DREI MONATE LANG KREUZ UND QUER DURCH KENIA

Reisebericht 381 Antworten · 41,1k Aufrufe · gestartet 10. Jan. 2016 von Mzeekenya
Themenstarter527 Beiträge · seit 201307. Mai 2016 · #341
KarstenB schrieb:Hallo Mzee,

weißt Du, dass ich inzwischen richtig süchtig nach Deinen Beiträgen bin? Insofern ist es gut, dass Du sie in kleine Portionen aufteilst, so bekomme ich keine Überdosis und kann immer gespannt gucken, ob es schon weitergeht.
Mit diesem Beitrag bist Du wahrscheinlich auch noch nicht fertig, falls doch: füge doch das traumhaftschöne Foto -1218.jpeg ein.
Karsten
Hallo Karsten,
gut sind wir nicht in den USA. Dort könntest du glatt 10 bis 20 Millionen USD von mir verlangen, wegen der "Verabreichung einer süchtig machenden Droge". Aber vielen Dank für dein Lob; ich bekomme sowieso zuwenig davon und dabei ist mein Selbstwertgefühl doch eh schon lädiert...
Das von dir gewünschte Foto ist von Loyangalani - das habe ich erst nachträglich gesehen (weil der Lake Turkana drauf ist...) und es wieder raus geschmissen. Aber ich werde es halt hier einsetzen. Einverstanden?
Herzliche Grüsse aus der ebenfalls sonnigen und warmen Ostschweiz.
WILLI



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zuletzt bearbeitet 07. Mai 2016
1'580 Beiträge · seit 201407. Mai 2016 · #342
Hallo Willi

wilst Du noch mehr Komplimente? gut, dann bekommst Du auch eins von mir.

Die Turkana Gegend interessiert mich gewaltig, aber die Hitze... mmmhhhhh

Du deutest die Probleme supen in die Geschichte eingebaut ein - NGO bauen Daemme, wo kaum Regen faellt und Wasser schnell verdunstet, der Turkana See bekommt weniger Wasser usw.

Also auch von mir ein herzliches Dankeschoen und viele Gruesse aus dem derzeit herrlich regenreichen Kenia
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter527 Beiträge · seit 201307. Mai 2016 · #343
Hoi Elvira,
schön, dass du auch wieder im Forum "auftauchst" und mich sogar lobst... Darauf trinken wir irgend wann ein gutes Glas Wein (oder gar zwei?). Ich fliege am Mittwoch auch wieder nach Kenia, aber nur für 6 Wochen. Anfang Oktober gilts dann ernst. Ich räume meine Wohnung hier und siedle wieder nach Kenia über. Hat ja wirklich keinen Sinn zu warten, bis ich 90 bin. Jetzt kann ich immerhin meinen LandCruiser noch auf einer Teerstrasse geradeaus lenken (und habe eben den Dubelitest mit Bravour bestanden). Für Nicht-Schweizer: Autofahrer über 70 müssen alle zwei Jahre einen medizinischen Test über sich ergehen lassen, auf einem Bein hüpfen, einer geraden Linie entlang gehen, Zahlen auf einer Tafel lesen können, die Arme hochstrecken und die Hände im Handgelenk drehen (O-Ton Doc "geht's nicht ein bisschen schneller?" O-Ton Prüfling "natürlich, aber ich will nicht" - den Test habe ich trotzdem bestanden). Und ein Dubeli ist ein leicht Beschränkter (z.B. der Arzt).
Herzlichen Gruss
WILLI
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016
1'580 Beiträge · seit 201407. Mai 2016 · #344
Hoi Willi

ich weiss, ich bin ein bisschen abgetaucht. Ich logiere derzeit an Wochentagen in Nairobi, da ich dort an was arbeite und keine Lust habe, jeden Tag 3 - 4 Stunden im Matatu im Verkehrsstau zu sitzen. Mit dem kleinen Laptop, den ich mittrage, ist Forum fast unmoeglich, Facebook uebrigens auch. Zudem plumpse ich abends nur noch todmuede ins Bett.

Wenn Du also durch Nairobi kommst, sag hallo - ich bin im 680 Hotel zu finden. Du darfst den Wein gerne geniessen - ich bleibe bei bewaehrtem Wasser... 😉 aber ein Treffen wuerde mich sehr freuen.

Ich verstehe Dich doch, dass es Dich nach Kenia zieht, obwohl die Veraenderungen stark sichtbar sind. Jeder werte sie, wie er moechte.

