Bin auch dabei (blinzel blinzel) Obwohl, ich hatte meinen Lacher ja schon, als der "Vollfertige" Tracker eingesammelt wurde... 😄 😉 hat mich stark an unsere 1. Tour (2010) erinnert, als wir an der Spitzkoppe zum Game-Drive nen Einheimischen auf dem Beifahrer-Sitz hatten... Mann, der konnte sich kaum halten 😄 😄 Also... könnt jetzt weiter gehen 😄 Mowani, Mowani, Mowani 🤪
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200724. Nov. 2013 · #223
03.10.2013 Okahirongo Elephant Lodge Purros Canon und Weiterfahrt nach Khowarib
Von der Lodge aus fährt Bravo nicht Mal einen Kilometer rechts um die Ecke. Und wie ein Wunder liegt ein kleiner Fluß mit grünem Gras und Büschen in einem malerischen Canon vor uns. Hier fließt das ganze Jahr Wasser, das hätten wir nie erwartet. Direkt um die Ecke ist die Wüste.
Sogar Wasservögel gibt es hier.
Und so laufen hier Zebras, Oryxe, Elefanten, Kühe, Esel und Ziegen munter durcheinander herum.
Von wegen Elefanten. Nach ca. 2 Kilometern trefen wir eine einzelne Elefantin und Bravo wird sehr nachdenklich, denn von ihrem vier Wochen alten Baby ist nichts zu sehen.
Wir fahren weiter und finden eine zweite Elefantengruppe. Sie fressen in einem schwer einsehbaren Gebüsch herum. Steil offroad bergauf bringt uns Bravo auf einen kleinen Hügel direkt oberhalb. Von dort aus können wir alles in Ruhe beobachten.
Auf dem Boden liegen allerhand Quarze. Bravo steigt auf einen noch höheren Hügel, um nach dem jungen Ele Ausschau zu halten, leider erfolglos. Wir treten den Rückweg an und fahren etwas in der Gegend um den einsamen Ele herum.
Er steht inzwischen mitten auf dem Weg.
Da dort nun kein Vorbeikommen ist, geht’s zurück auf den Aussichtspunkt zum Sundowner mit Gin und Tonic.
Auf dem Rückweg, der Ele ist wieder im Gebüsch, ist sich Bravo sicher : “something happened to the babyelephant“.
Etwas traurig erreichen wir das Camp, ziehen uns kurz um, vermissen die Zeit auf dem Flönssofa und gehen zum Dinner.
Der Tisch ist Heute für Peter, Mr. Malta und uns zusammen gedeckt. Es gibt Butternutsuppe und dann sehr leckere Springbockfilets. Vorhin habe ich gelesen, daß ein männlicher Wüstenlöwe von einem Trophäenjäger erschossen wurde im Aba Huab. Peter ist sehr besorgt, unterbricht das Essen und schaut schnell im Internet nach. Er war schon mit Philip Stander unterwegs und unterstützt seine Arbeit. Er war dabei, als das eine Rudel zu seiner eigenen Sicherheit im Purros Canon gedartet und weggebracht wurde. Vieh und Löwen, das gibt hier Konflikte, die nur eine Lösung zu haben scheinen. Das gedartete Rudel jenes, welches später vergiftet wurde. Es ist schon traurig, daß das Zusammenleben von Mensch und Löwe so schwierig ist.
Wir verabschieden uns von Mr. Malta, von dem wir nicht viel erfahren haben und gehen müde ins Bett.
Um 07:00 Uhr klingelt der Wecker, um 08:00 gibt es Frühstück. Diesmal wählen wir wieder Mal Eier mit Speck, die Mägen sind immer noch nicht 100% OK. Gestärkt verabschieden wir uns von Bravo, packen die Sachen, checken bei peter aus und fahren wieder auf die Rüttelpad.
Lange hatten wir hin und her überlegt, ob wir die guten 6 Stunden durch Purros Canon, Hoanib, Hoarusib und den Ganamub wählen sollten. Aus Zeitgründen haben wir uns dagegen entschieden. Wenn wir das machen, dann nicht unter Zeitdruck, sondern in Ruhe und mit Dachzelt. Sollte es in Zukunft nicht mehr gehen, haben wir eben Pech gehabt. Die Zeit in Purros war super zum relaxen und um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie schön der Rest des Kaokoveldes wohl wirklich ist.
