Mensch - da habt Ihr aber wieder tolle Bilder Eurer Bootstour reingestellt. Vielen herzlichen Dank dafür und für die Mühe, die Ihr Euch macht.
Ein wenig abenteuerlich ist dieser "Tunnel zum Bunker" im Senyati-Camp ja schon, man könnte glatt Platzangst bekommen. 😮
Sagt mal, die Adresse von dem Moses hätten wir gern. Das wäre sehr nett von Euch, uns das zu sagen. Schließlich wollen wir auch so eine tolle Bootstour unternehmen. Und das hört sich schon alles recht gut an, was Ihr da schildert. Könnt Ihr auch was zum Preis sagen?
Vielen Dank und wir sind schon sehr gespannt, welchen Abenteuer uns bei Eurer Reise noch erwarten werden.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201104. Jan. 2014 · #102
Hallo Kathy,
herzlichen Dank für den tollen RB und die schönen Fotos. 🙂 🙂 Vielleicht versuchen wir uns auch mal als Selbstversorger in Senyati. Das sieht ganz toll aus. In Mavunje hat uns schon Dan von den Bunker erzählt und dass man da ganz tolle Fotos machen kann. Was stimmt, das sehe ich jetzt!! 😁 😛 Danke für das Schreiben – ich freue mich auf die Fortsetzung.
Wie die Elefanten den Chobe schwimmend überquerten, fand ich auch einfach nur klasse.
Vor allem wenn bei den kleinen Elefanten nur noch die Rüsselspitze herausschaut 🤪 Das fand ich das tolle an der Tour über Mittag, ich weiß nicht, ob wir überhaupt einem anderen Boot begegnet sind. @ Dagmar DANKE 🙂 🙂 🙂 Eulenmuckel schrieb:
Auf eine Bootstour über Mittag wären wir auch nicht gekommen.
Von alleine hätten wir daran auch nicht gedacht und waren zuerst wirklich skeptisch. Irgendwie denkt man bei einer Tour auf dem Chobe auch immer an den Sonnenuntergang. Darauf muss man halt verzichten. Übrigens, heiße nicht Nicole, aber euer Lob nehme ich trotzdem gerne an 😉
@ Carsten Na, hast du den netten kleinen Vogel im Garten schon gefunden??? 🤪 😗 😎 @ bayern schorsch Ja, am Anfang ist der Tunnel schon gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran 😉 Habe nachher noch ein kleines Video 😎 Die Daten schicke ich per PN!
Guggu schrieb:
Vielleicht versuchen wir uns auch mal als Selbstversorger in Senyati.
Du hast dort wirklich alles was du brauchst, musst also keine „Ausrüstung“ dabei haben. Es ist zwar kein „Luxusdomizil“, aber wer braucht das schon immer??? Die vielen Elefanten sind es allemal wert!
take off1'674 Beiträge · seit 201204. Jan. 2014 · #105
Hallo, erst mal vielen Dank für das Video 😄
Aber ich hätte da mal noch eine "dumme" Frage: Kann mir jemand sagen, warum die Elefanten wenn sie mit 4 Beinen im Wasser stehen, trotzdem alle aus dem kleinen Wassertrog in der Mitte trinken wollen? 🤨
Susi651'127 Beiträge · seit 201104. Jan. 2014 · #106
Hallo Kathy,
vielen Dank für Deine vielen tollen Bilder und den schönen Film.
Ihr habt wirklich immer sehr, sehr schöne Unterkünfte die auch preislich gut in unseren Rahmen passen. Die Dombo Farm und Senyati sind auf meiner Wunschliste auf jeden Fall schon einmal notiert und ich hoffe, dass sich dieser Wunsch vielleicht nächstes Jahr im September/Oktober realisieren lässt !?!?
Ich bin schon sehr gespannt auf Euren Aufenthalt auf der River Dance Lodge, aber ich denke auch dort war es bestimmt einfach nur schön 🙂 .
Dass die Geschichte mit dem Elefanten sooo ausgegangen ist, ist wirklich traurig. Mir tut es immer in der Seele weh, wenn man sieht wir Tiere leiden oder sich quälen und man nur hilflos zuschauen und nicht helfen kann. Ich hoffe wenigstens Euer Büffel hat sich wieder erholt 😐 .