Viele Gruesse von zuhause
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
1'737 Beiträge · seit 201007. Mai 2016 · #345
Autofahrer über 70 müssen alle zwei Jahre einen medizinischen Test über sich ergehen lassen, auf einem Bein hüpfen, einer geraden Linie entlang gehen, Zahlen auf einer Tafel lesen können, die Arme hochstrecken und die Hände im Handgelenk drehen
Lieber Willi

Da muss man in der Schweiz nicht erst 70 werden. Diese Prozedur durfte ich nun schon zweimal durchlaufen. Ende 2011 um meinen Schweizer Führerschein mit allen vorhandenen Klassen zu bekommen und nun nach fünf Jahren erneut, um sie nicht zu verlieren. Reine Geldschneiderei - 120 Franken oder so pro Auftritt.

Danke für die Fortsetzung Deiner interessanten Erzählungen gespickt mit erstklassigen Bildern - so bekommt man einen tollen Eindruck, was man in dieser abgelegenen Ecke der Welt erwarten darf. Viel zu bieten hat das "www" ja leider nicht.

Über Pater Florian und sein Wirken am Lake Turkana habe ich schon mal eine Doku gesehen, leider finde ich sie auf die Schnelle nicht als Ergänzung.

Freu mich auf die Fortsetzung.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter527 Beiträge · seit 201307. Mai 2016 · #346
Botswanadreams schrieb:

Freu mich auf die Fortsetzung.
Christa
Die Fortsetzung wird sehr kurz und zugleich das Ende dieses RB sein. Ich bin froh - trotz der durchweg guten und lieben Feedbacks.
Irgendwann werde ich dann noch über den Mount Elgon, den Mount Kenya und was sonst noch alles im Archiv schlummert, berichten.
Gruss WILLI
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201307. Mai 2016 · #347
Hoi Elvira,
danke für die Nachricht.
Wenn ich am Freitag ankomme, geht's gleich in den Busch - raus aus Nairobi.
Möglicherweise gibt's eine Gelegenheit, bevor ich am 2.6. zurück fliege. Aber
sicher ist das nicht. Wohl eher ab Oktober, wenn ich wieder in Kenia wohne.
Natürlich bekomme ich all die negativen Entwicklungen mit. Aber es gibt
Gründe, wieso ich trotzdem wieder im Land leben will.
Schönen Abend und Gruss
WILLI
Themenstarter527 Beiträge · seit 201308. Mai 2016 · #348
Durch die Chalbi nach Marsabit und Isiolo, Schluss-Bericht

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Wir blieben drei Tage lang in Illeret und unternahmen kürzere und längere Ausflüge in die Umgebung, blieben einmal im Sand stecken und liessen uns von der Sonne braten und grillen. Die Temperaturen blieben konstant in der Nähe von 40° C. Durch die Nähe zum Turkanasee, der gerade mal einen Steinwurf entfernt war, hatten wir eine recht hohe Luftfeuchtigkeit, die gerade noch am Rande des Erträglichen war. Wer die Möglichkeit hat, die Jahreszeit für einen Besuch frei auszuwählen, sollte die Monate Juni bis August ins Auge fassen. Drei, vier Grad C tiefere Temperaturen steigern das Wohlbefinden aussergewöhnlich.
Wir hielten uns besonders gern am Ufer des Sees auf, denn hier war immer etwas los. Die Fischer kamen mit frischem Fang, junge Männer sassen Netze flickend im Sand und andere zimmerten an einem neuen Boot.