Der Rückweg nach Sesfontain ist ohne Zeitdruck nicht ganz so schlecht, das Gerüttel geht einem aber schon wahnsinnig auf die Nerven.
In Sesfontain erkennt uns sogar der nette Tanwart wieder und nach einem Kaffestop geht es auf zu den letzten 30 KM nach Khowarib.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200624. Nov. 2013 · #224
Hi Carsten,
boah, bist du heute fleissig gewesen 😎 , bei dem Tempo kommt man ja fast nicht mehr mit 🤩 . Die Landschaft im "Kakaofeld" ist ja schon traumhaft schön. Wenn wir nochmal nach Namibia kommen und mit Dachzelt reisen, würde das auch noch auf unserer "to do" Liste stehen. Die Bilder sind ja wieder klasse und die Lodge ein kleines bisschen dekadent, aber sooooo schööööön. So langsam habe ich auch einige Bilder vom KNP hochgeladen.
traumhafte Lodge in wunderschöner Umgebung 🤪 🤪 🤪. Mir geht es wie Annick; die Okahirongo Elephant Lodge erinnert mich auch irgendwie an Wolwedans. Und es freut mich sehr, dass ihr die 2 Tage hier so richtig genossen habt und den Stress von den vorherigen Tagen etwas vergessen konntet. Und dann noch das Glück zu haben (fast) die einzigen Gäste zu sein. TOLL .😜
Freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüsse
Lil
P.S. Konntet ihr eigentlich nicht mehr in Erfahrung bringen, was mit dem kleinen Elefant geschehen ist 😐.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200725. Nov. 2013 · #226
@ Take off
Tolle Bilder
Danke Dir 😊
@ Clax Der Tracker hatte so was von keinen Bock aufs Tracken 😉 Der Ranger hat es aber mindestens wieder wett gemacht. Auf Nachfrage meinte er am nächsten Tag, daß er kein Alkohol getrunken hätte, sondern einen langen Autofahrtag hinter sich hatte 😉 Ehrenwerter Versuch 😏
@ Jaffles
So langsam habe ich auch einige Bilder vom KNP hochgeladen.
Ihr habt ja eine richtige Leopardenplage gehabt, oder ? 😉 Ich empfehle jedem der Mitleser, Deinem Flickr Link zu folgen und sich diese traumhaften Fotos anzuschauen. Die kleinen Hyänen und der Schlangenadler im Flug undundund 😎
@ Lil P.S. Konntet ihr eigentlich nicht mehr in Erfahrung bringen, was mit dem kleinen Elefant geschehen ist Nein Lil, leider nicht. Da der 4 Wochen alte Babyelefant aber mindestens 2 Stunden lang nicht bei seiner Mutter war........ 😕 .... war sich Bravo sicher, dass er nicht mehr am Leben war.....
Graskop960 Beiträge · seit 201325. Nov. 2013 · #227
Hallo Carsten, gerade zurück aus Südafrika wollt ich nur mal kurz ins Forum schauen was sich an der RB-Front so getan hat. Da schreibst du so einen schönen Bericht während unserer Abwesenheit, daß wir ihn gleich in einem Zug lesen mussten! 😛
Du hast gut beschrieben, wie man sich fühlt wenn es dem Partner nicht gut geht und dabei das eigene Befinden vollkommen in den Hintergrund tritt... 🙁 Wir hoffen, inzwischen geht`s euch beiden wieder gut.
Eigentlich wollte ich aber ein wenig mit dir schimpfen. Zum Ende unserer Reise haben Ramona und ich uns schon den Titel für unseren Bericht ausgedacht. Es sollte um bunte Vögel gehen, weil wir so viele gesehen und einige auch fotografiert haben. 😄 Da kommst du mit deinem RB um die Ecke, mit mehr Federvieh und auch noch besseren Bildern. 🤩 Jetzt kann ich noch mal von vorn anfangen. 😉 😗
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200725. Nov. 2013 · #228
@ Graskop
Eigentlich wollte ich aber ein wenig mit dir schimpfen. Zum Ende unserer Reise haben Ramona und ich uns schon den Titel für unseren Bericht ausgedacht. Es sollte um bunte Vögel gehen, weil wir so viele gesehen und einige auch fotografiert haben. 😄 Da kommst du mit deinem RB um die Ecke, mit mehr Federvieh und auch noch besseren Bildern.