Kann mir jemand sagen, warum die Elefanten wenn sie mit 4 Beinen im Wasser stehen, trotzdem alle aus dem kleinen Wassertrog in der Mitte trinken wollen?
Das ist genau die Stelle, an der das frische Wasser nach oben gelangt und das trinken die Elis natürlich am liebsten!!! 🙂
Unterkunft: RiverDance Lodge Kosten: 1900 Nam$ (HP) Strecke: 476 km
Bereits in der Nacht machte sich Marcos Bein bemerkbar: Sonnenbrand von der Bootstour. Das linke Bein war bei der Tour fast permanent in der Sonne, zwar merkte man das durch den Fahrtwind nicht wirklich, aber hatte ich nicht noch etwas von eincremen gesagt??? Wenn ich böse wäre würde ich ja sagen: Wer nicht hören will muss fühlen… Aber es sah echt schlimm aus, komplett rot! Wir machten kalte Umschläge, der Venti war währenddessen auf das Bein gerichtet um es zu kühlen.
Am Morgen packten wir alles zusammen und unterhielten uns noch mit Louw. Damals hatten wir die Hoffnung, dass der kranke Elefant überleben würde. Er erzählte uns die Geschichte mit der Schlinge und dass Sidudu schon zweimal von einem Tierarzt behandelt wurde, leider hatte es nicht geholfen 🙁 Was uns heute Morgen erfreute war, dass der Büffel wohl über Nacht Kraft getankt hatte und weiter gezogen war, hoffentlich hat er es überlebt. So verabschiedeten wir uns von Louw, nicht wissend, dass wir schon dieses Jahr wieder nach Senyati zurück dürfen 😉
Die Asphaltstraße durch den Chobe war recht unspektkulär, ab und zu gab es ein paar Tiere zu sehen, aber ansonsten war heute einfach mal wieder Fahrtag.
Die Grenzformalitäten wurden wie üblich erledigt, die Checkpoints passiert…
... und dann sollten wir in Katima eine Straßengebühr bezahlen. Hmmm, letztes Mal war das nicht, oder hatten wir es damals übersehen??? Aber auch die großen Schilder kamen uns ungewohnt vor. So zahlten wir die Tax und bekamen letztendlich einen Durchschlag dafür. Bei der Ausreise aus Namibia wollte das niemand mehr sehen, hätten wir uns sparen können, aber wer weiß das im Voraus???
Da wir nicht wirklich Nahrungsmittel mit über die Grenze nehmen wollten, hatten wir uns vorgenommen, kurz in Katima das Nötigste einzukaufen. Wir dachten, dass wir noch wüssten wo der Supermarkt ist, doch weit gefehlt… Sooo viele Straßen die gleich aussehen. An einer Straßenseite stand ein Polizeiwagen und ich fragte den Beamten, ob er uns den Weg zu einem „supermarket“ erklären könnte. Mit einem „supermarket“ wäre es schwierig aber es gibt einen Pick´n´Pay!!! Ich sagte, dass wir genau dort hin wollen und bekam als Antwort: „follow me“. So fuhren wir dem netten Polizisten hinterher, direkt bis zu einem Parkplatz neben dem Eingang! Er winkte uns noch und war wieder verschwunden. Nach einem kurzen Einkauf ging die Fahrt weiter, schließlich erreichten wir die Brücke über den Okavango…
… und gegen 15.30 Uhr erreichten wir die RiverDance Lodge. Der Empfang war sehr nett und sogleich bekamen wir unser tolles Chalet No.3 gezeigt. Wir waren echt baff, es war einfach nur traumhaft.
Lustig sind die schiefen Wände…
… es gibt ein wirklich gemütliches Himmelbett…
… und ein Bad mit toller Aussicht.
Alle Chalets sind unterschiedlich gebaut und haben Blick auf den Fluss und Angola. Hinter den Häuschen gibt es einen schmalen Pfad, der die Häuschen miteinander verbindet und zum Haupthaus führt, wo es schöne Plätzchen zum Entspannen gibt.
Marco lief noch einmal zur Rezeption, bekam von Karin Cremes gegen den Sonnenbrand und ein Angestellter brachte uns noch ein Eimerchen mit Eiswürfeln zum Kühlen des Beins. Es war knallrot und schmerzte.
So machten wir es uns dann auf der Terrasse bequem und genossen bis zum Abend die Aussicht.
