3 Wochen Nambia - ein Kurzbericht mit Bildern

Reisebericht 94 Antworten · 55,9k Aufrufe · gestartet 24. Jan. 2011 von Günter Franz
705 Beiträge · seit 201018. Feb. 2011 · #21
3 Wochen Namibia und Bilder hochladen erfolgreich absolviert 😎

nee im Ernst super Foros und informativer Bericht - Danke das du uns an deiner Reise Teihaben läßt.

Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
7 Beiträge · seit 201119. Feb. 2011 · #22
Hallo Günther,

vielen Dank für diesen Bericht und die eindrucksvollen Bilder.
Wir werden in 4 Wochen auch nach Namibia verreisen und den Süden von Namibia in Augenschein nehmen. Zu diesem Zweck werden wir übrigens auch auf der Namtib Lodge übernachten, darauf freuen wir uns ganz besonders. Wir haben allerdings auch 2-mal eine lanege Tagesetappe vor uns und die eine unterscheidet sich nicht sonderlich von deiner (Mata Mata - FRC). In unserem Fall fahren wir von Terra Rouge Guestfarm (ca. 45 km vor Mata Mata) und damit 45 km kürzer als deine. Mich würde mal interessieren wie lange ihr von Mata Mata zum Fish River Canyon unterwegs gewesen seid (ohne Pausen). Unsere nächste lange Etappe ist dann von FRC nach Namtib. Da wir diese Übernachtungen schon alle vorgebucht haben, können wir sie nicht mehr ändern aber vlt. hilft es ja von wir bei Sonnenaufgang schon aufbrechen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Gruß, Uwe
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2011
Themenstarter915 Beiträge · seit 201019. Feb. 2011 · #23
Hallo Uwe,
bei uns waren es die Umstände, die die Fahrt zum FRCanyon so lang werden ließ.
Wir sind ja von Mata Mata aus gefahren an diesem Morgen. Wegen der Zeitverschiebung und Grenzöffnung kamen wir erst um 9.00 h aus dem Camp heraus. Nach der langwierigen Grenzabfertigung war es wohl gegen 10.00 h bis wir losfahren konnten. Im Köcherbaumwald / Giants Playground haben wir uns vielleicht gute 2 Stunden aufgehalten.

An der Abzweigung in Seeheim sind wir zunächst umhergeirrt, weil die C 12 Ri.Süden ohne erkennbare Gründe für alle Fahrzeuge gesperrt war. Letztlich sind wir da dann doch durchgekommen, weil wir ein 4x4 Fahrzeug hatten mit hohem Radstand und uns entegenkommende Fahrzeuge gesagt hatten, dass das ginge. Mit einem normalen Fahrzeug wären wir keinesfalls durch das Flussbett des Fish River gekommen. Aus diesem Grund und da dieser Abschnitt noch immer gesperrt war, haben wir für den Rückweg die D 545 über den Naute Damm genommen. Wir waren dann leider erst so gegen 5 in der Canyon Lodge. Zu spät, um noch etwas sinnvolles unternehmen zu können.

Wie ich hier mitbekommen habe, ist die Durchfahrt durch den Fish River (keine Brücke) derzeit wegen des Hochwassers so und so nicht passierbar. Am besten Ihr nehmt von vornherein die Route über den Naute Damm. Die Straße ist gut zu fahren.

Da Ihr von Terra Rouge gleich nach Sonnenaufgang losfahren könnt, sehe ich keine Probleme für Eure Fahrt zum Fish River Canyon. Auch nicht für die Fahrt von da nach Namtib. Das ist nicht wirklich weit.

