H i n w e i s:
Auf Seite 11 unten habe ich nun Dateianhänge mit dem reinen Text für die leichtere Lesbarkeit und eine Beobachtungsliste eingefügt !!
Hallo zusammen,
anstelle eines ausführlichen Reiseberichts möchte ich hier unsere Unterkünfte und Wegstrecken während unserer Reise im April 2010 vorstellen.
Da die Frage hier immer wieder auftaucht und sie sich uns selbst während der Vorbereitungsphase auch gestellt hat, möchte ich die Einkaufsmöglichkeiten entlang der von uns gefahrenen Strecke (soweit bekannt) nennen.
Zu uns:
Für meine Frau Heidi und mich war es die bisher 6.Reise im südlichen Afrika, und die 3.Reise in Namibia.
Wir haben viele Anregungen diesem Forum entnommen und möchten nun unsere eigenen Erfahrungen sozusagen als kleines Dankeschön weitergeben. Vielleicht nützen sie dem einen oder anderen für eigene Unternehmungen.
Teil I Kalahari
Flughafen Windhoek – Mata Mata - KTPark (C23 bis Dordabis -M33/C15 bis Mata Mata)
Bitterwasser
Hier haben wir lediglich einen Imbiss zu uns genommen. Die Lodge liegt in einer grünen Oase unter hohen Bäumen. Wir waren die einzigen Gäste und wurden außerordentlich freundlich aufgenommen und bewirtet. Wenn wir wieder einmal in der Gegend sein sollten, möchten wir hier möglicherweise 1 oder 2 Nächte verbringen.
Stampriet Guesthouse
Das Guesthouse liegt in der kaum als solches erkennbaren Ortsmitte von Stampriet auf einem Hügel inmitten eines tropisch anmutenden Gartens. Auch hier waren wir die einzigen Gäste. Die Unterbringung erfolgt in Bungalows. Eine Sehenswürdigkeit sind die jeweils individuell und liebevoll eingerichteten Gästezimmer. Ähnliches gilt für das Haupthaus voller antiquarer Gegenstände.
Liebenswürdige, persönliche Atmosphäre und gutes Essen. Pool. Jederzeit wieder.
Tranendal
Die Farm liegt direkt im Trockenflussbett des Auob inmitten eines kleinen grünen Paradieses. In dem kleinen Laden habe wir uns mit Wildfleisch eingedeckt. Die Seniorchefin fertigt sehr schöne Handarbeiten, insbesondere Tischdecken.
Direkt bei der Farm gibt es Gästezimmer, etwas entfernt davon inmitten der Dünen einen Campingplatz(reddunecamp).
Herzliche Atmosphäre. Sicher mal ein Ziel für eine spätere Reise. Auch wenn man nicht übernachtet, ist die Farm mit seinem Laden einen Besuch wert.
Mata Mata Restcamp (1.und 4.Nacht im KTPark)
Schönes und direkt am Trockenfluss Auob gelegenes Camp. Bungalows mit Küche. Pool. Tankstelle. Kleiner Laden.
In der 2.Nacht hatten wir ein großes Haus mit Terrasse direkt am Auob zur Verfügung. Das war traumhaft.
Nossob Restcamp
Das Camp liegt am Trockenfluss Nossob gegenüber der Grenze zu Botswana. Wer weiter in den Norden nach Unions End will, muss durch dieses Camp fahren. Die Bungalows (mit Küche) stehen im Vergleich zu Mata Mata weiter verstreut. Pool. Tankstelle. Kleiner Laden. Beobachtungsstand an einem Wasserloch im Flussbett.
Twee Rivieren Restcamp
Großes Camp. Die neue Reception war gerade fertig gestellt. Auf dem Gelände davor gab es allerdings noch rege Bautätigkeit. In den abseits auf einer Anhöhe gelegenen (großzügigen) Doppelbungalows war davon jedoch kaum etwas zu bemerken.
Einziges Camp im Park mit Restaurant, wir haben es allerdings nicht besucht. Vergleichsweise großer Laden. Pool. Tankstelle.
Einkaufsmöglichkeiten
Dordabis
Laden und Tankstelle liegen abseits der Durchgangsstraße und sind von da aus nicht zu sehen. Riesiges Getränkeangebot; Zwiebeln, Kartoffeln, sonst kaum frisches Gemüse; beschränktes aber für unsere Zwecke ausreichendes Angebot an Lebensmitteln. Tankstelle.
Stampriet
Kleinerer Supermarkt am südlichen Ortsausgang. Frisches Gemüse (Zucchini, Tomaten) aus örtlichem Anbau.
Tranendal
sh.dort
Grenzübertritt NAM/SA
Man sollte hierfür jeweils mindestens eine halbe Stunde einplanen. Freundliche Beamt/innen.
Bei der Wiedereinreise nach NAM wurden wir insbesondere hinsichtlich unseres Mietfahrzeugs genauer kontrolliert. Es bestanden wohl seitens eines Beamten Zweifel wo genau es angemietet worden war.