In diesen Nussschalen aus den Stämmen der Doumpalme wagen sich die Fischer auf den See hinaus - allerdings nur in Zeiten der Windstille.
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Simon musste seinen Herdenhund-Instinkt zügeln und beschränkte sich darauf, mir genaue Instruktionen zu geben, wie und was ich zu fotografieren hätte. Einmal, an einem Abend kurz vor Sonnenuntergang, als wir daran waren, vom Bootsbauplatz in das Dorf zurück zu fahren, trampelte er allerdings gewaltig auf meinem von der Hitze leicht angeschlagene Nervenkostüm herum. "Fahr nicht da durch, da liegen Nägel herum", "Fahr nicht dort durch, weil es Tiefsand hat" (natürlich fuhr ich trotzdem "dort durch" und wir blieben prompt im Tiefsand stecken), "dort vorne ist der Weg blockiert - wir müssen einen Umweg fahren, Bapa".
"Dort vorne" stand ein Malerböckchen auf der Strasse... Himmelherrgottsakr... Ich stieg aus, schmiss das Böckchen vom Weg runter und setzte, Simon anfauchend, die Fahrt fort. "Ja", sagte mein Freund in aller Gemütsruhe, "so kann man's auch machen".
Wir fuhren nach Illeret zurück, ich gab Simon Geld für eine XXL-Portion Changaa (alkoholisches Getränk aus Getreide oder Hirse - billig und sehr wirkungsvoll) und wurde durch diese einfache Handlung die Nervensäge los. Als ich schon lange im LandCruiser im Bett lag, hörte ich Simon Massai-Kriegslieder "singend" ins Lager zurück kommen und bald darauf kehrte Ruhe ein.
Am dritten Tag beschlossen wir, nach North Horr zurück zu fahren, eine Nacht dort zu bleiben und anschliessend das 200 km entfernte Marsabit anzusteuern. Auf halber Strecke zog der Wagen plötzlich stark nach links und liess sich kaum noch lenken. Ich vermutete Tiefsand und stieg aus, um die Lage zu checken. Nix Tiefsand. Das rechte Vorderrad zeigt gerade aus, das linke in einem Winkel von etwa 45° in die Wüste hinaus. Bei der Kontrolle des Lenkgestänges stellte ich fest, dass sich der Spurstangenkopf von der Spurstange gelöst hatte und das Vorderrad dadurch "lenkungslos" war. Mit Simons Hilfe - er drängelte sich wie immer vor - konnte ich den Spurstangenkopf so fixieren, dass wir wenigstens die Fahrt fortsetzen konnten, auch wenn die Spur natürlich nicht mehr stimmte.

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leicht durchgeschwitzt
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Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir, über Kalacha fahrend, die Kleinstadt Marsabit, Hauptort des gleichnamigen Countys. Sie soll rund 30 000 Einwohner zählen und erlebt gerade eine ausserordentliche Bautätigkeit - vermutlich nicht zuletzt, weil seit kurzem die Strasse Isiolo - Marsabit - Moyale asphaltiert ist.
Marsabit town hat, wie Isiolo auch, das Flair einer Wildweststadt und ist ein Schmelztigel verschiedenster Ethnien. Ganz nah erhebt sich der Mount Marsabit, ein vulkanischer Inselberg, in eine stolze Höhe von 1700 m ü.M. (die Stadt selbst liegt auf ca. 400 m ü.M.). Anders als die Halbwüste und Wüste der Chalbi ist er von sehr dichtem, dschungelartigen Wald bewachsen. Der Berg ist ein eher selten besuchter Nationalpark, der Kenias gewaltigste Stosszahnträger, riesige Elefantenbullen, beherbergt. Der berühmteste von allen lebte in den 60er und 70er Jahren in den Bergwäldern und wurde "Ahmed" genannt. Wer sich für seine Geschichte interessiert, findet unter dem Link http://www.schenk-taxidermy.com/ahmed---eine-geschichte.html interessante Details über Ahmed (der übrigens heute als lebensgrosse Figur beim National Museum of Kenya in Nairobi steht).

Ein intereressanter Besuch bei Henry Doomann
Durch die Spurstangen-Reparatur in der Wüste, kamen wir erst am Nachmittag in Marsabit an und beschlossen, eine Nacht hier zu verbringen. Ich wollte einen Schweizer besuchen, von dem ich schon viel gehört hatte: Henry Doomann, der 1978 durch die Immensee Mission nach Kenia gekommen war. 1985 heiratete er seine Suzanne, eine Gabrafrau. Das Ehepaar hat sieben Kinder, die zum Teil in Henrys verschiedenen Firmen mit arbeiten. Ich mochte Henry auf Anhieb und die Sympathie war offenbar gegenseitig, denn am frühen Abend kam er mit zwei Gläsern gekühltem Weisswein auf den Campsite und wir redeten bis lange nach Sonnenuntergang über Gott und die Welt.

Henry in seinem Wohnzimmer
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Am Morgen werden den Angestellten ihre Aufgaben zugewiesen
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Henry mit seinem Sohn Luca, der ihm einmal in der Firma nachfolgen soll
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Henry mit seiner Suzanne, die er auch nach über 30 Jahren Ehe noch liebt. Gerade weil mein Leben sehr unstetig, ja oft chaotisch verlaufen ist, schätze ich beständige Menschen wie Henry und seine Frau.

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Am nächsten Morgen setzten wir unsere Rückreise fort, die ereignislos verlief - nicht zuletzt, weil es das mörderische Wellblech zwischen Mayale - Marsabit - Isiolo nicht mehr gibt. Man muss zwar noch einige wenige Umwege fahren, weil z.B. Brücken einen grösseren Bauaufwand brauchen. Aber sonst kann man spielend mit 90 oder gar 100 km/Std fahren.

