Namibia 2013 "Raubtiere satt - Erdhörnchen Mangelware"
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Hallo zusammen,
Ich (weiblich, Baujahr 1959) bin seit1997 mit dem Namibia-Virus infiziert. Die letzten Jahre war ich regelmäßig mit meiner Lebensgefährtin in Namibia, mit Abstechern nach Botswana & Simbabwe unterwegs. Wir planen unsere Namibia-Reisen von Deutschland aus und überlassen die Buchungen dann einem befreundeten Safariunternehmen in Windhoek. Damit wir uns voll aufs Fotografieren konzentrieren können, sind wir auf unseren Reisen mit Fahrer(in) unterwegs. Nachdem wir die ersten Jahre „klassische Rundreisen“ gemacht haben, gönnen wir uns nun z.T. mehrtägige Aufenthalte an unseren Lieblingsplätzen. So haben wir genug Zeit und Muse uns die Tier-und Pflanzenwelt in aller Ruhe anzuschauen. Da wir viele der Unterkünfte schon mehrmals besucht haben, ist es für uns meist so etwas wie ein nach Hause kommen! Ganz großen Anteil dabei hat unsere Fahrerin Irmela, die uns nun schon 6mal auf unseren Touren begleitet hat. Sie und ihr Mann Bruno sind „unsere Familie“ in Namibia und der Aufenthalt auf ihrer Farm Teufelsbach (zwischen Windhoek und Okahandja) gehört immer zu den Highlights der Reisen!
Ich möchte Euch gerne an unserer letzten Tour (September / Oktober 2013) in Form eines Reiseberichts mit vielen Bildern teilhaben lassen.
Hier schon mal ein kurzer Überblick über unsere Tour:
Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek Farm Teufelsbach (1 Übernachtung) Ausgedehnte Pirschfahrten in Etosha (je 3 Übernachtungen in Okaukuejo & Mushara Lodge River Dance Lodge (1 Übernachtung) Susuwe Island Lodge (3 Übernachtungen) Nunda River Lodge (1 Übernachtung) Gästefarm Dornhügel (1 Übernachtung) Okonjima Villa (3 Übernachtungen) Farm Teufelsbach (2 Übernachtungen) Gästefarm Wüstenquell (1 Übernachtung) Farm Teufelsbach (1 Übernachtung) Flug mit Air Namibia von Windhoek nach Frankfurt
Viel Spaß beim Lesen
Konni
Teil 216. Jan. 2014
21.09.13 Namibia wir kommen! Mit 20 Minuten Verspätung startete der Airbus A340-300 um 20:30 Uhr zum Air Namibia Flug SW286 von Frankfurt nach Windhoek. Wir stimmten uns mit Gin Tonic auf Afrika ein und bekamen so die nötige „Bettschwere“. 22.09.13 Teufelsbach Gegen 6:00 Uhr landeten wir am Internationalen Flughafen Hosea Kutako in Windhoek, wo uns schon Irmela erwartete. Wir kamen schnell durch die Passkontrolle und auch unser Gepäck lies nicht lange auf sich warten. Nachdem wir noch etwas Geld gewechselt, sowie Internetstick und Handykarte gekauft hatten, ging es zum Ausgang. Als wir auf der der gut 45minütigen Fahrt nach Teufelsbach die ersten Paviane und Warzenschweine sahen, wurde uns erst richtig bewusst – wir sind endlich wieder in Namibia!
Auf Teufelsbach herrschte viel Betrieb, Mitglieder vom Vogelclub waren gekommen um junge Geier zu beringen. Als die „Birder“ im Gelände verschwunden waren, gab es auf der Terrasse erst einmal ein leckeres Frühstück und einen Willkommenssekt. Nachdem auch die neusten Nachrichten ausgetauscht waren, relaxten wir ein wenig und räumten unser Handgepäck und die Koffer für unsere Tour um. Am Nachmittag starteten wir zu einer obligatorischen Sundownerfahrt. Wie von Bruno nicht anders zu erwarten, stand für Silke natürlich ein vollgetanktes Quad bereit. Während Silke damit vorne weg fuhr, fuhren wir im Auto hinterher. Unterwegs sahen wir Kudus, Steinböckchen, Grauducker, Graulärmvögel, Riesentrappe, Rotschnabelfrankoline, Perlhühner, eine Giraffe mit Jungem, Grau- und Gelbschnabeltoko, Rotbauchwürger, Trauerdrongos und natürlich Nguni-Rinder, die hier auf der Farm gezüchtet werden. Nach der schlechten Regensaison sah alles recht vertrocknet aus, selbst die Dämme waren trocken. Nach unserem ersten Sundowner der Reise ging es zum Farmhaus zurück.
Nach dem Abendessen saßen wir noch lange zusammen und unterhielten über Gott und die Welt.
Wir haben zu Weihnachten ein paar Bilder bekommen, wie es nun in Teufelsbach nach dem langersehnten Regen aussieht:
Gruß Konni
Teil 316. Jan. 2014
23.09.13 Großes Kino in Okaukuejo
Am nächsten Tag fuhren wir zunächst nach Otjiwarongo um uns mit Getränken und Knabbereien für unseren Etosha-Aufenthalt zu versorgen. Danach ging es weiter nach Outjo und von dort, nach einer Kaffeepause, zum Etosha Nationalpark. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir, mit dem Anderson Gate, den Eingang zum Park. Bevor wir zum Rastlager Okaukuejo fuhren, besuchten wir gleich noch Ombika. Dort erwarteten uns mindestens 10 Löwen, eine Giraffe, Schakale, Impalas, Springböcke, Riesentrappen, Kapkrähen, Graulärmvögel und Kapturteltauben.
