DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201421. Feb. 2014 · #62
02.10.13 Susuwe Island Lodge - Pirschfahrt im Bwabwata Nationalpark (Fortsetzung)
und, als Highlight des Tages, drei Geparden mit einer Elefantenherde im Hintergrund. Die Elefanten würdigten die Geparde keines Blickes und auch die Katzen ließen sich nicht von den Elis stören.
Wir beobachteten die Tiere eine ganze Zeit lang. Bevan war total happy, das er die Kätzchen gefunden hatte. Nachdem er uns während unserer letzten Aufenthalte in Susuwe schon paarende Löwen und Leoparden präsentiert hatte, fehlten die ja noch in unserer Sammlung. Als sich die Katzen in Bewegung setzten, fuhren wir auch weiter.
Bei unserem Sundowner, mit Sekt und Snacks, am Horse Shoe
sahen wir Elefanten,
und Paviane, die sich zu ihren Schlafbäumen aufmachten. Vorher nahmen sie jedoch noch einen kleinen Snack in Form von Elefantenknödeln zu sich.
Auf der Rückfahrt entdeckten wir viele Klaffschnäbel am Himmel, die auch auf dem Weg zu ihren Schlafbäumen waren.
Gegen 19:30 Uhr waren wir wieder in der Lodge. Als wir zu unserem Chalet kamen hörten wir verdächtige Geräusche. Eine Elefantenherde war im Schilfgürtel hinter unserem Chalet. Bevor sie uns den Weg versperrten, zogen wir uns schnell um und gingen wieder zur Gemeinschaftsterrasse. Um 20 Uhr gab es zum Abendessen Rote-Bete-Soufflé, Schweinelende mit Senfsoße, Kartoffelbrei, Bohnen, Kürbis und zum Nachtisch Karamellkörbchen, gefüllt mit Obst und Vanillesoße. Später wurden wir wieder zu unserem Chalet begleitet. Die Elefanten waren immer noch im Schilfgürtel. Man hörte sie zwar, konnte sie jedoch nicht sehen.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201023. Feb. 2014 · #65
Daxiang schrieb: Das freut uns - ich hatte schon befürcht, das es zu viele Vogelbilder sind.
Sodele, jetzt melde ich mich auch mal zu Wort (besser spät als nie 😉 ): zu viele Vogelbilder gibt es gar nicht 😄 !!! (Natürlich sehe ich auch gerne Geparden an Ele - das eine schließt das andere ja nicht aus !)
Dumm nur, dass meine Wunschliste für den Sommer immer weiter wächst - unser armer Guide und meine armen Mitreisenden tun mir jetzt schon leid... 🤩 !
Wenn alles klappt, geht es morgen weiter!
Morgen ist heute, richtig?? 😎 Ich bin gerne weiter an Bord (falls Nachzügler überhaupt zugelassen sind 😊 )
Danke für die unterhaltsame Reise (ich musste echt lachen über die süße Deko auf dem Sundownertischchen 🤪 !) - liebe Grüße von Bele
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201423. Feb. 2014 · #67
@Bele
Dumm nur, dass meine Wunschliste für den Sommer immer weiter wächst - unser armer Guide und meine armen Mitreisenden tun mir jetzt schon leid...
Das kann ich gut verstehen! Mit jedem Bericht den ich hier im Forum lese, wächst mein Fernweh.
Morgen ist heute, richtig?? 😎 Ich bin gerne weiter an Bord (falls Nachzügler überhaupt zugelassen sind 😊 )
Für Nachzügler ist immer noch ein Plätzchen frei - und ja - heute geht es auch noch im Bericht weiter. Zumindest das Fazit über Susuwe und den Bwabwata N.P. werde ich noch einstellen.
@Chrissie
Dem schließe ich mich an, außerdem große Tiere fotografieren kann ja jeder
Die letzten Tage waren ja wiirklich ein bisschen "Vogellastig" - aber das ändert sich spätestens in Okonjima!
Auch unseren vierten Aufenthalt in Susuwe haben wir sehr genossen! Unsere Boots- und Pirschfahrten im Bwabwata Nationalpark gehörten wieder zu den Highlights unserer Reise. Es ist immer wieder faszinierend mit wieviel Liebe zur Natur und Sachverstand Bevan einem die Tier- und Pflanzenwelt näher bringt. Bis jetzt hat er uns bei jedem Aufenthalt, neben einer Vielzahl von Vögeln und anderen Tieren, mit einem „Highlight“ beglückt.
