Reisebericht

So ein langweiliger Urlaub…;-)

von chrissie · begonnen 16. Okt. 2013 · 33 Teile

Teil 116. Okt. 2013
- Keine Lebensmittelvergiftung
- Keine lichterloh brennende Gasflasche
- Keine (größeren) „tierische Klauaktionen“
- nur zwei, drei „das-hätte-auch-schief-gehen-können-Situationen
aber dennoch oder gerade deswegen 😉 war es wieder eine schöne und erlebnisreiche Südafrikareise (die obigen Anspielungen versteht, wer u.a. meinen Namibiabericht gelesen hat).

Falls euch der Titel des Reiseberichts nicht abschreckt, nehmt schon mal Platz, gleich folgt noch eine kurze "Einleitung", bevor es dann morgen richtig los geht.
Teil 216. Okt. 2013
Da für uns schon frühzeitig feststand, dass wir den Jahreswechsel 2013/14 in Südafrika verbringen werden, dachten wir, dass es eine gute Gelegenheit wäre, im Frühjahr Costa Rica zu erkunden. Ich habe das Land seit einem guten Jahrzehnt auf der Wunschliste, aber es scheiterte bisher aus unterschiedlichen Gründen an der Umsetzung. Nachdem aber bekannt war, dass Iberia den Zubringerflug von Berlin nach Madrid (von dort geht es dann weiter nach San José) zum Jahresende 2012 einstellt und die anderen Flugverbindungen zeitlich und / oder preislich ungünstig waren 😈 , kam natürlich Südafrika wieder ins Spiel. 😄 Botswana hätte uns auch gereizt, aber da waren wir uns unsicher, ob es im April nicht noch wettermäßige Kapriolen gibt. Schnell standen die „musts“ fest:
- Krüger NP
- Imfolozi
- St. Lucia

Nach kurzer Überlegung folgten dann die restlichen Ziele- Neuland für uns:
- Ndumo Game Reserve
- Tembe Elephant Park
- uMkhuze Game Reserve

Zu uMkhuze lasen wir sehr unterschiedliche Meinungen, daher waren wir darauf besonders gespannt.
Der Panoramaroute wollten wir nach dem wettermäßigen Reinfall im September auch noch eine Chance geben. Heiligabend buchten wir dann unsere Flüge nach Johannesburg und peu á peu die Unterkünfte.
Teil 317. Okt. 2013
Freitag, 05.04. / Samstag 06.04.2013 Flug nach JHB, Weiterfahrt Richtung Ndumo Game Reserve
Endlich war es soweit! Mit dem Taxi fuhren wir zum Flughafen. Beinahe hätte ich auf 10,00 € Wechselgeld verzichtet, da ich wohl davon ausging, dass mir Christian nur einen 10-€-Schein gereicht hat. Schnell waren die Koffer aufgegeben und die getrennten Sitzplätze für den Flug nach Paris konnten wir am Schalter ändern. Unser Flug startete pünktlich, war so gut wie ausgebucht, vermutlich auch, weil eine französische Jugendgruppe an Bord war. Zum Wechsel des Terminals in Paris mussten wir dieses Mal nicht mit der Bahn fahren. Wir zogen uns in den hintersten Bereich zurück, wo man auf den Liegesesseln halbwegs entspannt auf den Anschlussflug warten kann. Gegen 22 h bemerkte Christian, dass unser Flieger erst um 01:30 h starten sollte. Die zusätzliche Wartezeit verbrachten wir unruhig abwechselnd dösend und lesend im Liegesessel. Laut Anzeigetafel war unser Flug der letzte an diesem Abend, was man auch spürte, je später es wurde: die Fluggäste verringerten sich deutlich, die Putzkolonne trat an.
Um 1:55 h waren wir endlich in der Luft. Das Essen war nicht so gut wie beim letzten Mal. Danach versuchten wir zu dösen. Leider war unsere Nachtruhe nicht ungestört, da Babys und Kleinkinder ihr Schreiorgan testeten. Das Frühstück wurde gegen 11:00 h ausgeteilt und um 12:20 h landete der Flieger mit gut 2,5stündiger Verspätung. Recht zügig kamen wir durch die Passkontrolle, und unser Gepäck konnten wir kurz darauf vollständig entgegen nehmen (ist nicht selbstverständlich, wie wir schon am eigenen Leib erfahren mussten 😈 ). Bei Woolworth besorgte ich Getränke und etwas Verpflegung. Dann noch am ATM Geld abgehoben und ab zu Hertz. Diesmal hatten wir uns aus Kostengründen gegen eine SUV entschieden. Gebucht war ein Honda Jazz oder ähnliches, bekommen haben wir einen Fiat Punto. Wir waren erstaunt über den verhältnismäßig großen Kofferraum für diese Fahrzeugklasse: unser Koffer, die Reisetasche, ein Rucksack und ein kleiner Handkoffer fanden problemlos Platz.
Die Fahrt auf der N2 gefiel uns landschaftlich sehr gut, auch wenn man sich nicht wie in Afrika vorkam:
Heuballen, Esel, Kühe, aber auch „Eulen“-Schilder und einige Teiche mit Flamingos.
Ganz gegen unsere Gewohnheit hatten wir dieses Mal die erste Übernachtung nicht vorgebucht. Wir wollten sehen, ob wir es bis Pongola schaffen oder doch schon in Piet Retief die Zwischenübernachtung einlegen müssten. Aufgrund der Entfernung erschien uns Pongola machbar, aber wir waren uns unsicher,
- wie schnell wir vom Flughafen wegkommen (letztes Mal verzögerte es sich, da wir erst beim Lost& Found-Schalter unsere fehlende Reisetasche melden mussten)
- wie fit Christian nach dem Nachtflug ist
- wie viel Verkehr herrscht
Nicht gerechnet hatten wir mit einer deutlichen Flugverspätung… 😈

Piet Retief erreichten wir gegen 18:00 h. Unsere erste Wahl, der zu Hause recherchierten B&Bs, fanden wir nicht, aber durch eine große Werbetafel wurden wir auf A 1 Accomodation aufmerksam: kein B&B sondern eine self catering unit.





Sagte uns vom Ambiente nicht wirklich zu, da es aber sauber und nur für eine Nacht war, ersparten wir uns eine weitere Unterkunftssuche.





