Bernd1'182 Beiträge · seit 200627. Juni 2014 · #41
Hallo,
es scheint Amaris die Sprache verschlagen zu haben - erstaunlich, denn bisher war er ja kaum zu bremsen.
Gruß, Bernd
0
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200827. Juni 2014 · #42
Auch’ne gute Idee, Botswanadreams. Du hast wenigstens die Wirtschaft und den Fortschritt im Blick! 🤩 Auch liegst du mit deiner Vermutung bezüglich der Lackschäden sicher richtig! Aber so wirklich weitab und allein in den Busch fahren solche Leute sowieso eher nur ganz kurz – weil: Da sieht sie doch keiner! 😎 Ich glaube eher nicht, dass die Anzahl solcher Fahrzeuge in Afrika erkennbar ansteigen wird. Die Bedingungen sprechen einfach dagegen (sonst wär es auch schon längst geschehen!), denn es ist ein SEHR unökonomisches Unterfangen. Aber, man soll ja niemanden zu seinem „Glück“ überreden, vielleicht wird er sonst ganz unglücklich? Einem erfahrenen Reisenden würden solch alberne Aussagen wie: „Mein Fahrzeug muss in erster Linie den Charakter eines Expeditionsfahrzeuges haben.“ nie über die Lippen kommen, - solch unkritisches Identifizieren mit Werbegeschwätz. Sowas wird immer nur von solchen Personen wiedergegeben, bei denen das die unerfüllten Bubenträume, die Fantasien aus pubertären Tagen bedient. Dakar & Co lässt grüßen. Jeder hier weiß: Die alltäglichen tatsächlichen Wichtigkeiten lernt man beim Reisen selbst und dann spricht man nicht mehr so, - und irgendwann redet man nur noch vom Sundowner und von Blasenkäfern... – und wenn’s hochkommt noch mal von unsauberem Diesel oder ob der Regen das Auto wäscht oder man selbst. 🤪
Insgesamt wird man bei so’ner Edel-Kiste sowieso nicht soo viel Spaß haben, denn solch ein Wertobjekt ist anstrengend, weil man damit überall in armen Ländern besonders auffällt, als Millionär und potentieller Geld-Verteiler. Und - ganz frei, nach Erika und Tonis Sprachunterricht - schicken wir in solchen Fällen auch gern mal die bettelnden kleinen Rotznasen nach nebenan, zum kinderlieben „miljonär“ im schicken Auto. 😁
In diesem Sinne:
Hanuta! in africa
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
lionfight1'324 Beiträge · seit 201327. Juni 2014 · #43
Ohe es genau zu wissen, denke ich, tut Ihr Amaris etwas unrecht.
Er hat sicvh in dieses Fahrzeug verliebt, und Liebe macht bekanntlich blind, Geld gespart (vermutlich) und hat gedacht er stößt mit diesem Fahrzeug auf uneingeschränkte Begeisterung. Stattdessen stößt er hier zuerst auf sachliche Ablehnung, die aber mit der Zeit immer polemischer wird. Er ist sicher enttäuscht, dass keiner seine Liebe teilt. Sachlich habt Ihr ja mit Sicherheit alle Recht, aber für ihn ist das sicher eine unerwartete Situation, die er erstmal neu einordnen muss. Er denkt sicher neu darüber nach. Und wird seine Entscheidung revidieren oder auch nicht. Aber es sollte schon einmal gut sein.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200827. Juni 2014 · #44
Hallo, lionfight!
Das ist aber ganz nett von dir, dass du so mitfühlend bist. Wenn dem so wäre.
Hast du denn auch schon das Innenraumfoto auf dich wirken lassen? Das war ein Profi. Wir kommt denn Amaris dazu?
Es ist ein Spiel. Von Anfang an.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
lionfight1'324 Beiträge · seit 201327. Juni 2014 · #45
Mitfühlend trifft es sicher nicht. Aber nehmen wir einmal an, er meinte es Ernst. Glaubst Du nicht, dass für ihn eine Welt zusammengebrochen ist. Es war vielleicht seine Traumwelt.
Gruß! der Joe
PS: Ich kenne die Firma nicht, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass die hier auf diese art Werbung macht. So bekloppt kann keiner sein.
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201227. Juni 2014 · #46
Ich vermute mal auch, daß bei Amaris eine Menge Euphorie war, und daß er versuchte, vor dem großen Schritt der Vertragsunterschrift sich eine Rechtfertigung von anderer Seite zu holen. Ich würde ihn verstehen, daß er bei ausgebliebener Zustimmung enttäuscht wäre über die Reaktionen vieler Praxiserfahrener. Ich selbst kenne diese erste Euphorie nach dem Besuch von Ausstellungen. Auf dem Buschtaxi-Treffen, Wild-und-Hund u.ä. Ausstellungen wird schon tolles Equipment vorgeführt. H.
Nenette1'309 Beiträge · seit 200927. Juni 2014 · #47
Hi, ich glaube auch nicht, dass das ein Werbethread sein sollte, sondern dass Amaris tatsächlich Informationen suchte. Die hat er jetzt auch bekommen und vielleicht denkt er über seine Wahl nochmal nach oder diskutiert das mit Malte aus. Dass er noch große Lust hat, hier weiterzudiskutieren, bezweifle ich. Die beiden Bilder sind vermutlich in Bad Kissingen entstanden, aber wie man auf der polnischen Seite sieht, lassen sie sich genauso locker im Internet finden. Im Falle der dieser Seite bin ich ziemlich sicher, dass die "ausgeliehen" wurden, denn den Wagen mit der Zebradecke haben wir schon gesehen und besichtigt, inclusive der Kaffeemaschine. Viele Grüße, Nenette
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200828. Juni 2014 · #48
Hallo, Nenette! Ja, es wird so sein, wie du schreibst, er wird das Bild irgendwo entliehen haben. Wie auch immer. Vielen Dank für den Hinweis zur polnischen HP, damit wird ein anderer Aspekt der Sache sichtbar: Das Bild mit der Zebradecke zeigt zwar genau die MALTEC Kabine, ist aber nicht dasselbe Foto, wie auf der MALTEC Seite (Das hier von Amaris eingestellte Foto + das Foto von der MALTEC Seite sind ein Stil und haben dasselbe Licht. Ich sage mal, sie sind besser...) - alle anderen Bilder der polnischen HP scheinen deren (kopiertes) Design abzubilden. Ja, das ist schon sehr ärgerlich für Firmen, wenn das Design geklaut und der zahlungskräftige osteuropäische Markt abgefischt wird. Wirklich sehr ärgerlich.