Das Wasserloch liegt ziemlich tief, sodass die Tiere teilweise darin verschwanden.
Wir beobachteten die Tiere eine Weile und fuhren dann weiter zum Rastlager Okaukuejo.
Nachdem wir die letzten Jahre in den Waterhole Chalets Nr. 33 & 34 untergebracht waren, bezogen wir diesmal Chalet Nr. 32. Von hier aus war die Aussicht aufs Wasserloch zwar nicht ganz so optimal, aber um schnell mal nachzuschauen, was sich am Wasser tut reichte es vollkommen. Bei unserem Sundowner mit Rockshantie am Wasserloch leisten uns Enten, Kapturteltauben, Perlhühner, Oryx, ein Elefant, 22 Giraffen, Impalas, Schakale, Zebras und Springböcke Gesellschaft.
So viele Giraffen auf einem Fleck sahen wir bis jetzt nur in der Umgebung von Namutoni. Um 19:30 Uhr gingen wir zum Abendessen. Am Grill waren heute Kudu – und Rindersteaks im Angebot. Im Vergleich zu früheren Jahren hat sich das Essen sehr gebessert, zumindest wissen die Köche mittlerweile schon, dass die Tiere schon tot waren und nicht auch noch totgebraten werden müssen. Nach dem Essen gingen wir zurück zum Wasserloch und erlebten unseren bisher spannendsten Abend in Okaukuejo! Während des Abends beobachteten wir 7 Nashörner plus einem Jungtier, Giraffen, Schakale und 8 Löwen. Die Nashörner standen z.T. mitten im Wasser – kein Wunder, es war ja immer noch sehr warm.
Ein Nashorn war recht aggressiv und warf ein anderes mit voller Kraft um, das daraufhin laut aufschrie. Wir waren recht geschockt (deshalb gibt es auch davon keine Fotos), zumal sich das Nashorn erst nach einer gefühlten Ewigkeit wieder aufrappelte. Danach bekam es solange das Horn in den Po gerammt bis es sich von der Wasserstelle entfernte. Aber auch die anderen Nashörner und sogar die Löwen wurden von dem „Stinker“ angemacht und gejagt. Das war echt großes Kino! Erst weit nach Mitternacht gingen wir zu unserem Chalet. In der Nacht hören wir lautes Löwengebrüll, am Wasser entdeckten wir jedoch nur einen Elefanten.
Teil 419. Jan. 2014
24.09.13 Pirschfahrt rund um Okaukuejo
Nach einer, durch das „Openair-Kino“ am Wasserloch, doch sehr kurzen Nacht, riss uns der Wecker um 5:30 Uhr aus dem Schlaf. Gleich nach Toröffnung starteten wir zu einer ausgedehnten Pirschfahrt und waren gespannt was uns der Tag so bringen würde. Auf dem Weg nach Ombika sahen wir einen alten, von Kämpfen gezeichneten Giraffenbullen.
Bei Ombika hielten wir Ausschau nach den Löwen von gestern Nachmittag, doch wir entdeckten nur ein paar Vögel und Schakale. Auf der Detour-Schleife und der Weiterfahrt nach Nebrownii sahen wir u.a. Sabotalerchen,
ein Spitzmaulnashorn,
Maricoschnäpper,
und Springböcke.
In Nebrownii waren Springböcke, viele Strauße, Schakale, Oryx, Zebras und Namaflughühner versammelt. Immer wieder kamen Schwärme von Blutschnabelwebern, rotbraune Sperlinge und Nonnenlerchen zum Trinken ans Wasser.
Bei Gemsbokvlakte entdeckten wir Schakale und Kapkrähen bei einem Zebrariss und, am Wasserloch selbst, Springböcke, Oryx, Zebras, Schakale und eine Giraffe.
In Olifantsbad beobachteten wir viele Kudus, Impalas, Oryx, Waffenkiebitze, Kuhreiher und Warzis.
Bei Aus waren Kudus, Nilgänse, Enten, Waffenkiebitze, Impalas, eine Giraffe, Gaukler, Warzis, Perlhühner und Zebras versammelt.
Bei Homob sahen wir nur ein paar Nilgänse.
Dafür entdeckten wir bei Rietfontein Springböcke, Gnus und viele Zebras.
Gegen 13 Uhr entschieden wir uns für eine kurze Pause im Rastlager Halali.
Ich mach jetzt auch erst mal eine Pause und berichte später was wir noch alles auf dieser Pirschfahrt sahen und erlebten!
Teil 522. Jan. 2014
24.09.13 (Fortsetzung)
Nach unserer Pause in Halali fuhren wir weiter nach Goas. Hier beobachteten wir eine Elefantenherde bei ihrem Wellnessprogramm.
Nach einem ausgiebigen Schlammbad verließen die Elis im Gänsemarsch die Wellnessoase und auch wir setzten unsere Fahrt fort. Bei der Weiterfahrt entdecken wir Impalas
und ein paar Zebras, die in der Hitze vor sich hin dösten, oder sogar ein Mittagsschläfchen hielten.
In Rietfontein waren 28 Elefanten, mehrere Giraffen, ein Schreiseeadler, Trauerdrongos, Waffenkiebitze, Rotschulterglanzstare und Springböcke versammelt.
Wir schauten den Elefanten eine ganze Weile bei ihren Wasserspielen zu und fuhren dann weiter. Unterwegs sahen wir u.a. Gnus,
Springböcke,
Fiskalwürger,
einen Rothalsfalken,
und Kurzzehenrötel.
In Salvadora und Charitsaub zeigten sich lediglich ein paar Springböcke, Waffenkiebitze und Enten. Dafür hatten wir bei der Weiterfahrt etwas mehr Glück. Zuerst lief uns ein Steinböckchen,
sowie Herr und Frau Gackeltrappe über den Weg
und dann sahen wir, leider etwas durch Büsche verdeckt, unser zweites Spitzmaulnashorn des Tages.
