auch ich bedanke mich. Da ich kein Sprachkünstler bin, habe ich aber dafür keine Worte mehr. Euer Bericht, die Fotos machen soooooooooooooooo viel Lust gleich loszudüsen, aber der Flieger hebt erst am 30.09. ab. Auf jeden Fall habe ich durch den Bericht schon viele "mental notes" für die nächste Reise (bischen Namibia, viel Botswana, bischen Lodge, viel Campen oder so). Freue mich schon auf den Rest des Berichts.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200626. Feb. 2014 · #383
Zwischenzeitlich näherte sich eine Herde Gnus. Als die Tiere die Raubkatze erblickten, blieb der ganze Trupp in einer Staubwolke wie angewurzelt stehen und gab Warnlaute.
Zwei Schakale kamen ebenfalls zum Wasserloch, trauten sich aber auch nicht ganz nah heran. Irgendwann hatte der Leo genug getrunken, sich oft genug die Schnauze geleckt und verschwand gemächlich ins Gebüsch und aus unserem Blick.
Genau in diesem Moment fuhren unsere Campnachbarn vor. Wir verschwiegen ihnen, was sie soeben um eine halbe Minute verpasst hatten, denn der Spruch „vor ein paar Sekunden, war genau hier ein Leopard, aber ihr seit ein klitzekleines bisschen zu spät“ kann einem wirklich den Rest des Tages vermiesen. Wir sprechen aus eigener Erfahrung. So verneinten wir die Frage nach einer besonderen Sichtung. In diesem Fall sei eine kleine Schwindelei wohl erlaubt. Wir aber waren so happy und zufrieden, dass wir keine zusätzlichen Kilometer mehr brauchten. Löwenriss oder braune Hyänen hin oder her, der Plan, weiter nach Norden zu fahren, wurde über den Haufen geworfen, und wir machten uns direkt auf den Weg Richtung Nossob. Die ersten beiden Wasserstellen südlich von Polentswa sind geschlossen bzw. trocken. Dort sahen wir demnach keine Tiere außer einer Herde Oryx und einem Greifvogel.
An einer Stelle standen drei Autos am Straßenrand bzw. waren ein Stück die Böschung hinauf gefahren. Etwa 30 Meter entfernt lagen zwei halbwüchsige Geparde. Die Mutter stand ein Stück weiter und beobachtete einen einzelnen Springbock. Leider war die gesamte Szene im Gegenlicht und durch die niedrige Position unseres Autos nur schwer zu beobachten. Trotzdem versprach sie einige Spannung. Wir brachten unsere Fotoapparate so gut es ging in Position und erwarteten jederzeit einen Angriff der Gepardenmutter, die sich immer näher an den armen Springbock heranpirschte. Dieser schaute zwar gelegentlich auf, graste dann aber völlig arglos weiter.
Als ein fünftes Auto angefahren kam und die Insassen geräuschvoll und mit Türenschlagen ausstiegen, rannte der Springbock auf und davon. Glück für den Bock, aber den Geparden und uns hatten die Doofen die Tour vermasselt. Die Gepardin lief ein Stück zurück und legte sich neben einen Baumstumpf.
