auch ich möchte bitte mit euch reisen 😁. Seit 2 Wochen von einer traumhaften Caprivi-Chobe Reise zurück, wirst du bestimmt viele schöne Erinnerungen in mir wecken 🤩.
Was ich allerdings sehr schade finde, ist die Tatsache dass eure Reise nicht ganz ungetrübt verlaufen ist 🙁. Bin auf jeden Fall sehr gespannt und freue mich auf mehr (aber hoffentlich nicht zu viele negative Erlebnisse).
Liebe Grüsse aus Luxemburg 🙂 Lil
P.S. Ein Highlight unserer Urlaubes waren die unvergesslich schönen Sonnenuntergänge am Wasser (siehe deine Fotos 😁)
jaffles1'312 Beiträge · seit 200612. Juni 2015 · #22
Hallo Chrissie,
beinahe hätte ich deinen Reisebericht verpasst. Mir fehlt gerade etwas der Überblick. Aber eure Erstlings 4x4 Reise lasse ich mir natürlich nicht entgehen. Es fängt ja schon mal spannend an!
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200613. Juni 2015 · #24
21. 04. Mobola Lodge – Nunda River Lodge Teil I Um 6:35 Uhr stehen wir auf und trinken erstmal die obligatorische Tasse Tee bzw. Kaffee.
Blick Campsite Mobola
Christian entdeckt in der Nähe von unserem Platz einen kleinen Vogel: ich vermute, es ist ein Jameson’s Firefinch (Jamesons Amaranth).
Nebenan auf dem Gelände sehen wir eine junge schwarze Frau mit ihrem Kind beim Wäschewaschen.
Wir gehen über die Hängebrücke zu den „Mobola Wasserfällen“ und zur Bar. Dackel Helmut folgt uns auf Schritt und Tritt. Zwei herrliche Bänke an den Wasserfällen bzw. davor laden zu einer Rast ein.
An der Poolbar muss es abends toll sein, seinen Sundowner zu genießen und den Sonnenuntergang anzuschauen.
Obwohl es uns hier gefällt, entscheiden wir uns, die nächste Nacht voraussichtlich bei der Nunda River Lodge zu verbringen, da wir relativ früh am Morgen in den Mahango Game Park wollen. Während wir auf Alexander warten, unterhalte ich mich mit Augustino, der dabei ungerührt in der Nase popelt. 🤩 Alexander erkundigt sich, ob wir gestern Probleme mit dem Licht gehabt haben. Irgendetwas ist wohl ausgefallen und gegen 20:00 h gab's dann wohl wieder Strom. Das war für uns dann zu spät. Wir unterhalten uns noch mit Alexander über den Mahango Game Park und wie unsere weitere Reise aussieht. Zur Hauptstraße wählt das Navi diesmal einen anderen Weg.
Wir halten an der Tankstelle, um in dem kleinen Markt einzukaufen, den uns Alexander empfohlen hat. Ein Bus von Nomad Tours steht auch davor. Ich muss lachen, als alle Insassen vom Nomad Bus mit dem Fotoapparat aus dem Fenster hängen und das Rindvieh fotografieren, das gerade über die Tankstelle läuft.. 😛 Da es weder Wurst noch Käse gibt, nehmen wir nur ein Toastbrot mit.
Der Pförtner der Nunda River Lodge ist schon zu Scherzen aufgelegt: er fragt, wie lange wir bleiben, und erwidert, eine Nacht sei zu kurz, mindestens zwei Wochen müssten wir bleiben. An der Rezeption werden wir bereits von Hildegard erwartet, die uns die in Frage kommenden Campsites zeigt. Es sind nur zwei Campsites frei: Nummer vier und Nummer fünf. Beide gefallen uns nicht, sie sind zu dunkel (schattig) und bieten keinen Blick aufs Wasser. Als sie dann mitbekommt, dass wir nur eine Nacht bleiben, bietet sie uns Campsite acht an. Sie gefällt uns sofort, denn sie bietet einen guten Blick aufs Wasser, ist groß und geräumig, wunderbar hier bleiben wir. 🙂
Als wir gerade zum Pool gehen wollen, kommt Hildegard zurück und bedauert, dass die Campsite doch nicht frei sei. Es kommen wohl noch weitere Gäste. Ich frage sie, ob sie die anderen nicht auf die andere Campsite verschieben kann 😗 , was sie auch macht. So können wir also doch hierbleiben. Das Bad im Pool tut gut.
