ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #1Hallo liebe Fomis,
ich möchte uns erst einmal vorstellen: Wir sind 4 Leute um die dreißig, die im August für 3 Wochen nach Namibia reisen wollen. Wir haben schon eifrig in diesem Forum gelesen, das uns bei der Vorbereitung unserer Reise eine große Hilfe war, und auch den Iwanowski durchstudiert, es bleiben aber naturgemäß noch ein paar offene Fragen. Ich wäre den Kennern Namibias sehr dankbar, wenn sie uns ein wenig bei unseren Zweifelsfällen beraten könnten.
Hier erst mal die vorläufige Reiseroute.
Vorgaben: Da es für uns die erste Namibia-Reise ist, haben wir uns an der klassischen Tour orientiert, die mehr oder weniger sämtliche Highlights berührt. Wobei uns die Wüstenlandschaften am meisten interessieren, dann die Tiere, Städte am wenigsten. Felsmalereien auch nicht so sehr. Und: 4x4-Strecken können wir nicht fahren, die entfallen also.
Schöne bzw. schön gelegene Lodges sind uns wichtig, wobei da halt das Portemonnaie eine bestimmte Grenze setzt.
1. Tag: Abflug
2. Tag: Ankunft in Windhuk, Autoübernahme, Großeinkauf, Abfahrt Richtung Köcherbaumwald (damit wir am nächsten Tag nicht soviel fahren müssen)
3. Tag: bis Köcherbaumwald; Übernachtung zB. Keetmanshoop
4. Tag: bis Fish River Canyon, Übernachtung Ai-Ais
5. Tag: bis Klein Aus Vista (über Rosh Pinah); Übernachtung im Eagles Nest
6. Tag: entweder 2. Nacht im Eagles Nest, oder weiter zur Namtib Gästefarm
7. Tag: Wenn nur 1 Nacht in Eagles Nest, dann eine 2. Nacht auf der Namtib Farm
8. Tag: Sossusvlei Camp
9. Tag: Sossusvlei Camp
10. Tag: Übernachtung in der Namib Naukluft Lodge (oder 1 Nacht Camp, 2 Nächte hier)
11. Tag: bis Swakopmund
12. Tag: Robbenkolonie Cape Cross, zurück nach Swakopmund und weiter bis Ameib Gästefarm.
13. Tag: Ameib - Vingerclip Lodge
14. Tag: Okaukuejo
15. Tag: Okaukuejo
16. Tag: Halali
17. Tag: Onguma Treetop
18. Tag: Onguma Treetop
19. Tag: zurück bis Windhuk
20. Tag:
21. Tag: Abflug
In folgenden Punkten sind wir uns unsicher:
- Sind insgesamt 3 Nächte in der Region von Aus zuviel?
- Sind 2 Nächte Sossusvlei Camp + 1 Nacht Namib Naukluft Lodge insg. zu viel?
- Ist der 12. Tag zu vollgepackt?
- Beim Etosha konnten wir uns nicht entscheiden, ob wir auch noch den Westen dazunehmen sollen, ich habe ihn erst mal weggelassen, lasse mich aber gerne belehren.
- Wir haben noch mindestens einen freien Tag (evtl. zwei, das wird sich in den nächsten Tagen entscheiden). Wo sollten wir den freien Tag am sinnvollsten unterbringen?
Für Kommentare, Ratschläge und Vorschläge wären wir sehr dankbar.
Liebe Grüße
Isa W
Burschi4'141 Beiträge · seit 200919. Feb. 2015 · #2Hallo Isa,
erst mal willkommen im Forum. Ihr habt eucht für das erste Mal ziemlich viel vorgenommen und so ganz rund ist die Reise noch nicht. Da hast ja erwähnt, dass Landschaften im Vordergrund stehen und dann die Tiere folgen.
Trotzdem würde ich nicht schon am ersten Tag nach dem Flug gleich wieder Windhoek verlassen, sondern auch im Interesse des Fahrers und der Gewöhnung an Klima und Tagesrhythmus die erste Nacht in Windhoek verbringen, dann könnt ihr am nächsten Tag auch voll ausgeruht weiter fahren.
Den Schlenker im Süden nach Rosh Pinah würde ich weglassen. Bei einer 2. Nacht in Aus wäre auch ein Abstecher nach Lüderitz bzw. Kohlmannskuppe möglich.
Zu kurz kommt mir auf jeden Fall Swakopmund. Wenigstens einen Tag mehr würde ich hier investieren und eine "Living Desert Tour" machen. Hier wird euch nicht nur die Wüste gezeigt, sondern auch Tiere, die ihr sonst nie zu sehen bekommt.
Wenn ihr dann schon nach Cape Cross wollt, dann nicht zurück nach Swakopmund, sondern gleich auf der D1918 nach Ameib. Hier würde ich dann nicht schon am nächsten Tag wieder zur Vingerclip wechseln, sondern diesen für Wanderungen bei Ameib nutzen.
