DREI MONATE LANG KREUZ UND QUER DURCH KENIA

Reisebericht 381 Antworten · 41,1k Aufrufe · gestartet 10. Jan. 2016 von Mzeekenya
6'369 Beiträge · seit 201110. Mai 2016 · #361
Hoi Willi

Auch von mir ein herzliches DANKE!
Mzeekenya schrieb:Dir und allen meinen Lesern/Betrachtern wünsche ich alles Gute und erfreuliche Sommermonate.
Das wünsch ich Euch Turteltäubchen doch auch...und vergiss nicht, Du schuldest mir noch eine Antwort... 😈
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #362
picco schrieb:Hoi Willi

Auch von mir ein herzliches DANKE!
Mzeekenya schrieb:Dir und allen meinen Lesern/Betrachtern wünsche ich alles Gute und erfreuliche Sommermonate.
Das wünsch ich Euch Turteltäubchen doch auch...und vergiss nicht, Du schuldest mir noch eine Antwort... 😈
Dass ich dir, lieber Picco, noch eine Antwort schulde, ist meinem durch Liebe durch geschüttelten Hirn entfallen. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als die Frage noch einmal zu stellen. Bitte. Und morgen gehts in einer ersten Etappe
nach Istanbul, wo im DaruSultan Hotel ein Zimmer aus 1001 Nacht auf uns
wartet.
Herzlich WILLI
354 Beiträge · seit 201010. Mai 2016 · #363
Herzlichen Dank Willi, für diesen fantastischen Bericht, der mich sehr gefesselt hat. Ich gestehe, dass ich mittlerweile kaum mehr Reiseberichte in den Foren lese. Irgendwie hat mich Dein Titel "angemacht" und ich wurde nicht enttäuscht. Herzlichen Dank auch für Deinen comment zum Fotografieren. Es ist tatsächlich so, dass wir hier unseren Kulturkreis als den Nabel der Welt ansehrn und die Missionierungswut quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben. Ich bin mit der von Dir geäusserten Ansicht ganz bei Dir.
VG aus München
Serengeti
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #364
Hallo Serengeti,
danke für deinen "Zuspruch". Ich freue mich, dass dir mein RB gefallen hat. Du hast sicher bemerkt, dass da ziemlich viel Herzblut drin steckt - sonst hätte ich schon längst damit Schluss gemacht. Der Arbeitsaufwand ist nämlich beträchtlicher, als ich zu Beginn annahm. Aber wie ich schon bemerkt habe: So viele Mitleser haben sich lieb, manche herzlich, bedankt - und genau für diese Mitleser mache ich mir die Mühe, etwas zu schreiben und zu illustrieren, das leicht aus der Reihe tanzt. Bis demnächst und herzlichen Gruss, der sich im Aufbruch befindende WILLI
5'479 Beiträge · seit 200910. Mai 2016 · #365
Moin,
es hat mich sehr gefreut, Deine sehr authentischen Erlebnisse abseits des Mainstreams miterleben zu dürfen. Ich würde mich freuen, wenn Du auch weiterhin zumindest einige Highlights postest.
Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter527 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #366
Topobär schrieb:Moin,
es hat mich sehr gefreut, Deine sehr authentischen Erlebnisse abseits des Mainstreams miterleben zu dürfen. Ich würde mich freuen, wenn Du auch weiterhin zumindest einige Highlights postest.
Alles Gute
Thomas
Danke Thomas,
das werde ich machen. Wobei: die kommenden drei Wochen werden sehr, sehr busy sein. Aber ich kann dann ja wieder schreiben, wenn ich in der Schweiz zurück bin und Heimweh nach Afrika und meiner Gefährtin habe. Herzlichen Gruss aus dem sonnigen Teufen, dem "reichsten" Dorf im Appenzellerland
6'369 Beiträge · seit 201111. Mai 2016 · #367
Hoi Willi
Mzeekenya schrieb:Dass ich dir, lieber Picco, noch eine Antwort schulde, ist meinem durch Liebe durch geschüttelten Hirn entfallen. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als die Frage noch einmal zu stellen. Bitte.
😄 Jaja, so gehts verliebten Männern... 😄
Kenn ich irgendwoher... 😗 😉 🙂
Hab Dir eine eMail geschrieben...geniesse Istanbul und Afrika und vor allem alles was Du an diesen Destinationen so triffst! 😉 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
131 Beiträge · seit 201511. Mai 2016 · #368
DANKE!!! (mehr wäre nur unnötiges Gesabbel!) 😛

Viel Spaß in Kenia!