Fortsetzung folgt!
Teil 622. Jan. 2014
24.09.13 (Fortsetzung 2)
Bei Nebrownii beobachteten wir zwei Elefanten, eine Hyäne, viele Schakale, Riesentrappen, Schildraben und Springböcke.
Nachdem uns ja heute noch keine einzige Katze über den Weg gelaufen war, suchten wir die Umgebung mit dem Fernglas ab. Dabei entdeckten wir einen toten Elefanten.
Nach dieser traurigen Entdeckung machten wir uns auf den Rückweg nach Okaukuejo. Gegen 18 Uhr waren wir wieder im Rastlager. Bei unserem obligatorischen Sundowner am Wasserloch leisteten uns diesmal 3 Nashörner, Giraffen und Schakale Gesellschaft.
Nach dem Abendessen wurden wir am Wasserloch schon von 4 Nashörnern und ein paar Schakalen erwartet. Der Wind hatte ziemlich aufgefrischt und die Tiere zogen sich ins Gebüsch zurück und wir auf unseren Balkon. Bei einem Gläschen Sekt bzw. einem kühlen Bier ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren.
Teil 728. Jan. 2014
25.09.13 Ausgedehnte Pirschfahrt rund um Okaukuejo Auch am nächsten Morgen machten wir uns gleich nach Toröffnung auf den Weg nach Okondeka. Unterwegs sahen wir zwar Gnus, Giraffen, Zebras, Springböcke, Kapkrähen, Steppenfalken, Ameisenschmätzer, Strauße, Gackeltrappen,
Schakale,
eine Hyäne,
Kronenkiebitz,
und Fiskalwürger,
doch von den erhofften Löwen fehlte jede Spur. Nachdem wir ausgiebig mit dem Fernglas alle uns bekannten „Löwenbüsche“ erfolglos abgesucht hatten, machten wir uns, via Leeubron (kein Wasser, keine Tiere), auf den Rückweg nach Okaukuejo. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter nach Ombika. Doch auch hier waren heute Morgen Löwen Mangelware! Bei der Weiterfahrt entdecken wir Springböcke, Gnus, Giraffen, Kudus, Steppenfalken
und Namaflughühner.
Bei Gemsbokvlakte waren die Schakale immer noch mit den Überresten eines Zebras beschäftigt. Außerdem beobachteten wir Gnus, Schildraben, Springböcke, Oryx und Blutschnabelweber. In und um Olifantsbad waren Oryx, Impalas, Warzis, Zebras, Kudus und Red Hartebeester versammelt.
Auf dem Weg nach Aus sahen wir, außer unserem ersten Elefanten des Tages, weitere Red Hartebeester,
Kudus
und einen Singhabicht.
An der Wasserstelle entdeckten wir Nilgänse, Enten, Kudus, Zebras, Oryx, Warzis und eine tote Hyäne.
Bei der Weiterfahrt via Sueda und Charitsaub nach Salvadora zeigten sich Giraffen, Singhabichte, Springböcke, Strauße, Gnus, Schakale, Kuhreiher, Sabotalerchen, Waffenkiebitze und Zebras.
In Salvadora waren viele Zebras, Gnus, Springböcke, Rotschnabelenten, Nilgänse, Kuhreiher und Schakale versammelt.
Alles in Allem verlief der Morgen recht unspektakulär. Zum Glück änderte sich das am Nachmittag noch!
FORTSETZUNG FOLGT!!!
Teil 829. Jan. 2014
25.09.13 Ausgedehnte Pirschfahrt rund um Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein entdeckten wir Schildraben,
Nilgänse, Enten, Zebras, Springböcke, Kapkrähen, viele Waffenkiebitze, Rotschulterglanzstare, Giraffen, Kudus, Doppelbandrennvogel, Kampfläufer und, etwas entfernt in eine Baum, einen Schreiseeadler. Dieser flog plötzlich auf und landete direkt am Wasser. Als er wieder aufflog, sahen wir, dass er eine Wasserschildkröte gefangen hatte und diese nun zum Ufer schleppte.
Wir beobachteten ihn dabei, wie er sich abmühte ein paar Fleischbrocken aus dem Panzer zu zerren. Nach einer halbstündigen Pause in Halali fuhren wir wieder nach Rietfontein zurück. Am Wasserloch war der Schreiseeadler immer noch mit der Schildkröte beschäftigt, wurde aber bald darauf von einer ankommenden Elefantenherde vertrieben. Die Herde bestand aus elf Tieren und wurde von einer Leitkuh mit Sender um den Hals angeführt.
Wir beobachteten die Dickhäuter wie sie zuerst ihren Durst stillten
und sich dann ein ausgiebiges Bad gönnten.
Der Schreiseeadler hatte sich zwischenzeitlich auf einen Baum zurückgezogen und seine zurückgelassene Beute wurde gleich von ein paar frechen Kapkrähen übernommen. Nach gut 40 Minuten verließen die Elefanten das Wasserloch und ein Spitzmaulnashorn, sowie eine Zebraherde betraten die Bühne.
Wir beobachteten das Nashorn noch eine Weile und fuhren dann weiter Richtung Nebrownii. Auf der Weiterfahrt sahen wir Steppenfalken,
Elefanten,
Zebras, Springböcke, Riesentrappen, Gnus, Gackeltrappen, 2 Ohrengeier auf ihrem Nest, Giraffen, Steinböckchen, Trauerdrongos und eine Oryxmutter mit zwei Jungen.