Um Himmels Willen 😕 🙄 Wenn es danach ginge, dürften hier nur einige richtige Fotocracks (und da zählen wir uns ausdrücklich nicht selbst dazu) posten..... wo kämen wir denn da hin ? 😉 Bitte nutzt genau Eure Titelidee und fange einfach an zu schreiben 😘
wieder sind es echt tolle Bilder in eurem Reisebericht und die Landschaft im Norden Namibias ist echt traumhaft schön!!! Irgendwie fehlt mir diese Ecke noch immer und ich muss da bald mal hin 🤪 🙂
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Nov. 2013 · #230
Hallo Carsten,
Okahirongo scheint Euch ja recht gut gefallen zu haben. Da bin ich aber erleichtert. Hätte mir schon Vorwürfe gemacht, wenn ich Euch da einen schlechten Tip gegeben hätte.
Sehr gefreut habe ich mich, dass es die 3 Jack Russel noch gibt. Bei unserem Besuch konnte Carla noch auf beiden Augen sehen.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200726. Nov. 2013 · #231
04.10 - 06.10.2013 Khowarib Lodge
Es ist 13:00, als wir in Khowarib ankommen.
Es ist wieder super heiß und so genießen wir die gekühlten und befeuchteten Handücher mit Vanillegeruch und den köstlichen Begrüßungstee. Die farbige Angestellte ist sehr nett, die Chefin bringt unsere Taschen per Quad zu unserem Zelt Nr. 9.
Das ist ganz Ok und liegt im Mopanebusch am Flußufer.
Die Lodge selbst liegt unterhalb der imposanten Felsen der Khowarib Schlucht. Es gibt ein Freilichtbad und einen kleinen Freisitz zum Fluß. Ganz OK, aber verglichen mit dem Preis gerade so OK. Da es im Zelt sowieso zu heiß ist, gehen wir direkt zum Pool, wo ein einzelner Herr und ein Deutsches Rentnerpäärchen im Schatten der Sonnenschirme sitzen. Der Pool ist angenehm und wir verbingen ruhige Stunden mit Lesen und Reisebericht- Schreiben.
Den Sundwoner verbingen wir an der Bar. Kerstin versucht endlich einmal einen Rock-Shandy, ich zische zwei Gin Tonic weg.
Dabei werden Bilder gelöscht. Wir kommen mit dem Deutschen Rentnerpäärchen ins Gespräch, die 5 Wochen unterwegs sind. Die Frau ist leider etwas mitteilungsfreudig. Dann gibt es bald schon Abendessen. Tunfischsalat, sehr zartes Oryxfleisch, und einen Schokokuchen, den ich Heute auslasse.
Dazu trinken wir eine Flasche Spier Shiraz. Das Essen war ausgesprochen gut. So geht es noch einen Moment auf die Terrasse, bevor wir in das bequeme Bett steigen. Trotz Fliegennetz jagt Kerstin zuerst einige Mücken, dann wird geschlafen.
Heute heißt es etwas früher aufstehen, damit wir nicht in der Mittagshitze Wandern. Also klingelt um 06:30 Uhr der Wecker. Um 07:00 Uhr wird gefrühstückt und um 07:30 Uhr werden wir von einem hageren und anfänglich etwas schüchternen Guide Bernhard abgeholt. Bei noch angenehmen Temperaturen geht es gleich runter zum Bach.
Am sandigen Steilufer sieht man, was hier bei Hochwasser los sein kann. Jetzt bildet der kleine gurgelnde Bach die Grundlage für einen schmalen Vegetationsstreifen.
Überall liegt Ziegen und Kuhdung herum. An Vögeln fliegen die üblichen verdächtigen herum und im Wasser waten Blacksmith Plovers. Bernhard zeigt uns etliche Pflanzen und beschreibt deren Wirkung.
Ich versuche eine Beere und spucke sie gleich wieder aus. Pfui, richtig scharf ist die gewesen. Bernhard lacht !
Zwei, drei Mal überqueren wir auf wackeligen Steinen den kleinen Fluss, bis wir nach dem Campground den künstlichen Wasserfall erreichen.
