frische, klare Wasser um ihr Gefieder vom sodahaltigen Wasser des Lake Manyara auszuwaschen – hier ist vielleicht was los!

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Wir stehen mitten in der Ein- und Ausflugschneise – hier herrscht ein Heidenlärm durch das Schlagen ihrer Flügel im Wasser – ein mehr als interessantes Schauspiel, dem wir eine ganze Weile zuschauen 🙂

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Unser Weg führt uns nun wieder zurück in den dichten Wald, wo auch die Baboons nicht lange auf sich warten lassen 🤪

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Es scheint fast, als fände heute ein wichtiges Meeting sämtlicher Affen im Wald vom Lake Manyara NP statt 😄

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„Das Schönste was ich jemals in Afrika sah" - so beschrieb Ernest Hemingway den Lake Manyara – ob wir das so unterschreiben können 😐? Er hat die Gegend höchst wahrscheinlich im schönsten Licht erleben dürfen 🤢.

Trotz des trüben und diesigen Tages, haben wir die Zeit im Park sehr genossen - insbesondere die erstaunliche Vielfalt sowohl an Tieren wie auch an Landschaftsbildern, gemessen an der verhältnismäßig geringen Größe des Parks. Hinzu kommt, dass wir die Tiere allesamt als wenig scheu und sehr relaxed empfunden haben.

Auf dem Rückweg zur Lodge halten wir noch kurz in Mto wa Mbu an, um kleinere Einkäufe zu erledigen. Abends herrscht an der Hauptstraße noch mehr Geschäftigkeit als am Morgen. Hier ist richtig was los 🤩 Mzungus scheinen sich hier auch nicht häufig herumzutreiben - wir wurden häufiger angesprochen und gefragt woher wir denn kommen.

Carlos hat uns bereits am ersten Tag darauf hingewiesen, dass fotografieren von Personen im Allgemeinen nicht erwünscht ist – es sei denn, man fragt vorher höflich nach und nicht selten wird ein kleiner Obulus verlangt. Aus diesem Grund habe ich mich entsprechend zurückgehalten und gar nicht erst die Kamera ausgepackt.

Auf unserer Lodge angekommen werden wir mit erfrischend kühlen und duftenden Tüchern empfangen – für uns wird es Zeit für einen Sundowner ohne Sonnenuntergang – Ihr wisst schon: Dunst 😈 😈 😈!

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Die Lodge ist heute wie ausgestorben – außer uns sind keine weiteren Gäste mehr da - dies soll dann auch bis zu unserer Abreise so bleiben 🙂.

Und wie das manchmal so ist in Afrika – aus der Dusche kommt wenig - und noch weniger warmes – Wasser - Strom ist ebenfalls Off 🤩.

Heute Abend wird Carlos leider nicht mit uns gemeinsam essen können. Er will nochmal zurück nach Mto Wa Mbu, um zwei neue Ersatzreifen zu besorgen 😗! Ohne einen einzig brauchbaren Reservereifen möchte er ungerne auf die morgige Tour in den Krater starten 🙄.

Heute Abend gibt es eine Suppe, sehr durchgebratenes Beef oder Lamm mit Reis und Kartoffeln sowie ein leckeres Dessert – so genau kann ich mich aber nicht mehr erinnern 😊.

Schon bald machen wir uns mit „unserem“ Security-Maasai auf den Weg in unsere Bandas.

Morgen ruft in aller Hergottsfrühe der Ngorongoro-Krater 😎!

Lala Salama – Gute Nacht!

Fortsetzung folgt...
Teil 628. Okt. 2016
05.10.2016 Ngorongoro-Krater NP – Die Arche Noah Afrikas –
Kampf auf Leben und Tod


Es ist noch düster und kalt, als Carlos den Motor startet und sich unser Toyota Landcruiser in Bewegung setzt. Die Fahrt zu unserem heutigen Ziel wird etwas länger dauern.

Zunächst kraxeln wir die Abbruchkante hoch und dann weiter in Richtung Karatu. Entlang der B144 - der Hauptverkehrsstraße die von Arusha über Karatu , über den Ngorongoro-Krater und in die Serengeti bis nach Kenia führt - ist zunächst noch viel fruchtbares Land und landwirtschaftlicher Anbau zu sehen.

Ein Blick in den Himmel lässt nicht wirklich Gutes erahnen – es wird immer grauer und dicke, dunkle Wolken formieren sich am Himmel 😈.

Angekommen am Gate mit Informationszentrum erledigt Carlos die Anmeldeformalitäten, während wir uns ein wenig umschauen. Im Vergleich zu gestern im Lake Manyara NP ist hier am Gate mal richtig was los. Ein Safariauto nach dem anderen fährt an, darunter aber auch lokale Busse und Kleintransporter.

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Nachdem der Papierkram erledigt ist, trennen uns nur sieben - aber sehr beschwerliche - Kilometer vom Krater, den wir über das Lodoare-Gate erreichen. Aber statt traumhaften Einblicken in den spektakulären Krater ist uns zunächst nur dickster Nebel vergönnt – zum Teil sieht man wieder einmal die Hand vor Augen nicht 🤢 😮!

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Ein Bus ist auf der schmierigen Sandpiste in den Hang gerutscht und der Bergungsversuch ist gerade in vollem Gange. Aber unser Carlos meistert auch diesen Streckenabschnitt gewohnt sicher mit Ruhe und Gelassenheit 🙂.

Ich befürchte bei dieser Suppe werden weder vom noch im Krater irgendetwas zu sehen bekommen 😈 – aber Carlos versichert uns, dass im Krater immer gute Sicht herrscht. Ich möchte ihm ja gerne glauben – positives Denken soll bekanntlich helfen 😗.

Wir bewegen uns immer weiter auf dem Kraterrand im Halbkreis um den südlichen Teil des Kraters, um dann über eine der drei offiziellen Rampen zum Kraterboden hinabzufahren. Tatsächlich lichtet sich der dichte Nebel und wir bekommen einen vagen Vorgeschmack und Einblick in den Krater.

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Unten angekommen begegnen wir ein paar jungen Maasai mit ihrer Viehherde. Den Massai ist es erlaubt, im umliegenden Gebiet zu siedeln und auch ihr Vieh bis auf den Boden des Kraters zum Weiden zu führen. Carlos spricht mit den jungen Männern in etwas barschem Ton, verrät uns aber nicht, um was es genau ging.

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Der Krater ist der weltweit größte seiner Art und umfasst eine Fläche von 304 Quadratkilometern. Der Kraterboden selbst befindet sich auf 1700m Höhe und die Kraterwände steigen um bis zu weiteren 600m hinauf. Der Durchmesser des Kraters beträgt zwischen 17 und 21 Kilometern.

Hierher kommt man in der Regel mit großen Erwartungen, denn der Ngorongoro weist die höchste Raubtierdichte Afrikas auf und gilt nicht umsonst als Arche Noah Afrikas.

Wir haben unsere Ansprüche an besondere Sichtungen jedoch bereits im Vorfeld heruntergeschraubt - wohl wissend, dass die Zeit der großen Migration längst vorbei ist. Wir freuen uns an jeder noch so kleinen Spezies, der wir begegnen werden.

In den europäischen Wintermonaten kommen rund 1,4 Millionen Gnus und Hunderttausende Zebras und Gazellen auf ihrer jährlichen Runde durch die Savannen im Westen des Schutzgebiets. Hier gebären die Gnus Anfang des Jahres zeitgleich ihre Kälber. Sie fressen sich an dem mineralreichen Gras satt, bis sie dann im Mai weiter in den Westen der Serengeti ziehen.

Carlos berichtet, dass den anderen Tieren im Krater der Sinn nicht nach Wandern steht und sie in der Regel auch hier bleiben. Warum sollten sie auch wandern? Sie finden hier alles, was sie brauchen!

Tatsächlich werden wir binnen weniger Stunden Afrika im Miniaturformat erleben. Der ehemals gigantische Vulkan ist heute ein unvergleichliches Tierparadies und entfaltet eine ganz besondere Magie - die Unmengen an Jeep-Kolonnen durch den Krater, von denen häufiger berichtet wird, werden heute für uns auch ausbleiben 😉.

Wir werden glücklicherweise keine wilde Hatz auf die „großen“ Sichtungen oder permanenten Austausch über Funk mit anderen Fahrzeugen erleben. Wir wollen uns heute eher auf den „Nebenschauplätzen“ im Krater bewegen und schon bald können wir ungestört die ersten Tiere beobachten:

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Schwarzhalsreiher gibt es irgendwie immer und überall zu sehen 😉

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Den Kronenkranich (Nationalvogel von Uganda) allerdings sehen wir heute zum ersten Mal – ein wunderschönes Exemplar 😘

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Carlos steuert einen Hippo-Pool an, als die geschulten „Bush-Eyes“ eine Bewegung im hohen Gras ausmachen 🤩.

"Lion!"

Außer uns hat bislang nur noch ein weiterer Wagen die Löwen im Visier – alle anderen fahren an uns vorbei – die Löwen sind allerdings auch nur sehr schwer auszumachen.

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Wir zählen zunächst einen, bemerken aber kurze Zeit später noch weitere verdächtige Bewegungen.

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Nun kommt Carlos‘ jahrelange Erfahrung ins Spiel: „See the buffalo behind us?!“

Ok - ein einsamer Wasserbüffel ist hunderte von Metern in der völlig entgegengesetzten Richtung zu sehen. Was uns Carlos damit nun sagen will 🤨?

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Carlos analysiert die Lage durch sein Fernglas. Die Antwort ist eher knapp : „The buffalo is limping!“

Aber der Büffel ist doch ewig weit von den Löwen entfernt – gut, er bewegt sich schon in etwa in die Richtung der Löwen – aber ich würde da jetzt noch keinen Zusammenhang sehen 🙄.

Carlos ist felsenfest der Meinung, dass hier etwas im Gange ist: „Let’s wait and see!“

Tatsächlich läuft der Büffel offensichtlich geradewegs in sein Verderben – mittlerweile sind nun auch insgesamt 5 junge männliche Löwen in höchster Alarmbereitschaft 🤩.

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Ich habe noch den Reisebericht von Beatnick (Bettina) im Kopf – wir werden doch nicht ernsthaft einen Kampf oder gar Kill erleben?

Mittlerweile scheinen auch andere Fahrzeuge bemerkt zu haben, dass hier etwas im Busch ist – allerdings bleibt es zunächst bei einer überschaubaren Anzahl an Beobachtern. Das wird sich im Laufe der nächsten 20 Minuten allerdings deutlich ändern – wovon ich aber nichts mehr mitbekommen werde.

Carlos bringt uns und den Wagen zunächst einmal in eine bessere Stellung – noch haben wir die freie Auswahl für unsere Parkposition.

Und es kommt tatsächlich, wie es kommen muss! Wie aus dem Nichts spurten die Löwen in Richtung des Büffels und haben ihn blitzschnell umzingelt.

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Normalerweise hat ein einzelner Löwe so gut wie keine Chance, einen ausgewachsenen gesunden Büffel erfolgreich zu erlegen. Bei fünf Löwen gegen einen lahmenden Büffel werden die Karten allerdings neu gemischt!

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Uns bleiben noch wenige Sekunden Zeit, uns seelisch und moralisch auf das nun Folgende vorzubereiten. Meiner Mutter wird etwas angst und bange – ich weiß bis heute nicht so wirklich, ob sie vielleicht doch lieber davongefahren wäre. Carlos hatte schon Gäste, die in ähnlichen Situationen darum gebeten haben weiterzufahren!

Die Löwen scheinen ein eingespieltes Team zu sein – den anfänglich mutigen Versuchen der Gegenwehr weichen sie geschickt aus.

Carlos bringt unseren Wagen in eine nochmals günstigere Position – und wir werden Zeuge eines Erlebnisses, das wir ganz sicher nicht wieder vergessen werden!

Bedauerlicherweise sind so gut wie alle Fotos unscharf – meine Hände zittern vor Aufregung und die mehrmalige Rangiererei trägt auch nicht zur besseren Stabilisierung bei. Außerdem ist das Geschehen weiter entfernt – in solchen Situationen wünscht man so eine Megaspezial-Fotoausrüstung mit Riesentele 😣 (in den Nachbarautos übrigens sehr zahlreich vorhanden).

