Topobär schrieb:Solch ein Zahnbild habe ich bislang noch nie bei älteren Katzen gesehen, weshalb ich davon ausgehe, dass es keine natürliche Ursache hat. Obwohl ich nie da war (und aufgrund vieler Berichte auch nie besuchen werde), wird mir Düsterbrock immer suspekter.
Dem stimm ich auch voll und ganz zu. Wir waren erst im März eine Nacht dort und haben (aufgrund von Zeitmangel) die Leoparden u. Geparden nicht gesehen, aber nach diesen Bericht(en) bin ich auch froh, dass wir das nicht auch noch unterstützt haben. Aber auch ohne die Tiere gesehen zu haben, wird Düsternbrook uns dagegen auf keinen Fall wieder sehen 😣 ...
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200803. Juni 2015 · #42
Hallo, weitwinkelkarli, du wirst dich sicher freuen, zu lesen, dass deine Verdächtigungen bezüglich des Düsternbrook-Leoparden unbegründet sind.
Und bevor sich hier noch mehr Unbill über Düsternbrook fortsetzt – hier eine kleine „Biostunde“ zum alten Düsternbrook-Leoparden:
Genau dieses Individuum (einfach zu erkennen an seinen individuellen Merkmalen) wird seit einem Jahrzehnt (oder noch viel länger 😎 ) von allen (Hobby-)Fotografen der Welt abgelichtet und verscherbelt! Er ist auf jedem dritten Kalender und in einigen Dokumentationen verbraten... 😣 Dazu wird dann immer gern die „Billigunterkunft“ gebucht (jeder der dort hinfährt kann sich zuvor informieren und lässt es dann ggf. einfach sein). Man kann dem Leoparden also quasi digital beim Altern zusehen... 😄 ...und dafür muss man nicht einmal jemals auf Düsternbrook gewesen sein... 😄
Den geäußerte Verdacht -
„Allen Raubkatzen wurden die Fangzähne in der Hälfte abgeschnitten (saubere Schnitte waagrecht, keine Bruchkanten!). ... kann aber mit Fotos belegen was ich behaupte.“
– kann man so nicht stehen lassen. Die Fotos sind kein „Beleg“ für die o.g. Behauptung. Auf den Abbildungen sind die gewöhnlich abgenutzten Eckzähne eines sehr betagten Carnivoren zu sehen. (Das kann man sehr einfach mit den wissenschaftlichen Arbeiten von Desertlion abgleichen. Eckzähne von Carnivoren nutzen sich im Alter stark ab!
Und zu der Vermutung, dass
„Tranquilizer in die Fleischstücke gemischt werden um die Tiere ruhigzustellen“
: Wenn man schon dem Guide nicht glauben will... – ...die angeführte Beobachtung, der
„extrem kleinen Pupillen trotz liegen der Raubkatze im Schatten.“
ist schon der Gegenbeweis an sich!
Denn es ist das genaue Gegenteil der Vermutung: Sedierte Tiere haben sehr große Pupillen, denn die Pupillen können sich nicht mehr zusammenziehen und der Netzthaut Schutz bieten!! Deshalb wird den Tieren bei Sedierung die Augen abgedeckt, damit die Netzhaut keinen Schaden nimmt!
Übrigens: Man kann häufig auf Fotos von Lion-Petting/Lion-Walks die großen Pupillen der Löwen sehr „gut“ abgebildet sehen... – die sind so was von voll, dass sie fast schon schielen...
Gruß lilytrotter
Vielleicht gibt es ja nun etwas Licht im Dunkel der Vorurteile... Es ist sehr unschön, derartige Verdächtigungen zu verbreiten ohne jegliches Grundwissen und es erstaunt uns, dass manch ein Fomi unkritisch darauf einsteigt, nur weil er Düsternbrook nicht mag (wir sind übrigens auch keine "Fans"...)
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
lilytrotter schrieb:Und bevor sich hier noch mehr Unbill über Düsternbrook fortsetzt – hier eine kleine „Biostunde“ zum alten Düsternbrook-Leoparden:
Genau dieses Individuum (einfach zu erkennen an seinen individuellen Merkmalen) wird seit einem Jahrzehnt (oder noch viel länger 😎 ) von allen (Hobby-)Fotografen der Welt abgelichtet und verscherbelt! Er ist auf jedem dritten Kalender und in einigen Dokumentationen verbraten... 😣 Dazu wird dann immer gern die „Billigunterkunft“ gebucht (jeder der dort hinfährt kann sich zuvor informieren und lässt es dann ggf. einfach sein). Man kann dem Leoparden also quasi digital beim Altern zusehen... 😄 ...und dafür muss man nicht einmal jemals auf Düsternbrook gewesen sein... 😄
Den geäußerte Verdacht -
„Allen Raubkatzen wurden die Fangzähne in der Hälfte abgeschnitten (saubere Schnitte waagrecht, keine Bruchkanten!). ... kann aber mit Fotos belegen was ich behaupte.“
– kann man so nicht stehen lassen. Die Fotos sind kein „Beleg“ für die o.g. Behauptung. Auf den Abbildungen sind die gewöhnlich abgenutzten Eckzähne eines sehr betagten Carnivoren zu sehen. (Das kann man sehr einfach mit den wissenschaftlichen Arbeiten von Desertlion abgleichen. Eckzähne von Carnivoren nutzen sich im Alter stark ab!)
