chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200623. Juni 2015 · #41
BMW schrieb:.im namibischen Sommer können die schattigen Plätze in der "zweiten"
Reihe ungeahnt attraktiv werden.........vor allem der Fluss-Platz am Nächsten zur Terrasse der
Lodge (Nr. vergessen) wird dann ab mittag brutal heiss...
Das kann ich mir vorstellen 😄 , aber der Blick auf den Fluss macht den Flair der Campsite aus. Und unsere CS hatte auch ein Schattenplätzchen zu bieten (eher nicht fürs Auto)
@ Dagmar Ja, wir hatten einen schönen Querschnitt der Parkbewohner, wenn auch die Katzen gefehlt haben. Aber wir hatten auch nicht ernsthaft damit gerechnet, welche zu sehen. In welchem Teil des Parks seid ihr gewesen?
mit deinen traumhaften Fotos weckst du gerade wunderschöne Erinnerungen in mir "seufz".
Vor gut einem Monat sind wir auf euren Spuren gewandert, resp. gefahren 😁 😁 😁. Mehr als einmal tuckerten wir über den Okavango an der Nunda River Lodge vorbei und genossen die Ruhe und die traumhafte Landschaft hier in der Gegend 😁 🤪 😁.
Und auch der kleine aber feine Mahango Park ist immer wieder ein Besuch wert 😁.
Freue mich auf die Fortsetzung und bin gespannt wie's weitergeht ...
Cornelia72 Beiträge · seit 200825. Juni 2015 · #43
Hallo Chrisssie,
bis jetzt bin ich als "blinder Passagier" mitgefahren. Jetzt oute ich mich. Darf ich noch mit? 😕
Wir planen Namibia / Botswana für Mai 2016. Jetzt nach Deiner Wetterinfo: "...tagsüber meist sonnig und warm-heiß, nachts Temperaturen zwischen 8-15°C, die kühleren Temperaturen vor allem zum Ende hin" werden wir unsere Reise vielleicht auf Mitte April vorverlegen.
Sicher finden wir noch viele Ideen und Tipps in Deinem Bericht 🙂 Schon mal herzlichen Dank dafür!
LG Cornelia
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200625. Juni 2015 · #44
Lil schrieb: mit deinen traumhaften Fotos weckst du gerade wunderschöne Erinnerungen in mir "seufz".
Ich hoffe, sie halten dich nicht davon ab, selbst einen zu schreiben. 🤪
Lil schrieb: Freue mich auf die Fortsetzung und bin gespannt wie's weitergeht ...
…leider in zweifacher Weise nicht ganz so erfreulich 🙁
Cornelia schrieb:Hallo Chrisssie,
bis jetzt bin ich als "blinder Passagier" mitgefahren. Jetzt oute ich mich. Darf ich noch mit? 😕
Aber gerne, irgendwo wirst du sicher noch ein Plätzchen finden 😉
Cornelia schrieb: Wir planen Namibia / Botswana für Mai 2016. Jetzt nach Deiner Wetterinfo: "...tagsüber meist sonnig und warm-heiß, nachts Temperaturen zwischen 8-15°C, die kühleren Temperaturen vor allem zum Ende hin" werden wir unsere Reise vielleicht auf Mitte April vorverlegen.
Sicher finden wir noch viele Ideen und Tipps in Deinem Bericht 🙂
Mit den kühleren Temperaturen meinte ich besonders die Nachttemperaturen. Tagsüber hatten wir dennoch +/- 25 ° C. Falls noch eine Frage „offen“ bleibt, versuche ich gerne, sie zu beantworten.
Hallo Chrissie, dass wir eifrig mitlesen, versteht sich fast von selbst, u.a. ,weil wir im August auch .im Caprivi (u.a.) unterwegs sind. Hoffentlich ist Deine Andeutung (...in zweierlei Hinsicht nicht so erfreulich...") nicht schwerwiegender Art. Immerhin: Ihr seid ja heil wieder hier.... Viele Grüße Friederike+Claus
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200625. Juni 2015 · #46
CuF schrieb:Hoffentlich ist Deine Andeutung (...in zweierlei Hinsicht nicht so erfreulich...") nicht schwerwiegender Art. Immerhin: Ihr seid ja heil wieder hier....