Zum Essen gehen hatten wir keine Lust, außerdem hatten wir noch leckeren Salat von Woolworth. Der erste Abend in Südafrika endete nach einer angenehmen Dusche mit ein wenig quatschen, fern schauen und lesen schon recht zeitig.
ÜN: A 1 Accomodation Piet Retief Piet Retief (300 Rand /Unit)
Tageskilometer: 313
Teil 419. Okt. 2013
Sonntag, 07.04. Fahrt nach Ndumo
Nachts war ich öfters wach, vielleicht lag es am Hundegebell und an den vorbeifahrenden Autos. Dennoch waren wir früh auf den Beinen, die Sachen wurden ein wenig umgepackt, das Geld verteilt sowie die ersten Eindrücke auf dem Laptop festgehalten. Wir tankten und kauften anschließend bei Pick &Pay ein. Das anschließende Frühstück bestand für Christian nur aus einem Kaffee bei Steers, für mich gab es noch einen Joghurt. Dann verließen wir Piet Retief über eine schlechte Straße, und es ging an vielen Krals und Vieh in hügeliger Umgebung vorbei. Nach einer guten Stunde passierten wir Pongola, ab hier fiel uns der Zuckerrohranbau ins Auge. Unseren ersten Pavian sahen wir dann auf einer Leitplanke.
Die P 522 bot hin und wieder schöne Ausblicke auf den Pongolastausee,







und immer wieder musste Christian auf Kühe und Ziegen am Straßenrand acht geben. Kurz vorm Ndumo Game Reserve erblickten wir ein paar Impalas und Nyalas.
Im Reserve blockierte eine kleine Giraffengruppe unseren Weg und ließ sich nur unwillig zum Weitergehen bewegen.





Beim Check-in wurden wir über die diversen geführten walks informiert. Etwas übereilt buchten wir für den nächsten Morgen den Nyamithi Pan-walk (wir wurden nicht gedrängt, wir hätten uns bis 16:00 h entscheiden können).









(Das Bett war natürlich bei unserer Ankunft gemacht, das Foto ist vom nächsten Morgen 😄 )

Nachdem wir unser Gepäck rein getragen hatten, hatten wir uns die Erfrischung im Pool verdient.



Danach machten wir uns auf zu einer Erkundungsfahrt. In Reiseführern werden besonders die Red Cliffs gelobt, also war das Ziel damit vorgegeben. Es sind zwar nur 17 km vom Camp, aber da wir aufgrund der geringen Bodenfreiheit des Puntos besonders vorsichtig fahren mussten, dauerte es eine gute Stunde, bis wir dort ankamen. Unterwegs konnten wir Gnus, Warzenschweine, Meerkatzen und Nyalas erblicken.







Schnell stand für uns fest, dass man Ndumo auch guten Gewissens in Nyala Game Reserve umtaufen könnte – warum ich dennoch kaum Fotos dieser hübschen Tiere geknipst habe, kann ich leider nicht nachvollziehen.

Von den Red Cliffs konnten wir Krokodile und Meerkatzen am gegenüberliegenden Ufer erkennen und an der Picknicksite war ein schönes Exemplar einer – für unsere Empfindungen – riesigen Spinne. Alles in allem ein netter Platz, um ein Päuschen einzulegen, aber da es so hervorgehoben wurde, hatten wir (noch) mehr erwartet.









Nicht mal fünf Kilometer vom Camp entfernt liegt ein Parkplatz, von dem man nach einem kurzen Fußweg die Ezulwini Pan erreicht. Unzählige Vögel saßen leider im Gegenlicht und auch für eine gute Fernglasbeobachtung zu weit entfernt in den Bäumen. Dennoch gefiel es uns hier, wozu auch der Geräuschpegel der Vögel beitrug.
Zurück im Camp genossen wir es, draußen zu sitzen und zu essen. Da die Hütte zwar über eine gut ausgestattete Küche (u.a. Mikrowelle und Toaster) verfügt, aber zu unserem Bedauern kein eigenes Bad hat, gingen wir später zum Duschen, danach las ich noch.
ÜN: Ndumo Game Reserve (2 Bed Rest Hut 680.00 Rand)
Tageskilometer: 302
Teil 521. Okt. 2013
Montag, 08.04. Ndumo – Tembe Elephant Park
Der Wecker klingelte um 05:00 h, also raus aus den Federn. Bei 24 ° C im Raum fällt es nicht schwer. Schnell noch eine Tasse Kaffee bzw. Tee getrunken, bevor wir kurz vor 06:00 h an der Rezeption für den morning walk (110 Rand pP) erschienen. Unser Guide war schon da, es war eine „sie“, scheint bei Ezemvelo KZN Wildlife nichts Ungewöhnliches zu sein: 2011 waren wir in Imfolozi auch mit einem weiblichen Guide unterwegs.



Neben uns nahm nur ein älterer Herr teil. Wir nahmen sie zum Startpunkt der Wanderung mit, der Herr fuhr in seinem Auto hinterher. Es war ein gemütlicher Spaziergang in einer idyllischen Umgebung.






Wir sahen diverse Wasservögel (Graufischer, Graureiher, Goliathreiher, Stelzenläufer Seidenreiher, Bruchwasserläufer) und andere Vögel (Trompeterhornvogel, Paradiesschnäpper) sowie aus einiger Entfernung Krokodile, Nyalas und Gnus. Während des walks übernahm der Herr aus Südafrika fast die Guidetätigkeit und erzählte uns einiges zu den Vögeln.









Auf der Rückfahrt zum Camp sahen wir neben Impalas und Giraffen auch eine Nyala mit drei Beinen. Ihre Tage waren wohl gezählt. 🙁
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Birdhide. Auf dem Weg dorthin kamen wir uns wie im „Giraffenwald“ vor: lauter Hälse, die auf und neben dem Weg aus den Büschen rausgestreckt wurden.





Nach einem kurzen Fußmarsch (ca. 10 Min pro Weg) erreichten wir den ,
von dem wir Zwergrohrdommeln, Negerrallen, Jacanas, Störche, Graufischer, Kroks und ein Hippo beobachten konnten.







Unser letzter Stopp im Ndumo Game Reserve sollte der View Tower sein, aber aufgrund der geringen Bodenfreiheit des Puntos kehrten wir kurz vor diesem um, da wir mit der Ölwanne aufsetzten. 🤩



Schon außerhalb des Reserves:

Teil 622. Okt. 2013
Weiter geht's zum Tembe:

Die Gravelroad zurück zur P522 empfanden wir vom Gefühl her schlimmer als am Vortag, aber schließlich waren die 17 km auch geschafft. Der weitere Weg zum Tembe Elephant Park verlief unspektakulär. Dort angekommen, meldeten wir uns an einer ersten Rezeption am Gate an, die dann unsere Abholung zum Camp organisierte. Unser Auto parkten wir ein Stück weiter auf dem entsprechenden Parkplatz. Patrick, der auch unser Guide für die nächsten zwei Tage war, gab uns während der kurzen Fahrt schon ein paar erste Informationen.
Wir wurden mit einem kleinen „Ständchen“ sowie einem alkoholfreien Drink willkommen geheißen. Als wir Platz nahmen, fiel Christian ein Skink auf den Arm. Das war ja ein Einstieg. 😄 Da unser Zelt unweit des Eingangs lag, hatten wir immer einen kleinen Fußmarsch zurückzulegen, was aber auch mal gut tut. Von unserem Zelt waren wir sehr angetan: geräumig, Bad und WC getrennt, alles hübsch mit Blumen dekoriert.