Bei unserem ersten Aufenthalt im September 2008 waren es die vielen Elefanten, die zum Sundowner an den Horse Shoe kamen.
Im April 2010 erlebte ich hier einen unvergesslichen Geburtstag mit Löwen
und „Krokodilsnest“.
Im September 2011 präsentierte uns Bevan einen Leopard
und zeigte uns die Brutkolonie der Scharlachspinte.
Das er das ganze bei unserem letzten Aufenthalt mit den 3 Cheetahs vor einer Eliherde noch toppen könnte, daran hätten wir im Traum nicht gedacht.
Wir sind ganz gespannt, wie es mit Susuwe weiter geht. Der Manager hat uns nämlich erzählt, dass die Lodge total umgebaut wird und deswegen im ersten Halbjahr 2014 geschlossen ist.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201424. Feb. 2014 · #69
03.10.13 Susuwe - Nunda River Lodge – Mahango Park
An ihrem Geburtstag durfte Silke etwas länger schlafen. Nachdem wir unsere Sachen eingepackt hatten, gingen wir zum Frühstück. Auf dem Weg fielen die frischen Elefantenknödel und Spuren auf. Die Elefanten waren also in der Nacht rund um unser Chalet unterwegs gewesen. Beim Frühstück entdeckten wir einen Zwerg-Epauletten Flughund
der über Silkes Kopf im Schilfdach hing. Nach einem Gruppenfoto
brachte uns Bevan mit dem Boot zu unserem Auto. Nachdem unser Gepäck verstaut war, fuhren wir um 7:40 Uhr auf der Holperpiste zur Hauptstraße. Unterwegs sahen wir Impalas, Rot- & Gelbschnabeltokos, Steinböckchen, Kudus, Perlhühner und Rotschnabelfrankoline. Nach 45 Minuten hatte das Geschaukel ein Ende und wir waren wieder auf der Teerstraße. Auf der B8 fuhren wir durch den Bwabwata Nationalpark nach Divundu. Dabei sahen wir Gabelracken, Rotschnabeltokos, Perlhühner, Paviane, Singhabichte, einen Schmarotzermilan, Steinböckchen, Gaukler, Büffel, Grautokos, Ziegen und von Rindern gezogene Transportschlitten.
Gegen 10:25 erreichten wir Divundu und fuhren, nach einem kurzen Tankstopp, auf der D3403 weiter zur Nunda River Lodge, wo wir vom Manager Cameron mit Saft begrüßt wurden. Nachdem wir unser Gepäck ausgeladen hatten, fuhren wir gegen 11:10 Uhr zum Mahango Park. Nach knapp 15 Minuten Fahrt hatten wir den Eingang erreicht.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201425. Feb. 2014 · #71
Hallo Nicole,
Ihr habt ja wirklich über die Jahre viel Glück in Susuwe gehabt. Da wird es bestimmt nicht Euer letzter Besuch gewesen sein, oder?
Ja, wir sind immer wieder gerne in Susuwe. Wir werden leider erst 2015 wieder nach Namibia fahren und wollten dann eigentlich Caprivi auslassen. Mal sehen – vielleicht klappt es ja doch mit Susuwe, zumal es uns schon interessiert, wie die Lodge nach den großen Umbaumaßnahmen aussieht.
Vielen Dank, dass Du uns auf Eure Reise mitnimmst. Es macht wirklich Spass Euch zu folgen und ich bin gespannt, was Ihr noch so alles gesehen habt.
Mach ich doch gerne! Ich werde heute noch unseren Besuch im Mahango Park einstellen.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201426. Feb. 2014 · #73
03.10.13 Nunda River Lodge mit Bootsfahrt zu den Popafällen
Wir bezogen Chalet Nr. 27 mit Blick auf den Okavango.
Von unserer Terrasse aus sahen wir Weißbürzeldrosslinge, Senegaltauben, Zweifarbenwürger, Lärmvögel und Hippos. Für den Nachmittag hatten wir uns zu einer Sundownerfahrt angemeldet. Als wir zur verabredeten Zeit zur Bootsanlegestelle kamen, waren wir etwas geschockt wieviel Leute da rumstanden. Die Angestellten waren wohl selbst überrascht, denn schnell wurden noch weiter Klappstühle auf dem Boot verteilt. Um 16:30 Uhr starteten wir dann im voll beladen Boot zur Sundownerfahrt. Direkt vor der Lodge
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201426. Feb. 2014 · #74
03.10.13 Nunda River Lodge mit Bootsfahrt zu den Popafällen (Fortsetzung)
Bei den Popafällen legte das Boot an und wir liefen über Sand und Klippen zu den Stromschnellen.