Insgesamt unterschätzt ihr ein wenig die Entfernungen. Es macht mehr Sinn, die Route etwas zu kürzen und lieber 2 statt einen Tag an einem Ort zu verbringen.
Viel Spaß bei weiteren Planungen.
Gruß:
Burschi
Der Plan für Etoscha ist o.k. Ich stimme hier zu, den Westen wegzulassen.
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Feb. 2015 · #3Guten Morgen, Isa,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Ich mache es mir einfacher und setze meinen Kommentar unter jeden der geplanten Tage:
2. Tag: Ankunft in Windhuk, Autoübernahme, Großeinkauf, Abfahrt Richtung Köcherbaumwald (damit wir am nächsten Tag nicht soviel fahren müssen)
Hier empfehle ich Euch Gocheganas - ca. 20 - 35 km außerhalb Windhoeks. Dann habt Ihr in Windhoek ein wenig Zeit für Besichtigungen und könnt trotzdem am frühen Nachmittag schon zum Game Drive dort sein.
3. Tag: bis Köcherbaumwald; Übernachtung zB. Keetmanshoop
Übenachten würde ich in der Pension Gessert. Als Fahrstrecke empfehle ich Euch die B 1 bis Kalkrand, dann über die C 21, D 1268 und C 20 nach Mariental und von dort wieder auf die B 1 und durch bis Keetmanshoop. Dann seht Ihr wenigstens etwas von der roten Kalahari, ohne dass der Umweg zu lang wird. Übernachten würde ich dann in der Pension Gessert. D
4. Tag: bis Fish River Canyon, Übernachtung Ai-Ais
Ich würde nicht in Ai Ais, sondern in der Canon Lodge wohnen wollen. Da ist es näher zum Hauptaussichtspunkt, den Ihr dann zu Sonnenuntergang besuchen könntet.
5. Tag: bis Klein Aus Vista (über Rosh Pinah); Übernachtung im Eagles Nest
Im Gegensatz zu Burschi kann ich den Schlenker am Oranje entlang nach Rosh Pina und von dort nach Aus auf jeden Fall empfehlen.
6. Tag: entweder 2. Nacht im Eagles Nest, oder weiter zur Namtib Gästefarm
Ganz klar 2 Nächte Eagles Nest, damit Ihr auch mal Verschnaufen könnt und kein Ausflug nach Lüderitz, sondern allenfalls zu den Wildpferden. Ansonsten die Gegend um Eagles Nest genießen. Das schreibe ich als Lüderitz Fan, aber es geht eben nicht alles.
7. Tag: Wenn nur 1 Nacht in Eagles Nest, dann eine 2. Nacht auf der Namtib Farm
siehe oben
8. Tag: Sossusvlei Camp
Auf der Fahrt dort hin, würde ich die Strecke über die D 707 nehmen.
9. Tag: Sossusvlei Camp
Ohne Kommentar
10. Tag: Übernachtung in der Namib Naukluft Lodge (oder 1 Nacht Camp, 2 Nächte hier)
Würde ich zugunsten von Swakopmund rauslassen. Die Strecke von Sesriem bis Swakopmund schafft Ihr locker an einem Tag. Ich würde auf dem Weg nach Swakop hinter dem Kuiseb Canon die permitpflichtige Strecke über Mirabib, Homeb und Gobabeb wählen. Da fahrt Ihr etwa zwei Stunden länger, aber (fast) jeder Mehrkilometer lohnt sich
11. Tag: bis Swakopmundfreier Tag in Swakop, den ich nutzen würde, die Delfintour zu machen. Dann könnt Ihr Euch auch Cape Cross sparten. Im August sind die großen Bullen noch nicht da und da ist das nicht sooo interessant.
12. Tag: Robbenkolonie Cape Cross, zurück nach Swakopmund und weiter bis Ameib Gästefarm.
Ich würde gemütlich zur Ameib ODER zur Vingerclip fahren. Wahrscheinlich würde ich mich für Vingerclip entscheiden. Auf jeden Fall würde ich wieder zwei Nächte machen und viel wandern.
13. Tag: Ameib - Vingerclip Lodge
siehe oben. Wenn Ihr am nächsten Tag nicht über Outjo nach Okaukuejo fahrt, sondern über Kamanjab zum Galton Gate, könntet Ihr den freien Tag im Dolomite Camp verbringen. Dort würde ich dann zwei Nächte bleiben und dafür Halali streichen.
14. Tag: Okaukuejo
15. Tag: Okaukuejo
16. Tag: Halali
siehe oben
17. Tag: Onguma Treetop
18. Tag: Onguma Treetop
19. Tag: zurück bis Windhuk
20. Tag: siehe oben
21. Tag: Abflug
August ist - wie Ihr bestimmt wisst - Hochsaison. Deshalb würde ich mich mit dem Buchen ziemlich beeilen. Vor allen Dingen die Camps in und um die Etoscha herum sind normalerweise zu Jahresanfang schon ausgebucht.