Ich wünsche Euch schon jetzt eine schöne Reise.
Kannst Dich gerne nochmal melden, wenn sich Fragen ergeben.
Schöne Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2011
7 Beiträge · seit 201119. Feb. 2011 · #24
Hallo Günther,

vielen Dank für deine schnelle Antwort und Hilfestellung.
Wir werden mit einem Nissan -X-Trail oder ein vergleichsbares KFZ unterwegs sein aber wir sind natürlich aufgrund der besonderen Wetterlage derzeitig in Namibia (Regen) übder die Internetseite http://www.tourbrief.com/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=4611&Itemid=310
gut über den Starssenzustand informiert und werden auch deinem Tip folgend wahrscheinlich über die D 545 fahren aber das werden wir vor Ort entscheiden. Ansonsten kann diese besondere Wetterlage auch hinsichtlich der Flora seine besonderen Reize haben. Da ich leidenschaftlich fotographiere freue ich mich jetzt schon riesig auf dieses kleine Abenteuer.

Schöne Grüße
Uwe
Themenstarter915 Beiträge · seit 201021. Feb. 2011 · #25
Teil V (von Düsternbrook) nach Bambatsi / Vingerklip


Schmalspurdampflok Nr.41, abgestellt vor dem Bahnhof in Otjiwarongo



Bambatsi
Inge und Gerald Hälbich sind die Eigentümer der Gästefarm, nachdem sie zuvor Etusis gepachtet und bewirtschaftet hatten. Von Etusis kennen wir sie schon und sind der Familie nun sozusagen nach Bambatsi nachgereist.
Den Hummer den wir auf Etusis serviert bekamen und den der Sohn in den Tagen zuvor höchstselbst im 200 km entfernten Atlantik gefangen hatte, werden wir so schnell nicht vergessen.

Das Farmhaus von Bambatsi liegt auf einer Anhöhe mit weitem Blick über die hier dicht bewaldete Landschaft. Von der Terrasse aus kann man die Tiere am Wasserloch beobachten. Kudus, Giraffen, Oryx, Zebras und Warzenschweine sind zu sehen. Direkt an der Tränke gibt es zudem einen Beobachtungsstand, den man jederzeit aufsuchen und die Tiere dann aus greifbarer Nähe beobachten kann.

Wir sind selbst zwar keine Camper, es gibt jedoch 2 einsam gelegene Stellplätze die selbst mir Lust machen könnten, hier einmal zu übernachten.

Freilanddusche an der Campsite auf Bambatsi

Von hier aus sind es vielleicht 30 km zu den Ugabterrassen und der Vingerklip. Ein Tagesausflug dahin bietet sich also an. Somit ist Bambatsi auch eine Alternative mit Gästefarmatmosphäre zu den Lodgen direkt bei der Vingerklip.

Das Kongo-Rotschenkelhörnchen ist auf den Norden Namibias beschränkt und auf Bambatsi allgegenwärtig.

Auch Rüppell's Papagei hat ein beschränktes Verbreitungsgebiet in Namibias Norden und kann auf Bambatsi beobachtet werden.

Fazit:
Bambatsi wird in besonderer Weise von der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Familie Hälbich geprägt. Hier fühlen wir uns rundum wohl und werden sobald als möglich Bambatsi wieder besuchen.


D 2743
Die Schotterstraße zweigt von der Teerstraße C 39 vor Khorixas ab und führt in einem Bogen durch das Ugabtal zur Vingerklip und schließlich wieder zurück zur Straße. Das Trockenflussbett des Ugab ist hier teilweise besonders breit und wird gequert. Nach Regenfällen könnte das vielleicht einmal zum Problem werden.

auf dem höchsten Punkt der D 2743

Dieser Rundweg (68 km) ist jedenfalls eine landschaftlich schöne und empfehlenswerte Alternative zur direkten Zufahrt zur Vingerklip und Vingerkliplodge. Die Tafelberge wird man kaum besser und eindrucksvoller sehen können.

das Hauptgebäude der Lodge mit der Vingerklip(pe)

Vingerkliplodge
In 2005 haben wir hier eine Nacht verbracht. Nun waren wir erneut begeistert von der traumhaften Lage und Anlage dieser Lodge. Neuerdings gibt es nun noch einen 2.Pool.
Das eigentliche Highlight aber ist Eagle’s Nest. Es liegt hoch über der Lodge auf dem Hochplateau. Der Blick von hier oben wird durch nichts begrenzt. Eine schwindelerregende Stahltreppe ist an die senkrechte Felswand gelehnt und führt sicher da hinauf.