Irgendwann kamen die beiden Jungen dazu. Sie streckten sich und schärften ihre Krallen an einem Baum. Dann spielten sie miteinander.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200626. Feb. 2014 · #384
Langsam bekamen wir Hunger, fuhren nach Nossob und checkten ein. Dort wollten wir Pause machen und etwas essen. Zuerst suchten wir uns einen Stellplatz mit Stromanschluss, um dann festzustellen, dass wir wieder mal nicht den passenden Stecker dabei haben. Wir luden Tisch und Stühle aus und stellten sie neben das Auto in den Schatten. Aber auf dieser Seite des Wagens war zu wenig Platz, und so räumten wir Tisch und Stühle auf die andere Seite. Nun war es Zeit für den starken Wind, der über Nossob hinwegfegte. Wind war nett ausgedrückt. Es handelte sich vielmehr um einen Sandsturm. Er brachte Staub und feine Blättchen mit sich, die aus dem Baum über uns herunterregneten. Ruth, die gerade Tomaten schnitt, bekam diese gleich umsonst paniert. Also packten wir den Tisch erneut auf die andere Seite in den Windschatten des Autos, nicht jedoch, ohne dieses ein wenig umzuparken, damit wir mehr Platz zum Sitzen hatten. Der Wind legte noch einmal kräftig zu und blies den Staub nun auch unter dem Wagen durch. Die Blätter rieselten so stark, dass wir mit dem Abwischen des Tisches nicht mehr nachkamen. Das geschnittene Brot landete mitsamt Teller in hohem Bogen auf dem Boden. So wollten wir kein Omelett backen. Daher fuhren wir das Auto noch einmal ein Stückchen weiter, damit wir zumindest etwas unter dem Dach sitzen konnten, das entsteht, wenn die seitliche Klappe des Aufbaus hochgeklappt wird. Der Wind lies jedoch nicht nach, und so blieb uns als letzte Rettung, im Auto zu essen. Wir stellten den Gaskocher in den Aufbau, machten dort Omelett und aßen drinnen. Ruth saß auf dem Boden der Wohnkabine, Uwe hockte im Stuhl draußen und hatte seinen Teller ebenfalls auf dem Fußboden.
Nicht gerade gemütlich, aber immerhin knirschfrei. Wir hofften, dass uns niemand beobachtet hatte. Es muss schon sehr merkwürdig ausgesehen haben, wie wir ständig mit dem Tisch um unser Auto marschierten und dieses jede Minute ein paar Meter weiter nach links oder rechts parkten. Nach dem Essen sicherte Uwe Fotos, Ruth duschte, dann spülten wir ab. Der Nachmittag war schon weit fortgeschritten, als wir kurz in den Hide gingen, um einen Blick auf das Wasserloch zu werfen. Außer einem Schakal war dort nichts los.
Daher drehten wir noch eine kleine Runde südlich von Nossob bei Marie se Draai.
Der Karakal, mit dem wir uns eigentlich hier verabredet hatten, versetzte uns leider. Sieht so aus, als müssten wir nochmal wiederkommen. Wir begegneten ein paar Springböcken, einzelnen Oryx und Gnus. Sonst gab es nichts zu entdecken. Aber wir wollen ja auch nicht unverschämt werden. Bestens gelaunt ging es also zurück ins Camp, wo sich der Wind – Gott sei Dank – verzogen hatte. Stattdessen war es wunderbar warm, und der Sonnenuntergang traumhaft. Wir machten Feuer und bereiteten eine Buschpizza vor.
Der Teig war relativ trocken, und wir machten zwei zusammengeklappte Calzone mit Tomaten, Salami, Paprika, Zwiebeln und Käse. Dann kam alles auf den Rost über die Glut. Nach mehrmaligem Wenden waren die Pizzen kross und heiß, aber innen immer noch etwas teigig. Im Gegensatz zu unserem ersten Versuch im letzten Jahr, konnte man sie aber essen. Wir besuchten noch einmal kurz den Hide, aber wieder war außer einigen Schakalen nichts zu sehen.
Montango1'667 Beiträge · seit 201127. Feb. 2014 · #385
Hallo Eulenmuckels,
was für tolle Sichtungen und Fotos. Für die Leosichtung ist Euch mein Neid gewiss 😉 Aber auch das Bild von den Gnus ist einfach der Hammer. Es bringt die Spannung, die bei den Gnus herrscht, super rüber.
Eulenmuckel schrieb:
Und der kleine Schakal am Wasserloch ist einfach süss.
Eulenmuckel schrieb:
Bei so tollen Fotos sind auch die scheinbar alltäglichen Sichtungen ein Highlight. Danke fürs Teilen.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201227. Feb. 2014 · #386
Hallo Eulenmuckels, mit großer Bewunderung, ja geradezu verzückt genieße ich Euren Reisebricht und die sensationellen Bilder! Ich habe die Seiten schon mehrmals durchgeblättert, von vorne nach hinten, und auch wieder zurück. Einfach grandios! Die Tierchen vor Ort anzutreffen ist sicherlich auch Glücksache, aber in dem alles entscheidenden Sekunden-bruchteil den Finger am Auslöser zu haben, das ist einfach meisterlich! Ganz großes Kino, herzlichen Glückwunsch!