Dann rief Silke plötzlich das magische Wort „KATZE!“ und tatsächlich saß direkt neben der Pad im Gebüsch ein Leopard!
Nachdem wir uns eine ganze Zeit gegenseitig beäugt hatten, zog sich der Leo zurück. Nach diesem Highlight machten wir uns zufrieden auf den Heimweg. Rechtzeitig zu Sundowner waren wir wieder in Okaukuejo. Dabei leisteten uns 9 Elefanten, 13 Giraffen, Kapturteltauben, Perlhühner, Namaflughühner, Schakale, Waffenkiebitze, Enten und Nilgänse Gesellschaft. Die Elefanten standen mitten im Wasser und badeten ausgiebig.
Als wir nach dem Essen wieder zur Wasserstelle kamen, waren zwar noch 2 Elefanten, 2 Giraffen und Schakale da, aber auf Nashörner warteten wir leider vergeblich. So gingen wir in unser Chalet und erlebten vom Balkon aus den Auftritt einer 12-köpfigen Elefantenherde.
Wieder hatten wir viel erlebt und freuten uns auf den nächsten Tag in Etosha!
FORTSETZUNG FOLGT!
Teil 931. Jan. 2014
26.09.13 „Löwenpirsch“ von Okaukuejo nach Mushara
Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt hatten, ging es zum Frühstück. Kurz nach Toröffnung verließen wir dann Okaukuejo in Richtung Nebrownii.
Unterwegs sahen wir 5 Hyänen und mehrere Schakale an einem Gnuriss
sowie Riesentrappen.
Bei Nebrownii beobachteten wir Springböcke, Zebras, Schakale, Riesentrappen und zwei Löwenmänner, die zum Wasser liefen.
Einer der Löwe wälzte sich mit Genuss im Elefantendung.
Bei der Weiterfahrt via Gemsbokvlakte entdeckten wir u.a. ein Spitzmaulnashorn,
Steppenfalken
und einen Kampfadler.
In Olifantsbad erlebten wir den Anmarsch einer 20-köpfigen Elefantenherde.
Nachdem wir den Elefanten einige Zeit beim Baden zugeschaut hatten, fuhren wir weiter. In Aus nagte ein Honigdachs an der toten Hyäne herum.
Außerdem sahen wir Enten, Nilgänse, Waffenkiebitze Kudus, die z.T. mitten im Wasser standen, eine Schlankmanguste und zwei Giraffen.
In Homob waren Zebras, Springböcke, Gnus, Enten Jacanas, Nilgänse und Zwergtaucher versammelt. Bei der Weiterfahrt via Sueda, an der Pfanne entlang, begegneten uns Giraffen, Kudus, Gaukler, Geier und eine Löwin.
An der Wasserstelle Charitsaub entdeckten wir viele Zebras, Springböcke, Gnus und Sabotalerchen.
Bei der Weiterfahrt sahen wir neben vielen Zebras, auch zwei männliche Löwen, die von mehreren Autos verfolgt wurden.
Wir vermuteten, dass die Löwen auf dem Weg nach Salvadora waren und fuhren dort hin. An der Wasserstelle waren Gnus, Kuhreiher, Zebras, Springböcke, Enten und Nilgänse versammelt.
Nach einiger Zeit kamen die Löwen angelaufen und die anderen Säugetiere zogen sich zurück. Unterwegs markierten die Katzen zuerst ihr Revier und gingen dann zum Wasser.
Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, verließen sie das Wasserloch und auch wir fuhren weiter. In Rietfontein beobachteten wir viele Waffenkiebitze, einen Schreiseeadler, Enten, Jacanas, Zebras, Kudus und eine große Elefantenherde (Leitkuh mit Sender) beim ausgiebigen Schlammbad.
Ich hätte den Elis stundenlang zuschauen können, doch wir mussten heute ja noch bis nach Mushara fahren, deshalb verließen wir die Wellnessoase und fuhren weiter nach Halali.
FORTSETZUNG FOLGT!
Teil 1002. Feb. 2014
26.09.13 „Löwenpirsch“ von Okaukuejo nach Mushara (Fortsetzung)
Nach einer Pause in Halali fuhren wir gegen 13:30 Uhr weiter. Auf dem Weg via Goas nach Okerfontein sahen wir u.a. Impalas, Riesentrappen, Giraffen,
einen Habichtsadler im Flug,
sowie einen großen, grauen Koloss im Gebüsch, der sich als ein Spitzmaulnashorn entpuppte.
Nachdem das Nashorn keine Anstalten machte, etwas näher zu kommen, fuhren wir weiter. Dabei entdeckten wir Red Hartebeester,
kurze Zeit später ein zweites Nashorn, einen Kaptriel,
viele, recht übermütige und kämpfende Zebras,
Gnus,
Elefanten,
Springböcke, Giraffen und Strauße. Unsere Stopps an den Wasserstellen Okerfontein und Kalkheuwel verliefen recht unspektakulär – außer eine paar Enten, Nilgänsen, einem Elefant, bzw. Enten, Impalas und zwei Giraffen sahen wir nichts Aufregendes. Bei der Weiterfahrt entdeckten wir eine Pantherschildkröte,
In Chudob beobachteten wir Riesentrappen, Kapturteltauben, Schwalben, Perlhühner, Impalas, Trauerdrongos, Schakale, Rotschulterglanzstare, Giraffen,
eine Hyäne
sowie ein Warzi beim Schlammbad.
In Koinachas herrschte „Katzenalarm“! 7 Löwen lagen zuerst nur faul unter einem Busch.
Nach einer kurzen Wartezeit hatten zwei der Kätzchen ein Einsehen mit uns und boten uns ein kleines Programm. Während einer der Löwen Billard mit Eliknödeln spielte,
lief der andere über die Pad zu den Überresten von einem Zebrariss.