Danke für die Belehrung! Leider stimmen Deine Aussagen nicht mir dem überein was ich aus der Praxis weiß. Der berühmteste Leopard der Welt war Tjololo und als diesem starb hatte re berets win stattliches Alter erreicht, in Freiheit lebend und jagend wohlgemerkt! Und keiner seiner vier Eckzähne war auch nur annähernd so halbiert. Dies weiß ich deshalb so gut, weil ich 2007 für das Mala Mala Werbefotos von Tjololo gemacht hatte. Ich sehe mir aber gerne die Von Dir angesprochenen Wissenschaftlichen arbeiten zum Thema an.......
LG Wolfgang
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200803. Juni 2015 · #44
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Montango1'667 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #45
Hallo Wolfgang,
könntest Du nicht die Seiten, die tatsächlich Reisebericht sind, als solche kennzeichnen ? Ist ja ein durchaus interessantes Thema.
Ich warte immer noch auf die Nachtaufnahmen, habe aber überhaupt keine Lust Eurem Geplänkel zu folgen.
lilytrotter schrieb:Ausnahmen bestätigen die Regel.
Da hast Du absolut recht, allerdings würde ich nach Deiner kleinen Biostunde doch recht gerne deine wissenschaftlichen Belege für Deine haltlosen Behauptungen sehen. Ein paar Links wären jetzt sehr hilfreich..... 😗
Spätestens nach dem Einchecken im Standard-Room in Okonjima war meiner Gattin klar gewesen, dass Düsternbrook unter „dumm gelaufen“ abzuhaken ist. Freundliche zuvorkommende Gastgeber die trotz eines viel höheren Gästeaufkommens eingestellt auf die Wünsche und Anliegen aller Gäste sind und wo selbst zu Mittag noch ein Gamedrive für selbigen Nachmittag buchbar ist.
Leider verabschiedete sich mein Laptop beim Öffnen des Bildschirms mit einem leisen Zischlaut – ein offensichtlicher Kurzschluss – und hauchte damit für immer sein Leben aus, Okonjima hab ihn selig. Dass ich damit arg in die Bredouille kam muss ich wohl nicht extra erwähnen, denn wie jeder andere Fotograf auch speichere ich all meine Aufnahmen auf externe 2,5“ Festplatten die ich mittels USB 3.0 genau wie den Card Reader an meinen Laptop an stöpsle, also normalerweise.
Ab jetzt würde ich in jeder Lodge verzweifelt um Erlaubnis bitten müssen auf dem PC des Managements meine Karten auf meine Harddisk transferieren zu dürfen, wurde mir schlagartig klar. Eine etwas verzwickte Situation wenn man als Fotograf fernab der Heimat unterwegs ist.
Wir saßen also bereits vier Stunden nach unserer Ankunft am offenen Landy und konnten uns nach einer knapp 2 stündigen Pirschfahrt und vielen Tiersichtungen zu Fuß drei Geparden näheren welche wir dann aus nur 3 Metern Entfernung ablichten durften. Ein sehr eindrückliches Erlebnis für Stadtmenschen wie uns.
Allerdings gefiel mir persönlich die halbstündige Erklärung wieso die Halsbänder der Raubkatzen nicht, denn auf der einen Seite zu erklären man müsse die Tiere Monitoren, dies aber dann nur halbherzig mit Radiosignalen zu machen ist Unfug. Wenn schon, dann gehören hier GPS Sender her mit denen man wirklich nachvollziehen kann welches Gebiet das Tier beansprucht und wo es sich zu jeder Zeit aufhält.
Die Küche auf Okonjima ist sehr gut, auch wenn mir die Garagenartige Konstruktion des Haupthauses, welche gar keinen Charme ausstrahlt, nicht gefiel. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Witzig in diesem Zusammenhang fand ich auch den Souvenirshop in dem einige Großformatige Löwenbilder hingen, obwohl es auf Okonjima doch gar keine Löwen gibt! Am nächsten Tag verließen wir Okonjima schon wieder Richtung Namutoni Gate, da wir Onguma The Fort für die beiden darauffolgenden Nächte anstatt CCF-Babson House gebucht hatten. Da dort der Belebeno Drive aber nicht mehr stattfindet interessierte es mich nicht EUR 850.- für Erklärungen über Geparden zu zahlen.
