ein schöner und unterhaltsamer Bericht von einer Route die ich bisher nicht kenne. Dombo scheint ja wirklich eine Empfehlung zu sein. Schöne Löwenbilder ! Danke Günter
vielen Dank für Dein Lob!!! In der letzten Zeit waren wirklich viele Fomis auf Dombo, und allen hat es scheinbar sehr gut gefallen 🙂 🙂 🙂 Uns sogar so sehr, dass der nächste Aufenthalt auf Dombo schon gebucht ist 🤪
Unterkunft: Senyati Safari Camp Kosten: 570 BWP Ü Strecke: 416 km
Sobald es hell wurde, standen wir noch etwas müde auf und es folgte wieder das Abenteuer „Duschen“. Wir beschlossen, nicht frühstücken zu gehen, packten unsere Sachen zusammen und bezahlten unsere restliche Rechnung an der Rezeption. Auf dem Parkplatz gab es ein paar Rusks, dafür haben wir sie ja gekauft, neue Sorte zum Probieren… Aber die Buttermilk-Rusks sind doch besser 😗 Naja… was soll´s, auf geht es nach Senyati 🙂
Unterwegs legten wir kurze Stopps an den Pfannen ein…
… ab und zu fotografierte ich aus dem Auto…
… und an der A33 Richtung Kasane standen immer wieder Strauße am Straßenrand.
Glücklicherweise ist die Baustelle ja auf ein Minimum geschrumpft und bald hinter dem ersten „Elefanten-Schild“ döste ein grauer Kamerad im Schatten unter einem Baum.
Auf der Strecke sahen wir recht viele Elefanten, wir waren echt erstaunt, denn im letzten Jahr hatten wir nur wenige Tiere gesehen. Je weiter wir Richtung Senyati kamen, desto mehr Elefanten wurden es, die unter Bäumen etwas Schatten suchten.
Ja, und dann waren wir endlich am Abzweig zum Senyati Safari Camp!!!
Mit dem Hilux war die Anfahrt zum Camp doch wesentlich entspannter als letztes Jahr mit dem Terios und empfangen wurden wir direkt von Giraffen am Wasserloch.
Bei Lou checkten wir ein und bekamen, wie versprochen, Chalet No.2!
Kurze Zeit später kamen die ersten Elefanten…
… die Pumbas mussten den Rückzug antreten und ein African Fish Eagle schaute sich das Geschehen vom Baum aus an. Leider mussten wir noch Einkäufe in Kasane erledigen und erst um 15 Uhr schafften wir es schweren Herzens, uns von hier loszureißen. Die Devise war: Schnell weg, dann sind wir auch schnell wieder hier zurück 🤪 Entlang der Ausfahrt zur Teerstraße sahen wir unzählige Elefanten! Alle standen im Schatten unter den Bäumen, wow, wollten die alle ans Wasserloch kommen???
Nach Spar und Choppies in Kasane waren wir kurz nach 17 Uhr wieder zurück im Camp. Am Wasserloch tummelten sich sooo viele Elefanten, Giraffen kamen dazu, Baboons saßen in der Nähe und die niedlichen Pumbas waren am anderen Ende des Wasserlochs versammelt.
Während wir unseren ersten eigenen Braai vorbereiteten, war es ein ständiges Kommen und Gehen am Wasserloch.