Gut zu beobachten ist die ausgeklügelte Angriffsstrategie der Löwen. Die Beute wird von den Löwen mit mehreren Sätzen angesprungen. Durch die Wucht des Aufpralls wird ein kleineres Beutetier schnell aus dem Gleichgewicht gebracht. Bei diesem stattlichen Büffel reicht diese Taktik alleine allerdings nicht aus. Ein zweiter Löwe wird dem Büffel die Hinterläufe vom Boden reissen.

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Nachdem der Büffel zu Fall gebracht wurde, stehen die Löwen vor einer sehr schwierigen Aufgabe, was dem Büffel bedauerlicherweise einen fürchterlich langsamen Todeskampf bereiten wird.

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Carlos erklärt uns, dass große Beutetiere von Löwen normalerweise durch einen Kehlbiss getötet werden. Bei einem mächtigen Büffel ist dies allerdings so gut wie nicht möglich, da die Zähne des Löwen zu kurz sind, um größere Blutgefäße zu erreichen. Es bleibt dem Löwen lediglich der Versuch, die Luftröhre abzudrücken.

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Allerdings gelingt auch das dem mit dieser Aufgabe betrauten Löwen nicht. Deshalb versucht er kurze Zeit später den Büffel quasi zu ersticken, indem er sein Maul über das des Büffels presst.

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Auch dieser Versuch zeigt keinerlei Wirkung - ein zweiter Löwe muss zu Hilfe kommen.

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Natürlich umkreisen auch die Hyänen bereits das Geschehen – sie werden vermutlich später nicht leer ausgehen, wenn sich die Löwen erst einmal satt gefressen haben.

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Da unsere Fotos allesamt nicht wirklich gut gelungen sind, stelle ich an dieser Stelle noch unser Video ein. Es zeigt unbearbeitet und in voller Länge das Geschehen - lediglich zwei getrennt aufgenommene Sequenzen wurden zusammengeführt.

Aber bitte Vorsicht! Die Aufnahme ist definitiv nichts für zart besaitete Gemüter!

Bei YouTube ansehen ↗



Wir haben den langsamen und sicherlich qualvollen Tod des Büffels als sehr grausam empfunden – und wir knabbern noch heute an diesem Erlebnis.

Auf uns wirkte das Erlebte einerseits faszinierend aber auch schockierend zugleich. Uns wurde in diesen Minuten in voller Dramatik vor Augen geführt, wie grausam die Natur tatsächlich sein kann.

Aber uns ist ebenso bewusst, dass dies der natürliche Lauf der Dinge ist. Das Leben besteht unvermeidbar aus Geburt und Tod, fressen und gefressen werden. Ein Raubtier kann in der Wildnis nunmal anders nicht überleben – diese Löwen werden für die nächsten Tage satt werden.

Dennoch tief beeindruckt und sehr still - jeder von uns für sich in Gedanken versunken - verlassen wir den Ort des Geschehens, noch weit bevor das große Festmahl beginnt.

Von unseren weiteren Erlebnissen und Eindrücken im Krater berichte ich dann erst im nächsten Kapitel. Ich denke auch den virtuell Mitreisenden tut eine Pause erst einmal ganz gut…

Fortsetzung folgt!
Teil 731. Okt. 2016
05.10.2016 Ngorongoro-Krater NP – Die Arche Noah Afrikas -
Ein Nachmittag im Garten Eden - Teil 1


Obwohl es noch recht früh für ein Lunch ist steuert Carlos zunächst die „Ngoitokitok” Picknick-Site an, um uns eine kleine Verschnaufpause zu verschaffen.

Kurz bevor wir dort angekommen treffen wir noch auf Elefanten versteckt im Schilf und eine Gruppe Wasserbüffel.

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An der Picknick-Site haben die gleichnamigen Quellen einen kleinen See geformt. Sehr schön kann man hier das friedlich liegende Gewässer mitsamt seinen Bewohnern beobachten.

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Ein Hippo tut mir den Gefallen und taucht direkt vor mir auf 🙂

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Die Mehrzahl der Dickhäuter chillt jedoch weit ab vom Trubel im hinteren Teil des Sees.

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Ein Schildrabe ist mit seinem Lunch beschäftigt.

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Vor dem Black Kite (Schwarzmilan) sollte man seine Lunchboxen besser in Sicherheit bringen – Carlos hat in der Vergangenheit nicht ganz verletzungsfreie Angriffe erlebt. Daher werden wir unser Lunch vorsichtshalber im Wagen einnehmen… 🤩

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Ein hingegen friedlicher Glanzstar spekuliert erwartungsvoll und geduldig auf herabfallende Krümel.

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Auf der gegenüberliegenden Seite des Pools ist in sehr weiter Entfernung ein Prachtexemplar von einem Eli zu sehen.

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Kaum haben wir diesen inzwischen immer voller werdenden Platz verlassen, werden wir kurze Zeit später schon wieder genötigt eine längere Pause einzulegen 😗

Im hohen Gras am Ufer eines Sumpfgebietes entdecken wir eine Löwin mit ihren fünf zuckersüßen Cubs 😘

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Die Kleinen sind putzmunter und glücklicherweise just in diesem Moment zum Spielen aufgelegt – es kommt also Leben in die Bude 🤪

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Nach einem neuen Spielkameraden muss nicht lange Ausschau gehalten werden und zur Not muss halt die Mama herhalten.

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Die putzigen Kleinen springen und balgen unbeschwert – da kann man den Finger gar nicht mehr vom Auslöser nehmen 😛

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Nach der Spielstunde wird es Zeit für eine kleine Stärkung – die Löwenmama scheint die Kleinen noch zu säugen.

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Carlos schätzt die Jungspunde auf 3 – 4 Monate.

Diese Familienidylle ist ein willkommener Kontrast zu den dramatischen Szenen am Vormittag 🙂

Schon kurz darauf entdecken wir wieder einen Eli im hohen Schilf beim mittäglichen Sandbad.

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Nicht nur die Tierdichte und Artenvielfalt lenken unsere Aufmerksamkeit auf sich – auch die Landschaft um uns herum ist ein Genuss, Balsam für die Seele und lädt zum Verweilen ein. Bei Sonnenschein wäre das sicherlich noch schöner - aber die über den Kraterrand wabernden Wolken haben auch ihren Charme 😄

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Aber den Blick in die Ferne schweifen ist nie von langer Dauer - diesmal sind es Ohrengeier und Weissrückengeier, wenn auch weit entfernt und vermutlich gerade mit einer Mahlzeit beschäftigt, die uns von der herrlichen Landschaft um uns herum ablenken.

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Pumbas gibt es hier natürlich auch wie Sand am Meer – nur leider selten wirklich fotogen 🙄

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Eine kleinere Gruppen Tüpfelhyänen hat sich zur Siesta direkt am Straßenrand eingefunden und zeigt sich von unserer Anwesenheit völlig unbeeindruckt 😎

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Wieder fällt unser Stopp etwas ausgiebiger aus. Sie sind ziemlich faul - selbst das Heben des Kopfes schein schwer zu fallen.

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Zwischendurch wird sich maximal ein wenig geputzt.

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Oder mal nachgeschaut, wer da so ungeniert die Mittagsruhe stört.

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Über diese Sichtung freue ich mich ganz besonders – haben wir doch bislang nur eine einzige Hyäne in sehr weiter Entfernung im Etosha sehen dürfen!

Auch auf der weiteren Fahrt begegnen uns fortwährend Hyänen, die wenig Interesse an Fahrzeugen zeigen.

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Unsere nächste Sichtung ist wieder eine uns noch unbekannte Spezies. Ein Goldschakal am Wegesrand, der seine Notdurft ungeniert vor anwesendem Publikum verrichtet 😮

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Und immer wieder stehen wir unvermittelt inmitten von - für unser Empfinden - schon recht großen Herden.

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Ein Straußenpaar beobachten wir bei der Balz – zur eigentlichen Paarung ist es aus unserer (weit entfernten) Sicht nicht gekommen – oder aber es war ein kurzes Vergnügen 😛

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Wir freuen uns an dieser schönen Riesentrappe, die trotz der stattlichen Größe und als Schwergewicht übrigens der schwerste fliegende Vogel in der Tierwelt ist.

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Fortsetzung folgt ...... Das System streikt bei den vielen Bildern in einem Beitrag 😣 😣 😈 😈 - aber ich konnte mich gerade bei den Löwenbabys und Hyänen einfach nicht entscheiden 🤪 🙄
Teil 801. Nov. 2016
05.10.2016 Ngorongoro-Krater NP – Die Arche Noah Afrikas -
Ein Nachmittag im Garten Eden – Teil 2


Langsam geht es auf einem einsamen Weg für uns weiter und schon bald nähern wir uns einer größeren Ansammlung von Zebras und Gnus.

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Auch die Gnus und insbesondere die Zebras zeigen überhaupt keine Scheu – ganz anders als in den anderen Parks, die wir bislang kennen – einige der Zebras hätten wir problemlos aus dem Auto heraus streicheln können 😘

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Auf diesem Streckenabschnitt reißt der Strom an Tieren erst einmal nicht mehr ab. Es herrscht ein geordnetes Kommen und Gehen von und zu einem Frischwasserlauf. Hier verweilen wir ausgiebig und genießen das friedliche Treiben.

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Die meisten grasen friedlich.

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Offensichtlich leben die Zebras und zumindest diese Hyäne in friedlicher Koexistenz – vermutlich aber trügt der Schein 😐

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Nach einem Wasserbad folgt das Bad im Staub 😎


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Die Kleinsten sind ja immer niedlich – aber dieses Zebrakind hat es uns besonders angetan 😘 . Es schreit ganz herzzerreißend nach seiner Mama – und wird kurz darauf auch glücklicherweise fündig – wir haben uns kurzzeitig Sorgen gemacht.

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Dem Treiben könnte man ewig zuschauen, aber es nützt alles nichts - wir müssen weiter 🙁 Schon bald wird die Landschaft offener und karger.

Immer wieder sind Hyänen zu sehen - eine Gruppe hält regungslos Mittagsschlaf.

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Ein zunächst todgeglaubtes Hippo – es befand sich aber auch nur im Tiefschlaf 😣

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So langsam nähern wir uns leider schon der geteerten Rampe zur Ausfahrt aus dem Krater.

Die Landschaft ändert sich nochmals – Akazien prägen hier das Landschaftsbild.

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In luftiger Höhe und weiter Entfernung sind wieder Geier zu sehen.

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Zum Abschluss macht Carlos noch ein Rhino ist in extrem weiter Entfernung aus. Für Fotos definitiv zu weit entfernt – aber immerhin durchs Fernglas erkennbar!

Je höher wir kraxeln, eröffnen sich zumindest an unseren Maßstäben des Vormittags gemessen, wunderbare Aussichten in den Krater.

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Bald sind wir wieder oben am Kraterrand angelangt.

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Jetzt kann man auch die urwaldähnlichen Baumriesen mit riesigen Flechten am Wegesrand sehen.

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Hoch oben in den Baumwipfeln entdecken wir noch einen Schopfadler.

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Nun passieren wir den Gedenkstein von Prof. Grzimek und seinem Sohn Michael. Bernhard & Michael Grzimek setzten sich für den Schutz der Serengeti ein. Am 10. Januar 1959 kollidierte Michael Grzimek während eines Fluges mit einem Geier und verunglückte dabei tödlich - noch am gleichen Tag wurde er am Rande des Ngorongoro-Kraters an dieser Stelle begraben. Die Urne seines Vaters Bernhard wurde ebenfalls, jedoch fast 30 Jahre später, nach Tansania überführt und neben seinem Sohn an dieser Stelle beigesetzt.

Wenig später erreichen wir die kleine Aussichtsplattform mit Blick hinab in den Krater – heute Morgen war hiervon durch den dichten Nebel nichts zu sehen.

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Ein Halt ist daher unvermeidbar und wir sind froh, dass uns dieser Ausblick wenigstens für eine halbe Stunde gegönnt ist – trotz dichter Wolken eine grandiose Kulisse 🙂 Wie Ihr sicherlich unschwer erkennen könnt - es war kalt!

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Leider müssen wir dem Krater nun „Auf Wiedersehen“ sagen – hier wären wir gerne länger geblieben und eines Tages wird es ganz bestimmt ein Wiedersehen geben!