Es gibt sicherlich Schlimmeres, aber dennoch waren es Vorkommnisse, die unseren Urlaub getrübt haben. Aber das könnt ihr gleich selbst nachlesen.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200625. Juni 2015 · #47
22. April Divundu – Kongola Teil II In Divundu tanken wir und kaufen im Shop noch eine Kleinigkeit ein. Wir werfen im Fahren einen kurzen Blick von der Brücke auf den Kavango, dann folgt der von vielen als langweilig empfundene Streckenabschnitt bis Kongola. Uninteressant finden wir die Fahrt nicht, denn wir passieren mehrere Ansiedlungen und in deren Umfeld herrscht viel Leben: Fußgänger, Ziegen, Rinder, Hunde und Esel. Sogar ein Krankenwagen kommt uns entgegen. Die meisten Fotos sind aus dem (fahrenden) Auto mit meiner kleinen Kamera aufgenommen worden, daher ist die Qualität nicht so berauschend.
Aufgrund möglicher Elefanten- und Wilddogsquerungen herrscht ein Tempolimit von 80 km/h.
Das macht die Strecke für uns zusätzlich interessant. Leider bleiben unsere schweifenden Blicke bis auf eine Meerkatze erfolglos. Zum Glück sehen wir auch bis auf einen größeren Vogel keine überfahrenen Tiere. Christian muss für mich mehrere Zwangspausen einlegen, in denen ich hinter den Büschen verschwinde. 😵 Das Gefühl, dass der Darm sich jederzeit entladen kann, lässt mich das Ende der Fahrt herbeisehnen. Kurz vor Kongola sehen wir Kudus in den floodplains. Im Kaza-Kongola Minimarkt gibt es nur wenig: Pommes, Würstchen, verschiedene Pies. Keinen Käse, kein Gemüse. Ich sehe nicht mal Brot, nur haufenweise Getränke. Ich schicke Christian rein, damit er sich ein kleines Mittagessen aussuchen kann, aber ihm sagt nichts richtig zu. So frischt er nur unseren Wasservorrat auf.
Die Zufahrt zum Mavunje Camp und zum Camp selbst ist leicht zu finden. Wir steuern zuerst die Campsite Nr. 1 an, diese ist jedoch belegt . Wir wechseln zur Campsite 2, aber auch diese ist besetzt, wie die Kulturtasche im Bad verrät. Wir sprechen eine Schwarze an, die über die Campsite läuft. Sie spricht kaum Englisch, aber zumindest können wir ihr klarmachen, dass wir eine Buchung haben. Sie deutet uns an, ihr zu folgen. Wir laufen bestimmt 10 Minuten zu einer weiteren Campsite. Dort treffen wir auf Dan mit zwei weitere Angestellten. Auf der Ladefläche sitzend nimmt er uns zu unserem Auto zurück. Dann holen wir unser Auto und fahren zur Campingsite. Auf dem Weg ist Elefantenkacke. So richtig gefällt uns die Campsite nicht, sie liegt mitten im Busch und bietet keine Aussicht.
Dan versucht uns die Campsite schmackhaft zu machen: hier wären die meisten Tiere etc, aber um es vorweg zu nehmen, außer Vögeln werden wir keine sehen. Sein Angestellter heizt uns den Donkey ein und zündet das Lagerfeuer an.
Wir räumen unsere Sachen um und durchsuchen das ganze Gepäck nach dem fehlenden Geld. Leider vergeblich, wir sind in der Pension in Windhoek tatsächlich beklaut worden: 200 € und 600 Rand. 😠 Was sind wir froh, dass wir am ersten Tag am ATM am Flughafen kein Geld bekommen haben. In den vergangenen Tagen sind wir bereits mehrfach gedanklich den ersten Tag durchgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass die Angestellte an der Rezeption genau wusste, dass wir zum Essen gegangen sind und eventuell mit dem Taxifahrer zusammengearbeitet hat, der zuerst mit „seinem Chef“ telefoniert und sich dann noch mehrfach auf dem kurzen Weg verfahren hat. Ich ärgere mich über mich selbst, da ich im Zimmer noch vergeblich nach einem Safe geschaut hatte und dummerweise nicht auf die Idee gekommen bin, es an der Rezeption in den Tresor legen zu lassen. Die Kreditkarte (eine hatten wir mit) wurde nicht geklaut, dennoch bekomme ich etwas Angst, dass der/die Dieb(e) es schaffen, die Kreditkarte „abzuräumen“. Christian versucht mich zu beruhigen, dass der-/diejenigen bestimmt nur auf das schnelle Geld aus waren.