Zum Abendessen gab es Kartoffeln und Salat, für mich Lamb Chops, für Marco ein Beef Steak und dann hatten wir noch Chili Burger gekauft… Huuuuiiiii, ich mag ja gerne scharf essen, aber DAS war selbst für mich ZUVIEL 🤩 So warfen wir kurzerhand Toast auf den Grill, um irgendwie die Schärfe los zu werden 😈
Nach dem Abwasch saßen wir noch eine ganze Zeit lang draußen und beobachteten das Geschehen am Wasserloch. Heute Abend war „Elefanten-Mobbing“ auf dem Programm, mit Schlammschleudern und allem was dazugehört 🤩
Für Morgen hatten wir wieder einen „Relaxing-Day“ eingeplant, der nach zwei Fahrtagen wieder wirklich toll wurde 😎
Hallo Kathy und Marco, danke für den schönen Bericht, dem gern und mit Interesse folge. Gerade Senyati hat mich interessiert, weil wir im Dezember dort sein werden. Welchen Grund gab es für Euch Chalet Nr. 2 zu buchen? Liegt der besonders gut? Dann würde ich versuchen, das auch zu bekommen. Es grüßt Euch Edith
Reinhard728 Beiträge · seit 200626. Nov. 2013 · #65
Hallo Edith, Chalet Nr. 2 liegt direkt in der ersten Reihe. 15 Meter vor dem Haus tummeln sich stundenlang die Elefanten. Man sieht sie aus dem Ess- und Kochraum oder geht einen Schritt nach draußen. Wir waren wenige Tage nach Kathy und Marco in Nr.2 Gruß Reinhard
wir bekamen mal hier im Forum den Tipp mit Bungalow 2 und hatten ihn auch schon 2012 bekommen. Es ist einer der neuen Bungalows und liegt wirklich unmittelbar am Wasserloch, aber auch die anderen Chalets liegen mit direkter Sicht zum Wasserloch. Das Chalet neben dem unsrigen hat den „Nachteil“, dass der Grill einige Schritte vom Chalet weg ist, da herrscht manchmal Elefantenverkehr zwischen Chalet und Grill 🤩 Für manche ja auch ein Nervenkitzel 😗
@reinhard @kathy lieben Dank für die Rückmeldung! Ich werde mich nun um Chalet No.2 bemühen und haben hoffentlich auch so viel Glück die Elis zu beobachten. Gruß Edith
da bin ich ja froh, dass ich durch deine Signatur in einem anderen Reisebericht bemerkt habe, dass du einen Reisebericht schreibst! Ich schaue sonst nie bei Botswana rein... 🙂
Das sieht alles so schön aus! Besonders gefällt mir eure Entzerrung, ihr habt ja wirklich richtig viel Entspannung und Ruhe eingeplant.
Du hast geschrieben, du magst die kleinen Dinge und erhieltest prompt viele ganz kleine Besucher unter dem Moskitonetz... Verstehe gar nicht, warum ihr euch beschwert 😉 😛
Nein, mal im Ernst: So eine Nacht kommt einem dann doch unendlich lang vor, oder?
"hust-hust" - was iss´n da los mit Eurem Reisebericht. Angefangen wie ein Rakete und jetzt gehört Ihr zu den "Schwächlern". 😉
Also grad jetzt über Weihnachten solltet Ihr schnellstens nachschieben, ich bin bestimmt nicht der einzig Interessierte, der wissen will, wie´s bei Euch weitergegangen ist.
so, nach laaaaanger „Wartezeit“ geht es heute weiter. Irgendwie kam ich die letzten Wochen einfach nicht zum Schreiben 🙁 🙁 🙁 Der nächste Teil des Reiseberichts ist fertig und kommt dann heute Mittag!!!
@ Nadja und Marco Schön, dass ihr auch dabei seid! Ja, so eine Nacht mit vielen kleinen „Fliegetierchen“ kann ganz schön lang sein, aber es gibt sicherlich viel Schlimmeres. Lieber sowas, als krank werden oder sonstiges. Wir haben es bei dem letzten Urlaub wirklich genossen, immer länger in einer Unterkunft zu sein. 5 oder 6 Nächte an einem Ort haben wir bisher nie gemacht, aber es wurde uns überhaupt nicht langweilig 🤪
bayern schorsch schrieb:
"hust-hust" - was iss´n da los mit Eurem Reisebericht. Angefangen wie eine Rakete und jetzt gehört Ihr zu den "Schwächlern".
Jaja, die „Schwächlerin“ schämt sich dafür 😐 😣 Aber heute gibt es den neuen Teil Senyati, mit extra vielen Bildern!!!
Kerstin schrieb:
Weniger ist manchmal viel mehr!
Jaaaaa, da hast du Recht und deshalb dachte ich mir, weniger Reisebericht ist vielleicht auch mehr 😉 Neee, ist ne doofe Ausrede, ich weiß 😣 😗 Aber aufs Reisen bezogen finde ich es mittlerweile toll!
@ Lil Danke für die Aufmunterung und ich freue mich, dass du weiterhin dabei bist 🙂
Unterkunft: Senyati Safari Camp Kosten: 570 BWP Ü Strecke: 40 km (Old Hunters Road)
Für heute Morgen hatten wir keinen Wecker gestellt und wurden erst kurz vor 8 Uhr wach. Wir schauten nach draußen ans Wasserloch und sahen gleich eine große Büffelherde. Nach dem Duschen wollte ich lecker Frühstück richten, doch nichts ging… der Strom war weg… So gab es Joghurt und Obst, ist ja auch lecker! Nach kurzem Wäschewaschen kamen auch schon die ersten Elefanten ans Wasserloch.
