@ Kerstin Den Bunker kannten wir bisher auch nicht. Irgendwie gab es einmal Gerüchte, dass dort nicht jedermann reinkommt, sondern nur Leute, die eine Foto-Safari-Tour gebucht haben. An manchen Tagen, als wir in Senyati waren, besuchten Touren den Bunker. Wir fragten bei Louws Frau nach und sie sagte uns, dass jeder Gast von Senyati in den Bunker gehen kann. Platzangst darf man allerdings nicht haben 😉 Bilder kommen noch...
@ Sabine Ja, ich mag die trinkenden Giraffen auch soooo gerne. Auf unseren ersten Reisen hatten wir nie wirklich viel Glück, mittlerweile schon 🤪
@ Dagmar Den Baby-Elefanten fand ich auch süüüß, hätte ihn gerne eingepackt, hier daheim im Garten würde er sich sicherlich gut machen 😎 Bayern Schorsch schrieb:
Hoffentlich habt Ihr für uns, wenn wir im April anreisen, ein paar Elis übriggelassen.
Natürlich haben wir das, schließlich wollen wir auch wieder welche sehen 🙂 Vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege in Botswana 🤪
@ Lil Ja, und so süüüß ich ihn auch fand, er musste sich wirklich durchkämpfen, das tat mir dann auch leid… Das Wasserloch war richtig schlammig und das haben wir in den nächsten Tagen noch mehr erlebt 🙁 Ist nicht immer schön anzusehen…
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Susi651'127 Beiträge · seit 201131. Dez. 2013 · #83
Hallo Kathy & Marco,
auch wenn ich nicht gedrängelt habe (das haben ja glücklicherweise Andere getan 😉 ) freue ich mich auch tierisch (fast elefantös), dass es bei Euch endlich weiter geht.
Wirklich wunderschöne Elefantenfotos, ich "fürchte" wir müssen auch bald mal nach Botswana 🙂 .
Liebe Grüße und auch Euch zweien einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Susi
PS Drängelmodus an :Was macht denn eigentlich der Amerika-Reisebericht, gehts da auch bald weiter 🤨
Unterkunft: Senyati Safari Camp Kosten: 570 BWP (Ü) Strecke: 120 km (Game Drive Chobe NP und Fahrt zur Bootstour)
Da schon am frühen Morgen Roan-Antilopen am Wasserloch waren, konnten wir uns erst gegen 8 Uhr auf den Weg Richtung Chobe NP losreißen. Kurz hinter Senyati wurden wir dann gleich von mehreren Giraffen und einem stattlichen Kudu empfangen.
Recht schnell erreichten wir das Gate zum Chobe NP…
… und auf dem Weg zur Riverfront blockierten Elefanten die Pad.
Wir folgten den Elefanten in gebührendem Abstand und nach einer gefühlten Ewigkeit zottelten sie soweit in den Busch, dass wir passieren konnten.
Entlang der Riverfront fuhren wir Richtung Serondela, überall gab es Elis zu sehen…
… Schreiseeadler saßen oben auf den Bäumen…
… Roan- und Sable-Antilopen zogen umher.
In Serondela suchten wir uns einen schönen Platz um Picknick zu machen, während unten auf dem Fluss Fischer angelten.
Auf der teilweise recht tiefsandigen Pad fuhren wir zurück Richtung Gate und überlegten, wie wir im letzten Jahr diese Strecke mit dem Terios gefahren waren 🤩 Natürlich gab es immer wieder schöne Ausblicke auf den Chobe.