Nach dem Duschen setzen wir uns mit einem Sundowner ans Feuer und warten auf Dan, der gegen 18:30 h zu uns kommen will, um den morgigen Tagesablauf zu besprechen. Zwischendurch renne ich immer wieder zur Toilette, jedes Mal angespannt, ob ich es auch rechtzeitig schaffe. 🙄 Es ist fast 19:30 Uhr, als Dan erscheint. Nebenbei erfahren wir, dass ein weiteres Pärchen mit uns auf Tour gehen soll. Ich äußere meine Verwunderung darüber. Dan möchte wissen, ob Sebastian von Namibia Info gesagt hat, dass er nur mit uns auf Tour gehen würde. Ich erkläre ihm, dass wir davon ausgegangen sei, dass wir alleine sind, weil ich es immer so im Internet gelesen habe. Er sagt, er findet eine Lösung bzw. er spricht mit den anderen. Das wäre uns aber unangenehm, wenn die anderen wegen unserem Veto nicht auf Tour gehen könnten. So sind wir uns einig, dass wir dann zähneknirschend zu viert fahren würden. Wir essen Brötchen mit Marmelade und Käse, zum Grillen ist es uns zu spät, außerdem ist es für mich und meinen Magen-/Darmtrakt sicherlich besser. Gegen 20:30 Uhr erscheint Dan erneut und verkündet, dass das andere Pärchen ihren eigenen Guide (William) bekommt. Wir sind damit sehr zufrieden und rechnen es Dan hoch an, denn diese Lösung kostet ihn sicherlich zusätzlich Geld. Nicht lange, nachdem Dan gegangen ist, gehen wir zu Bett. Leider wird es keine erholsame Nacht: ich muss mehrfach auf Toilette flitzen - soweit man von flitzen reden kann, wenn man im Dachzelt nächtigt. 😣 Ich spiele mit dem Gedanken, mich in den Sand des "dining rooms" zu legen, damit ich nicht dauernd ins Zelt klettern muss. Werden wir (ich) überhaupt das Floodplain Special mitmachen können? 🤨 Tageskilometer: 284 ÜN: Mavunje Camp
Alexa1'249 Beiträge · seit 201226. Juni 2015 · #49
Oh je, liebe Chrissie, ich hoffe ja sehr, dass es Dir schnell wieder besser ging und Ihr den nächsten Tag genießen konntet wieder 🙁 Bis gespannt! Liebe Grüße, Alexa
mamba29835 Beiträge · seit 200626. Juni 2015 · #50
Hallo Chrissie,
das hört sich ja gar nicht gut an.... 😐 Ich finde einen solchen Zustand ja schon zu Hause ziemlich schrecklich und das Ganze jetzt auch noch im Urlaub im Dachzelt. 🤩 Du Arme! Ich hoffe, ihr hattet eine vernünftige Reiseapotheke dabei und Du bist schnell wieder fit geworden.
Das mit dem Geld ist natürlich mehr als ärgerlich. Habt ihr dieszüglich noch etwas unternommen (Besitzer verständigt?) oder habt ihr es einfach unter "blöd gelaufen" verbucht?
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200626. Juni 2015 · #51
Danke für eure Anteilnahme 🙂
Daxiang schrieb: dass mit dem Geld ist sehr ärgerlich - ich hatte ja gehofft, das es doch irgendwo wieder auftaucht.
Das hatte ich bis dahin auch gehofft. Der Verlust hält sich ja zum Glück in Grenzen, es ärgert einen zwar, aber wir haben es dann als "Lehrgeld" verbucht.
mamba29 schrieb: das hört sich ja gar nicht gut an.... 😐 Ich finde einen solchen Zustand ja schon zu Hause ziemlich schrecklich und das Ganze jetzt auch noch im Urlaub im Dachzelt. 🤩 Du Arme! Ich hoffe, ihr hattet eine vernünftige Reiseapotheke dabei und Du bist schnell wieder fit geworden.
Das mit dem Geld ist natürlich mehr als ärgerlich. Habt ihr dieszüglich noch etwas unternommen (Besitzer verständigt?) oder habt ihr es einfach unter "blöd gelaufen" verbucht?