Das Abendessen wurde auf der Aussichtsterrasse am Haupthaus serviert und war köstlich! Es gab Chili mit Banane und Teigbällchen, danach Fischfilet mit Kartoffelpüree und Gemüse und als Dessert Black Forest Cake, passend für einen „Schwarzwälder“ 😛 Die Portionen waren nicht wirklich groß, dafür aber richtig delikat!!!
Auf dem Rückweg wurden wir von einem Angestellten begleitet, der uns noch ein Eimerchen mit Eiswürfeln trug. Wie in Afrika üblich, hatten wir natürlich unsere Stirnlampen dabei und erklärten ihm, wir könnten das Eimerchen auch alleine tragen und Licht hätten wir ja auch 😉 Neee, das ist Service 🤪 Eigentlich ist das ja nicht so unser Ding, wenn man alles gemacht bekommt, aber es ist auch mal ganz angenehm verwöhnt zu werden. Insgesamt war das ganze Personal sehr nett, freundlich und zuvorkommend. Es ist ganz anders als auf Dombo, wo Heike und Uli einem umsorgen. Die RiverDance Lodge ist eine Community und alle Arbeiten werden von den Angestellten erledigt, die dafür ausgebildet werden.
Auf der Terrasse setzten wir uns noch ein wenig in die bequemen Liegestühle, tranken unser letztes Bierchen und Marco kühlte das Bein. Es war ganz ruhig und nur das Rauschen des Flusses war zu hören. Fast wären wir hier eingeschlafen, doch wir krochen schließlich doch noch in das riesige Himmelbett mit LED-Sternenhimmel!
oh je - das mit dem Bein ist aber wirklich nicht so toll. Sieht schlimm aus und hat bestimmt Tage geschmerzt. 🙁 Wie schnell es mit einem Sonnenbrand gehen kann - das geht rucki-zucki.
Die Riverdance-Lodge sieht schön aus. Ich finde es immer super, wenn man nach ein paar Tagen self-catering wieder "bewirtet" wird. Die Mischung hat grad in Afrika seinen ganz besonderen Reiz.
Wie schnell es mit einem Sonnenbrand gehen kann - das geht rucki-zucki.
Jaja, aber Männer sind ja oftmals beratungsresistent 😣 😣 😣 Aber jetzt mal ohne Witz. Ich hatte mich echt gut eingecremt und mein rechtes Bein, da ich ja auf der anderen Bootseite saß 😉 war wochenlang bestimmt 3 Farbtöne dunkler. Und nicht, dass jetzt ein „passender Kommentar“ kommt: Ich habe es auch mitgeduscht 🤪
@ Carsten RiverDance war wirklich toll, auch für uns als „Nicht-Lodge-Menschen“ 🙂
@ BMW Wir waren mit der Info nach Senyati gekommen, dass wir gar nicht in den Bunker können, da er wohl den Touren vorbehalten ist. So waren wir dann ganz erstaunt, als uns Louws Frau sagte, dass der Bunker für alle Gäste von Senyati ist. Natürlich waren wir dann auch ab und zu mal drinnen. Wie es aber momentan wirklich ist, keine Ahnung 😕 Werden es im April testen 😗
Hallo Kathy Danke für den schönen Bericht. Er belebt unsere Vorfreude auf 6 Wochen Namibia/Botswana im 2014. Wir werden einige eurer Spuren aufnehmen. Von der River Dance L war hier im Forum noch nicht viel die Rede. So habe ich mich über Deinen Bericht sehr gefreut. Wir werden zum Zwischendurch verwöhnen lassen 3 Nächte dort sein. Davor und danach ist campen angesagt. Ach, schade sind noch fast 7 Monate hin... Seufz
LG
Sita
Guggu2'261 Beiträge · seit 201106. Jan. 2014 · #117
Hallo Kathy,
nach wie vor - toller Bericht. 😁
Schön noch mehr über die Riverdance Lodge zu erfahren, habe ich schon abgespeichert.
Guggu-Mann hat soeben das rote Bein angeschaut und sein Kommentar war: Siehste, das ist der Vorteil von langen Hosen (er weigert sich meistens eine kurze anzuziehen) 🤩
Von der River Dance L war hier im Forum noch nicht viel die Rede.