Zum Abschluss unserer Pirschfahrt entdeckten wir in Klein Namutoni Gänse, Enten, Zwergtaucher, Impalas und ein Spitzmaulnashorn.
Gegen 18:10 Uhr verließen wir den Park durch das Von Lindequist Gate und erreichten nach kurzer Fahrt die Mushara Lodge. Wie nicht anders von Mushara gewohnt, wurden wir herzlich begrüßt und nach einem kühlen Saft zu unserem Chalet gebracht.
Nach einer erfrischenden Dusche gingen wir für einen verspäteten Sundowner zum Haupthaus und scheuchten dabei ein paar Dik-Diks und Grauducker auf.
Bei einem Gin Tonic ließen wir den Tag noch mal Revue passieren. Auch heute hatten wir wieder viel Glück mit unseren Sichtungen. Um 20 Uhr wurden wir mit Trommelschlägen zum Abendessen gerufen. Es gab Rote Beete mit karamellisierten Zwiebeln und Blätterteig, Elandsteak mit Kroketten und Gemüse, sowie gefrorenes Lemon Mousse. Wie nicht anders zu erwarten, schmeckte alles vorzüglich und war ein schöner Abschluss für einen erlebnisreichen Tag.
Teil 1104. Feb. 2014
27.09.13 Mushara und unser nächster Tag in Etosha
Bei unserem Chalet entdeckten wir Dik-Diks, Grauducker
und Perlhühner. Etwas später, beim Frühstück leisteten uns Gelbschnabeltokos und Maskenbülbüls Gesellschaft. Gegen 7 Uhr fuhren wir zum Etosha Nationalpark und waren knapp 10 Minuten später am Von Lindequist Gate. Auf dem Weg nach Koinachas sahen wir einen Raubadler,
Dik-Diks,
Giraffen, Impalas, Schakale und einen Elefant, der vor uns über die Pad lief.
In Koinachas beobachteten wir ein Löwenpaar,
Graureiher,
Kapturteltauben, Teichhühner, Enten, Waffenkiebitze und Perlhühner. Nach einiger Zeit kamen vier weitere Löwen aus dem Gebüsch.
In Klein Namutoni sahen wir Zebras, Enten, Gänse, Waffenkiebitze und eine Hyäne.
Leider lagt die Wasserstelle um diese Tageszeit im Gegenlicht und eignete sich nicht so gut zum Fotografieren.
FORTSETZUNG FOLGT!!
Teil 1205. Feb. 2014
27.09.13 Mushara und unser nächster Tag in Etosha (Fortsetzung 1)
Bei der Weiterfahrt entdeckten wir u.a. Impalas, Dik-Diks, Giraffen,
Rotschnabeltokos, Perlhühner,
und Gelbschnabeltokos.
In Chudob wurden wir schon von Giraffen, Zebras, Impala und Kudus erwartet.
Bei der Weiterfahrt sahen wir Giraffen, Zebras, Impalas, Springböcke, einen jungen Singhabicht,
Makalanipalmen
und, für mich, als Highlight des Tages, zwei Löffelhunde.
Nach 2008 war es erst das zweite Mal, dass wir in Etosha diese putzigen Kerlchen sahen. Das Wasserloch Twee Palm mit den zwei Makalanipalmen hatte zwar Wasser, aber außer ein paar Enten waren keine Tiere da. Auf der Fahrt, an der Fischerpfanne entlang, via Aroe (kein Wasser – keine Tiere) entdeckten wir Warzis, Schakale,
Gelbschnabeltokos, Europäische Bienenfresser, Gnus, Zebras, Trauerdrongos, Springböcke, Singhabichte, und einen Turmfalken.
In Klein Okevi schauten wir den Giraffen eine ganze Zeit lang beim Wasser trinken zu. Es ist immer wieder interessant wie unterschiedlich sie dabei vorgehen.
Bei unserer Ankunft in Tsumcor waren ein Elefant, Granatastrilde, Wasserschildkröten, Rotschnabelenten, Giraffen, übermütige Zebras, Kudus, ein Strauß, ein Raubadler und Waffenkiebitze versammelt.
Kurz nach uns kamen zwei Elefantenherden mit insgesamt 40 Tieren zum Wasser und boten uns ein tolles Nachmittagsprogramm. Nachdem der erste Durst gelöscht war, wurde ausgiebig gebadet und sich anschließend mit roter Erde bepudert. Die Halbstarken mischten zwischendurch die Zebras auf und spielten mit ihren Artgenossen.
Nach gut einer Stunde fuhren wir weiter. Via Pans Edge ging es an der Pfanne entlang nach Namutoni, wo wir erstmal eine Pause einlegten. Ich mache jetzt auch erstmal eine Pause! FORTSETZUNG FOLGT!
Teil 1306. Feb. 2014
27.09.13 Mushara und unser nächster Tag in Etosha (Fortsetzung 2)
Nach einer Pause in Namutoni fuhren wir weiter nach Chudob, wo zwei Elefanten,
Giraffen, Zebras, Kudus, Impalas und Waffenkiebitze auf uns warteten.
Auf dem Weg nach Kalkheuwel sahen wir eine Giraffe, die sich unter einem Baum ausruhte.
Am Wasserloch beobachteten wir zwei Elefanten,
einen Raubadler, Waffenkiebitze, Zebras, Impalas und einen Löffler.
Diesmal versperrte uns kein Elefant oder Nashorn den Weg nach Ngobib. Dafür waren auch andere Tiere Mangelware und so musste halt der Ahnenbaum am Wasserloch als Fotomotiv herhalten.