Nach einem kurzen Einkauf in Kasane, legten wir noch einen kleinen Stopp in Senyati ein. Um 14.45 Uhr war dann schon wieder Zeit, um am Treffpunkt für unsere gebuchte Bootstour zu erscheinen. Charles begrüßte uns und stellte uns unseren Guide Moses vor. Auf dem Parkplatz hinter dem Spar war ein bisschen Chaos angesagt, da Bereiche von der Polizei gesperrt waren, auch der Zugang zu den Bootsstegen. Später erklärte uns Moses warum: Eine Person wurde hier am Ufer des Chobe vermisst und jetzt suchten die Beamten das Ufer nach der Person ab. Schließlich durften wir die Absperrung passieren und unsere private Tour mit einem kleinen Boot konnte beginnen.
Zu Beginn fuhren wir flussaufwärts zu kleinen Stromschnellen und Felsen-Inselchen, auf denen sich viele Tiere aufhielten.
Moses zeigte uns mit seiner ruhigen, unaufgeregten Art die Schönheiten des Chobe. Er war sehr engagiert, hatte ein großes Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt, ging auf unsere Fragen und Wünsche ein und zeigte uns auch, was man alles aus einer Seerose machen kann.
Dann fuhren wir weiter in den Park. Die Perspektive aus dem kleinen Boot ist schon ganz anders, als von einem großen Boot oder bei einem Game Drive mit dem Auto. Elefanten schleuderten das Gras mit dem Rüssel durch das Wasser, bevor sie es fraßen…
… und auch das Krokodil hatte sich eine üppige Mahlzeit gefangen!
Was uns am Chobe gut gefällt, sind die vielen Vogelarten, die man hier entdecken kann.
Mitten im Gras machte es sich ein Waran bequem und wir konnten immer wieder die idyllischen Bilder von fressenden Elefanten, grasenden Büffeln und Hippos bewundern.
Bei unserem letzten Besuch im Juli 2012 konnte man viele Inseln im Chobe gar nicht so richtig ausmachen, da der Wasserstand viel höher war. Jetzt ragten die Inseln teilweise weit aus dem Wasser heraus.
Auf dem Rückweg zum Bootssteg ging dann langsam die Sonne unter, und natürlich dürfen die obligatorischen „Chobe-Sonnenuntergangsbilder“ nicht fehlen 😎
Da uns die private Tour mit Moses so gut gefallen hatte, fragten wir ihn gleich, ob er am übernächsten Tag noch einmal Zeit für eine Tour mit uns hätte. Er bejahte und meinte, dass die Mittagszeit sehr gut für tolle Sichtungen wäre.
In der Dämmerung ging es zurück nach Senyati und prompt standen Elefanten am Straßenrand. Während des Abendessens war am Wasserloch tote Hose, doch etwas später begann das Schauspiel wieder. Elis, Schakale und sogar eine Civet zeigten sich. Ein kleiner Elefant hatte seine Mutter verloren und schrie dann wie ein ganz Großer! Als er sie wieder gefunden hatte, kehrte Ruhe ein, auch für uns 🤪 Wieder war ein schöner Tag vorüber.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201001. Jan. 2014 · #85
Schön dass es weitergeht, Kathy!
Ich bin jetzt ganz erstaunt über den Anblick der Felsen im Chobe - seid Ihr vom Bootsanleger beim Spar aus gesehen erst rechts gefahren? Das sieht ja echt spannend aus. Macht das der Guide bei einer privaten Tour automatisch oder habt Ihr ihn darum gebeten (ich hab für Anfang September ja auch eine Privattour gebucht *freu*) ???
Um die vielen Roan- und Sableantilopen beneide ich euch echt 🤢 ....
Ich bin jetzt ganz erstaunt über den Anblick der Felsen im Chobe - seid Ihr vom Bootsanleger beim Spar aus gesehen erst rechts gefahren? Das sieht ja echt spannend aus. Macht das der Guide bei einer privaten Tour automatisch oder habt Ihr ihn darum gebeten?