Liebe Grüße
Gerd
ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #4Hallo Burschi,
vielen Dank erst mal für deine schnelle Reaktion mit Einschätzung unserer Route. 🙂
Den Schlenker nach Rosh Pinah wollte ich schon streichen, aber leider ist Gerd anderer Meinung, so zögern wir nun doch wieder. Aber es wohl einfach so, daß manche Punkte Ansichtssache sind und es keine eindeutige Antwort gibt...
Ein ähnlicher Fall ist in meinen Augen die Living Desert Tour. Die wollten wir anfangs unbedingt machen, aber wir haben dann (gerade auch hier im Forum, wenn ich mich recht erinnere, es könnte aber auch bei tripadvisor gewesen sein), einige eher abschreckende Berichte gelesen, wo vor allem beanstandet wurde, daß die Gruppen mittlerweile viel zu groß sind und auch nicht mehr alle von demselben kompetenten Mann geleitet werden wie anfangs.
Zu deinem Vorschlag, 2 Nächte in Ameib zu verbringen. Ameib oder Vingerclip - sind die in etwa gleich empfehlenswert? Und andererseits: Es würde mir so leid tun, eine der Lodges wegzulassen. Könnten wir nicht den Tag für Wanderungen bei Ameib nutzen und erst nachmittags weiterfahren zur Vingerclip? Wo wir dann halt am nächsten Morgen, vor Weiterfahrt zum Etosha, ein wenig herumwandern würden? So jedenfalls hatte ich es mir vorgestellt, aber vielleicht kommt das ja zeitlich nicht aus?
LG
Isa.W
Freak9965324 Beiträge · seit 200919. Feb. 2015 · #5Hi Isa,
vieles ist halt Geschmackssache und persönliche Präferenz, aber zwei Dinge würde ich noch betonen/bestätigen wollen:
Halali würde ich definitiv weglassen. Die Kritiken sind teilweise unterirdisch. Man kann locker morgens von Onguma aus starten. Machen wir auch so.
Die Living Desert Tour lohnt sich in jedem Fall, ist auch wirklich nicht so wichtig wieviele Leutchen mitfahren. Wichtig wär, dass der richtige Guide dabei ist und das könntet ihr erfragen bzw. sagen, dass ihr die Tour nur mit Thommy machen wollt (falls es noch Plätze hat) und ansonsten verzichten würdet. Bei vier Personen durchaus eine Option.
VG
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #6Hallo Gerd,
wow - du hast dir aber wirklich viel Mühe gemacht, ganz herzlichen Dank für deine ausführliche Kommentierung unserer Route! 🙂
Deine Übernachtungsempfehlungen (Windhuk, Gessert, Canyon Lodge) haben wir alle übernommen, es bleibt nur noch das Buchen. Hoffentlich bekommen wir unsere Wunsch-Lodges, ich wäre sonst sehr enttäuscht...
Ein paar Fragen bleiben:
2 Nächte Eagles Nest plus anschließend noch eine Nacht auf der Namtib Gästefarm findest du also nicht zuviel für diese Region? (Der Sicherheit halber wollte ich diesen Punkt nochmal nachfragen.)
Bezüglich der Strecke nach Sesriem waren wir uns noch unsicher gewesen. Du empfiehlst die D 707, danke. Damit wäre auch das geklärt.
Fragen zu Tag 10-12:
Die Namib Naukluft Lodge sollen wir zugunsten von Swakopmund rauslassen, schreibst du. Du weißt ja, daß unsere oberste Priorität Landschaften sind, während uns Städte eher weniger interessieren. Wenn du dann trotzdem diese Streckenführung empfiehlst, würde es mich natürlich sehr interessieren, warum. Ich nehme mal an, daß 2 Übernachtungen in Swakopmund erzwungen sind, wenn man die von dir vorgeschlagene Delfintour machen will.
Oder meinst du, daß die Landschaft um die Namib Naukluft herum den Extratag nicht lohnt? Oder daß man das meiste davon schon am Vortag anschauen kann, wenn man von den Sossusvlei Dünen zurück ist? (Ich stelle mir vor, daß man die möglichst früh morgens besucht und dann den restlichen Tag Zeit hat für anderes). Oder schafft man es einfach nicht, die Delfintour zu machen, wenn man nur eine Nacht in Swakopmund verbringt?
Die Robbenkolonie zugunsten der Delfintour wegzulassen klingt an sich sinnvoll, ich denke. das machen wir.
Den Tip mit der permitpflichtigen Strecke werden wir auf jeden Fall befolgen!