Und noch ein letztes Wort zu Amaris: Es war nicht bös gemeint, aber du hast hier eine sehr reizvolle Vorlage mit lustigen Argumenten geliefert... 😎 Letztendlich verwirklicht ja jeder seine irgendwie gearteten Träume auf seine Weise. Allerdings halte ich es immer noch für besser, wenn Träume hier platzen, als im afrikanischen Busch, - wenn die Kohle schon längst weg ist. Und ich denke, dass wir dir durchaus keinen schlechten Dienst erwiesen haben. Eigentlich sind alle Unklarheiten beseitigt.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
AmarisThemenstarter13 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #49
Diese Diskussion macht doch absolut keinen Sinn. Wenn ihr euch beschränkt hättet meine Frage sachlich zu beantworten, wäre die Diskussion nicht über eine 1 Seite gegangen. Ihr wisst nämlich genau soviel zu diesem Thema wie ich.
Der einzige der was sinnvolles dazu beigetragen hat, war travelNAMIBA. Abgesehen von den vielen Sträuchern und Bäumen welche in Namibia am meisten auf der ganzen Welt. Ausserdem bohren die jedem gleich ein Loch ins Auto und zerkratzen es so dass man sich nicht mehr getrauen kann das Auto dem Vermieter zurück zu geben - selbstverständlich nur dann wenn die Kabine aus Aluminium oder Carbon ist.
Das ihr die Tiefsandpassagen anfangs Hoanib mit Trailer ohne Geländegang fährt ohne stecken zu bleiben, davon dürft ihr gerne träumen. Wenn ihr wirklich über diese Strecke Bescheid wüstet und auch die entsprechenden Themen über in eurem geliebten Forum lesen würdet, dann würdet ihr auch wissen, das nicht nur unerfahrene und auch erfahrene Leute dort oben regelmässig in den Sand - und oder in den Flusspassagen stecken bleiben. Die Okahirongo Lodge bei Purros gibt euch gerne darüber Auskunft wenn ihr es nicht glaubt....die verdienen sich dort reglemässig ihr Taschengeld. Ich musste leider dorthin fahren weil sich am Auto eine Aufhängung am Tank defekt war.
Und jetzt streitet ihr euch schon ob das meine eigene Bilder sind oder ich diese im WWW geklaut habe. tsssssss. Wenn ihr genau hinsehen würdet, dann seht ihr dass das kein Maltec Auto ist. Maltec hat nur die Kabine diesem Fahrzeug-Hersteller geliefert. Und die 2 Fotos wurde mit einem 10-22 mm Weitwinkel gemacht und es wurde absolut keinen Wert auf gutes Licht gelegt. Wenn ihr die Bilder schon so genau anschaut, dann würdet ihr auch sehen das hinter der Kabine ein Sonnenschirm aufgestellt ist und ihr am Schatten sehen könnt woher die Sonne scheint. Wenn ihr so gut Auto fährt wie ihr Fotos analysiert, dann gute Nacht. Auch mache ich keine Werbung für Maltec das ist rein meine persönliche Meinung...nichts mehr und nicht weniger. Aber ok....dann mach ich mal Werbung für den VDJ79 denn richtige Werbung sieht eher so aus....
Das was ihr jetzt denkt, dürft ihr für euch behalten. den ich verabschiede mich jetzt. Meine Lebenseinstellung ist viel zu positiv und begeisterungsfähig als das ich mir die von Schwarzmalerei zunichte machen lassen. Nehmt euch mal ein Beispiel an den Australieren...die sind nicht so verbohrt wie ihr und können sich an neuen Autos noch erfreuen.
picco6'369 Beiträge · seit 201128. Juni 2014 · #50
Hoi Amaris
Da wirst Du auf den grössten deutschsprachigen Ideenpool, in dem einige Hersteller von Konkurenzprodukten Deiner Wunschkabine sich tummeln und auch Ideen abholen und Support betreiben hingewiesen und verstehst es nicht als Hilfe, versteh ich zwar nicht aber kann ich akzeptieren. Ich weiss zwar nicht ob Dein Kabinenbauer dort auch drin ist da sich dort niemand outen muss, aber es gibt einige die solche Kabinen bauen, er hat die Kabinenart genausowenig erfunden wie das Kabinendesign. Er hat dieses und jenes anders gemacht als andere, aber das trifft auf jeden Kabinenbauer zu. Und davon gibts etliche... Du wirst auf Schwachstellen der Kabine hingewiesen (Kaum mögliche Reparatur ausserhalb spezialisierter Werkstätten bei CFK) und auf nur unwesentlich schwerere andere Lösungen hingewiesen, die auch im Busch problemlos repariert werden können (GFK) und siehst auch das nicht als Hilfe, versteh ich auch nicht, kann ich aber auch akzeptieren. Aber dass Du genausoviel zu dem Thema weisst wie einer der sich seit mehr als 10 Jahren täglich mit dem Thema befasst wage ich mal massivst zu bezweifeln... 😉
Du hast Dich auf die Kabine festgefahren und willst keine Kritik an der Kabine annehmen, ok, aber dann hau hier nicht mit Worten wie 'verbohrt' um Dich, denn auf Dich trifft das definitiv mehr zu... Ich bin auch sehr lebensbejahend und begeisterungsfähig, aber im offensichtlichen Gegensatz zu Dir mach ich auch die Augen auf und lasse Kritik zu.
lionfight1'324 Beiträge · seit 201328. Juni 2014 · #51
Schade amaris, dass du alle hier brüskierst, die dir Hilfe angeboten haben und um Verständnis für deine Position gebeten haben. Dein Posting empfinde ich als unverschämt und straft mein Posting und das einiger anderer, die sich für dich eingesetzt haben.