Ausblick von Eagle's Nest

Blick von der Vingerklip über das Ugabtal.

Fazit:
Die Lodge und die Landschaft hier gehören meines Erachtens zu den schönsten Reisezielen in Namibia. Großzügige, komfortable und geschmackvoll eingerichtete Bungalows. Freundliches Personal. Hier passt alles.


Fortsetzung folgt (mit Etosha)
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2014
Themenstarter915 Beiträge · seit 201025. Feb. 2011 · #26
Teil VI Etosha


Das Wasserloch in Okaukuejo.

Dies war unser 3.Besuch im Park. Wir haben hier jeweils 4 – 6 Nächte verbracht. Meiner Erfahrung nach ist ein möglichst langer Aufenthalt innerhalb des Parks auch erforderlich, wenn man möglichst viele Tiere oder gar bestimmte Arten sehen möchte.


Eine Mutterherde kommt zum Wasserloch in Halali.
- mein Geburtstagsgeschenk -

Zur rechten Zeit am rechten Ort. Dies trifft häufig und ganz besonders für Tierbeobachtungen in Etosha und anderswo im südlichen Afrika zu.



Die besten Beobachtungsmöglichkeiten gibt es natürlich in Okaukuejo. Hier ist ein ständiges Kommen und Gehen und es ist eigentlich immer was los. Da können größere Gruppen durchaus auch mal stören. Wer ungestört sein möchte, wird aber in aller Regel ein Plätzchen finden.


Selbst innerhalb des Camps bietet Etosha, wie hier in Okaukuejo, schöne Afrikaszenerien.

Gleich gefolgt von Halali. Nach unserer Erfahrung ist das Wasserloch da nicht ganz soo stark frequentiert. Hier hatten wir jedoch die denkbar schönsten Elefantenbeobachtungen, auch mit Rhinos kann man hier vor allem in der Nacht stets rechnen.
In Namutoni mögen die großen Säugetiere nicht so stark vertreten sein. Für Vogelfreunde ist das dortige Wasserloch jedoch ein Eldorado. An kaum eine der anderen Wasserstellen in Etosha kommt man soo nah ran. Wer Vögel aus der Nähe bestimmen oder gar fotografieren möchte, kommt meines Erachtens an Namutoni nicht vorbei.


Unterkunft
Okaukuejo
Wir hatten keinen der sog. Waterhole Bungalows in der vordersten Reihe. Bei unseren ersten beiden Besuchen haben wir allerdings in diesen nun restaurierten Häusern gewohnt. Auch von diesen Bungalows aus ist nicht so ohne weiteres ein ungehinderter Blick auf die Tiere am Wasserloch möglich. Letztlich muss man sich für eine gute Übersicht dann doch an die Mauer selbst begeben.


Okaukuejo


Wir hatten also einen der Bungalows in der zweiten Reihe. Er war von einem großzügigen Sitzplatz mit Grill (!) umgeben, mit allem nötigen ausgestattet und geschmackvoll eingerichtet. So wie die Häuser gelegen sind bleibt die Intimsphäre ausreichend gewahrt.


Regenschwere Wolken über Halali.

nach dem Regen

....und Sonnenfeuer, auch über Halali.

Halali
Die Bungalows sind renoviert, schön und gut ausgestattet. Wie schon in Okaukuejo ist zwar eine Küche vorhanden, wirklich kochen kann man darin jedoch nicht. Ein Grill ist allerdings vorhanden.
Etwas amüsiert hat uns die überdimensionierte Sitzgruppe im Vorraum. Da haben es die Inneneinrichter wohl zuu gut gemeint.