Anschließend ging es wieder ins Boot und wir fuhren wieder zur Lodge zurück. Unterwegs sahen wir Riedkormorane, Krokodile, Scharlachspinte, Graufischer,
Weißstirnbienenfresser vor ihren Nisthöhlen
und Hippos, denen es gar nicht gefiel, dass wir so nah an ihnen vorbei fuhren.
Trotz einem schönen Sonnenuntergang kam bei uns keine richtige „Sundowner-Stimmung“ auf.
Bis wir zur Kühlbox kamen, gab es nur noch Cola. Wir waren von der Tour maßlos enttäuscht. Neben dem „Ölsardinengefühl“ war die Tierausbeute auch nicht berauschend und selbst für eine Sundownerfahrt war das Ganze, das Geld (230 N$/Pers.) nicht wert. Einzig der neue Blickwinkel auf die Popafälle war ein kleiner Pluspunkt. Gegen 18:20 Uhr waren wir wieder zurück.
Nachdem wir uns geduscht hatten, gingen wir zum Haupthaus. Dabei entdeckten wir vor uns auf dem Weg eine Afrikanische Blindschlange.
Vor dem Essen gönnten wir uns einen Gin Tonic an der Bar. Um 20 Uhr gab es zum Abendessen ein Salatbuffet, Kartoffel-Lauch-Suppe, Hähnchenbrust bzw. Lammkotelett vom Grill mit Gemüse, Kartoffeln und zum Nachtisch Milk Tarte. Zum Essen kam Cameron an unseren Tisch und lud uns in den Weinkeller ein. Hier durfte sich Silke eine Flasche Wein zu ihrem Geburtstag aussuchen. Sie entschied sich für einen Rosé, den wir dann zum Abendessen tranken. Als wir später zu unserem Chalet zurückkamen, entdeckten wir einen Gecko.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201427. Feb. 2014 · #75
Fazit Nunda River Lodge:
Nachdem wir im Internet eigentlich nur Positives über die Lodge gelesen hatten, waren wir nach unserem Aufenthalt eher negativ überrascht. Zwar sah hier alle einen Tick „luxuriöser“ aus wie z.B. in der Ndhovu Safari Lodge, doch eine „Wohlfühlstimmung“ kam bei uns hier nicht auf. Das Personal war leicht überfordert, das Essen sowie die Sundownerfahrt waren nur Mittelmaß. Alles in Allem wird das unser einziger Besuch in der Nunda River Lodge gewesen sein!
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201427. Feb. 2014 · #76
04.10.13 Nunda River Lodge – Gästefarm Dornhügel
Am Morgen beobachtete ich von unserer Terrasse aus Weißbrauenrötel und Hippos.
Um 7:50 Uhr verließen wir die Lodge und fuhren auf der B8 nach Rundu. Unterwegs entdeckten wir Rotbauchwürger, Elsterwürger, Trauerdrongos, Ziegen, Esel und Rinder,
sowie diverse „Metzgereien“ am Straßenrand.
In Rundu machten wir eine Pause und genehmigten uns bei Whimpy Pommes bzw. Wraps. Gegen 12 Uhr fuhren wir weiter auf der B8 Richtung Grootfontein.
Unterwegs kauften wir am Straßenrand ein paar Holzfiguren
und erreichten um 13:30 Uhr mit dem Mururani Gate die sogenannte Rote Linie. Auf der Weiterfahrt sahen wir Kudus, Elands, Trauerdrongos, Warzis, Singhabichte, Giraffen und Makalanipalmen.
Kurz vor Grootfontein bogen wir auf die D2844 ab. Von hier waren es dann noch mal 24 km bis Dornhügel.
Gegen 14:45 Uhr erreichten wir die Gästefarm Dornhügel und wurden von Max und Irmgard, sowie den Hunden Resi und Bella begrüßt. Nachdem wir die letzten beiden Male im „Toko-Zimmer“ übernachteten, bekamen wir dieses Mal das „Kuduzimmer“.
Nachdem wir kurz auf dem Zimmer waren, trafen wir uns zu Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Mittlerweile war auch ein weiterer Gast, Herr Ledermann (Etusis-Lodge und Mitbesitzer von Dornhügel), eingetroffen. Wir waren ganz erstaunt, als wir hörten, dass der rüstige Herr schon 82 Jahre alt ist. Um 16:30 Uhr starteten wir mit Max zu einer Farmrundfahrt.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201428. Feb. 2014 · #77
04.10.13 Gästefarm Dornhügel
Max erzählte uns einiges über die Farm und wir sahen u.a. Rinder, Esel, Pferde,
Zorse „Black Lady“,
Giraffen,
Warzis,
Lärmvögel
und Kudus, die elegant über einen Zaun sprangen.
