GUGuido.Gast26. Juli 2016 · #41Hallo,
Can schrieb:€Carl ich rechne meinen mit 80-90,-€ Mietkosten p.T. für eine vergleichbare Reiseart, nämlich dann mit Mietwagen.....und da rechnet sich das eigene Auto mit großzügig 6 Reisen gegen null.
Es kommt bei so einer Rechnung sehr auf die Details an, wie Reisezeit, Reisedauer, Qualität und Alter des eigenen Fahrzeugs usw. an. Für einen 15 Jahre alten Pathfinder kann man schwerlich die Mietkosten eines neuen Land Cruiser gegen rechnen. Den 5 Jahre alten Hilux mit Camping-Ausstattung gibt es in der Nebensaison auch schon für 45 EUR/Tag zu mieten. Dann müsstest Du schon doppelt so viel fahren, damit Deine Rechnung noch aufgeht. Zu direkten Kosten wie Anschaffungskosten, Aus- und Umrüstungskosten, Verschiffungskosten, Rückführungskosten, CdP, Versicherung, Wartung, Reparaturen, Unterstellkosten, Transferkosten, ... kommen gern noch indirekte Kosten. Steht mein Auto in Windhoek, muss ich immer nach Windhoek fliegen und immer ab Windhoek starten. Sonst könnte man für eine Tour durch Botswana, Zambia, Zimbabwe, Malawi, ... auch von Johannesburg aus starten, wo man zumindest in der Vergangenheit bei Flugtickets für 2 typischerwise 500 EUR gegenüber Windhoek gespart hat. Das sind dann auch durch das eigene Auto anfallende Kosten.
Wie gesagt hängt eine genaue Berechnung von vielen Details ab, aber unter 4 Wochen Nutzung pro Jahr dürfte sich das eigene Auto kaum rechnen. Die "Gewinnschwelle" kann je nach Details aber auch bei 8, 10 oder 12 Wochen Nutzung pro Jahr liegen. Und wenn man nicht zum 23. Mal durch Afrika fahren sondern in einem Jahr mal eine Tour durch Chile, Borneo, die Mongolei oder den Oman machen will, dann laufen die Autokosten in Namibia weiter und man muss die Kosten auf andere Jahre aufschlagen.
Das eigene Auto hat natürlich auch Vorteile: Man kann ein eigenes Auto zu 100% an den eigenen Bedarf anpassen und man kennt die Vorgeschichte und die Eigenschaften des Autos, was ein großer Vorteil ist. Diese Vorteile muss man sich leisten wollen und können.
Beste Grüße
Guido
CACan890 Beiträge · seit 201626. Juli 2016 · #42Hallo,
Naja, jeder kann rechnen wie er will....und ich habe mich erst entschieden zu verschiffen, als ich A schon etliche Länder bereist hatte und B mich für Afrika als "der" Reisekontinent entschieden habe.
Man kann alles berechnen mit Mietwagen - z.B. Gebühren für Grenzübertritte, Selbstbeteiligung für Schäden, Nachweise im Fallle von Verschulden, ich darf da nicht hin, ich darf dieses nicht, ich darf jenes nicht aber vielleicht doch gegen Gebühr etc.. mach ich aber nicht.
90 € passt schon ist der Durchschnittspreis über Jahre
Aber wens interessiert, hier mal die Kostensituation von meinem "Kostenverursacher"...
Jetzt könnte man noch die Verzinsung seiner Investition berechnen.....aber die liegt bei ca. 13% - passt schon.
Aber auch als Eigennutzer hätte man die Möglichkeit sein Auto in J-burg, Lilongwe Lusaka etc unterzustellen und die Flugpreise würden sich relativieren - wenn man möchte.
Ich denke das Thema ist erschöpft und wir können auf Neuigkeiten zum Thema Carnet abwarten.
Gruß
GUGuido.Gast26. Juli 2016 · #43Hallo Can,
vielen Dank für die Aufstellung! Das ist wirklich sehr interessant, weil man solche Kostenaufstellungen über so einen langen Zeitraum selten findet.