Der Durchfall hat mich insgesamt 1,5 Wochen mal mehr mal weniger heimgesucht. Zum Glück hatte ich kaum Bauch-/Magenschmerzen, aber es ist schon blöd, wenn man das Gefühl hat, keine Kontrolle mehr über seinen Darm zu haben noch dazu, wenn man im Dachzelt schläft. 😣
Mit dem Besitzer wollte ich mich nach dem Urlaub per Email in Verbindung setzen. Letztlich hat es sich aber dann sogar ergeben, dass wir sie persönlich gesprochen haben. Dazu im Verlauf des RB mehr.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200629. Juni 2015 · #52
23.04. Floodplain Special Aufgrund dessen, dass mein Magen-Darm-Trakt mir -bzw. uns, denn nicht nur, dass mein Mann natürlich wach wurde, er begleitete mich auch immer zur Toilette, obwohl ich ihm versichert habe, dass ich alleine gehen kann- eine unruhige Nacht beschert hat, versucht mich Christian dazu zu bewegen, dass wir das Floodplain Special absagen. Dies möchte ich nicht, obwohl ich mir natürlich Gedanken mache, was passiert, wenn ich auf dem Boot ad hoc auf Toilette muss 😊 . Da es erst gegen 10:45 h los gehen soll, gebe ich mir bis dahin noch „Schon“- bzw. Bedenkzeit. Christian frühstückt Toast, ich ziehe ein Rusk vor, bilde mir ein, dass das noch magenschonender ist. Wir räumen das Dachzelt ab, legen die Schlafsäcke, die Kissen und die Decke zum Lüften heraus. Zwischendurch lauschen wir, ob wir den Elefanten sehen, aber vergeblich. Mein Magen rumort immer noch, und ab und zu muss ich zur Toilette rennen. 😵 Gegen 10:20 fahren wir zur anderen Campsite rüber. Wir packen unseren Käse und unsere Marmelade in die dortige Gefriertruhe, damit wir unseren Kühlschrank ausstellen können, um die Batterie zu schonen. Gegen 10:55 Uhr besteigen wir das Boot. Ich gehe nochmal auf Toilette, beeile mich, weil ich denke, es geht gleich los, aber es zieht sich noch 20 Minuten hin.
Ca. 1 km geht es durch ganz schmale und flache Kanäle, so dass Dan und sein Gehilfe Clement zwischendurch unser Boot auch schieben müssen.
Christian kippt mit dem Stuhl beim Anfahren um. Dan lacht, das passiert wohl öfters. Da Christian sich nicht weh getan hat, lachen wir mit, denken uns aber, dass er seine Passagiere entsprechend vorwarnen sollte, denn wenn jemand unglücklich fällt… 😐
Wir fahren ca. anderthalb Stunden, bevor wir an Land gehen und Dan uns auf einem ca. halbstündigen Spaziergang die Pflanzen erklärt und uns Tierspuren zeigt. So erfahren wir, welche Pflanzen gegen Ohrenschmerzen helfen oder von welchem Baum die Rinde als Waschmittel benutzt wird.
Zurück auf dem Boot gibt es Mittagessen: Brötchen, Käse, Wurst, ein frischer Salat aus Tomaten und Eisbergsalat. Weiterhin gibt es abgepackten Kartoffelsalat, Oliven, Chips und Getränke.
Dann erkundigen wir weiter die floodplains. Dieses fast lautlose Dahingleiten durch die herrliche Landschaft begeistert uns, auch wenn Dans Suche nach Elefanten erfolglos bleibt. Dafür ist die Vogelwelt gut vertreten: Riesenfischer, Bienenfresser, Schlangenhalsvögel, Klaffschnabel, Schreiseeadler, Blaustirnblatthühnchen, Schwalben, Riedscharben und Goliathreiher.
Klaffschnabel
Graulärmvogel
Im Nachhinein muss ich feststellen, dass ich an diesem Tag nicht besonders viele Fotos gemacht habe. Ich habe wohl mehr die Landschaft genossen 😉
Auch die obligatorischen Hippos fehlen nicht:
Wir schippern weiter durch die verschiedenen Kanäle,
und legen nach einem Sundowner gegen 18:30 Uhr an unserer Insel an. Auch wenn ich mehrmals verkrampft im Boot gesessen habe, weil ich dachte, es geht schon wieder los, habe ich den Tag auf dem Boot gut über die Runden gemacht. Aber kaum haben wir die Insel betreten, verschwinden wir mit dem Spaten bewaffnet, erstmal hinterm Busch. Jetzt hat es Christian auch erwischt. 😣 Dan und Clement bereiten das Feuer vor und stellen uns unsere Zelte auf. Wir bieten unsere Mithilfe an, aber Dan erwidert lachend, er mache das nicht zum ersten Mal. Das gibt uns Zeit, den Sonnenuntergang zu genießen.