Auf der Weiterfahrt entdeckten wir Giraffen, Steinböckchen, Oryx, Zebras, Singhabichte, Gnus, Impalas,
Während wir in Chudob Zebras, Springböcke, Impalas, Perlhühner, Riesentrappen und Giraffen beobachteten,
waren es in Koinachas nur ein paar Graureiher, Enten und Nilgänse.
In Klein Namutoni waren u.a. Giraffen, Kapenten, Rotaugenenten, Nilgänse, Zwergtaucher, Graukopfrostgänse
und, als krönender Abschluss des Tages, 9 Hyänen (Alt-& Jungtiere) versammelt.
Bei der Fahrt zum Ausgang sahen wir noch Steinböckchen, Dik-Diks, Zebramangusten
und Giraffen.
Gegen 18:35 Uhr waren wir am Von Lindequist Tor. Auf der kurzen Fahrt zur Mushara Lodge stand die Sonne als roter Feuerball am Himmel.
Auf unserer Terrasse gab es dann gleich noch ein Gläschen Sekt und für mich auch noch ein Tässchen starken Kaffee.
Um 20 Uhr riefen uns die Trommeln zum Braai in die Boma.
Neben verschiedener Salate, einer kalten, rote Beete Suppe, Maisbrei mit Tomatensoße, Kartoffeln, Karotten, Pilzsoße und Springbock-Ossobuco gab es Hähnchenschenkel und Kudusteak vom Grill und zum Nachtisch Mandeltörtchen mit Vanillesoße oder Mousse au Chocolat. Wie nicht anders zu erwarten, schmeckte wieder alles sehr lecker!
FORTSETZUNG FOLGT!!! Konni
Teil 1408. Feb. 2014
28.09.13 Mushara und unser letzter Tag in Etosha
Auf dem Weg zum Haupthaus sahen wir Dik-Diks und Grauducker. Nach dem Frühstück
fuhren wir zum Etosha Park und erreichten gegen 7 Uhr das Von Lindequist Tor. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Klein Namutoni, mit Kudus,
Kapenten, Nilgänsen und Waffenkiebitzen, ging die Fahrt weiter mit vielen Giraffen,
Springböcken, Gnus, Riesentrappen und Rotschnabeltokos.
In Koinachas sahen wir Enten, Teichhühner und sechs Löwen, die unter einem Busch schliefen.
Nach einiger Zeit wurde unser Warten belohnt und eine Löwin ging zum Trinken ans Wasser.
Nachdem sie sich dann aber auch wieder hingelegt hatte fuhren wir weiter, um kurze Zeit später wieder anzuhalten. Direkt an der Pad lag eine gerissene Giraffe, die von sechs weiteren Löwen bewacht wurde.
Die Löwen sahen jedoch nicht so aus, als würden sie sich in der nächsten Zeit bewegen und so entschlossen wir uns weiter nach Chudob zu fahren. Unterwegs trafen wir auf eine Gras fressende Giraffe.
Was wir in Chudob so alles sahen und erlebten – davon später mehr!
Teil 1508. Feb. 2014
28.09.13 Mushara und unser letzter Tag in Etosha (Fortsetzung)
In Chudob waren Giraffen, eine Hyäne, Zebras, Impalas, sehr viele Perlhühner, ein Löffler, Oryx, ein Raubadler, Kapturteltauben und Rotnackenlerchen versammelt.
Nach und nach kamen acht weitere Hyänen zum Wasser.
Wir machten es uns im Auto gemütlich und beobachteten die Hyänen bei ihrer Morgenwäsche. Plötzlich verließen sie „Wasserratten“ fluchtartig das Wasser
und zogen sich, wie auch die Giraffen, etwas zurück. Kein Wunder, denn der Elefantenbulle, der sich dem Wasser näherte, machte einen ziemlich gereizten Eindruck. Vermutlich befand er sich gerade in der „Musth“, worauf auch die feuchten Hinterbeine und die Sekretausscheidung aus den Schläfendrüsen hindeuteten.
Nachdem die Tiere von der Wasserstelle weg waren, ging der Elefant zum Trinken und verließ dann recht zügig wieder die Wasserstelle. Auch wir machten uns auf den Weg und fuhren weiter nach Kalkheuwel. Hier beobachteten wir einen männlichen Löwen, der unter einem Busch am Wasser lag,
Elands,
Kudus, Zebras, 2 Elefanten, Granatastrilde, Buntastrilde, Perlhühner und Graulärmvögel.
Mehrere Impalas näherten sich vorsichtig dem Wasser, ohne den Löwen aus den Augen zu lassen. Dieser war jedoch so vollgefressen, dass er für die Tiere keine Gefahr darstellte.
Vermutlich lag sein Riss ganz in der Nähe, denn es kamen auch ein paar Weißrückengeier angeflogen um an der Wasserstelle zu trinken.
FORTSETZUNG FOLGT!
Teil 1610. Feb. 2014
28.09.13 Mushara und unser letzter Tag in Etosha (Fortsetzung 2)
Bei der Weiterfahrt sahen wir Giraffen, Impalas, Zebras, Springböcke, Oryx,
eine Pantherschildkröte
und Elefanten. Einer der Elefanten hatte einen ziemlich abgenutzten Stoßzahn mit einem Riss.
Rund um Okerfontein gab es kleinere Wasserlöcher an denen sich Nilgänse, Enten, Elefanten, Zebras, Kudus und Gnus aufhielten.
Auf dem Weg nach Goas entdeckten wir u.a. Kaptriele,
einen Sekretär,
Singhabichte (juvenil & adult)
und, etwas versteckt im Gebüsch, 2 männliche Löwen. Bei einer Pipipause auf einer „gesicherten Toilette“ erlebten wir eine Überraschung – sie war sauber und es gab sogar Toilettenpapier! In Goas sahen wir Rotschulterglanzstare,
Waffenkiebitze und Elefanten.