Ameib ODER Vingerclip, das hatte auch schon Burschi vorgeschlagen, also muß es wohl besser sein so rum. Aber darf ich auch bei dir nochmal nachfragen, wieso? Laut den Beschreibungen im Iwanowski liegen beide guesthouses wunderschön, und ich stelle mir halt vor, daß man, wenn man auf beiden je einmal nächtigt, insgesamt mehr zu sehen bekommt. Wandern kann man dann ja auf beiden. Ist das eine falsche Sichtweise?
Der Vorschlag mit Galton Gate/Etosha West ist prima. Wir warten immer noch auf die Auskunft, ob wir noch einen oder sogar zwei weitere Tage verplanen können, das macht ja einen nicht unerheblichen Unterschied.
Erst mal vielen Dank für deine Hilfe!
Liebe Grüße
Isa
ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #7Hallo Melanie,
deine Tips sind ebenfalls sehr wertvoll für uns. Die Living Desert Tour würden wir nämlich im Prinzip schon sehr gerne machen! Wir werden also so vorgehen, wie du vorschlägst und nach Thommy fragen. Hoffen wir mal, daß es klappt...
Halali haben wir endgültig gestrichen.
LG
Isa
Fotoshooter6 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #8Dann drück ich mal die Daumen beim Buchen, bei uns hat es leider an zwei Stellen nicht so geklappt wie wir uns das vorgestellt hatten, aber ... unsere Zeit war September 2015, vielleicht habt Ihr ja mehr Glück !
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201119. Feb. 2015 · #9Hallo Isa,
wir haben ein Mal die Living Desert Tour bei Tommy selber gemacht und zwei Jahre später bei Johannes, der für Tommy arbeitet und von diesem "ausgebildet" wurde. Natürlich ist es ein wenig unterschiedlich, aber auch die zweite Tour hat uns viel Freude gemacht, ich würde nur wegen personeller Veränderungen nicht auf die wirklich tolle Tour verzichten, es sei denn, Du musst irgendjemandem zu Hause Bilder mit dem "Original" vorzeigen. Uns war es nur wichtig, einen witzigen, informierten und engagierten Guide zu haben, und da würde Tommy nie jemanden mit seinen Gästen loslassen, der diese Voraussetzungen nicht erfüllt. Den anderen Anbieter einer solchen Tour kennen wir nicht, da wir mit diesem so zufrieden waren.
Ein häufiger Wechsel der Unterkunft ermöglicht Euch, wie Du selber immer wieder betonst, das Kennenlernen vieler verschiedener Lodges, wir waren eher in Namibia, um Landschaften und Tiere oder fremde Kulturen kennenzulernen, wenn´s schöne Unterkünfte gab, umso besser, wir hätten aber, nur um eine weitere Unterkunft auszuprobieren (dafür reicht Abendessen/Übernachtung/Frühstück), ungern auf Walks oder Touren verzichtet. Ihr solltet die Entfernungen in Namibia nicht unterschätzen und außerdem sieht man unterwegs auch mal was Schönes und hält mal an. Nachmittags ankommen, duschen, Abendessen, morgens früh aufstehen, frühstücken, einen (kurzen) Spaziergang machen und weiterfahren geht natürlich, uns hat es bei jeder Unterkunft, die wir in unserem ersten Urlaub in Namibia nach nur einer Nacht verlassen mussten, leid getan.
Halali fanden wir übrigens nicht so schlecht. 😄
In Swakopmund braucht man, um die Bootstour und die Living Desert Tour zu machen, eigentlich sogar drei Nächte, weil beide Touren nur vormittags stattfinden. Vielleicht könnt Ihr aber nach der zweiten Nacht nach der Tour am Vormittag noch weiterfahren.
Noch viel Spass beim Planen.
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201119. Feb. 2015 · #10Nachtrag
Ich sehe gerade, Gerd hat statt Halali das Dolomie Camp empfohlen, unbedingte Zustimmung. 😘
Wir hatten im Westteil tolle Tiersichtungen und das Camp ist sehr schön.
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #11Hallo Karin,
erst mal herzlichen Dank für deine Infos zur Living Desert Tour. Das klingt ja sehr beruhigend. Wie ich schon schrieb, haben wir auch ganz andere Berichte gelesen, die uns ein wenig abgeschreckt hatten, aber vielleicht handelte es sich da um andere Anbieter. Es ist jedenfalls erfreulich, nun auch von dir zu hören, daß die Tour offenbar immer noch sehr gut und empfehlenswert ist.
Wenn wir sowohl die Living Desert Tour als auch die Delfintour machen, aber nur 2 Nächte in Swakopmund bleiben wollen, müssen wir uns in der Tat am Abreisetag sputen. Aber laut meinem Reiseführer sind es von Swakopmund bis zur Ameib Gästefarm "nur" 175 km, es wäre also wohl zu schaffen, auch wenn ein solcher Tag eine Ausnahme sein soll.