Nach einer anstrengenden Fahrt über kleine Nebenstraßen – selber schuld, danke Google Maps – kamen wir gegen 13.30 Uhr etwas entnervt und müde im Fort an. Managerin Kristina aus Finnland begrüßte uns persönlich und nachdem ich ihr meinen Schmerz über meinen verschiedenen Laptop und der damit fehlenden Möglichkeit der Abspeicherung meiner Fotos erzählt hatte nahm sie mir sofort alle Sorgen ab und ließ mich ihren Firmen-Computer in Beschlag nehmen.
Dort habe ich dann in den nächsten zwei Tagen gut 500 GB an Daten von meinen Speicherkarten auf die externe Festplatte überspielt.
Das Hotel sowie dessen Lage sind absolut unglaublich schön und die eigenständigen Häuschen – Bungalow wäre eine Beleidigung – bieten jeden nur erdenklichen Luxus. Nur auf den Aufgang zum eigenen Turm wurde vergessen, dies soll aber im nächsten Jahr nachgeholt werden, dann hat jedes der 12 Häuser einen eigenen Hochstand, sozusagen.
Leider war noch immer fast Vollmond und zwar die ganze Nacht über und so blieb mir nicht übrig, als mich auf die Fotografie der Tiere zu verlegen.
Obwohl Onguma ein riesiges Grundstück besitzt würde kein Mensch nach Onguma kommen wenn der NWR nicht so unfreundlich und inkompetent wäre (sprach das Management und sie sollte recht behalten).
Beim nachmittäglichen Game Drive hatten wir dann unglaublich großes Glück, denn wir fanden mitten am Weg eine Gepardenmutter mit ihren zwei Jungs unter einem Baum, und das nur wenige Minuten vorm Sonnenuntergang. Eine wahrhaft himmlische Szene. Zwei Giraffen in der unmittelbaren Umgebung rundeten diese Szenerie ab und nach 15 min fuhren wir zum obligatorischen Sunset Gin-Tonic auf eine Lichtung in der Nähe.
Unnötig zu erwähnen, dass es dann zum Abendessen kaum etwas schöneres gibt, als im Fort auf der Terrasse ohne Geländer zu sitzen, die Löwen am Wasserloch zu beobachten, während man den Tag mit einer guten Flaschen Südafrikanischen Rotwein zum 4-gängien Menü ausklingen lässt.
Klingt dekadent, ist es auch, aber man gönnt sich ja sonst nichts…..
Leider gingen die 2 Tage in Onguma The Fort viel zu schnell zu Ende und schon mussten wir wieder abreisen. Zum Glück nur innerhalb des Grundstücks, denn wir hatten die Etosha Aoba Lodge für weitere drei Nächte gebucht. Dort begrüßte uns Nelson herzlich und erklärte uns bei einem Welcome Drink alles Wichtige. Da wir die einzigen Gäste waren lernten wir Sarah und alle Angestellten sehr rasch kennen und buchten umgehend die Morning Gamedrives in den Etosha Nationalpark mit Alfred, einem hier geborenen Heiko.
Wobei ich nichts über diesen Volksstamm im Internet finden kann. In der Mitte von „Heiko“, so habe ich es verstanden befindet sich allerdings ein klicklaut. Er erklärte uns, dass sein Volk ursprünglich aus der Etosha Region stammt.
Was ich sagen kann ist, dass wir noch nie einen so guten Ranger (Tracker) hatten. Alfred sah Tiere in Entfernungen in denen ich samt 1200mm Teleobjektiv und max. Vergrößerung am Monitor meiner DSLR nicht erkennen konnte, einfach unfassbar was er uns alles zeigte.
Er sah Löwen die unterm Zaun von Onguma nach Etosha durchschlüpften und fand dieselbe Gruppe Löwen eine halbe Stunde später ganz wo anders im Park wieder.
Zur Etosha Aoba Lodge selbst haben wir gemischte Gefühle. Obwohl die Lodge bei Tripadvisor hervorragende Reviews vorweisen kann, liegt sie doch ziemlich versteckt im Dickicht des Busches. Wer dies mag wird hier glücklich werden. Ich persönlich empfinde die Weite von The Fort oder des Wasserlochs von Okaukuejo jedoch als wesentlich schöner und entspannender. Über die EUR 500.- die The Fort kostet müssen wir natürlich nicht diskutieren, dass ist verflucht viel Kohle, ganz klar, aber sooo viel billiger ist Etosha Aoba auch wieder nicht. Oder anders gesagt, dass was wir für 2 Nächte The Fort bezahlt haben, haben die 3 Nächte in der Etosha Aoba Lodge auch gekostet.
Damit beläuft sich der Mehrpreis auf 50% von unten gerechnet.
Am zweiten Abend war geplant, dass wir mit Nelson und Alfred in der Nacht rausfahren um die Sterne zu fotografieren, aber eine fast durchgängige Bewölkung machte unser Vorhaben zunichte.
Am darauffolgenden Tag ging es dann schon weiter nach Okaukuejo. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass ich/wir noch nie in Etosha waren, da ich 2007 als Fotograf im Mala Mala und Sabi Sabi eingeladen war und 7 Wochen lang am offenen Jeep saß und für Werbeprospekte fotografierte. Mein Bedarf an Tiersichtungen ist also für 2 Lebenszyklen gedeckt.