Ansonsten bestätigt das das bereits Geschriebene: dein Auto ist vermutlich ca. 20 Jahre alt (2002 gebraucht für 6.900 EUR gekauft?) und sehr einfach ausgestattet. Da spricht auch gar nichts gegen, aber dann scheint mir ein Mietpreis von 50-60 EUR als Vergleichbasis angemessener. Ist aber auch egal, weil das für Dich immer noch Sinn ergibt. Der entscheidende Punkt ist, dass Du jedes Jahr 8-9 Wochen in Afrika damit unterwegs bist. Das schaffen die meisten schon allein wegen 6 Wochen Urlaubsmaximum nicht. Bei durchschnittlich 4 Wochen Afrikareise pro Jahr - was auch nicht gerade wenig ist - und 50-60 EUR Mietersparnis wärst Du selbst bei Deiner kostenoptimierten Konfiguration deutlich im Minus.
Beste Grüße
Guido
CACan890 Beiträge · seit 201626. Juli 2016 · #44Das Auto war bei Kauf ein Nissan Terrano II BJ. 8/95 - gekauft 9/2000 mit knapp 90 Tausend km mit damalieger Vollausstattung
Mein jetziger Nissan Pathfinder Bj 11/2005 - gekauft 6/2014 mit knapp 110 Tausend km. Vollausstattung mit Leder, Klimaautomatik, Navisystem, Rückfahrkamera, 7-Sitzer usw. - 8,400 € nur hat das Auto noch keine afrikanische Werkstatt und kein Schotter oder Gelände gesehen.
Das Auto aus der Tabelle ist keine 20 Jahre mehr - ist verschrottet.
Wenn Du unten in der Aufstellung guckst - da steht bei mit Preis 80,-/70,-/60,-/usw. erst bei 30,- Mietpreis wirds negativ...
Neee war nicht die ganze Zeit 8-9 Wochen unerwegs, die ersten Jahre auch nur 6 Wochenurlaubbekommer...
PS: Du kannst die damalige Situation bzgl. Preise für Mietwagen aus den Jahren 1998/99/2000 usw. auch nicht mit dem heutigen Preis und Qualitätslevel vergleichen. Hast du 2000 mal nen Offroader gemietet?
Wieso kommst du auf kostenoptimierte Konfiguration?
CACan890 Beiträge · seit 201626. Juli 2016 · #45Aber ich glaube wir (ich) müssen aufhören, da es bereits weit ins OT abgedriftet ist....
GUGuido.Gast27. Juli 2016 · #46Hallo Can,
Can schrieb:Neee war nicht die ganze Zeit 8-9 Wochen unerwegs, die ersten Jahre auch nur 6 Wochenurlaubbekommer...
Da stehen 780 Miettage was bei 13 Jahren im Durchschnitt 8,57 Wochen pro Jahr ergibt.
Can schrieb:PS: Du kannst die damalige Situation bzgl. Preise für Mietwagen aus den Jahren 1998/99/2000 usw. auch nicht mit dem heutigen Preis und Qualitätslevel vergleichen.
Ja, das ist wohl richtig. Aber wenn Du da jetzt so genau sein willst, must Du bei anderen Dingen auch etwas genauer werden. 2000 waren 90 EUR (damals noch DM) soviel Wert wie heute ca. 115 EUR. Dann gab es damals noch Zinsen und Du musst entgangene Zinsgewinne für Dein investiertes Kapital einrechnen, usw.
Can schrieb:Wieso kommst du auf kostenoptimierte Konfiguration?
Batterie für 30 EUR, Kühlbox für 300 EUR, offenbar Kanister und kein fest verbauter Doppeltank. Offenbar Wasserkanister und kein fest verbauter Wassertank. Dachzelt statt Klapp- oder Hubdach, keine Winde. Das ist alles völlig OK und ich will das in keinster Weise herabsetzen. Wir sind teilweise mit viel weniger unterwegs. Es ging nur darum festzustellen, was man als Mietwagen adäquat dagegen rechnen kann. Für ca. 100 EUR bekommt man heute selbst bei einem eher teurem Anbieter wie Savanna das Spitzenmodell wie einen 1 Jahr alten Land Cruiser 4.5D mit Höherlegung/Offroadfahrwerk, Winde, Camping-Canopy mit Hubdach, Küche, Solarpanel, eingebautem 200 Liter-Tank, 55-Liter-Wasser-Tank, Dusche mit Warmwasser und allem Pipapo. Auch für Deinen Pathfinder kannst Du da höchstens 70 EUR ansetzen. Gucke mal bei Africa- on-Wheels - die haben so ähnliche Autos: ein >3 Jahre alter 100er Land Cruiser mit Ausrüstung kostet da bei 3 Wochen Anmietung ca. 73 EUR.