Das mit den Lodges ist offenbar falsch rübergekommen. Die Landschaften Namibias haben für uns selbstverständlich absolute Priorität. Die Lodges, die wir ausgewählt haben, sind nur Mittel zum Zweck, sie sollen beim Erwandern dieser Landschaften helfen. Ein Beispiel dafür sind Ameib und Vingerclip. Beide Lodges liegen laut meinem Buch wunderschön, und von beiden kann man -ebenfalls laut Buch- sehr schöne Wanderungen machen. Eben darum interessieren uns beide Lodges. Von Ameib aus wollen wir uns zumindest die Phillips-Höhle und die Bull's Party anschauen, und bei der Vingerclip gibt es zB. die Ugab-Terrassen.
Ich hatte mir, wie ich schon schrieb, vorgestellt, daß man einfach noch mehr zu sehen bekommt, wenn man je eine Nacht in diesen beiden Lodges verbringt, anstatt 2 Nächte in entweder der einen oder der anderen. Dazu hätte ich gerne nochmal eine Meinung gehört, denn ich habe den Eindruck, daß ich hier vielleicht falsch liege, zumindest Burschi und Gerd scheinen das anders zu sehen.
Mittlerweile haben wir schon wieder 2 neue Fragen:
1. Zu unserer großen Freude hat sich heute ergeben, daß wir mindestens einen Tag mehr zur Verfügung haben werden als bisher gedacht, evtl. sogar zwei. 🙂
Nun ist natürlich die große Frage, wie wir diesen einen Tag (oder die zwei) am besten verwenden. Gerd hat mich auf die Idee gebracht, evtl. der Kalahari ein wenig mehr Zeit zu widmen. Wie wäre es, wenn wir zB. von Mariental nach Keetmanshoop auf der M29 fahren würden?
Würde das etwas bringen, oder habt ihr noch bessere Vorschläge?
Man könnte ja z.B. auch den freien Tag nutzen, um den Aufenthalt im Erongo-Gebirge etwas zu verlängern?
2. Zum Okaukuejo hätte ich auch die eine oder andere Frage.
Darf man auch als Bewohner eines Standard-Zimmers in der Lodge nachts nahe an das beleuchtete Wasserloch rangehen? Oder muß man von der Terrasse der Lodge aus mit Fernglas gucken? (Ich konnte dazu nirgendwo exakte Angaben finden.)
Und lohnt sich die nicht unbeträchtliche Mehrausgabe für beispielsweise die Waterhole-Chalets OHNE Blick? (Die MIT Blick sind uns zu teuer.) Oder ist der Unterschied zu den Standard Zimmern nicht so erheblich, daß das Sinn machen würde?
LG
Isa
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Feb. 2015 · #12Hallo Isa,
2 Nächte Eagles Nest plus anschließend noch eine Nacht auf der Namtib Gästefarm findest du also nicht zuviel für diese Region? (Der Sicherheit halber wollte ich diesen Punkt nochmal nachfragen.)
Bezüglich der Strecke nach Sesriem waren wir uns noch unsicher gewesen. Du empfiehlst die D 707, danke. Damit wäre auch das geklärt.
Die Namtib liegt an der D 707, so dass sich die Frage ja so nicht stellt. Mein Vorschlag war, Namtib und Aus zusammenzufassen und an einem Stück von Aus über die D 707 nach Sesriem zu fahren. Diesen Vorschlag ziehe ich aber zurück und ändere ihn wie folgt.
Eine Nacht Aus - da reicht dann das Desert Horse Inn, eine Nacht Gunsbewys und eine Nacht Namtib. Die Fahrt von Aus zur Farm Gunsbewy dauert weniger als zwei Stunden. Wenn Ihr das rechtzeitig bei Frau Gräbner ankündigt, könnt Ihr mit Ihr eine Wanderung durch die Dünen machen. Ist mindestens genau so interessant wie die Little Five Tour in Swakop. Möglicherweise seht Ihr nicht alle Tiere, die man bei Tommy zu sehen bekommt, aber Frau Gräbner kann eine Unmenge erzählen und sie ist ein echtes Unikum.
Auf der Namtib seid Ihr am anderen Tag auch sehr früh, denn das sind nur 30 Minuten von Frau Gräbner - aber auf der anderen Straßenseite, d. h. mitten in den Bergen. Dort könnt Ihr toll laufen. Torsten und Lynn werden Euch gerne erklären wie man z. B. auf den Hausberg kommt. Nicht den hinter dem Haus sondern den großen vorne rechts. Da müsst Ihr aber auch mal kraxeln.
Fragen zu Tag 10-12:
Die Namib Naukluft Lodge sollen wir zugunsten von Swakopmund rauslassen, schreibst du. Du weißt ja, daß unsere oberste Priorität Landschaften sind, während uns Städte eher weniger interessieren. Wenn du dann trotzdem diese Streckenführung empfiehlst, würde es mich natürlich sehr interessieren, warum. Ich nehme mal an, daß 2 Übernachtungen in Swakopmund erzwungen sind, wenn man die von dir vorgeschlagene Delfintour machen will.
