Susi651'127 Beiträge · seit 201131. Dez. 2013 · #161
Hallo Ihr Zwei,
ich bin genau wie die anderen einfach hin und weg von Euren Fotos 🤩 🤩 🤩 . Hätte nie gedacht, dass Vogelbilder so großes Kino seien können. Das werden wir im nächsten Urlaub auf jeden Fall auch einmal probieren, bisher haben wir die lieben Vögelchen immer ein wenig stiefmütterlich behandelt 😐 . Danke für Eure Anregung 🙂 und ich wünsche Euch einen guten Rutsch in ein reisefreudiges Jahr 2014.
take off1'674 Beiträge · seit 201231. Dez. 2013 · #162
Hallo ihr zwei,
eure Bilder sind mal wieder wunderschön. 🙂 Die Vogelbilder sind einfach genial, aber auch das Hippo das aus dem Wasser lugt ist super getroffen und auch das Stimmungsbild mit den Fischern ist toll. Ihr seht ich kann mich gar nicht entscheiden, welches mir am Besten gefällt. 😄
Auch ich wünsche euch für 2014 alles Gute und viel Gesundheit.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200631. Dez. 2013 · #163
Hallo Ruth und Uwe,
danke für die Fortsetzung. Mensch, Drotzky -das ist für mich ein magischer Ort. Wirklich einer der Orte, die mich mit am meisten fasziniert haben und an den ich unbedingt noch einmal zurück möchte. Die Vogelwelt ist dort einfach genial. Dort ist der Funken für die gefiederten Freunde definitiv übergesprungen. Und ihr habt wahrhaftig tolle Bilder mitgebracht! Vielen, vielen Dank! Wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele schöne Abenteuer in Afrika (bitte mit Reisebericht :-)).
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200603. Jan. 2014 · #165
@Nicole: Vielen Dank für dein Lob. Die Fischeule haben wir während unserer ersten Bootstour bei Drotzky's in 2010 auch schon gesehen (wir glauben sogar im gleichen Baum). Aber die damals entstandenen Bilder hatten lediglich Beweisfoto-Charakter. Diesmal ist es ein bisschen besser gelungen. Wir versuchen, euch weiterhin schöne Fotos zu zeigen. Der nächste Nationalpark, den wir besucht haben, war der Etosha, und dort sind die Bilder nicht ganz so farbenfroh. Zum Thema Equipment: Also ein bisschen Krempel kommt schon zusammen. Und bei uns macht es auch die Masse: Unter knapp 100 Malachit-Eisvogel-Bildern ist zum Glück auch mal ein knackscharfes dabei 😉 Trotz des ganzes Fotografierens darf man aber auch nicht vergessen, den Augenblick zu genießen, mit eigenen Augen zu beobachten und nicht die ganze Zeit auf ein Display oder durch eine Optik zu gucken.
@Anette: Auf jeden Fall weiter quengeln! Bei Ruth hat es auch geholfen 😉 "Hach, jetzt wäre ein 500er gut!"
@Thomas: Unser Guide war super. Sobald wir uns einem Motiv genähert haben, schaltete er den Motor aus. Da blieb nur noch das normale Geschaukele des Bootes. Aber so lange noch genügend Licht da ist, kann man das mit kurzen Verschlusszeiten ausgleichen.
@lisolu: Andere Destinationen? Was bitte ist das? Kann man etwa auch noch woanders hinfahren?
@Biggi: Vielen Dank, das wünschen wir dir auch.
@Susi: Die Vögel wurden bei uns im Laufe der Zeit auch immer wichtiger. Wir freuen uns, wenn wir dein Interesse geweckt haben.
@Dagmar: Das Hippo mag ich auch sehr. Es guckt irgendwie gut gelaunt.
@Claudia: Ja, Drotzky's gefällt uns auch sehr. Besonders praktisch ist, dass es direkt am Weg liegt, wenn man von Botswana nach Namibia fährt (oder umgekehrt). Da kann man gar nicht widerstehen.
@Lil: Vielen Dank. Du warst an Neujahr ja schon früh unterwegs.
Gleich geht es weiter. Waren über Neujahr ein wenig faul. Nun lassen wir Botswana hinter uns und fahren durch Namibia.