Schon seltsam, hier im trockenen Namibia an einem gurgelnden Bach zu laufen. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir so die Stelle, an der wir Gestern mit dem Auto umgekehrt sind.
Bernhard kennt zwar nicht alle Vögel, erzählt uns aber viel vom Leben in Namibia, wie man in den verschiedenen Stämmen heiratet und wir werden von ihm immer Mal nach Deutschen Bräuchen gefragt. Den Rückweg zur Lodge treten wir über die Straße an. Am Community Campground trifft Bernhard einen Kumpel, dann kommen wir in die Lodge zurück. Ein netter Spaziergang und endlich Mal Bewegung. Nach einem kühlen Drink verabschieded er sich, wir gehen direkt zum Pool.
Dort verbringen wir einen gemütlichen Tag und bekommen trotz Schatten einen netten Sonnenbrand. Mein Rücken ist lachsrot und wir die nächsten Tage ordentlich jucken.
Beim Nachmittagskaffe treffen wir zwei neu angekommene österreichische Camper und wechseln einige Worte mit ihnen. Wir löschen einige Bilder und kommen erneut mit den Österreichern ins Gespräch. Sie sind beide Lehrer und haben schon viel von der Welt gesehen. Wir machen etwas Werbung für Camp Aussicht und tauschen allerlei Reiselatein aus.
Da wir uns so gut verstehen, lassen wir den Dinner-Tisch für vier zusammenstellen und unterhalten uns lange und gut. Mit dem Campen sind sie nicht 100% glücklich und versuchen immer wieder die Selbstversorgung zu vermeiden. Gegen halb zehn verabschieden wir uns in bester Stimmung und wechseln auf unsere Terrasse. Dort quaken die Frösche und es wird auch von der Temperatur her angenehmer. Nach 10-15 Minuten übermannt uns die Müdigkeit und wir gehen ins Bett.
Um 07:00 Uhr klingelt der Wecker, um 07:30 Uhr geht’s mit gepackten Sachen zum Frühstück. Gestern Abend kam noch kurz vor Sonnenuntergang einer 14 köpfige belgische Reisegruppe an. Die sind jetzt schon wieder fort. Dafür ist immer noch die besonders nette und immer ansteckend lachende farbige Angestellte da. Wir freuen uns, sie sollte eigentlich frei haben.
Wir frühstücken gepflegt, die knapp 300 KM nach Mowani sollten leicht zu schaffen sein.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200726. Nov. 2013 · #232
@ Kathy loves africa
wieder sind es echt tolle Bilder in eurem Reisebericht und die Landschaft im Norden Namibias ist echt traumhaft schön!!!
Danke Dir 🙂 Und der Knaller Mowani kommt als nächstes. Ich kann jetzt schon sagen : In Mowani war alles überperfekt und jeden der vielen Euros wert.
@ Topobär
Okahirongo scheint Euch ja recht gut gefallen zu haben. Da bin ich aber erleichtert. Hätte mir schon Vorwürfe gemacht, wenn ich Euch da einen schlechten Tip gegeben hätte.
Alles gut ! Du hast schon mit den Ausschlag für die Entscheidung gegeben. Mit den Tips ist das ja immer so eine Sache, aber die Lodge hat uns sehr, sehr gut gefallen. Und Vorwürfe würden wir einem Tipgeber nicht machen. Schliessliech ist jeder selbst für seine Auswahl verantwortlich 😉
Nane421'362 Beiträge · seit 201126. Nov. 2013 · #233
Hallo Carsten,
also landschaftlich finde ich es dort wunderschön !! 😁 Aber dir scheint die Lodge nicht so gut gefallen zu haben ?! Nicht weiter zu empfehlen? Oder warst Du nur verwöhnt von Okahirongo 😉 ? Weil so als Zwischenstopp für eine meiner Phantasie-Routen läge sie schon nett... 😗 Also ich freu mich aber auch schon auf MOWANI 🤩 , da will ich auch unbedingt nochmal hin !!!
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200728. Nov. 2013 · #234
@ Nane42
Aber dir scheint die Lodge nicht so gut gefallen zu haben
Tja, das Preis-Leistungsverhältnis hat uns nicht ünerzeugt. Die Lodge ist kein Schnäppchen. Die Lage ist sehr schön. Was mich nicht überzeugt hat, ist die Lage der Chalets und die Tatsache, dass auch größere Gruppen dort unterkommen. Von den Zelten aus schaut man nicht in erster Linie auf das imposante Felsmassiv, sondern direkt in den Mopanebusch.