Für heute geht es allerdings schon wieder zurück nach Mto wa Mbu 🙁

Erst mit Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unsere Lodge wo wir schon von unserem Empfangskomitee erwartet werden. Heute marschieren wir ohne Umschweife und ohne Aufhübschen direkt zum Abendessen.

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Bei einem Gin Tonic lassen wir den Tag Revue passieren. Wir haben heute unglaublich viele Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. Der Ngorongoro Krater mit seiner überschaubaren Kesselform steht doch in starkem Kontrast zu anderen Landschaften und Parks, die wir auf unserer bisherigen Afrika Reisen erleben durften.

Die grandiose Kulisse und die Anzahl und Vielfalt der hier lebenden Tiere sind einmalig! Auch die geringe bzw. gar nicht vorhandene Fluchtdistanz der Tiere haben wir in dieser Art selten erlebt. Dieser Besuch war definitiv ein absolutes Highlight dieser und auch unserer bisherigen Afrika-Reisen 🙂!

Zum Dinner erwartet uns die obligatorische, aber sehr leckere Suppe, Schweinefilets und Hühnchenbrust mit Kartoffeln, Reis und Salat und zum Abschluss eine Schokotarte.

Ziemlich Erschlagen von den Eindrücken dieses Tages aber völlig zufrieden freuen wir uns jetzt noch auf eine heiße Dusche bevor wir in unsere Betten fallen!

Ein erlebnisreicher und eindrucksvoller Tag geht für uns zu Ende!

Lala Salama – Gute Nacht!

Fortsetzung folgt!
Teil 902. Nov. 2016
06.10.2016 Tarangire NP – Park der Baobabs, Elefanten, Birds und Tsetse-Fliegen –
„Piep-Schau“ am Vormittag


Heute scheint ein sonniger, schöner Tag zu werden – es tummeln sich lediglich ein paar Schönwetterwölkchen am Himmel 🙂 😎

Carlos hatten wir schon gleich zu Beginn gefragt, ob er zufällig dankbare Abnehmer für Kinderkleidung kennt. Wir haben nämlich von Bekannten eine sehr großzügige Spende erhalten.

Carlos schlägt uns vor, in einem Waisenhaus kurz vor dem Tarangire vorbeizuschauen. Kurz nach dem Abzweig von der A104 liegt die sehr kleine Einrichtung direkt an der Straße. Ein paar weitere Touristen sind vor uns angekommen und sind gerade fleißig am Verteilen von Süßigkeiten und Luftballons.

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Wir lernen zunächst die beiden Verantwortlichen des „Gracious View Children`s Care Center“ kennen, die uns die bescheidenen Räumlichkeiten des Waisenhauses zeigen. Es gibt jeweils ein kleines Zimmer für Jungen und Mädchen, eine ältere Frau aus dem Dorf kocht täglich warme Mahlzeiten. Die Einrichtung wurde 2011 gegründet, um Waisen und benachteiligte Kinder zu unterstützen, sei es mit einem Dach über dem Kopf, einer warmen Mahlzeit am Tag, Kleidung, medizinischer Versorgung und als Ansprechpartner in schwierigen Lebenslagen.

Ein kleiner Junge wird uns vorgestellt, der aufgrund einer schweren Erkrankung kaum noch auf den eigenen Beinen stehen kann. Seine Mutter hat bereits sämtliche Ersparnisse in erste Untersuchungen und einer damit verbundenen Reise nach Daressalam aufgebraucht – eine Therapie kostet allerdings mehr als sie aufbringen kann. Für die weitere Behandlung werden Spenden benötigt. Zwischenzeitlich haben wir auch bereits eine E-Mail zum aktuellen Stand der Dinge erhalten und auch Carlos wird wann immer es ihm möglich ist hier vorbeischauen und uns berichten.

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Für uns geht es nach einem dann doch etwas längeren Aufenthalt weiter in Richtung Tarangire NP. Dort angekommen erledigt Carlos die üblichen Anmeldeformalitäten. Es ist kaum etwas los und wir sind bereit zur Einfahrt. Ein letztes Mal wird das Dach unseres Landcruisers aufgeklappt.

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Wir fragen uns schon die ganze Zeit warum die ein- und ausfahrenden Fahrzeuge von allen Seiten eingesprüht werden. Carlos klärt uns auf, dass es sich um ein Mittel zur Bekämpfung der Tsete-Fliegen ist 🤢

Bis jetzt haben wir noch keine einzige zu Gesicht geschweige denn zu spüren bekommen. Dennoch sind wir mit vier Fliegenklatschen bewaffnet in Tansania eingereist – Ein dickes Dankeschön an Ingrid (franzicke) an dieser Stelle für diesen Tipp 😘! Die Waffen werden heute definitiv noch zum Einsatz kommen 😈 und auch nach unserer Abreise Carlos weiterhin gute Dienste erweisen!

Merkwürdige blau-schwarze Fahnen hängen überall in den Bäumen – diese sind uns auch schon im Lake Manyara NP aufgefallen – aber dort gab’s keine Tsetes! Die Farben der Fahnen ziehen die Fliegen wohl an – und ein auf die Fahnen aufgesprühtes Mittel erledigt dann den Rest 😠
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Der Tarangire Nationalpark, dessen Namensgeber der Tarangire River ist, besticht durch hügelige Wald-Savannen und riesige uralte, zum Teil bis zu 2000 Jahre alte Affenbrotbäume. Er ist quasi der Inbegriff Afrikanischer Landschaftsbilder und außerdem berühmt für seine große Elefantenpopulation. Die Landschaft des Tarangire ist geprägt von Sumpfgebieten, endlos scheinenden Baumsavannen und den legendären Riesenbäumen Afrikas.

Wie wir heute noch feststellen werden, herrscht hier ein wesentlich trockeneres Klima als im restlichen Teil Tansanias.
Und auch für Vogelliebhaber hat der Park Einiges zu bieten – hier kann man auf Spezies treffen, die sonst nur in den trockenen Savannen Nordzentraltansanias vorkommen.

Schon kurz nach der Einfahrt entdecken wir einen juvenilen Weissbürtzel-Singhabicht, der sich augenscheinlich an etwas auf dem Boden zu schaffen macht. Wir vermuten eine Schlange oder eine kleine Maus und beobachten ihn eine ganze Weile.

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Er scheint aber kein weiteres Interesse zu haben.

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Die ersten Giraffen stecken mit ihren Köpfen in den Bäumen.

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Schon zu Beginn können wir einige Spezies der vielfältigen Vogelwelt entdecken.

Ein Zwergspint

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... gefolgt von einem Rotschnabeltoko.

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Suchbild mit einem Schreiseeadler – Pärchen 😗

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Und wie soll es auch anders sein - ein Graureiher darf auch hier nicht fehlen 🤪

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Unter all die Vögelchen mischt sich ein einsames Impala.

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Ein Hagedasch ist gerade beim Frühstück.

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Herr oder Frau Geier beobachtet mit Argusaugen die Umgebung.

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Ein wunderschönes Schwarzköpfchen-Paar sitzt dekorativ in einem knorrigen Baum 😉

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Natürlich lassen auch die ersten Elefanten nicht lange auf sich warten. Sie sind gerade intensiv damit beschäftigt, in dem ausgetrockneten Flussbett nach Wasser zu graben.

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Mangusten kruschpeln ein Stückchen weiter im Geäst.

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Und kurze Zeit später kreuzt ein Wasserbock unseren Weg.

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Eine weitere Gruppe Elis wandert durch das Flussbett geradewegs auf uns zu.

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Und unter den schattenspendenden Bäumen ist auch immer was los 😎

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Sind sie nicht hübsch 😘 ?

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Und auf den Bäumen ist sowieso immer was zu entdecken 😉

Hier eine Gabelracke....

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.... dort Dreifarben-Glanzstare in schönster Pose 🙂

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Carlos hat diesen als Mittelmeer-Steinschmätzer (Black-eared wheatear) benamst – aber die kommen in Tansania doch eigentlich gar nicht vor 😐?! Es ist ein Rüppell-Würger (Danke Konni und Daniela):

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Ein Baum voller Kingfisher (Streifenliest – was ist denn davon der Plural 🤨? Streifenlieste 😗?)

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... und einem einzelnen Starweber (White-headed buffalo weaver).

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Jetzt biegt Carlos auf einen recht hügligen und einsamen Weg.

Sehr träge und so gut wie bewegungslos unter einem schattenspendenden Baum – quasi direkt am Wegesrand – hängt eine Gruppe Löwen ab 🤩

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Ziemlich nah 😗

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Hier verweilen wir natürlich wieder für eine längere Zeit 😮

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Leider bewegen sich die Herrschaften nur minimal 😗

Maximal von der einen zur anderen Seite gerollt 😛

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Mal mit Augen zu 😣

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Mal mit Augen auf 😁

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Trotzdem immer wieder schön zu beobachten 🙂

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Auf der Weiterfahrt treffen wir auf einen Frankolin.

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... und ein Dikdik blinzelt uns entgegen.

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Die Landschaft, die sich uns eröffnet ist gigantisch 🤩

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In diesem Gebiet werden wir von hartnäckigen und nervenden Tsetsefliegen verfolgt 😠. Die Fliegenklatschen sind im Dauereinsatz 😈

Und Immer wieder treffen wir auf Elefanten. Der Park macht seinem Ruf alle Ehre 😎

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In der Ebene gibt es unglaublich viele Baobabs. Diese riesigen Bäume sind immer wieder beeindruckend.

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Bald ist es schon wieder Zeit für die Mittagspause – auf dem Weg dorthin treffen wir noch auf eine Gruppe Zebras.

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Am Rastplatz angekommen haben wir einen fantastisch schönen Ausblick hinab in den Tarangire – dort tummeln sich gerade sehr fotogen einige Giraffen, Zebras und Antilopen 🙂

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Unser Lunch nehmen wir unter einem schattenspenden Sonnenschirm ein – denn heute ist es endlich mal richtig schön warm 🙂

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(rechts im Bild unser tollster aller Guides: Carlos 🙂 )

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Auf dem Picknickplatz tummeln sich zahlreiche grüne Meerkatzen, die zwar niedlich anzuschauen sind, aber bei weitem nicht so friedlich sind, wie sie aussehen 😗 😣

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Carlos meint zwar, dass sie vor Guides und „Aufpassern“ in gelben Westen großen Respekt haben – aber ohne Vorwarnung und blitzschnell springt eine der Meerkatzen von hinten auf unseren Tisch und klaut ganz frech Nicos Banane aus der Lunchbox 😮

Noch wird am Nachbartisch gelacht – aber keine fünf Minuten später muss dort dann aber eine ganze Lunchbox dran glauben 🤩! Die Kerlchen sind halt gewitzt 😛 😛!

Eigentlich wollte ich mich ja kurz fassen – aber beim Sichten der Fotos musste ich doch feststellen, dass mir das nicht so ganz gelingen wird 😣 😗

Deshalb: Fortsetzung folgt 😎!
Teil 1003. Nov. 2016
06.10.2016 Tarangire NP – Park der Baobabs, Elefanten, Birds und Tsetse-Fliegen –
„Down by the River“


Gut gestärkt machen wir uns wieder bereit für die letzten verbleibenden Stunden im Park.

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Schon bald treffen wir auf Giraffen.

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Vorbei an einem der ältesten Baobabs im Park.

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Unterwegs gibt es immer etwas zu sehen – man muss manchmal nur genau hinschauen -da sich die Tiere im Gras und im Buschwerk gut verstecken können 😉

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Nun geht es einmal mitten durch den „Fluss“ 🤩

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Und hier nochmal ein Suchbild 😗

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Hier die Auflösung: Auch die Elefanten suchen Schatten unter einem Baum 🙂

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Kurz darauf haben wir wieder wunderschöne Einblicke in das Flussbett 🙂

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Am Wegesrand sehen wir diesen kleinen Burschen beim Durchwühlen von Elefantendung 😣

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Ein einzelner Impala-Bock – Carlos nennt ihn „Looser“ – er hat wohl den Kampf um eine Vormachtstellung in der Herde verloren und muss jetzt erst einmal alleine zurechtkommen 🙁

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Wieder am Flussbett entlang fahrend beobachten wir eine Herde von Wasserböcken, die plötzlich panisch die Flucht ergreifen, um dann wie gebannt in eine Richtung zu schauen 🤩

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Ein einzelner Löwe war der Grund für die Aufregung – der auch mal eben kurz zu einem Sprint angesetzt hat, glücklicherweise scheint ihm eine Jagd aber zu anstrengend zu sein – der Nachmittag wird friedlich bleiben 😗

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Wir fahren immer weiter entlang des Tarangire und treffen bald wieder auf eine Elefantenfamilie mit Nachwuchs.