Eine optimistische Lebenseinstellung kann ich nicht erkennen, nur eine egoistische.
der Joe
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AmarisThemenstarter13 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #52
Entschuldige Picco, du warst eigentlich nicht damit gemeint....und es ging ja auch gar nicht in erster Linie um die Kabine. Aber wenn dir bezüglich dieses Teils dereartige Kritik entgegenschlägt, dann sollte man einfach mal standhaft bleiben und sich nicht gleich mit den Worten "ok ihr habt Recht....dann kauf ich halt eine andere" verabschieden.....klar ist die vieles an Kritik auf gerechtfertigt worüber sich nachdenken zu lohnt. Aber vieles hat sich auch in den Köpfen der Afrika-Fahrer manifiestiert das das es sich nicht nur ansatzweise lohnt darüber zu diskutieren. Und dazu gehört in erster Linie der HZJ78 der sich sicher als bestes Auto bewährt hat. Wenn du dich mit Afrika beschäftigtst, dann wirst du von Anfang an nur mit diesem Auto konfrontiert. Ich denke der Fahrspass der das Auto bietet ist der minimale Aufpreis zum 78 sicher wert. Ich habe nur 5 Wochen Urlaub im Jahr und wenn ich es dann 5 Wochen am stück fahen kann, dann ist das in der REGEL schon viel.
Amaris schrieb:Diese Diskussion macht doch absolut keinen Sinn. Wenn ihr euch beschränkt hättet meine Frage sachlich zu beantworten, wäre die Diskussion nicht über eine 1 Seite gegangen.
Du hast Dich für ein bestimmtes Auto mit einem bestimmten Motor und einem bestimmten Aufbau entschieden. Das hältst Du für eine rationale Entscheidung. Das ist völlig OK. Nur wolltest Du das vom Forum gern bestätigt bekommen. Deine Gründe kann hier aber kaum einer nachvollziehen und das willst Du nicht akzeptieren. Dann hat eben im Forum keiner Ahnung. Die Südafrikanischen Fahrzeugausrüster haben alle keine Ahnung, nur Maltec. Und den Hoanib ist hier noch keiner gefahren.
Wenn ich auf die Maltec-Website schaue, dann sehe ich vor allem Wüstenbilder. Da hat der sicher viel Erfahrung und da macht die Argumentation mit Leichtbau und kräftiger Motorisierung Sinn. Diese Konditionen findest Du im südlichen Afrika aber kaum. Das bisschen Sand z.B. um Savuti oder im Hoanib ist gegen die Durchquerung einer Sandwüste absoluter Kinderkram. Wie viele Autos mit Maltec-Carbon-Kabine fahren denn seit Jahren und hunderttausenden Kilometern im südlichen Afrika umher und wie viele Erfahrungen liegen da vor? Und wie viele fahren z.B. mit einem Aufbau des südafrikanischen Anbieters Alu-Cab da umher? Sicher tausend mal mehr. Wenn Du glauben möchtest, dass trotzdem nur Maltec mit den Konditionen da Erfahrungen hast, ist das OK. Aber sei bitte nicht sauer, wenn das keiner nachvollziehen kann.
Amaris schrieb:Das ihr die Tiefsandpassagen anfangs Hoanib mit Trailer ohne Geländegang fährt ohne stecken zu bleiben, davon dürft ihr gerne träumen. Wenn ihr wirklich über diese Strecke Bescheid wüstet und auch die entsprechenden Themen über in eurem geliebten Forum lesen würdet, dann würdet ihr auch wissen, das nicht nur unerfahrene und auch erfahrene Leute dort oben regelmässig in den Sand - und oder in den Flusspassagen stecken bleiben.
Ich bin den Hoanib mindestens 5 mal gefahren. Andere, die Dir in diesem Thread geantwortet haben, sind ihn noch weitaus häufiger gefahren. Da muss man sich schon anstrengen, um da stecken zu bleiben. Wenn Du dann schreibst, dass Du ein Auto da ohne Luftablassen mit 35-40 Litern Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometern bewegst, wo andere die Autos mit 10-20 Litern bewegen und darauf basierend Deine Fahrzeugkonfiguration wählst, dann tun sich halt Fragen auf. Und ja, im Hoarusib habe ich mich auch schon fest gefahren, weil ich den nach der Jahrhundertregenzeit 2011 zu früh gefahren bin und zusätzlich von der Spur abgekommen bin. Das hatte aber nichts mit Leichtbau oder mangelnder Motorisierung zu tun, sondern nur mit meiner eigenen Dämlichkeit.
Beste Grüße
Guido
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200628. Juni 2014 · #54
Kürzlich habe ich am Radio ein Interview betreffend Fahrräder gehört. Ein Fahrradverkäufer hat von zwei Typen Käufer gesprochen.
Die einen brauchen ein Fahrrad jeden Tag, es ist alles dran was es braucht, das Rad wird regelmässig gewartet, die Kette geölt etc. Das ist meist ein rubustes, bewährtes Alltagsrad.
Die zweite Gruppe hat Spass dran Rad zu fahren und will viele grosse Touren machen. Anfang Saison kauft er sich voll Enthusiasmus ein Super Rad. Leicht, schnell nur mit den besten Materialien. Dafür gibt er richtig viel Geld aus. Leider sind die Wünsche aber anders als es Zeit, Familie, Arbeit etc. zulassen. Ende Jahr war er vielleicht 10 Mal mit dem Rad unterwegs.