Der Morgen war warm. Während Nadi und Felix netterweise den Abwasch vom Vorabend erledigten, kochte Uwe Kaffee und Tee. Wir packten alles zusammen und fuhren zur Hauptlodge, um zu bezahlen. Das Hauptgebäude von Drotzkys ist wunderschön großzügig aus Holz gebaut und hat ein Reetdach. Beim Bezahlen fielen uns schon die schönen afrikanischen Masken auf, die überall standen oder hingen. Zwei gefielen uns besonders gut. Es dauerte nicht lange, und wir hatten uns für ein Exemplar entschieden. Neben den Tellern haben wir bestimmt noch Platz im Handgepäck! 😉 Nadi und Felix nahmen auch noch ein paar Souvenirs aus dem kleinen Laden mit, der zu dieser frühen Tageszeit extra für uns geöffnet wurde. So kamen wir erst viel später los, als wir geplant hatten. Bis zur Grenze war es nicht mehr weit, und die Formalitäten hatten wir schnell erledigt. Ein paar Kilometer fuhren wir durch den Bwabwata Nationalpark und sahen eine große Herde Kudus und eine einzelne Rappenantilope.
Auf der Hauptstraße durch den Caprivi ging es dann westwärts. Es ist immer wieder schön, das bunte Treiben am Straßenrand zu beobachten.
Rundu erreichten wir kurz nach Mittag. An der Tankstelle setzten wir uns in das Schnellrestaurant und aßen Burger mit Pommes. Danach gingen Nadi und Felix in die Bäckerei, wir besuchten unsere Bekannte Brigitte. Sie war im Büro, und wir freuten uns über das Wiedersehen. Gestärkt ging es auf die letzte Etappe nach Grootfontein.
Auf halber Strecke befindet sich der Veterinärkontrollposten. Nadi und Felix hatten noch ein Stück Fleisch im Kühlschrank. Um es nicht abgeben zu müssen, hielten die beiden am Straßenrand an und schenkten es einem Jungen, der auf einem Esel vorbeiritt. Vorher hatten wir viel Spaß mit den (nicht ganz erst gemeinten) Vorschlägen, was mit dem Fleisch zu tun sei. Von „aus dem fahrenden Auto werfen“ bis „vor der Kontrolle hinter die Windschutzscheibe legen“ war alles dabei. In Grootfontein hielten wir beim Spar Supermarkt. Während Felix auf die Autos aufpasste, erledigten wir den Einkauf für die kommenden Tage. An der Kasse war das Ehepaar Beyer von der Farm Dornhügel vor uns. Wir hatten in 2006 eine Nacht dort verbracht und die beiden ein oder zwei Jahre später nochmal in Frankfurt am Flughafen getroffen. Wir freuten uns über den Zufall und wechselten ein paar Worte. Mit vollen Tüten fuhren wir die letzten Meter zum Maori-Camp. Peter und Conni begrüßten uns in ihrer gewohnten Art („Was macht ihr denn schon widder hier? Mer habbe keen Platz.“ Und zum Hund: „Komm da weg, des sin böse Mänsche.“). Beim ersten Besuch fanden wir die Begrüßung schon ein wenig befremdlich, haben uns aber mittlerweile an dieses Ritual gewöhnt. Der Campingplatz war wie oft leer.
Wir kauften Wildfleisch, klappten das Zelt auf und duschten. Zum Abendessen machten wir den Rest Kürbissuppe heiß und grillten frische Eland-Steaks. Dazu gab es Salat. Das Fleisch von Maori ist schon besonders gut. Wir unterhielten uns noch mit Nadia. Heute fühlte sich doch tatsächlich Felix ein wenig krank und ging früh ins Zelt. Wir sind aber auch mit Weicheiern unterwegs. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200603. Jan. 2014 · #167
Freitag, 2. August 2013 – Etosha Ost
Camp Maori, Grootfontein – Namutoni, Etosha
Der Morgen in Grootfontein war im Vergleich zu Botswana etwas kühler. Wir standen nicht allzu früh auf und genossen beim Frühstück mit Kaffee, Tee, Müsli und Nutellabroten die ersten Sonnenstrahlen. Danach wurde gespült und im Turm bei Peter die Rechnung beglichen. Selbstverständlich kauften wir auch wieder ein paar Souvenirs. So brachen wir erst spät auf und fuhren die eineinhalb Stunden bis zum Osttor des Etosha Nationalparks. Wir checkten ein und suchten uns einen Campingplatz. Direkt dahinter entdeckten wir ein paar Zebramangusten auf einem Termitenhügel.
