DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201415. Jan. 2014 · #1
Namibia 2013 "Raubtiere satt - Erdhörnchen Mangelware"
Um den Reisebericht ohne Kommentare zu lesen - bitte rechts oben die Sonne anklicken!
Hallo zusammen,
Ich (weiblich, Baujahr 1959) bin seit1997 mit dem Namibia-Virus infiziert. Die letzten Jahre war ich regelmäßig mit meiner Lebensgefährtin in Namibia, mit Abstechern nach Botswana & Simbabwe unterwegs. Wir planen unsere Namibia-Reisen von Deutschland aus und überlassen die Buchungen dann einem befreundeten Safariunternehmen in Windhoek. Damit wir uns voll aufs Fotografieren konzentrieren können, sind wir auf unseren Reisen mit Fahrer(in) unterwegs. Nachdem wir die ersten Jahre „klassische Rundreisen“ gemacht haben, gönnen wir uns nun z.T. mehrtägige Aufenthalte an unseren Lieblingsplätzen. So haben wir genug Zeit und Muse uns die Tier-und Pflanzenwelt in aller Ruhe anzuschauen. Da wir viele der Unterkünfte schon mehrmals besucht haben, ist es für uns meist so etwas wie ein nach Hause kommen! Ganz großen Anteil dabei hat unsere Fahrerin Irmela, die uns nun schon 6mal auf unseren Touren begleitet hat. Sie und ihr Mann Bruno sind „unsere Familie“ in Namibia und der Aufenthalt auf ihrer Farm Teufelsbach (zwischen Windhoek und Okahandja) gehört immer zu den Highlights der Reisen!
Ich möchte Euch gerne an unserer letzten Tour (September / Oktober 2013) in Form eines Reiseberichts mit vielen Bildern teilhaben lassen.
Hier schon mal ein kurzer Überblick über unsere Tour:
Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek Farm Teufelsbach (1 Übernachtung) Ausgedehnte Pirschfahrten in Etosha (je 3 Übernachtungen in Okaukuejo & Mushara Lodge River Dance Lodge (1 Übernachtung) Susuwe Island Lodge (3 Übernachtungen) Nunda River Lodge (1 Übernachtung) Gästefarm Dornhügel (1 Übernachtung) Okonjima Villa (3 Übernachtungen) Farm Teufelsbach (2 Übernachtungen) Gästefarm Wüstenquell (1 Übernachtung) Farm Teufelsbach (1 Übernachtung) Flug mit Air Namibia von Windhoek nach Frankfurt
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201315. Jan. 2014 · #2
Hallo Konni, bin gespannt was du über die U berichtest, besonders interessiert uns Dornenhügel, River Dance und die Villa auf Okinjima, aber auch auf Teufelsbach sind wir gespannt!
Nur die eine Nacht Wüstenquell passt m.E. nicht so in die Runde..wir sind gespannt!
LG NOGRILA
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201415. Jan. 2014 · #3
Hallo NOGRILA,
stimmt, dass mit Wüstenquell passt eigentlich nicht so -- aber ich war 1997 schon mal auf Wüstenquell. Bruno und Irmela hatten uns gefragt ob wir mit ihnen noch einen kleinen Abstecher nach Swakop machen wollten und da kam mir die Idee, doch mal kurz auf Wüstenquell vorbei zu schauen.
das ist aber nett, dass Du einen Reisebericht schreibst, bin schon ganz gespannt was Du so alles erlebt hast und uns erzählst. Lass uns nicht so lange warten, bin schon ganz gespannt. Liebe Grüsse Hanne
Nogrilla - Dornhügel ist eine sehr schöne Gästefarm, es lohnt sich wirklich dort zu übernachten. Gehört dem gleichen Besitzer wie Etusis. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201416. Jan. 2014 · #5
21.09.13 Namibia wir kommen! Mit 20 Minuten Verspätung startete der Airbus A340-300 um 20:30 Uhr zum Air Namibia Flug SW286 von Frankfurt nach Windhoek. Wir stimmten uns mit Gin Tonic auf Afrika ein und bekamen so die nötige „Bettschwere“. 22.09.13 Teufelsbach Gegen 6:00 Uhr landeten wir am Internationalen Flughafen Hosea Kutako in Windhoek, wo uns schon Irmela erwartete. Wir kamen schnell durch die Passkontrolle und auch unser Gepäck lies nicht lange auf sich warten. Nachdem wir noch etwas Geld gewechselt, sowie Internetstick und Handykarte gekauft hatten, ging es zum Ausgang. Als wir auf der der gut 45minütigen Fahrt nach Teufelsbach die ersten Paviane und Warzenschweine sahen, wurde uns erst richtig bewusst – wir sind endlich wieder in Namibia!