Gruß
Kai
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2016
213 Beiträge · seit 200613. Mai 2016 · #369
Hallo Willi,
das ist einer der wenigen Reiseberichte, die ich bis zum Endegelesenhabe. Teils weil das Thema für mich sehr interessant war und weil Du eine unglaublich lebendige Schreibe besitzt. Dazu viel gesunden Menschenverstand. Vielen Dank, daß ich daran teilnehmen durfte.

Gruß

HolgerK.
1'580 Beiträge · seit 201414. Mai 2016 · #370
Hallo Willi

bin noch immer nur Wochenendforumschreiber - tolle Aufnahmen von der Chalbi Wueste.

Ich wuensche Dir allzeit gute Fahrt. Bleib nicht stecken... wie auch immer... 😉

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201317. Mai 2016 · #371
ANGEKOMMEN!
Am Freitag, 13. Mai 2016, bin ich, mit Petra, von Istanbul kommend, in Nairobi gelandet. Zu einer absolut unchristlichen Zeit, nämlich um 02.35 Uhr. Alles ging bestens - bis auf meine Lederjacke, mit Pass, die im Flugzeug zurück geblieben ist. Dank der Bemühungen mehrerer äusserst hilfsbereiter Kenianer/Innen, fand die Jacke wieder zu mir. Mein LandCruiser sprang freudig an - die Fahrt ging über Thika nach Karatina und von dort nach Nyeri. 11 km nach Nyeri, auf dem Weg nach Thomson's Falls, ging rechter Hand eine Naturstrasse durch die Laikipia Plains. Nach 7 Kilometern erreichten wir Sandai, die Farm von Petra.
Ich werde mich, wenn ich Lust und Internet-Verbindung habe, gelegentlich wieder melden, Geschichten zu erzählen haben und Bilder zu zeigen.
Für all die Feedbacks auf den Seiten 61 und 62 bedanke ich mich ganz herzlich.
WILLI
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201326. Mai 2016 · #372
"Tumbili" ist die Suaheli-Bezeichnung für die Grüne Meerkatze, die hier häufig zu sehen ist.
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Kurzausflug zum Lake Baringo
Seit sowohl Lake Bogoria wie Lake Baringo unter Jahre langem Hochwasser leiden, bei ersterem kaum noch Flamingos zu sehen sind und bei letzterem die Lake Baringo Lodge und Robert's Camp unter Wasser stehen, bleiben die Besucher weitgehend aus. Die Uferstrasse (Lake Bogoria) und die Papyrusgürtel (Lake Baringo) stehen unter Wasser bzw. sind völlig verschwunen. Geblieben ist, zumindest beim Lake Baringo, die aussergewöhnlich reiche Vogelwelt.
Rund 450 verschiedene Arten wurden bisher gezählt und der See ist einer der bekanntesten ornithologischen Hotspots des Landes. Von Nairobi aus erreicht man den Baringosee, einer der wenigen Süsswasserseen im Rift Valley, in rund vier Stunden, von Nakuru aus in knapp zwei. Es lohnt sich, eine Nacht in einer der beiden Lodges am See zu übernachten. Das eine ist die Soi Safari Lodge mit 50 Zimmern - ein architektionisch nicht gerade berauschendes Gebäude, das andere die 2013 eröffnete Tumbili Cliff Lodge, die gerade mal fünf Cottages mit zwei bzw. drei Betten hat.
Petra hatte von demnächst kommenden Gäste die Anfrage erhalten, ob sie ihnen in der Tumbili Lodge Unterkunft mit Verpflegung besorgen könne. Da Petra die Lodge aus eigener Anschauung beurteilen wollte, fuhren wir mal für zwei Tage hin. Von Sandai bei Nyeri aus fährt man rund fünf Stunden bis zum Baringosee - die Strasse nördlich von Marigate ist zur Zeit in einem saumässigen Zustand, wird allerdings gerade ausgebessert und verbreitert. Der Empfang in der Lodge war aufmerksam - wir waren die einzigen Gäste und genossen die Ruhe über den mehreren Meter hohen Felsklippen.