Hier machten wir die Erfahrung, dass es etwas völlig anderes ist selber im KFZ fahren und fotografieren zu wollen, als hinten in erhöhter Position auf einem Land Rover mitfahren zu dürfen. Selber ist man durch die Beengtheit der einen umgebenden Karosserie und dem blöden Fenster extrem behindert, möchte man mit einem 600mm Objektiv fotografieren und die niedrigere Position macht Tiersichtungen auch nicht einfacher.
So beschlossen wir nach dem dritten Wasserloch, das wir anfuhren den Etosha Nationalpark nur zu durchfahren und uns am Anblick der Tiere entlang der Straße zu erfreuen. In Okaukuejo angekommen machten wir dann die Bekanntschaft mit überaus „freundlichen“ vor allem aber zuvorkommenden NWR Mitarbeitern beim Check-Inn.
Meine Gattin war da ein wenig schockiert und erinnert mich daran wie es in Vietnam gewesen war. Der Vergleich war im Nachhinein gesehen sehr treffend, obgleich Namibia offiziell nicht kommunistisch ist, glaub ich jedenfalls.
Das große Familien Chalet welches wir für den ersten Tag anstatt eines gebuchten Premier Waterhole Chalets zugewiesen bekamen gefiel uns überhaupt nicht und es war sehr muffig und dunkel, aber was kann man machen, es waren alle Zimmer ausgebucht und irgendjemand hat halt einen Fehler gemacht.
Allerdings gefiel mir persönlich die halbstündige Erklärung wieso die Halsbänder der Raubkatzen nicht, denn auf der einen Seite zu erklären man müsse die Tiere Monitoren, dies aber dann nur halbherzig mit Radiosignalen zu machen ist Unfug. Wenn schon, dann gehören hier GPS Sender her mit denen man wirklich nachvollziehen kann welches Gebiet das Tier beansprucht und wo es sich zu jeder Zeit aufhält.
Aha. Und wie uebertraegst Du die Daten? Oder willst Du die Tiere zum regelmaessigen Download betaeuben mussen?? GPS und Handynetz funktioniert leider nicht immer und ueberall...
Jens_Dietzel schrieb:Aha. Und wie uebertraegst Du die Daten? Oder willst Du die Tiere zum regelmaessigen Download betaeuben mussen?? GPS und Handynetz funktioniert leider nicht immer und ueberall...
Wir sind nicht in Europa
LG Jens
Hallo Jens!
Soweit ich weiß steht auf Okonjima ein riesiger Sendemast und auf dem gesamten Grundstück hat man Netz.
LG Wolfgang
Topobär5'479 Beiträge · seit 200904. Juni 2015 · #50
Handynetz ist dafür nicht erforderlich. Desert Lion erstellt ja auch für die besenderten Löwen exakte Bewegungsprofile und im Kaokovelt gibt es bekanntlich auch kein Handynetz. Der Grund bei Okonjima ist, dass dort ein exaktes Bewegungsprofil überhaupt nicht unteressiert. Es geht lediglich darum, die Tiere für die Besucher zu finden. Da reicht auch die billigere Radiotechnologie.
Topobär schrieb:Handynetz ist dafür nicht erforderlich. Desert Lion erstellt ja auch für die besenderten Löwen exakte Bewegungsprofile und im Kaokovelt gibt es bekanntlich auch kein Handynetz. Der Grund bei Okonjima ist, dass dort ein exaktes Bewegungsprofil überhaupt nicht unteressiert. Es geht lediglich darum, die Tiere für die Besucher zu finden. Da reicht auch die billigere Radiotechnologie.
Da hast Du natürlich recht, nur steht dies in krassen Widerspruch zu dem was uns Touristen erklärt wird. Uns wurde von unserem Ranger gesagt, es gehe unter anderem darum die Tiere zu monitoren damit man wisse wo sich sich zu jeder Zeit aufhalten und das ist eben Unsinn.
Da wir in der letzten Woche genügend viele Gamedrives gemacht hatten ließen wir es in Okaukuejo ruhig angehen und konzentrierten uns, wie so viele andere auch, auf das Wasserloch. Spannend anzusehen war eine Löwin, die offensichtlich irgendeine Verletzung an ihrem vorderen Bein zu haben schien, denn sie könnte fast nicht mehr laufen. Dies hielt die anderen Tiere aber nicht davon ab sofort Reißaus zu nehmen und für viele Stunden dem Wasserloch fernzubleiben. Die offensichtliche Panik vor dem Raubtier wurde durch dessen Verletzung nicht geringer und muss tief im Bewusstsein aller anderen Tier verwurzelt sein, denn die Löwin hätte nicht einmal einem Touristen zu Fuß schaden könne, so schlecht war ihr Zustand.