Auf Teufelsbach herrschte viel Betrieb, Mitglieder vom Vogelclub waren gekommen um junge Geier zu beringen. Als die „Birder“ im Gelände verschwunden waren, gab es auf der Terrasse erst einmal ein leckeres Frühstück und einen Willkommenssekt. Nachdem auch die neusten Nachrichten ausgetauscht waren, relaxten wir ein wenig und räumten unser Handgepäck und die Koffer für unsere Tour um. Am Nachmittag starteten wir zu einer obligatorischen Sundownerfahrt. Wie von Bruno nicht anders zu erwarten, stand für Silke natürlich ein vollgetanktes Quad bereit. Während Silke damit vorne weg fuhr, fuhren wir im Auto hinterher. Unterwegs sahen wir Kudus, Steinböckchen, Grauducker, Graulärmvögel, Riesentrappe, Rotschnabelfrankoline, Perlhühner, eine Giraffe mit Jungem, Grau- und Gelbschnabeltoko, Rotbauchwürger, Trauerdrongos und natürlich Nguni-Rinder, die hier auf der Farm gezüchtet werden. Nach der schlechten Regensaison sah alles recht vertrocknet aus, selbst die Dämme waren trocken. Nach unserem ersten Sundowner der Reise ging es zum Farmhaus zurück.
Nach dem Abendessen saßen wir noch lange zusammen und unterhielten über Gott und die Welt.
Wir haben zu Weihnachten ein paar Bilder bekommen, wie es nun in Teufelsbach nach dem langersehnten Regen aussieht:
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201316. Jan. 2014 · #6
hallo Konni, habe von der Farm Teufelsbach gar keine Website gefunden oder andere Infos!
...und bitte weiterschreiben 😄 !
LG NOGRILA
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201416. Jan. 2014 · #7
Hallo NOGRILA,
Teufelsbach ist auch keine Gästefarm. Wir sind mit Irmela (begleitet uns seit 2007 als Fahrerin auf unseren Touren) und Bruno Jordi befreundet und wohnen bei ihnen im Farmhaus. Auf der Farm gibt es allerdings auch eine schöne Campsite. Das River Camp liegt am Revier Teufelsbach.
Ich glaube über das River Camp gibt es schon einen Beitrag im Forum. Falls du Interesse hast, kann ich dir gerne die E-mail Adresse von Teufelsbach geben.
Bruno und Irmela haben ein Foto geschickt, wie es nun nach den guten Regenfällen grünt und blüht!
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201416. Jan. 2014 · #8
23.09.13 Großes Kino in Okaukuejo
Am nächsten Tag fuhren wir zunächst nach Otjiwarongo um uns mit Getränken und Knabbereien für unseren Etosha-Aufenthalt zu versorgen. Danach ging es weiter nach Outjo und von dort, nach einer Kaffeepause, zum Etosha Nationalpark. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir, mit dem Anderson Gate, den Eingang zum Park. Bevor wir zum Rastlager Okaukuejo fuhren, besuchten wir gleich noch Ombika. Dort erwarteten uns mindestens 10 Löwen, eine Giraffe, Schakale, Impalas, Springböcke, Riesentrappen, Kapkrähen, Graulärmvögel und Kapturteltauben.
Das Wasserloch liegt ziemlich tief, sodass die Tiere teilweise darin verschwanden.
Wir beobachteten die Tiere eine Weile und fuhren dann weiter zum Rastlager Okaukuejo.
