Freitag, 19. Juli 2013 – Auf geht’s!
Am letzten Schultag wurde wieder keine Zeit verschwendet, und Uwes Eltern holten uns an diesem besonders heißen Nachmittag zu Hause ab. Schon als wir auf die A3 nach Süden fuhren, meldete der Verkehrsfunk einen Unfall zwischen Idstein und Wiesbaden mit sich daraus ergebendem Stau von 18 Kilometern Länge. Oh je. Wir hatten zwar reichlich Zeitpuffer eingeplant, aber so ein Stau ist unberechenbar. Wir wollten kein Risiko eingehen, und so verließen wir bei Montabaur die Autobahn, auf der vor dem ersten Ferientag die Hölle los war. Am ICE-Bahnhof verabschiedeten wir uns schnell von Uwes Eltern und hatten genau zwei Minuten, bis der Zug nach Frankfurt hielt. So schafften wir es zwar ein bisschen hektisch, aber dafür sehr früh, am Flughafen zu sein.
Beim Check-In galt unser interessierter Blick wie immer der Anzeige der Waage. Wir hatten zwar nur zwei Taschen aufzugeben, die hatten es aber in sich. Zusammen brachten sie es bereits auf über 50 Kilogramm. Die Dame am Schalter machte keine Bemerkung. Vielleicht war im Computer bereits vermerkt, dass wir aufgrund der gesammelten Flugmeilen mehr Gepäck mitnehmen dürfen. Als sie uns jedoch bat, auch unser Handgepäck auf die Waage zu stellen, bekamen wir es mit der Angst. Denn die beiden Rucksäcke mit der Fotoausrüstung und dem dazugehörigen Geraffel sprengen wirklich sämtliche Vorschriften hinsichtlich des Gewichts. Doch auch jetzt gab es keinen Tadel, sondern lediglich ein paar nette Anhänger für unsere Taschen. Schnell weg, bevor sie es sich anders überlegt!
Da wir noch viel Zeit hatten, aßen wir Salat und kamen ein wenig zur Ruhe. Die Handgepäck-Prüfung verlief wider Erwarten ohne die obligatorische Sprengstoff-Kontrolle. Auch mussten wir fast keine Kleidungsstücke ablegen. Nach dem Boarding gab es jedoch noch irgendein technisches Problem, so dass wir mit einer über einstündigen Verspätung abhoben.
Ganz lustig fanden wir die Frau, die hinter uns saß. Vor dem Abflug telefonierte sie mehrfach und lautstark mit Ihrem Mann, so dass wir ihre Geschichte mit anhören mussten. Der Reisepass ihres Mannes war abgelaufen, und er würde mit einem Tag Verspätung nachkommen. Nun ging es ihr darum, die Wartezeit in Windhoek zu organisieren. Die Frau plante, ein wenig spazieren und einkaufen zu gehen und nachmittags vielleicht noch ans Meer (!?) zu fahren. Wir haben uns gefragt, ob sich die Dame vor ihrem Urlaub schon mal ein wenig mit dem Land bzw. einer Karte beschäftigt hatte.
Der Flug war unbequem, und der Schlaf alles andere als ununterbrochen. Aber irgendwie ging die Zeit vorbei.
Am letzten Schultag wurde wieder keine Zeit verschwendet, und Uwes Eltern holten uns an diesem besonders heißen Nachmittag zu Hause ab. Schon als wir auf die A3 nach Süden fuhren, meldete der Verkehrsfunk einen Unfall zwischen Idstein und Wiesbaden mit sich daraus ergebendem Stau von 18 Kilometern Länge. Oh je. Wir hatten zwar reichlich Zeitpuffer eingeplant, aber so ein Stau ist unberechenbar. Wir wollten kein Risiko eingehen, und so verließen wir bei Montabaur die Autobahn, auf der vor dem ersten Ferientag die Hölle los war. Am ICE-Bahnhof verabschiedeten wir uns schnell von Uwes Eltern und hatten genau zwei Minuten, bis der Zug nach Frankfurt hielt. So schafften wir es zwar ein bisschen hektisch, aber dafür sehr früh, am Flughafen zu sein.
Beim Check-In galt unser interessierter Blick wie immer der Anzeige der Waage. Wir hatten zwar nur zwei Taschen aufzugeben, die hatten es aber in sich. Zusammen brachten sie es bereits auf über 50 Kilogramm. Die Dame am Schalter machte keine Bemerkung. Vielleicht war im Computer bereits vermerkt, dass wir aufgrund der gesammelten Flugmeilen mehr Gepäck mitnehmen dürfen. Als sie uns jedoch bat, auch unser Handgepäck auf die Waage zu stellen, bekamen wir es mit der Angst. Denn die beiden Rucksäcke mit der Fotoausrüstung und dem dazugehörigen Geraffel sprengen wirklich sämtliche Vorschriften hinsichtlich des Gewichts. Doch auch jetzt gab es keinen Tadel, sondern lediglich ein paar nette Anhänger für unsere Taschen. Schnell weg, bevor sie es sich anders überlegt!
Da wir noch viel Zeit hatten, aßen wir Salat und kamen ein wenig zur Ruhe. Die Handgepäck-Prüfung verlief wider Erwarten ohne die obligatorische Sprengstoff-Kontrolle. Auch mussten wir fast keine Kleidungsstücke ablegen. Nach dem Boarding gab es jedoch noch irgendein technisches Problem, so dass wir mit einer über einstündigen Verspätung abhoben.
Ganz lustig fanden wir die Frau, die hinter uns saß. Vor dem Abflug telefonierte sie mehrfach und lautstark mit Ihrem Mann, so dass wir ihre Geschichte mit anhören mussten. Der Reisepass ihres Mannes war abgelaufen, und er würde mit einem Tag Verspätung nachkommen. Nun ging es ihr darum, die Wartezeit in Windhoek zu organisieren. Die Frau plante, ein wenig spazieren und einkaufen zu gehen und nachmittags vielleicht noch ans Meer (!?) zu fahren. Wir haben uns gefragt, ob sich die Dame vor ihrem Urlaub schon mal ein wenig mit dem Land bzw. einer Karte beschäftigt hatte.
Der Flug war unbequem, und der Schlaf alles andere als ununterbrochen. Aber irgendwie ging die Zeit vorbei.


