Kurz vor Sonnenuntergang kam dann wie bestellt ein Elefant welcher sich Sekunden vor dem Verschwinden der Sonne dazwischen schob und mir damit ein paar unvergessliche Aufnahmen bescherte. Einfach herrlich so eine surreale Szenerie mit wilden Elefanten aufgewirbelten Sand und der tiefroten Sonne im Hintergrund.
Die Mahlzeiten in diesem staatlichen Camp lassen sich am ehesten als Kantinenessen eines billigen Buffets beschreiben. Nicht besonderes, aber auch nicht eklig. Wir fanden die Bedienung ok, wenn auch nicht zuvorkommend freundlich. Uns wird Okaukuejo auf jeden Fall nicht wieder sehen, tolles Wasserloch hin oder her.
Am zweiten Tag zogen wir dann um ins Premier Waterhole Chalet Nr.: 24, welches das schönste von allen ist wie wir erfahren sollten, denn der Fotograf vom NWR war an jenem Tag früh Morgens mit seiner Kamera samt Assistentin dabei den festlich geschmückten Bungalow für ein neues Prospekt abzulichten.
Die Sicht ist zwar durch die Bäume etwas eingeschränkt, aber der Bungalow by itself absolut schön. So verbrachten wir auch den zweiten Tag am Wasserloch und ließen den lieben Gott einen guten Mann sein. Während rings um uns herum alle ein und auscheckten und bei grellstem Sonnenlicht die armen Tiere zu Tode fotografierten, saßen wir im Schatten bei einem kühlen Bierchen und warteten geduldig bis die Erde sich weit genug um ihre Achse gedreht hatte damit die Sonne wieder hinterm Horizont verschwinden konnte.
Das ist übrigens die einzig vernünftige Sache zu der ein Horizont taugt, für alles andere ist er völlig wertlos vor allem aber unerreichbar 😉
Pünktlich wie immer erschien dann eine große Herde Elefanten, die sich stampfend im staubigen Sand vor der blutroten Sonne selber zum perfekten Motiv machten. Ich wusste kaum wohin ich zuerst sehen sollte und schaffte es in gut 15 min über 1000 Fotos und damit viele Gigabyte an Datenmüll zu produzieren.
Danach kamen dann auch noch Giraffen, Zebras, Kudus und Springböcke und wie jeden Abend nach Sonnenuntergang die Nashörner. Heute hatten zwei Bullen aber schlechte Laune und mussten dies schnaubend direkt vor den Augen hunderter Touristen austragen was interessant anzusehen ist, aber unmöglich fotografiert werden kann bei solch schlechten Lichtverhältnissen.
Spät am Abend nahm ich dann noch mein Stativ und zog aus um ein paar Bungalows samt dem herrlichen Sternenhimmel einzufangen, was bei der ganzen Lichtverschmutzung in den Camps gar nicht so einfach ist, denn die Bungalows müsste man am Stativ nicht mit ISO 6400 fotografieren sondern könnte sogar bis auf ISO 64 runtergehen, aber will man auch die Sterne halbwegs mit draufhaben sind ISO 800 – 1600 bei f/2.8 – 4.0 und 30sec praktisch in jeder Lodge ideal.
Der Abschied am nächsten Morgen fiel uns schwer, zu sehr hatten wie die schönen Stunden am Wasserloch genossen, als das wir schon abreisen wollten. Auf der anderen Seite war Okaukuejo nicht gerade eine der freundlichsten Unterkünfte gewesen und so machten wir uns nach dem Frühstück daran langsam alles zu packen und in unseren Toyota zu verfrachten.
Nachdem wir gepackt hatten ging es zum auschecken, wo diesmal zum Glück keine lange Schlange an den drei Schaltern war und ich sofort dran kam. Mit geheuchelter Freundlichkeit von beiden Seiten war der Schlüssel schnell abgegeben und wir fuhren prompt beim falschen Gate hinaus um Sekunden später wieder hineinzufahren. Diesmal fanden wir den Ausgang – Richtung Anderson Gate und fuhren auf der asphaltierten Straße bis wir eine Routinekontrolle unseres Toyotas über uns ergehen lassen mussten, suchten die Wildhüter doch nach abgetrennten Nashörnern.
Kontrolliert wurde allerdings nur unsere bis auf den Eiskasten leere Pickup-Ladefläche. Die beiden riesigen Reisetaschen auf den Rücksitzen unseres Hilux blieben uninspiziert! Afrikanische Logik wahrscheinlich!?
Ich muss allerdings zugeben, dass ich aufgrund der vielen äußerst positiven Berichte von der Vingerklip Lodge im Allgemeinen und dem Heaven‘s Gate im Speziellen sehr enttäuscht waren, also rückblickend gesehen.
Gleich nach unserer Ankunft nahmen wir im Speisesaal linker Hand Platz um die Aussicht auf die Felsformationen beim Essen genießen zu können was aber leider durch starken Dieselabgasgestank etwas getrübt wurde. Ein Generator unweit der Küche lief die ganze Zeit und wir mussten die Fenster schließen um nicht Kopfweh von den Dämpfen zu bekommen.