Dann machten wir uns auf zu den Wasserlöchern im Park. Bei Chudop sahen wir bereits Zebras, Impalas, Giraffen und Oryx.
Bei Kalkheuwel waren etwas weniger Tiere. Aber im Wasser quakte ein Frosch, den wir nach langer Suche sogar entdeckten. Zwei Impalas rangelten miteinander.
Über Okerfontain und Springbokfontein drehten wir eine Runde, um uns danach wieder auf den Rückweg zu machen. Insgesamt waren sehr viele Zebras zu sehen, einige Gnus, Kuhantilopen, ein paar Elefanten, Giraffen und sogar ein einzelnes Spitzmaulnashorn.
Kurzzehenrötel – Hurra! Ruth kann auf der in Namutoni erworbenen Etosha-Karte ein weiteres Kreuzchen machen. Sie ist immer ganz beglückt, wenn sie Buch führen kann. Mittlerweile artet das schon fast in Stress aus. Es müssen Kreuze in drei verschiedenen Vogelbestimmungsbüchern, in der Etosha-Karte und in der Handy-App gesetzt werden. Aber man hat ja sonst nichts zu tun 😉
Auf dem Rückweg sahen wir neben der Hauptstraße eine riesige Elefantenherde mit weit über 50 Tieren. Wir hielten noch einmal kurz bei Kalkheuwel und sehr lange bei Chudop.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200603. Jan. 2014 · #168
Dort waren mehrere Giraffen, zwei Elefanten, die ein wenig miteinander rangen, Riesentrappen, Impalas, Perlhühner, Kudus und Oryx. Es gab ständig etwas zu beobachten.
Schnell noch den Zwergtaucher tracken:
Als wir gerade weiterfahren wollten und schon um die Kurve waren, riefen uns Nadi und Felix per Funk wieder zurück. Ein plötzlich aufgetauchter Schakal hatte eine Taube geschnappt und wollte sie verschlingen. Aber ein anderer Schakal jagte ihm die Beute ab. Wir sahen von dem Schauspiel nur noch ein paar Federn.
Später trottete noch eine einzelne Hyäne heran. Sie trank jedoch nicht, sondern drehte vor dem Wasserloch ab. Nach ein paar hundert Metern legte sie sich ins Gras.
Kurz vor Torschluss waren wir zurück im Camp und klappten das Zelt auf. Nach dem Duschen luden uns Nadi und Felix ins Fort zum Kudu-Abendessen ein. Vielen Dank dafür! Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum Wasserloch, wo zwei Elefanten unmittelbar hinter dem niedrigen Zaun fraßen. Wir standen noch ein wenig dort und sahen den beiden zu.
mit der Sonnen-Funktion habe ich euren Reisebericht auf einen Rutsch gelesen, ich bin begeistert.
Zum Thema Malarone können wir ein Lied singen. Die ersten beiden Male hatten wir überhaupt kein Problem mit Malarone. Bei der "Löwen haben auch mal frei"-Tour haben wir dann sehr lange Malarone genommen und bei Kathy machten sich zum Ende hin die Nebenwirkungen deutlich bemerkbar. Auf der Tour mit dem "Feuerroten Spielmobil" war ich während der Tour zwei Tage ordentlich bedient, Kathy bekam zu Hause Probleme mit den Nebenwirkungen. Bei unserer letzten Tour hatte ich überhaupt keine Probleme, während es Kathy wieder zu Hause erwischte. Und etwa 24 Stunden nach Einnahme der letzten Tablette ging es ihr dann wieder gut. Tja, manche vertragen Malarone nicht so gut.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2014 · #170
Samstag, 3. August 2013 – „Seht ihr was?“
Namutoni, Etosha – Okaukuejo, Etosha
Der Wecker holte und schon um halb sechs aus dem Schlaf. Nadi und Felix standen auf und fingen an, ihre Sachen zu packen. Wir wollten ebenfalls früh in den Park starten. Mittlerweile sind wir jedoch so schnell darin, uns abfahrbereit zu machen, dass wir schließlich vor Toröffnung noch genug Zeit hatten, Kaffee zu trinken. Unter den ersten Autos starteten wir in den Etosha. Über Chudop und Kalkheuwel ging es nach Westen. An diesen ersten beiden Wasserlöchern sahen wir nicht viel. Beim Abzweig nach Ngobib trennten wir uns. Nadi und Felix wollten diesen Umweg machen. Wir fuhren weiter nach Westen. Ein wenig Zeit verbrachten wir beim Beobachten zweier Elefanten. Die beiden begleiteten uns ein Stück und liefen dann vor uns über die Straße.