Ja, so ist es. Ihr kommt am Nachmittag relativ spät an, könnt/müsst mal ans Meer - am besten zur Mole - und am nächsten Morgen ist dann die Delfintour. Nachmittags - wenn Ihr von der Delfintour zurück seid - könnt Ihr statt eines Stadtbummels eine Wanderung in den Dünen oder im Swakop-Rivier machen. Lohnt sich unbedingt. Wenn Du mehr wissen willst, schicke mir eine pm, denn das wird hier doch zu ausführlich.
Oder meinst du, daß die Landschaft um die Namib Naukluft herum den Extratag nicht lohnt? Oder daß man das meiste davon schon am Vortag anschauen kann, wenn man von den Sossusvlei Dünen zurück ist? (Ich stelle mir vor, daß man die möglichst früh morgens besucht und dann den restlichen Tag Zeit hat für anderes). Oder schafft man es einfach nicht, die Delfintour zu machen, wenn man nur eine Nacht in Swakopmund verbringt?
Fast alle Lodgen in Namibia - egal wo - haben ihren eigenen Charakter und liegen (fast) immer in wunderbaren Landschaften. Ich finde die Tirasberge schöner als die Berge bei der Namib Naukluft Lodge - ist aber wie alles Geschmacksache. Wenn Ihr schon einen weiteren Tag dort macht, dann empfehle ich Euch die Namib Desert Lodge. Von Sesriem aus knapp eine Stunde Fahrt, so dass Ihr schon gegen 10.00 dort sein könnt. Dann auf die Versteinerten Dünen und von da bis auf die Spitze - Dauer etwa 4 - 5 Stunden für diese Wanderung. Ihr werdet mit genialen Aussichten, einer tollen Landschaft und (hoffentlich) mit relativ vielen Tieren belohnt.
Ameib ODER Vingerclip, das hatte auch schon Burschi vorgeschlagen, also muß es wohl besser sein so rum. Aber darf ich auch bei dir nochmal nachfragen, wieso? Laut den Beschreibungen im Iwanowski liegen beide guesthouses wunderschön, und ich stelle mir halt vor, daß man, wenn man auf beiden je einmal nächtigt, insgesamt mehr zu sehen bekommt. Wandern kann man dann ja auf beiden. Ist das eine falsche Sichtweise?
Da hast Du unbedingt Recht - man sieht mehr, wenn man häufiger wechselt. Aber es gibt auch so etwas wie einen Sättigungsgrad und dann nehmt Ihr die tollen Landschaften gar nicht mehr auf. Deshalb mein Vorschlag, dass Ihr Euch auf eine der beiden Lodgen beschränkt.
Liebe Grüße
Gerd
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Feb. 2015 · #13Hallo Isa,
ich habe gerade Deine Stellungnahme für Karin gelesen und ich sage Dir einmal meine Meinung zu ein paar Punkten:
1. Ich bin persönlich kein Freund der Little Five Tour - egal mit wem Ihr fahrt. Da fahren so an die 3 - 5 Autos (pro Anbieter) mit je 8 Leuten hintereinander durch die Dünen und zerstören die Umwelt bis zum geht nicht mehr. Das bestreitet Tommy zwar heftig und er zeigt immer auf die Quads. Aber das stimmt so leider nicht. Auch sein großen Autos zerstören eine Menge. Außerdem sind mir dabei zu viele Leute. Deshalb habe ich Euch auch die Wanderung mit Frau Gräbner vorgeschlagen. Wenn Ihr die nicht machen wollt, dann bleibt zwei Tage auf der Namtib und macht mit Lynn, der Frau von Torsten, eine Dünentour. Müsst Ihr aber vorher (am besten schon bei der Buchung) auf jeden Fall abklären, dass Lynn auch Zeit hat.
2. Natürlich kann man Little Five machen und von da aus gleich zur Ameib fahren. Zeitlich kein Problem, zumal 90 % der Strecke geteerte Straße ist. Ansonsten sieh meine Aussage in dem vorherigen Post zum Übersättigen.
3. Mehr Kalahari, als ich Euch vorgeschlagen habe, würde ich jetzt nicht reinpacken. Natürlich ist auch die M 29 eine schöne Alternative, aber soo sehr viel mehr als die von mir aufgezeichnete Strecke bietet sie nicht.
4. Darf man auch als Bewohner eines Standard-Zimmers in der Lodge nachts nahe an das beleuchtete Wasserloch rangehen? Natürlich darf man von allen Zimmer, Chalets und Campingplätzen aus zum Wasserloch und sich dort für eine bis xxxx Stunden niederlassen. Von den Standardzimmern aus siehst Du gar nichts. Ich empfehle Euch aber statt der Standardzimmer - wenn noch nicht ausgebucht - eins der beiden Familien-Chalets zu nehmen. Die haben zwei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad, in der Mitte eine Art Wohnzimmer und Küche und vor der Tür einen Grill. Und am Wasserloch seid Ihr wie von den Standardzimmern aus in drei Minuten.