Ja, wir sind erst nach rechts gefahren und ich dachte mir zuerst, hmmm, ich will doch in den Chobe NP, warum fahren wir denn jetzt hierher 🤩 Doch als ich die vielen kleinen Inseln sah und die unzähligen Vögel, Krokodile, Hippos war ich begeistert. Auch die Landschaft wirkt hier anders als im NP, obwohl es nicht weit zu fahren ist. Wir wussten es vorher nicht, haben auch nicht darum gebeten, sind einfach damit überrascht worden.
2012 hatten wir eine Tour mit einem größeren Boot gemacht, vielleicht fahren die nicht dahin, oder vielleicht war es dafür auch keine gute Zeit, das weiß ich nicht. Damals war der Wasserstand erheblich höher und ich denke, dass dann auch die kleinen Inseln überschwemmt sind. Aber wenn du für nächsten September eine private Tour gebucht hast, kannst du ja nachfragen 😉 Im übernächsten Teil des RB gibt es davon nochmals Bilder 😎
Hanne6'152 Beiträge · seit 200602. Jan. 2014 · #87
hallo Kathy und Marco,
wünsch Euch ein gesundes Neues Jahr mit weiterhin tollen Afrika-Reisen. Schön, dass der RB weitergeht - für mich spannend da wir im Februar im Senyati Camp sein werden, ich freu mich schon riesig. Kathy bei wem hast Du die Privat- Boots-Tour gebucht , schon von zuhause aus oder erst vor Ort. Wäre Dir dankbar wenn Du mir da behilflich sein könntest. Vielen Dank schon mal . Einen schönen Tag wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
gute Bekannte haben uns die Visitenkarte von Charles gegeben. Im Senyati Safari Camp hat Louws Frau die beiden Bootstouren direkt bei Charles für uns gebucht. Wenn du möchtest, kann ich dir auch die Kontaktdaten von Charles per PN schicken.
Nachdem wir gestern vormittags mit dem Auto im Chobe NP waren, wollten wir heute einen gemütlichen Vormittag in Senyati verbringen und erst am Mittag in den Park fahren. Heute sollte es Mal wieder ein leckeres Frühstück geben, in den letzten Tagen war dies ja mehr oder weniger ausgefallen 😎 Strom war heute Morgen da, und so brutzelte ich Rührei mit Toast und danach gab es noch leckeres Obst mit Joghurt. Während unser Chalet gereinigt wurde, schauten wir uns im Camp um. Wir bemerkten einen Elefanten, der von der Campsite zum Wasserloch unterwegs war. Irgendwie lief er seltsam und als er näher kam sahen wir, dass das rechte Vorderbein komplett dick angeschwollen war und er nicht mehr auftreten konnte. Ein sehr trauriger Anblick 🙁 Er humpelte ganz langsam zum Wasserloch und machte dort ein Schlammbad, so wie es für ihn noch möglich war. Dann lief er langsam in Richtung unseres Chalets und legte sich wenige Meter davor in den Sand. Die Verletzung am Fuß sah aus wie von einer Drahtschlinge… Armer Kerl, am liebsten wäre ich zu ihm gegangen und hätte ihn getröstet 🙁 Wir überlegten was wir machen sollten. Marco wollte Louw informieren, ich blieb im Chalet. Leider war Louw gerade nicht im Camp und so konnten wir nur abwarten. Immer wieder beobachteten wir den armen Elefanten, der hier mitten in der Sonne lag…
Schweren Herzens brachen wir dann gegen Mittag zum Chobe NP auf. Das Thermometer im Auto zeigte 40°C und meine Gedanken waren immer wieder bei dem verletzten Elefanten. Wie würde es ihm gerade gehen???
In Kazungula war Lkw-Alarm, sie standen den ganzen Hang hinauf 🤩 Ein schöner Anblick waren dagegen die blühenden Jacaranda-Bäume.
Im Chobe NP fuhren wir wieder an der Waterfront entlang…
… fröhliche Kudus begrüßten uns…
… die Elefanten wurden begleitet von Giraffen und Zebras…
… und die Impalas von Woodpeckern (Danke Carsten 😄 ) Oxpeckern 🤪
Auch andere Vögel durften heute wieder nicht fehlen…
… und je später es wurde, desto schöner wurde das Licht.