Der Aufstieg zum Heaven‘s Gate in brütender Mittagshitze war dann auch nicht gerade das was man sich als kleinen Nachmittagsspaziergang so vorstellt und wir waren verwundert, dass niemand etwas darüber schreibt. Sind denn wirklich alle Touristen bestens trainierte Sportler die bei 36°C im Schatten diese Tortur leichtfüßig hinter sich bringen?
Das ich unsportlich bin war mir ja bereits vorher klar, aber meine Gattin ist passionierte Schwammerlsucherin und ständig auf den Beinen, aber spätestens an der Stahltreppe angekommen war sie völlig geschafft und rang selber nach Luft.
Abgesehen davon, dass die Holzstufen nach dem letzten Treppenabsatz fast lose und viel zu kurz sind, ist es lebensgefährlich dies in der Nacht zu machen. Am Abend konnten wir dann natürlich als einzige lachen, denn während wir entspannt bei einem Gin-Tonic da saßen, quälten sich all die anderen die im Eagle’s Nest ihr Dinner gebucht hatten mühselig den Berg und die Stufen hinauf und niemand, aber auch gar niemand fand den Aufstieg einfach. Alle keuchten sie und waren froh dies endlich hinter sich zu haben, soviel jedenfalls unsere Beobachtung der zwei Tage oben im Heaven‘s Gate.
Auch taten uns die beiden Angestellten unendlich leid, die jeden Tag das Frühstück für uns sowie das Abendessen für bis zu 20 Gäste selber rauftragen mussten, weil der Lastenaufzug seit langem kaputt ist und einfach nicht repariert wird!
Das Essen ist im Übrigen oben nicht besonders gut, fand jedenfalls meine Gattin und die ist gelernte Köchin! Für mich war‘s okay, denn ich dachte immer an die Strapaze der armen Jungs die alles rauftragen mussten.
Am zweiten Tag ließen wir das Mittagessen ausfallen, da wir nicht zweimal täglich rauf und runter latschen wollten und am Abend vor hatten den Vingerklip samt Sternenhimmel zu fotografieren. Der Abstieg nach dem Abendessen war recht einfach, da die Sonne nicht mehr schien und binnen 15min waren wir am Parkplatz bei unserem KFZ angelangt. Die Fahrt dauert ja nur wenige Minuten und so konnte ich nach wenigen Metern zu Fuß ein Foto von der Vingerklippe samt Milchstraße machen. Leider ist man als Fotograf in der Nacht immer damit konfrontiert seine Kamera gen Süden ausrichten zu müssen, da sich die Milchstraße nur dort präsentiert. Im Fall der Vingerklippe ist das nicht gerade vorteilhaft, aber was soll ich machen, ich möchte die Aufnahme nicht erst nachträglich am Computer faken, denn dann hätte ich gleich eine Aufnahme nehmen können die ich untertags gemacht habe.
Beim anschließenden Aufstieg hab ich dann alle verbliebenen Sünden in den 30 min abgearbeitet die ich noch hatte und kam quasi jungfräulich – meine Sünden betreffend – oben völlig KO an. Zum Glück hatte ich die Sterne bereits in der vorherigen Nacht gemacht, dachte ich, als ich mein Stativ auf der Terrasse aufbauen wollte, mir aber orkanartige Böen fast das 5 kg schwere Gitzo aus der Hand rissen. Da war heute doch wohl nix mit fotografieren, dachte ich und genoss noch ein Bierchen vor dem zu Bett gehen.
Ich möchte auch kurz auf die Unzulänglichkeiten des Heaven‘s Gate eingehen. In unserem Fall betraf dies die Probleme mit der Wasserversorgung, denn am zweiten Tag am Nachmittag sowie am dritten Tag in der Früh gab es überhaupt kein Wasser, was etwas unangenehm ist wenn man vor dem auschecken noch schnell mal duschen möchte, man sich aber nicht einmal die Zähne putzen kann.
Hinzu kommt, dass der Wasserbehälter welcher sich etwa 10 m Entfernung vom Bungalow oben am Berg befindet bei den Anschlüssen so undicht ist, dass täglich tausende Liter Trinkwasser sprichwörtlich den Berg runter laufen. Dies ließe sich binnen weniger Stunden von einem Installateur mit dem richtigen Werkzeug abdichten lassen, was aber offenbar – wenn man sich den Berg von der Aussichtsplattform des Restaurants aus ansieht – niemanden interessiert, denn dort sind schon nachhaltige Spuren des abfließenden Wassers erkennbar.
Es müssen also schon Millionen Liter des kostbaren Nass, welches minütlich unter Einsatz von Strom hinaufgepumpt werden muss, den Weg durch das poröse Gestein gesucht und heruntergeflossen sein.