http://www.africa-on-wheels.com/de/preise-buchung/preise-autos-ab-3-jahreAber wie schon gesagt: Ihr nutzt das Auto viel und für Euch ist das eigene Auto ganz rational sinnvoll. Zusammengerechnet seid Ihr mehr als 2 komplette Jahre mit dem eigenen Auto durch Afrika gefahren. Bei vielen anderen ist es sehr viel weniger und dann geht die Rechnung nicht auf.
Beste Grüße
Guido
CACan890 Beiträge · seit 201627. Juli 2016 · #47Ja wenn du das so sagst, wirds wohl richtig sein.... ich hoffe nur, dass der Wechselkurs so günstig bleibt.
Aber die Grundsatzfrage ist und bleibt - vorher die Nutzung überdenken...
Aber ich sag ja, der eine baut nen Haus und lebt im Alter mietfrei, der andere bezahlt Miete ein Leben lang. Der eine kauft ein Auto, der eine mietet zu immer super günstigen Wechselkursen.
Ich für meinen Teil bevorzuge eben die beiden ersten Varianten und bin bis dahin gut damit gefahren. Und für beide eingesparten Mieten gönne ich mir den Rest....
.....und jetzt zurück zum Carnet...
maggus785 Beiträge · seit 200827. Juli 2016 · #48Hi Can,
Was du bei deiner Kalkulation völlig vergessen hast und was für ein eigenes Auto spricht, dein Auto, dein Dachzelt,..., sind ja noch vorhanden, haben also noch einen Wert, den du durch Verkauf ja zumindest teilweise wieder zurück bekommst!
Beim Mietwagen sind die Ausgaben einfach weg und es bleibt als "Wert" nur die Erinnerung!
Es ist klar, dass dies nur bei einer häufigen Nutzung Sinn macht und es kann sich natürlich auch um ein eigenes Auto handeln, dass man im Land gekauft hat und nicht über ein Carnet eingeführt hat.
Danke auch nochmals für die detaillierte Aufstellung, persönlich bin ich leider nicht so ordentlich, ich schreibe diese Art der Ausgabe einfach als "Hobby" ab und freue mich, wenn ich die Möglichkeit habe mein Auto in Afrika zu nutzen.
So, jetzt hoffe ich, dass sich diese ganze Carnet Geschichte wieder etwas beruhigt, es währe nervig, wenn dies hier wirklich so wie angekündigt umgesetzt wird!
Aus der Erinnerung, gab es ja schon mal so eine "Welle" vor ca. 3 Jahren, da war auch mal das Gespräch von 3 Monaten außerhalb der Zollunion,....!
Viele Grüße
Markus
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200827. Juli 2016 · #49Auch wenn ich bestätigen kann, dass ein eigenes Auto in Relation preisgünstiger wird, je länger man damit pro Jahr reist (anstatt mit einem Mietfahrzeug) kann ich diese sehr günstige Rechnung von Can nicht bestätigen.
Allein die Reparaturen der letzten Jahre sind bei uns immens hoch.
Das sind Sachen, die sonst der Vermieter trägt.
Bei uns geht deutlich mehr Geld für Reparaturen/umgebender Verbrauch drauf.
Es gibt noch einiges, was bei einer solchen Aufstellung fehlt, u.a.: Die Zeit. z.B. bei einem eigenen Fahrzeug jeweils für die Ankunft und Abreise 2 Reisetage zu veranschlagen, die man zum Service benötigt. Da reisen andere schon.
Auch sind wir z.B. bei aufwändigen komplizierten Reparaturen immer anwesend, verbringen also ganze Tage in Werkstätten, nicht nur in Nam - schon immer beim Reisen. Das nur mal so am Rande.