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Ich lerne meine zukünftige Braut kennen
Ich brachte Simon nach Isiolo, wo er einen Matatu nach Nanyuki und weiter nach Nyahururu und Narok nehmen konnte. Der Abschied war kurz, aber sehr gefühlsbetont.
Dann rief ich Salomon an, der mit seinen zwei Samburufrauen immer noch auf mein Kommen wartete. Wir verabredeten uns in Archer's Post und ich war gespannt, was mich erwarten würde. Strahlend kam Salomon mit einer blutjungen Samburu auf mich zu. "Das ist Jackelin," sagte Salomon, "sie wird dich in ihre Hütte mitnehmen und ihr werde viel Spass miteinander haben." Na, ich selbst bin ja auch nicht der Langsamste und fälle Entscheidungen nicht erst im nächsten Jahr. Aber so schnell wollte ich eigentlich keine Braut... Wir setzten uns in ein Restaurant und bestellten Softdrinks. Salomon redete wie ein Wasserfall, Jackelin schwieg eisern und ich vermutete, dass sie gar kein Englisch verstand. Ich noch Samburu lernen? Ich bitte euch - ich kann ja noch nicht einmal richtig Hochdeutsch. Nach einer Viertelstunde taute Jackelin auf und sprach ein durchaus verständliches Englisch. Ich fragte mich, ob sich da eine Verbindung zur "Weissen Massai" herstellen liess, z.B. "Der weisse Samburu"? Ob mir dann das ganze Brimborium mit Beschneidung und so bevorstand? Meine Begeisterung für die Samburu-Frauen schwand, je mehr ich über mein zukünftiges Schicksal nachdachte.
Ach ja, zu meiner Braut in spe noch kurz: sie war eine schlanke, hübsche Frau, die mich aus den Augenwinkel beobachtete, wenn sie dachte, ich schaue nur Salomon an. Wahrscheinlich zählte sie meine Falten im Gesicht und schloss daraus auf meinen Charakter. Wir verblieben so, dass wir den Kontakt aufrecht erhalten wollten, auch wenn ich bald für mehrere Monate in die Schweiz zurück kehrte.
Jackelin schien an einer Verbindung zu liegen, denn schon am Abend erhielt ich eine erste SMS mit der Bitte, ihr etwas Geld zu überweisen. Darauf hin schrieb ich ihr, dass wir ja noch nicht einmal eine gemeinsame Nacht verbracht hätten (ich schrieb es etwas direkter, aber ich will ja hier im Forum nicht als Wüstling gebrandmarkt werden), worauf sie zurück textete "soll ich nach Nanyuki kommen...?" Ich schütze Müdigkeit (nicht Migräne!) vor und begründete sie mit meinem fortgeschrittenen Alter. Darauf schrieb Jackelin zurück, ich könne ja das Geld trotzdem schicken und das mit der Nacht könnten wir auch später nachholen. So praktisch veranlagt sind die Samburu-Frauen.