Nachdem wir die letzten Jahre in den Waterhole Chalets Nr. 33 & 34 untergebracht waren, bezogen wir diesmal Chalet Nr. 32. Von hier aus war die Aussicht aufs Wasserloch zwar nicht ganz so optimal, aber um schnell mal nachzuschauen, was sich am Wasser tut reichte es vollkommen. Bei unserem Sundowner mit Rockshantie am Wasserloch leisten uns Enten, Kapturteltauben, Perlhühner, Oryx, ein Elefant, 22 Giraffen, Impalas, Schakale, Zebras und Springböcke Gesellschaft.
So viele Giraffen auf einem Fleck sahen wir bis jetzt nur in der Umgebung von Namutoni. Um 19:30 Uhr gingen wir zum Abendessen. Am Grill waren heute Kudu – und Rindersteaks im Angebot. Im Vergleich zu früheren Jahren hat sich das Essen sehr gebessert, zumindest wissen die Köche mittlerweile schon, dass die Tiere schon tot waren und nicht auch noch totgebraten werden müssen. Nach dem Essen gingen wir zurück zum Wasserloch und erlebten unseren bisher spannendsten Abend in Okaukuejo! Während des Abends beobachteten wir 7 Nashörner plus einem Jungtier, Giraffen, Schakale und 8 Löwen. Die Nashörner standen z.T. mitten im Wasser – kein Wunder, es war ja immer noch sehr warm.
Ein Nashorn war recht aggressiv und warf ein anderes mit voller Kraft um, das daraufhin laut aufschrie. Wir waren recht geschockt (deshalb gibt es auch davon keine Fotos), zumal sich das Nashorn erst nach einer gefühlten Ewigkeit wieder aufrappelte. Danach bekam es solange das Horn in den Po gerammt bis es sich von der Wasserstelle entfernte. Aber auch die anderen Nashörner und sogar die Löwen wurden von dem „Stinker“ angemacht und gejagt. Das war echt großes Kino! Erst weit nach Mitternacht gingen wir zu unserem Chalet. In der Nacht hören wir lautes Löwengebrüll, am Wasser entdeckten wir jedoch nur einen Elefanten.
na Ihr hattet an eurem ersten (Nachmit-)Tag aber auch sehr sehr großes Sichtungsglück. Das war ja ein wahres Löwenfest. Sind schon gespannt wie es weitergeht.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201418. Jan. 2014 · #10
Hallo liebe Rookies,
ja, wir hatten schon am ersten Tag in Etosha viel Glück mit den Löwen. Aber auch an den nächsten Tagen waren uns die Katzen treu. Was ich in all den Jahren in Etosha noch nicht erlebt hatte, waren jedoch die vielen Hyänen - doch davon mehr im Bericht.
Ich wollte eigentlich heute mit dem Bericht weitermachen, bin mir aber nicht sicher ob ich Euch damit nicht langweilen werde. Es gibt schon so viele gute Reiseberichte und da kann ich bestimmt nicht mithalten. Außerdem kann ich mich nicht entscheiden, welche Fotos ich nehmen soll, ohne das es den Rahmen sprengt.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201419. Jan. 2014 · #11
24.09.13 Pirschfahrt rund um Okaukuejo
Nach einer, durch das „Openair-Kino“ am Wasserloch, doch sehr kurzen Nacht, riss uns der Wecker um 5:30 Uhr aus dem Schlaf. Gleich nach Toröffnung starteten wir zu einer ausgedehnten Pirschfahrt und waren gespannt was uns der Tag so bringen würde. Auf dem Weg nach Ombika sahen wir einen alten, von Kämpfen gezeichneten Giraffenbullen.
Bei Ombika hielten wir Ausschau nach den Löwen von gestern Nachmittag, doch wir entdeckten nur ein paar Vögel und Schakale. Auf der Detour-Schleife und der Weiterfahrt nach Nebrownii sahen wir u.a. Sabotalerchen,
ein Spitzmaulnashorn,
Maricoschnäpper,
und Springböcke.
In Nebrownii waren Springböcke, viele Strauße, Schakale, Oryx, Zebras und Namaflughühner versammelt. Immer wieder kamen Schwärme von Blutschnabelwebern, rotbraune Sperlinge und Nonnenlerchen zum Trinken ans Wasser.
Bei Gemsbokvlakte entdeckten wir Schakale und Kapkrähen bei einem Zebrariss und, am Wasserloch selbst, Springböcke, Oryx, Zebras, Schakale und eine Giraffe.