Wir bekommen keinen Ersatzwagen gebracht, wenn der Anlasser abraucht... 🤪
Unser Hauptinteresse ist, für unsere Reiselust unser individuell auf unsere Bedürfnisse "zugeschnittenes" Fahrzeug zu nutzen (das wir von unseren Saharareisen sowieso hatten).
Ansonsten würden wir die Variante bevorzugen, die sich hier vor einigen Monaten mal durch Tuffi anbot: Sie verkaufte in SA einen recht günstigen Landcruiser mit Dachzelt: Sowas in einer guten Werkstatt parken, die Kosten teilen, mit 5 Partien und ab durch die Mitte. Das wäre sicher eine sehr günstige Variante, wenn man eine gute Truppe zusammen hat, die weiß, wie man ein Auto erhält.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
swisschees1'715 Beiträge · seit 200627. Juli 2016 · #50Um wieder auf das eigentliche Thema dieses Threads zu kommen, vom TCS habe ich eine erste Antwort bekommen.
Man weiss nichts von einer Änderung der Vorschriften in Namibia und hat sich beim AA in Südafrika erkundigt. Sobald man von dort mehr erfährt, wird man mich informieren.
Gruss
Emanuel
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200927. Juli 2016 · #51Ich sehe es auch so wie lillytrotter, ja man "verliert" Tage in denen man sich in Werkstätten aufhält und sich um das eigene Fahrzeug zu kümmern oder einen Service zu erledigen. Reparaturen fallen auch an, da muss man immer damit rechnen dass Bob der Pfuscher gerade ein Praktikum in der betreffenden Werkstatt macht, da halten sich meine positiven und negativen Erfahrungen die Waage.
Es hat aber auch alles seine guten Seiten, wenn man gemeinsam mit dem Inhaber der Werkstatt am Samstag morgen "mal eben" den Hauptbremszylinder wechselt und der genauso interessiert ist an unserer Kultur wie ich an seiner erfahre ich in den Stunden deutlich mehr über das Land und seine Bewohner als in jedem Reiseführer steht.
Ob sich ein eigenes Fahrzeug "rechnet" muss jeder für sich entscheiden, für mich hat es sich jetzt schon gerechnet weil ich durch das Fahrzeug viele nette Menschen kennenlernen durfte die ich ohne es vielleicht nicht getroffen hätte.
lg sasowewi
CACan890 Beiträge · seit 201627. Juli 2016 · #52Hallo Gemeinde,
ich dachte schon der Anschiss lauert, weil es doch vom Thema abweicht....
@maggus: So ganz hat das nicht geklappt bei mir mit mein Auto, mein Dachzelt usw. Da mir die Qualitätsreparaturen in Namibia doch auf die Nerven gingen hab ich mich entschlossen, ein neues gebrauchtes hin zu schaffen. Das alte musste ich verschrotten, also Wert 0,. bzw 900,- Rand Schrottwert. Verkauf nicht möglich, da Carnet, Verkauf in Zim möglich gewesen, Aufwand zu hoch, Rückverschiffung - dann doch Verschrottung. Die Teile die mal eingebaut wurden, werden über die Jahre auch ersetzt (Pfennigkram) und die alten Sachen verschenkt. usw. Also ich persönlich rechne nicht mit einem "Restwert"
@lilly: Ja scheinbar war mein Auto recht preiswert an Instandhaltung, das bestätigen immer wieder andere Selbstfahrer - aber ich kann nur das aufschreiben, was kaputt war und ich bin noch nicht einmal liegen geblieben. Ja in Werkstätten verbringt man mal einige Zeit das stimmt, gehört für mich aber zum Reisen und macht mir auch Spaß. Ich lasse meist alles unterwegs in kleinen Schritten machen, da mich die heutige Werkstattmentalität in WDH dermaßen annervt, dass ich lieber in andere Orte gehe. Zwei Platten in den Jahren, Flicken rein und weiter und dann im nächsten Ort richtig reparieren lassen (trotz Kaokofeld, Kaudum; Eastern Highlands, KTP) Scheibe unterwegs wechseln 4 Std Aufenthalt in Harare, Anlasser kaputt, 2 Std Aufenthalt in Upington, Klimakühler wechseln 3 Std in WDH - Also die Zeit verbringe ich auch mit Übernahme und Abgabe, ich habe aber auch schon 5 Std beim Vermieter gesessen, weil das Schloss vom Tankstutzen kaputt und endgültig zu war und der Wagen aus dem Zusatztank Sprit verlor... Also alles relativ.
