GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201313. Nov. 2015 · #41
Willkommen Chrissie, nee wir haben auf der ganzen Reise nichts vorgebucht. Im Robins camp waren 4 Plätze belegt, in Sinamatella zirka 10 und auf dem Campingplatz der Ivory Lodge insgesamt 2. Alles kein Problem!
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201313. Nov. 2015 · #42
10.10.15 Sinamatella(34$ ohne Parkeintritt)
Beobachtet von einem hungrigen Dassie machen wir uns heute um 7 Uhr mit insgesamt 4 Autos und 11 Personen auf den Weg.
Meinem Trax wird Position 2 zugewiesen. 🙄 Im sehr ruhigen Tempo geht es verschiedene Schotterpisten entlang. Unsere südafrikanischen Freunde verfolgen eine Strategie. Sie sind der Meinung, wir müssen nur den Büffeln folgen, dann finden wir auch Löwen. 🤩 Nein, Katzen sehen wir heut keine. Aber es sollte trotzdem ein schöner Tag werden. 😎 Auf dem ersten Teilabschnitt der Route sehen wir kaum Tiere.
Die Strecke aber ist sehr schön.
Am Mandavu Damm machen wir eine längere Pause.
Hier ist es wunderschön. Ständig kommen die verschiedensten Tiere zum Wasser. Sie sind aber so weit weg das wir nur ein paar Fotos knipsen.
Wir sehen auch ein paar einheimische Angler.
Von den anwesenden Krokos lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen.
Jetzt zeige ich euch ein ganz tragisches Foto, welches zeigt, wie verletzend manche Fomis Tieren gegenüber sein können. 🙁 Wir haben ja hier mindestens ein Forumsmitglied unter uns, das oft und gern über das Aussehen von Hippos lästert. Das Nilpferd auf dem nächsten Foto muss davon gehört haben. Während der ganzen Zeit, die wir am Damm waren, traute es sich nicht weiter aus dem Wasser als so:
Also denkt in Zukunft daran, das auch Tiere Gefühle haben. 😉 🤪 🤪
Mit Braam fahre ich dann noch eine kleine Runde am Damm entlang und er gibt mir ein paar praktische Tipps zum Thema Offroad fahren.
Gegen 15 Uhr sind wir wieder zurück im Camp. Ich bezahle schnell noch für eine weitere Nacht und dann bestellen wir Dinner im Restaurant. Anschließend wollen wir duschen, das fällt aber aus, da die Wasserpumpe des Camps defekt ist. Egal, es gibt schlimmeres. Nach dem Dinner verschwinden wir heut bald in den Federn. Hatte ich schon erwähnt, das die Temperatur wieder an der 40 Gradmarke kratzte?
vielen Dank für die tollen Fotos. 😄 Da kommen Erinnerungen hoch … 😛 Der Hwange hat schon was besonderes. Als wir letztes Jahr im August dort waren, hatten wir nicht so viele Tiersichtungen. Freue mich schon auf die Fortsetzung. 😄
Viele Grüße
Der Reisende
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Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist,
sieht nur eine Seite davon.
Aurelius Augustinus
Meine Reiseberichte
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201315. Nov. 2015 · #44
Ich koch mir erst mal einen Kaffee, setz mich damit an den Rand des Abhangs und genieße in aller Ruhe die Aussicht. Ein paar Kudu`s und ein paar Impala`s grasen in einiger Entfernung ganz friedlich vor sich hin. Ganz plötzlich spritzen die Impalas auseinander und ein Tier trennt sich von dem Rest der Gruppe. Sekunden später erkenne ich 4 Wild Dogs die den Impala verfolgen. Nach zirka 30 Sekunden hatte ihn der Erste erwischt. Das passiert allerdings schon in zirka 500m Entfernung. Impala und Wildhunde verschwinden hinter einer Böschung. Leider gibt es keine Fotos, es ging zu schnell und es war zu weit weg.
