Tomcat schrieb:....ok wie auch immer...hier in Paris hat es 33 Grad...und die Frauen tragen kurze Röcke...das scheint mir das interessantere Thema im Moment 😄
Topobär schrieb:Ich hoffe, das mit den Jahren war eine freudsche Fehlleistung und Du meintest eigentlich Tage.
Nein, Du hast dich nicht verlesen Jahre war richtig. Da sich niemand für meine Schilderungen interessiert hat es auch keinen Sinn diese hier weiter auszuführen. Und dies ist kein Foto-Forum, weshalb ich auf meiner HP weitermache....
LG Wolfgang
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Juni 2015 · #67
Ein schwieriger Charakter bist Du schon, oder? 😕
Ich weiss nicht, wass Du erwartest, aber fast 5000 Klicks bislang lassen nicht auf Desinteresse schließen. Das man auch mal mit Gegenwind rechnen muss, wenn man Standpunkte außerhalb des Mainstreams vertritt, sollte man abkönnen, wenn man sich entsprechend positioniert.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Juni 2015 · #70
Hättest Du zu Deinem ursprünglichen Titel die Erklärung genauso mitgeliefert, wie Du es in Deinem Blog getan hast, wäre die ganze Stimmung von vornherein sicher viel entspannter gewesen.
reisetiger schrieb:Moin, magst du erzählen, wie Bild had39971.jpg entstanden ist?
Das ist eigentlich recht simpel. Zuerst braucht man ein stabiles Stativ, da sich die Kamera während der Aufnahmen nicht bewegen darf. Das heißt man macht alle Fotos mittels Fernauslöser. Hat man dann den Standpunkt ausgewählt und alle erforderlichen Einstellungen an der Kamera vorgenommen, löst man den Selbstauslöser aus und wählt eine oder mehrere externe Lichtquellen mit der jeweiligen Farbe aus (zB blau oder eben gelb). Wenn die Beleuchtungsintensität dann mit der Helligkeit der Sterne halbwegs harmoniert - denn die Belichtungszeit bei Sternenfotos ist immer gleich (30sec bei f/2.8 mit ISO 6400 bei 14mm in FX) - kann man die Serie beenden.
Zu Hause am Computer ist es dann sehr einfach. Man muss nur zwei fotos mit unterschiedlichen Farben mittels Ebenenfunktion übereinander legen und mit einer Maske und dem Pinsel übermalen. Je nach Gescick und Geschmack kann das Ergebnis dann so, oder halt ganz anders ausehen. Am Computer ist es aber wesentlich weniger Aufwand als vorher im Vlei, denn die Beleuchtungsdauer muss extrem kurz sein bei einer 30sec Belichtung.
LG Wolfgang
reisetiger281 Beiträge · seit 201416. Juni 2015 · #72
Ah, ja. Und als externe Lichtquellen benutzt du LED Taschenlampen mit Filterfolien, oder Blitzgeräte, die ja von der Kamera die geeignete Lichtmenge abgeben würden?
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carpe diem
reisetiger schrieb:Ah, ja. Und als externe Lichtquellen benutzt du LED Taschenlampen mit Filterfolien, oder Blitzgeräte, die ja von der Kamera die geeignete Lichtmenge abgeben würden?
Die Blitzleistung kann nicht mittels TTL berechnet werden, da die Sensoren moderner DSLR's bei 21,70 mag/arcsec² nichts mehr messen können. Außerdem würde ein Blitzgerät selbst auf manuell durch den Reflektor immer eine Fläche beleuchten, was ich im Vlei nicht brauchen kann. Hier sind Punktförmige Lichtquellen wesentlich effektiver, denn wir wollen mit dem Licht ja malen!
Am besten nimmt man sich "The Torch" von wickedlaser und ein zwei verschiedene LED Taschenlampen mit, denn nicht jede LED leuchtet gleich blau.
erst einmal herzlichen Dank für Deinen Erfahrungsbericht bezüglich Deiner technischen und mentalen Annäherung an die DeepSky-Fotografie. Ich habe wegen Deines teils "schnoderigen" Schreibstils und den vielen, auch mir als Anfänger bekannten, Fallstricken und (Material-)Verwirrungen ein paar Mal herzlich gelacht. Schön, wie Du das Ganze ehrlich in Worte gefasst hast. Und plötzlich fühle ich mich nicht mehr so alleine mit dem vielen Try & Error der nötig war ein auch nur halbwegs ordentliches Bild hinzubekommen. Auch Deine Ausführung zur Bildqualität und den vorhanden Möglichkeiten fand ich sehr pointiert. Jetzt lese ich mal weiter und freue mich schon, später vll auch ein paar Bilder von Dir zu sehen.
Vielen Dank, you made my day - so far! Alex
Yoda911873 Beiträge · seit 201604. Apr. 2019 · #75
Hallo Alex, Du hast auf Postings von 2015 geantwortet. Die verlinkten Bilder aus den Beiträgen von Wolfgang weitwinkelkarli sind fort, seine Website ist abgeschaltet. Sei nicht enttäuscht, wenn das hier kein Dialog mit ihm mehr gibt und er auch keine Bilder mehr schickt. Christoph
Die Sternenbeobachtung sowie deren Fotografie hat in Namibia aufgrund der fast nicht vorhandenen Lichtverschmutzung eine lange Tradition. Natürlich sind die Bedingungen rund um Windhoek oder Swakopmund nicht perfekt, aber im Deadvlei und vielen anderen entlegenen Winkeln dieses wunderschönen Landes kann der engagierte Fotograf durchaus mit hervorragenden Bedingungen rechnen. Und das mit dem try & error ist auch für jeden Anfänger recht schnell erlernt, denn die Grundvoraussetzungen sind für alle gleich.
Einfach eine alte Vollformatkamera nehmen (zB Nikon D700), ein 14mm Weitwinkel ansetzen und die Belichtung bei Offenblende auf 30 sec stellen. Fokus auf unendlich und fertig ist ein herrliches Foto unserer Milchstraße (in mondlosen Nächten) mit entsprechendem Vordergrund. Und damit der Vordergrund nicht in absoluter Finsternis ertrinkt, einfach mit einer kleinen Taschenlampe (unbedingt mit Glühfaden - keine LED) alles kurz anleuchten.