Schnellen Schrittes…
… und dann schnell ins Schlammbad.
Ab und zu zogen Windhosen vorbei…
… doch die Elefanten trotzten dem Sand und zogen ans Wasserloch…
… bei Chalet 1 wieder einmal direkt am Grill vorbei 🤪 🤩
Ohne zu Trinken zog eine Herde Rappenantilopen vorbei, denn das Wasserloch war noch immer belagert von Elefanten, die die Antilopen nicht ans Wasser ließen.
Später genossen wir noch die Aussicht von der Terrasse, es ist einfach fantastisch, Elis wohin man schaut!
Ein kleiner Baby-Elefant kämpfte sich durch den tiefen Schlamm…
… andere plantschten genüsslich im Wasser…
… und manche machten es sich im Schlamm mehr oder weniger gemütlich.
Am Nachmittag unternahmen wir eine kleine Tour auf der Old Hunters Road und waren über die Vielzahl der Tiere überrascht. Richtung Süden sahen wir viele Giraffen, Kudus, natürlich Elefanten, Perlhühner, Gabelracken, Warzenschweine und Impalas.
Auch landschaftlich war es ganz nett, zwar nicht zu vergleichen mit einer Fahrt entlang des Chobe, aber durchaus eine kleine Tour wert.
Auf dem Rückweg machten wir noch ein paar Bilder von Senyati.
Wir beschlossen, noch ein Stückchen Richtung Norden zu fahren, wo die Landschaft sehr grün war und auf den Bäumen unzählige Geier saßen.
Immer wieder tauchten zwischen den Bäumen Elefantenherden auf.
Als wir schon ein ganzes Stück gefahren waren, erschraken wir heftig. Aus den Büschen tauchte ein bewaffneter Mann auf. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es ein Grenzbeamter war, der uns höflich bat umzudrehen. Dies taten wir dann auch und so ging es zurück ins Camp.
Dort angekommen, gingen wir noch ein wenig in den Bunker. Zuerst zeigte sich ein Hammerkopf…
… und die Elefanten wirken aus der Perspektive noch imposanter.
Marco richtete an unserem Chalet das Grillfeuer und den ganzen Abend war ein reges Treiben am Wasserloch. Zu den Elefanten gesellten sich Impalas, Nilgänse, Schakale, Baboons und eine Herde Eland-Antilopen. Immer wieder schön anzusehen sind ja die trinkenden Giraffen.
Als das Holz heruntergebrannt war, grillten wir Steaks, Boerewors und Süßkartoffel und genossen noch lange die einzigartige Aussicht aufs Wasserloch.
Für Morgen hatten wir eine Tour in den Chobe-NP geplant, bis dahin, liebe Grüße!
Schön dass Du es doch noch geschafft hast und vielen Dank dafür! Da werden wehmütige Erinnerungen wach - sehr schöne Bilder habt Ihr gemacht.
Dass es einen "Bunker" gibt, haben wir gar nicht gewusst. EIn weiterer Grund zum Wiederkommen. 😛
Einen schönen Sonntag und einen guten Rutsch wünscht Kerstin
Sabine261'394 Beiträge · seit 200929. Dez. 2013 · #78
Hallo Kathy, hallo Marco,
wie schön, dass es weitergeht!!!
Besonders klasse finde ich das Bild mit den zwei trinkenden Giraffen - hach, ich würde gerne wieder nach Botswana *schnief*
Wir versuchen auch immer mehr, uns zunehmend mehr Zeit auf einer Reise zu lassen. Auch wenn es manchmal schwer ist, weil ich zu gerne zu viel sehen möchte. Aber im Rückblick gesehen, waren die Reisen, wo wir uns mehr Zeit gelassen haben, unsere schönsten.
Ich freue mich auf eine schnelle Fortsetzung! Es sind ja jetzt Ferien 😗
Liebe Grüße Sabine
take off1'674 Beiträge · seit 201229. Dez. 2013 · #79
Hallo Kathy & Marco,
schön, dass es weitergeht. 🙂
Die Bilder von dem kleinen Baby-Elefanten sind einfach richtig schön.
schön, dass es (endlich) weitergeht. Und natürlich vielen Dank für die schönen Bilder von Senyati. Hoffentlich habt Ihr für uns, wenn wir im April anreisen, ein paar Elis übriggelassen. 😉