Halali

Restaurants
Wir haben in jedem der beiden Camps gegessen und waren mehr als zufrieden. Am Büffet gibt es alles was das Herz begehrt. Das Bemühen um den Gast ist ausgeprägt und deutlich zu spüren. Freundlicher Service.


Erdschmätzer sind häufig zu sehen in Etosha.

Namutoni
Wir waren während dieser Reise nur besuchsweise da, haben also nicht übernachtet oder gegessen.
Auch hier wurde kräftig renoviert. Das (oder die) Restaurants befinden sich nun im Fort selbst. Die Bungalows sind durch Holzstege miteinander, dem Fort, dem Pool und dem Hide am Wasserloch verbunden.
Die Sitzplätze vor den Bungalows sind nun mit seltsam anmutenden Lattenverschlägen umgeben, sodass man hier nicht mehr wirklich im freien sitzen kann. Offenbar ist das gut gemeint und sollte wohl der Wahrung der Intimsphäre der Gäste dienen. Da wir da nicht gewohnt haben, möchte ich dazu allerdings keine abschließende Bewertung abgeben. Ist nur ein subjektiver Eindruck von mir.

Sie sind stets in Bewegung und schwer zu fotografieren:
Angola-Schmetterlingsfink in Namutoni.

Sandrenn-Natter auf dem Weg zur Gemsbokvlakte.

Termitenhügel und Palmen, typisch für die Landschaft bei Namutoni.

Fazit:
was uns gefallen hat:
Die Camps in Etosha haben nach ihrer Renovierung deutlich gewonnen. Das Essen und der Service sind besser geworden und haben uns keinen Anlass zur Klage gegeben.


Ein Bulle kommt zur Gemsbokvlakte. Begegnungen mit Elefanten sind immer wieder ein Erlebnis für uns, davon können wir nicht genug kriegen.


....und wieder droht mir der Atem auszusetzen, denn gleich überquert er die Straße

Nach meiner Meinung ist ein Aufenthalt außerhalb des Parks keine Alternative. Das Preis/Leistungsverhältnis halte ich gemessen an dem nach meinem Empfinden so schon hohen Preisniveau in Namibia für noch angemessen.

Der Westteil des Parks soll wohl im Laufe des Jahres 2011 auch für Individualreisende geöffnet werden. Als Unterkunft wird das neu errichtete Dolomite Camp dienen. Soweit ich dem Internet entnehmen konnte, wird es auch bezahlbar und nicht im hochpreisigen Segment wie das Onkoshi Camp, Nähe Namutoni, angesiedelt sein.
Wir sind auf das neue Camp und auf den für uns bisher unbekannten Teil von Etosha schon sehr gespannt !

was uns weniger gefallen hat:
So schön und sauber die Camps selbst sind, so wenig hat sich an den von uns angefahrenen „Rast“plätzen getan. Die Toiletten verdienen diese Bezeichnung nicht und sind eigentlich nicht wirklich benutzbar. Leider hat sich in dieser Hinsicht gegenüber früheren Besuchen bisher nichts verändert. So gibt es nur die Möglichkeit in einem der Camps selbst eine Rast einzulegen. Wir schätzen ein spätes Frühstück, Kaffee- oder Vesperpause sonst sehr. In Etosha ist das außerhalb der Camps leider nicht möglich.
Ich hoffe sehr, dass sich da bald einmal etwas tun wird. Beispielhafte Rastplätze kennen wir aus dem südafrikanischen Krüger Park und m.E. aus dem Kgalagadi Transfrontier Park die den Verantwortlichen in Namibia als Beispiele dienen könnten, meines Erachtens !!
Vielleicht gibt es da aber auch neue Erkenntnisse und Entwicklungen die mir bisher entgangen sind !!?? Mich würde das freuen.