Wir hatten bis zum Lunch noch etwas Zeit, so ließen wir uns auf unserer Veranda zum Kaffee nieder. Das Essen (Nudelauflauf vegetarisch und mit Hühnchen, Rote-Bete-Salat) war lecker, jedoch wurden wir beide nicht satt, denn da kein anderer „Nachschlag“ gefordert hat, war es uns zu peinlich, als einzige „Vielfraße“ dazustehen. 😗
Um 15:00 h startete der Gamedrive mit drei Fahrzeugen. Bei uns stieg ein Flitterwochenpärchen aus Howick zu. Die beiden anderen Fahrzeuge waren voll ausgelastet. Unser Weg führte gleich zur Mathsela Pan, wo wir ca. 1h in dem Hide blieben und Elis, Rotducker, Nyalas, Impalas, Gnus, Warzenschweine und Schreiseeadler sahen. Später stoppten wir für ein Getränk (nicht im Preis inbegriffen) und Patrick erzählte dabei noch mehr zum Tembe. Wie unschwer zu erkennen ist, war der Name des Parks Programm bei der Auswahl der Fotos. 😄 (Morgen gibt es aber auch andere Tiere zu sehen - versprochen)











Auf der Rückfahrt dann eine intensivere Begegnung:









Zurück im Zelt brannten alle Lichter, Wasser und Kaffee wurden aufgefüllt, Schokolade lag auf dem Bett.
Vor dem Essen versammelten wir uns für einen Drink ums Lagerfeuer. Gegen 19:30 h wurde uns dann unser Tisch zugewiesen. Das Essen (Gemüsesuppe, Pilze, Reis mit Rosinen, Kuduspieße, Hühnchen, Zucchini, Karotten, Kuchen mit Vanillesauce und Erdbeersoße) war lecker und dieses Mal wurden wir auch satt, nachdem wir Nachschlag genommen haben. Wir hatten vorher gelesen, dass beim Essen oft ein Bushbaby erscheinen soll, da es vermutlich angefüttert wird. So war es auch, aber leider saßen wir so ungünstig, dass wir es nicht gut beobachten geschweige denn fotografieren konnten. Wir hörten uns noch eine afrikanische Gesangseinlage am Lagerfeuer an, aber da wir müde waren, zogen wir uns alsbald in unser Zelt zurück.
ÜN: Tembe Elephant Park (Matriarch Suite) 2.200 Rand
Tageskilometer: 64
Teil 724. Okt. 2013
Dienstag, 09.04. Tembe Elephant Park
Die Nacht war leider ruhig, kein Löwengebrüll, Hyänengeheul oder ähnliches. 🙁
Pünktlich um 05:30 h waren wir vorne, mussten jedoch noch aufs Frühstück (Obst, Ceralien, Toast mit Marmelade/vegemite, Joghurt, Kaffee, Tee, Saft) warten. Tee und Kaffee wurde vom Personal für jeden einzelnen am Buffet zubereitet, was in unseren Augen zu lange dauert. Besser wäre in diesem Fall Selbstbedienung oder das Rumgehen mit Tee- und Kaffeekannen, wie es beim zweiten Frühstück nach dem Gamedrive gemacht wird.
Um 06:00 h fuhren wir wieder mit Patrick los. Es war sehr frisch. Wir sahen Nyalas, Impalas, Elefanten. Den Samangoaffen sah ich leider nicht, da ich auf der falschen Seite im Jeep saß. Zum Glück hat Christian wenigstens ein Foto schiessen können.





Ausgiebig konnten wir dafür acht Löwen (je 3 Männchen und Weibchen sowie zwei ca. zehn Monate alte Cubs) beobachten, auch wenn wir in anderen Parks schon näher an den Tieren dran waren.













Gegen 08:00 h gab es Kaffee und Rusk am Wasserloch, wo wir kurz zuvor noch Nyalas Trinken gesehen haben.





Auch war das für Christian und dem frisch Vermählten Gelegenheit, „hinterm Busch“ zu verschwinden. Unmittelbar nach der Abfahrt kam uns ein Eli entgegen – etwas früher und es hätte unangenehm werden können… 😮



Das Frühstück (Ei, Würstchen, Speck, Süßkartoffeln, gebackene Aubergine, Toast, Muffins, Saft) war gut und reichhaltig. Danach verbrachten wir die Zeit bis zum Lunch auf unserer Veranda der Temperatur von 33 ° C entsprechend mit faulenzen, lesen und einem kurzem Nickerchen. Selbst zum Pool vorzugehen, waren wir zu bequem. Lieber beobachteten wir die vielen grasenden Nyalas um unser Zelt herum.





Dieses Mal wurden wir beim Lunch (kein Buffet, Art gefülltes Omelett, mit Pute und Käsesauce, Pommes und grünen Salat wurde serviert) satt. 😛
Danach war der nächste Gamedrive angesagt. Einige Gäste waren nach dem Frühstück abgereist, andere neu angereist, so dass wir dieses Mal und am nächsten Morgen zu acht (+ Patrick) unterwegs waren. Auch heute steuerten wir als erstes den Hide an der Mathsela Pan an: Elis, Nilgänse, Warzenschweine, Nyalas und Wasserböcke.









Wir blieben recht lange und fuhren danach noch eine größere Runde, teilweise am Zaun entlang. Während des restlichen Gamedrives sahen wir noch Zebras, Giraffen und vier Breitmaulnashörner. Letztere allerdings in (zu) großer Entfernung, so dass der Fotoapparat nicht zum Einsatz kam.







Nach 18:00 h waren wir zurück. Diesmal wurde kein Kaffee und Wasser aufgefüllt, dafür lag bei jedem wieder ein Stück Schokolade als Betthupferl. Wir duschten und anschließend tranken wir noch einen Kaffee, bevor wir zum Lagerfeuer vorgingen. Kurz darauf war das Abendessen fertig: als Vorspeise wurde eine –leider schon kalte – Suppe serviert, danach gab es vom Buffet Reis, überbackenen Blumenkohl, frittierten Butternut (Kürbis), Warzenschwein mit Meerrettischsauce, Chicken, Karamel-Käse-Kuchen.



Bis auf die Suppe war alles super lecker. Das Buschbaby erschien auch wieder, diesmal nahm ich mich nicht zurück 😗 und stand auf, um Fotos zu machen.