Ja, das ist die Geschichte meiner viermonatigen Keniareise. Ein paar Splitter - Nguruman Escarpment, Mount Elgon und Mount Kenya -, werde ich nachliefern, wenn ich im Juni aus Kenia zurück bin.
Ich bedanke mich für euer Interesse und die Feedbacks. Ich habe euch richtig gern bekommen, obwohl ich keinen persönlich kenne - mit einer Ausnahme, aber die behalte ich für mich. Auf Wiederlesen in ein paar Wochen.
Herzlichst WILLI / Mzeekenya
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016
1'737 Beiträge · seit 201009. Mai 2016 · #349
Danke lieber Willi, dass Du Dein Versprechen gehalten hast. Schöne Zeit in Kenia. Geniesse es, aber bitte übertreib es nicht.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
4'129 Beiträge · seit 200809. Mai 2016 · #350
Hallo, Mzee,
...keine gewöhnliche Reisegemeinschaft, keine gewöhnliche Route...
Wir haben deine Erlebnisse auf deiner Turkana-Chalbi Tour mit großem Interesse gelesen! Insbesondere deine Begegnung mit dem Pater Florian. Eine beeindruckende Persönlichkeit, weit ab von Egoismus und Eitelkeit der westlichen Welt. Welch ein Glück, wenn es einem vergönnt ist, einem solch außergewöhnlichen Menschen zu begegnen und mit ihm Gespräche führen zu können. Eine große Bereicherung!
Vielen Dank für deinen Bericht und die Einblicke in das Leben der Bevölkerung im kargen Nordosten und die sehr eindrücklichen Bilder und aussagestarken Portraits.
Wir wünschen dir weiterhin so interessante Reisen.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter527 Beiträge · seit 201309. Mai 2016 · #351
Botswanadreams schrieb:Danke lieber Willi, dass Du Dein Versprechen gehalten hast. Schöne Zeit in Kenia. Geniesse es, aber bitte übertreib es nicht.
LG
Christa
Hallo Christa. Danke für deinen lieben Post. Vielleicht treffen wir uns ja mal in Kenia? Das wäre für mich eine Bereicherung.
Ich glaube, das "übertreiben" ist keine feste Konstante, sondern von Mensch zu Mensch verschieden. Meinst du nicht auch? Ich habe meine ganzen 75 Jahre extensiv gelebt und hatte das Glück, nie zu scheitern (die drei in den Sand gesetzten Ehen z.B. waren für mich das Zeichen, jederzeit und immer Konsequenzen zu ziehen, wenn ein Zustand oder eine Situation unerträglich wurde).
Euch alles Gute und herzlichen Gruss
WILLI
zuletzt bearbeitet 09. Mai 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201309. Mai 2016 · #352
Hallo und schönen Tag, liebe Lilytrotters. Danke, dass ihr aus der Versenkung aufgetaucht seid! Ihr habt im Forum gefehlt. Danke für die guten Wünsche. Da ich ja noch jung bin, gedenke ich schon noch eine Weile herum zu reisen. Und wenn's mal nicht mehr so reibungslos läuft wie bis anhin, dann lache ich mir halt eine junge Freundin an (vorzugsweise weisser Hautfabe...). Die kann mich dann pflegen, die Füsse waschen und ab und zu die Windeln wechseln. Dafür bekommt sie Unterkunft und Verpflegung und einen Liebhaber, der in seiner Jugend sehr begehrt war.
Macht's gut, passt auf euch auf und auf wiederlesen, wiederhören.
WILLI
zuletzt bearbeitet 09. Mai 2016
287 Beiträge · seit 200909. Mai 2016 · #353
Hallo Willi,
auch von mir ein herzliches DANKE für deinen spannenden, abwechslungsreichen, amüsanten und informativen Bericht. DANKE auch, dass du - wie versprochen - den Turkana-Teil vorgezogen und bis zu deiner Abreise nach Kenia fertig gestellt hast.
Aus verschiedenen Teilen deines Reiseberichtes werde ich mir jetzt mal bis zu unserer Keniareise einen kleinen, ganz privaten Reiseführer stricken und wenn ich darf, werde ich dich nach deiner Rückkehr im Juni sehr gerne mal via Skype kontaktieren.
Natürlich möchte ich im Juni auch noch über die jetzt fehlenden Reiseetappen lesen!!!

Eine klitzekleine, kritische Anmerkung möchte ich allerdings doch los werden. Die Fotos, die du von den Menschen gemacht hast, sind allesamt wunderschön und alle bringen dem Betrachter sehr besondere Stimmungen rüber. Die Bilder von den zwei Frauen mit entblößter Brust (Dassanetch Frau und eine Frau mit einem Säugling auf dem Arm) sind zweifelsohne wunderbare Bilder. Aber wissen diese Frauen, dass diese Bilder öffentlich gemacht werden und für jedermann und jederfrau zu sehen sind? Ich finde, dass man aus Respekt vor den Menschen (und ich meine ausdrücklich Frauen, Männer und Kinder!) darauf verzichten sollte, sie entblößt ins Netz zu stellen. Ich möchte mit meiner Anmerkung auch überhaupt keine Diskussion auslösen; lediglich ein wenig sensibel machen oder zum Nachdenken anregen, ob diese Bilder nicht besser im privaten Fotoordner verbleiben sollten. Letztlich ist und bleibt aber jeder für sein Handeln selbst verantwortlich.

Ganz herzliche Grüße, eine wunderbare Zeit in Kenia, viel Erfolg auf Freiers Füßen und ganz liebe Grüße an P.
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
67 Beiträge · seit 201509. Mai 2016 · #354
Guten Abend Mzee,

vielen Dank für diesen tollen, grandiosen informativen Bericht. Vor allem möchte ich mich für die vielen Anekdoten und dein bisheriges Ende bedanken. Ich unterrichte derzeit in Erdkunde das Thema Entwicklungsland und habe dazu Kenia als Beispiel erwählt. Gerade die Geschichten über die Turkana / Samburu haben nicht nur mich bereichert, sondern auch meinen Unterricht und ca. 90 Schüler! Bis auf den Norden mit der Chalbi kenne ich Kenia ganz gut. Trotzdem war es informativ, und sehr lebensnah. Ich war so frei und habe zwei bzw. drei Anekdoten sogar vorgelesen, da sie auch irgendwie typisch sind (die Hilfsbereitschaft bei der Autosuche und den Dialog über Frauen).