Es lohnt sich, für Vogelbeobachtungen auf und am See früh aufzustehen und die ersten zarten Sonnenstrahlen mit zu bekommen.
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Die Soi Safari Lodge am Lake Baringo sieht aus wie eine Bienenwabe
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Am Morgen fährt man mit einem Boot und dem Bootsführer, der zugleich Vogelkundler ist, auf den See hinaus und zwar möglichst früh, d.h. um 7 Uhr. Mit dem Boot folgt man der Uferlinie des Sees, sofern sie nicht durch die vielen abgestorbenen Bäume blockiert ist. Sehr bald sieht man Krokodile, meistens auch Hippos, die von der nächtlichen Futtersuche an Land ins Wasser zurück kehren und häufig entdeckt der Guide auch Meter lange Nilwarane, die auf einem Felsen an der Sonne liegen. Im untiefen Wasser stehen verschiedene Reiherarten wie Silber- und Mittelreiher, Grauhals- und Purpurreiher und ab und zu einer der majestätischen Goliathreiher. In den abgestorbenen Bäumen bauen Maskenweber ihre kugeligen Grasnester; die bunten Männchen hängen sich an die noch unfertigen Brutstuben, flattern mit den Flügeln und zwitschern ohrenbetäubend. Ein paar unauffällig gefärbte Weibchen sitzen auf einem Ast über dem "Irrsinn der Männer" und scheinen sich köstlich zu amüsieren. Gottseidank, dachte ich, ist unser menschliches Werben etwas gesitteter. Ist es das wirklich? Vielleicht anders - aber gesitteter? Wenn ich da an meine eigenen Bemühungen vor kurzem zurück denke, bin ich nicht mehr so sicher...
Je nachdem, ob man eine ein- oder zweistündige Bootsfahrt mitmacht, fährt der Führer weiter oder weniger weit dem Ufer entlang. Immer wieder sieht man halb im Wasser stehende, inzwischen völlig zerfallende Gebäude vom Robert's Camp und von der Lake Baringo Lodge - ein deprimierender Anblick und für die Besitzer ein grosser Verlust.
Wenn man am früheren Morgen einen Fischer trifft, kann man ihm vielleicht ein paar Fische abkaufen und diese dann bei den abgestorbenen Bäumen, auf denen mehrere Schreiseeadler sitzen, ins Wasser werfen. Die am Vormittag noch hungrigen Seeadler kommen dann im Sturzflug hinunter gestochen und greifen sich die auf der Wasseroberfläche treibenden Fische. Für Fotografen eine gtrosse Herausforderung, denn Anflug und Stoss ins Wasser laufen unglaublich schnell ab.
Zum Frühstück in der Lodge ist man dann wieder zurück und geniesst auf der Veranda der Lounge nebst Brot, Früchten, Joghurt, Müesli und vielem mehr einen zauberhaften Blick über den See bis weit in die Berge hinein und zur Central Island. Die Bootsfahrten sind nicht gerade billig, aber sie sind ihr Geld wert und man kommt teilweise bis fast auf Armlänge an Kormorane, Riedscharben, Schlangenhalsvögel und Reiher heran.

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Goliathreiher
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Schlangenhalsvogel
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Weissbrustkormoran
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Graufischer
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zuletzt bearbeitet 06. Juni 2016
2'462 Beiträge · seit 200627. Mai 2016 · #373
Lieber Willi,
das war ein ganz toller und ganz außergewöhnlicher Bericht, weil er mir sehr viel über Deine Reise, Land und Leute, das Zwischenmenschliche, Dein Leben, Deine Einstellung und unfassbar viel Liebe zum Reiseziel gezeigt hast. Das war so unglaublich beeindruckend und berührend, dafür möchte ich Dir sehr herzlich danken.