katja999 hat dazu mitgeteilt:
Was die Rastplätze im Etosha anbelangt, das stimmt, die sind wirklich nicht so schön. Nur einer hat uns gut gefallen und zwar wenn man vom Etosha Pan Lookout weiter Richtung Namutoni fährt, gibt es einen Rastplatz (ohne Zaun!) direkt an der Etosha-Pfanne mit überdachten Sitzgelegenheiten und vernünftigen Klohäuschen. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er sich an der Hauptverbindungsstraße befindet...



kurz vor der Ausfahrt aus dem Park am Ombika Wasserloch:
3 Geparden schleichen sich an eine Impalaherde, beginnen mit der Jagd und müssen letztlich ohne Beute den Platz räumen. Das ganze Spektakel dauerte vielleicht 20 Minuten und nur wir und die Insassen eines weiteren Fahrzeugs haben es mitbekommen. So wie sie zuvor aus dem Nichts aufgetaucht waren sind sie auch wieder im hohen Gras verschwunden.

Die Reise geht nun nach 21 Nächten in Namibia bald zu Ende. Unser nächstes und letztes Ziel wird die Etango Ranch beim Internationalen Flughafen in Windhoek sein.

Fortsetzung folgt also.

bis dahin herzliche Grüße und DANKE für das Interesse
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2014
4'451 Beiträge · seit 200825. Feb. 2011 · #27
Hallo Günter,
es ist wirklich sehr gut , wie Du hier den Aufenthalt im Etosha beschreibst 🙂 genauso empfinde ich es auch.Schöne Aufnahmen, die einfach die Entscheidung Bestätigt für uns wieder hinzufahren .

Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2011
1'483 Beiträge · seit 200925. Feb. 2011 · #28
Danke Günter,
dein Bericht hat uns sehr geholfen, was den Süden anbelangt, den wir im nächsten Jahr ansteuern wollen. Supersachlich und so gut nachvollziehbar.

Dein Urteil zu Bambatsi können wir voll unterstreichen!

Gruß Reinhard
387 Beiträge · seit 200925. Feb. 2011 · #29
Wieder sehr schöne Bilder, insbesondere das zweite mit der Elefantenherde, das hat eine tolle Stimmung, sieht fast aus wie gemalt!

Was die Rastplätze im Etosha anbelangt, das stimmt, die sind wirklich nicht so schön. Nur einer hat uns gut gefallen und zwar wenn man vom Etosha Pan Lookout weiter Richtung Namutoni fährt, gibt es einen Rastplatz (ohne Zaun!) direkt an der Etosha-Pfanne mit überdachten Sitzgelegenheiten und vernünftigen Klohäuschen. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er sich an der Hauptverbindungsstraße befindet...

Gruß
Katja
215 Beiträge · seit 201025. Feb. 2011 · #30
Hallo Günter,

auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen Bericht. Wir wollen, wie Reinhard, ebenfalls im nächsten Jahr den Süden erkunden, und ich habe mir einige Anregungen aus deinem Bericht geholt. Besonders die Straßen-Tipps fand ich sehr hilfreich, so manch kleine, aber "feine" Nebenstrecke wäre uns sonst vielleicht entgangen!

Liebe Grüße
Ulrike
303 Beiträge · seit 201025. Feb. 2011 · #31
Hallo Günter,

Danke für deinen tollen Bericht und die klasse Bilder. Ich bin total neidisch auf die Wolken!!!!
So hab ich das Wasserloch bei Okaukuejo nie gesehen! Allerdings fahren wir in 43 Tagen wieder nach Namibia und dein Bericht lässt mich hoffen, dass wir im April auch mal ein paar fotogene Wolken zu Gesicht bekommen. Die Lichtstimmung bei der Elefantenherde ist ein Traum.