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Das friedliche Treiben beobachten wir eine ganze Weile.

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Kreatives Modell eines Rüsselhalters 🤪

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Klein-Eli wird immer gut bewacht 😘

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…. und scheint noch bei der Mama zu trinken 😁

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Ein Waffenkiebietz (Blacked Smith Lapwing) an Elefantenfuß 😛

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In unmittelbarer Nähe der Elefanten ist auch eine Gruppe Zebras anzutreffen.

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Auf einem Zebrarücken hat es sich dieser Rotschnabel-Madenhacker bequem gemacht.

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Und auch auf der gegenüberliegenden Seite sind Zebras gemeinsam mit Gnus zu sehen.

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Leider geht es nun schon wieder langsam Richtung Gate – zum Abschied ein ziemlich typisches Bild.

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Unterwegs treffen wir noch auf einen Graureiher in merkwürdiger Haltung 😗

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Vorbei geht es immer wieder an mächtigen Baobabs und wir entdecken hoch oben in den Baumwipfeln ein Geier-Paar.

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Auch die hübschen Schwarzköpfchen lassen sich kurz vor der Ausfahrt nochmal blicken.

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Und ein Raubadler stellt sich zum Abschluss ins Rampenlicht 😎

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Sowie ein leider ziemlich unscharfer Marabu 😠

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Unsere letzte Pirschfahrt dieser Reise ist nun definitiv zu Ende – uns wird jetzt schon etwas wehmütig ums Herz 🙁

Auf der Lodge kommen wir heute noch im Tageslicht an und nutzen die Gelegenheit, ein paar Vögelchen vor unserem Banda zu fotografieren. Hier tummeln sich morgens und abends unzählige Vögelchen – unter anderem auch wieder Schwarzköpfchen und ein Schildrabe:

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Wer kann auf diesem Bild die Arten links unten und rechts oben im Bild benamsen - in der Mitte ein Rosenköpfchen 😐 ?

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Könnte dies hier ein Blaukopf-Schmetterlingsfink sein?? – Drumherum sind auch noch welche, die ich nicht zuordnen kann und mir bei der Bestimmung gemeinsam mit Carlos durchgerutscht sind 😐

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Wir entdecken auch noch einen vermutlichen Senegalamarant, allerdings ist das Foto nicht gelungen 😠

Und da heute keine Wolken am Himmel zu sehen sind, erleben wir zum Abschied endlich einmal schöne Ausblicke auf den Lake Manyara 🙂

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Und unseren ersten Sonnenuntergang auf dieser Reise, deshalb gibt es heute für jeden dunstigen Tag ein Foto 🙂

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Wir haben die Lodge immer noch für uns ganz alleine. Eigens für uns sind sowohl die Managerin aus Arusha als auch eine Tanz- und Akrobatikgruppe anlässlich unseres letzten abends angereist 🙄!

Das Abendessen ist gewohnt gut, wieder gibt es Suppe, Auberginen Lasagne, Tilapia mit Reis und zum Dessert Crème bru¬lée.
Mit Carlos verstehen wir uns prächtig – ein äußerst angenehmer, vorausschauender und stets um das Wohl seiner Gäste bemühter Begleiter. Sein Fachwissen über Fauna und Flora, aber auch sein Engagement weit über die Tätigkeit als Fahrer und Guide zum Wohle "seiner" Gäste hinaus hat uns sehr beeindruckt und auch der Gesprächsstoff geht uns nicht aus. Nico und Carlos fachsimpeln besonders gerne in Anlehnung der tagesaktuellen Begebenheiten über „Keystone Species“, Ökosysteme und Biodiversität. Wir älteren Herrschaften kommen da allerdings nicht mehr so richtig mit 😏

Nach dem Essen ist Show-Time angesagt! Wir vier inklusive der Managerin der Lodge, die sich noch während des Essens zu uns gesellt, sind das doch sehr überschaubare Publikum. Wir mögen solche Einlagen eigentlich nicht wirklich 🤨 – dennoch hat die Truppe eine ganz ansprechende Darbietung gezeigt.

Zwischenzeitlich ist draußen ein Sturm aufgezogen. Wir sind gerade angeregt mit der Managerin am Plaudern, da entdeckt Nico ein UFO, dass hoch oben aus dem Dach zu Boden geweht wird 🤩

„Es“ ist ziemlich groß, ziemlich hell und vor allem blitzschnell unterwegs 🤩 🤩! Auf die Entfernung und im schummrigen Licht sieht es fast wie ein ziemlich großes, helles krebsähnliches Tier aus – nur Meerestiere werden hier wohl eher selten vom Dach fallen 🙄

„Es“ bewegt sich blitzschnell und offensichtlich in Panik zwischen den Tischen und Stühlen - ich ziehe vorsichtshalber mal die Beine hoch 🤩! Bedauerlicherweise wird das UFO von einem Angestellten ebenso blitzschnell erschlagen und umgehend entsorgt 😕

Auf unsere Nachfrage bei der Managerin merkt man schon, dass sie mit der Sprache nicht so wirklich rausrücken will – sie druckst herum und fragt erst mal bei vorsichtig bei Carlos nach: „Can I tell them?“ Carlos hat von dem ganzen Spektakel nichts mitbekommen – er war kurz vor der Tür. Diese Nachfrage lässt mich jetzt aber richtig misstrauisch werden 😣!

Letzten Endes erfahren wir dann, dass es sich um einen „Baboon Spider“ handelt - angeblich völlig ungefährlich, häufig in Dächern heimisch und reiner Insektenfresser – wird uns versichert 😕. Ich bleibe bezüglich der Ungefährlichkeit mal skeptisch, bin aber zumindest froh, dass wir ein schönes Moskitonetz über dem Bett haben – nicht, dass uns so ein Teil in der letzten Nacht noch um die Ohren fliegt 😈

Nach unserer Ankunft zu Hause haben wir ein wenig recherchiert. „Baboon Spider“ kann ja so Einiges sein. Nico, der einzige von uns, der die Spinne etwas genauer gesehen hat, hat eine Identifikation mittels des World Wide Web versucht – allerdings ohne Erfolg.
Es war mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine Afrikanische Vogelspinne – Unterart unbekannt – eigentlich leben die aber in Höhlen in der Erde und nicht in luftiger Höhe in Dächern. Vielleicht kann ja jemand auch ohne Foto Licht ins Dunkel bringen? Sie war sehr hell (weiss-gelblich bis hellbraun) und doch sicher 10 😛 cm inkl. Beinen.

Danke Matthias - es war vermutlich eine Walzenspinne 🤪

Nach dem Schreck zu vorgerückter Stunde bleibt dennoch Zeit für ein kleines Resümee, was wir in den letzten Tagen so alles gesehen und erlebt haben!

Wir waren nicht in einem Zoo oder in eingezäunten Parks, sondern in absolut freier Wildbahn. Wir haben total entspannte Tiere in wunderbaren Landschaften erleben dürfen - nicht nur deshalb für uns unvergessliche Tage – auch ohne Leopard und Cheetas und Baumlöwen!

Und wie gerne würden wir jetzt noch ein wenig länger bleiben!

Ein letztes Mal machen wir uns in Begleitung unseres Massai auf den Weg in unsere Bandas. Wir schlafen tief und fest und ohne tierische Besucher!

Lala Salama! Gute Nacht!

Fortsetzung folgt! Morgens geht‘s dann schon rüber auf die Insel oder genauer gesagt - Archipel 😉 !
Teil 1106. Nov. 2016
07.10.2016 Karibu Sansibar - Kwa heri Carlos!

Heute heißt es also Abschied nehmen vom Festland und leider auch Carlos 🙁.

Unser Flug nach Sansibar geht erst um 15.50 Uhr ab Arusha – also haben wir jede Menge Zeit. Carlos hatte sich schon den Kopf zerbrochen, was er uns für den Vormittag noch anbieten könnte. Ich habe allerdings schon eine Idee – wir schlafen erst mal für afrikanische Verhältnisse aus, frühstücken in aller Seelenruhe und Carlos kann dann nochmal einen Blick auf einen Teil der Vogelbilder werfen und mir bei der Bestimmung helfen.

Mit einem ordentlichen Zeitpuffer und einem letzten Foto vor dem riesigen Baobab im Restaurantbereich starten wir dann Richtung Arusha.

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Alle Mitarbeiter der Lodge stehen schon Spalier, um uns aufs Herzlichste zu verabschieden. Und dann holpern wir ein letztes Mal über die Dirtroad Richtung Hauptstraße.

Auf der Landstraße kommen uns heute Scharen an festlich geschmückten Massai entgegen! Wir vermuten, dass es sich um eine wichtige Versammlung oder um ein Beschneidungsfest handelt.

Es sind nur Erwachsene in aller feinster Ausgehgarnitur und viele junge Männer, ganz in schwarz gekleidet. Für die Beschneidungsfeier hängen Stammesmitglieder dem jungen Mann eine schwarze Robe um und das Gesicht wird mit weißer Kreide bemalt. Noch monatelang nach der Feier kleiden sich die beschnittenen Jungen schwarz. Manchmal malen sie weiße Muster auf ihre Gesichter, tragen einen Kopfschmuck aus Federn und weisen damit auf ihren neuen Status hin.

Da wir noch Massai-Tücher und einen Tansanit kaufen möchten legt Carlos noch einen Stopp in einem Souvenirladen an der Landstraße ein.

Kurz vor Erreichen des Airports schaffe ich es doch noch ein Foto der blühenden Jacaranda -Bäume aus dem fahrenden Auto zu knipsen:

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Schon bald darauf ist der Flughafen in Sicht – naja Flughafen ist leicht übertrieben – ein kleiner regionaler Flughafen, der früher überwiegend für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurde.

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Am Airport angekommen, geht alles ratz-fatz! Ein Mitarbeiter von Leopard Tours erwartet uns bereits. Unser Gepäck wird wie von Geisterhand ausgeladen und bereits zusammen mit unseren Pässen ins „Terminal“ gebracht.

Wir verabschieden uns von Carlos und tauschen Telefonnummern und besprechen schon mal unsere nächste Reiseplanung 😎 Der Abschied fällt schwer – aber es wird Zeit einzuchecken....

Wie schon bei unserer Ankunft, wird alles von einem Mitarbeiter von Leopard Tours erledigt, der bis zum Boarding für eventuelle Fragen in der Nähe bleibt – ein sagenhafter Service! Die Boardkarten sind übrigens noch handschriftlich ausgestellt 🤪

Der kleine Flughafen in Arusha schon ein Erlebnis – hier ist doch alles recht überschaubar:

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Das Boarding beginnt und nach einem kurzen Marsch über das Vorfeld nehmen wir in einer ATR 42/72-500 Platz.

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Wir haben die Plätze in der letzten Reihe und da einige Reihen vor uns frei bleiben, können wir uns sogar etwas ausbreiten. Der Flieger macht einen guten Eindruck, das Kabinenpersonal allerdings wirkt recht lustlos.

Wir heben noch weit vor der geplanten Zeit ab – hier gibt’s halt keine Probleme mit Slots 😎 – alle an Board und los geht’s!

Während der Flugzeit von knapp 1 ½ Stunden gibt es sogar einen Getränkeservice inklusive Nüsschen. Der Flug verläuft absolut ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Touchdown ist noch vor der geplanten Zeit am Zanzibar International Aiport.

Auch hier wieder ein kurzer Weg zum Terminal – zunächst aber müssen blaue Einreisekarten ausgefüllt werden.
Unser Gepäck ist schnell da und am Ausgang werden wir schon von unserem Fahrer erwartet. Ich mache mich schnell noch auf den Weg zu einem ATM (die sind hier ziemlich versteckt) und dann geht es los Richtung Küste.