In Olifantsbad beobachteten wir viele Kudus, Impalas, Oryx, Waffenkiebitze, Kuhreiher und Warzis.
Bei Aus waren Kudus, Nilgänse, Enten, Waffenkiebitze, Impalas, eine Giraffe, Gaukler, Warzis, Perlhühner und Zebras versammelt.
Bei Homob sahen wir nur ein paar Nilgänse.
Dafür entdeckten wir bei Rietfontein Springböcke, Gnus und viele Zebras.
Gegen 13 Uhr entschieden wir uns für eine kurze Pause im Rastlager Halali.
Ich mach jetzt auch erst mal eine Pause und berichte später was wir noch alles auf dieser Pirschfahrt sahen und erlebten!
Zu viele Reiseberichte oder zu viele Fotos kann es gar nicht geben 🙂 Mach bitte weiter, freue mich über jedes Foto. Das von den tanzenden Zebras hat mir gut gefallen. Sieht aus als würden sie den Can Can üben 😎
Grüsse Gypsy
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201422. Jan. 2014 · #14
24.09.13 (Fortsetzung)
Nach unserer Pause in Halali fuhren wir weiter nach Goas. Hier beobachteten wir eine Elefantenherde bei ihrem Wellnessprogramm.
Nach einem ausgiebigen Schlammbad verließen die Elis im Gänsemarsch die Wellnessoase und auch wir setzten unsere Fahrt fort. Bei der Weiterfahrt entdecken wir Impalas
und ein paar Zebras, die in der Hitze vor sich hin dösten, oder sogar ein Mittagsschläfchen hielten.
In Rietfontein waren 28 Elefanten, mehrere Giraffen, ein Schreiseeadler, Trauerdrongos, Waffenkiebitze, Rotschulterglanzstare und Springböcke versammelt.
Wir schauten den Elefanten eine ganze Weile bei ihren Wasserspielen zu und fuhren dann weiter. Unterwegs sahen wir u.a. Gnus,
Springböcke,
Fiskalwürger,
einen Rothalsfalken,
und Kurzzehenrötel.
In Salvadora und Charitsaub zeigten sich lediglich ein paar Springböcke, Waffenkiebitze und Enten. Dafür hatten wir bei der Weiterfahrt etwas mehr Glück. Zuerst lief uns ein Steinböckchen,
sowie Herr und Frau Gackeltrappe über den Weg
und dann sahen wir, leider etwas durch Büsche verdeckt, unser zweites Spitzmaulnashorn des Tages.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201422. Jan. 2014 · #15
24.09.13 (Fortsetzung 2)
Bei Nebrownii beobachteten wir zwei Elefanten, eine Hyäne, viele Schakale, Riesentrappen, Schildraben und Springböcke.
Nachdem uns ja heute noch keine einzige Katze über den Weg gelaufen war, suchten wir die Umgebung mit dem Fernglas ab. Dabei entdeckten wir einen toten Elefanten.
Nach dieser traurigen Entdeckung machten wir uns auf den Rückweg nach Okaukuejo. Gegen 18 Uhr waren wir wieder im Rastlager. Bei unserem obligatorischen Sundowner am Wasserloch leisteten uns diesmal 3 Nashörner, Giraffen und Schakale Gesellschaft.
Nach dem Abendessen wurden wir am Wasserloch schon von 4 Nashörnern und ein paar Schakalen erwartet. Der Wind hatte ziemlich aufgefrischt und die Tiere zogen sich ins Gebüsch zurück und wir auf unseren Balkon. Bei einem Gläschen Sekt bzw. einem kühlen Bier ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201428. Jan. 2014 · #16
25.09.13 Ausgedehnte Pirschfahrt rund um Okaukuejo Auch am nächsten Morgen machten wir uns gleich nach Toröffnung auf den Weg nach Okondeka. Unterwegs sahen wir zwar Gnus, Giraffen, Zebras, Springböcke, Kapkrähen, Steppenfalken, Ameisenschmätzer, Strauße, Gackeltrappen,
Schakale,
eine Hyäne,
Kronenkiebitz,
und Fiskalwürger,
doch von den erhofften Löwen fehlte jede Spur. Nachdem wir ausgiebig mit dem Fernglas alle uns bekannten „Löwenbüsche“ erfolglos abgesucht hatten, machten wir uns, via Leeubron (kein Wasser, keine Tiere), auf den Rückweg nach Okaukuejo. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter nach Ombika. Doch auch hier waren heute Morgen Löwen Mangelware! Bei der Weiterfahrt entdecken wir Springböcke, Gnus, Giraffen, Kudus, Steppenfalken
und Namaflughühner.