Straßen
Teerstraße bis Dordabis. Die C 15 ist ab Dordabis entgegen der Karte zunächst als M 33 ausgewiesen, was für uns irritierend war. Ab Dordabis durchgehend gute Schotterstraße, nur selten mal Gegenverkehr.
Der Nördliche Abschnitt führt durch entsprechend der Jahreszeit sattgrünes Hügelland. Ab Stampriet führt die Route durchgehend im Auob Flussbett mit seinen steilen Uferabbrüchen. Landschaftlich außerordentlich schön. Der Landschaftscharakter setzt sich anschließend in Mata Mata in ähnlicher Weise fort. Nur dass hier die sonst allgegenwärtigen Farmzäune fehlen.
Die Straßen entlang von Auob und Nossob sowie die beiden Querverbindungen sind gut zu befahren. Teilweise Wellblechpiste und besonders im Nossob ist die Straße teils tief eingefahren. Aus diesem Grund war wohl auch der Streckenabschnitt zwischen Kij Kij und Twee Rivieren während unseres Besuchs wegen Bauarbeiten gesperrt.
Wir waren mit einem Nissan 4x4 unterwegs und haben im KTPark erstaunlich viele Kleinwagen gesehen. Sicher kommt man bei Trockenheit damit ohne Probleme durch. Ich denke jedoch, es ist recht grenzwertig und würde das nicht empfehlen.
Fazit:
Durchweg angenehme Unterkünfte und Raststationen. Schöne und abwechslungsreiche Streckenführung durch typische Kalaharilandschaft. Reiche Tierwelt im KTPark. Etwas für Liebhaber karger und einsamer (Wüsten)landschaften.
Im KTPark würden wir künftig die Tented Camps anfahren wollen. Wir haben sie selbst nicht besucht, sie sollen jedoch sehr schön sein.
Soviel für's Erste.
Gerne gebe ich weitere Auskünfte. Auf die Schilderung von Tierbeobachtungen habe ich hier absichtlich verzichtet, da sie nicht vorhersehbar sind und es ausreichend einschlägige Literatur dazu gibt.
Fortsetzung folgt.
Bis dahin schöne Grüße
Günter
Hinweis:
Eine reine Textversion dieses Berichts (zur leichteren Lesbarkeit) habe ich ganz am Ende in Seite 11 angefügt.
Auf Seite 11 unten habe ich nun Dateianhänge mit dem reinen Text für die leichtere Lesbarkeit und eine Beobachtungsliste eingefügt !!
Hallo zusammen,
anstelle eines ausführlichen Reiseberichts möchte ich hier unsere Unterkünfte und Wegstrecken während unserer Reise im April 2010 vorstellen.
Da die Frage hier immer wieder auftaucht und sie sich uns selbst während der Vorbereitungsphase auch gestellt hat, möchte ich die Einkaufsmöglichkeiten entlang der von uns gefahrenen Strecke (soweit bekannt) nennen.
Zu uns:
Für meine Frau Heidi und mich war es die bisher 6.Reise im südlichen Afrika, und die 3.Reise in Namibia.
Wir haben viele Anregungen diesem Forum entnommen und möchten nun unsere eigenen Erfahrungen sozusagen als kleines Dankeschön weitergeben. Vielleicht nützen sie dem einen oder anderen für eigene Unternehmungen.
Teil I Kalahari
Flughafen Windhoek – Mata Mata - KTPark (C23 bis Dordabis -M33/C15 bis Mata Mata)
Bitterwasser
Hier haben wir lediglich einen Imbiss zu uns genommen. Die Lodge liegt in einer grünen Oase unter hohen Bäumen. Wir waren die einzigen Gäste und wurden außerordentlich freundlich aufgenommen und bewirtet. Wenn wir wieder einmal in der Gegend sein sollten, möchten wir hier möglicherweise 1 oder 2 Nächte verbringen.
Stampriet Guesthouse
Das Guesthouse liegt in der kaum als solches erkennbaren Ortsmitte von Stampriet auf einem Hügel inmitten eines tropisch anmutenden Gartens. Auch hier waren wir die einzigen Gäste. Die Unterbringung erfolgt in Bungalows. Eine Sehenswürdigkeit sind die jeweils individuell und liebevoll eingerichteten Gästezimmer. Ähnliches gilt für das Haupthaus voller antiquarer Gegenstände.
Liebenswürdige, persönliche Atmosphäre und gutes Essen. Pool. Jederzeit wieder.
Tranendal
Die Farm liegt direkt im Trockenflussbett des Auob inmitten eines kleinen grünen Paradieses. In dem kleinen Laden habe wir uns mit Wildfleisch eingedeckt. Die Seniorchefin fertigt sehr schöne Handarbeiten, insbesondere Tischdecken.
Direkt bei der Farm gibt es Gästezimmer, etwas entfernt davon inmitten der Dünen einen Campingplatz(reddunecamp).