Um 20:30 Uhr ist das Abendbrot fertig: Hühnchen, Kürbis, Bohnen, Pilze und Toast, als Nachtisch gibt es Früchte und Kekse in Vanillesoße. Es schmeckt sehr lecker, aber ich hätte wohl besser darauf verzichten sollen. Gegen 21:40 Uhr verschwinden wir im Zelt. ÜN: Floodplain Special
Alexa1'249 Beiträge · seit 201230. Juni 2015 · #53
Liebe Chrissie, da sieht sehr schön aus und ich freue mich, dass Du die Tour zumindest machen konntest! Wenn ich die Bilder so sehe, hat es sich gelohnt 🤩 Aber das ist schon eine ziemliche Belastung wenn man im Urlaub krank ist. Ich hoffe, Du konntest den Rest dann doch genießen! LG Alexa
D und M435 Beiträge · seit 201201. Juli 2015 · #54
Liebe Chrissie
Angesichts deiner schönen Bilder wächst unsere Vorfreude - danke fürs Zeigen. 😁 Die Darm-Geschichten 🤢 bräuchte es dazu aber nicht. Zum Glück konntet ihr es trotzdem geniessen.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200601. Juli 2015 · #55
Hallo Alexa und Daniela, "Montezumas Rache" hat schon einen ziemlichen Schatten auf die Reise geworfen, zumal ich damit 1,5 Wochen zu kämpfen hatte 😈 Dafür haben wir uns beglückwunscht zu unserer Entscheidung, dass Floodplain Special mitzumachen, denn einerseits wären uns die tollen Eindrücke verwehrt geblieben und andererseits wäre die nächste Nacht im Dachzelt zur Tortur geworden.. 🤢 🤢 LG Chrissie
Och nee Chrissie : 1,5 !!! Wochen Montezumas Rache - das ist ja fast die Hälfte eures Urlaubes 😈. Das tut mir sehr leid und ich kann mir vorstellen dass das euren Urlaub sehr getrübt habt (mal abgesehen vom verschwundenen Geld) 🙁 🙁 🙁. Wahrscheinlich kam ja irgendwann auch noch dir Angst vor einer schwerwiegenden Erkrankung dazu.
Ich hoffe ja mal, dass ihr beide mittlerweile wieder topfit seid 😕 ???
Nichtsdestotrotz zeigst du uns traumhafte Bilder vom Floodplain Special 😁 😁 😁. Obwohl mein Mann und ich "Warmduscher", was Dach/Bodenzelt usw. angeht, liegt er mir schon länger in den Ohren auch mal beim Dan vorbeizuschauen.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200603. Juli 2015 · #57
Huhu Lil, danke für deine mitfühlenden Worte. Der Durchfall hat schon sehr unsere Urlaubsfreude getrübt. Gerade bei Aktivitäten, wo eine Toilette nicht in unmittelbarer Nähe war, war ich doch sehr angespannt und stand im wahrsten Sinne des Wortes unter Druck. 🤩 Ich hatte jedoch insofern Glück, dass ich „nur“ Durchfall hatte, aber (bis auf wenige Ausnahmen) keine Schmerzen. Daher habe ich mir vielleicht auch nicht so große Sorgen gemacht, ob es was Ernstes sein könnte. Ich wusste nur nicht mehr, was ich Essen sollte und habe dann auch die Tabletten der Malaria-Prophylaxe als möglichen Auslöser weggelassen. Meinen Mann ging es wesentlich schneller wieder gut, dafür hatte er dann mehr mit anderen "Befindlichkeitsstörungen" zu kämpfen– aber ich will meinem Bericht nicht vorgreifen.
Bei Dan gibt es übrigens auch „feste“ Unterkünfte, leider habe ich sie mir nicht angesehen und kann daher keine Einschätzung abgeben.