Ich weiß nicht, ob ich mit Simon hätte reisen wollen. Nicht mal, ob ich mit Dir hätte reisen wollen 😛 aber Teil des Erlebten wäre ich gern gewesen. Ich liebe Deine Porträtbilder, Du zeigst so eindrucksvoll die Schönheit der Menschen, das Besondere - egal, ob nackt oder nicht 😉

Ich wünsch Dir alles Liebe, Glück und mir und diesem Forum weitere Reiseberichte dieser Art 😘

Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
2'397 Beiträge · seit 201127. Mai 2016 · #374
Hallo Willy,

schön, dass Du die Zeit findest und uns weiterhin durch Kenia mitnimmst.
Eine Frage: Wir waren 2003 in einer Lodge auf einer Insel im Lake Baringo - die hieß, glaube ich, Baringo Island Lodge (ich habe meine Unterlagen nicht hier). Wir haben tolle Erinnerungen an einen sehr relaxten Aufenthalt mit schönen Bootstouren (wie von Dir beschrieben) und erfolgreichem Birding auf der Insel. Wegen des Attentats auf den Flughafen von Nairobi gab es kaum Touristen in Kenia und wir konnten einen Superpreis aushandeln. Im www habe ich jetzt das Baringo Island Camp gefunden - ist das unsere Lodge? Wenn ja, dann haben sie total renoviert - die Fotos der Website lassen jedenfalls keine Erinnerungen wach werden, alles viel luxuriöser als damals. Der Luxus damals: die Lage, die Ruhe, die Natur.

LG aus Puerto de la Cruz,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter527 Beiträge · seit 201327. Mai 2016 · #375
Sanne schrieb:
Ich weiß nicht, ob ich mit Simon hätte reisen wollen. Nicht mal, ob ich mit Dir hätte reisen wollen 😛 aber Teil des Erlebten wäre ich gern gewesen. Ich liebe Deine Porträtbilder, Du zeigst so eindrucksvoll die Schönheit der Menschen, das Besondere - egal, ob nackt oder nicht 😉
Sanne
Du hast Recht, Sanne,
es ist nicht einfach, mit mir zu reisen. Und mit Simon zu reisen, ist selbst für mich schwierig. Aber es gibt Gegenden, da ist es einfach gescheiter, nicht allein hin zu fahren. Allein die Safari zum Natronsee, wo wir zwei Tage lang im Morast steckten, hätte mich, wäre ich allein gewesen, das Leben kosten können. Da nehme ich halt auch einen Kotzbrocken wie Simon, der mich aber aus reinstem Herzen liebt, in Kauf (ich liebe ihn ja auch...).
Ich reise am liebsten allein - vor allem, bei längeren Reisen. Dann kann ich mich in die Menschen, die ich besuche, total einfühlen und sie entsprechend "persönlich" fotografieren. Sie merken sofort, dass ich sie sehr mag und auch respektiere - angezogen oder nackt. Deshalb habe ich so gut wie nie Probleme mit ihnen.
Danke für deine Zeilen; sie bedeuten mir viel, weil sie von Herzen kommen.
Von den neblig-trüben Laikipia Plains schicke ich dir herzliche Grüsse.
WILLI
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201327. Mai 2016 · #376
Guten Morgen Karsten,
danke für deinen Post. Soviel ich weiss, ist die Baringo Island Lodge in der Tat umgebaut worden - aber auch heute gibt es so gut wie keine Besucher, sowohl am Lake Baringo wie am Lake Bogoria.
Wir waren z.B. die einzigen Gäste in der Tumbili Lodge und die Soi Safari Lodge war ganz leer. Ich weiss nicht, wie die Lodgebetreiber bzw. -besitzer überleben können. Es wird aber immer offensichtlicher, dass ihnen das Geld für Neuinvestitionen fehlt - selbst wenn sie es hätten, wäre es hinaus geschmissen.
Der ganze Tourismus hier ist in einer riesengrossen Krise, die aber von der "herrschenden Klasse" schön geredet wird. Solange sich an der Politik Kenias nichts Grundlegendes ändert, wird sich auch beim Tourismus wenig ändern.
Grüsse nach Puerto de la Cruz - aus Kenia.
WILLI
287 Beiträge · seit 200901. Juni 2016 · #377
Hallo Willi,
es war schön, mal wieder etwas vom Lake Baringo zu lesen. Das Bild vom Goliath Reiher ist beeindruckend schön.
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass das Robert's Camp wieder aufgebaut wurde und dass auch Camping dort wieder möglich sei. Weißt du genaueres darüber? Uns hat die alte Anlage immer sehr gut gefallen und so dicht am See zu zelten und zu beobachten wie in der Dämmerung die Hippos aus dem Wasser kamen und auf der Campwiese ihr Futter suchten, war eines der Highlights am Baringo.