Und die Zeit....naja, gehört dazu und ich habe auch schon Leute etroffen, die 2-3 Tage auf den Ersatzwagen gewartet haben, mit Tourverschiebung, Übernachtung umbuchen etc. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute für nen kleinen Steinschlag in der Scheibe bezahlt haben oder extra dafür einen Versicherung für teuer Geld abgeschlossn haben. Bei mir bleibt er halt drin bis es nicht mehr geht und dann wird preisgünstig gewechselt.
Tage bei An- und Abreise? Ich mache meinen Wagen auf nem schönen Campingplatz vor Abreise immer innen sauber, packe Klamotten, In WDH dann bei ner Tasse Kaffe Waschen von außen. Bei der nächsten Ankunft einpacken wie die Mitwagenfahrer auch, wieder bei ner Tasse Kaffee Staub abwaschen lassen und los, oder auch nicht. Ich finde natürlich nach den Jahren auch das ich ncht sofort loshetzen muss, um meine Ziele abhaken zu können.
Und mit dem Carsharing....dann mach das nie mit Freunden, denn nach der ersten teuren Reparatur seid ihr keine mehr - hab ich auch mal welche vor Jahren getroffen, die redeten dann über ihre Anwälte miteinander obwohl sie dachten, ihr Sharingvertrag war sooo gut.
@Guido: Klar gibt es Verzinsung für die Investition, aber du oder ich rechne auch keinen Zinsverlust auf die 2000,-/3000,-/ 4000,- Mietpreissumme (die übrigens dann heute auch"mehr" wären als im Jahr 2000) die mir durch das anmieten entgehen, Ich rechne auch keine AFA, ich mache auch keine monatliche G+V. Ich verstehe auch nicht, was eine kostenoptimierte Batterie mit 30,- Euro zu tun hat, ne Batterie für den Kofferraum/Kühlbox hier in Deutschland??? Auch nicht was eine kostenoptimierte Kompressorkühlbox bedeutet - weil es keine Engel ist sondern nur eine Waeco/Indel? Aber du bist ja ein Zahlenkünstler, dann weißt du doch: der Gewinn wird beim Einkauf gemacht.....
PS: Für mich ist ein Auto mit Doppeltank und dann 1300 km Reichweite kein höherwertig ausgestattetes, es ist einfach ne Mistkarre.... Wenn ich jetzt mit meinem voll tanke da steht Reichweite 1022km (und das stimmt auch manuell nach Verbrauch gerechnet) mit dem Originaltank....mit so nem Zusatztank würde ich dann knapp 2800 km Reichweite haben.... und das auch bei Tempomatgeschwindigkeit 120...(spaßenshalber bin ich mal von Divundu bis WDH konstant 85km/h gefahren - da zeigte er an 6.8 Liter Durchschnitt) aber das war ja nicht die Intension, nur nebenbei. Kein Wunder, dass sie dir die Uraltgurken, auch wenn sie neu sind, für billig Geld hinterherwerfen und als Verkaufshilfe Nobelkram dran bauen....
Aber sei es drum - jeder wie er mag
Ich grüße euch alle und hoffe, jeder ist auf seine Reiseart sicher unterwegs und kommt gut an und zurück
Ergänzung zu Sasowewi: So sehe ich das auch - aber in einer monetären Gesellschaft fehlt halt der berechenbare Wert der ideellen Dinge.
swisschees1'715 Beiträge · seit 200627. Juli 2016 · #53Off Topic.
Irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass jede Kalkulation und jedes Argument wiederlegt wird.
Dass unser Bus in Namibia steht hat aber andere Gründe als die bisher aufgeführten.
Im 2013 mussten wir drei Wochen vor dem Start, den Plan einer Transafrika wegen den Unruhen in Ägypten aufgeben und haben dafür nach Namibia verschifft.
