Landcruiser Umbau in Deutschland

65 Antworten · 10,7k Aufrufe · gestartet 24. Juni 2014 von Amaris
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1'155 Beiträge · seit 200630. Juni 2014 · #61
Amaris schrieb:nd nicht umgekehrt.

Ich war im 2011 das erste mal in Namibia mit einer kleinen Reisegruppe von 7 Personen inkl. Guide. Wir waren mit unserem VW Bulli nur Gravelroads gefahren und kein Gelände. Da es damals in dieser wegen einer Liebesgeschichte extrem Ärger gab, wollte ich mir im folgenden Jahr selber ein Mitwagen leihen um das verpasste nachzuholen.

Meine ganze Kaokoveld Tour welche wir gefahren sind, war zu 99% aufgrund von Guidos Webseite http://namibia2011.11-300mm.de/ ,

.
Hallo Amaris

Ich finde Deine Schilderungen sehr gut. Sie zeigen ein generelles Problem von Foren. Ob Bergsteiger oder Namibia-Forum usw. Die Leute lesen etwas und wollen es auch machen. Sie überschätzen sich oft gewaltig, stürzen Felswände hinunter, versenken Autos im Okavango oder sind wie Du im Honaib heillos überfordert.

Diese Strecke zu fahren ist nicht ganz einfach, aber mit etwas Know How überhaupt kein Problem. Dich hat alles überfordert. Ein Elefant im Flussbett, etwas Tiefstand oder Schlamm, die Einsamkeit.

Deine Inkompetenz scheinst Du mit dem "ultimativen" Fahrzeug kompensieren zu wollen. Ich war auch einmal ein "Rocky"... über Jahre baut man sich aber Erfahrung auf.. Schritt für Schritt... Diesen Weg musst Du gehen, alles andere führt ins Verderben...

lg tom
7'272 Beiträge · seit 200630. Juni 2014 · #62
Hallo Amaris

Danke für Deinen Beitrag. Er zeigt Deine Beweggründe, einiges an Frust und sehr viel Unerfahrenheit.

Im Forum steht wahnsinnig viel Zeugs. Gutes und sicher auch weniger Gutes.
Vieles sind Momentaufnahmen und persönliche Erfahrungen einige Fomis.

Wir haben z.B. einmal mit Bekannten etwas im Hoanib erlebt, was extrem unterschiedlich ausgelegt wurde. Ein Elefant kam von einer Erhöhung durch einige Büsche ins Flussbett herunter. Diese Abwärtsbewegung führt automatisch zu einem schlackern der Ohren. Die Bekannten im anderen Auto haben das als Angriff ausgelegt und Stoff gegeben. Wir haben nichts gemacht und gewartet. Der Lohn war einige schöne Minuten mit dem Elefanten.

In der Schweiz haben wir am Anfang auch einen Offroad Kurs in der Kiesgrube gemacht. Da weiss ich zwar nach dem 4x4 Training wie ich den Low Range einschalte und wie es sich anfühlt einen Abhang langsam herunter zu fahren. Mit fahren in den Trockenflussbetten hat das aber nichts zu tun.

Viel wertvoller ist die Zeit die wir unterwegs verbracht haben. In den vergangenen Jahren hatten wir immer wieder das Glück mit erfahrenen Leuten unterwegs zu sein und dadurch unglaublich viel zu lernen. Vieles konnten wir uns so aneignen und für uns selber nutzen.

Die Idee ein Auto in Namibia zu haben ist sehr gut. Wir haben nun schon unser drittes. Wir haben mit den unterschiedlichen Fahrzeugen viel erlebt und auch viel Frust gehabt. Im Nachhinein hat uns das alles viel gebracht. Das fahren mit dem VW-Bus hat uns z.B. Sandfahren gelernt.
So auch die wichtigste Regel: IM SAND IMMER LUFT ABLASSEN!!!!! (Das steht übrigens sehr oft im Forum)

Wenn ich Euch wäre, würde ich mir mal eine tolle Reise mit einem erfahrenen Guide gönnen. Ihr im einen Fahrzug der Guide im anderen. Er kann Euch in heikle Gegenden führen und dadurch lernt Ihr das richtige verhalten. Sei es beim 4x4 fahren oder auch bei der Tierwelt. Da darf gerne auch mal etwas schief laufen. Dann erlebt man auch, wie man mit ruhigem Handeln aus einer verzwickten Situation wieder heraus kommt.

Diese Erfahrungen sind unglaublich viel wertvoller als ein super Auto. Sie funktionieren immer und mit jedem Fahrzeug.

Ich wünsche Euch noch viele schöne Reisen
Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 30. Juni 2014
2'338 Beiträge · seit 200730. Juni 2014 · #63
Lionfight schrieb:
@ amaris
Warum hälst Du nicht einfach den Mund bzw. die Fingerchen still?
Das wäre doch für uns alle und dich das beste.
Kein Mensch zwingt Dich hier was zu schreiben. Und solche Massen gleich gar nicht.
Diese Bemerkung finde ich nun doch zu unfreundlich.
Schliesslich ist amaris trotz der vielen Angriffe auf ihn verhätnismässig höflich geblieben.
Ich zum Beispiel hab ihm unterstellt, Werbung für die Firma Maltec zu machen und diese Behauptung ziehe ich nun zurück.