Für deinen neuen Lebensabschnitt wünsche ich dir vor allem Gesundheit, damit du deine Zeit in Kenia noch ausgiebig genießen kannst. Du scheinst dein Glück noch einmal gefunden zu haben. Da geht einem das Herz auf, gerade wie du von deiner Herzensdame sprichst.
Aber nicht ganz uneigennützig hoffe ich, dass du im Juli bzw. August irgendwie noch einmal Zeit für uns findest und deinen Bericht zu Ende bringst. Mensch, da fehlt doch noch die "Hälfte". Oder du schreibst ein Buch - ich würde es kaufen.

So, genug geschwafelt. Machs gut Willi, bleib nirgends stecken (eindeutig zweideutig) und vor allem: Verliere deine Gelassenheit nicht!

Viele Grüße
Gregor
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #355
Hallo Birgitt,
vielen Dank für deinen Post. Ich schätze es sehr, wenn ich nicht nur und ausschliesslich positive Reaktionen auf meine Beiträge erhalte. Und ich bin auch gern bereit, darüber zu diskutieren. Zu deinen Amerkungen über das Fotografieren besonders der nackten und halbnackten Menschen (ich habe auch nackte Männer fotografiert, aber für mich sind Frauen, in welcher Verpackung auch immer, der schönere Teil der Menschheit. Frauen mögen das anders sehen. Aber dann soll eine Frau die Männer fotografieren und zeigen). Nein, die fotografierten Menschen, bekleidet und unbekleidet, wissen in den seltensten Fällen, dass sie möglicherweise und vielleicht in einem fernen Land in einer Zeitung oder auf einem Online Portal vorgestellt werden. Für den grössten Teil der Bevölkerung im nördlichsten Kenia oder im südlichen Äthiopien liegt schon Nairobi auf einem anderen Stern. Das Ferne kratzt sie überhaupt nicht. Es ist doch so: wenn sich Menschen, unbekleidete, fotografieren lassen, dann sind sich ihrer Nacktheit überhaupt nicht bewusst. Sie ist ein Teil ihres Lebens und ihres Verhaltens. Glaubst du wirklich, dass die nackten Menschen, die vor hundert Jahren von den Missionaren "bekehrt" und dann gezwungen wurden, Kleider zu tragen, glücklicher waren als die unbekleideten? Die Pfaffen vermutlich schon! Wenn sich "Westler" an der Nacktheit der indigenen Völker stören, dann zeigt sich doch nur die Verklemmtheit und Prüderie dieser "Westler". So, wie Schönheit im Auge des Betrachters liegt, liegt auch Nacktheit im Auge (und im Hirn) des Betrachters. Unsere, die westliche, Gesellschaft ist, gerade was natürliche Nacktheit betrifft, verklemmt, ja krank. In Amerika dürfen ja nicht einmal mehr die kleinsten Kinder nackt am Strand rum laufen. Und bei uns gibts einen Aufschrei und gestörte Diskussionen, wenn eine Mutter ihr Baby in einem Caffee stillt. Die Menschen, die ich fotografiert habe, waren sich ihrer Nacktheit gar nicht bewusst; sie gehört zu ihrer Kultur. Dann kommen wir westlichen, aufgeklärten 🤩 Besucher und stossen uns an deren Nacktheit und erst recht, dass man diese Nacktheit auch noch fotografiert. Ich habe im Südsudan bei den Toposa fotografiert, in Uganda bei den Karamoja und in Kenia und Äthiopien bei den Hamar und Dassanetsch. Nicht einer oder eine hat sich daran gestört und wenn ich ihnen auf dem Monitor die Bilder gezeigt habe, waren sie stolz und versuchten, diese Bilder mit dem Fingernagel vom Monitor zu kratzen. Sie waren sich ihrer Nacktheit überhaupt nicht bewusst. Wenn sich bei uns die Menschen wegen einer nackten Brust aufregen, dann ist weder der Fotograf noch der Fotografierte an dieser Aufregung schuld, sondern der Vorgang, der sich im Hirn des Betrachters abspielt. Ich finde es traurig, dass wir in unserem Kulturkreis die Nacktheit entweder negieren (die "Anständigen") oder aber ausstellen (die Porno-Liebhaber). Beide haben meiner Ansicht nach keine "normale" Beziehung zu einem nackten Körper. Ob ich nun das eine oder andere Bild im Forum veröffentliche oder in einer Zeitung (wenn sie nicht von prüden Redakteuren zensiert wird), dann stört das die Seelenruhe der Toposa, Karamoja und Dassanetsch in keiner Art und Weise. Bilder von indigenen Menschen, die ich immer bei mir haben, stossen bei diesen nie auf Ablehnung. Leider ist es so, dass z.B. Regierungen, auch die in Kenia, den halbnackten Menschen versuchen, ihre Nacktheit bewusst zu machen und damit einen Teil ihrer natürlichen Identät zerstören. Nein, bilo, ich denke in vielen Beziehungen "afrikanisch" und kann deshalb mit gutem Gewissen auch Nacktheit fotografieren. Es gibt nicht Schöneres als ein nackter Körper - immer voraus gesetzt, er wird nicht voyeuristisch fotografiert.