Vielen Dank und viele Grüße
Tanja
Reisebericht Namibia 2010 Reisebericht Namibia+KTP 2011 Reisebericht Botswana 2012 Reisebericht Namibia&Botswana 2013 Reisebericht Südafrika 2014
Themenstarter915 Beiträge · seit 201026. Feb. 2011 · #32
Hallo zusammen,
vielen herzlichen Dank für die bisherigen positiven feedbacks. Da macht die weitere Bearbeitung und Fortsetzung des Berichts gleich noch mehr Freude.

Katja, Deinen Hinweis zu den Rastplätzen in Etosha habe ich in meinen Text mit aufgenommen. Ich hoffe, das ist ok so.

Tanja, wir waren ebenfalls im April unterwegs. Wo wir auch hinkamen, hatten wir meist herrliche Wolkenbilder. Das wird während Eurer Reise sicher auch so sein. In Namibia waren wir erstmals nach der Regenzeit unterwegs. Da haben wir das Land ganz anders erlebt.

Cécile, ja es ist einfach zuu schön da. Wenn einen der Afrikavirus erst einmal gepackt hat, treten andere Reiseziele schnell mal in den Hintergrund. So geht es uns jedenfalls.

Reinhard, freut mich dass Dir der Bericht eine Hilfe ist und Du Bambatsi so empfindest wie wir. An sich wollten wir ja nur im Süden bleiben und sind dann wegen Bambatsi während dieser Reise doch so weit in den Norden vorgedrungen.

Schönen Tag noch
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
1'927 Beiträge · seit 200826. Feb. 2011 · #33
Hallo Günter,

prima Bericht den ich einige Tipps und Anregungen für 2012 entnehmen kann 😉 Ich werde Dich hier auch gespannt weiter begleiten.

Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der Vingerklip-Lodge, für mich immer noch eine preiswerte Unterkunft in Traumlage. War den Eagles-Nest bewirtschaftet?

Deine Einschätzung der Chalets in Namutoni kann ich nur bestätigen, irgend etwas läuft in Namutoni schief und das bei dem wunderbaren Erbe.

schöne Grüsse
Peter
Themenstarter915 Beiträge · seit 201026. Feb. 2011 · #34
Hallo Peter,
danke für Dein Interesse an meinem Bericht.
Nein, Eagle's Nest war nicht bewirtschaftet. Ich vermute mal das wird erst am Abend der Fall sein, wenn die Gäste von den Tagestouren zurück sind. Ich war ganz allein da oben - es ist wirklich herrlich !!
Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
387 Beiträge · seit 200926. Feb. 2011 · #35
Günter Franz schrieb:
Katja, Deinen Hinweis zu den Rastplätzen in Etosha habe ich in meinen Text mit aufgenommen. Ich hoffe, das ist ok so.
Kein Problem!

Günter Franz schrieb:
Tanja, wir waren ebenfalls im April unterwegs. Wo wir auch hinkamen, hatten wir meist herrliche Wolkenbilder. Das wird während Eurer Reise sicher auch so sein. In Namibia waren wir erstmals nach der Regenzeit unterwegs. Da haben wir das Land ganz anders erlebt.
Wir waren auch im April 2010 für 3 Wochen mit dem Allradcamper in Namibia (unsere erste Tour dort, hier mein Reisebericht), und wir hatten es öfters bedauert, dass wir abends keine Wolken für schöne Sonnenuntergänge hatten, die man sonst so oft von Namibia gesehen hat... Insgesamt hatten wir viele wolkenlose Tage, wobei wir andererseits froh über das schöne Wetter waren... Erst im Etosha hatten wir mehr Wolken.

Viele Grüße
Katja
245 Beiträge · seit 200926. Feb. 2011 · #36
Hallo Günter,

vielen Dank für den tollen Bericht und die vielen schönen Bilder.

Gut finde ich auch wie ausführlich Du auf Eure Unterkünfte eingehst. Ein paar davon haben wir auch besucht (Canyon Lodge, Vingerklip Lodge, Okaukuejo, Halali) und waren genauso begeistert wie Ihr.

