Mittwoch, 17.04. uMkhuze Game Reserve – Krüger NP
Gegen 04:00 h heulte eine Hyäne, später hörten wir Paviane.Wir standen zeitig auf, um pünktlich um 06:00 h unsere Pirschfahrt beginnen zu können. Wir wollten zur Nsumo Pan, die für ihre vielseitige Vogelwelt bekannt ist. Je näher wir der Pfanne kamen, umso mehr prägten Fieberbäume das Landschaftsbild. Ab und zu lagen die Hinterlassenschaften von den Dickhäutern auf der Straße, aber sie selbst bekamen wir leider nicht zu sehen.
Das Foto ist zwar qualitativ nicht besonders geworden, dennoch hat es für mich seinen Reiz Den 1. Hide übersahen wir zuerst, aber den 2. Hide nicht:



Graufischer, Nilgänse, ein Darter sowie Schwalben, das war die magere Ausbeute. Wir hatten uns mehr versprochen, vielleicht war es einfach noch zu früh. Da wir heute jedoch noch bis Lower Sabie wollten, hatten wir leider nicht die Zeit, länger zu bleiben.

Dennoch nahmen wir uns auf der Rückfahrt ein paar Minuten Zeit, um den Aussichtsturm Lebombo View zu besteigen und den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen.


Im Camp tranken wir einen Kaffee und beobachten die grasenden Impalas und Nyalas, dann hieß es aber „auf, auf“.Ich konnte Christian noch zu einem kurzen Umweg zum kuMahlahla Hide überreden, der sich jedoch nicht gelohnt hat: nur Schildkröten, aber wie gestern zum Teil eine schlechte Wegstrecke abseits der Teerstraße.


Ein Foto von der Schildkröte musste noch sein, bevor wir uMhkuze verließen. Gerne hätten wir hier noch eine weitere Nacht verbracht, aber da der Krüger NP das nächste Ziel war, fiel das Abschiednehmen nicht so schwer.




Im Örtchen Mhkuze tankten wir und waren kurz darauf schon auf der N2. Die Grenzformalitäten für den Transit durch Swasiland nahmen 20 Minuten in Anspruch. Die Landschaft links von uns wurde durch Zuckerrohr geprägt, rechts waren die Lebombo Berge. Bei Big Bend passten wir leider nicht auf, und fuhren in den Ort rein. Schnell bemerkten wir unseren Irrtum und kehrten um. In Mananga ging der Grenzübertritt etwas schneller. Auch hier dominiert der Zuckerrohranbau, Bananen werden auch angebaut.

Ca. 30 km hinter der Grenze passierten wir einen größeren Ort mit P&P und zahlreichen Händlern, wir erledigten unseren Einkauf aber in Crocodile Bridge.

Kurz nach 16:00 h erreichten wir den Eingang zum Krüger. Von der Crocodile Brücke aus sahen wir die Namensgeber nicht, nur Nilgänse und einen Flamingo. An der Rezeption mussten registrieren wir uns, dann ging unser kurzer Krügeraufenthalt los. Los ging es -wie nicht anders zu erwarten- mit Impalas. Mit Gnus, Warzenschweine, Nyalas und Giraffen und diverse Vögel ging es weiter.

Etwas enttäuscht war ich, dass wir keine Elefanten sahen, aber wir hatten ja noch ein paar Tage vor uns.Da er so nahe am Restcamp liegt, schauten wir natürlich auch am Sunset Dam vorbei:

In Lower Sabie bekamen wir ein anderes Zelt als zugesagt, da es angeblich erst Probleme mit der Unterkunft gab, dann 11 Tage keine Internetverbindung war und außerdem andere Gäste 6 Nächte bleiben). Na ja, was soll’s. Nr. 17 war auch nicht schlecht. Da wir nur eine Nacht blieben, holten wir nur das Nötigste aus dem Auto. Wir verspeisten, was wir uns vom Spar mitgebracht hatten – leider keine Samoosas, aber verschiedene Salate. Hippogrunzen, Gänseschnattern und das Zirpen der Grillen war der passende Background. Gegen 19:00 h saßen wir dann im Dunklen – Stromausfall. Da ich kurz zuvor den Wasserkocher benutzt hatte, vermuteten wir zuerst, dass das vielleicht einen Kurzschluss verursacht hatte, aber da es bei den Nachbarn auch dunkel war, schied das wohl aus. Ich rechnete nicht damit, dass wir heute noch mal Strom bekämen – schließlich waren wir in Afrika - , aber nach einer ¼ Stunde gingen die Lichter wieder an. Lange blieben wir nicht mehr draußen sitzen, die Dusche reizte und das Bett auch.
ÜN: Lower Sabie (Safari tent, LST2U) 705,23 Rand
Tageskilometer: 425