Patrick hatte mir Hoffnung gemacht, dass die Chancen groß seien, dass heute der Eli seinen Besuch im Camp abstattet, da es sehr warm war, aber leider behielt er nicht Recht. Wir hörten ihn dann nur nachts zwischen den Zelten fressen.
ÜN: Tembe Elephant Park (Matriarch Suite) 2.200 Rand
Teil 826. Okt. 2013
Mittwoch, 10.04. Tembe Elephant Park – Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
Der Eli war nachts im Camp, wir hörten ihn (Äste brachen beim Fressen), andere haben ihn auch gesehen. 😐 Löwen waren ebenso in der Nähe, woraufhin die Hühner verrückt gespielt haben. 🤪
Patrick hatte uns am Vorabend gesagt, dass er schon vor 06:00 h los will und wir deswegen früher zum Frühstück erscheinen sollten, aber die Angestellten hatten noch nichts bereit gestellt, so dass daraus nichts wurde.
Es war bewölkt und windig, aber nicht so frisch wie gestern auf dem Gamedrive. Wir verfolgten gerade die Fährte eines Leoparden, als Patrick den Funkspruch erhielt, dass Löwen auf dem Weg zur Pan sind. Er fragte uns, ob wir zu den Löwen fahren wollten. Die Mehrheit war dafür. Ich hätte lieber die Chance auf eine Leosichtung wahrgenommen, dachte ich doch aufgrund unserer bisherigen Löwensichtungen im Krüger, dass diese im südlichen Teil „hinter jeder Ecke lauern“ – wenn ich gewusst hätte, wie ich mich da täuschen sollte…. 😣



An der Pan mussten wir eine ganze Weile ausharren, bis die Löwen kamen. Die anderen beiden Gruppen waren auch im Hide, so dass nicht jeder ein gutes Plätzchen zum Beobachten hatte.
Die Fotos sind leider nicht besonders geworden, aber als Beweis "reichen sie aus"










Das Frühstück fiel heute spärlich für mich aus, da ich mir aus Spiegelei nichts mache, aber was soll’s, die schlanke Linie wird’s hoffentlich danken. 😄 Dann war es Zeit, unseren Transfer zum Auto zu arrangieren. Zur vereinbarten Zeit warteten wir jedoch vergeblich. Wir geduldeten uns, waren ja schließlich in Afrika, aber als nach 20 Minuten noch keiner gekommen war, ging ich nach vorne. Offensichtlich hatte man uns vergessen. Eine Angestellte brachte uns daraufhin zum Parkplatz, wo unser Fiat stand.

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Camp:









Teil 927. Okt. 2013
Die R 22 war gut, nur die vielen Bumper nervten. Leider kam noch Angst um unser kleines Auto hinzu, denn der „Aufsetzer“ in Ndumo schien ihm nicht bekommen zu sein: es gab Geräusche beim schnelleren Anfahren 😮 (Später stellte sich heraus, dass ein Blech, dass den Auspuff vor solchen Schlägen etwas schützen soll, verbogen war und nun mit dem Auspuff in Berührung kam. Christian konnte mit einer Stange das etwas zurückbiegen, so dass es uns keine Sorgen mehr machte).

Hier zwei Bilder von unterwegs:





Bei Ilala Weavers fielen uns hübsche und preiswerte Gläser verschiedener Art auf, auf deren Kauf wir allerdings aufgrund des risikoreichen Transports verzichteten.









Ich fand aber dennoch ein paar Mitbringsel. Beim Wechselgeld vertat sich die Angestellte zu unseren Ungunsten, aber Christian hatte aufgepasst. Eine tropfende Flüssigkeit am Unterboden erhöhte unseren Adrenalinspiegel, der aber schnell wieder gesenkt wurde, als Christian feststellte, dass es wohl Kondenswasser von der Klimaanlage sein musste.
Nun war ein größerer Einkauf (Spar, Shoprite) angesagt, da wir uns die nächsten drei Tage im Mpila Camp selbst verpflegen mussten. Nachdem dies erledigt war, der Wagen voll getankt und auch noch ein kleinerer Einkauf beim Bottleshop erfolgte, ging es schnurstracks zum Hluhluwe-Imfolozi.




Bild ist vom Parkplatz hinterm Memorial Gate aufgenommen worden

Am Memorial Gate mussten wir uns gedulden, denn vor uns war eine Großfamilie mit einigen Extrawünschen. Belohnt wurden wir aber mit einer schnellen Rhino-Sichtung.



Kurz darauf sahen wir weit entfernt fünf Elis. Wenn ich mich recht erinnere, unsere erste Elefantensichtung beim nun dritten Besuch des Parks. Ich war deshalb so entzückt, dass ich vergaß, den Fotoapparat zu benutzen. Am Hilltopcamp waren Straßenarbeiten zugange, die uns jedoch nicht weiter beeinträchtigt haben. Auch in den nächsten Tagen sahen wir öfters Arbeiter, die die Straße Stückchen weise ausbesserten.
Die knapp 60 km vom Gate zum Camp präsentierte sich landschaftlich schön und tierreich: Paviane, Warzenschweine, Büffelherde, Hyäne und Mangusten.










Das Einchecken ging zügig und auf dem Weg zu unserem Safarizelt konnten wir uns an den Impalas erfreuen. Gemeinsam packten wir unsere Sachen ins Zelt bzw. in die Küche.





Der erste Grillabend in diesem Urlaub konnte beginnen. Es fing an zu tröpfeln, dennoch statteten uns Hyäne und sogar eine Ginsterkatze einen Besuch ab.



ÜN: Mpila Resort (2 Bed Safari Tent- Nr. 30) 770 Rand
Tageskilometer: 219
Teil 1029. Okt. 2013
Donnerstag, 11.04. Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
Nachts war es sehr windig, aber geregnet hat es wohl nicht. Das Aufstehen fiel nicht ganz so leicht, im Zelt waren es nur 15 ° C. Es war dicht bewölkt, als wir losfuhren.
Wir trafen auf eine Hyäne, die noch am Kauen war, aber von der Beute keine Spur.
Bis zum Frühstück im Auto gab es noch vereinzelt Büffel, Warzenschweine, Paviane sowie eine Herde Impalas und Zebras.





Inzwischen hatte Nieselregen eingesetzt. Die Fahrt zum Viewpoint bei Punkt 2 (auf der Karte sind Abzweigungen nummeriert) brachen wir nach einem Kilometer ab, da der Weg aufgrund des hohen Mittelwalls für unseren Punto nicht geeignet war. 😐 Dennoch entgingen uns nicht die schönen Blumen.



Dafür lohnte sich der kurze Abstecher zum Wasserloch 6:
Jacana, Malachitkingfischer, Impalas, Dreibandregenpfeifer, Bulbüls, Drongos und zwei Büffel. Es machte viel Spaß, das Treiben zu beobachten.







Es war schon 11:00 h, als wir von unserer morgendlichen Pirschfahrt ins Camp zurückkehrten, wo auf dem Rasen Warzenschweine und Zebras grasten.





Inzwischen war es sowohl im Zelt (17° C) als auch draußen (24 °C) etwas wärmer geworden. Um unseren Kaffee zu machen, mussten wir erst mal reichlich Wasser ablaufen lassen, denn es kam fast braun aus Leitung. Mehrere Meerkatzen hatten sich unser Zeltdach als Spielwiese ausgesucht und tobten darauf herum.



Bereits um 14:00 h brachen wir zum nächste gamedrive auf. Bis auf die üblichen Verdächtigten und einem Nashorn, das sich uns nicht in seiner vollen Schönheit zeigen wollte, war es ruhig, wenigstens kam die Sonne raus,









aber uns stand noch ein Highlight bevor:
vor dem vor uns fahrenden Auto lief ein Gepard über Straße und blieb weitab von der Pad im Gras sitzen. Christian war überzeugt davon, dass er noch mal zurück kommt und er sollte Recht behalten. Als er langsam wieder in unsere Richtung spazierte, kamen noch zwei weitere Autos hinzu, wir hatten jedoch die beste Position.