Bei Gemsbokvlakte waren die Schakale immer noch mit den Überresten eines Zebras beschäftigt. Außerdem beobachteten wir Gnus, Schildraben, Springböcke, Oryx und Blutschnabelweber. In und um Olifantsbad waren Oryx, Impalas, Warzis, Zebras, Kudus und Red Hartebeester versammelt.
Auf dem Weg nach Aus sahen wir, außer unserem ersten Elefanten des Tages, weitere Red Hartebeester,
Kudus
und einen Singhabicht.
An der Wasserstelle entdeckten wir Nilgänse, Enten, Kudus, Zebras, Oryx, Warzis und eine tote Hyäne.
Bei der Weiterfahrt via Sueda und Charitsaub nach Salvadora zeigten sich Giraffen, Singhabichte, Springböcke, Strauße, Gnus, Schakale, Kuhreiher, Sabotalerchen, Waffenkiebitze und Zebras.
In Salvadora waren viele Zebras, Gnus, Springböcke, Rotschnabelenten, Nilgänse, Kuhreiher und Schakale versammelt.
Alles in Allem verlief der Morgen recht unspektakulär. Zum Glück änderte sich das am Nachmittag noch!
Bin auch noch schnell mit aufgesprungen und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung
Wieder ein Bericht, der perfekt geeignet ist, die Vorfreude auf Mai zu steigern 🤩 🤩
LG Ilka
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DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201428. Jan. 2014 · #18
Hallo Ilka,
schön, dass Du auch mitfährst! Wir haben noch genug Platz – selbst in der ersten Reihe ist noch was frei!
Ich bin schon dabei, noch ein paar Bilder raus zu suchen, vielleicht klappt es heute Abend noch mit der Fortsetzung.
Dann ist auch endlich die „katzenfreie Zeit“ vorbei!
Das mit der Vorfreude kann ich voll verstehen, ich könnte mich direkt morgen in den Flieger setzten – aber leider geht es erst 2015 wieder nach Namibia.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201429. Jan. 2014 · #19
25.09.13 Ausgedehnte Pirschfahrt rund um Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein entdeckten wir Schildraben,
Nilgänse, Enten, Zebras, Springböcke, Kapkrähen, viele Waffenkiebitze, Rotschulterglanzstare, Giraffen, Kudus, Doppelbandrennvogel, Kampfläufer und, etwas entfernt in eine Baum, einen Schreiseeadler. Dieser flog plötzlich auf und landete direkt am Wasser. Als er wieder aufflog, sahen wir, dass er eine Wasserschildkröte gefangen hatte und diese nun zum Ufer schleppte.
Wir beobachteten ihn dabei, wie er sich abmühte ein paar Fleischbrocken aus dem Panzer zu zerren. Nach einer halbstündigen Pause in Halali fuhren wir wieder nach Rietfontein zurück. Am Wasserloch war der Schreiseeadler immer noch mit der Schildkröte beschäftigt, wurde aber bald darauf von einer ankommenden Elefantenherde vertrieben. Die Herde bestand aus elf Tieren und wurde von einer Leitkuh mit Sender um den Hals angeführt.
Wir beobachteten die Dickhäuter wie sie zuerst ihren Durst stillten
und sich dann ein ausgiebiges Bad gönnten.
Der Schreiseeadler hatte sich zwischenzeitlich auf einen Baum zurückgezogen und seine zurückgelassene Beute wurde gleich von ein paar frechen Kapkrähen übernommen. Nach gut 40 Minuten verließen die Elefanten das Wasserloch und ein Spitzmaulnashorn, sowie eine Zebraherde betraten die Bühne.