Beide Gruppen haben Ihre Berechtigung. Warum nicht etwas schönes kaufen und Spass daran haben, wenn man es sich Leisten kann? Der Verkäufer freut sich auf jeden Fall darüber.
Wir gehören eher in die erste Gruppe. Deshalb haben wir einen Troupie mit dem wir jedes Jahr auch min. 4 Monate unterwegs sind. Die Zuverlässigkeit ist für uns das wichtigste.
Das ihr die Tiefsandpassagen anfangs Hoanib mit Trailer ohne Geländegang fährt ohne stecken zu bleiben, davon dürft ihr gerne träumen. Wenn ihr wirklich über diese Strecke Bescheid wüstet und auch die entsprechenden Themen über in eurem geliebten Forum lesen würdet, dann würdet ihr auch wissen, das nicht nur unerfahrene und auch erfahrene Leute dort oben regelmässig in den Sand - und oder in den Flusspassagen stecken bleiben.
In diesem Gebiet waren wir bisher immer ohne Trailer unterwegs. Ich möchte auch nicht immer einen Trailer hinten dran haben. Mit dem Trailer in der Kalahari war eine Notlösung, die aber funktioniert hat. Da war natürlich auch der Verbrauch sehr viel höher.
Vor einigen Jahren, mit deutlich weniger 4x4 Fahrpraxis, fand ich diese Gegend eine grosse Herausforderung. Im Hoanib haben wir uns mal im Schlamm so festgefahren, dass wir 24h stecken geblieben sind. Auch ein Unimog konnte uns da nicht raus ziehen. In der Zwischenzeit habe ich viel gelernt. Etwas davon ist vorausschauend zu fahren und dabei zu denken. Es ist nicht nötig durch die Dust-Holes die es da zu Hauf hat zu fahren. Du kommst problemlos auch so durch. Dazu gehört ein angemessenes Tempo und Augen auf.
Die letzten Jahre war ich jeweils mehrere Wochen in der Gegend, vor und nach der Regenzeit. Meine 12 Liter/100 km sind Erfahrungswerte. Du kannst es glauben oder nicht.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #55
Lieber Amaris,
wenn Du nur Deine vorgefaßte Meinung bestätigt bekommen mőchtest, aber den praxisnahen Erfahrungen jener, die Du gefragt hast, mit Häme begegnest, dann solltest Du Dich fragen lassen, warum überhaupt Du Fragen stellst.
Nahezu jeder hat sich bemüht Dir aus seinen Praxiserfahrungen heraus zu antworten, welchem Du mit ganz schön heftigem Undank begegnest. Bei der 4x4 Community oder beim Buschtaxi wärst Du so ganz schön aufgelaufen.
Daher meine Empfehlung: Frage nicht, tue es wie Du denkst oder meinst! Das steht Dir zu.
h.
Nenette1'309 Beiträge · seit 200928. Juni 2014 · #56
Hallo Amaris, du schreibst jetzt hier zwar nicht mehr mit, aber ich wollte nur nochmal klarstellen, dass es nicht meine Absicht war, dir Bilderklau zu unterstellen, auch wenn ich zugeben muss, dass man das durchaus in meinem Post so lesen konnte. In Bad Kissingen hätten wir problemlos Bilder machen können, wenn wir gewollt hätten. Ich glaube allerdings, dass die Fotos der polnischen Seite, auf die du verweist, "ausgeliehen" sind, weil ich, wie bereits gesagt, den Wagen mit der Zebradecke bereits besichtigen durfte. Viele Grüße, Nenette
AmarisThemenstarter13 Beiträge · seit 201230. Juni 2014 · #57
Also Moment mal, in erster Linie gilt meine Kritik an die Leute die mir heftig Wind entgegen geblasen haben. Wer austeilen kann, der sollte auch einstecken können. Es ging nicht darum hämisch zu sein, in meiner kurzer Zusammenfassung wollte ich euch das ein wenig ironisch vor Augen führen was mir selber geschrieben habt. Auch unterstellt ihr mir plötzlich Dinge die ich zuvor nie hier geschrieben hatte. Viele von euch vergessen offenbar sehr schnell wer was hier geschrieben hat. Zitiert mir doch bitte schön wo die Stelle in meinen Beiträgen ist, wo ich behauptet habe das die Strecke nur mit einer Maltec Kabine zu schaffen ist und man niemals einen Geländegang einzulegen braucht weil der HZJ eh immer genügend Leistung in jeder Situation und jedem Gang hat. Festfahren tut man sich ja dort niemals. Lest mal bitte genau meine und eure Beiträge nach! Das die Stecke von Opuwo her einfacher und sparsamer zu fahren ist, wurde mir von einem Guide erzählt der dort Touren für Privatleute macht. Und wenn hier dann Jemand schreibt, das man da vielleicht 650ml Treibstoff spart, dann braucht man sicher nicht mehr darüber zu diskutieren. Bekanntlich fliesst das Wasser ja von oben nach unten und nicht umgekehrt.
Ich war im 2011 das erste mal in Namibia mit einer kleinen Reisegruppe von 7 Personen inkl. Guide. Wir waren mit unserem VW Bulli nur Gravelroads gefahren und kein Gelände. Da es damals in dieser wegen einer Liebesgeschichte extrem Ärger gab, wollte ich mir im folgenden Jahr selber ein Mitwagen leihen um das verpasste nachzuholen.
Meine ganze Kaokoveld Tour welche wir gefahren sind, war zu 99% aufgrund von Guidos Webseite http://namibia2011.11-300mm.de/ , seinen beiden Videos die er auf Youtube eingestellt hat und seinen Erlebnisberichte die er hier in dieses Forum geschrieben hatte zustande gekommen. Im Jahr zuvor waren wir mit unserem Bulli nur bis Palmwag gefahren. Was mich weiter oben erwartete würde, wusste ich mehrheitlich nur anhand von Guidos Fotos und seinen Videos. Seine Berichte habe ich immer sehr genau gelesen und wusste das er einmal im Fluss und mindestens einmal im Sand steckengebliebnen war. Deshalb war ich vorgewarnt und hatte unseren Mietwagen mit einer Winde ausgerüstet bestellt.