Ja, das stimmt. Ich wollte hier auch einmal Infos haben, aber es kam nicht viel Rückmeldung. Die Homepage der Lodge fand ich damals auch nicht sooo informativ und wir haben es gebucht, da die Bewertungen auf tripadvisor durchgehend positiv waren. Und so war es dann ja auch 🙂 🙂 🙂
Guggu schrieb:
Guggu-Mann hat soeben das rote Bein angeschaut und sein Kommentar war: Siehste, das ist der Vorteil von langen Hosen (er weigert sich meistens eine kurze anzuziehen)
Wir sind ja schon sooo gespannt auf die „Guggus“ in Kronau! Auf Dombo haben wir viel gehört 🤪 Ich habe Marco die kürzeren Hosen ja mehr oder weniger "aufgeschwätzt", da wir im Sommer bei 49°C im Death Valley waren… So waren sie dann auch in Afrika dabei... Normalerweise zieht er auch NIE kurze Hosen an! Und was konnte ich mir heute anhören??? Siehste, der Guggu-Mann hat Recht!!!
Unterkunft: RiverDance Lodge Kosten: 1900 Nam$ (HP) Strecke: 132 km (Game Drive im Buffalo Park)
In dem gemütlichen Himmelbett schliefen wir heute etwas länger und gingen erst um 8.30 Uhr zum Frühstück. Leckeres Essen, tolle Aussicht, ja so kann ein Tag beginnen!!!
Für heute hatten wir einen Ausflug in den Buffalo Park geplant. Als wir ans Auto kamen, schien der rechte Vorderreifen relativ wenig Luft zu haben, platt war er noch nicht… So fuhren wir nach Divundu zur Tankstelle, allerdings funktionierte dort der Kompressor nicht 😠 Also auf zur alten Tankstelle! Als was diese in Deutschland durchgehen würde??? Keine Ahnung!!! Allerdings gab es dort wirklich eine kleine Werkstatt, die Reifen reparierte. Tatsächlich hatte der Reifen ein kleines Loch, welches der nette Arbeiter für ein paar Nam-Dollar reparierte. Mir war schon die ganze Zeit aufgefallen, dass das T-Shirt des Arbeiters aus mehr Löchern als Stoff bestand und so fragten wir ihn, ob er noch 2 T-Shirts haben wolle. Irgendwie komme ich mir immer „komisch“ vor, wenn man Leuten etwas anbietet… 😕 Aber er freute sich riesig darüber und strahlte bis über beide Ohren 🙂 Beruhigt ging es dann in den Buffalo Park.
Zuerst geht die Pad durch dichten Busch, wo wir viele Antilopen sahen.
Später führt sie oberhalb des Flusses entlang und man ist teilweise noch weit vom Wasser entfernt.
Doch es gibt auch immer wieder Stellen, an denen man dicht am Ufer entlang fährt und viele Vogelarten entdecken kann.
Stellenweise saßen unzählige Geier und Marabus am Ufer. Manche trockneten ihr Gefieder…
... andere hoben ab und landeten wieder.
Natürlich gab es auch viele andere Tiere zu sehen, einige Elefanten, Büffel, Säbelantilopen, Hippos usw. Der Buffalo Park ist zwar nicht mit dem Chobe NP zu vergleichen, alles ist hier beschaulicher, aber auf seine Weise schön! Je weiter wir fuhren desto ruckeliger wurde die Pad, später führte sie stellenweise durch hohes Gras.
Für den Rückweg wählten wir wieder die gleiche Strecke, denn viele Pads gibt es im Park nicht. Ein Highlight waren noch die beiden Klunkerkraniche, die gerade nach Nahrung suchten. Leider standen sie sehr weit entfernt, so dass es nicht wirklich gute Bilder gibt…
Auf dem Weg zurück zur Teerstraße sieht man durch die dichte Vegetation immer wieder einmal schön auf den Okavango.