Weiter ging es Richtung Springbokfontein. Die Gegend erinnerte mit ihren weißen, eingepuderten Büschen an eine Winterlandschaft, und wir zogen eine lange Staubfahne hinter uns her.
Auf nördlicher Route fuhren wir entlang der Etosha-Pfanne weiter nach Westen. Wir sahen Kuhantilopen, Springböcke und Oryx. Eine Herde Gnus trottete im Flimmerlicht über die Ebene.
Plötzlich entdeckten wir ein Spitzmaulnashorn in etwa 50 Metern Entfernung. Wir hielten und machten den Motor aus, um es nicht zu stören.
Eigentlich hatten wir in recht großem Abstand gehalten, aber das Tier änderte seine Richtung und lief nun genau auf uns zu.
Es kam immer näher, und wir wagten nicht, den Motor wieder zu starten, hatten wir doch gelesen: „Spitzmaulnashörner sind unberechenbar und greifen blindlings an, oft nur um festzustellen, ob eine Störung Gefahr birgt“. Na wunderbar! 😵 Ruth rutschte auf der Beifahrerseite unauffällig immer weiter in Richtung Automitte. Ob ein Nashorn sein Nashorn wohl ohne Probleme durch eine Autotür stoßen kann? Ruth war sich sicher, denn die letzten paar Meter trabte der graue Koloss tatsächlich auf uns zu und blieb erst kurz vor dem Auto stehen.
Ruth atmete kaum noch, und Uwe unkte, dass es sicherlich wie ein Geist ungebremst einfach so durch das Auto hindurchlaufen könne. Der hatte gut reden, denn schließlich schnaufte und schnüffelte es ja an der Beifahrer- und nicht unmittelbar an seiner Seite. Schließlich war der große weiße Kasten dann wohl doch zu langweilig, und das Tier entfernte sich, um sich noch einmal umzudrehen und doch wieder ein paar Schritte in Richtung Auto zu laufen, unschlüssig, ob es nicht vielleicht doch einen kleinen Stoß mitschicken könnte. Es entschied sich aber glücklicherweise dagegen und trollte sich in den Busch. Puh! So nah waren wir einem Nashorn noch nie gekommen.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2014 · #171
Die Aussicht am Lookout-Point in der Etosha-Pfanne war wieder sehr beeindruckend. Bis zum Horizont nichts als flache Salzpfanne. Wir nutzten ein wenig die Gelegenheit, um uns die Füße zu vertreten und ein wenig herumzuspringen. Der Vorteil ist, dass einen hier draußen niemand bei dem merkwürdigen Gehopse beobachten kann. Deswegen dann doch noch ein Foto!
Weißscheitelwürger
Kurz vor Halali machten wir noch einen Abstecher nach Goas. Dort ärgerten wir uns über eine Familie mit Kindern, die komplett aus ihrem Wagen ausgestiegen war und sich wunderte, warum sämtliche Kudus und Zebras wegliefen. Wir trafen Nadi und Felix wieder. Die beiden waren die ganze Zeit bei Ngobib geblieben, weil sie dort, unmittelbar nachdem wir uns getrennt hatten, ein Löwenrudel an ihrem Zebra-Riss beobachtet hatten. Wir freuten uns für die beiden. In Halali machten wir eine lange Mittagspause und picknickten.
Dann spazierten wir zum Wasserloch. Dort stand gerade eine Elefantenherde und trank. Die Elefanten drängelten sich um den besten Platz am Wassereinlauf. Dabei waren auch zwei ganz kleine Elefantenkinder.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2014 · #172
Am Nachmittag fuhren wir nach Rietfontein. Dort war ganz schön was los. Wohin das Auge blickte, standen oder lagen hunderte von Zebras.
Es wurde geschnaubt, mit den Hufen gescharrt und gebissen. Eine Herde zog nach links ab, dafür kamen von rechts gleich vierzig neue Tiere heran. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Ein paar Kudus gesellten sich ebenfalls dazu.