LG. rolfhorst
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. Feb. 2014 · #387
@Montango und rolfhorst: Vielen Dank für die Komplimente. Da teilen wir doch gerne. Eure netten Anmerkungen motivieren sehr.
in dem alles entscheidenden Sekunden-bruchteil den Finger am Auslöser zu haben
Es gibt auch jede Menge Fotos von den weniger entscheidenden Sekundenbruchteilen. 😗 Aber so hat man wenigstens etwas zum Sortieren. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. Feb. 2014 · #388
Montag, 26. August 2013 – Durch das Nossob-Tal
Nossob, KTP – Rooiputs, KTP
Heute mussten wir nicht auf den Wecker warten, um auzuwachen. Diesen Job erledigte das Löwengebrüll, das regelmäßig und in nicht allzu großer Entfernung ertönte. Der ganze Campingplatz bei Nossob war wach. Außerdem war es unglaublich warm. Schon der Abend war sehr lau und angenehm gewesen, aber für die Kalahari waren die Temperaturen geradezu paradiesisch. Wir holten unser Permit ab und verließen kurz nach sieben Uhr das Camp. Nach nur wenigen hundert Metern standen bereits drei Autos am Straßenrand. Unmittelbar daneben lag eine Löwin im Gras. Es dauerte nicht lange, und sie fühlte sich durch die vielen Wagen gestört und stand auf. Sie lief ein Stück in die Ebene und brüllte noch einmal aus voller Kehle. Uns fiel auf, dass sie ein wenig humpelte. Den linken Vorderfuß setzte sie nur sehr vorsichtig auf, als hätte sie dort eine Verletzung oder einen Dorn.
Nach einiger Zeit kehrte sie um, überquerte die Straße und verschwand im Gebüsch. Wir fuhren weiter.
Bei Marie se Draai sahen wir nichts Besonderes und auf der weiteren Fahrt Richtung Süden ebenfalls nichts. Neben Oryx, Springböcken, vereinzelten Straußen und Gnus entdeckten wir immer mal wieder ein Steinböcken und Kuhantilopen.
Bei Dikbaardskolk machten wir eine Frühstückspause. Als wir ausstiegen, kamen sofort einige Bienen angeflogen. Zur Ablenkung stellten wir wieder einen kleinen Becher mit Wasser auf einen Tisch.
Dieser lockte immer mehr Bienen an, bis er vollständig von ihnen eingehüllt war. Wir kochten Tee und Kaffee und aßen Müsli und Nutellabrote. Länger hatten wir keine Lust dortzubleiben und fuhren weiter. Außerdem nahm der Wind wieder zu, und es wurde ungemütlich. Die Bienen hatten den Becher nach einer halben Stunde fast vollständig geleert.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. Feb. 2014 · #389
Die weitere Strecke nach Süden zog sich lange hin. An welchem Wasserloch wir auch vorbeikamen, es waren im Grunde nie Tiere dort zu sehen. Bei Melkvlei hielten wir erneut an und machten ein kleines Picknick. Auch hier war es windig und furchtbar staubig.
Ein paar Kilometer weiter stand ein Auto am Straßenrand (viele Grüße an die toemmels). Im Gebüsch lag eine einzelne Löwin und dahinter befand sich ihr Oryx-Riss. Wir brachten uns in Position und beobachteten die Raubkatze. Es war allerdings recht eintönig, denn sie stand nur selten auf, ging ein paar Meter oder drehte sich um ihre eigene Achse und legte sich danach gleich wieder hin.
Die meiste Zeit schlief sie oder wälzte sich von einer auf die andere Seite. Irgendwann waren wir mit der Löwin alleine. Aber sie war weiterhin träge. Also warteten wir. Uwe las, Ruth hatte den Fotoapparat im Anschlag. Ein paar Schakale näherten sich der Löwin bzw. ihrer Beute, kehrten aber immer wieder um.