Um 9 Uhr flattern wir davon.
Unser heutiges Ziel ist die Ivory Lodge. Wir fahren die kürzere Strecke außerhalb des Parks.
Am ersten Roadblock kommt es wie es kommen muss. Unsere Nummernschildbeleuchtung ist nicht da, wo das Nummernschild ist.
Das macht 20$. Meine Erklärungsversuche scheitern kläglich. Allerdings wären auch ein paar kalte Getränke als Ersatz für die 20$ möglich. 🤩 Das lehne ich aber ab und bestehe auf eine Quittung, denn ich möchte mir das Geld von meiner Autovermietung zurück holen. (Bei der Autorückgabe wurde mir von A. versprochen, dieses Geld zu erstatten. Bis heute hat sich aber auf meinem Konto nichts getan.) 😈 Am 2. Roadblock werden wir durchgewunken. Gegen 13.00 Uhr werden wir sehr nett auf der Lodge empfangen. Obwohl wir nur campen, dürfen wir den Hide, die Bar und auch den Pool nutzen. Wir melden uns zum Dinner an und beziehen danach die Campsite.
Der Platz hat einen großen Unterstand, Strom und sogar einen Riesen-Kühlschrank. Da wir inzwischen wieder 38 Grad haben, gehen wir erst mal in den Pool. Der liegt sehr schön unter Bäumen und inmitten einer Rasenfläche. Hier gibt es sehr viele verschiedene Vögel. Leider bleibt nur einer lang genug für ein Foto sitzen.
Aber leider gibt es auch eine Menge Fliegen hier und die nerven. So gehen wir wieder zum Auto und lesen ein wenig. Nicht lang und die ersten Eli`s besuchen das Wasserloch.
Gut, dann gehen wir halt wieder zur Lodge, holen uns ein alkoholisches Getränk und gehen zum Hide. Und was wir dort die nächsten 1,5 Stunden sehen, schlägt das Erlebte von Elephant Sands nochmal um Längen! Die Elefanten sind teilweise nicht einmal einen Meter von uns entfernt. Man kann genau ihr Verhalten studieren, sehen wie sie miteinander umgehen, Konflikte lösen und aufeinander aufpassen.
Kurz vor Sonnenuntergang reißen wir uns von diesem magischen Ort los.
Wir müssen noch duschen und uns fürs Dinner fertig machen. Als wir wieder zur Lodge gehen sind alle Elefanten verschwunden... Dafür sind aber hunderte Büffel da, es ist unglaublich. Leider hatten wir da keine Kamera dabei. Das Dinner besteht aus 3 Gängen und ist ein Fest für Augen und Gaumen. Zufrieden rollen wir zurück zur Campsite. Bei einem Amarula besprechen wir, wo es morgen hingehen soll. Die Planung sah vor, von hier aus Richtung Mana Pools aufzubrechen. Wir ändern die Route und beschließen morgen zum Matobo NP zu fahren und dann weiter in den Kruger. Ich weiß, Einige werden jetzt den Kopf schütteln, aber unsere Gründe waren:
-Beim Dinner wurde uns heut gesagt, das in ganz Simbabwe und Teilen Botswanas eine große Hitzewelle im Anrollen ist und für die nächsten Tage sogar bis 45 Grad erwartet werden. Uns machten aber auch die bisherigen Temperaturen schon arg zu schaffen. -Wir hinken unserem Zeitplan 2-3 Tage hinterher. -Ich kann zu diesem Auto irgendwie kein Vertrauen aufbauen.
Also auf Richtung Matobo!! Aber erst Morgen, Gute Nacht!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200916. Nov. 2015 · #46
Hallo Silvio,
mal eine Frage zum Restaurant in Sinamatella. Wie ist denn dort das Essen? Auswahl, Qualität, Preise? Die Lage an der Abbruchkante ist ja ein Traum. Letztes Mal hatten wir nicht damit gerechnet, dass das Restaurant wieder geöffnet hat und hatten deshalb noch eigene Lebensmittel dabei, die wir nicht verderben lassen wollten. Nächsten Mai würden wir das Restaurant vorziehen, wenn Du es empfehlen kannst.