Ganz herzliche Grüße - auch an Petra -
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
Themenstarter527 Beiträge · seit 201304. Juni 2016 · #378
bilo schrieb:Hallo Willi,

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass das Robert's Camp wieder aufgebaut wurde und dass auch Camping dort wieder möglich sei. Weißt du genaueres darüber?
Birgitt
Nein, Robert's Camp wurde bisher nicht aufgebaut. Die Ruinen stehen alle noch zwei Meter tief im Wasser und alles verfällt. Den oberen Teil des Campingplatzes kann man noch benützen, aber die Uferlinie ist nicht mehr schön und von unzähligen Baumskeletten verunziert. Lediglich eine Bootsfahrt ist einigermassen empfehlenswert. Wenn, dann allerdings am frühen Morgen und nicht am Nachmittag.
Krokodile sind immer wieder zu sehen, Hippos haben wir keine beobachten können - selbst aus dem Boot nicht. Aber das kann von Tag zu Tag ändern.

In den nächsten Tagen werde ich hoffentlich Zeit finden, über meine Reise zu Rebecca Lolosoli zu berichten, die bei Archer's Post das erste afrikanische Frauendorf aufgebaut hat und sich gegen unzählige Hürden, die von den verknöcherten alten Männern errichtet wurden, durchsetzen musste - eine unglaublich interessante und eindrückliche Frau, die zusammen mit der deutschen Journalistin Birgit Virnich das Buch "Mama Mutig" (Südwest-Verlag, 2011) geschrieben hat. Ich werde später näher auf Rebeccas Werk eingehen.

Rebecca Lolosoli, selbst Samburu, wehrt(e) sich gegen die überlieferten Bräuche einer Männergesellschaft, die Frauen als Sache betrachten und sie entsprechend behandeln.
Es wird eine ziemlich brutale (und blutige) Geschichte werden, denn auch die noch immer praktizierte Genitalverstümmelung der Mädchen und jungen Frauen wird zur Spache kommen.
WILLI

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zuletzt bearbeitet 05. Juni 2016
1'580 Beiträge · seit 201404. Juni 2016 · #379
Hallo Willi

ich hoffe, Du bist wohlauf ein paar Kilometer noerdlicher als ich....

Nun funktioniert das Forum bei mir wieder und ich kann mich wiederum fuer Deine immer so interessanten Beitraege bedanken.

Gute Reise nach Samburu und bin gespannt... das Buch habe ich gelesen und es gibt einen super Einblick was Frauen einiger Ethnien durchmachen muessen. 2 ihrer Soehne setzen sich auch stark fuer die Wildtiere ein, tun aber auch viel fuer die lokale Bevoelkerung.

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201304. Juni 2016 · #380
Bushtruckers schrieb:Hallo Willi
Gute Reise nach Samburu und bin gespannt... das Buch habe ich gelesen und es gibt einen super Einblick was Frauen einiger Ethnien durchmachen muessen.
Elvira
Hoi Elvira,
ich bin heute von Archer's nach Nanyuki zurück gekehrt. Von der angenehmen, trockenen Wärme der Halbwüste in die Kälte des Mount Kenya. Von Mittwoch bis heute Samstag war ich im Umoja Village, bei drei Disskusionsrunden im Busch draussen, bei denen es um eine 5 000 acres grosse Anlage für Solarpower ging und mit Rebecca zusammen bei mehreren Samburu Clans. Die warmen Abende am Ufer des Uaso Nyiros, ein funkelnder Sternenhimmel und die vielen Gespräche mit Rebecca werde ich nicht so schnell vergessen...

Rebecca (4. von rechts) und einige der Frauen, die im Umoja village Zuflucht gefunden haben.
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Bei Sonnenuntergang färben sich die Ufer des Uaso Nyiro gelb-braun-rot.
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zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016