Wir frühstücken erstmal. Es ist ja immerhin schon 12:00 Uhr. Wir sehen und hören die ersten Hippos. Auch die Vogelwelt ist hier aktiver: u.a. sehen wir Tiputip und Graulärmvögel. Hier lässt es sich wunderbar aushalten. 😎 Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben, schauen wir uns noch in der Anlage um.
Weißstirnspint
Wir sind davon überzeugt, dass wir mit die beste Camp Site erwischt haben. Unser Blick ist frei, wir haben viel Privatsphäre. Zu den Sanitäranlagen müssen wir ein paar Schritte gehen. Es sind nur zwei Duschen für ca. zehn Campsites, abends wird es hier bestimmt voll. An der Campsite gibt es zwar einen Wasserhahn, aber keine Spüle. Diese sind außerhalb des ablution blocks. Nachmittags fahren wir in den Mahango Game Park, dann gibt es auch endlich die ersten Tierchen. 😁
Susi651'127 Beiträge · seit 201118. Juni 2015 · #27
Hallo Chrissie,
ich bin auch noch mit dabei und schon sehr; sehr gespannt auf euren Botswanateil. Deine Bilder aus dem Caprivistreifebn gefallen mir allerdings auch sehr gut. Wir werden zwar dieses Jahr über Südafrika nach Botswana reisen, aber der Caprivistreifen steht bei mir (genau wie das Kaokaveld) ganz weit oben auf der Wunschliste.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200618. Juni 2015 · #29
21.04. Teil II Am Gate zum Mahango Park bezahlen wir den mit 90 N$ sehr günstigen Eintrittspreis.
Von der Teerstraße, die als Transit nach Botswana kostenlos befahren werden kann, zweigt nur ca. 200 m nach dem Gate eine Pad in den Park ab. Christian entdeckt gleich Zebras.
Wir sehen Warzenschweine, viele Wasservögel, wie verschiedene Reiher, Waffenkiebitze und sogar einen Ohrengeier.
Schade, dass er nicht in Kamerarichtung schaut 🙁
In der Ferne sehen wir Elefanten. Als wir näher kommen, sind sie leider schon im Busch verschwunden. Kurz darauf sehen wir noch einen Elefanten, er steht aber so weit im Gebüsch beim Fressen, dass sich kein Foto gelohnt. Aber wir werden mit vielen Vögeln (Trauerdrongos, Rotbauchwürger und Gabelracke) und weiteren Säugetieren entschädigt:
Qualitativ schlecht, aber ihr sollt sehen, dass es auch Giraffen im Mahango gibt 😛
Am großen Baobab steigen wir aus.
ein Suchbild -wer findet die Meerkatze 🤪
Kurz darauf hält ein Guide an, der mit nur einem japanischen Gast unterwegs ist. Er erzählt uns, dass der Greifvogel, den wir im Visier hatten, ein brauner Schlangenadler war.
war er es? 😕
Wir unterhalten uns noch etwas, bevor wir zum Picknickplatz fahren. Dieser ist als solcher nicht erkennbar. Keine Tische, auch keine Toilette. Am nächsten Morgen erfahren wir der Angestellten am Gate, dass die Toiletten von Elefanten zerstört wurden.
Da die Warzenschweine auch hier schnell das Weite suchen, gibt es keine Fotos, obwohl wir mehrmals welche sehen. Obwohl die Fotobedingungen nicht günstig sind, drücke ich auf den Auslöser, muss doch den einzigen Elefanten, an dem wir näher dran sind, festhalten.