Auf dem Rückweg mussten wir an der wohl einzigen Ampel in Kasane wieder halten, diese Ampel scheint immer auf „rot“ zu stehen, egal wann man kommt 🤨 Zwar gibt es an der Stelle nur eine Zufahrt zur Feuerwehr, aber vielleicht muss diese ja mal ausrücken und dann ist freie Fahrt 😗
Kurz nach 18 Uhr waren wir zurück in Senyati. Der verletzte Elefant war nicht mehr da. Kurze Zeit später erschienen eine Elefanten- und eine Büffelherde. Wir machten unser Grillfeuer und beobachteten das Geschehen am Wasserloch.
Irgendwann zog die Büffelherde weiter, doch ein Büffel steckte im Morast fest. Er versuchte immer wieder das Ufer zu erreichen. Er schaffte es bis nahe an den Rand, doch nicht ganz heraus. Ein anderer Büffel schien auf ihn zu warten, doch nach einer gewissen Zeit zog auch er davon. Als die Elefanten verschwunden waren, versuchte der Büffel immer wieder das Ufer zu erreichen, doch es gelang ihm nicht. Er wurde zusehends schwächer, konnte sich nicht befreien. Wenige Zeit später tauchten 4 Hyänen auf, sie schlichen immer um das Wasserloch herum. Plötzlich ertönte lautes Hyänenheulen aus nächster Entfernung und die Hyänen verschwanden ruckzuck. Mit einem etwas unguten Gefühl legten wir uns Bett, immer mit dem Gedanken, dass der Büffel wenige Meter draußen „gefangen“ ist, und auch die Gedanken an den verletzten Elefanten ließen uns nicht los…
@ Bele Ohjeee, ich hoffe du hast trotzdem etwas Schlaf gefunden… Was letztendlich aus dem Elefanten wurde, weiß ich leider nicht. Louw meinte am letzten Tag aber, er sei auf dem Wege der Besserung 🙂
Carsten schrieb:
Wenn die Impalas von Woodpeckern bevölkert wurden, hatten die sicher Kopfschmerzen und ein "Kopfloch" Tocktocktock 😉 😉 🙂 🙂
Na Carsten, kennst du nicht den „Afrikanischen Impala-Woodpecker“ ????? Er bevorzugt, anstatt Bäumen, lieber Impalas 😣 😗 😉 Vorgestern hatten wir einen Woodpecker im Garten, er saß an einem Baumstamm und hat Ausschau nach einem Impala gehalten. Doch er hat sich daran erinnert, dass er ja bei uns im Garten lebt und ist dann doch auf dem Baum geblieben, TOCKTOCKTOCK 🤪 🤪 🤪 (Der Specht, also ein ganz normaler Buntspecht, war vorgestern wirklich bei uns im Garten!!!)
Steht auf der Facebook-Seite von Senyati was aus dem armen Elefanten geworden ist???
Champagner8'672 Beiträge · seit 201003. Jan. 2014 · #93
Guten Morgen Kathy,
ich hoffe Ihr habt nicht schon wieder Schule, weil du so früh auf bist? Ja, ich habe gut geschlafen, danke.
Allerdings habe ich gestern noch die traurige Geschichte über den Elefanten - von Louw Sedidi genannt - auf Facebook gelesen (danke Carsten für den Hinweis!): er ist am 25. Oktober gestorben 🙁 . Er wurde zwar behandelt (es war tatsächlich eine Schlinge um sein Bein, die wurde so um den 20.9. rum entfernt und die Wunde versorgt - es gibt einige Fotos davon), und es wurde zwischendrin auch geschrieben, dass es ihm besser geht. Aber auch, dass er sehr abgemagert sei und nur Chancen hätte, wenn der Regen bald kommt. Seine Wunde war wohl voller Maden, was aber zwischendurch als positiv beschrieben wurde. Aber er hat es trotzdem nicht geschafft.... 🙁
Weißt du was aus dem Büffel geworden ist?