Und als nächstes kommt Mowani 🙂 Um etliches teurer, aber unserer Ansicht nach jeden Cent wert... auf den nächsten Teil freue ich mich selbst ganz besonders 🙂
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200728. Nov. 2013 · #235
06.10.2013 Khowarib nach Twyfelfontein
Es geht durchs landschaftlich sehr, sehr reizvolle Damaraland, welches nur leider auch Heute wieder sehr staubig ist.
Unterwegs sehen wir noch einige Giraffen.
Unser Plan ist, vor Mowani noch Tyvelfontain zu besuchen und so gegen 14:00 Uhr in der Lodge zu sein. Und tatsächlich kommen wir um fast genau 12 Ihr in Twyvelfontain an.
Das ist inzwischen auch viel professioneller und größer geworden, als bei unserem letzten Besuch. Es gibt überdachte Unterstände und ein Parkboy. Wir haben Glück und werden mit einem anderen deutschen Paar in eine Vierergruppe eingeteilt. Sie kommen aus Frankfurt und stellen sich als sehr sympathisch heraus. Sie sind acht Wochen unterwegs und machen eine ähnliche Runde wie wir. Unsere Führerin ist auch sehr nett. Und wann machen Casimodo und Esmeralda68 so eine Führung ? Genau dann, wenn die Sonne am höchsten steht uns jede Bewegung einer körperlichen Höchstleistung gleich kommt. Natürlich haben wir auch kein Wasser dabei. Im Auto befinden sich unsere Vorräte. Schön gekühlt so gegen 15 Liter 😉
Die 45 Minuten sind gegen Ende schon anstrengend. Wir kennen Twyvelfontain ja schon und beschließen, daß wir uns das nicht ein drittes Mal anschauen müssen.
Kerstin mag Felszeichnungen sehr, aber irgendwann ist genug.
Bei einer kühlen Cola Light und einem Grapetiser verabschieden wir uns von den Frankfurtern. Ein kleines Erdhörnchen posiert noch für die Kameras der Touristen.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200629. Nov. 2013 · #236
Hallo Carsten,
diese weite, karge Landschaft hat schon seinen eigenen Reiz. Dann noch ein paar rote Felsen dazwischen und es ist traumhaft schön! Jetzt bin ich echt neugierig auf Mowani. Hab mal auf die Homepage gelinst, das sieht ja schon echt klasse aus 🤪 Vielen Dank noch für deinen netten Kommentar, hab mich darüber echt gefreut 🙂 .
Champagner8'672 Beiträge · seit 201029. Nov. 2013 · #237
casimodo schrieb: Und als nächstes kommt Mowani 🙂
Caaarsten, das ist unfair!!! 🤩 Ich fläz mich hier kurz nach 5 Uhr mit meinem Kaffee und dem Laptop auf dem Schoß auf meine Couch, voller Vorfreude auf Mowani..... und dann lande ich "nur" in Twyfelfontein ("nur" ist nicht ganz ernstgemeint, denn mir hat es gefallen, zumal ich damals meine einzigsten Wüstenelefanten dort gesehen habe).
So gehd des fai ned! 😠
Zum Glück hattest du wieder ein paar tolle Landschaftsaufnahmen im Angebot, so dass die Enttäuschung gerade noch zu verkraften war.....
Schönen Tag und guten Start ins Wochenende, das ja sicher viel Zeit zum Berichtschreiben ( 😛 ) bietet!
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200730. Nov. 2013 · #238
06.10.2013 Mowani Mountain Camp
MOWANI, seit 11 Jahren wollen wir dort hin. Irgendwie hat es nie geklappt. Und diese Lodge ist Hauptschuld daran, dass wir die Reise gut 18 Monate vorher gebucht haben. Rechts hinter dem Schild auf dem nächsten Photo liegt übrigens das Camp Kipwe.
Die Zufahrt zur Lodge führt uns über eine kurze Sandpad zu einem Gate, wo wir ausgesprochen fröhlich begrüßt werden. „Yeeees, there is Kerstin an Caarsten 🙂 ! You haaave teent nummmber ooone :-))) „ Etwas weiter finden wir die Rezeption.