Schildrabe
Inmitten dieses Trubels fanden wir Nadis Funkspruch nach fünf Minuten doch sehr beachtlich: „Seht ihr irgendwas?“ 🤨 Wie bitte? Wir lachten uns kaputt. 🤩 🤪 Die beiden sind durch die tollen Tiersichtungen in den vergangenen Tagen bereits total verdorben. Zebras werden schon nicht mehr wahrgenommen. Unter einem Löwen geht wohl gar nichts! Obwohl wir also „nichts“ sahen, blieben wir noch eine Weile im allgemeinen Getümmel stehen und drehten dann eine Runde über Salvadora und Sueda. Dort war aber tatsächlich nichts zu entdecken. Erst bei Homob trafen wir auf ein paar Oryx.
Bei Ondongab bogen wir nach Aus ab. Auf halber Strecke entdeckten wir das zweite Spitzmaulnashorn des Tages neben dem Weg. Dieses beachtete uns aber nicht. Es stand ein wenig im Gebüsch und knabberte Blätter und Äste. Vom Horn war ein Stück abgesägt worden.
Bei Aus standen viele Autos, darunter auch Nadi und Felix. Drei Löwen lagen weit entfernt hinter dem Wasserloch etwas erhöht im Gebüsch und schliefen. Außerdem waren Giraffen, Strauße, Kudus und ein Oryx anwesend. Alle Beobachter warteten darauf, dass die Löwen ein wenig aktiver würden. Aber außer einem Gähnen der Löwen (und nach einer Stunde auch von uns) geschah nichts.
So verging die Zeit. Die anderen Tiere wagten sich nicht ans Wasser hinunter, und die Lichtverhältnisse waren sehr schlecht zum Fotografieren. Als wir uns sicher waren, dass in nächster Zeit nichts mehr passieren würde, fuhren wir weiter. Weder bei Olifantsbad, noch bei Gemsbokvlakte oder bei Nebrownii waren viele Tiere zu beobachten.
Daher fuhren wir direkt nach Okaukuejo. Nachdem wir unseren Campingplatz bezogen hatten, schauten wir beim Wasserloch vorbei. Zwei Elefanten und einige Zebras tranken. Wir blieben bis kurz nach Sonnenuntergang.
Beim Campingplatz machten wir Salat, Folienkartoffeln und –gemüse und grillten Impala-Steaks. Es war ein gemütlicher Abend. Später hörten wir noch Löwengebrüll, das aber recht weit entfernt war. Am Wasserloch war außer ein paar Gänsen und einem Schakal nichts mehr zu sehen. Nun geht unser letzter Abend mit Nadia und Felix zu Ende. Die Zeit mit den beiden hat uns großen Spaß gemacht. Wir hatten viel gemeinsam zu lachen. Schade, dass sie morgen abreisen und Nadia auf Grund der Malarone die erste Zeit nicht richtig genießen konnte. Vielleicht kommen sie ja wieder einmal nach Afrika zurück.
Nane421'362 Beiträge · seit 201105. Jan. 2014 · #173
Mannomann, das war ja spannend mit dem Spitzmaulnashorn 🤩 🤩 !! Da wäre mir auf der Beifahrerseite aber auch ganz anders geworden 🙄 😮 Auf dem Video hat man richtig den Eindruck, da will einer überschüssige Energie abbauen... Ich glaube übrigens auch, dass so ein Horn ohne jegliches Problem durch eine Autotüre kommt... 😣
Das Bild mit den Zebras in Rietfontein ist ja auch etwas bizarr: sieht aus als seien einige plötzlich dahingerafft worden... 🙄 🤪 Liegen ja SEHR entspannt in der Gegend rum... 😄 ich dachte immer, Zebras sind Fluchttiere... 😛
Sag mal, Nadi und Felix standen in diesem Moment ( des Funkspruchs:"Seht ihr was?") aber nicht am gleichen Wasserloch, oder ?
Hoffe, es geht bald weiter; eure Tour dauert ja glücklicherweise noch was an... LG, Nane 🙂
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2014 · #174
Liebe Nane,
das war ja das Lustige: Die beiden standen nur ein paar Meter hinter uns. Als wir beim Wasserloch ankamen und die liegenden Zebras sahen, gab Ruth per Funk durch: "Guckt mal. Die armen Zebras sind ja alle tot." Und Nadi hat es im ersten Moment tatsächlich geglaubt! Wir sind aber auch gemein.
Ich glaube übrigens NICHT, dass ein Nashorn ohne Weiteres durch eine Autotür käme. Daher habe ich mir auch keine Sorgen gemacht.