Die Menschenmengen und den Trubel um uns herum müssen wir erst mal verkraften 😮. Hier ist ziemlich was los! Während der Fahrt versuche ich ein paar Fotos zu machen:

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Nachdem wir aber Zanzibar Stadt und Peripherie verlassen, wird das ganze Bild schon etwas beschaulicher, dafür passieren wir gefühlt alle 5 Kilometer eine Polizeikontrolle.

Unser Weg führt uns einmal quer über die Insel. Auf dem Weg nach Jambiani kommen wir am Jozani Forest vorbei und erreichen schon bald Paje an der Südostküste Sansibars. Jetzt ist es nicht mehr weit und wir erreichen bei einsetzender Dämmerung das Mwezi Boutique Resort.

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An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an „marimari“ für diese Empfehlung 🙂 😎!

Wir werden schon erwartet und können nach einem Begrüßungsgetränk und einer kurzen Einweisung unsere beiden „Full-Moon“ Bungalows beziehen. Wir richten uns erst mal häuslich ein und gehen dann direkt in die Lounge, um einen verspäteten Sundowner zu uns zu nehmen.

Für das Abendessen wählt man aus einer Fülle an Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts – eine Mischung aus italienischer und einheimischer Küche. Alle Zutaten werden bei lokalen Bauern und Produzenten gekauft, Fisch bei den Fischern im nahe gelegenen Dorf und saisonales Obst aus dem eigenen Obstgarten. Die alkoholfreien Getränke sowie Biere, eine kleine Auswahl an Weinen sowie Instant-Café zum Essen sind im HB inkludiert.

Direkt nach dem Dinner machen wir uns auf in unser Haus am Strand und fallen schon bald, eingelullt von der Meeresbrise und dem Geräusch der Wellen in einen tiefen Schlaf.... Wir sind angekommen im Paradies!

Lala Salama! Gute Nacht!

Fortsetzung folgt ......
Teil 1207. Nov. 2016
08. + 09.10.2016 Jambiani Beach
Mwezi Boutique Resort – Barfuß im Paradies


Das Mwezi Boutique Resort wurde erst Ende 2015 eröffnet und das gesamte Ambiente dieser Unterkunft ist meines Erachtens eine etwas ausführlichere Beschreibung wert 🙂

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Das Konzept gefällt uns auf Anhieb: „Barfoot, informal and cozy“ ist hier das Motto. Schuhe sind völlig überbewertet, jeder läuft barfuß – den ganzen Tag, egal wann und wo 😛!

Mwezi bedeutet auf Suaheli "Mond". An dieses Symbol angelehnt wurde das Resort erbaut. Es wurden überwiegend recycelte Materialen verwendet und verbunden mit der ursprünglichen Bauweise aus Lehm und Holz, sowie der typischen "Makuti" – Dächer vereint.

Die Vollmondhäuser haben zusätzlich zu den Bungalows ein Wohnzimmer mit Sandboden und einem großen integrierten Sofa sowie ein innenliegendes Dachgeschoss, von dem aus man wunderbar den Ozean überblicken kann.

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Das Dachgeschoss:

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Unser Ausblick vom Dach 😎

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Die Häuser sind alle einzigartig und unterschiedlich dekoriert. Jedes Accessoire, Möbelstück und Dekoobjekt – vom Bett bis zu den Lampen, vom Boden bis zu Decke - wurde von den Eigentümern in Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung gestaltet. Die Skulpturen und Gemälde stammen überwiegend von jungen afrikanischen Bildhauern und Malern.

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Blick von oben in den Wohnbereich und das Bad:

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Auch in den stilvoll und liebevoll eingerichteten Zimmern wurden ausschließlich umweltfreundliche und biologische Rohstoffe verwendet. Sogar die Kleiderbügel sind aus recycelten Kartonagen hergestellt 😉

Zur Kühlung der Räumlichkeiten wird ebenfalls die natürliche Belüftung durch die kühle Meeresbrise genutzt – eine Klimaanlage haben wir nicht vermisst 😛 Ganz dem ökologischen Konzept folgend gibt eine Wasseraufbereitungsanlage sowie eine Solaranlage und das Poolwasser wird direkt aus einem Salzwasserbrunnen gewonnen.

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Im diesem einladenden Pool schwimmen wir nun täglich einige Runden - das Wasser ist nur herrlich 🙂

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An der Bar gibt es super leckere frisch gepresste Säfte oder Cocktails, die man auf den chilligen Sofas bequemst schlürfen kann 🤪

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Im oberen Stockwerk des Haupthauses gibt es eine gemütliche Leseecke mit einer gut sortierten Auswahl an Büchern und Spielen:

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Im Restaurant genießt man in luftiger Höhe mit einem herrlichen Ausblick die Mahlzeiten:

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Darf ich übrigens vorstellen: „Dragon“ - without fire 😄 😄

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Er ist unser ständiger Aufpasser und Anhängsel der kommenden Tage – er bewacht nicht nur die Anlage mitsamt Gästen Tag und Nacht, sondern begleitet auch schon mal unsere Oma an den Strand zu einem Spaziergang 😘

Jambiani Beach - Türkisblaues Meer, lange weiße Sandstrände und gigantische Kokospalmen

Die nächsten Tage verbringen wir mit Faulenzen, Schwimmen, Lesen und ausgedehnten Strandspaziergängen 😉

Wir haben uns ganz bewusst für Jambiani entschieden. Wir mögen nämlich Orte, die idealerweise ganz weit weg von den typischen Hotspots liegen und Jambiani ist so ein Ort !

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Hier ist es noch sehr ursprünglich und die Einheimischen sind noch in der Überzahl – auch am Strand. Der Strand selbst ist ein Traum und gehört mit zu den schönsten, die ich bisher gesehen habe.

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Die türkisblauen Farbtöne des Wassers und feinster, weißester Sand in Verbindung mit gigantischen Kokospalmen lassen durchaus das Gefühl aufkommen, im Paradies angekommen zu sein.

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Auf unseren Strandspaziergängen treffen wir meistens auf Einheimische und von fast allen werden wir mit einem freundlichen „JAMBO“ begrüßt. Allermeistens ist am Strand aber so gut wie keine Menschenseele anzutreffen;)

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Auch Massai sind am Strand unterwegs, sie versuchen aus ihrem „Massai-Shop“ (in der Regel eine kleine Tasche mit Schmuck und Holztieren) etwas verkaufen. Mit einem der Massai unterhalten wir uns etwas länger. Er kommt eigentlich aus Kenia und versucht aufgrund des Einbruchs des Tourismus in Kenia nun auf Sansibar seinen Geschäften nachzugehen und ein paar Shilling für seine Familie zu verdienen. Keiner der Händler hat auf uns einen aufdringlichen oder unangenehmen Eindruck gemacht. Alle sind sehr freundlich und plaudern auch gerne einfach nur so.

Einige kleinere Kitesurfschulen haben sich in dieser Gegend etabliert – allerdings ist so gut wie an keinem Tag ausreichend Wind, so dass wir nur selten die Surfer auf dem Wasser sehen, dafür sind die Fischer mit Ihren Booten fast immer zu sehen:

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Der Strand von Jambiani ist besonders stark von den Gezeiten geprägt. Bei Ebbe zieht sich das Meer weit zurück und bei Flut wiederum bedeckt das Wasser den Strand fast komplett.

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Es herrschen überaus angenehme Wassertemperaturen – ich sage dazu gerne „Badewannenplätscherwasser“ 😛 Allerdings sollte man unbedingt auf die zahlreichen Seeigel achten! Das angespülte Seegras empfinden wir nicht als störend und ist hier mal mehr und da mal weniger vorhanden.

Insbesondere gegen Abend trifft man am Strand unglaublich viele Einheimische. Wenn es etwas kühler wird, trifft man auf Kinder und Jugendliche beim Fußball oder Lauftraining, Fischer bei der Arbeit, selten auch Fahrrad- und sogar Mopedfahrer 😣

Auch am Morgen ist immer viel los, wenn sich das Meer bei Ebbe über hundert Meter zurückzieht, kommen die einheimischen Frauen und kümmern sich um ihr Seegras und tragen die schweren Seegras-Säcke zurück in das Dorf - dazu aber in einem der nächsten Kapitel mehr.

Am Strand herumliegen sieht man hier niemanden. Die wenigen Touristen ziehen sich nach dem Baden im Meer wieder in die Hotels zurück.

Apropos Hotels – es gibt hier nur wenige kleine Unterkünfte und einige waren zu unserer Reisezeit bereits geschlossen. Andere allerdings auch komplett aufgegeben, verlassen und verfallen – diese Ruinen trüben den sonst in der Tat absolut paradiesischen Eindruck. Große All-In-Hotelbunker sucht man in dieser Region Sansibars glücklicherweise vergeblich 🙂

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Morgen werde ich von unserem Besuch bei "Spinner" auf der touristisch noch unerschlossenen Insel Uzi berichten!

Lala Salama! Gute Nacht!
Teil 1308. Nov. 2016
10.10.2016 Unberührtes Uzi Island - Zu Gast bei "Spinner"

Heute geht es für uns auf nach Uzi Island. Ich hatte von diesen Ausflug im Forum gelesen und glücklicherweise konnte dieser Ausflug über die Managerin im Mwezi gebucht werden. Besonders freuen wir uns auf das Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten – allerdings werden wir bei unserer Ankunft dann leider enttäuscht 😮 – dieses Projekt wurde auf Uzi Island zwischenzeitlich wieder eingestellt.

Mit dem Auto geht es zunächst ein kurzes Stück in das eher verschlafene Fischerdörfchen Kizimkazi ganz im Süden der Insel.

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Ab hier geht es mit einem kleinen lokalen Fischerboot – immerhin mit Motor 😎 – in Richtung Uzi. Die Insel kann bei Flut ausschließlich mit dem Boot erreicht werden. Bei Ebbe wird ein kleiner unbefestigter Weg von der Insel durch die Mangroven nach Sansibar freigelegt, den wir am Nachmittag zum Teil zu Fuß und das letzte Stück mit dem Auto nehmen werden.

Nach einigen Minuten auf dem herrlich kristallklaren Wasser entdecken wir eine Ansammlung von Booten. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hier um das Angebot „Schwimmen mit Delfinen“ handelt. Unser Captain ist ganz stolz, dass er uns die Delfine präsentieren kann – wir hätten sie aber lieber ohne dieses fürchterliche Spektakel um die armen Tiere herum erlebt 🤢 😵!

Mindestens 10 Boote umkreisen die Tiere und die Touristen springen begleitet von lautem Gekreische direkt auf die Delfine ins Wasser 😮! Für uns sieht das mehr nach einer Hetzjagd aus und wir sind froh, dass wir das weder uns noch den Tieren antun werden 😈. Beruhigend ist nur, dass die Delfine die Möglichkeit haben, abzutauchen und wegzuschwimmen, wenn es ihnen zu viel wird.

Wir wollen nur schnell weg und schon bald geht es für uns absolut einsam immer entlang der Küste Sansibars in Richtung Uzi Island. Außer uns sind noch ein paar Fischerboote unterwegs und wir können unter uns ab und zu Fischschwärme beobachten.

Auf Uzi Island angekommen, werden wir bereits von Abdulla und einigen Fischern erwartet. Abdulla – von allen nur „Spinner“ genannt – begrüßt uns und führt uns einen schmal Weg entlang in Richtung seines Dorfes.

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Leider müssen wir jetzt erfahren, dass wir heute keine Meeresschildkröten sehen werden 🤨 – das frühere Projekt wurde eingestellt, da die eigentlich zu schützenden Tiere von Tag zu Tag weniger wurden 😐.

„Spinner“ ist der von unzähligen Ideen getriebene Kopf der Projekte zum Naturschutz auf dem kleinen Eiland. Es sprudelt förmlich aus ihm heraus und er berichtet von einer Biogasanlage, der Rettung der Mangroven, Bienenstöcken in einem Baobab und dem Plan auf der Insel Ökoturismus zu etablieren. Wir sind zunächst leicht überfordert 🤩.

Als „Spinner“ erfährt, dass wir aus Deutschland kommen ist er höchst erfreut – haben doch zwei deutsche Freiwillige für ein halbes Jahr bei ihm gewohnt und am damals noch aktiven Meeresschildkröten-Projekt mitgearbeitet. Später wird sich herausstellen, dass es Österreicherinnen waren – aber da macht „Spinner“ keinen Unterschied 🤪.