Wir beobachteten das Nashorn noch eine Weile und fuhren dann weiter Richtung Nebrownii. Auf der Weiterfahrt sahen wir Steppenfalken,
Elefanten,
Zebras, Springböcke, Riesentrappen, Gnus, Gackeltrappen, 2 Ohrengeier auf ihrem Nest, Giraffen, Steinböckchen, Trauerdrongos und eine Oryxmutter mit zwei Jungen.
Dann rief Silke plötzlich das magische Wort „KATZE!“ und tatsächlich saß direkt neben der Pad im Gebüsch ein Leopard!
Nachdem wir uns eine ganze Zeit gegenseitig beäugt hatten, zog sich der Leo zurück. Nach diesem Highlight machten wir uns zufrieden auf den Heimweg. Rechtzeitig zu Sundowner waren wir wieder in Okaukuejo. Dabei leisteten uns 9 Elefanten, 13 Giraffen, Kapturteltauben, Perlhühner, Namaflughühner, Schakale, Waffenkiebitze, Enten und Nilgänse Gesellschaft. Die Elefanten standen mitten im Wasser und badeten ausgiebig.
Als wir nach dem Essen wieder zur Wasserstelle kamen, waren zwar noch 2 Elefanten, 2 Giraffen und Schakale da, aber auf Nashörner warteten wir leider vergeblich. So gingen wir in unser Chalet und erlebten vom Balkon aus den Auftritt einer 12-köpfigen Elefantenherde.
Wieder hatten wir viel erlebt und freuten uns auf den nächsten Tag in Etosha!
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201431. Jan. 2014 · #20
26.09.13 „Löwenpirsch“ von Okaukuejo nach Mushara
Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt hatten, ging es zum Frühstück. Kurz nach Toröffnung verließen wir dann Okaukuejo in Richtung Nebrownii.
Unterwegs sahen wir 5 Hyänen und mehrere Schakale an einem Gnuriss
sowie Riesentrappen.
Bei Nebrownii beobachteten wir Springböcke, Zebras, Schakale, Riesentrappen und zwei Löwenmänner, die zum Wasser liefen.
Einer der Löwe wälzte sich mit Genuss im Elefantendung.
Bei der Weiterfahrt via Gemsbokvlakte entdeckten wir u.a. ein Spitzmaulnashorn,
Steppenfalken
und einen Kampfadler.
In Olifantsbad erlebten wir den Anmarsch einer 20-köpfigen Elefantenherde.
Nachdem wir den Elefanten einige Zeit beim Baden zugeschaut hatten, fuhren wir weiter. In Aus nagte ein Honigdachs an der toten Hyäne herum.
Außerdem sahen wir Enten, Nilgänse, Waffenkiebitze Kudus, die z.T. mitten im Wasser standen, eine Schlankmanguste und zwei Giraffen.
In Homob waren Zebras, Springböcke, Gnus, Enten Jacanas, Nilgänse und Zwergtaucher versammelt. Bei der Weiterfahrt via Sueda, an der Pfanne entlang, begegneten uns Giraffen, Kudus, Gaukler, Geier und eine Löwin.
An der Wasserstelle Charitsaub entdeckten wir viele Zebras, Springböcke, Gnus und Sabotalerchen.
Bei der Weiterfahrt sahen wir neben vielen Zebras, auch zwei männliche Löwen, die von mehreren Autos verfolgt wurden.
Wir vermuteten, dass die Löwen auf dem Weg nach Salvadora waren und fuhren dort hin. An der Wasserstelle waren Gnus, Kuhreiher, Zebras, Springböcke, Enten und Nilgänse versammelt.
Nach einiger Zeit kamen die Löwen angelaufen und die anderen Säugetiere zogen sich zurück. Unterwegs markierten die Katzen zuerst ihr Revier und gingen dann zum Wasser.
Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, verließen sie das Wasserloch und auch wir fuhren weiter. In Rietfontein beobachteten wir viele Waffenkiebitze, einen Schreiseeadler, Enten, Jacanas, Zebras, Kudus und eine große Elefantenherde (Leitkuh mit Sender) beim ausgiebigen Schlammbad.
Ich hätte den Elis stundenlang zuschauen können, doch wir mussten heute ja noch bis nach Mushara fahren, deshalb verließen wir die Wellnessoase und fuhren weiter nach Halali.