Südsudan: junge Toposafrau mit Schmucknarben
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Ich fotografiere keine weibliche Brust allein der Brust wegen, sondern weil zum Beispiel Schmucknarben zu sehen sind oder weil das Bild an sich umwerfend schön ist. Und ich hoffe dann immer, dass es der Betrachter mit "meinen Augen" sehen kann. Wenn ich die Bilder im privaten Fotoordner verstecken würde, gehörte ich gerade zu jenen Menschen, die keinen natürlichen Zugang zur Nacktheit mehr haben und die Bilder vielleicht dann betrachte, wenn sie sich unbeobachtet fühlen - mit schlechtem Gewissen und Gedanken.
Herzlichen Gruss WILLI
zuletzt bearbeitet 12. Juni 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #356
Greno schrieb:Guten Abend Mzee,
So, genug geschwafelt. Machs gut Willi, bleib nirgends stecken (eindeutig zweideutig) und vor allem: Verliere deine Gelassenheit nicht! Viele Grüße
Gregor
Tja Gregor, ohne deinen expliziten Hinweis auf die Zweideutigkeit deines Satzes, hätte ich nicht mal mitbekommen, was in deinem Kopf vorgeht... 😄 Dann bleibe ich eindeutig: sollte ich stecken bleiben, hilft Simon wieder auf's Trockene (sorry, doch ein bisschen zweideutig).
Schönen Abend und herzlichen Dank, dass du unser Forum lebendiger gemacht hast...
WILLI
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2016
287 Beiträge · seit 200910. Mai 2016 · #357
Hallo Willi,
vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort. Ich habe sehr lange überlegt, ob ich meine kritische Anmerkung hier öffentlich poste. Warum? Weil ich genau die Interpretation und Antwort erwartet habe, die du mir nun geschrieben hast.
Ich störe mich in keiner Weise an der Nacktheit von Menschen und ich bin mir sicher, dass ich weder prüde noch verklemmt bin. Deine Bilder sind außerdem sehr ästhetisch und keineswegs anstößig. Und ich gehe davon aus, dass alle deine Fotos die Menschen im Portrait darstellen, auch mit deren Einverständnis erstellt wurden.
Ich will lediglich zum Ausdruck bringen, dass m.E. es der Respekt vor den Menschen gebietet, diese Bilder nicht ohne deren ausdrückliches Einverständnis im Internet zu veröffentlichen und das gilt ganz besonders für unbekleidete Menschen.
Und bei uns gibts einen Aufschrei und gestörte Diskussionen, wenn eine Mutter ihr Baby in einem Caffee stillt.
Von dieser Aussage bin ganz weit entfernt.
Die heute jungen Eltern - in diesem Falle Mütter - gehen in der Mehrheit sehr entspannt damit um, ihr Baby in der Öffentlichkeit zu stillen und diese Einstellung finde ich absolut gut und richtig! Und nur wenige Mitmenschen finden daran etwas anstößiges oder diskussionswürdiges.
Die Menschen, die ich fotografiert habe, waren sich ihrer Nacktheit gar nicht bewusst; sie gehört zu ihrer Kultur.
Da bin ich ganz bei dir!
Dann kommen wir westlichen, aufgeklärten 🤩 Besucher und stossen uns an deren Nacktheit und erst recht, dass man diese Nacktheit auch noch fotografiert.
Da hast du mich sehr missverstanden! Ich stoße mich weder an der Nacktheit noch daran, dass du sie fotografierst. Es gibt mir einfach nur zu denken, dass diese Bilder so sorglos veröffentlicht werden.