Wir sind mittlerweile an dem „Hauptquartier“ und Wohnhaus von „Spinner“ angelangt, welches er uns stolz präsentiert. Genauso stolz zeigt er uns seinen Fernseher und eine uralte DVD mit einem Fußballspiel aus 2004 der deutschen Nationalmannschaft.

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Nun dürfen wir die Räumlichkeiten zur Unterbringung seiner Gäste bestaunen – alles seehr einfach – ich bewundere die Mädels, die es hier ein halbes Jahr ausgehalten haben 🙄 – verglichen damit war unser Nico in Windhuk quasi in einer Luxusbude untergebracht.

Auf Uzi Island leben ca. 6.000 Menschen, es gibt jedoch weder ein Restaurant oder eine Bar. Wir werden durch den Ortskern geführt und es wird uns ausdrücklich erlaubt zu fotografieren. Wir treffen überwiegend Kinder, die sich gerne in Pose stellen.

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Ansonsten besteht Uzi aus dichten Wäldern und üppigen Mangroven, Bananenbäumen und riesigen Mangobäumen. Man kann erahnen, dass auch Zanzibar einmal so ausgesehen haben könnte.

Die Menschen auf Uzi haben sich bislang erfolgreich gegen eine touristische Erschließung gewehrt und es dürfen auch keine Guides von „außerhalb“ auf der Insel Führungen anbieten. Die Insel selbst gehört zu einem Schutzgebiet und die Mehrheit der Menschen auf Uzi sind Fischer und Bauern.

„Spinner“ stellt heute mehrfach voller Stolz fest, dass die Bewohner hier doch im Paradies leben und die Natur um sie herum alles zur Verfügung stellt, was zum täglichen Leben benötigt wird. Die Armut auf Sansibar hat die Menschen allerdings immer wieder dazu gezwungen die Natur überzustrapazieren. Und auch hier auf Uzi war insbesondere die Abholzung der Mangroven ein Problem.

Während des Rundgangs durch das Dorf besuchen wir auch die einzige Schule der Insel- Für die Kinder scheinen wir Mzungus eine willkommene Abwechslung zum Unterricht zu sein, die Lehrerin allerdings schien not amused 😛

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Die Frauen im Dorf fertigen aus Palmblättern wunderbare Korbwaren, die natürlich auch zum Kauf angepriesen werden.

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Wir schlendern weiter durch das Dorf und treffen immer wieder auf Kinder, die uns mal freudig und manchmal auch etwas schüchtern begrüßen.

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Bis wir an einem riesigen Baobab ankommen, in dem „Spinner“ Bienenkörbe aufgehängt hat.

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Es geht weiter vorbei an einem Waschplatz und dem mittlerweile defekten Dorfbrunnen – die Pumpe (made in China) ist kaputt und es gibt keine Ersatzteile mehr 🤢

Ein Punkt allerdings trübt die Idylle auf dieser Insel – und übrigens auch auf Sansibar – hier haben alle ein großes Plastikmüllproblem. Offensichtlich wird der Müll wo man gerade geht und steht achtlos liegen gelassen 😣.

Ich spreche „Spinner“ vorsichtig darauf an, und schlage ihm vor, die Dorfbewohner doch etwas zu sensibilisieren und eventuell ein Projekt daraus zu machen – gerade wo er doch mit Eco-Tourismus für seine Insel werben möchte. Er nimmt diesen Vorschlag dankbar an und vielleicht setzt er ja auch erste Maßnahmen bald um 🤪.

Wir kommen am einzigen Laden auf Uzi an– wo wir ein paar Mangos für unser Mittagessen einkaufen.

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Immer wieder trifft man auf Häuser und Bäume, auf denen „CUF“ zu lesen ist. Die CUF (Civic United Front) ist die Oppositionspartei in Tansania und die Hochburgen befinden sich auf den Sansibar-Inseln. Von der Partei werden wir noch einige Male hören und sehen.

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Auf dem Rückweg zu „Spinners“ Haus begleiten uns wieder ein paar Kinder.

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Dort angekommen beginnt „Spinner“ mit ein paar Freunden die Vorbereitungen für unser Lunch. Wir schauen uns unterdessen etwas um und plaudern mit unserem Guide und einem weiteren jungen Mann (wir haben seinen Namen leider wieder vergessen 😊), der großes Interesse an der Deutschen Sprache hat und fleißig versucht, sich mit uns in Deutsch zu unterhalten.

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Zwischendurch dürfen wir frischgepflückte „Madafuu“ probieren – die unreife Kokosnuss, deren Saft herrlich erfrischend schmeckt. Das wenige Fleisch kratzen wir mit der Schale der Kokosnuss heraus.

Vor dem Essen waschen wir unsere Hände mit ein wenig Spüli und einer Kanne Wasser. Einige Frauen im Dorf haben für uns gekocht und seht nur welche Köstlichkeiten für uns aufgetischt werden 🙂

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Köstlich frischer gegrillter Fisch, Kalamarituben, Gemüse aus eigenem Anbau mit Kartoffeln und Reis und herrlich duftendes, warmes Maisbrot. Das Besteck, eigens für uns in einer Tupperdose hergerichtet, lassen wir links liegen und Essen ebenfalls mit den Händen 😗.

Zum Nachtisch gibt es die kleinen süßen Bananen und frisch gepflückte Mangos, die zahlreich auf der Insel wachsen. Und anstelle von Kaffee gibt es nach dem Essen einen starken und würzigen Lemongrastee mit Ingwer.

Während des Essens plaudern wir über Gott und die Welt und die Zeit vergeht wie im Flug –es wird schon wieder Zeit, uns langsam auf den Heimweg zu begeben.

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Unser Fahrer wird uns inmitten der Mangroven abholen, sobald die Ebbe ihren Tiefstand erreicht hat.

Eigentlich wollten wir gerne den gesamten Weg laufen, doch dies könnte für meine Mutter in der Hitze etwas zu beschwerlich werden. Daher freut sich „Spinner“ umso mehr, dass jetzt noch sein Ochsenwagen zum Einsatz kommt.

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Die Ochsenwagen gehören hier zum alltäglichen Bild und jeder Junge lernt schon in jungen Jahren das Lenken eines solchen Gefährts.

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Immer werden wir von den Kindern interessiert beobachtet:

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Damit meine Mutter nicht so alleine auf dem doch recht unbequemen und wackeligen Gefährt unterwegs ist – muss ich auch mit auf den Bock 🤩

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Es geht ziemlich rumpelig und unbequem durch den Ort - ich wäre lieber gelaufen 😕

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Kurz vor Ortsausgang treffen wir sogar noch den Chief, der uns freundlich begrüßt. Es geht wieder ein Stückchen durch das Dorf bis wir den Weg durch den Wald erreichen – hier streikt unser kleiner Ochse kurzzeitig – den Weg kennt er nämlich noch nicht 😗

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Dieser Wagen beladen mit Öl kommt von Sansibar und der Fahrer bittet ausdrücklich um ein Foto 😎

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Nach einer doch ziemlich langen und unterhaltsamen Fahrt heißt es für uns wieder aussteigen – ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter.

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Diesen Baum nennen die Inselbewohner den Champagner/Fanta-Baum erzählt uns "Spinner" kichernd 🤪

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Die Ebbe hat zwischenzeitlich eingesetzt und auf der rumpeligen Straße durch die Mangroven herrscht daher Berufsverkehr:

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Nun spazieren wir gemächlich mitten durch die Mangrovenwälder, wo am Vormittag noch das Meer die Straße bedeckt hat.
„Spinner“ zeigt uns immer wieder neue Spezies der Pflanzen (insgesamt gibt es hier zehn verschiedene Mangrovenarten, die sich durch die Blattform und Form der Blütenkelche unterscheiden) und es tun sich immer wieder schöne Einblicke auf.

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Auch hier gibt es kleinere Seegrasfarmen.

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Mitten im Nichts hat sich „Spinner“ ein Office inmitten der Mangroven gebaut 😄. Sein ganzer Stolz, er liebäugelt aktuell damit ein zweites Stockwerk aufzubauen und eine Aussichtsplattform über den Mangrovenwald zu errichten.

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Nico und ich kraxeln gemeinsam mit „Spinner“ auf einer wackeligen Leiter aufs Dach und kommen oben angelangt aus dem Staunen nicht mehr heraus – uns bietet sich eine fantastische Aussicht.

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Nach einer kurzen Showeinlage verabschieden wir uns nun von Spinner und unseren restlichen Begleitern.


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„Spinner“ bittet uns noch um kräftige Bewerbung von Uzi Island und seinen Projekten. Derzeit dringend benötigt wird ein funktionierender Computer und über freiwillige Helfer freut er sich ebenfalls jederzeit. Eine Freundin von mir hat auch bereits Kontakt mit ihm aufgenommen, da er großes Interesse an einem von ihr initiierten Solarkocherprojekt hat. Unserem anderen Begleiter geben wir noch einen kleinen Betrag Shillinge, damit er sich in der Stadt Bücher zum Deutschlernen besorgen kann.

Schon bald kommt auch unser Auto, das uns nun wieder zurück nach Jambiani bringt. Nach diesem Ausflug tut eine Erfrischung im schönen Pool richtig gut.

Insgesamt hatten wir sehr viel Freude an dem Besuch auf Uzi Island – auch ohne die Meeresschildkröten – ein wenig enttäuschend war es dennoch, zumal damit geworben wird. „Spinner“ ist ein absolut liebenswerter und unterhaltsamer Gastgeber 🙂! Wir denken gerne an diesen Tag zu Gast auf Uzi Island zurück!

Lala Salama! Gute Nacht!

Weiter geht es morgen mit der Jambiani Eco Tour 🙂
Teil 1410. Nov. 2016
11.10.2016 - Jambiani Eco Tour – Rama zeigt uns sein zu Hause

Jambiani ist ein kleines Dorf, das zwar sehr lang aber sehr schmal direkt am schönen Strand gelegen ist. Die Dorfbewohner leben überwiegend vom Fischfang, Seegrasfarmen und langsam auch immer mehr vom Tourismus.

Wer die Einheimischen des Dorfes unterstützen möchte und gleichzeitig einen Einblick in das Leben erhalten möchte, ist bei der Jambiani Eco Tour mit Rama genau richtig.

Nico und ich werden heute alleine losziehen, da meine Mama eine kleine Ruhepause benötigt und mein Mann ihr Gesellschaft leisten möchte.

Wir werden am späteren Vormittag von Rama unserem Guide abgeholt. Einen Teil der Tour werden wir immer wieder mit dem Auto fahren, da das Dorf in der Tat sehr langgezogen ist.

Unser erster Weg führt uns vorbei an dem heiligen Dorfplatz zu dem ältesten, erst seit kurzer Zeit nicht mehr bewohnten Haus im Dorf.

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Traditionell nur aus Palmblättern und Holz gebaut, hatte es dennoch bereits eine Dusche und Toilette in einem.

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Dieses Haus ist bereits aus Korallensteinen gebaut – die 2. Generation der Architektur:

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Zu Fuß geht es weiter, vorbei am „Mzungu-Baum“ zu dem Brunnen und Waschplatz im Dorf:

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Auf dem „Waschtisch“ gibt es zwei getrennte Abteile – ein Abteil für die Wäsche der Männer und ein Abteil für die Wäsche der Frauen 😮

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Auf dem Weg durch den Busch kommen wir auch an diesem Korallenhaufen vorbei. Hier werden die Korallen zu Ziegeln gebrannt, aus denen die Häuser auch heute noch gebaut werden.

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Unterwegs zeigt uns Rama viele Pflanzen, zum Teil auch Heilpflanzen. Er gibt uns eine ziemliche saure Art Sternfrucht zum Probieren – wirklich sehr sauer! Sie soll gegen Seekrankheit und Übelkeit helfen. Außerdem einige Minzearten, deren zerriebene Blätter bei Erkältung und der weiße Saft aus dem Stiel bei Insektenstichen helfen sollen.

Weiter geht es in die Mitte des Dorfes, wo wir einer Frau bei der Herstellung von Seilen aus Kokosfasern zuschauen. Die Kokosfasern sollten möglichst trocken und vor allem sauber sein. Daher werden sie gewaschen und danach zum Trocknen in die Sonne gehängt. Danach werden die getrockneten Fasern ausgeklopft und sortiert. Der Abfall wird als Dünger verwendet.