Und lohnt sich die nicht unbeträchtliche Mehrausgabe für beispielsweise die Waterhole-Chalets OHNE Blick? (Die MIT Blick sind uns zu teuer.) Oder ist der Unterschied zu den Standard Zimmern nicht so erheblich, daß das Sinn machen würde?
Siehe oben. Außerdem sind die Waterhole Chalets ziemlich beengt im Vergleich zu den Bush und Famitly Chalets. Dann lieber das Standardzimmer, weil es auch nicht kleiner ist.
Liebe Grüße
Gerd
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201119. Feb. 2015 · #14Hallo Isa, hallo Gerd,
zu 1. Ich muss wohl mal zu Frau Gräber. 😄 Namtib ist toll und die Gastgeber sehr, sehr nett. 😁
zu 4. Genau so würde ich es machen, die (teuren) Waterholechalets waren uns auch zu teuer.
Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
D und M435 Beiträge · seit 201219. Feb. 2015 · #15Liebe Isa
Ich stimme Gerd zu was Wüstentouren angeht:
Little Five Tour: Show mit narzisstischem Guide mit viel zu grosser Gruppe. Man sieht dafür mit ziemlicher Garantie ziemlich alle "Gruseltiere"
Gunsbeweys Frau Gräbner: Ein authentisches Erlebnis, wenn man sich darauf einlässt. Sie erklärt vieles über die Wüste und ihre Flora und Fauna und das Museum rundet es noch ab. Sie ist ausserdem eine sehr interessante Person mit einer spannenden Lebensgeschichte.
Tok-Tokkie-Trail: War für mich 2005 noch mit dem Gründer Marc das absolute Highlight bezüglich Wüste. Wird in seinem Sinne weitergeführt soviel ich weiss, dauert aber 3 Tage (resp. 2 Nächte, den An- und Abreisetag ist nur je ein Halbtag)
Liebe Grüsse
Daniela
ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201520. Feb. 2015 · #16Hallo Gerd,
ich bin dir wirklich sehr dankbar für deine vielen Ratschläge. Wie es aussieht, werden wir sie wohl praktisch alle befolgen. Auch den anderen Fomis möchte ich noch einmal danken - dies ist ein wirklich tolles Forum, man bekommt soviel Hilfe 🙂
Jetzt zu den Details:
Auf jeden Fall werden wir die Tour mit Frau Gräbner machen statt der Little Five Tour, die ist nun endgültig gestrichen, nachdem du mir deine ökologischen Bedenken geschildert hast.
Ebenso haben wir unsere Route ab Aus deinen Vorschlägen entsprechend geändert (also Gunsbewys und Namtib). Die Tage in dieser Region werden sicher einer der Höhepunkte unserer Reise, jedenfalls nach den Naturbeschreibungen zu urteilen, die ich gelesen habe. Ich freue mich sehr darauf, dort zu wandern.
Bezüglich Swakopmund habe ich dir eine pn geschrieben; vielen Dank für das Angebot.
Die Namib Desert Lodge klingt auch sehr interessant. Im Iwanowski wird eine Wanderung von der Lodge zu einem mitten in der Wüste gelegenen kleinen Camp, in dem man auch übernachten kann, sehr gelobt. Das soll wunderschön sein, zumal man die Betten auf die Terrasse rollen kann, um die Sterne zu sehen. (Aber im August vielleicht zu kalt?) Hast du schon mal was von diesem Camp gehört? Es heißt Dune Star.
Vingerclip: Wir haben darüber diskutiert und eingesehen, daß Übersättigung durchaus eine reale Gefahr sein kann 😎 Wir werden diesen Punkt daher bei unserer Planung berücksichtigen, indem wir zB. bei Vingerclip 2 Nächte einplanen. Danach kommen ja in der Etosha gleich mehrfach Übernachtungen mit jeweils 2 Nächten an einem Ort, was deutlich zur Entschleunigung beitragen dürfte.
Hoffentlich bekommen wir eins der Familien-Chalets im Okaukuejo, das wäre perfekt. In ein paar Tagen wissen wir mehr.
Liebe Grüße
Isa
ISIsa.WThemenstarter97 Beiträge · seit 201520. Feb. 2015 · #17D und M schrieb:Liebe Isa
Ich stimme Gerd zu was Wüstentouren angeht:
Little Five Tour: Show mit narzisstischem Guide mit viel zu grosser Gruppe. Man sieht dafür mit ziemlicher Garantie ziemlich alle "Gruseltiere"
Gunsbeweys Frau Gräbner: Ein authentisches Erlebnis, wenn man sich darauf einlässt. Sie erklärt vieles über die Wüste und ihre Flora und Fauna und das Museum rundet es noch ab. Sie ist ausserdem eine sehr interessante Person mit einer spannenden Lebensgeschichte.