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201316. Nov. 2015 · #47
Hallo, schön das immer noch so Viele mitlesen. 😎
@ANNICK Ja, die Eli-Erlebnisse waren ein Highlight dieser Reise. Und die Ivory Lodge kann ich dir schon mal empfehlen. Die Hütten sahen sehr nett aus. Ein paar haben direkten Blick auf das Wasserloch. Und das Essen würde wohl auch deinen Ansprüchen genügen. 😉
@Topobär Na ja, Auswahl: 2 Gerichte,halbes Hähnchen oder Rumpsteak, beides mit fettigen Pommes. Qualität: Nichts für sensible Gaumen, aber es macht satt. Preis: weiß ich nicht mehr, glaube aber zwischen 10 und 13$ pro Essen. Rotwein gabs nur ganze Flaschen, irgendwas um die 10$ Du merkst, ne Empfehlung liest sich anders 🙁
ich lese noch immer mit 😉 ! Das mit der Hitzewelle ist kräftig - wir waren zu dem Zeitpunkt in Namibia und für uns war die Hitzewelle gefühlt in den zwei Wochen vor dem 11. 10. - danach wurde es eher kühler bis hin zu Tageshöchstwerten von um die 23 Grad im Kgalagadi (gut, ist auch weiter im Süden). Weiter im Norden hatten wir täglich 40-45 Grad. Auch unsere Freunde in Johannesburg sprachen von der Hitzewelle Ende September/Anfang Oktober!
Für mich wäre ein Treffen auch ein Highlight gewesen!
@Topobär: Wir hatten kein Vertrauen in das Restaurant und haben selbst gekocht. Es war auch keine Info dass es offen hat und auch kein Angebot irgendwo. Wir bekamen auch nur ein selbst für die Ecke eingeschränktes Getränkeangebot und das Restaurant hat noch vor Sonnenuntergang geschlossen. Also: Stabil und sicher ist was anderes. Wenngleich man die Lokation grundsätzlich unterstützen sollte - die Lage ist phantastisch. Der Rest - naja, viel Luft nach oben.
Gruß, Udo
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201318. Nov. 2015 · #49
12.10.15 Ivory Lodge-Matobo (320km) Chalet: Maleme Dam (89$)
Wir frühstücken heute auf dem Hochstand, der direkt am Campground steht. Von hier hat man einen schönen Blick auf das Wasserloch. Leider lassen sich außer ein paar Kudus keine Tiere blicken.
Also packen wir zusammen und machen uns auf den Weg nach Matobo. Bis Bulawayo passieren wir 8 Straßensperren. An 5 davon werden wir angehalten. Gleich dem Ersten springt natürlich unser Nummernschildbeleuchtungsproblem ins Auge. 🤩 Dieses und auch das Andere beginnen sofort nach Dagobert Duck- Manier zu funkeln! Regelrecht enttäuscht ist er, als ich ihm triumphierend mein Strafmandat von gestern zeige und er erkennt, dass wir die Zeche schon bezahlt haben. 😎 Aber ich habe die Rechnung ohne seinen Kollegen gemacht! 😠 Der hat noch ein As im Ärmel. Der Strafzettel gilt nur 24 Stunden, flüstert er meinem Gegenüber zu. Ich seh mir das Ticket noch mal an und da steht doch tatsächlich die Uhrzeit drauf. Mit einem gönnerhaften Lächeln tippe ich auf den Zettel und frage sie gleichzeitig nach der Uhrzeit. 😗 Haaa haaaa, das Ticket ist erst 22 Stunden alt!!! 🙂 Mit enttäuschten Blicken fragen sie trotzdem noch nach einem kalten Getränk. Ich lehne dankend ab 😄 und wir dürfen weiter fahren. An der nächsten Sperre wird nur die Driver`s licence verlangt. An der Nächsten werden wir nur in ein lockeres Gespräch verwickelt. An 2 Weiteren werden die Rücklichter kontrolliert, aber als ich meinen Zettel vorzeige werden wir durchgewunken. Endlich in Bulawayo wollen wir uns Bargeld ziehen und laufen ein wenig durch die Straßen. Dabei entstehen die folgenden Bilder.