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Nun werden kleine Büschel der Fasern gebündelt und mit der Handfläche gedreht und gedreht. Je nach gewünschter Dicke kann man die geflochtenen Kokosfasern dann erneut zu einem dickeren Seil flechten.

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Anschließend können aus den Kokosfasern sehr haltbare Seile und Schiffstaue gedreht und beispielsweise Fischernetze geknüpft werden. Wir kennen sie zum Beispiel als Fußmatte vor der Haustüre. Im Mwezi wurden zum Beispiel die Lampenschirme daraus gefertigt. Ein vielfältig einsetzbares Naturmaterial. Das handwerkliche Geschick bei der Herstellung ist erstaunlich.

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Aber die Kokosnüsse taugen noch zu viel mehr. Die 3 Monate alten haben wir bei „Spinner“ schon verkostet – es wird überwiegend der Saft verwendet. Wenn die Kokosnuss 7 Monate alt ist, ist das Fleisch fest und süß und hat weniger Saft. In diesem Stadium wird aus der Nuss die begehrte Kokosmilch für allerlei weitere Verwendung gewonnen. Die älteren Kokosnüsse werden überwiegend zur Herstellung von Öl verwendet.

Zunächst wird die Nuss mit 3 festen Schlägen mit einer Eisenstange in zwei Hälften geteilt. Nun kommt ein spezieller Hocker mit einem seitlich befestigten sehr scharfen Schaber zum Einsatz - von dem Hocker ist leider nicht so viel zu sehen 😎

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Dann wird dem Fruchtfleisch etwas Wasser zugegeben, gut vermischt und fest ausgedrückt.

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So entsteht die wertvolle Kokosmilch. Das ausgedrückte Fruchtfleisch wird als Seife, als Körpercreme oder für die Kosmetikindustrie genutzt. Die übrig gebliebene Schale der Kokosnuss wird zum Beispiel als Schöpfkelle weiterverwendet.

Weiter geht es für uns zu einem der berühmtesten „Herbal Specialist“ auf Sansibar. Mr. Suleiman erwartet uns bereits vor seinem Haus. Er beschreibt die vielen Kräuter in seinem Korb, die genaue Einnahme der Kräuter und zeigt uns sein Interview in einem uralten Reiseführer, auf das er ganz besonders stolz ist.

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Mr. Suleiman ist Spezialist für Frauen- und Kinderkrankheiten und wir lernen Pflanzen, Wurzeln und Kräuter kennen, unter anderem eine bestimmte Methode zum Schwangerschaftstest oder Kräuter, die „schwachen“ Männern wieder auf die „Beine“ helfen….. 😄

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Besonders hellhörig wurde mein Nicolino als Mr. Suleiman von einer getrockneten Trompetenblüte erzählt, die man auch inhalieren kann 🤪 Eigentlich als Arznei bei Atemwegserkrankungen gedacht, führt eine Überdosierung dann zu einem extremen Rauschzustand mit wilden Träumen bis hin zu Halluzinationen erzählt Mr. Suleiman kichernd 😗

Zum Abschied besteht der liebenswerte, mittlerweile sehr betagte Kräuterarzt noch auf ein Foto von ihm mit dem mittlerweile antiquierten Reiseführer.

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Mr. Suleiman hat sein umfassendes Wissen ganz der Tradition entsprechend inzwischen an seinen Sohn weitergegeben und scheint in diesen Tagen viel Freude an den wenigen Besuchen von Touristen zu haben.

Weiter geht es für uns im Auto, vorbei an der unscheinbaren Moschee im Dorf zur Schule einer kleinen privaten Initiative, die auch durch die Einnahmen dieser Tour finanziert wird.

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Hier gibt es drei gemischte Klassen, nach Altersgruppen unterteilt. Wir besuchen jede Klasse, wo wir sehr freundlich empfangen werden und die Kinder uns Tänze, Lieder, Gedichte oder ihre Englischkenntnisse stolz präsentieren.

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Diese Kleine – ein absoluter Wirbelwind - wird vom Anfang bis zum Ende an mir kleben und mich nicht mehr loslassen 😘

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Überhaupt sind die Kinder zuckersüß, total anhänglich und haben überhaupt keine Berührungsängste.

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Die Weiterfahrt fällt uns richtig schwer. Aber Rama drängt zum Aufbruch.

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Für uns geht es weiter ziemlich an den Rand des Dorfes. Hier besuchen wir eine wahre Künstlerin in ihrem zu Hause.
Sie stellt wunderbare Korbwaren her. Solche Fingerfertigkeit sieht man bei uns zu Hause vermutlich nur noch selten.

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Aus diesen einzelnen Streifen werden Taschen, Matten, Obstkörbe und vieles mehr zusammengenäht. Es gibt die unterschiedlichsten Farben.

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Die Korbflechterin versucht mir ein einfaches Muster beizubringen aber das ist so kompliziert, dass ich ganz schnell wieder aufgebe 😵 😵 . Hier ist Konzentration und Geschick gefragt:

Bei YouTube ansehen ↗



Ich bin total begeistert und würde gerne eine kleine Tasche oder irgendetwas bei ihr kaufen. Leider arbeitet sie nur auf Bestellung für Hotels oder zum Beispiel junge Paare, die zur Hochzeit allerlei Hausrat bestellen.

Anschließend verabschieden wir uns von dem wirklich sehr sympathischen Rama und verbringen den restlichen Tag mit einem weiteren ausgedehnten Strandspaziergang. Morgen werden wir Gelegenheit haben, die Seegrasernte zu beobachten.

Fortsetzung folgt!
Teil 1511. Nov. 2016
12.10.2016 – Seegrasernte und eine Segelfahrt mit Captain „Human Shark“

Wenn sich das Meer bei Ebbe über hundert Meter zurückzieht, kommen die einheimischen Frauen und kümmern sich um ihr Seegras.

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Draußen auf dem Wasser sind die Fischer bei Ihrer Arbeit zu sehen.

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Weit im Meer stehen einheimische Frauen in bunten Kleidern. Auch weit weg vom Strand reicht ihnen das Wasser nur bis zur Hüfte, denn Sansibar liegt auf einem Riff.

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Die schweren Seegras-Säcke tragen sie mit Leichtigkeit auf ihrem Kopf.

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Oder schleppen die Säcke einfach hinter sich her.

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Die Sonne ist zwischenzeitlich hoch über den Horizont gewandert und zaubert prächtige Südseefarben - türkisblaues Wasser und zuckerweisser Sandstrand.

Die Riffkante weit draußen ist meistens gut zu sehen, da sich die hohen Wellen dort brechen.

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Es empfiehlt sich, die ausgetretenen Pfade der Einheimischen zu benutzen, denn im seichten Wasser lauern nicht nur Krebse sondern auch Baby-Muränen:

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(schwer zu erkennen - aber Nico hat es als eine Muräne identifiziert)

Das Seegras wird überwiegend für die Kosmetik- und die Lebensmittelindustrie angebaut. Die mühsame Ernte verschafft den Einheimischen ein bescheidenes Einkommen.

Auch hier treffen wir auf einen Graureiher 😗

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Am Nachmittag sind Nico und ich zu einer Schnorchel- und Segeltour mit „Captain Human Shark“ verabredet. Den Captain haben wir am Strand kennengelernt – er war uns so sympathisch, dass ich für Nico und mich direkt eine Tour mit ihm gebucht habe 🙂.

Pünktlichst werden wir von ihm und seinem Freund in der Dhow abgeholt.

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Direkt beim Start merken wir schon, wie beschwerlich und anstrengend die Arbeit der Fischer mit diesen kleinen Booten sein muss. Es ist eine riesige Kraftanstrengung den Mast mit den groben Seilen nach oben zu hieven. Der Captain klettert in waghalsigen Aktionen je nach Fahrtrichtung auf den Seitenausleger um von dort aus das kleine Boot zu stabilisieren.

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Schon bald erreichen wir den ersten Platz zum Schnorcheln. Leider ist die See heute etwas unruhig und durch den aufgewirbelten feinen Sand ist da unten kaum etwas zu sehen – dennoch treffen wir ab und an auf größere und farbenfrohe Fischschwärme in den Korallenriffs am Grund.

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An einer zweiten Stelle taucht der Captain nach Seesternen, die er nach oben holt. Die Seesterne fühlen sich tatsächlich an wie Hartplastik und natürlich entlassen wir sie nach sehr kurzer Zeit wieder in ihren Lebensraum.

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Später segeln wir fast bis an die Riffkante hinaus und zurück zum Hotel immer dem langen Strand entlang.

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Ein herrlich entspannter Tag am Meer....

Fortsetzung folgt!

Morgen folgen wir dann dem Ruf der Gewürze und Geschichten aus 1001 Nacht!
Teil 1613. Nov. 2016
13.10.2016 Sansibar Spice Tour – den Gewürzen auf der Spur

Die Insel Sansibar ist auch unter dem Namen „Gewürzinsel“ bekannt und daher war die sogenannte „Spice-Tour“ für uns ein absolutes Muss. Auch wenn der Tourismus für Sansibar die Haupteinnahmequelle ist, so spielen Gewürze nach wie vor eine sehr große Rolle.

Nach dem Frühstück werden wir von unserem Fahrer abgeholt und es geht zunächst in die grobe Richtung Sansibar Stadt. Irgendwann direkt an der Landstraße gelegen biegen wir rechts ab auf die Anlage der JAMBO-Spice Farm.

Wir sind zunächst etwas erstaunt, dass wir nicht auf einer richtigen Plantage landen 🤨. Hier werden wir direkt von unserem etwas Deutsch sprechenden Guide nebst Assistenten erwartet.

Unser Führer erklärt uns, dass dies nur quasi der „Show-Room“ der eigentlichen Plantage ist und wir werden in den nächsten Stunden erfahren, auf welch kleinem Raum eine große Anzahl von Früchten und Gewürzen zu finden ist. Bei der etwa 2-stündigen Tour durch die Spice Farm lernen wir viele Früchte und Gewürze kennen und lernen wie sie angebaut werden bzw. wachsen.

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Wir bestaunen Pfeffer, Vanille, Zimt, Nelken, Ingwer, Safran, Muskat, Kakao, Kaffee, Kardamon und vieles mehr.

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Wo und wie der Pfeffer wächst, haben wir so noch nie gesehen. Er wächst am Baum und lebt mit ihm in einer einvernehmlichen Symbiose. Schwarze, grüne oder rote Pfefferkörner stammen alle von einer einzigen Pflanze und unterscheiden sich lediglich durch die Reife.

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Wusstet Ihr, dass die Nelken auf der Insel als „King Of The Spices“ gelten und die Ananas nicht auf einem Baum wächst?

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Interessant ist auch die „Lippenstift-Frucht“, die tatsächlich für die Herstellung dieser Kosmetik Verwendung findet.

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Überall werden die Blüten oder Früchte abgepflückt und wir Damen werden mit Kettchen und Körbchen aus geflochtenen Palmblättern für die Aufbewahrung des Ernteguts beschenkt.

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Zwischendurch dürfen wir immer wieder schnuppern oder auch verkosten.

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Auch hier sehen wir wieder, wie die Kokosnuss verarbeitet wird und die Produkte, zum Beispiel Körpercremes in verschiedenen Duftrichtungen aus unterschiedlichen Kräutern, können käuflich erworben werden. Natürlich werden hier auch alle Gewürze zum Kauf angeboten - allerdings sind diese in Stone Town auf dem Markt wesentlich günstiger 😉

Wir lernen den Sansibar-Apfel kennen und sehen wo die Sternfrucht wächst - sie wird extra vom Baum gepflückt und schmeckt köstlich erfrischend:

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Gegen Ende der Tour dürfen wir noch alle Produkte, die hier angebaut werden verkosten. Manches schmeckt köstlich – manches wiederum ist etwas gewöhnungsbedürftig 😛.

Der junge Mann in roter Kriegsbemalung hat während der Tour fleißig Palmblätter gesammelt und beschenkt zum Abschied jeden von uns mit einer Krone. The Kings and Queens of Sansibar 😉

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Und zu guter Letzt steigt noch ein Palmenkletterer hoch hinauf, um mit lautem Trällern des Lieds „Jambo Bwana“ eine Kokosnuss für jeden von uns vom Baum zu holen.