Nachdem wir ihnen eine Zeitlang zugeschaut hatten, fuhren wir nach Halali und gönnten uns zum Mittagessen Pommes im Restaurant. Um 14:35 Uhr waren wir wieder auf Pad und sahen neben einer „Winterlandschaft“
auch Red Hartebeester, Giraffen, Springböcke, Strauße, Trauerdrongos, Maricoschnäpper, Giraffen, Zebras und ein Spitzmaulnashorn. In Kalkheuwel beobachteten wir ein Löwenpaar.
Auf der Weiterfahrt begegneten uns Giraffen, Springböcke, Zebras, Riesentrappen
und eine große Elefantenherde, bestehend aus ca. 40 Tieren aller Altersklassen.
In Chudob waren Hyänen, Giraffen, Perlhühner, Riesentrappen, Rotschulterglanzstare und Kapturteltauben versammelt.
Kurz vor Koinachas erlebten wir unseren ersten Stau in Etosha. Grund für die vielen Fahrzeuge waren 2 Löwen direkt beim Giraffenriss und 6 weitere im Gebüsch. Als diese dann nacheinander über die Pad gingen, war das Chaos perfekt.
An der Wasserstelle selbst war nix los und so fuhren wir weiter nach Klein Namutoni. Hier beobachteten wir Elefanten beim ausgiebigen Baden, Giraffen, einen Löffler, Enten und Nilgänse.
Auf dem Weg zum Ausgang entdeckten wir dann noch Kudus, Dik-Diks, Impalas, Steinböckchen, Perlhühner, Graulärmvögel und Giraffen.
Gegen 18:45 Uhr waren wir am Von Lindequist Tor und verließen den Park, für diese Jahr, endgültig. In der Mushara Lodge gab es zuerst eine erfrischende Dusche und dann einen Gin Tonic an der Bar. Um 20 Uhr riefen die Trommeln zum Abendessen. Es gab Bruscetta und Humus, Oryx-Spieß mit Bohnen, Blumenkohl und Kartoffeln und, zum Nachtisch, Tiramisu.
Teil 1710. Feb. 2014
Fazit Etosha: Während der sechs Tage in Etosha hatten wir über 1.100 km zurückgelegt und dabei viel gesehen und erlebt. Zu den Highlights gehörten dabei sicherlich die vielen Hyänen, Elefanten, Nashörner und Löwen. Aber auch die Sichtung von einem Leoparden und der zwei Löffelhunde, sowie der Nashornkampf am ersten Abend in Okaukuejo bleiben bestimmt lange in Erinnerung. Bei all den vielen, tollen Tiersichtungen vermissten wir jedoch die Erdhörnchen – kein einziges dieser possierlichen Tierchen hatten wir in Etosha entdeckt.
Über das Rastlager Okaukuejo gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen. Wir können Jedem einen Aufenthalt hier nur empfehlen. Selbst wenn das Essen auch mal nicht jedermanns Geschmack trifft und der Service vielleicht auch nicht der Beste ist, entschädigt ein Abend am Wasserloch für Alles! Getränke, Obst, Knabbereien und alles was man sonst noch benötigt sollte man jedoch am besten von Außerhalb mitbringen, denn den Shop kann man vergessen.
Fazit Mushara Lodge: Nach mehreren Aufenthalten in Mushara Outpost und einem Aufenthalt in der Villa, haben wir diesmal in der Lodge gewohnt und waren auch hier mit Service und Verpflegung sehr zufrieden! Natürlich ist hier nicht alles so „privat“ wie in Outpost und Villa - aber wenn man, wie wir, den ganzen Tag in Etosha verbringt und nicht am Pool liegen will, reicht das völlig aus.
Am Morgen sahen wir Grauducker, eine Graurücken-Camaroptera,
Dik-Diks, Rot-& Gelbschnabeltokos, Rotschulterglanzstare und Buschhörnchen.
Nach einem leckeren Frühstück verließen wir Mushara um 8:20 Uhr. Auf der C38 und weiter auf der B1 ging es Richtung Oshivelo. Dann verließen wir die Teerstraße und fuhren auf der Pad D3001 Richtung Tsintsabis.
Die Pad verläuft kerzengerade, nach 32 km kommt die erste Kurve! Starke Verbuschung, dunkelgraue Termitenhügel, große Akazienbäume (Ringhülsenakazie) und Makalanipalmen prägen die Landschaft. Wir entdeckten Steinböckchen, Grauducker und Rotschopftrappen. Kurz vor Tsintsabis bogen wir auf die Pad D3016 ab und sahen Makalanipalmen, Rinder, Ziegen, Warzenschweine, Esel, Kudus, Steinböckchen, Schafe, eine „Rennschlange“ die über die Pad huschte, Zebramangusten, Grautokos und Marulabäume (zurzeit ohne Blätter). Die Flächen wurden teilweise entbuscht und die Hölzer wurden vor Ort zu Holzkohle verarbeitet. Nach knapp 100 km auf der D3016 erreichten wir die Teerstraße B8. Um 11:25 Uhr waren wir am Mururani Gate. Hier, ca. 130 km vor Rundu beginnt nicht nur die „rote Linie“ (Veterinärzaun zum Seuchenschutz), sondern mit der Kavangoregion, auch das „richtige Afrika“ mit kleinen Dörfern, Rinderherden, Ziegen und Esel. An Bäumen fielen besonders die lila blühenden Regenbäume oder Appleleaf Trees auf.