Der nette Ranger Frederick begrüßt uns mit mitreißendem Humor. Die Lodge macht einen tollen Eindruck.
Die offene Lounge ist gegenüber dem ebenfalls offenen Restaurant, im afrikanischen Stil und sehr hochwertig eingerichtet.
Es gibt einen leckeren Eistee und eine ausführliche Einweisung.
Dann geht’s zum Zimmer. Das Zelt Nr. 1 hat einen jenseits von Afrika Blick in die weiten des Damaralandes.
Links und Rechts des Zeltes liegen zwei um die 10 Meter hohe runde Felsbrocken.
Vor uns türmen sich einige wie von Menschenhand geformte Felshaufen auf. Das Safarizelt ist großzügig und erscheint uns brandneu zu sein. Die Einrichtung ist sehr schön und zweckmässig, nicht ganz so afrikanisch rustikal wie in der Lounge, aber sehr schön.
Da am Pool einige supertolle liegen, haben wir da Heute keine Lust zu und machen kurz im Zelt Bubu.
Da es inzwischen etwas windig geworden ist, ist es gerade so auszuhalten. So verbringen wir den Nachmittag ganz in Ruhe und machen „Urlaub“. Gegen Abend hören wir links um die Ecke Stühlerücken. Nr. 1 liegt direkt am Sundowner-Aussichtspunkt. Wenn wir uns links auf die große Terrasse setzen, können uns die Leute nicht sehen. Kerstin besorgt zwei Gin Tonic.
Links hat es Trubel, vier Schweizer Flugreisende sind ganz aufgeregt, die anderen eher ruhig. Der Sonnenuntergang selbst ist nicht so aufregend, aber die Abendstimmung über der tollen Landschaft versetzt uns in eine sehr zufriedene Stimmung.
Es ist einer dieser Momente, in denen man die Zeit einfrieren möchte...
Zum Dinner ist das Restaurant sehr stilvoll beleuchtet. Ambrosius, unser Kellner, erweist sich als ein Juwel. Er animiert die Gäste humorvoll, seine Damaraklicks nachzumachen, was natürlich so gut wie keiner richtig schafft. Es gibt ein ausgesprochen leckeres und nett angerichtetes Dreigangmenü mit wahlweise Pork Chops oder Roulade. Beides ist köstlich.
Auf der Weinkarte entdecken wir einen Diemersfontein Pinotage, der letztes Jahr bei unserem Besuch auf dem Weingut schon ausverkauft war. Er schmeckt uns köstlich. Nach dem Essen geht’s noch kurz an die Feuerstelle, wo ein Paar an einem unglaublich schön gedecten Tisch vor einem großen Felsen sitzt. Wir fragen, wie man das arrangieren könne. Der unbekannte Deutsche sagt mit einem Augenzwinkern: „Corruption“ ! Ich frage Ambrosius, ob wir Morgen eine Chance darauf hätten. Mit strahlendem Lächeln antwortet. „ No Problem. Tommorow it is your table.“ Wooow, das ist ja der Hammer ! Die Feuerstelle ist wie alles hier sehr geschmackvoll gemacht. In einer großen Schale lodert das dezente Feuer, außen herum stehen stilvolle Leinenstühle.
Als immer mehr Gäste kommen, verabschieden wir uns in unser Zimmer und genießen noch kurz die Ruhe. Das Bett ist bequem und für afrikanische Verhälnisse ist es mit kurz nach zehn schon sehr spät. Morgen müssen wir um 06:00 Uhr raus !
ach wie schön "seufz". Da werden tolle Erinnerungen wach 🙂 🙂 🙂 .
Was für ein Glück :
You haaave teent nummmber ooone
Am Sundowner-Aussichtspunkt haben wir immer die Gäste beneidet die dieses Zelt bekamen. Ich würde mal behaupten, es ist das mit dem schönsten Ausblick 😎 😎 😎 .
Nane421'362 Beiträge · seit 201130. Nov. 2013 · #240
Hi Carsten, Geht mir genauso wie Lil !! Ich finde Mowani ist ein Traum 🤩 🤩 !!! Steht auf meiner Unterkunftsliste immer noch auf Nr. 1 !!! Deine Sonnenuntergangsbilder sind wunderschön.... Hach, seufz... 😁 LG, Nane