Auch ein Honigdachs kam des Weges und schlenderte in ihre Richtung. Als er sie bemerkte, machte er jedoch sofort kehrt und trollte sich über die Straße und den nächsten Dünenkamm.
Über den kleinen Kerl freuten wir uns sehr, war er doch eine willkommene Abwechslung bei der ganzen Warterei. Außerdem finden wir, dass er einen so herrlich tapsigen, schlenkernden Gang hat, während er – die Nase immer dicht an der Erde – auf Nahrungssuche herumwuselt. Wir blieben insgesamt drei Stunden bei der Raubkatze, bis wir weiterfuhren.
Kronenkiebitz
Beim Wasserloch Rooiputs sahen wir noch einen Tawny Eagle, dann fuhren wir zu unserem Campingplatz. Wir füllten die beiden Reservekanister in den Tank, machten ein großes Feuer mit dem restlichen Holz und grillten die letzten Rindersteaks. Leider waren sie so zäh, dass wir nur ein paar Bissen davon essen konnten. Zum Glück gab es noch Möhren aus der Alufolie und Salat. Unser letzter Abend im Busch ging gemütlich zu Ende. Die Geckos bellten, die Kerzen beleuchteten den Platz, und es war herrlich warm. Wir könnten jeden Abend so verbringen.
Wiederum geniale Fotos - vor allem der Honigdachs ist super! Von diesem kleinen, aber dreisten Kerl habe ich noch nicht viele gelungene Bilder gesehen.
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
Nane421'362 Beiträge · seit 201101. März 2014 · #391
Hallo Eulenmuckels,
Der Honigdachs ist auch dieses Mal mein Favorit 😁 !! Ich finde diese kleinen Kerlchen ja total niedlich... Ich weiß, ich weiß, ganz schön rabiat können die auch werden... 🤪 , aber trotzdem...
seit gestern habe ich Euren Bericht in einem Rutsch gelesen und die Bilder in vollen Zügen genossen. Ihr habt mir die langweilige Zeit im Krankenhaus versüsst. 😛
Habt Ihr einen Geheimtipp, wie Ihr es hinbekommt, immer im rechten Moment am rechten Platz zu sein? 🤩 Euer Sichtungsglück ist geradezu außerirdisch.
Jetzt hätte ich gerne noch ein schönes Bild von einer braunen Hyäne, bitte schön. Die fehlt uns nämlich immer noch - im letzten Urlaub haben wir sie zweimal knapp verpasst... das wird langsam schon zur Obsession. 🤪
Vielen Dank an Euch fürs Mitnehmen auf diese unglaublich schöne Reise.
Herzliche Grüße Kerstin
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200602. März 2014 · #394
@Elvira und Nane: Die meisten Begegnungen mit Honigdachsen hatten wir in der Dunkelheit. Daher haben wir uns über diesen besonders gefreut. Dass man sie so schwer fotografieren kann, liegt sicher auch daran, dass sie fast nie stillhalten. Ständig wuseln sie herum.
@lilytrotters: Vielen Dank. Wir freuen uns, dass ihr mitfahrt.
@Kerstin: Nein, einen Geheimtipp gibt es leider nicht. Es gibt aber viel Glück, Ausdauer und Übung. Mit der braunen Hyäne müssen wir dich leider enttäuschen bzw. auf unseren Reisebericht von 2012 verweisen. Aber vielleicht wird es ja dieses Jahr mal wieder etwas.
So, jetzt stellen wir mal die Bilder für den nächsten Reisetag zusammen.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200602. März 2014 · #395
Hallo Ihr beiden,
müde von der Rückreise, war euer Bericht genau das richtige, um faul auf dem Sofa herumzulümmeln. Die Wäsche läuft auch nicht davon. Um den Honigdachs beneide ich euch echt. Der wollte sich absolut nicht zeigen. Naja, ein Grund meht, wieder dorthin zu reisen!