Glücklich erreichten wir Mpila.
Christian schmiss den Grill an. Beim Essen hatten wir keine Probleme mit Insekten, dafür beim Duschen zwei große Falter.

Die Hyäne kam dieses Mal erst spät abends.
ÜN: Mpila Resort (2 Bed Safari Tent) 770 Rand
Tageskilometer: 91
Teil 1101. Nov. 2013
Freitag, 12.04. Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
Wieder war es morgens frisch im Zelt und wie gestern war alles klamm. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal zu dieser Jahreszeit überlegen, einen Bungalow zu nehmen. Tierbesuch gibt es da wohl auch. 😉
Es war heute nicht ganz so dicht bewölkt wie am Vortag, vielleicht kommt ja die Sonne richtig zum Vorschein?
Für heute hatten wir uns eine längere Tour vorgenommen, da ich unbedingt noch mal (wie 2011) zu Punkt Nr. 27 wollte, der noch hinter dem Cengeni Gate liegt.
Wir sahen besonders viele Zebras, aber natürlich auch Impalas.







Uns fielen mehrere Gamedrivefahrzeuge von Veranstaltern auf. Auch wenn wir wahrscheinlich weniger sehen (nicht nur wegen unserem niedrigen Punto), aber selber suchen und finden begeistert uns mehr.
Die Zufahrt zum Mphafa Hide stellte eine kleine Herausforderung für Fahrer und Auto dar. Aber mein Chauffeur meisterte sie bravurös, leider wurde es nicht mit einer Sichtung belohnt.





Unser Frühstück nahmen wir in Gegenwart eines Gnus ein, welches unsere Gegenwart wohl weniger vorzog.



Die Aussicht bei Punkt Nr. 27 gefiel uns wieder sehr, auch wenn es bei Sonnenschein bestimmt noch mal so gut wirkt. Etwas enttäuscht waren wir, dass die Vogelwelt uns im Gegensatz zu 2011 im Stich ließ: bis auf einen Bulbül, den man kaum sah, nicht, nur Gezwitscher war ab und zu zu hören.





Auf dem Rückweg erspähten wir mehrere Vögel, wie Sekretär, Gelbkehlgroßsporn, Buntastrild, aber meistens waren sie außerhalb einer akzeptablen Fotoentfernung. 😵
Kurz vom Camp hatten wir noch eine Rhino-Sichtung.



Es war trotz einer leichten Brise angenehm warm (knapp 30 ° C) und inzwischen sogar sonnig. Das war gut, denn für mich stand Haarwäsche auf dem Programm. 😄 Danach relaxten wir bis zum nächsten gamedrive und beobachteten diesen Besucher:



Der Nachmittagsgamedrive wurde recht abwechlungsreich: Perlhühner, Impalas, Zebras, viele Warzenschweine, Nyalas; Gnus, Kudus, Giraffen, eine Büffelherde und noch drei Nashörner.























Auch der Hide am Ngotsha Loop enttäuschte im Gegensatz zu 2011. Es war gar nichts los.



Aber die landschaftlichen Eindrücke erfreuten uns:













Heute wurde mal kein Feuer entfacht, es gab zur Abwechslung mal Nudeln, sehr zur Enttäuschung der Hyäne, die vergeblich vorbeischaute. 😛
ÜN: Mpila Resort
Tageskilometer: 96


Sind ganz schön viele Fotos heute geworden, werde mich die nächsten Tage einschränken, wenn es zuviel ist.
Teil 1206. Nov. 2013
Samstag, 13.04. Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve – St. Lucia
Im Morgengrauen hörten wir Hyänen. Das Aufstehen fiel heute etwas leichter, da es im Gegensatz zu den letzten Tagen relativ warm im Zelt war. Im Schein der Petroleumlampen packte ich unsere Sachen, und Christian kümmerte sich um die warmen Getränke. Kurz nach 07:00 h verließen wir schweren Herzens das Mpila Camp, aber wir hatten ja zum Glück noch einige gameparks auf unserer weiteren Route. Es war mal wieder bewölkt und noch recht wenig los: vereinzelte Impalas, Zebras, Gnus und Paviane.















Eigentlich wollten wir nicht zum Centenary Centre, da wir dort beim letzten Mal waren, aber dringende Bedürfnisse machten eine Planänderung nötig. 😗
Hinter der Unterführung zum Hluhluwe-Teil hielten wir eifrig nach den berüchtigten Baumlöwen Ausschau, die sich hier öfters aufhalten sollen, aber so sehr wir den Blick auch schweifen ließen, entdeckten wir keinen. Aber es müssen nicht unbedingt Katzen sein, um besonders mein Herz höher schlagen zu lassen: eine Herde Elis, leider recht weit von der Straße entfernt, mit ein paar Halbstarken, die ihre Kräfte mit lautem Tröten maßen, andere beim Fressen und ein ständiges Kommen und Gehen. Dies war für uns ein ausgezeichneter Platz für unsere Frühstückspause. Als wir weiterfahren wollten, kreuzten auch einige die Straße.









Die nächsten Wegelagerer war eine Pavianbande mit vielen Jungtieren – niedlich für mich, für Christian weniger nach seinen negativen Erfahrungen im Royal Natal National Park.







Christians Adleraugen entging kaum etwas:



Die tropische Vegetation am Hluhluweriver sowie die schönen Aussichten auf die Hügel- und Flusslandschaft gefielen uns beiden sehr gut.







Da wir unbedingt vom Hilltopcamp die Aussicht genießen wollten, speisten wir dort und bereuten es nicht. Es schmeckte prima und für die Lage günstig (Cheesecake, Cola, Kaffee, Cafe Latte, Burger inklusive Trinkgeld 135 R).









Etwas überrascht waren wir, dass die Bedienung sich so sehr über unser Trinkgeld freute und bedankte, wir dachten im ersten Moment, dass wir uns vielleicht verrechnet haben, aber es entsprach der Norm. Das legt den Gedanken nahe, dass andere Gäste vielleicht zu sehr knausern. Nette Zugabe war übrigens das Chamäleon.



Langsam war es Zeit, Richtung Memorial Gate zurückzufahren. Natürlich drängte ich darauf, den einen oder anderen Schlenker (zB an den Hluhluwe River) mitzunehmen, aber ob wir letztlich etwas verpasst hätten - urteilt selbst:


(Zincakeni Lookout? - bin mir nicht sicher)












Die Strecke zur N 2 war dicht besiedelt mit teils lebhaftem Verkehr.





Wir lieferten unsere Wäsche in einer Reinigung ab und checkten nach einem kleinen Einkauf in der Bhangazi Lodge ein. Wir kannten die Unterkunft von unserem Urlaub 2007 und aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses war es bei der Buchung unsere erste Wahl.