Tok-Tokkie-Trail: War für mich 2005 noch mit dem Gründer Marc das absolute Highlight bezüglich Wüste. Wird in seinem Sinne weitergeführt soviel ich weiss, dauert aber 3 Tage (resp. 2 Nächte, den An- und Abreisetag ist nur je ein Halbtag)
Liebe Grüsse
Daniela
Liebe Daniela,
wie ich Gerd schon schrieb, haben wir uns nun entschlossen, die Tour mit Frau Gräbner zu machen 🙂
Vom Tok-Tokkie-Trail habe ich schon eine Menge gehört, aber doch auch wieder vieles vergessen, wie ich gerade merke. Ich muß mich morgen noch einmal dazu einlesen. Ich erinnere mich, daß ihn viele als einen absoluten Höhepunkt ihrer Reise bezeichnet haben, so wie ja auch du. Das klingt natürlich äußerst verlockend, allerdings bezweifle ich, ob wir ihn noch bei uns reinquetschen können, da er ja immerhin 2 Nächte bzw. zweieinhalb Tage in Anspruch nimmt. Mal sehen...
(Etwas später): Habe mich nun informiert. Der trail ist sicher eine supertolle Erfahrung, aber ich denke, nicht für unsere erste Reise. Zum einen reicht die Zeit dafür nicht, zum anderen ist der August nicht der ideale Monat für so etwas, es könnte nachts zu kalt werden.
Liebe Grüße
Isa
Guggu2'262 Beiträge · seit 201120. Feb. 2015 · #18Hallo Isa,
wir haben den Tok Tokkie Trail im August 2013 gemacht und haben dafür die ursprünglich gebuchte Unterkunft an der D707 storniert. Es war an einem Morgen Saukalt 🤩 , aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! 😗 Es war ein unvergessliches Erlebnis welches ich nicht missen möchte. So in der Natur zu sein – ich habe es geliebt.
Kannst du
hier nachlesen.
Gestern Abend habe ich die Living Desert Tour bei Chris Nel gebucht. Nachdem ich diesen Thread durchgelesen habe, bin ich jetzt schwer ins Grübeln gekommen. Bisschen schlechtes Gewissen macht sich breit……. 😣 🙄
Nachdem wir aber schon die Robben & Delfin- und auch die Harbour & Dune Day Tour gemacht haben, hat uns das noch gefehlt.
Wenn ihr so gar nicht mit Städte am Hut habt, wieso nicht Swakop ganz sausen lassen und 2 Nächte
Auf Kobo Kobo Hill oder Wüstenquell verbringen? 🤪 Wäre auch noch eine Möglichkeit.
Schöne Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012:
Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013:
Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:
A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 :
So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 :
Der Kreis schliesst sich
D und M435 Beiträge · seit 201220. Feb. 2015 · #19Guten Morgen Isa
Ich finde Guggus Lösung die beste: D707 stornieren und dafür Tok Tokkie Trail. Wir haben ihn damals auch im August gemacht. Die Campingbetten sind absolut warm, für den Abend und den frühen Morgen braucht's halt etwas Warmes, insbesondere eine Mütze. Sobald die Sonne kommt ist es okay.
Hier habe ich Bilder von unserer Tour damals eingestellt - alle tragen Shorts und T-Shirt.
Und Swakopmund auszulassen finde ich auch eine gute Idee. Planen wir auch so für unsere nächste Tour. Wahrscheinlich prasselt jetzt ein Shitstorm 😉 auf mich, da viele hier Swakopmund als Highlitght sehen. Ist Geschmacksache.
Liebe Grüsse
Daniela
dergnagflow2'537 Beiträge · seit 200720. Feb. 2015 · #20Also ein schlechtes Gewissen würde ich bei den Little Five Tours nicht haben.
Sorry, aber das mit dem "Zerstören" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es wird auf genau festlegten Wegen gefahren, immer sehr eng beim oder im Sand, wo die Zerstörung der sensiblen steinigen Bereichen möglichst ausgeschlossen wird. Im Gegensatz zu manchen anderen Fahrern, deren Spuren man dann sehen kann.
Wir waren jetzt im Jänner mit Tommy unterwegs, während den Passagen, wo wir ausgestiegen sind, hat er jedes noch so kleine Fuzzel Müll, das Andere oder der Wind abgelegt hatten, aufgehoben und in den großen Mistsack seines LRs gegeben. Nur mal so als Beispiel. Gut, es war auch nur ein Auto, wir waren insgesamt zu sechst, das macht die Sache dann auch ein wenig entspannter.
Dass man viel über die Sensibilität der Region erfährt, Tiere sieht, die man sonst nicht gesehen hätte und ein wenig Dünenfahrten miterlebt, ist Sinn und Zweck der Tour.
Man kann's mit der "Sensibilität gegenüber den Sanddünen" auch übertreiben...