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200602. März 2014 · #396
Hallo Claudia,
herzlich willkommen zurück. Wartet noch zwei Wochen, dann läuft die Wäsche vielleicht wirklich von selbst davon. 😉 Wir freuen uns, dass du so treu dabei bist und hoffen, dass ihr eine schöne Reise hattet.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200602. März 2014 · #397
Dienstag, 27. August 2013 – Schakale
Rooiputs, KTP – Mata Mata, KTP
Auch der Morgen in Rooiputs war nicht kalt. Wir zogen sofort unsere T-Shirts an, räumten die restlichen Dinge zusammen, die wir nicht bereits am Abend eingepackt hatten und fuhren los. Als erstes ging es noch einmal einige Kilometer nach Norden. Wir wollten schauen, ob die Löwin mit dem toten Oryx noch an derselben Stelle lag. Dies war zwar nicht der Fall, aber auf der anderen Straßenseite lagen einige Reste des Kadavers verteilt. Uns wurde einiges geboten, denn um diese Stücke stritten sich mehr als ein Dutzend Schakale. Einige versuchten, letzte Fleischreste von den Knochen zu nagen. Wie man an der Vielzahl der Bilder sieht, mögen wir die Schakale sehr gern und können uns nicht dazu durchringen, noch weiter auszusortieren.
Andere zankten sich um einzelne Brocken, nagten gleichzeitig am selben Knochen oder versuchten, ihren Anteil wegzuschleppen. Hier konnten wir sehr gut die Rangordnung der Schakale beobachten.
Von der Löwin war nichts mehr zu sehen, wir hörten sie in weiter Entfernung brüllen.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200602. März 2014 · #398
Wir fuhren noch ein Stück weiter nach Norden bis zum Picknickplatz Melkvlei und gingen zur Toilette. Dann ging es denselben Weg wieder zurück bis Twee Rivieren. Bis dorthin sahen wir viele der typischen Antilopen und ein paar Adler.
Raubadler
Kampfadler
Kurz hinter dem Tor des Rastlagers lief ein schwarzer Tausendfüßer über den Weg. Wir stiegen aus und betrachteten den Wurm mit den vielen Beinchen. Ruth wollte ihn am liebsten von der Straße retten, war sich dann aber nicht sicher, ob es ihm oder ihr schaden würde, wenn sie ihn anfasst. Weiß hier jemand Bescheid?
In Twee Rivieren holten wir Bargeld und tankten voll. Hier erwischten wir noch einen hübschen Nektarvogel. Die genaue Bestimmung fällt uns aber wieder schwer.
Dann spülten wir das Geschirr vom Vortag und machten eine Frühstückspause. Es gab die Reste vom Müsli mit Joghurt, Kaffee und Tee. Ruth machte für später noch einen Wurstsalat.
erst vielen Dank fuer die grandiosen Bilder von den Schakalen und Adlern. Das Licht ist wirklich fantastisch! Gut habt Ihr das Verhalten der Schakale eingefangen.
Die Tausendfuesser, die in Afrika wirklich sehr lang werden koennen, sind harmlos. Sie sind sehr wichtig im Verwandeln von Pflanzenprodukten in Humus. Z.B. konnte der Hallerpark (heute Bamburi) nur nach dem Aussetzen von Schnurfuessern in eine wieder lebendige Oase verwandelt werden.
Afrikanischer Riesenschnurfüsser (Archispirostreptus gigas), Unterstamm Tausendfüsser (Myriapoda), Familie Spirostreptidae. Sie können bis 38 cm lang werden und kommen in Lagen unter 1.000 m vor. Wenn man sie auf die Hand nimmt rollen sie sich zusammen und lassen gelegentlich einen Saft als Verteidigung fliessen.
Im Gegensatz zu diesen rundlichen Tieren haben die flachen Skolopender am hinteren Ende einen Stachel, mit dem sie schmerzhafte Stiche versetzen koennen. Die Skolopender ernaehren sich von Insekten und anderen Kleintieren.
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
ich lese auch schon seit geraumer Zeit mit, vor allem interessiert mich der KTP, da ich ihn so mag und wir dort auch schon mehrfach waren. Eure Fotos sind wunderschön, die von den Schakalen wirklich super. Ich freue mich über die Fortsetzung! Viele Grüße Tanja