Ich hoffe, es gibt in deinem nächsten Kapitel bessere Nachrichten 😕 !
Hanne6'152 Beiträge · seit 200603. Jan. 2014 · #94
Kathy_loves_Africa schrieb:Hallo Hanne,
gute Bekannte haben uns die Visitenkarte von Charles gegeben. Im Senyati Safari Camp hat Louws Frau die beiden Bootstouren direkt bei Charles für uns gebucht. Wenn du möchtest, kann ich dir auch die Kontaktdaten von Charles per PN schicken.
Liebe Grüße Kathy
hallo Kathy, wäre sehr nett wenn Du mir per PN die Kontaktdaten zukommen lässt. Vielen Dank. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
nein, wir haben noch keine Schule, die beginnt nächste Woche wieder 🤩 Danke für die Info über den Elefanten, das ist wirklich traurig 🙁 Als uns Louw bei der Abreise erzählte, dass der Elefant auf dem Weg der Besserung ist, hatten wir etwas Hoffnung, dass er überlebt.
Unterkunft: Senyati Safari Camp Kosten: 570 BWP (Ü) Strecke: 41 km (Fahrt zur Bootstour)
So als kleine Vorwarnung vorab: Heute ist ELEFANTENTAG!!! Zu Beginn des Elefantentags gab es jedoch die Ernüchterung: Der arme Büffel, der mittlerweile total kraftlos war, lag noch immer im Wasserloch 🙁
Um 11 Uhr waren wir mit Moses für unsere Bootstour verabredet. Er schlug uns den Zeitpunkt vor, denn die Tiersichtungen wären da ziemlich gut… Hmmm, eigentlich doch eher am frühen Morgen oder am späten Nachmittag????? Wir vertrauten ihm und es war echt suuuuper!!! Im Gegensatz zur „Standard-Nachmittags-Cruise“ waren wir so ziemlich das einzige Boot auf dem Chobe. So konnten wir ohne die großen Boote an der Seite den Chobe erkunden, zwar ohne Sonnenuntergang, dafür mit gaaanz vielen Tieren und „Elefanten-Crossing“!
Unsere Kühltasche war gut gefüllt mit Getränken und so ging es dann auf das kleine Bötchen. Zuerst wieder flussaufwärts…
… Moses wusste ja bereits, dass wir uns für Vögel interessieren und fuhr immer wieder unter den Bäumen entlang des Ufers durch…
… im Chobe NP gab es dann die ersten Antilopen…
… eine riiiieeesige Büffelherde…
… begleitet von einem Krokodil, das wohl darauf hoffte, einen im Wasser stehenden Büffel zu ergattern…
… hey, Attacke…
… werde ich wohl auch sooooo groß…
… wie dieses Krok????
Uns geht es gut, egal ob im Wasser oder an Land.
(Übrigens Carsten, die kleinen Vögel auf den Hippos sind die „Afrikanischen Hippo-Woodpecker“ 😣 😣 😣 )
Hach, welch ein beschwerlicher Weg, doch was gibt es hinter dem Hügel zu sehen…
… hui, der hat ja echt was Leckeres gefangen…
… und die sind ja auch putzig!
Ein Highlight der Tour war dann das „Elefanten-Crossing“, das wir erleben durften.
Uuuups, sollen wir rüber zur Insel???
Ja klar, rein ins Wasser!
Oder doch noch eine kleine Rauferei???
Neee, lieber schnell rüber auf die Insel!
Endlich geschafft!!!
Hey, ich komme noch hinterher!!!
Uuuuups, ein Rüssel hinter mir…
… jaaa, habe dich überholt!