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
1'324 Beiträge · seit 201330. Juni 2014 · #64
Erika schrieb:Lionfight schrieb:
@ amaris
Warum hälst Du nicht einfach den Mund bzw. die Fingerchen still?
Das wäre doch für uns alle und dich das beste.
Kein Mensch zwingt Dich hier was zu schreiben. Und solche Massen gleich gar nicht.
Diese Bemerkung finde ich nun doch zu unfreundlich.
Schliesslich ist amaris trotz der vielen Angriffe auf ihn verhätnismässig höflich geblieben.
Ich zum Beispiel hab ihm unterstellt, Werbung für die Firma Maltec zu machen und diese Behauptung ziehe ich nun zurück.

Viele Grüsse
Erika
Da gebe ich Dir sogar Recht.
Das musst Du aber im Zusammenhang mit einem Posting weiter oben sehen, in dem ich um Verständnis für amris Position bitte. Er weiß aber nichts anderes als mich Lügen zu strafen und das ärgert mich. Gebe ich umunwunden zu.
Eigentlich nicht meine Art, aber da konnte ich nicht auf meinen Fingern sitzen.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Gast30. Juni 2014 · #65
Hallo Amaris,
Amaris schrieb:Es gab aber auch viele Dinge die viel einfacher waren als sie hier in diesem Forum dargestellt wurde. Da war z.b einmal das Thema von dem schwierig zu findenden Abgang vom Hoanib zum Hoarusib. Auch die steile Auffahrt aus dem Trockenflussbett welche hier genannt wurde, stellte sich als völliger Humbuck heraus. Das die dort lebenden Wüstenelephanten jedes Fahrzeug angreifen würden, konnten wir nicht bestätigen.
Korrigiere mich gern, aber ich habe glaube ich nie geschrieben, dass die Ausfahrt aus dem Hoanib bei Amspoort schwer ist? Weil ich das nie so erlebt habe. Das heißt aber nicht, das andere das nicht völlig gerechtfertigt so beschrieben haben können. Je nachdem wann man wo fährt, können die Konditionen für ein und dieselbe Strecke eben sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn die Trockenflüsse in der Regenzeit teilweise heftig und mehrfach laufen, dann werden die Flussbetten dabei manchmal auch kräftig ummodelliert. Da wo es eine leicht ansteigende Ausfahrt gab, ist dann vielleicht eine senkrechte einen Meter hohe Stufe, weil der Sand da weggespült wurde. Die ersten die da dann hoch müssen, werden von ganz argen Problemen berichten. Ein paar Monate später ist es dann vielleicht wieder ganz einfach zu fahren, weil Du von der Vorarbeit vieler Anderer profitierst. Und je nach Fahrzeug, Reifen, Wetterkonditionen, Tagesform etc. kann das Urteil zu ein und derselben Strecke auch unterschiedlich ausfallen und man muss die Berichte hier ein bisschen einordnen.

Was die Elefanten im Kaokoveld anbetrifft: Natürlich will Dich nicht jeder davon platt machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dich dort ein Elefant angreift, ist aber deutlich höher, als z.B. im Etosha oder Chobe NP. Auch wir wurden da schon angegriffen.
Amaris schrieb:Dann hatte ich dieses Forum hier zum ersten mal so richtig verflucht. Wie konnte man hier nur so etwas doofes schreiben. Wie soll das bitte schön gehen, ein Auto frei zu graben wenn der Untergrund einfach nur aus Sand besteht. Nach jedem Fahrversucht hat sich der Landcruiser im Heck tiefer und tiefer gegraben. Die obere Fahrbanschicht war einfach zu dünn
um darauf die Vorderräder zu tragen. Das Auto hat sich jeweils nur im Sand nach unten und nach vorne gegraben. Sollte ich das etwa so lange machen bis wieder fester Untergrund war? So ein Schwachsinn dachte ich und habe alle verflucht die hier etwas vom Auto freischaufeln geschrieben hatten.
Hihi 😎
Sorry, aber Tausende Wüstenfahrer haben sich schon zigtausend mal freigeschaufelt.
Amaris schrieb:Aber hätte ich Guidos Webseite und Reiseberichte nie gelesen, dann wäre ich wohl nie diese schöne Kaokovel-Tour gefahren.
Freut mich, aber ich kämpfe ohnehin immer mit mir, welche Informationen ich eigentlich noch veröffentlichen kann. Wenn ich dann von solchen Problemen höre, komme ich wieder ins Grübeln. Einerseits will man Leute nicht zu gefährlichen Dingen verleiten. Andererseits will man ja auch nicht andauernd schreiben, wie "gefährlich" das ist, weil dann ggf. der Eindruck entsteht, das man sich da selbst einen Heldenstatus bauen will. Insbesondere wollte ich in den nächsten Wochen noch mal Berichte zu 3 Touren durch die Rub Al Khali online stellen. Da muss ich noch mal überlegen.

Beste Grüße

Guido
444 Beiträge · seit 201130. Juni 2014 · #66
Hallo Guido!
Ich finde deine Reiseberichte toll - nicht zu kurz - nicht zu lang. Deshalb die Bitte: Nicht überlegen und weiter so.
Deine Homepage ist ebenfalls sehr gelungen.
Gruß Jochen66
P.S. Paßt nicht zu diesem Thema / ist mir schon klar!