Nach der Farmrundfahrt genehmigten wir uns zum Sundowner einen Gin Tonic und saßen zusammen am Lagerfeuer.
Zum Abendessen gab es Salat, Kudusauerbraten, Semmelknödel, Rotkraut, Chakalaka Gemüse (Erbsen mit Weißkohl), sowie Papayasorbet mit Vanillesoße. Dazu gibt es Nederburg Sauvignon Blanc. Alles schmeckte sehr lecker und es wurde wieder ein recht unterhaltsamer Abend.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201428. Feb. 2014 · #78
Fazit Gästefarm Dornhügel
Für uns der ideale Zwischenstopp auf dem Weg vom Caprivi nach Okonjima. Beim Abendessen sitzt man in gemütlicher, familiärer Runde zusammen und genießt die sehr leckere Hausmannkost mit dem dazu passenden Wein.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201401. März 2014 · #79
05.10.13 Dornhügel – Okonjima Villa
Nach einem leckeren Frühstück verließen wir gegen 8:30 Uhr die Gästefarm Dornhügel. Zuerst fuhren wir die 24 km auf der Pad D2844 zurück zur Hauptstraße und dann auf der B8 nach via Grootfontein nach Otavi. Nach einer kurzen Pause fuhren wir von hier weiter auf der B1 nach Otjiwarongo. Nach einem Tankstopp ging es gegen 11:15 Uhr weiter Richtung Okahandia. Eine halbe Stunde später waren wir am Abzweig nach Okonjima. Am Tor wurden wir von einem Kontrollposten registriert, dann durften wir weiter fahren.
Bevor wir am zweiten Tor waren, wurden wir von Pieter angehalten. Er stellte sich als unser Guide vor und zeigte uns den Weg zur Villa. Auf dem Weg zur Villa entdeckten wir Steinböckchen, Kudus, Graulärmvögel und einen Singhabicht.
Gegen 12 Uhr hatten wir unser Traumziel erreicht und wurden von der Hausdame Johanna und Koch Martin herzlich begrüßt. Während sich Pieter und John um das Gepäck kümmerten, gingen wir mit Johanna schon mal in die Villa. War die Bushsuite schon ein Traum – ist die Villa der Hammer! Johanna zeigte uns zuerst unser Schlafzimmer
mit angrenzendem Bad und Außendusche
und führte uns dann durch die Villa.
Außer einem zweiten Schlafzimmer
befindet sich im Haupthaus eine moderne Küche, mit Wein- und Getränkekühlschränken,
sowie ein großer Wohnbereich mit offenem Kamin und Essbereich.
Im Außenbereich gibt es eine große Teakholzterrasse mit Swimmingpool, eine überdachten Sala am großen Wasserloch,
eine Sitzecke für die Abende am Lagerfeuer und eine Außenküche.
Etwas vom Haupthaus entfernt gibt es noch zwei separate, exklusive, reetgedeckte Suiten. In eine davon zieht Irmela ein.
Insgesamt könnten hier 8-12 Personen untergebracht werden, doch die Villa wird immer nur an eine Gruppe vermietet. Das heißt die nächsten Tage sind wir hier allein. Nach einem Schnelldurchlauf durch die Villa bat uns Johanna zu Tisch. Martin hatte für uns ein leckeres Mittagessen vorbereitet. Es gab gemischten Salat, Hühnergeschnetzeltes mit Nudeln und zum Nachtisch Vanilleeis mit frischem Obstsalat.
DaxiangThemenstarter5'050 Beiträge · seit 201401. März 2014 · #80
05.10.13 Unsere tierischen Nachbarn bei der Villa
Nach dem Essen beobachteten wir das rege Treiben rund ums Wasserloch.
Wir sahen u.a. Giraffen, Oryx, Elands,
2 Nilgänse,
Waffenkiebitze,
Kudus,
Graulärmvögel, Rotschulterglanzstare und Warzis.
Die 2 Nilgänse führten sich als die Chefs der Wasserstelle auf und machten auch vor großen Tieren keinen Rückzieher. Aber auch an der Vogeltränke bei unserer Außendusche ging die Post ab. Wir entdeckten Rotschnabelfrankoline,