Unter den gleichen Umstände halte ich auch die Büffel fest:
Da ist das Licht bei der Lechwe schon besser:
Unweit des Parkausgangs stoppen wir, da ein Greifvogel im Baum sitzt. Aber wie so oft scheitern wir an der Identifizierung. 😠
Ein Stück weiter halten wir erneut, um Holz zu kaufen. Die ganze Familie kommt angelaufen. Christian kauft zwei Bündel Holz zu je 10 N$.
An unserer Campsite sind viele Vögel und auch wieder Hippos zu hören. Wir bauen unser Zelt auf und bereiten das Grillen vor.
Wir haben uns das Grillpaket von der Lodge geholt, dazu gibt es Kartoffeln und Gemsquash. Das Fleisch ist bei weitem nicht so gut wie gestern. Es ist sehr fettig. Nur die Burenwurst schmeckt uns gut. Unsere Gemsquashs sind auch richtig lecker. Da die Beleuchtung hier funktioniert laden wir nebenbei die Stirnlampe und das Akku von der Kamera. Gegen 19:30 h sind es noch 25 °C. Während Christian duschen geht, genieße ich bei einem Amarula den Blick auf den Fluss.
Auf meinen Wunsch hin, machen wir noch eine Stippvisite am Restaurant. Ca. zehn Tische sind besetzt. Nachdem meine Neugier befriedigt ist, ziehen wir uns ins Zelt zurück. Kilometer: 95 ÜN: Campsite Nunda River Lodge
Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit
Alexa1'249 Beiträge · seit 201219. Juni 2015 · #31
Liebe Chrissie, schön, dass es weitergeht. Und auch wenn das Fleisch nicht so toll war, es sieht so schön und stimmungsvoll aus an Eurer Campsite 🤩 Liebe Grüße, Alexa
Hanne6'152 Beiträge · seit 200619. Juni 2015 · #32
hallo chrissie, da fahre ich doch gerne mit , die Poolbar bei der Mobola Lodge sieht ja toll aus, letztes Jahr hat man uns erzählt, dass sie gebaut wird., Du weckst mit Deinem Reisebericht einige Erinnerungen .. 🙂 freu mich auf die Fortsetzung. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200920. Juni 2015 · #33
Hallo chrissie,
Die "Teerstrasse" ( Durchgangsstrasse nach BOT ) ist mitnichten eine solche, wie man auf deinem ersten Bild sehen kann. Alles feinster Sand/ Gravel. 😎
Und der fragliche braune Greif sieht für mich tatsächlich wie ein brauner Schlangenadler aus, auch wenn er auf dem Bild vielleicht bisschen klein 😉 ist...
Ich freue mich, nachdem ja mein Bericht endlich fertig ist, etwas aus einer meiner Lieblingsecken zu lesen. Danke.
speed66751 Beiträge · seit 201122. Juni 2015 · #36
Ich freue mich über jeden Mitleser, der sich outet 😄
Na dann: Wie auf jeder deiner Reisen bin ich gerne dabei!
Immer schön, wenn du genau die Routen testest, die für die nähere Zukunft bei uns in Planung sind 😘 Zunächst müssen wir aber erst noch (ein paar) deiner alten Reisenspuren verfolgen 😉
Freu mich auf die weitere Reise, Nette
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200622. Juni 2015 · #37
D und M schrieb: Wir fahren diesmal auch in den Caprivi und deiner und andere Berichte aus der Region lese ich grad umso lieber als sonts. Die Vorfreude steigt 😄
Das geht mir auch so, dass Reiseberichte, die mein nächstes Ziel beinhalten, besonders gern verschlungen werden. Einerseits, um die Vorfreude anzufachen – was eigentlich nicht nötig ist 🤪 - aber auch, um vielleicht noch den ein oder anderen Tipp/Info mitzunehmen.
speed66 schrieb: Wie auf jeder deiner Reisen bin ich gerne dabei!
Das freut mich zu lesen 😁
speed66 schrieb: Immer schön, wenn du genau die Routen testest, die für die nähere Zukunft bei uns in Planung sind 😘 Zunächst müssen wir aber erst noch (ein paar) deiner alten Reisenspuren verfolgen 😉
Ich „opfer“ mich gerne und mache den Vortester 😄
Vielen Dank den Kommentarschreibern und „Danke-Button-Drückern“, ich bin überrascht, wie viele mitlesen. Die Route scheint momentan sehr beliebt zu sein - zu Recht!.