Biologe1'162 Beiträge · seit 201205. Jan. 2014 · #175
Hallo Ruth und Uwe,
Beulen gibt es schon, aber durch die Tür ist unwahrscheinlich, denn Nashörner bremsen vor dem Zusammenprall meist ziemlich stark ab. Mich haben vor vielen Jahren entsprechende Filmsequenzen von Grizimek fasziniert. Aber ohne schützende Tür wäre man ziemlich hilflos.
Beste Grüße Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Hallo Ihr Beiden, hab ich vorhin noch gedacht, schööön 😄 geht weiter, so hatte ich gerade fast nen Herzstillstand (na die Tropfen brauchte ich ja schon lange nicht mehr) Auf dem Video war der Gute aber immer noch arg in Rage 🤢 kein Spaß das hat mich gleich an was erinnert... klick mich Nur gut, dass es anschließend "nichts" mehr zu sehen gab 😄
"Guckt mal. Die armen Zebras sind ja alle tot." Und Nadi hat es im ersten Moment tatsächlich geglaubt! Wir sind aber auch gemein.
aber so was von 😠 Ich freu mich auf Eure Fortsetzung und viele tolle Bilder von "nichts"
take off1'674 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 · #177
Hallo ihr Zwei,
das sind ja wieder tolle Sichtungen 😄
Also bei dem Rhino-Angriff wäre ich auch in die Mitte des Autos gerückt. Ich bin bir nämlich nicht so sicher, dass das Horn die Autotür nicht durchbohren könnte. 🤩
Tolle Bilder - aber das sind wir von euch nicht anders gewohnt. Ganz großes Kino.
Nenette1'309 Beiträge · seit 200906. Jan. 2014 · #178
Hallo Ruth und Uwe, eigentlich müsste ich jetzt endlich mal die Bücher lesen, der sich neben meinem Nachtschrank stapeln, aber da kam mir heute euer Reisebericht in die Quere. Ihr könnt jetzt also voller Stolz verkünden, dass Ihr "Den 100-Jährigen der aus dem Fenster sprang und verschwand" auf die hinteren Plätze verdrängt habt, denn bevor ich irgendwas anderes lesen konnte, musste ich euren Reisebericht (inkl. aller Kommentare, denen ich mich vorbehaltlos anschließe) in einem Rutsch lesen. Ein einziger Genuss von vorn bis hinten! Eigentlich schade, dass ihr nicht noch ein wenig länger geblieben seid. Liebe Grüße, Nenette PS: Kronau geht klar, ich trage euch noch ein und freue mich drauf!
Susi651'127 Beiträge · seit 201106. Jan. 2014 · #179
Hallo Ruth und Uwe,
also ich muss schon sagen, langweilig ist es bei Euch wirklich nie 😮 🤩 . Erst die Begegnung mit dem Elefanten auf der Campingsite im Moremi und jetzt das Nashorn, wow 🤩 . Einen Büffel und einen Elefanten hatten wir auch schon fast im Auto 🤪 , aber ein Rhino... glücklicherweise noch nicht. Muss ich jetzt aber auch nicht haben, auch wenn es mit seinem Horn nicht durchstoßen sollte, wie "erkläre" ich dem Autovermieter das Loch bzw. die "Delle" in der Tür 😗 ). Die Fotos, die Euch bei dieser Begegnung gelungen sind, sind allerdings wirklich genial 😁 .
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200608. Jan. 2014 · #180
@Claudia: Au weia! Gut, dass wir das vorher nicht gesehen hatten. Sonst hätte Ruth sich noch mehr in die Hose gemacht. Zum Glück ist uns so etwas nicht passiert.
@Nenette:
... aber da kam mir heute euer Reisebericht in die Quere. Ihr könnt jetzt also voller Stolz verkünden, dass Ihr "Den 100-Jährigen der aus dem Fenster sprang und verschwand" auf die hinteren Plätze verdrängt habt
Das macht uns wirklich sehr stolz. Hätten nie gedacht, dass wir mal in solche Bestseller-Regionen aufsteigen. 😉 Aber keine Sorge, es geht noch ein bisschen weiter. Und im Etosha waren wir auch noch ein paar Tage.
@Susi: Das hätten wir der Autovermietung auch nicht erklären wollen. Aber diese Rhino-Begegnung war wirklich toll.