Da wir in den 3 Jahren 23 Monate damit unterwegs waren hat sich dies wohl gelohnt. Abgesehen davon, dass unser Fahrzeug schon vollständig ausgerüstet war und das genau nach unseren Vorstellungung und Wünsche.
Gruss
Emanuel
Joerg3'175 Beiträge · seit 200627. Juli 2016 · #54Falls dann mal Unterstellplaetze grenznah oder auch weiter in Sambia gesucht werden dann duerft ihr euch gerne melden
Gruesse aus Katima Mulilo(dem namibischen)
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200828. Juli 2016 · #55Hallo, Can,
ich wollte deine Aufstellung auch nicht in Frage stellen.
Es kann allerdings ohne Nennung der weiteren Faktoren, der Eindruck entstehn, es sei alles dadurch plötzlich so „einfach und billig“.
Aber die Faktoren: Investition von eigener Zeit und Investition von eigenem Know-How/Arbeit (und somit Geld sparen) sind entscheidend wichtig.
Man kann eigentlich nicht wirklich aufrechnen was teurer ist, denn was wir unterm Auto und ölverschmiert gelernt haben (schon vor dem Reisen) und dieses immer wieder anwenden (kleine Schäden nebenbei erledigen, größere abwenden oder eben veritable Reparaturen selber durchführen) sind eben „kostensenkende Facharbeiten“... – und man kann erst recht nicht aufrechnen, was „besser“ sei, - es gibt für jede Reisevariante Gründe und ist grundsätzlich Geschmacksache. Uns bringts so wie wir es uns organisieren am meisten Spaß, - so wie du und andere es auch beschreiben. Und wir nehmen gern hin, dass wir in unserem Urlaub auch mitunter unterm Auto liegen.
Ansonsten gehören wir eher zu der Abteilung, dass wir nicht besonders sparsam reisen. Unsere Urlaube sind nicht billig.
Warum auch, darum geht es uns nicht (mehr). Das war früher anders, als wir jung waren und nur wenig Geld zur Verfügung stand für unsere Reiselust, da waren wir sparsam und hätten uns sowas, wie "jahrelang Namibia und Umgebung" nicht geleistet. Damals war zwischen den großen Reisen lange Pausen und zwischendurch billig Campen beim Bauern. War wunderbar. 🙂
Und nun bringt das "Luxus-Leben" eben "Luxus-Probleme" 😄
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt CACan890 Beiträge · seit 201628. Juli 2016 · #56Hi lilytrotter,
ich verstehe schon, deine Aussagen decken sich ja auch mit denen, die mir unterwegs begegnen..
Ich kann es nur nicht nachvollziehen, dass ein Auto dermaßen Kosten verursachen kann, dass die Hunderter nur so über die Ladentheke fliegen, ist mir fremd....
Und für mich ist es nicht plötzlich billig und einfach, das wars von Anfang an und das ist es auch.....
Sicher, es steht die Anfangsinvestition aber dann???
Es tut mir Leid, aber ölverschmiert bin ich noch nie unter dem Auto vorgekommen - die größten Reparaturen die ich selber durchgeführt habe war: den Anlasser ausbauen und durch einen neuen ersetzen, einen Schlauch von der Luftfederung ersetzen, einen Nebelscheinwerfer wieder gerade einbauen, 2 Mal Rad abschrauben, neues Radio einbauen, naja rausziehen-Stecker ab-Stecker an neues dran-reinschieben -fertig....macht vielleicht in den Jahren 5 ???? Stunden....
Dei teuerste Reparatur war die Überholung des Getriebes mit 900,-€
Langsam bekomme ich ja Angst komisch zu sein....
Was macht ihr mit euren Autos!!!!!
Aber vielleicht bewahrheitet sich mein Spruch doch irgendwie....je öfter du in WDH in der Werkstatt bist, um so mehr ist kaputtrepariert.....egal, auch bei den genannten Top Werkstätten...
Mein neues Auto scheint sich aber wieder so zu verhalten....hat jetzt auch schon wieder 20tkm auf dem Afrikabuckel und außer getankt und den Klimakühler gewechselt, der schon hier defekt war, nichts passiert.. Ich klopfe auf Holz.