Vielleicht klappt es später noch mit der Fortsetzung.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200622. Juni 2015 · #38
22. April Divundu - Kongola Teil I Nachts hören wir mehrere Male die Flusspferde grunzen– solche „Ruhestörung“ lieben wir. 😄 Morgens sind es 14°C, aber es wird wieder schnell warm. Wir begleichen an der Rezeption unsere Rechnung und werden sehr nett von „unserem“ Pförtner verabschiedet. Wir zeigen ihm unseren Dank, indem wir ihm ein Trinkgeld zustecken, über das er sich sichtlich freut.
Fazit Nunda River Lodge: Hier hat uns sehr gut gefallen. Allerdings würden wir nur eine Campsite mit Blick auf den Fluss nehmen, die anderen haben uns von ihrer Lage nicht so zugesagt. Die Anlage ist sehr gepflegt, es blüht überall. Man sieht und hört viele Vögel. Der Sanitärbereich ist sauber. Für die vielen Camper sind zwei Toiletten und zwei Duschen recht wenig, wobei wir keine Probleme hatten, bei uns war immer etwas frei.
Bevor wir zum Mavunje Camp bei Kongola weiterfahren, unternehmen wir noch eine morgendliche Pirschfahrt in den Mahango Park. Wir nehmen uns wieder den östlichen Teil vor, nicht, weil man dafür kein Allrad benötigt, sondern weil es laut Auskunft von Alexander (Mobola Lodge) auch der wildreichere Teil ist.
Als erstes macht uns Familie Warzenschwein ihre Aufwartung – ist der Hunger so groß oder warum nehmen sie nicht Reißaus? 😉
Vor den Büffeln, die zum Wasser ziehen, grasen Moorantilopen.
Am Wasserloch sind viele Sporengänse und einzelne Reiher.
Ein Schlangenhalsvogel breitet seine Flügel zum Trocknen aus.
Auch heute stoppen wir am Baobab. Nach uns kommen gleich drei weitere Fahrzeuge, davon zwei geführte Touren. Ein Guide erkundigt sich bei Christian, was wir gesehen haben. Nach ihrer obligatorischen 10-Minuten-Pause haben wir unsere Ruhe. Wieder mal sind wir froh, alleine unterwegs zu sein. Wie wichtig es für mich heute noch sein sollte, ahne ich in diesem Moment noch nicht. 😮 Nachdem ich einen Joghurt gegessen habe, fahren wir Richtung Picknickplatz. Wir sehen frische Elefantenkacke auf der Pad, aber keine Elefanten.
Wir fahren bis zur Einmündung des Loops auf die Transitstrecke vor und drehen dort um, um durch den Park zurückzufahren. Von jetzt auf gleich fängt mein Magen/Darm an zu grummeln und mir bleibt kaum Zeit, einen Busch zu suchen. 🤢 Nachdem ich mich im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert habe, versuche ich die Rückfahrt zu genießen.
Ein Stück vor uns sieht Christian eine Schlange über den Weg schlängeln. Er fährt schnell ran, aber leider schaffe ich es nicht, ein Foto zu machen. 😐
Ich freue mich, als ich zwei Elefanten entdecke. Leider ist die Freude einseitig, ein Elefant stellt seine Ohren auf. OK, wir leiten den Rückzug ein. 🤪
Der Büffel im Seerosenmeer bietet einen ungewöhnlichen Anblick. Auf seinem Rücken hat sich ein Reiher niedergelassen.
Etwas weiter können wir Lechwe filmen, wie sie sich gegenseitig durchs flache Wasser jagen. Leider ist es fast zu weit weg, um vernünftige Aufnahmen zu bekommen. Dennoch ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird. Gegen 11:00 h erreichen wir das Gate. Wir stärken uns mit Marmeladentoast und dann heißt es: Auf nach Mavunje!