Eine wunderschöne Bootstour ging zu Ende. Wir fragten Moses, was aus der vermissten Person wurde… Er sagte uns, dass eine tote Person am Ufer gefunden wurde, ein Kind 🙁
Zurück in Senyati war wieder der verletzte Elefant am Wasserloch, der Büffel lag noch immer im Morast, doch endlich tat sich etwas. Mit einem „Schnürchen“ (Haaiballe-Schtrickle) und einem Geländewagen versuchten mehrere Leute den Büffel aus dem Schlamm zu ziehen. „Afrika-Live“! Das Seil riss und der Büffel lag weiterhin im Wasserloch. Im zweiten Versuch wurde der Büffel dann doch noch aus dem Wasserloch gezogen und er stand sogar für kurze Zeit auf allen Vieren! Doch vor Erschöpfung musste er sich wieder hinlegen.
Nach der aufregenden Rettungsaktion gingen wir runter in den Bunker. Wie gesagt, Platzangst darf man nicht haben 🤩 Das ist der schmale Gang zum „Hide unter der Erde“…
… und das der kleine „Hide“…
… an den Wänden waren echte „Elefantenspuren“, huiii was ist da wohl los, wenn so ein stattlicher Eli mal seinen Rüssel entleert?????
Aber man kann vom Bunker wirklich tolle Aufnahmen machen…
… Rüsselparade…
… ohhhjeee, wo bekomme ich Wasser…
… schnell rein den Rüssel und trinken!!!
Noch eine Sanddusche gefällig???
Gerne!!!
Am Abend zündeten wir wieder unser Grillfeuer an. Wir beobachteten das Verhalten der vielen Elefanten. Zuerst schienen sie ganz gefühlvoll den Büffel immer wieder zu animieren aufzustehen, doch er war zu schwach. Später sah es aus, als wollten sie ihm die letzte Ehre erweisen…
Nach dem leckeren Braai beobachteten wir noch das Treiben am Wasserloch und genossen unser Abschiedsbierchen. Schließlich war es unser letzter Abend in Senyati, morgen geht es weiter in die RiverDance Lodge an den Okavango.
Sabine261'394 Beiträge · seit 200903. Jan. 2014 · #97
Hallo Kathy,
eine tolle Bootstour habt ihr da gemacht ... und wir haben seinerzeit auch eine Fahrt in den Chobe am frühen Vormittag gemacht und waren alleine auf dem Fahrzeug, aber mit vielen tollen Tiersichtungen.
Wie die Elefanten den Chobe schwimmend überquerten, fand ich auch einfach nur klasse. Wir waren ja auf der Ichobezi für zwei Nächte und haben mehrere Gruppen gesehen, die das gemacht haben. Schlimm fand ich leider nur die vielen Boote, die für meinen Geschmack viel zu nah an die Tiere heranfuhren.
Sehr traurig, dass es der Elefant nicht geschafft hat.
Liebe Grüße Sabine
take off1'674 Beiträge · seit 201203. Jan. 2014 · #98
Hallo ihr zwei,
traumhafte Bilder aus einer traumhaften Landschaft 😄
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200603. Jan. 2014 · #99
Liebe Nicole Kathy 😗,
da haben wir unsere nächste Botswana-Reise schon wieder ohne das Senyati-Camp geplant. Ein Fehler, wie es aussieht. Vielen Dank für die tollen Fotos von dort! Der Hide bietet ja eine super Perspektive. Auf eine Bootstour über Mittag wären wir auch nicht gekommen. Haben uns nämlich auch schon oft erschrocken, wie viele Boote nachmittags beim Elefanten-Crossing um die armen Tiere herumschwimmen und sie regelrecht umzingeln. Das hat uns beim letzten Mal sehr gestört und abgeschreckt. Die Mittagszeit scheint eine gute Alternative zu sein. Die riesige Büffelherde ist beeindruckend, und auch mit den Karminspinten hattet ihr großes Glück.