Ich würde es ja verstehen, wenn ch von Lodge zu Lodge hoppeln würde....mach ich aber auch nicht...
Naja, ich gehe nochmal in mich....
Aber in einem stimmen wir überein....wenn der Wissensstand dahin geht, dass die Sonne im Osten aufgeht und im Westen unter und für den Rest Beratung erforderlich ist, der soll so etwas nicht tun....
Aber vielleicht unterscheidet uns das...ich reise sparsam. Wenn mir in WDH ne Werksatt sagt, eine Frontscheibe kostet 800,-€, die in der Scheibenbude sagen 600,-€ fahre ich eben nach Harare in Verbindung mit einer Tour und lasse mir sie dort für 200,- Us$ einbauen....
Meine Gedanken waren gerade umgekehrt. Ich habe das Auto gekauft, um preiswerter die Afrikaerlebnisse zu haben als mit Mietwagen oder geführte Tour...
Gruß
NamiBilly444 Beiträge · seit 201129. Juli 2016 · #57Hallo Can,
ich vermute, dass du keinen Landrover fährst??? 😉
Gruß NamiBilly
CACan890 Beiträge · seit 201629. Juli 2016 · #58Hallo,
um Gottes Willen, dann hätte ich garantiert schreiben müssen " Die Entscheidung, ein eigenes Auto zu verschiffen war der größte Fehler meines Lebens" "Meine Reisekasse ist bei der Werkstatt hinterlegt und von der Sonne Afrikas sehe ich nicht allzuviel, ich brauche keine Shorts-Blaumann reicht, habe aber eine Empfehlung für gute Handwaschpaste" 🤩 🤩 🤩
Gruß
carl1'287 Beiträge · seit 200829. Juli 2016 · #59Hallo Can,
wie bereits früher erwähnt glaube ich immer noch nicht, dass es sonderlich zielführend ist, diese Vergleiche der unterschiedlichen Kosten aufzumachen. Ich bin jetzt durch Deine detaillierten Ausführungen auf jeden Fall überzeugt, dass Dein Auto für Dich billiger ist als ein Mietwagen, weil das offensichtlich eine sehr große Priorität bei Dir hat.
Für mich ist die Kostenersparnis eher sekundär ich geniesse die anderen Vorteile die ein eigenen Wagen bietet und nehme daher in Kauf, dass ich in WDK vielleicht mehr bezahle, bin aber überzeugt, i.d.R. auch einen entsprechenden Gegenwert zu erhalten. Auch finde ich es persönlich schön, wenn mein Auto immer in der selben Werkstatt repariert wird.
Ein Unterschied mag auch sein, dass ich versuche das Auto nicht auf Verschleiss zu fahren, also durchaus Reparaturen oder Services durchführen lasse, die andere an einem so alten Wagen nicht mehr für sinnvoll erachten, aber der Plan ist eben, den Wagen auch noch in 10 Jahren oder so zu nutzen, weil solche Autos werden ja (leider) nicht mehr hergestellt. 😉
Wie auch immer jeder sollte für sich selbst entscheiden, was ihm oder ihr wichtig ist und das beeinflusst am Ende die Gesamtkostenrechnung.
Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
"Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon)
"I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Juli 2016 · #60Hi zusammen,
ich bin - mal wieder 😉 - verwirrt. Ursprünglich ging es um das CdP und ob es sich dann (vorausgesetzt die neuen Regeln greifen) lohn ein CdP-Fahrzeug oder ein namibisches Fahrzeug zu fahren. Und auf einmal geht es nur darum, ob sich überhaupt ein eigener Wagen (gegenüber einem Mietwagen) lohnt?
1) Das ursprünglie CdP-Thema ist in der Klärung
2) CdP-Auto vs. namibisches AutO - dazu hat Joerg alles gesagt; es gibt keinen Vorteil ein CdP-Auto in Namibia zu platzieren gegenüber einem in Namibia registrierten (maximal vielleicht beim Anschaffungspreis und dem möglichen Hindernis der Registrierung)
3) Eigenes vs Mietwagen: hängt eben von zig Faktoren ab (Geld, subjektive Wünsche...)
Habe ich das so richtig zusammengefasst?
Viele fragende Grüße aus dem heute frühlingshaften Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!