Gegen 13 Uhr erreichten wir Rundu und machten erst mal eine Pause. Nachdem wir auch noch getankt und Getränke eingekauft hatten, fuhren wir um 13:45 Uhr auf dem Trans-Caprivi-Highway (B8) weiter Richtung Divundu. Rundhütten, Rinder z.T. mit Rotschnabelmadenhackern und Ziegen bestimmten das Bild.
Am Straßenrand wurden wieder die orange-gelben Früchte der Affenorange (Strychnos spinosa) angeboten und Irmela kauft 2 Exemplare.
Nach längerer Suche entdeckten wir auch die Bäume dazu. Diese waren recht klein und hatten zurzeit kaum Blätter, jedoch dunkelgrüne Früchte. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir den Abzweig nach Mukwe. Von hier waren es noch 6 km zur River Dance Lodge. 10 Minuten später hatten wir die Lodge erreicht und wurden von einem Mitarbeiter begrüßt. Wir bekamen wieder Chalet Nr. 3 zugeteilt.
Die geräumigen, aus Holz und Glas erbauten Chalets liegen am Ufer des Okavango. Das Bad mit super Badewanne und Regenwalddusche ist in einem separaten Chalet untergebracht.
Vom Chalet und vom Bad hat man eine tolle Sicht auf den Okavango. Unseren Sundowner nahmen wir auf der großen Terrasse ein und bekamen dabei Gesellschafft von den Besitzern Karin und Tino Punzul die uns ihr 8 Monate altes Töchterchen Annabell vorstellten, sowie von den Hunden Pandu (Dobermann-Rottweiler Mix) und Whisky (Chow-Chow).
Bis zum Abendessen gingen wir zu unserem Chalet zurück und beobachteten Hippos und Buschhörnchen von unserer Terrasse aus.
Während Silke die tolle Sicht auf den Okavango von der Badewanne aus genoss, entschied ich mich für eine „Regenwalddusche“ mit genauso schöner Aussicht. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, genehmigten wir uns noch einen Gin Tonic am offenen Feuer. Vor dem Abendessen bekamen wir dann auch noch eine Tanzvorführung mit Trommelbegleitung. Zum Abendessen gab es geräucherten Lachs, im Ofen gebratene Hähnchenschenkel, Kürbisgemüse, Bohnen und Reis und zum Nachtisch geeiste Schwarzwälderkirschtörtchen.
Wie nicht anders zu erwarten, schmeckte es vorzüglich!
Teil 1912. Feb. 2014
Fazit River Dance Lodge
Was Karin und Tino da gezaubert haben, ist schon was ganz Besonderes! Sympathische Gastgeber, schöne Chalets mit toller Aussicht und leckeres Essen – ein idealer Ort um einfach nur mal die Seele baumeln zu lassen! Wir haben auch unseren zweiten Aufenthalt hier sehr genossen.
Die Sundownerfahrt auf dem Okavango war bei unserer Ankunft schon ausgebucht. Das war für uns jedoch nicht so schlimm, da wir ja in den kommenden Tagen noch genug Gelegenheit zu Bootsfahrten hatten.
30.09.13 River Dance Lodge - Susuwe Island Lodge Nach einem leckeren Frühstück verabschiedeten wir uns von Familie Punzul und fuhren nach Divundu zum Tanken. Gegen 9:20 Uhr ging dann unsere Reise weiter auf dem Caprivi-Highway (B8), durch den Bwabwata Nationalpark, nach Kongola.
Außer vereinzelten Siedlungen sahen wir Ziegen, Rinder, Schmarotzermilane, Meerkatzen, Esel, Lärmvögel, Kudus, Kuhreiher, Riedböcke und Gabelracken.
Am Abzweig zur Susuwe Lodge vorbei, fuhren wir zuerst über den Kwando nach Kongola zum Mashi Craft Center um ein paar Souvenirs einzukaufen. U.a. wurden aus Holz geschnitzten Tiere und Schalen, sowie geflochtene Körbe und Matten angeboten. Nachdem wir ein paar schöne Flaschenöffner, sowie Pfeffer-und Salzstreuer aus Horn gefunden hatten, fuhren wir wieder über den Kwando zurück. Auf der Brücke mussten wir aussteigen und über eine Seuchenmatte laufen. Gegen 12 Uhr bogen wir von der Hauptstraße auf eine holprige Sandpiste ab und kamen bald nur noch mit Allrad vorwärts. An der Bootsanlegestelle der Susuwe Island Lodge angekommen, brauchten wir nicht lange zu warten, bis wir von der anderen Uferseite ein Boot kommen hörten.
Juan, der neue Manager, verfrachtet uns samt dem Gepäck aufs Boot und setzte mit uns auf die Birre Insel über. Nach einen Erfrischungsgetränk, bekamen wir noch einige Infos und besprachen unser Programm. Auf unseren Wunsch hin, bekamen wir wieder Bevan als unseren privaten Guide zugeteilt. Anschließend wurden wir zu unserem „Elefanten“-Chalet (Nr.8) gebracht.
Juan erzählte uns, dass hier letzte Nacht ein paar Elefanten ein Schlammbad genommen hätten, und tatsächlich lagen rund um unsere Hütte Elefantenknödel. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, war es schon Zeit zum Mittagessen. Es gab gemischten Salat, Kürbisgemüse und gegrillten Hakefisch (Seehecht) und zum Nachtisch Cappuccino Mousse. Bis zu unserer Pirschfahrt am Nachmittag setzten wir uns auf unsere Terrasse
und beobachteten Negerrallen,
Gelbbrustbülbüls
und Goldschwanzspechte.
Um 15:30 Uhr trafen wir uns mit Bevan. Zuerst fuhren wir mit dem Boot zum Festland und dann mit dem offenen Geländewagen, auf ziemlich holpriger Sandpad, zur Long Lagoon und zum Horse Shoe.