An der Stelle wo wir in dieses Gebiet eingefahren sind, bestand gleich von Anfang an die Gefahr schon auf dem 1km festsitzen würden. Wo das genau war, kann ich nicht sagen den das Navi konnte uns nicht an einen offizielle Einfahrt führen. Deshalb hatten einfach einen Local nach dem Weg gefragt. Wir hatten beide sehr wohl einen Tageskurs im 4x4 absolviert, aber es war das erste mal das wir auf einem Terrain fuhren wo man Zuhause nicht üben konnte. Der Gedanke das wir uns in diesem Gebiet jämmerlich festzufahren würden, war alles andere als amüsant. So eine Reise anhand von Fotos und Erfahrungsberichte zu planen ist das eine aber wenn man dann plötzlich mitten drin in der Realität angekommen ist, dann fühlt sich die Realität doch erste mal ganz anders wenn man fast null Erfahrung hat. Im ersten Augenblick ist man etwas schockiert und verunsichert, so das man sein eigenes Vorhaben schon mal hinterfragt. Wir schmissen also an einer geeigneten Stelle den Geländegang rein um sicher zu sein das, die Karre nicht an Drehzahl verliert und wir den Schwung im Sand nicht durch unnötiges schalten verlieren würden. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und je länger wir darin gefahren sind, desto mehr waren auch die Zweifel verflogen.
Es gab aber auch viele Dinge die viel einfacher waren als sie hier in diesem Forum dargestellt wurde. Da war z.b einmal das Thema von dem schwierig zu findenden Abgang vom Hoanib zum Hoarusib. Auch die steile Auffahrt aus dem Trockenflussbett welche hier genannt wurde, stellte sich als völliger Humbuck heraus. Das die dort lebenden Wüstenelephanten jedes Fahrzeug angreifen würden, konnten wir nicht bestätigen. Über eine satte Stunde hatten wir im Hoanib wegen solchen Aussagen verloren. Einmal an einer engen Stelle, sind wir auf einen Elephantenbulle gestossen der sich gerade genüsslich an einem Marula Baum verpflegt hatte. In der Hoffnung das er sich bald verziehen würde hatten wir mit etwas Abstand gewartet und gewartet.Irgendwie hatte ich das Gefühl das er uns ständig im Auge behält während er genüsslich seine Zweige, die er sich jeweils vom Baum herunter gerissen hatte verschlang. Wir wussten nicht wirklich ob er er uns gleich seine Stosszähne in unser Auto rammen würde, sollten wir es wagen an ihm vorbei zu fahren. Sogar das Navi hat uns vor diesen Elephanten gewarnt. Als die Zeit drängte und wir nicht länger warten konnten, fuhren wir mit dem Gedanke los - plötzlich mit Bleifuss davon zu fahren. Ein bisschen aufgeschreckt wich er dann einfach zur Seite aus....und das war's dann auch schon. Auch wir sind einmal stecken geblieben. Aber genau dort, wo du niemals damit gerechnet hättest ist es passiert. Nach Puros sind wir einfach einer Fahrspur im Flussbett nachgefahren. Als die sich verzweigte hatte, hatten wir einfach die falsche Spur gewählt. Nach ca. 100 Meter die wir auf auf einer fast ebenen und von oben her gesehen stabilen Untergrund in einer Fahrspur gefahren sind, ist es dann passiert. Also machst du dass was du erstmals im 4x4 Kurs lernst. Sperren rein und weiterfahren. Tja, der Traum vom einfach wieder weiterfahren ist dann auch gleich zerplatzt. Dann sollten es die Sandteppiche und Steine unter den Rädern es richten. Dem Cruiser passte das gar nicht und ihm wurde dabei offenbar so übel, dass er sie gleich wieder nach hinten ausgespuckt hatte. Dann nahm ich den Luftkompressor um ihn auf seine Funktion zu testen weil ich Luft ablassen wollte. Leider musste ich dabei feststellen, das der Bolzen, der das Ventil öffnet vorne am Kompressor- Luftschlauch weggerissen war. Hätte zwar die Ventile mit der Nagelschere lösen könne, so dass man wieder Luft in den Reifen gebracht hätte, aber das war mir erstmals zu umständlich. Also blieb die letzte Möglichkeit noch übrig. Man nehme die Schaufel und grabe auf eine Furche vor den Rädern das man praktisch auf ebenem Untergrund weiter fahren "könnte". Dann hatte ich dieses Forum hier zum ersten mal so richtig verflucht. Wie konnte man hier nur so etwas doofes schreiben. Wie soll das bitte schön gehen, ein Auto frei zu graben wenn der Untergrund einfach nur aus Sand besteht. Nach jedem Fahrversucht hat sich der Landcruiser im Heck tiefer und tiefer gegraben. Die obere Fahrbanschicht war einfach zu dünn um darauf die Vorderräder zu tragen. Das Auto hat sich jeweils nur im Sand nach unten und nach vorne gegraben. Sollte ich das etwa so lange machen bis wieder fester Untergrund war? So ein Schwachsinn dachte ich und habe alle verflucht die hier etwas vom Auto freischaufeln geschrieben hatten.
Das war unsere erste und auch einzige Erfahrung mit einem im Sand festgefahrenem Fahrzeug. Diese Dinge wie, man ein Auto frei schaufelt, wenn es sich im Sand eingegraben hat, liessen uns derart so blind werden, das ich einen halb im Sand versunkenen Baumstamm der sich vorne an der Flussbettseite befand erst gar nicht gesehen hatte. Dieser war unsere ganz schnelle Rettung. Mann war ich froh darüber gewesen, das ich unser Auto mit einer Winde bestellt hatte. Diese zog unser Auto nach vorne und an die Seite wo der Untergrund viel härter war. Danach haben wir einfach gewendet und die andere Fahrspur genommen.