Nach einem kurzen Infogespräch mit Andreas spazierten wir zur Hauptstraße, wo wir ein wenig langschlenderten, bevor wir im Braza einkehrten. Das Essen war wie erwartet lecker.









Auf unserem Heimweg trafen wir keine Hippos, diese waren wohl erst nach 20:00 h unterwegs, wie wir am nächsten Abend erfuhren.
Beim Checken meiner Mails war endlich das ersehnte Angebot für unsere Kapstadt -Flüge im Dezember dabei, kurze Rücksprache mit Christian und der nächste Flug war gebucht. 😁
ÜN: Bhangazi Lodge 650,00 Rand (Leopard Room)
Tageskilometer: 153
Teil 1309. Nov. 2013
Sonntag, 14.04. St. Lucia
Beim Aufstehen keine Wolke war am Himmel zu sehen – herrlich, so begann der Tag prima. Für das Frühstück (Buffet mit Obstsalat, Joghurt, Ei mit Bacon, heller und dunkler Toast, Marmelade, Käse, Pancakes) nahmen wir uns ausgiebig Zeit, denn wir hatten kein großes Programm für den heutigen Tag.
Zuerst fuhren wir mit Auto in die Nähe des Ski Boat Clubs und gingen an den Strand. Er herrschte wieder eine leichte Brise und war angenehm warm.





Wir spazierten am Strand lang, beobachteten einen Blauwangenspint, wie er hoch in den Bäumen einen Schmetterling mit Schwierigkeiten verspeiste.







Danach hielten wir kurz zur Jetty, wo 2011 die Bootstour startete, aber dort sahen wir weder Hippos noch Vögel. So ging es rasch weiter zur Reinigung. Beinahe wäre uns die falsche Wäsche ausgehändigt worden, aber Christian hatte aufgepasst. Unsere Wäsche war noch nicht ganz fertig, sie hing noch auf der Leine.
In der Lodge verstauten wir nur die Wäsche, dann ließen wir uns Badehandtücher geben und marschierten los zum Strand. Es zog sich ganz schön, waren ca. 2 km je Strecke, aber durch die vielen gamedrives kam die Bewegung zu kurz, deshalb ein guter Ausgleich. Wir planschten wie kleine Kinder, denn zum Schwimmen war die Strömung und der Wellengang zu heftig, aber wir hatten unseren Spaß.







Zurück in der Bhangazi Lodge duschten wir und hatten noch Zeit für Kaffee und Brötchen, bevor wir um zur Bootsanlegestelle an der Brücke am Ortseingang fuhren, da ich dachte, Shakabarker lege dort ab. Dem war nicht so, sondern Thomson. Dann eben mit der Gesellschaft. Wir zahlten 150 pP für die zweistündige Tour.



Wie auf unseren bisherigen Bootsfahrten waren viele Hippos und Kroks zu sehen, allerdings nur wenige Vögel.











Ist es nicht niedlich?







Mit unserem Guide hatten wir Glück, er kam immer zu uns nach vorne, wenn er gesehen hat, dass wir welche entdeckt hatten und identifizierte sie, falls nötig. Dafür gaben wir ihm im Anschluss gern ein extra Trinkgeld.
Zum Abendessen probierten wir heute das Ocean Sizzler aus. Für die Livemusik mussten wir einen Obolus von 5 Rand / Person zahlen. Christian nahm die Ocean mixed Platte und war sehr zufrieden, ich hatte Schweinefleischspieße, aber das Fleisch war nicht besonders (der Rest war gut). Obwohl später als gestern unterwegs, sahen wir auf dem Nachhauseweg wieder kein Hippo.
ÜN: Bhangazi Lodge 650,00 Rand
Tageskilometer: 15
Teil 1414. Nov. 2013
Montag, 15.04. St. Lucia
Schon gegen 06:00 h ertönten die Schreie der Ibisse, und die Nachbarshunde gaben auch noch ihren Senf in akustischer Hinsicht zu. 😠 Bis zum Frühstück, welches wieder so gut wie gestern ausfiel, checkten wir unsere Mails und sichteten Fotos.
Heute wollten wir in den Isimangaliso Wetland Park (110,00 Rand Eintritt =30 R pP +5 R Fee pP + 40 R Auto). Der Panloop hielt Warzenschweine, Wasserböcke, Hippos und Zebras bereit.









Die Dunghaufen wurden vorsichtig umfahren; schließlich tobt hier das Leben:





Am Parkplatz beim Mfazana Hide wurden neue Toiletten errichtet - die natürlich von uns getestet und für empfehlenswert befunden wurden 😛 . Zum Hide, der mehrere Ebenen umfasst, läuft man dann noch auf einem asphaltierten Boardwalk entlang zum Hide ein ganzes Stück. Viel sahen wir nicht:



Auf dem Rückweg zum Auto schlängelte sich eine Schlange, so dünn wie ein Schnürsenkel, vor uns über den Weg und zwei Rotducker verschwanden leider zu schnell für Foto im Gebüsch.

Einen weiteren Stopp legten wir an der Catalina Bay ein. Auch hier waren neue Toiletten sowie ein Grill vorhanden. Im Wasser aalten sich einige Hippos.













Bevor es zum Cape Vidal ging, nahmen wir den Dune Loop noch mit:





Als wir Cape Vidal erreichten, sehnten wir uns nach einer Abkühlung.













Wir probierten die Schnorchelbrille, die uns Wimpie mitgegeben hatte, aber ich kam damit nicht klar, da immer wieder Wasser durch kam. Erfrischt setzten wir uns anschließend in den Sand, aber da es sehr windig war, hatten wir schnell eine Sandkruste auf der Haut, außerdem zeckte der Sand sehr. Gut, dass Duschen vorhanden waren, so dass wir den Sand abspülen konnten.



Während wir aßen, beobachteten wir einige Vögel. Zum Glück war nur ein Affe zugegen, so konnten wir in Ruhe essen.
Auf dem Rückweg freute ich mich, dass die Loop Road nicht wie 2011 gesperrt war, doch die Freude währte nur kurz, denn nach knapp 3 km war die Straße weggebrochen. Irgendjemand hatte die Sperrung beseitigt. Wir waren nicht die einzigen, die die Loop Road befuhren. Zum Glück kam uns der Wagen an einer etwas breiteren Stelle entgegen.
Ein großer Teil der Felsen von Mission Rocks lag bereits unter Wasser, und da es auch schon im Schatten lag, hielten wir uns hier nicht lange auf, nur den Meerkatzen schauten wir eine Weile beim Spielen zu und ein Foto von einem Buschbock war auch noch drin..