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Die „Spice-Tour“ gehört sicherlich zu den touristischsten Standard-Ausflügen auf der Insel. Dies war auch die erste Aktivität dieser Reise auf der wir ausnahmsweise nicht alleine waren 😎 Es waren noch geschätzte 6 weitere Besucher anwesend 🤨 Dennoch fanden wir den kurzen Exkurs in die Welt der Gewürze sehr interessant!

Fortsetzung folgt!

Den Nachmittag verbringen wir in Stone Town mit Geschichten aus 1001 Nacht.
Teil 1715. Nov. 2016
13.10.2016 Stone Town - Geschichten aus 1001 Nacht

Für uns steht nun Stone Town als weiteres „Must See“ steht auf dem Programm. Unser Fahrer sammelt uns ein und es geht weiter in das geschäftige Treiben von Sansibar Stadt. Hier ist wieder was los 🤩!

Während der Fahrt fragt unser Fahrer nach, ob wir gerne mit einem deutschsprachigen Guide die Führung durch die Altstadt machen möchten – eine zunächst gute Idee – da versteht die Oma wenigstens auch ohne unsere Übersetzung 🙂. Allerdings wird sich später herausstellen, dass der Guide ziemlich bocklos mit uns durch die Stadt laufen wird 😈 😈 😈 🤢

Der bekannteste Stadtteil der Hauptstadt der Insel ist das historische Stonetown, das seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert galt Sansibar unter der Herrschaft des Sultans von Oman als größter Umschlagplatz für Sklavenhandel, Elfenbeinverkauf sowie dem Export von Nelken.

Irgendwo inmitten des Gewusels werden wir ausgeladen und unser einheimischer Guide für den Rundgang durch Stone Town erwartet uns schon.

Zunächst gibt es von unserem Guide die ganz klare Ansage, dass ungefragtes Fotografieren von Menschen unbedingt zu vermeiden ist, da es in diesem Zusammenhang wohl schon zu tätlichen Angriffen gekommen ist. Fotografiert werden dürfte nur das weitläufige Geschehen. Daran werde ich mich auch halten - so gut es eben geht – manchmal lässt sich beim besten Willen nicht vermeiden, eine Person mit abzulichten 🤨. Ich werde später einen Händler fragen, ob ich sein Gemüse fotografieren darf und schroff abgewiesen werden. Das scheint hier tatsächlich ein eher heikles Thema zu sein 😗 😣

Zielsicher steuert unser Guide zunächst die Markthallen mit den Abteilungen Fisch und Fleisch an.

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Weiter geht es in die Freiluft-Gemüseabteilung und zu den Hühnern in einer dunklen und stickigen Halle – tot oder lebendig, gerupft und ungerupft 😮

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Weiter geht es nun durch enge Gassen und vorbei an mehr oder weniger morbiden Gebäuden. Ständig müssen wir Mopeds ausweichen, die durch die Gassen düsen. Überwiegend sind hier Einheimische anzutreffen - Touristen sind eher selten zu sehen.

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Auffällig und berühmt sind die aufwändig gearbeiteten und überwiegend noch original erhaltenen Türen.
Die riesigen Holztüren sind ein schmückender Blickfang. Je nach Herkunft sind diese eher indisch oder arabisch geprägt. Die indischen Türen bilden am oberen Ende einen Halbkreis. Die arabischen Türen sind am oberen Ende rechtwinklig.

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Viele der Häuser bestehen aus Korallenstein, ein sehr fragiles Baumaterial. Das könnte auch die Erklärung sein, warum viele der Häuser heute in einem doch sehr morbiden Zustand sind.

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Unser erster Stopp ist das Zanzibar Coffee House – ein Treffpunkt der ausländischen Touristen – allerdings haben wir hier köstlich leckeres Gebäck und einen hervorragenden Kaffee genossen 🙂

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Die wilden Stromleitungskonstruktionen machen keinen wirklich zuverlässigen Eindruck 😗

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In den vergangenen Jahren sollen angeblich zahlreiche Renovierungen an den zum Teil sehr stark verfallenen Gebäuden vorgenommen worden sein. Teils wurden einige Gebäude und überwiegend Hotels bereits saniert, die meisten allerdings sind wohl in absehbarer Zeit eher dem Verfall geweiht.

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Überall in den Gassen gibt es versteckte kleine Läden – hier hat Nico eine kleine Holzschatulle erstanden.

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Bald erreichen wir den alten Hammam des Sultans, den wir für 1 Dollar Eintritt besichtigen können. Mehr ist der Besuch auch nicht wert – auch hier wird wenig bis gar nichts für den Erhalt getan 😣

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Natürlich sind auch an jeder Ecke Moscheen zu finden, die meisten sind klein und eher unscheinbar - da sticht diese hier natürlich heraus.

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Immer wieder sind die prachtvollen Türen zu finden – und dieser Geschäftsmann schließt die wirklich ausnehmend schön und aufwändig gearbeitet Tür bereitwillig und ungefragt für ein Foto 😘

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Schon bald erreichen wir „Jaws Corner“. Der kleine Platz an dem sich zwei Altstadtgassen kreuzen ist DER Versammlungsplatz der Einheimischen – für ein ruhiges Brettspiel oder eine angeregte Diskussion. Die Männer sitzen auf den hohen Stufen um den Platz, schlürfen Kaffee und tauschen Nachrichten aus. Am liebsten diskutieren sie wohl über Politik.

Das hier ist nämlich der Treffpunkt der Opposition CUF, was an den vielen Fahnen und Plakaten unschwer zu erkennen ist. Die Mitte des Platzes markiert eine Palme an der ein altes Telefon hängt. Ein Plakat offeriert: 'make free international calls please' 😄

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In der Nähe der Altstadt befindet sich der Hafen der Stadt, von dem aus Fähren auf das Festland verkehren und eine interessante Bar auf dem Wasser zu finden ist.

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Hier befindet sich auch der ehemalige Palast, das sogenannte „House of Wonders“.

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Der berühmte Palast wurde 1883 als „Zeremoniepalast“ des Sultans Barghash bin Said fertig gestellt. Es war das erste Gebäude in ganz Ostafrika mit Elektrizität und fließendem Wasser in Stahlrohren - daher der Name „House of Wonders“. Der Palast wird angeblich seit Jahren renoviert und ist daher geschlossen. Doch unser Guide und auch wir bezweifeln, dass hier überhaupt irgendetwas gearbeitet wird 😮 😵. Vermutlich werden sich die Türen für die Öffentlichkeit gar nicht mehr öffnen 😣.

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Weiter geht es für uns in das Arabische Fort direkt hinter den Forodhani Gardens. Hier tummeln sich zahlreiche Touristengruppen und kleinere Stände mit Souvenirs sind zu finden. Einige Damen bieten Henna-Bemalungen oder das Flechten von Rastas an.

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Das Fort wurde in den Jahren 1698-1701 errichtet. Im Lauf der Jahrhunderte änderte es häufig seine Bestimmung und wurde als Gefängnis, Marktplatz und sogar als Tennisplatz genutzt 🤩.

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Natürlich kommen wir auch am Freddy Mercury Haus vorbei.

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In dieser Ecke der Stadt scheinen die Häuser teilweise besser erhalten und zum Teil schon renoviert.

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So und eigentlichen wollen wir unbedingt noch zu dem Sklavendenkmal, doch unserer Guide scheint dazu trotz mehrmaliger Nachfrage irgendwie keine Lust zu haben 😈 😈 – angeblich wäre es zu weit für meine Mutter zu laufen 😵.

Wir finden das sehr schade – besser gesagt ärgerlich- aber es ist heute tatsächlich ziemlich heiß und die Oma ist doch recht froh, kurz darauf wieder im kühlen Auto Richtung Jambiani zu sitzen. Daher verzichte ich auch auf eine Diskussion.

Von Stown Town sind wir ehrlich gesagt alle ein wenig enttäuscht – vielleicht hatten wir zu große Erwartungen – vielleicht kann man aber den Charme und die Mythen von 1001 Nacht eher in einem mehrtätigen Aufenthalt in der Altstadt mit Übernachtung einfangen 😕?! Vielleicht hatten wir einfach auch nur den falschen Guide 😠 ?!

Für uns geht es nun also vorbei an den alten Plattenbauten, die in den 70er Jahren mit Hilfe der DDR erbaut wurden, wieder Richtung der Landstraße und nach gut einer Stunde sind wir wieder zurück in unserem Resort.

Dort angekommen reihen wir die hübschen Handarbeiten von der Spice Tour für ein Erinnerungsfoto auf. Nach Hause mitnehmen können wir sie ja leider nicht 🙁

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14.10.- 16.10.2016 Chillen

Die restlichen Tage verbringen wir gemütlich spazierend, schwimmend oder chillend am Strand, zum Lunch gehen wir zur Abwechslung in das benachbarte „Sharazād Boutique Hotel“. Das „Sharazād“ ist auch ein erst kürzlich eröffnetes kleines aber feines Hotel und Restaurant, das insgesamt einen hervorragenden Eindruck macht. Man speist quasi direkt am Meer und die Gerichte waren allesamt vorzüglich.

Ganz unspektakulär und im Kreise meiner Lieben feiern wir ohne großes Aufsehen meinen runden Geburtstag und an unserem letzten Abend zaubert der Vollmond noch eine ganz besondere Stimmung!

Auf dieser Seite der Insel kann man nämlich zwar keinen Sonnenuntergang erleben, dafür aber den Mond aufgehen sehen!

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Und nun sind wir auch am Ende unserer 3-Generationen-Reise angelangt. Am nächsten Tag geht es für uns bedauerlicherweise schon wieder nach Hause!

Der Rückflug verläuft unspektakulär und ohne besondere Vorkommnisse. Der Kilimanjaro zeigt sich uns kurz nach dem Start dann doch noch wolkenlos – ein schöner Gruß zum Abschied von Tansania 😎

Kwa heri Tansania – wir kommen eines Tages ganz sicher wieder!

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Liebe Mitfahrer,

das war sie nun, unsere 3-Generationen-Familienreise nach Tansania und Sansibar!

Für mich persönlich war es ein ganz besonderes Highlight, nach gut 2 Jahrzehnten endlich wieder einmal Ostafrika bereisen zu können – habe ich mich doch damals anlässlich mehrerer Aufenthalte in Kenya unheilbar mit dem Afrika-Virus infiziert.

Wir folgten dem Ruf der dichten Wälder, tiefen Krater und endlosen Savannen bis zu den weißen Stränden und dem Rauschen des Indischen Ozeans!

Tansania, ein Land der Extreme – vom grünen Garten Eden bis hin zum ewigen Eis des Kilimanjaro – ein Land der Savannen und Lavawüsten, Berge und Vulkanlandschaften, Regenwälder und tropischer Strände. Selten haben wir die Tierwelt so artenreich, entspannt und nah erleben können!

Auch wenn wir auf dieser Reise in der Kürze der Zeit sicherlich nur einen kleinen Einblick in dieses faszinierende Land gewinnen konnten, haben wir wieder einmal unendlich viele wunderschöne, eindrucksvolle und einzigartige Eindrücke mit nach Hause genommen.

Wir haben es nun zum zweiten Mal als ein ganz besonderes Privileg empfunden, mit unseren 3-Generationen ein weiteres Mal Richtung Afrika reisen zu können und auch diese Reise wird uns unvergesslich in Erinnerung bleiben und war in vielerlei Hinsicht ein großartiges Geschenk 🙂

Für meinen Mann und mich beginnt nun die Vorfreude auf unsere nächste Afrika-Reise 🙂 Für uns sind es gleich zwei Premieren: Botswana und zumindest zeitweise als Camper 🤩 - von der ich gerne im nächsten Jahr wieder berichten werde.

Aber vorher werde ich noch meine beste Freundin auf einen Mini-Kurztrip nach Südafrika entführen 🤪

Ein großes Dankeschön an alle, die mit uns gereist sind, ob still und leise oder als "Danke-Button-Drücker" und für die netten Kommentare 🙂 😘!

Ich wünsche Euch allen viel Freude bei Euren zukünftigen Reisen und Planungen - wohin auch immer sie Euch führen werden!

Bis zum nächsten Mal grüßt Euch ganz herzlich

Sabine

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