Herzliche Atmosphäre. Sicher mal ein Ziel für eine spätere Reise. Auch wenn man nicht übernachtet, ist die Farm mit seinem Laden einen Besuch wert.
Mata Mata Restcamp (1.und 4.Nacht im KTPark)
Schönes und direkt am Trockenfluss Auob gelegenes Camp. Bungalows mit Küche. Pool. Tankstelle. Kleiner Laden.
In der 2.Nacht hatten wir ein großes Haus mit Terrasse direkt am Auob zur Verfügung. Das war traumhaft.
Nossob Restcamp
Das Camp liegt am Trockenfluss Nossob gegenüber der Grenze zu Botswana. Wer weiter in den Norden nach Unions End will, muss durch dieses Camp fahren. Die Bungalows (mit Küche) stehen im Vergleich zu Mata Mata weiter verstreut. Pool. Tankstelle. Kleiner Laden. Beobachtungsstand an einem Wasserloch im Flussbett.
Twee Rivieren Restcamp
Großes Camp. Die neue Reception war gerade fertig gestellt. Auf dem Gelände davor gab es allerdings noch rege Bautätigkeit. In den abseits auf einer Anhöhe gelegenen (großzügigen) Doppelbungalows war davon jedoch kaum etwas zu bemerken.
Einziges Camp im Park mit Restaurant, wir haben es allerdings nicht besucht. Vergleichsweise großer Laden. Pool. Tankstelle.
Einkaufsmöglichkeiten
Dordabis
Laden und Tankstelle liegen abseits der Durchgangsstraße und sind von da aus nicht zu sehen. Riesiges Getränkeangebot; Zwiebeln, Kartoffeln, sonst kaum frisches Gemüse; beschränktes aber für unsere Zwecke ausreichendes Angebot an Lebensmitteln. Tankstelle.
Stampriet
Kleinerer Supermarkt am südlichen Ortsausgang. Frisches Gemüse (Zucchini, Tomaten) aus örtlichem Anbau.
Tranendal
sh.dort
Grenzübertritt NAM/SA
Man sollte hierfür jeweils mindestens eine halbe Stunde einplanen. Freundliche Beamt/innen.
Bei der Wiedereinreise nach NAM wurden wir insbesondere hinsichtlich unseres Mietfahrzeugs genauer kontrolliert. Es bestanden wohl seitens eines Beamten Zweifel wo genau es angemietet worden war.
Straßen
Teerstraße bis Dordabis. Die C 15 ist ab Dordabis entgegen der Karte zunächst als M 33 ausgewiesen, was für uns irritierend war. Ab Dordabis durchgehend gute Schotterstraße, nur selten mal Gegenverkehr.
Der Nördliche Abschnitt führt durch entsprechend der Jahreszeit sattgrünes Hügelland. Ab Stampriet führt die Route durchgehend im Auob Flussbett mit seinen steilen Uferabbrüchen. Landschaftlich außerordentlich schön. Der Landschaftscharakter setzt sich anschließend in Mata Mata in ähnlicher Weise fort. Nur dass hier die sonst allgegenwärtigen Farmzäune fehlen.
Die Straßen entlang von Auob und Nossob sowie die beiden Querverbindungen sind gut zu befahren. Teilweise Wellblechpiste und besonders im Nossob ist die Straße teils tief eingefahren. Aus diesem Grund war wohl auch der Streckenabschnitt zwischen Kij Kij und Twee Rivieren während unseres Besuchs wegen Bauarbeiten gesperrt.
Wir waren mit einem Nissan 4x4 unterwegs und haben im KTPark erstaunlich viele Kleinwagen gesehen. Sicher kommt man bei Trockenheit damit ohne Probleme durch. Ich denke jedoch, es ist recht grenzwertig und würde das nicht empfehlen.
Fazit:
Durchweg angenehme Unterkünfte und Raststationen. Schöne und abwechslungsreiche Streckenführung durch typische Kalaharilandschaft. Reiche Tierwelt im KTPark. Etwas für Liebhaber karger und einsamer (Wüsten)landschaften.
Im KTPark würden wir künftig die Tented Camps anfahren wollen. Wir haben sie selbst nicht besucht, sie sollen jedoch sehr schön sein.
Soviel für's Erste.
Gerne gebe ich weitere Auskünfte. Auf die Schilderung von Tierbeobachtungen habe ich hier absichtlich verzichtet, da sie nicht vorhersehbar sind und es ausreichend einschlägige Literatur dazu gibt.
Fortsetzung folgt.
Bis dahin schöne Grüße
Günter
Hinweis:
Eine reine Textversion dieses Berichts (zur leichteren Lesbarkeit) habe ich ganz am Ende in Seite 11 angefügt.
REISEBERICHT NAMIBIA 2010:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342
REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013:
http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html

















