Am Straßenrand jammerte eine junge Katze. Wir rätselten, ob es eine Wildkatze oder doch nur eine normale Hauskatze sein könnte. Auf die Idee, ein Foto zu machen, kamen wir dummerweise nicht. 😣
Es war fast 17:00 h, als wir den Park verließen. Wir fuhren zum Strand, da wir bei den Souvenirhändlern Teelichter aus black monkey-Früchten erstehen wollten. Doch diese hatten schon Feierabend. Vertane Zeit war es dennoch nicht, sahen wir doch Zebramangusten, Kingfisher und endlich einen Trompeterhornvogel, auch wenn wir leider keine Fotos machen konnten.
Unser Abendessen nahmen wir von Spar mit, da ich meinen Kopfschmerzen, die mich schon den ganzen Tag mehr oder minder stark quälten, nicht noch weiteren Auftrieb durch die in Restaurants immer vorhandene Geräuschkulisse geben wollte.
ÜN: Bhangazi Lodge 650,00 Rand
Tageskilometer: 95
Teil 1518. Nov. 2013
Da es diesmal ein wahrer Fotomarathon wird (sorry, aber diesmal wollte ich mich nicht entscheiden
😗 ), werde ich den Bericht in zwei Teilen einstellen.

Dienstag, 16.04. St. Lucia - uMkhuze Game Reserve
Da wir wieder früh wach waren, konnte ich Christian überreden, noch vor dem Frühstück wegen den Vögeln zum Boardwalk zu fahren. Wir sahen diverse Vögel: Paradiesschnäpper, Reiher und viele gelbe, die wir leider nicht identifizieren konnten, da sie immer zu schnell wegflogen. Langsam kamen auch die ersten Händler, und so konnten wir doch noch die gewünschten Teelichter mitnehmen.
Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns, versorgten uns am ATM mit Bargeld und kauften in Mtubatuba bei P& P und beim bottle stop ein.





Dann ging es Richtung uMkhuze. Wir hatten genau das richtige Timing, denn wir kamen noch vor einem Schwerlasttransporter auf die N 2. Getränke und Früchte (sogar bereits geschälte Ananas) wurden am Straßenrand feilgeboten, mitunter strategisch günstig an Baustellen. Auf der Gegenfahrbahn hatte sich ein Auto überschlagen, aber Menschen schienen zum Glück nicht verletzt zu sein.
Kurz bevor wir von der N 2 runter mussten, kündigte ich es Christian an. Dass wir jedoch rechts auf einen Schotterweg abbiegen mussten, damit hatte Christian nicht mit gerechnet. Als ich ihm sagte: „Hier ist es“, konnte er nicht groß abbremsen, da uns ein Lkw dicht auf den Fersen war und so quietschten die Reifen und durch den Schotter sind wir etwas geschlingert. Es war vielleicht nicht wirklich gefährlich, aber in solchen Momenten durchfährt einen das Gefühl, dass es auch schief ausgehen hätte können. 😐
Wir passierten verstreute Häuser, später auch ein Dorf und mussten auf Hühner, Kühe, Ziegen und Esel aufpassen.







Gegen 12:15 h erreichten wir das uMkhuze Game Reserve und steuerten ohne große Erwartung den kwaMalibala Hide an. Von der Teerstraße liegt er nur 600 m entfernt, allerdings war ein kleiner Fußweg durch einen ganz und gar löchrigen Bretterzaun vonnöten. Es war ein verheißungsvoller Auftakt:













An der Rezeption benötigte die Angestellte drei Versuche für unser exit Permit, welches wir uns gleich ausstellen ließen, vielleicht lag es an der Hitze, aber wir alle nahmen es mit Humor.


Das Foto wurde abends aufgenommen.

Die Zelte sind hier fast identisch mit denen vom Mpila Camp.







Wir ließen uns Samoosas schmecken und wollten uns anschließend eine Erfrischung im Pool gönnen, aber dieser war so versteckt, dass wir ihn suchen mussten. Von einem Bad in der grünen Grütze nahmen wir dann jedoch Abstand.



Teil 1618. Nov. 2013
Da Christian schon etwas ko war (vielleicht steckte ihm auch noch der Schrecken von der Herfahrt in den Knochen), wollten wir für den gamedrive nicht mehr allzu weit fahren, deshalb bot sich der kuMasinga Hide an.







Es war grandios: der Hide ist ein Stück ins Wasser gebaut, so dass man fast einen 360 ° Rundblick hat. Durch die Gitter konnte man aufs Wasser sehen. Wir waren die ganze Zeit allein dort, und es war immer etwas los:
















Ibisse: das Foto ist nicht wirklich gelungen, aber damit Afrikaneulinge mal ein Bild von den „afrikanischen Weckern“ haben













Besonders interessant waren die Gnus: von der einen Seite kam das Grunzen, von der anderen Seite die Antwort, kleinere Gnus wurden vom „Anführer“ vom Wasserloch vertrieben und später wurden wir noch Zeuge, wie er versuchte, ein Gnu – wahrscheinlich der „Boss“ einer anderen Herde – zu vertreiben.



Nach 1,5 h konnten wir uns losreißen und wollten noch einen letzten Stopp am KuBube Hide einlegen, der war jedoch geschlossen. Auf dem kurzen Rückweg begegneten wir noch drei Rhinos, die jedoch nicht in Fotoreichweite waren.
Im Camp schauten wir noch am Birdhide vorbei: Vögel waren zwar nicht zu sehen, aber wir warteten einen Moment, da wir schon Nyalas und Impalas im Anmarsch sahen, die zum Trinken kamen. Leider waren auch hier die Spuren der Vernachlässigung unübersehbar: alles zugesch… durch Fledermäuse. 😠









Wir grillten heute nicht, sondern verspeisten weitere Samoosas (wir liebe diese) im Schein der Petroleumlampe, nicht so stimmungsvoll wie am Feuer zu sitzen, aber es geht auch mal so.
Strom gab es übrigens durchgängig. Der Gecko hat leider seine Aufgabe nicht gut erledigt: nachts nervte uns eine Mücke und stach auch zu.



ÜN: Mantuma Camp (2 Bed Safari Tent ) 700 Rand
Tageskilometer: 162
Teil 1722. Nov. 2013
Mittwoch, 17.04. uMkhuze Game Reserve – Krüger NP
Gegen 04:00 h heulte eine Hyäne, später hörten wir Paviane.Wir standen zeitig auf, um pünktlich um 06:00 h unsere Pirschfahrt beginnen zu können. Wir wollten zur Nsumo Pan, die für ihre vielseitige Vogelwelt bekannt ist. Je näher wir der Pfanne kamen, umso mehr prägten Fieberbäume das Landschaftsbild. Ab und zu lagen die Hinterlassenschaften von den Dickhäutern auf der Straße, aber sie selbst bekamen wir leider nicht zu sehen.



Das Foto ist zwar qualitativ nicht besonders geworden, dennoch hat es für mich seinen Reiz

Den 1. Hide übersahen wir zuerst, aber den 2. Hide nicht:







Graufischer, Nilgänse, ein Darter sowie Schwalben, das war die magere Ausbeute. Wir hatten uns mehr versprochen, vielleicht war es einfach noch zu früh. Da wir heute jedoch noch bis Lower Sabie wollten, hatten wir leider nicht die Zeit, länger zu bleiben.