@ all Da ich übers Wochenende wegfahre, geht es frühestens Anfang nächster Woche weiter. Aber wer will bei diesem Wetter schon nach Afrika 😛 ? – und sei es nur virtuell 😁
Ich wünsche allen ein tolles Wochenende LG Chrissie
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200609. Juli 2015 · #58
24.04. Floodplain Special / Mavunje Camp In der Nacht geht es wieder mehrmals „hintern Busch“. Wahrscheinlich weil Christian inzwischen auch Durchfall hat, macht er mich im Laufe der Nacht an, ob ich denn bald „fertig sei“. 😮 Nun liege ich noch angespannter auf mein Magen-Darm-Grummeln hörend, um einerseits keinen „Fehlalarm“ auszulösen, andererseits aber auch nicht mich zu spät aus dem Schlafsack zu pellen, den Reißverschluss vom Zelt zu öffnen und ins Freie zu schlüpfen. An Schlaf ist für mich nicht mehr zu denken. 😵 Dafür sorgen neben den Hippos auch das Trommeln der benachbarten Dorfbewohner. Zwischenzeitlich frage ich mich sogar, ob es nicht nur meiner Einbildung entspringt. (Dan erzählt mir später, dass das Trommeln dazu dient, die Geister zu vertreiben und Verschwundene zurückzuholen.) Als wir im Morgengrauen aufstehen, stapelt sich das Toilettenpapier vor unserem Zelt, denn wir haben gestern Abend den Spaten vergessen. 😊 Glücklicherweise kann es Christian unbemerkt vergraben. Beim obligatorischen Kaffeetrinken erkläre ich Dan meine Bedenken, mit dem Boot rauszufahren. Er erwidert, wir könnten jederzeit anlegen. Ich befürchte zwar, dass das für mich dennoch im Fall der Fälle zu spät ist, stimme aber trotzdem zu, da ich trotz allem den Ausflug nicht vorzeitig beenden will. Wir legen um 7:30 Uhr ab, vergessen jedoch das Wichtigste - den Spaten. 😗 Dan versucht immer wieder, noch Elefanten für uns zu finden, aber nichts zu machen. 🙁
Entschädigt werden wir von einer Kolonie Weißstirnspinte, die wir ausgiebig beobachten können.
Für die Ornithologen unter euch hier eine fast vollständige Liste der Vogelarten, die wir während des Floodplain Specails gesehen haben: Schreiseeadler, Mangrovenreiher, Hammerkopf, Hagedasch Ibis, Klaffschnabel, Zweifarbenwürger, kleine Streifenschwalbe, Stummelwidah, Kuhreiher, Schlangenhalsvogel, Riedscharbe, Rohrweihe, Waffen- und Senegalkiebitz, Blaustirnblatthühnchen, Kammblesshuhn, Negerralle, Kapturteltaube, Graulärmvogel, Senegalspornkuckuck, Angola- Mönch- Kuckuck, Weißstirnspint, Zwergbienenfresser, Gabelracke, Rieseneisvogel und Graufischer
Leider etwas unscharf geworden, aber dennoch gefällt es mir 😄
Um 09:00 h legen wir an, offensichtlich muss Dan auf Toilette. Ich muss ausnahmsweise mal nicht. 😛
Wir fahren noch weitere 40 Minuten,
bevor wir an unserer Campsite anlegen und frühstücken: Rührei, Toast, Müsli und Joghurt. Letzteren würde ich gern essen aber ich habe Angst, dass mein Darm darauf reagiert. 😐
Nachdem die Zelte abgebaut und die Ausrüstung verstaut ist, geht es in 1,5 h zum Mavunje Camp zurück.
Neben einem Krokodil, das von einer Sandbank ins Wasser gleitet, bevor ich ein Foto machen kann, sehen wir viele Moorantilopen, Riedböcke und Hippos.
Nachdem wir uns von Clement mit einem guten Trinkgeld verabschiedet und mit Dan geklärt haben, dass wir nicht nur noch wie gebucht eine sondern zwei Nächte bei ihm verbringen möchten, lege ich mich erst mal hin. Den Rest des Tages verbringen wir mit Körperpflege, Wäsche waschen, Akkus laden (Dan leiht uns ein Spannungswandler zum Aufladen über die Autobatterie aus), lesen und „Tiere beobachten“:
Skink – oder liege ich mal wieder falsch mit meiner Einordnung? 😗
Ein Gelbbrustbulbül (Yelllow-bellied Greenbul) lässt sich in Ruhe von mir ablichten
Christian stellt fest, dass wir unsere Verluste um zwei Handtücher erweitern können. Er ist der Meinung, wir hätten sie gar nicht erhalten, da die Handtücher zusammen mit der Decke in einer Tüte waren und wir ja definitiv nur eine Decke erhalten haben. Ich bin mir da nicht so sicher (Tage später fällt mir ein, wo die Handtücher sind: hinter der Rücksitzbank, wo wir die getragene Wäsche zum Waschen sammeln : 🤪 ). Wir verzichten noch einmal aufs Grillen, um unsere Mägen zu schonen. Ich verzichte auch auf den Amarula, in der (vergeblichen) Hoffnung, es nun überstanden zu haben. Von Hippogrunzen begleitet, ziehen wir uns frühzeitig ins Dachzelt zurück. ÜN: Campsite Mavunje