Ohne auch nur ein Wort sagen zu müssen gab uns die nette Dame an der Rezeption dann einen 15%igen Abschlag auf unsere Gesamtrechnung, was ich Anbetracht der Tatsache, dass wir so oft kein Wasser hatten, okay fand.
Rückblickend würden wir wohl wieder kommen, allerdings sicher nicht hinauf ins Heaven’s Gate und schon gar nicht ins Eagles Nest gehen.
Die Fahrt nach Twyfelfontein war sehr angenehm weil nicht allzu lang, nur hatten wir beileibe nicht mit solch extremen Temperaturen Mitte Mai gerechnet. Als wir zu Mittag ankamen hatte es schlanke 37°C am Thermometer und das bei Zimmern ohne Klimaanlage.
Obwohl mir bekannt ist, dass andere Lodgebesitzer den Bau von der Twyfelfontein Countrylodge als Verbrechen an sich erachten – weil dort angeblich etliche Felszeichnungen vernichtet wurden die sich am Standort des Hauptgebäudes befunden haben sollen, hat uns unser Aufenthalt samt allen Entbehrungen sehr gut gefallen. Dies aber nicht wegen der Lodge, oder ihrer Lage, sondern wegen dem fröhlichen singenden Personal.
Keine Minute verging wo nicht irgendeine Dame vom Küchenpersonal lautstark ein Liedchen trällerte und andere sofort miteinstimmten. Auch der Besuch des Damara Living Museums am nächsten Tag gefiel uns sehr gut, denn durch meine Art der Fotografie konnte ich die Jungs zu allerlei Unsinn begeistern und wir hatten eine rechte Hetz für die Stunde die wir vor Ort waren. Meine Gattin lernte ein paar Worte Damara und verliebte sich sofort in die Klicklaute dieser ungewöhnlichen Sprache.
Am Ende aller Erklärungen und der Tanzvorführung waren unsere Bedenken ob es gut ist diese Touristen Vorführung zu unterstützen zwar nicht restlos ausgeräumt, aber wir kauften einige Souvenirs und hatten so wenigstens das Gefühl direkt geholfen zu haben. Als wir dann am Abend in der Lodge am Souvenirshop der Twyfelfontein Country Lodge vorbei gingen fiel ich fast aus den Schuhen, als ich eben jene Frauen in ganz gewöhnlicher Straßen Kleidung wiedererkannte, welche mit Mobiltelefonen ausgestattet ihre selbst hergestellten Produkte in der Lodge abgaben.
Die spielen das Theater auch nur für uns blöde Touristen, dachte ich mir und grüßte freundlich. Aber egal ob das alles nur Theater dort ist oder nicht, sie lernten dafür ein Kunsthandwerk, bringen uns ihre längst vergessene Kultur ein Stück näher und wir Touristen haben etwas zum Fotografieren und staunen, besser geht’s doch gar nicht, oder? Eine klare win win Situation würde ich meinen.
Leider sind die Zimmer, besonders die zur Sonne gewandten extrem heiß und die Moskitos fressen einen in der Nacht wegen dem fehlenden Mosquitonetz richtiggehend auf. Wir behalfen uns in der zweiten Nacht – wir waren übrigens die einzigen die zwei Nächte blieben – mit nassen T-Shirts die wir in den Spalt der Türen legten.
Am zweiten Tag machten wir dann den obligatorischen Spaziergang zu den Felszeichnungen von Walt Disney und nach dem diese Kletterei zum Wave Rock endlich beendet war, lösten sich unterm gehen von beiden Timberland Wanderstiefeln die Plastiksohlen, was auf dem felsigen Untergrund mir seinen hunderten Stufen weniger lustig war als es sich jetzt anhört.
Für den Abend hatte ich dann geplant den Wave Rock samt Milchstraße abzulichten, was unter den Angestellten des halbstaatlichen Parks für etwas Aufregung sorgte, denn offenbar hatte sie noch nie ein Tourist mit dieser Bitte konfrontiert.
Nachdem ich aber bereit war nochmals Eintritt zu bezahlen und versprach dem Security Guide ein anständiges Trinkgeld zu geben, falls er mich bei meiner nächtlichen Kletterpartie begleiten würde, gaben sie sich geschlagen und stimmten zu.
Nach dem Abendessen war es dann soweit, der Mond war untergegangen und ich fuhr die paar Kilometer zum Rock Engravings Unesco World Heritage. Dort hat der Parkwächter sein kleines Häuschen und leuchtete mir schon von weitem mit seiner Taschenlampe.
Als er sagte ich dürfe hineinfahren und die schwere Stahlkette aufmachte stieg meine Laune erheblich und wir fuhren gemeinsam bis zur Ruine des ersten Südafrikanischen Siedlers. Dort stellte ich meinen Toyota ab und gemeinsam bestiegen wir den Berg mit Stirnlampen, meinem Fotorucksack und einem großen Gitzo bewaffnet bis hinauf zum Wave Rock.