Dann gehts weiter. Unser Ziel ist der Campground der Big Cave Lodge. Wir landen aber erstmal bei der Lodge direkt. Die macht einen sehr netten Eindruck.
Hier der Zugang zur Lodge.
Und hier das Hauptgebäude.
Die Campsites sind auch ok. Allerdings ist schon eine Gruppe Overlander da und so entschließen wir uns, in den Park zu fahren und dort das Camp am Malene Dam zu testen. Wir fahren durch den landschaftlich sehr schönen Park und erreichen nach 1,5 Stunden das Camp. Das ist sehr schön gelegen.
Aber das wars dann auch. Überall liegt Müll und die sanitären Anlagen möcht ich hier nicht beschreiben. Wir fahren weiter und finden dann endlich das Office. Hier kann man alle Gebühren(Eintritt und Campsite) bezahlen oder auch ein Chalet mieten. Einfache Chalets( mit Außenklo) kosten um die 40$, also zirka 10$ mehr als ne Campsite. Chalet`s mit WC und Dusche kosten 89$. Wir schauen uns das Ganze mal an. Nr 9 wird uns besonders ans Herz gelegt. Und das Chalet ist Klasse. Tolle Aussicht. Wir finden, nach ner guten Woche Camping haben wir uns das verdient.
Nachdem wir unsere Unterkunft sicher haben wird noch Cecil Rhodes besucht.
Anschließend lassen wir den Abend ruhig ausklingen.
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201321. Nov. 2015 · #50
13.10.15 Matobo-Goo Moremi Village (386km) Campsite: Goo Moremi Gorge (120 Pula pP +50 Pula Auto)
Richtig gut geschlafen haben wir in der letzten Nacht nicht. Da es am Tag wieder an die 40 Grad warm war, hat sich das Chalet auch über Nacht kaum abgekühlt. Nach dem Frühstück mach ich noch ein paar Fotos.
Dann gehts zurück nach Botswana. Wir passieren noch 2 Roadblocks, ohne angehalten zu werden. Am Grenzübergang Plumtree gibt es auch keine Probleme, nach `ner guten halben Stunde sind wir durch. Dann geht's Richtung Francistown auf feinster Tar-Road. Da gäbe es eigentlich nichts zu berichten... Wenn da nicht meine Freunde von der botsuanischen Highway-Patrol wären. Ich fahr also so vor mich hin, da kommt mir ein PKW entgegen. Lässt das Auto vor uns weiter fahren und hält uns an. Polizei! Eine jüngere nette gut aussehende Dame erzählt mir, das ich 18kmh (wieder18 🤩 ) zu schnell gefahren bin. Sie deutet auf eine Kamera, die hinter ihrer Frontscheibe angebracht ist und zeigt mir einen Film. Auf dem ist unser Trax (ja, diesmal war es mit Sicherheit unser Trax) von hinten zu sehen und darunter steht irgendwo: Speed 98. 🤩 Ich sage ihr, dass ich hier 120kmh fahren darf. Sie zeigt auf die Richtung wo ich herkomme und sagt, dass man da nur 80 fahren darf. 😠 Tja, da waren wirklich einige 80er Abschnitte, aber diesmal bin ich mir 100% sicher, mich an alle Begrenzungen gehalten zu haben. Aber wer weiß schon, in welcher Geschwindigkeitszone sie dieses Filmchen gedreht haben? Jedenfalls soll ich wieder 460 Pula bezahlen und sie erklären mir auch gleich noch wie sich die Strafe zusammensetzt: 100 Pula kostet es immer, wenn man von der Polizei angehalten wird und 20 Pula pro zu schnell gefahrenes kmh. Ich sag ihnen das ich nur noch 150 Pula habe weil ich nur durch Botswana durch fahren will. Sie sagt kein Problem, ich solle ihnen 100 Pula geben, dann könnten wir noch für 50 Pula irgendwo essen.... 