Als wir in der Okahirongo Lodge Puros waren um eine Halterung beim Tank zu reparieren, Zeigte ich den Jungs auf meinem IPad (die hatten dort Internet Empfang) Guidos Webseite mit dem Bild vom seinem im Fluss festgefahrene Auto. Die hatten das Auto sofort wieder erkannt und konnten sich gut daran erinnern.Ich weiss nicht wie es Guido und andere gemacht haben auf wessen Grundlage sie ihre Reise in das Gebiet geplant hatten. Aber hätte ich Guidos Webseite und Reiseberichte nie gelesen, dann wäre ich wohl nie diese schöne Kaokovel-Tour gefahren. Bis auf die Camps waren wir im Hoanib, Hoarusib, Kumib keinem einzigen Menschen unterwegs begegnet. Es ist schon ein tolle Erfahrung wenn man so in einem Gebiet unterwegs ist und nur sich selbst hat.
Die Jungs von der Okahirongo Lodge. Bis kurz vor Savuti hat das geschweiste Teil gehalten, dann musste ich es dort wieder anschweisen lassen. Ob klug gewesen wäre mit weniger Luft die Sandy Ridge zu fahen bleibe mal dahingestellt. Tatsache ist aber je weniger Luft in den Reifen, desto mehr Bodenfeiheit hat ein Auto. Einen defekten Dieseltank wegen aus Prinzip Luft ablassen hätte ich niemals riskiert.
Und weiter ging die Fahrt diesmal auf festem Untergrund.
Auch auf der Rückfahrt über Opuwo war ein unvergessliches Erlebnis. Wir waren sehr müde und sind sehr spät von Marple Campsite losgefahren. Das Auto auf dem Navi von Tracs4africa hat sich auf diesem very bad Gravelroad kaum bewegt und die Fahrt dauerte ewig. Es war schon dunkel als wir immer wieder auf Himbas gestossen sind und wir uns nicht sicher waren ob man da einfach unterwegs sicher Campen konnte. Also fuhren wir die Nacht durch bis wir etwa gegen 22Uhr die Country Lodge in Opuwo mit einem Plattfuss erreicht hatten. Wir sind aber auch mit einem schlechtem Gewissen angekommen. Vor Opuwo war ein Fahrzeug auf der Strassenseite und die Leute wollten uns anhalten. Wir sind dann vorbei gefahren weil wir nicht wussten ob sie gute oder schlechte Absichten hatten. Offenbar hatten wir wieder einmal zu viele negative Berichte über Opuwo und seine Campsite gelesen. Hätten wir ein Problem gehabt, dann hätten die uns garantiert geholfen.
Die Kritik bezüglich des Autos ist sicher berechtigt. In Kamanjab haben wir einen Östreicher kennengelernt der mit seinem Laster dort oben durchgefahren ist. Der hat auch ganz schön geflucht weil er seinen Kasten dabei ganz schön verkratzt hatte. Aber wie das so ist wenn ein Auto neu ist. Der erste Kratzer tut richtig weh und der zweite schon nicht mehr. Ist es einmal richtig verkratzt, dann kümmert es einem gar nicht mehr. Auch unser Landcruiser war an den Seiten verkratzt und die Haube hatte etliche kleine Beulen. Aber das ist eigentlich etwas ganz normales - auch für den Autovermieter wenn er es zulässt, dass man mit seinem Auto in solche Strecken fährt. In Savuti haben wir einen Holländer getroffen der mit einem Britz Hilux-Wohnmobil unterwegs war. Das Auto hatte hinten einen grossen Rechteckigen Wohnaufbau in dem man stehen konnte. Er hat auch ganz schön gejammert. Aber nicht wegen der Kratzer sondern das er auf der Sandy Ridge nach Savuti 2 mal mit seinem Auto stecken geblieben war und warten musste bis ihn ein Nachfolgender wieder frei geschleppt hatte. Und ja! Auch unser Landcruiser hatte sich auf dieser Strecke sehr wohl gefühlt. Sogar so wohl, das wir quasi mit einem Gamedrive -Landcruiser der sich auf der Parallel Sandy Ridge befand und um die Wette gefahren sind wer vorne bleibt. Auch hatten wir die Marsh Route verpasst und sind problemlos auf der Tiefsandstrecke nach Kaziikini gefahren.
Nach unserer Reise hat sich dann für mich herausgestellt das 50% von dem was hier geschrieben wird sinnvoll ist und 50% kann man einfach vergessen da es sich jeweils nur um individuell gemachte Erfahrungen handelt die als Einzelfälle anzusehen sind.
Und genau weil ich alles andere als Beratungsresistent bin, habe ich dem erst gewollten 78 Troopy den Rücken gekehrt. Er hat viele gute Seiten aber auch Mängel weshalb ich mich dann für das modernere Auto entschieden habe. Auf den 5300km haben wir sehr viele Stunden im Auto verbracht und gerade deswegen, wäre so ein Fahrzeug mit Kabine die bessere Wahl. Wir hatten einen Stationswagen und die hinten angebrachten Reserveräder waren einfach nur eine Qual. Jedesmal musste man mühsam 2 grosse schwergänige Flügelmutter lösen und einen Sicherheitskeil entfernen um die hinteren Türen zu öffnen wo sich unsere Kühlbox mit den Getränken befand. Reserveräder an der Hintertüre sind für mich ein absolutes NoGo! Umständlich, ein zu hohes Hebel Gewicht das nach unten drück und dazu führt, das du Kängeru Sprünge machst wenn du über grosse Steine fährst. Würde ich in Afrika auch Touris umher fahren, dann würde ich garantiert auch den Troopy kaufen. Aber wenn du nur zu zweit bist und nur wenige Wochen Zeit hast damit herum zu fahren, dann soll es leicht sein, einen starken Motor haben damit du im schwierigen Gelände nicht zu schalten brauchst und zuletzt auch Asphalt und offroadmässig einen richtigen Fahrspass garantiert.