Nein, bilo, ich denke in vielen Beziehungen "afrikanisch" und kann deshalb mit gutem Gewissen auch Nacktheit fotografieren.
Ich finde, das sollst du auch weiter tun! Und wenn die Menschen einverstanden sind, fotografiert zu werden - egal ob mit oder ohne oder teilweiser Bekleidung - ist das auch in jeder Hinsicht in Ordnung.
Einer Veröffentlichung sollten sie zumindest zustimmen dürfen. Mehr wollte ich gar nicht zum Ausdruck bringen.
... und die Bilder vielleicht dann betrachten, wenn sie sich unbeobachtet fühlen - mit schlechtem Gewissen und Gedanken oder sich gar daran aufgeilen.
Und genau das liegt immer in der Verantwortung des Betrachters.

Liebe Grüße
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #358
bilo schrieb:Hallo Willi,
vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort.

Danke Birgitt, für deine Erklärungen. Ich habe nicht die geringste Mühe damit, andere Meinungen und Ansichten zu akzeptieren, denn ich habe die "Wahrheit" nicht gepachtet. Nur mit deiner Ansicht, die Fotografierten müssten ihre Einwilligung für eine Veröffentlichung geben, stimme ich nicht überein. Aus dem einfachen Grund, weil a) oft die Verständigungsmöglichkeit fehlt und b) bei den Fotografierten das Verständnis dafür, was eine Veröffentlichung ist.
Aber von mir aus können wir die Diskussion abschliessen. Kontroverse Themen und Ansichten fordern einen immer wieder heraus - aber es ist sinnlos, sie zutode zu diskutieren.
Schönen Abend und liebe Grüsse. WILLI
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2016
2'397 Beiträge · seit 201110. Mai 2016 · #359
Hallo Willi,

auch von mir nochmal ein dickes
Danke
für Deinen lebendigen, informativen, spannenden, lustigen, nachdenklich machenden ... Bericht mit den wunderschönen Fotos, der hier im Forum seltsamerweise nicht die Resonanz bekommen hat, die er verdient.
Ich wünsche Dir weiterhin Gesundheit und viel Glück (insbesondere in Deiner neuen Situation in Kenia). Ich bin auch ein klein wenig neidisch, dass Du es so konsequent schaffst, Deinen Traum zu leben! (Nicht, dass ich mich über mein Leben bisher beschweren könnte, ganz im Gegenteil, aber Deine Konsequenz hat mir gefehlt.)

LG aus dem sonnigen und warmen HH,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #360
KarstenB schrieb:Hallo Willi,

auch von mir nochmal ein dickes
Danke
für Deinen lebendigen, informativen, spannenden, lustigen, nachdenklich machenden ... Bericht mit den wunderschönen Fotos, der hier im Forum seltsamerweise nicht die Resonanz bekommen hat, die er verdient.
Ich wünsche Dir weiterhin Gesundheit und viel Glück (insbesondere in Deiner neuen Situation in Kenia). Ich bin auch ein klein wenig neidisch, dass Du es so konsequent schaffst, Deinen Traum zu leben! (Nicht, dass ich mich über mein Leben bisher beschweren könnte, ganz im Gegenteil, aber Deine Konsequenz hat mir gefehlt.)
LG aus dem sonnigen und warmen HH,
Karsten
Grüss dich Karsten - und vielen Dank für deine Zeilen. Ich habe in meinem Leben nie für "die grosse Masse" geschrieben, denen auf Reisen der Bettkomfort und das Essen das Wichtigste ist/war. Ich schreibe für Menschen, die etwas Besonderes sind und sich nicht in ein Schema pressen lassen, die zwischen den Zeilen lesen können, Zwischentöne hören, mit mir - selbst wortlos - in eine Verbindung treten und von denen ich ebenso sehr profitiere, wie sie von mir.
Ich durfte während den rund vier Monaten, in denen mein RB entstand und wuchs ganz tolle Menschen über das Forum kennen lernen und bin sehr dankbar dafür. Ich bin gar nicht daran interessiert, ein zweiter Konsalik zu sein oder zu werden. Für jene Leser schreibe und fotografiere ich nicht und sie verirren sich, wie man sieht, auch gar nicht auf meine Seiten. Ich will ein Stück weit elitär bleiben...
Ich hoffe, wir begegnen uns später im Jahr wieder im Forum. Dir und allen meinen Lesern/Betrachtern wünsche ich alles Gute und erfreuliche Sommermonate. WILLI
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2016