Liebe Grüße
Annette
4'129 Beiträge · seit 200827. Feb. 2011 · #37
Hallo Günter Franz!
Vielen Dank für deinen interessanten Reisebericht.

Und dein „Geburtstagsbild“ ist ein Gemälde! Fantastisch!

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter915 Beiträge · seit 201005. März 2011 · #38
Teil VII Etango

Namibische Landschaft beim Von Bach Dam südl.Okahandja

Hallo zusammen,
ich komme nun zum Ende unserer Reise.



Etango
Die Etango Ranch ist gleich gegenüber dem Internationalen Flughafen in Windhoek gelegen und eignet sich daher ganz besonders für den Beginn oder das Ende einer Reise.
Wir haben hier eine Nacht und den folgenden Tag (ohne Aufpreis) vor dem abendlichen Abflug verbracht.
Etango wird von der jungen Farmersfamilie Grellmann geführt. Sie haben 2 halbwüchsige Kinder, sodass sich Familien mit Kindern hier vermutlich besonders wohl fühlen werden.

Rosenpapagei auf Etango

Vogelbeobachtung wird hier zu einem Spektakel, wenn sie an jedem Vormittag von den Großeltern angefüttert werden. Es ist kaum zu beschreiben in welch großer Zahl sich die Vögel hier einfinden. Während unseres Besuchs hat ein Ovambosperber dem Treiben allerdings ein jähes Ende bereitet. Die Vögel sind an diesem Morgen auch nicht wieder zurück gekommen.
Überall gibt es zusätzliche Wasser- und Futterstellen, an denen besonders auch kleinere Arten besonders gut beobachtet und fotografiert werden können.

Elfenastrilde
Sie sind stets in Bewegung und ziemlich klein. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie jemals in geeigneter Weise würde fotografieren können. (möglichst) bewegungsloses Ansitzen an einer der Wasserstellen auf Etango hat mir da weitergeholfen.

Rotbauchwürger

Fazit:
Wie von namibischen Farmen gewohnt, wurden wir auch auf Etango herzlich und fast schon wie alte Bekannte aufgenommen. Es ist genau diese besondere Atmosphäre die man in vergleichbarer Weise sonst kaum sonstwo finden wird. Hoffentlich können wir noch häufig Gebrauch von der Gastfreundlichkeit auf Etango und anderen namibischen Gästefarmen machen.

Abschließend hoffe ich nun, dass ich unsere Reiseeindrücke in passender Weise vermitteln konnte und sie dem einen oder anderen Leser vielleicht einmal eine Hilfe für eigene Planungen sein werden.
Für die bisherigen durchweg positiven Rückmeldungen bedanke ich mich noch einmal sehr.

Mir hat es jedenfalls viel Freude gemacht, wenn ich auch anfänglich am (zunächst erfolglosen) Einfügen der Bilder beinahe verzweifelt wäre. Aber da wurde mir ja unbürokratisch geholfen.
Nun habe ich schon Routine entwickelt und bin fast ein wenig enttäuscht, dass ich mit dem Bericht zu Ende bin.

Herzliche Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2014
1'419 Beiträge · seit 200905. März 2011 · #39
Hi Günter,

vielen vielen Dank für den klasse Bericht und die Pics! Auf die Wolken bin ich auch ganz doll neidisch *g*

Wenn ich mir die Bilder so anschau hab ich wieder furchtbar Fern- (oder Heim-?) weh nach NAM !!!! 🙁

Danke fürs Mitnehmen!

Liebs Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Themenstarter915 Beiträge · seit 201005. März 2011 · #40
Hallo Janet,
ja, uns geht das auch immer so beim Betrachten der Bilder aus Namibia.
Es freut mich, dass sie Dir gefallen.

Und da ich auch (ein bisschen) ein gemeiner Mensch bin hier nochmal ein Sehnsuchtsverstärker:

Kalahari an der C 15 bei Klein Nauas

Danke und schöne Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html