Ob ich nun ein altes durchgefahrenes Auto kaufe oder ein neues, ist bezüglich Verfügbarkeit unrelevant. Die Zeit die ich mit dem Auto fahren kann, ist durch die 5 Wochen Urlaub und Kompensation vorgegeben. Aber wenn ich zeitlich eingeschränkt bin, dann möchte ich nicht unnötig Zeit durch grosse Reparaturen verlieren.
Stellt euch auch mal vor ihr fahrt in den tropischen Norden und es regnet an einigen Tagen so richtig heftig runter. Vermutlich sucht ihr euch dann eine Lodge und in ihr die nasse Zeit zu überbrücken könnt. In so einem Troopy von Alu-Cab musst du dich entweder ins Dachzelt verziehen oder sitzt in der Fahrkabine oder hinten auf sehr engem Raum gegenüber. In so einer Maltec Kabine kannst du auch mal in der Stadt bleiben ohne das Hubdach aufzustellen. Kannst im Auto Kaffe kochen und unten liegen bleiben und etwas lesen. Der Umbau von Alu-Cab ist nicht wirklich für feuchte Regionen geeignet.
Und wegen der Carbon Kabine geht es nicht um den Carbon an sich sondern um das Gewicht. Wenn man das Auto anschaut, dann sieht man wie kompakt es ist und alle seine Geländegängigkeit beibehalten hat. Die Kabine alleine ohne nix, kosten ca. 16'000€. Das teure ist aber nicht das Carbon an sich, es ist nun mal alles Handarbeit und die hat seinen Preis.
Der komplette Innenausbau mit Modifikationen, mit Wasseraufbereitung, Standheizung, 345L Diesel Tank, Kat. und Partikelfilter entfernen, Seitenauspuff, elektronisches Strommanagement usw. und dazu noch 20% Mehrwertsteuer in Deutschland ist sicher nicht billig zu haben. Ich habe in Bad Kissingen auch andere Kabinen angeschaut. Die Innenausbauten waren schwer und sahen aus wie die Einbauküchen und Schlafzimmer Zuhause. Was die Verarbeitung betrifft, so würden die meisten hier im Eigenbau qualitätsmässig das gleiche hinzaubern. Preislich bist du dann auch nicht so weit entfernt weil du ein super bequemes Doppelbett, eine Einbauküche und ein Badezimmer mit Klo bekommst. Es gibt auch noch 2 3 andere Hersteller die etwas ähnliches anbieten. Die Kabinen und Hubdächer sind aber viel schwerer und preislich ist da kein Unterschied zu sehen. Vor allem dann wenn dir als Käufer noch ein teurer Motorumbau auf einen Turob angeboten schmackhaft gemacht wird. Es ist egal ob du bei Maltec bei einem anderen kaufst - ein Wohnmobil das auf einen Landcruiser oder Hilux passt hat immer seinen Preis.
Bei Maltec bekommst du ein funktionale und leichte Kabine in guter Qualität die optisch sehr schön auf die Fahrzeug passen. Bei anderen Anbietern bekommst du sehr viel mehr Luxus im Innenausbau die dich an dein Zuhause erinnern. Die Kabinen sind in der Regel viel schwerer weil viele ihre Schränke am liebsten mit furniertem Holz veredeln. Preislich sind die mit allem drum und dran auch nicht so extrem weit entfernt wie die Carbon Kabine.Die Kritik bezüglich Schläge und Löcher in die Kabine ist sicher berechtigt. So wie ich erfahren habe sind das Carbon-Sandwichplatten mit Wabenstrucktur. Wie die zu reparieren sind, müsste ich auch erst mal erfragen. Aussen Aluminium und innen Carbon geht nur mit Laminieren da beide Werkstoffe zu einen grossen und unterschiedlichen Ausdehnungskoifizenten haben.
Wenn du Crigu 4 Monate im Jahr da unter auf Reisen gehen kannst, dann beneide ich dich wirklich. So etwas liegt leider nicht in meinen Möglichkeiten und ist mit meinem Job zu vereinbaren. Ich bin aber auch sicher, das die Leute welche nach Namibia ausgewandert sind bei vielen Leuten Zuhause auf grosse Kritik gestossen sind und es dennoch gewagt haben. Ich nehme mal an das ihr die Kritik die ihr bekommen habt auch immer in den Wind geschlagen habt und ihr deswegen nicht von eurem Weg abgewichen seid und es bereut habt. Vor allem ist das Risiko mit der eigenen Existenz zu scheitern um ein vielfaches höher als wenn man nur ein Auto dort unten kauft und es leider nur wenige Wochen im Jahr benutzen kann.
Und was den Bau eines Fahrzeuges in Südafrika betrifft habe ich sehr wohl 2 Firmen angeschrieben und auch eine positiver Antwort bekommen. Aber als ich in Bad Kissingen erfahren habe das es Südafrikaner gibt die ihre Fahrzeuge in Deutschland umbauen lassen, erschien mir diese Variante als die viel klügere, einfachere und überschaubarere. Aber das ganze hat seinen Preis und Vernunftsgrenze wo man einen Cut machen muss. Ich habe hier erfahren das es offenbar auch Punkte für Verkehrsvergehen in Namibia gibt. D.h Namibia hat sehr wohl Auflagen bezüglich seiner Verkehrsfahrzeuge hat, die in Namibia herumfahren dürfen. Ob der Kat. und der Partikelfilter - der entscheidend ist um einen grossen Tank einzubauen, an so einem neueren Fahrzeug entfernt werde darf ist fraglich und muss daher wohl bei der zuständigen Behörde in Namibia in Erfahrung gebracht werden. Ich war der Annahme, das Leute die nach Namibia ausgewandert sind bereits Erfahrungen mit dem Zoll gemacht haben. Nur Informationen bezüglich Fahrzeuge und Zoll war meine Motivation hier überhaupt einen Thema zu eröffnen. Für Maltec hier in diesem Forum Werbung zu machen lag mir fern und erscheint eher als ein schlechter Witz. Die Personen die jährlich in Namibia ein Fahrzeugkaufen, kann man wohl an den Fingern abzählen. .
