24.7.2015 Tag 7Um 6:30 ist es rum mit lustig. EinTräger kommen ans Zelt und wecken uns. Da der Kratersee voller Wolken hängt und die Sicht dementsprechend schlecht ist fällt mir der Abschied auch nicht ganz so schwer. Sieht aus, als hätte sich der Nirongongo schlafen gelegt

Pünktlich um 7 Uhr ist Abmarsch angesagt. Das erste und einzige Mal, dass ich die Afrikaner **just in Time** erlebe.
Wir gehen den selben Weg wieder zurück ins Basecamp. Der Abstieg ist unspektakulär,und in grossen Schritten geht es Richtung Basecamp. Nach nur 3h inklusive Stopp erreichen wir das Basecamp.



John erwartet uns bereits. WIr verabschieden uns von unseren Trägern mit einem *Tipp*
Er bringt uns nach Goma wo wir heute nächtigen werden. Morgen soll es wieder in den Virunga NP gehen, dieses Mal zum Gorilla Trekking .
.Wir fahren wieder auf der Lavastrasse . Mein Eindruck hat sich seit gestern nicht wesentlich verändert, wild uns abgefahren....






Unsere Unterkunft das Maison Benoit liegt unweit des Stadtzentrum und ist eine christlichen Mission. Ich frage mich allerdings was hier christlich sein soll. Kein Strom, kein Wasser.Essen fehlanzeige. Die Unterkunft ist abgefahren, unter aller Kanone. Eimer dusche ist angesagt.


Da es kurz nach 13 Uhr ist beschließe wir noch ein wenig um die Ecken zu ziehen. Kein Vergleich zu der Nachbarstadt Giseny. Hier geht es richtig hektisches durcheinander . Auf den Straßen herrscht das pure Chaos. Wer die Regeln kennt, darf sie brechen. Anscheinend kennt hier keiner die Regeln, denn es wirdgehupt und gedrängelt. Bevor ich die Straße überquere versichere ich mich 3 mal, dass ich heil am gegenüberliegenden Ende ankomme.


Die Kongolesen sind nicht sehr aufgeschlossen gegenüber den Touristen .Mir wird des Öfteren gestikuliert und Worten klar gemacht, dass ich hier nicht erwünscht bin. Um keine Reibungspunkte aufkommen zu lassen verziehe ich mich, zumal mein französisch gleich gegen Null geht. Dementsprechend vorsichtig verhalte ich mich auch.
Am Straßenrand tausche ich noch 20 US in 18.000 Kongofranc, was mir eine grössere Kaufkraft gibt , anstelle als wenn ich in US $ bezahlen würde. Alles kostet hier einen Dollar, oder aufwärts.
Abends gehen wir noch in eine lokale kongolesische Kneippe. Ich bestelle zur Abwechslung Ziegenbrochette, Kartoffeln und Banane. Die andere Alternative wäre noch gewesen Bananen mit Kartoffeln und Ziegenbrouchet. Ein kühles Bierchen darf natürlich nicht fehlen.
Eine Flasche Primus kostet 2000 RF. Die Preise im Vergleich zu Ruanda sind meistens doppelt so hoch. Als wir wieder ins Benoit kommen ist der Strom schon wieder oder immer noch weg. Ich sag ja, wild und abgefahren..