Am späten Nachmittag waren wir dann zurück in der RiverDance Lodge und genossen bis zum Abendessen wieder unsere tolle Terrasse 🤪 Bei Kerzenlicht gab es zuerst Lachssalat, danach Rinderfilet mit hausgemachter Pilzsoße, Kartoffeln, süße Gemsquash (lecker!!!) und 5 Böhnchen. Allerdings gab es auch ein kleines Problem: Das Rinderfilet war suuuuperzart, das leckerste, das ich jemals auf dem Teller hatte!!! Warum bekam Marco zwei und ich nur ein Stückchen 😈 😈 😈 Das war echt unfair!!! Naja, dafür machte ich mein erstes Savanna-Bild 😠
Zum Abschluss bekamen wir ein hübsch angerichtetes Dessert mit glasierten Miniäpfelchen, es war leider nicht so unser Geschmack, aber das kann ja auch mal passieren 😎
Heute Abend hatten wir es dann wirklich geschafft… Wir lauschten auf der Terrasse noch den Geräuschen Afrikas und schlummerten beide auf den Liegestühlen ein 🤪 😗
Auf den heutigen Tag freute ich mich schon lange, schließlich war der Mahango Park auf unserer letzten Botswana/Namibia Reise mein „heimlicher Favorit“. Doch zuvor gab es noch ein bisschen „Vogelbeobachtung“ auf unserer Terrasse.
Nach dem leckeren Frühstück mit selbstgebackenen Scones fuhren wir los. Die Anfahrt von der RiverDance Lodge ist zwar ein ganzes Stückchen, aber das wussten wir ja im Vorfeld. Schließlich erreichten wir die Gravelroad…
… und den Mahango Park 🙂
Wir fuhren die Pad Richtung Fluss und gleich zeigten sich die ersten Zebras und Roan-Antilopen.
Ein Hornbill saß gemütlich auf einem Ast…
… und schließlich erreichten wir den Fluss.
Wir fuhren die Strecke bis Kwetche und drehten dort um, zurück fuhren wir den gleichen Weg, denn wir wollten nicht die Hauptpad durch den Park fahren.
Trotz Chobe und Senyati… Elis, wenn auch versteckt im Busch, sind immer wieder toll. Wir dachten gar nicht, dass wir noch einmal Elis sehen würden und so waren es auch (fast) die letzten Elis in diesem Urlaub…
… genau wie die Zebras…
… und die Büffel in der Ferne.
Tja, nun war der letzte Game-Drive vorüber. Ich hatte mich sooo sehr auf diesen Tag im Mahango gefreut, doch irgendwie war ich etwas enttäuscht 🙁 Letztes Mal ein Highlight, dieses Mal naja… Vielleicht lag es am Tag oder an der Jahreszeit, ich weiß es nicht. Aber die Sichtungen waren heute eher mäßig… Oder wird man mit der Zeit etwa verwöhnt???
So fuhren wir dann zurück zur Lodge und genossen den restlichen Nachmittag auf unserer Terrasse. Dort beobachteten wir einen Giant Kingfisher beim Fischen 😉 und plötzlich hörten wir ein heftiges Platschen im Fluss. Ein Hippo schwamm mit einem Affenzahn nahe unserer Terrasse vorbei, rüber zum anderen Ufer. Es blies gewaltige Wasserfontänen nach oben 🤩 Wären wir nicht sicher gewesen, dass wir auf den Okavango schauten, so hätten wir einen Buckelwal vermutet 😄
Kurz vor 19 Uhr klopfte es an der Tür: Einladung zu einer Cultural Show! Irgendwie habe ich dabei ja immer gemischte Gefühle, denn ich mag es nicht, wenn Menschen „vorgeführt“ werden. Aber es hatte hier in der RiverDance Lodge den Anschein, dass die Leute der Community ihre Sitten und Gebräuche gerne weitergeben wollen. Es war wirklich toll!
Was uns den Abend etwas „vermieste“ war ein deutsches Paar, das uns wieder einmal zeigte, dass das „Lodge-Leben“ nicht Unseres ist… Dass man mit High Heels durch Afrika stapft (wie auch die Dame hier 😗 ) kennt man ja aus dem Fernsehen… aber dass man etwas bestellt, es danach nicht mehr möchte und dies den liebenswerten, freundlichen Kellnern als ihren Fehler in die Schuhe schiebt, finde ich echt peinlich! Wieder einmal war fremdschämen angesagt 🙁 Mir tun die Angestellten immer leid, die sich so sehr engagieren und dann auf arrogante Weise einiger Gäste so schlecht behandelt werden… schade…
Trotzdem war das Essen wieder seeehr lecker und danach wurden wir wieder zu unserem Chalet begleitet. Ein letztes Mal konnten wir das Rauschen des Okavangos genießen, letzter Abend hier… schade…