Und was diese polnische Seite betrifft! Auf diese bin ich per Zufall gestossen weil ich Maltec gegoogelt habe. Auf dieser Seite ein Link zu Maltec angegeben und deshalb hat Google diese wohl gefunden. Da ist nicht mehr und nicht weniger dahinter. Auch würde ich dort kein Fahrzeug kaufen und wenn sie nur halb so billig wäre. Ich habe mir die Lagerung der Kabine bei Maltec auf dem Messegelände angeschaut. Diese verwenden keine billigen Silentblöcke. Diese sind viel zu weich und die Kabine hat auf diese Weise viel zu viel Bewegungsfreiheit was auch dazu führen könnte, das es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Abriss an der Fahrkabine kommt. Ich habe nach dem kritischen Punkt gefragt und Maltec hat dies von einer Firma berechnen lassen, wie und wieviel sich die Kabine bei der Verschränkung bewegen darf. Mit Handgelenk mal Pi verbauen die das so nicht. Beim genaue hinschauen sieht man sogar das die Polen sogar Spiralfedern benutze. Diese Zebra-Matte war auch auf der Messe zu sehen. In einem Schickimicki Landi mit Schalensitz und 4 Punkte Gurt damit sich die Paris Hilton nicht den Kopf anschlägt wenn sie vom Van Zyl's Pass fliegt.
Hier das Schickimicki Landi Model von Paris Hilton mit Zebradecke.
Und noch was....ich wollte es erst gar nicht schreiben. Ich bin genau 0 Meter mit unserem Landcruiser in Afrika unterwegs gewesen. Ich habe auch heute immer noch keine Ahnung wie sich ein Auto am Steuerrad und Gas anfühlt, wenn es im Tiefsand fährt. Klingt jetzt ziemlich komisch...nicht wahr? Auch wenn ihr es mir nicht glaubt, ich war die ganze Zeit nur auf dem Beifahrersitz gesessen. Ich hatte die Navigation gemacht, auf das Terrain geachtet und meine Ohren waren stets darauf bedacht ungewöhnliche Geräusche am Fahrzeug sofort zu lokalisieren um die Fahrtüchtigkeit des Autos zu erhalten. Da ich beruflich sehr viel Auto fahre, hat es mir nichts ausgemacht das Steuer meiner Begleiterin zu überlassen. Hätte ich die Wasserdurchfahrt gemacht, wäre es vermutlich schief gelaufen, weil ich zu sehr auf das Fahrzeug geachtet hätte. Sie hatte keine Ahnung das die Versicherung das Auto niemals bezahlen würde, wenn sie es im Fluss versenken würde. Auch die Grundlage auf wessen ich unsere Reise durch die Trockenflussbette geplant hatte, wurden von mir vorher nicht genannt. Solange das Navi einen Weg angezeigt hatte, war alles ok und wurde von ihr nicht weiter hinterfragt. Aber den Stress den sie bei der Einfahrt im Hoanib hatte war ihr schon anzusehen und hätte ich damals ihr das Steuer aus der Hand genommen, dann hätte es garantiert mächtigen ärger gegeben weil sie darauf bestanden hat alles alleine fahren zu wollen.
Sollte sie wieder mit auf Tour gehen, dann weiss ich schon jetzt, das ich nur wohl Beifahrer sein werde. Auch wenn das Offroad-Fahren sehr viel Spass macht, hat es für mich keine so hohe Priorität. Als Beifahrer bekommst du viel mehr mit von der Landschaft als wenn du selber fährst. Wer seine Frau schon fahren lassen hat, der weiss auch was ich damit meine wenn es besser ist wenn ein Auto in jeder Situation genug Kraft hat. Wenn ein Motor in schwierigem Gelände ständig auf Touren gehalten werden muss um nicht an Schwung zu verlieren dann ist es für manche Frau doch etwas schwerer zu fahren. Tja, tut mir leid wenn ich jetzt eure Vorstellung von mir als verrückter Autonarr der beerdigen müsst.
Bernd1'182 Beiträge · seit 200630. Juni 2014 · #58
Wow - da fehlen mir die Worte 🤩 😄 🙁 🤨 Ich muss mich bremsen .......!!!
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lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Juni 2014 · #59
Ach, Herrje, da hat aber einer die Hosen runtergelassen.
„Wenn ihr wirklich über diese Strecke Bescheid wüstet und auch die entsprechenden Themen über in eurem geliebten Forum lesen würdet, dann würdet ihr auch wissen, das nicht nur unerfahrene und auch erfahrene Leute dort oben regelmässig in den Sand - und oder in den Flusspassagen stecken bleiben.“
– Wer redet denn als Neuling so? - ...„in eurem geliebten Forum“... Tja, Amaris ist offensichtlich ein Kenner vieler vergangener Begebenheiten dieses Forums, die hier nun so zwischen den wirren Zeilen durchsickern... - da weist doch eine Menge auf ein enttäuschtes Fomi mit Restgroll und viel Zeit hin. Frustration wäre schon ein Beweggrund all dies hier zu initiieren. Ist schon bedenklich, diese ganze Schreibe, bevorzugt spät in der Nacht...
Nun denn: Hauptsache man achtet immer schön auf die Helbelwirkung... 😗
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
lionfight1'324 Beiträge · seit 201330. Juni 2014 · #60
@ amaris Warum hälst Du nicht einfach den Mund bzw. die Fingerchen still?
Das wäre doch für uns alle und dich das beste. Kein Mensch zwingt Dich hier was zu schreiben. Und solche Massen gleich gar nicht.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
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