😣 Prügelt jetzt ruhig auf mich ein, aber ich gab ihnen 100 P um die Sache zu beenden. Eine Quittung bekam ich natürlich nicht. Dafür noch einen netten Rat: Ich solle nicht irgendwo erzählen, das die botsuanische Polizei korrupt wär, schließlich hätten sie mir ja 50 Pula gelassen. 😈 Viele Fomis berichten ja immer recht locker über die Straßensperren in Simbabwe und der Polizei die ihren Job nicht nur als Staatsdiener ausüben. Ich fand diese Begegnungen überhaupt nicht lustig. 😈
Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Nachdem wir wieder eine Stunde im Verkehr von Franzistown gesteckt haben, kamen wir dann zügig voran. Den heutigen Campingplatz Goo Moremi Gorge( http://www.safarinow.com/go/goo-moremigorgepalapye/# ) kann ich sehr empfehlen. Große Campsites, jede mit eigenen Sanitäranlagen.
Weiß jemand, was das für Tiere sind ? Sahen irgendwie aus wie Mangusten, nur etwas kleiner und schwarz.
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201321. Nov. 2015 · #51
14.10.15 Goo Moremi Gorge-Punda Maria (490km) Chalet Punda Maria (890 Rand)
Über die heutige Etappe gibt es nicht viel zu berichten. Im Goo Moremi Village werden wir nett verabschiedet.
Ein Stück gehts dann noch auf feinsten Sand durch ein, zwei Dörfer.
An einer Tankstelle frühstücken wir und dabei entdecke ich dieses Kunstwerk.
Der Grenzübergang Martin`s Drift ist schnell erledigt. 20 min brauchen wir. Dann geht es einmal quer durch den gesamten Norden Südafrikas.
Am Straßenrand erstehen wir eine Melone die als unser heutiges Abendbrot herhalten muss. Gegen 16.00 Uhr erreichen wir den Kruger.
Auf den ersten Kilometern im Park sehen wir einen Elefanten und ein paar Kudus. In Punda Maria nehmen wir dann ein Chalet. Sieht zwar aus wie ne Reihenhaussiedlung, aber der Campingplatz war schon recht voll und laut. Und so`n richtiges Bett hat schon was.
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201322. Nov. 2015 · #53
Hallo Konni, Bei den Mangusten bin ich mir nicht so sicher, weil die wirklich fast schwarz waren. Die Elefantenspitzmaus ist mir auch zum ersten Mal über den Weg gelaufen. Auch dir einen schönen Sonntag. LG Silvio
Champagner8'681 Beiträge · seit 201022. Nov. 2015 · #54
Graskop schrieb: Sahen irgendwie aus wie Mangusten, nur etwas kleiner und schwarz.
Hi Silvio,
zuerst mal danke für deinen weiterhin interessanten Bericht mit den schönen Fotos. Was die Zwergmanguste betrifft bin ich mit Konni einer Meinung - in meinem Säugetierbestimmungsbuch steht "Von Weitem erscheint sie dunkelbraun bis schwarz, beim näheren Hinsehen sieht man hellere Tüpfelchen auf dem Rotbraun". Die rechte, von der Sonne beschienene Manguste auf deinem Foto sieht doch eher bräunlich aus, oder liegt das alleine am Licht?