Etwas verunsichert hat mich der Wachmann aber dann doch, als er meinte er hätte für mich gebetet. Auf meine Frage wieso, erklärte er mir, dass er sich in der Nacht hier selber fürchten würde, da es sehr viele Giftschlangen und andere gefährliche Tiere gäbe. Danke für diese Information, dachte ich mir und fühlte mich gleich viel besser, habe ich doch selbst in der Nacht genügend Angst in der Wildnis Afrikas.
Oben angekommen brauchte ich eine Minute um zu verschnaufen, bevor ich die paar Meter hinunterklettern konnte. Der Standpunkt aus von dem man den Wave Rock fotografieren kann liegt nämlich in einer kleinen Senke fast direkt unterhalb der Felsformation, direkt am Felsabhang inmitten unzähliger Felsspalten.
Nachdem ich in völliger Dunkelheit alles aufgebaut hatte ging es daran den roten Felsen mit meinen mitgebrachten Taschenlampen so zu beleuchten, dass am Ende der 30 sekündigen Aufnahmedauer ein korrekt belichtetes und hübsch anmutendes Ergebnis hinten am Monitor sichtbar wird.
Dies gelang im Fall des Wave Rocks erst nach gut einem Dutzend versuchen, denn ich befand mit wegen dem Fisheye dass ich für die Milchstraße verwenden musste einfach zu nah dran. Irgendwann aber gelang es mir die Steinwelle indirekt nur so wenig zu beleuchten, dass es halbwegs ansehnlich war und wir konnten vollzogener Dinge von Dannen ziehen. Am Toyota angekommen spendierte ich meinem Guide erstmal ein gut gekühltes Bier – welches er NICHT neben meinem KFZ stehend – sondern nur im Auto trinken wollte. Fragt mich aber bitte nicht wieso er dort solche Angst hatte, ich weiß es nicht und er verriet es mir auch nicht.
Ich war so glücklich diese tolle Aufnahme im Kasten zu haben, dass ich an jenem Abend gar nicht mehr daran dachte weitere Sternenfotos zu machen, was für mich sehr unüblich ist, denn ich hatte in den vorhergegangen Nächten fast jede Nacht stundelang fotografiert wenn immer der Mond es durch seine Abwesenheit erlaubte.
So gingen auch diese zwei Nächte in der Twyfelfontein Country Lodge relativ rasch vorüber und gleich nach dem Frühstück brachen wir Richtung Ameib auf.
Fotos folgen in Kürze…..
LG Wolfgang
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200605. Juni 2015 · #55
..,gratuliere, das ist doch einmal eine beachtliche Performance...1000 Bilder in 15min 😎
...macht ein Bild pro Sekunde...früher hättest du 30 Diafilme zu 36 Bildern zerschossen, Kostenpunkt etwa 500 Euro... 😗
...immerhin sind so immer 4 oder 5 "Gute"... oder " Outstandings" dabei...häng also mal die Bilder rein...
Tomcat schrieb:..,...immerhin sind so immer 4 oder 5 "Gute"... oder " Outstandings" dabei...häng also mal die Bilder rein...
Das ist leider ein Irrtum, aber Dein Sarkasmus ist süß! 😎
LG Wolfgang
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201105. Juni 2015 · #57
Oooch Jungs - nicht schon wieder! Es ist sooo schön heute!! 😎
@Wolfgang, Deine Beurteilungen von The Fort und Vingerklip teile ich voll! Das Fort ist wirklich grandios.
Sonnige Grüße Strelitzie
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200605. Juni 2015 · #58
weitwinkelkarli schrieb:
Tomcat schrieb:..,...immerhin sind so immer 4 oder 5 "Gute"... oder " Outstandings" dabei...häng also mal die Bilder rein...
Das ist leider ein Irrtum, aber Dein Sarkasmus ist süß! 😎
Sarkasmus ?
...die Quote hat mir einmal Michal Nichols ...World Press Award Winner "Natur" und National Geograhic Fotograf genannt..."if you go for animal shootings...there is one fuxxxxx good picture out of 10 films"...aber die sind dann wircklich etwas besonderes... 😎
Tomcat schrieb:Sarkasmus ?...die Quote hat mir einmal Michal Nichols ...World Press Award Winner "Natur" und National Geograhic Fotograf genannt..."if you go for animal shootings...there is one fuxxxxx good picture out of 10 films"...aber die sind dann wircklich etwas besonderes... 😎
Verzeih mir wenn ich falsch lag, aber ich kann dem überhaupt nicht zustimmen. Wenn jemand nicht fotografieren kann, helfen auch abertausende Fotos nichts, daher kann sich dein "Zitat", so es denn eines war, nur auf Profi-Fotografen beziehen.
Ansel Adams hat mal folgendes gesagt: "10 hervorragende Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute!"
Dem ist nichts hinzuzufügen.
LG Wolfgang
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200605. Juni 2015 · #60
....ok wie auch immer...hier in Paris hat es 33 Grad...und die Frauen tragen kurze Röcke...das scheint mir das interessantere Thema im Moment 😄