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201322. Nov. 2015 · #56
Ein Dank mal wieder an alle Danke-Button-Drücker. Es motiviert, wenn man sieht, wie viele mitlesen.
@Bele Hab jetzt nochmal die Bilder vergrößert und glaub, Konni und du haben recht. Da wo die Sonne auf die Nase scheint, sieht man das sie eher braun sind und nicht schwarz.
@Montango Danke, freut mich das der Bericht gefällt.
Um 5.30 Uhr bin ich wach und erkunde ein wenig das Camp. Am Wasserloch bleib ich `ne halbe Stunde sitzen aber es tut sich kaum was. Auf dem angrenzenden Campingplatz ist mehr los. Ich beobachte ein wenig die Leute beim Erwachen. Ist recht amüsant und ein paar mal erkenn ich mich selbst wieder. 🤪 Anschließend geh ich zurück und sehe wie unsere Nachbarn bereits ihr Auto für die Abreise vorbereiten. Allerdings lässt er die Kofferraumklappe offen und verschwindet wieder nach drinnen. 🤩 Da lassen sich die Velvet Monkeys nicht 2x bitten. Ich verscheuch die Affen, schließ die Klappe und mache erst danach ein Foto. Hab aber auch schon gesehen, dass Menschen das in umgekehrter Reihenfolge machen... Zusammen mit dem Nachbarn beobachte ich dann wie die Affen die erbeutete Tüte Chips verspeisen.
Nach einem netten Frühstück im Restaurant geht`s Richtung Mopani. Wir fahren verschiedene Loops und nutzen die Strecke für einen ausgiebigen Gamedrive. 😎 Viele Sichtungen haben wir heut nicht, aber das sind wir ja vom nördlichen Teil des Kruger gewöhnt.
Sogar ein Stachelschwein sehen wir.
Leider ist es tot. 😗 Am frühen Nachmittag kommen wir in Mopani an.
Wir halten es für eines der besten Camps im Kruger. Die Aussicht auf den Damm ist immer wieder wunderschön, überall gibt es etwas zu entdecken.
Und so lassen wir den Abend bei einem Glas Wein ausklingen.
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201323. Nov. 2015 · #59
Hallo Chrissie, ich bin ja von Sinamatella außen rum zur Ivory Lodge gefahren. Aber T4A sagt, dass es von der Lodge bis zum Hwange Main camp 32,5km sind. Die Fahrzeit soll zirka 32min betragen. 😉
GraskopThemenstarter960 Beiträge · seit 201323. Nov. 2015 · #60
16.10.15 Chalet Mopani
Der heutige Tag ist schnell erzählt. Was soll auch schon im Kruger groß passieren? Man steht früh auf, fährt in den Park, sieht Tiere, verbringt die Mittagsstunden in der Unterkunft, fährt wieder Tiere gucken, zum Dinner ist man wieder im Camp und dann geht's bald ins Bett um morgen früh wieder los zu ziehen. Für mich gibt es nichts Schöneres, aber darüber zu schreiben ist schwierig. Vor allem, wenn man den Tag über kaum Tiere sieht und wenn doch, diese recht unkooperativ hinter Büschen oder in 100en Metern Entfernung stehen. So müsst ihr euch heute mit ein paar Vogelbildern und einem Krokodil begnügen.
Eine kleine Abwechslung gab es dann doch. Als ich am frühen Nachmittag auf der Terrasse des Restaurants saß, standen plötzlich ein paar hübsch gekleidete Mädels neben mir. Höflich fragte ich, ob ich ein Foto knipsen darf. Ja natürlich, und die Dritte von links fragte ob ich sie heirate.
Als ich erklärte, dass ich schon verheiratet bin, antworteten sie im Chor mit einem kräftigem Oohhhhhhh. Ich muss zugeben, als fast 53jähriger fühlt man sich da ein wenig gebauchpinselt. Und sie haben das ganz bestimmt auch ernst gemeint! 😄 😄 😄