Dennoch nahmen wir uns auf der Rückfahrt ein paar Minuten Zeit, um den Aussichtsturm Lebombo View zu besteigen und den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen.





Im Camp tranken wir einen Kaffee und beobachten die grasenden Impalas und Nyalas, dann hieß es aber „auf, auf“.Ich konnte Christian noch zu einem kurzen Umweg zum kuMahlahla Hide überreden, der sich jedoch nicht gelohnt hat: nur Schildkröten, aber wie gestern zum Teil eine schlechte Wegstrecke abseits der Teerstraße.





Ein Foto von der Schildkröte musste noch sein, bevor wir uMhkuze verließen. Gerne hätten wir hier noch eine weitere Nacht verbracht, aber da der Krüger NP das nächste Ziel war, fiel das Abschiednehmen nicht so schwer.









Im Örtchen Mhkuze tankten wir und waren kurz darauf schon auf der N2. Die Grenzformalitäten für den Transit durch Swasiland nahmen 20 Minuten in Anspruch. Die Landschaft links von uns wurde durch Zuckerrohr geprägt, rechts waren die Lebombo Berge. Bei Big Bend passten wir leider nicht auf, und fuhren in den Ort rein. Schnell bemerkten wir unseren Irrtum und kehrten um. In Mananga ging der Grenzübertritt etwas schneller. Auch hier dominiert der Zuckerrohranbau, Bananen werden auch angebaut.



Ca. 30 km hinter der Grenze passierten wir einen größeren Ort mit P&P und zahlreichen Händlern, wir erledigten unseren Einkauf aber in Crocodile Bridge.



Kurz nach 16:00 h erreichten wir den Eingang zum Krüger. Von der Crocodile Brücke aus sahen wir die Namensgeber nicht, nur Nilgänse und einen Flamingo. An der Rezeption mussten registrieren wir uns, dann ging unser kurzer Krügeraufenthalt los. Los ging es -wie nicht anders zu erwarten- mit Impalas. Mit Gnus, Warzenschweine, Nyalas und Giraffen und diverse Vögel ging es weiter.



Etwas enttäuscht war ich, dass wir keine Elefanten sahen, aber wir hatten ja noch ein paar Tage vor uns.Da er so nahe am Restcamp liegt, schauten wir natürlich auch am Sunset Dam vorbei:



In Lower Sabie bekamen wir ein anderes Zelt als zugesagt, da es angeblich erst Probleme mit der Unterkunft gab, dann 11 Tage keine Internetverbindung war und außerdem andere Gäste 6 Nächte bleiben). Na ja, was soll’s. Nr. 17 war auch nicht schlecht. Da wir nur eine Nacht blieben, holten wir nur das Nötigste aus dem Auto. Wir verspeisten, was wir uns vom Spar mitgebracht hatten – leider keine Samoosas, aber verschiedene Salate. Hippogrunzen, Gänseschnattern und das Zirpen der Grillen war der passende Background. Gegen 19:00 h saßen wir dann im Dunklen – Stromausfall. Da ich kurz zuvor den Wasserkocher benutzt hatte, vermuteten wir zuerst, dass das vielleicht einen Kurzschluss verursacht hatte, aber da es bei den Nachbarn auch dunkel war, schied das wohl aus. Ich rechnete nicht damit, dass wir heute noch mal Strom bekämen – schließlich waren wir in Afrika - , aber nach einer ¼ Stunde gingen die Lichter wieder an. Lange blieben wir nicht mehr draußen sitzen, die Dusche reizte und das Bett auch.
ÜN: Lower Sabie (Safari tent, LST2U) 705,23 Rand
Tageskilometer: 425
Teil 1827. Nov. 2013
Donnerstag, 18.04. Krüger NP - Graskop
Auch nachts hörten wir immer wieder Gänse, Hyänen, Hippos und später Paviane, gegen Morgen dann Löwen – so lieben wir es. 🙂 Beim Aufstehen war es noch etwas frisch, aber im Verlauf des Tages wurde es wieder sehr warm. Wir genossen den Sonnenaufgang über dem Fluss,



die Idylle wurde leider getrübt durch eine Fehlinterpretation unserseits: es rappelte auf unserem Zeltdach und da uns schon mal von baboons Brot geklaut wurde, schlug Christian heftig gegen die Zeltplane. Es war jedoch kein Pavian, der darauf rumtollte sondern eine Ginsterkatze. 🤩 Die wollten wir doch nicht vertreiben- ganz im Gegenteil. Wir lauerten eine Weile, ob sie zurückkommt und tatsächlich, sie wollte auf einen nahen Baum kletterten. Dieses Mal wurde sie von den Graulärmvögeln vertrieben, die ihren Namen alle Ehre machten. Leider hat es nur für ein „Alibibild“ gereicht.



Wir hatten keine Eile, um nach Graskop zu kommen, so drehten wir vor dem Frühstück eine Runde über S 28, S 137 und S 130 sowie über die H 4-1 zurück. Wir sahen das Übliche: Impalas, Zebras, Giraffen, Kudus, Paviane, Warzenschweine, Hippos (am Ntandanyathi Hide) und zu meiner Freude Elefanten. Diverse Vögel wie Geier, Gabelracken, Elsterwürger, Tiputips, Enten, Graufischer und Graulärmvögel rundeten das Bild ab.




auf der Toilette am Picknickplatz Nkuhlu

Wir frühstückten auf der Terrasse und konnten dabei drei Büffel, einen Schreiseeadler und Hippos beobachten. Danach machten wir uns ganz gemächlich auf dem Weg zum Phabeni Gate. Hier ein paar Eindrücke von unseren Begegnungen:


Sunset Dam


Lake Panic







Es war schon nach 15:00 h, als wir den Krüger verließen. Die Fahrt nach Graskop ging zuerst zügig voran. Die R 535 wies erst ab dem Abzweig Sabie Löcher auf, es herrschte wenig Verkehr. Entlang der Strecke konnte man erkennen, dass hier die Holzindustrie vorherrscht. Unterstrichen wurde dies durch einen vor uns fahrenden Lkw, den wir aufgrund der vielen Kurven lange nicht überholen konnten. Überrascht haben uns die vielen Jogger.
Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte fanden wir auf Anhieb. Rainer, Wally und ihre Hunde empfingen uns und zeigten uns das gebuchte Honeymoonchalet. Hier kann man sich wohl fühlen. Weil der Wetterbericht für die nächsten Tage nichts Gutes vorhersagte, machte ich gleich Fotos.





Wir erkundeten das Umfeld unseres Chalets etwas und machten es uns auf der Terrasse bei einem Drink bequem. Da wir heute keine Lust mehr hatten, zum Essen zu fahren, gab es Nudeln. Nach dem Abwasch lasen wir noch und gingen mit der Hoffnung schlafen, dass die Wetterfrösche sich irren
ÜN: Zur alten Mine (Honeymoon Chalet ) 600 Rand
Tageskilometer:188
Teil 1903. Dez. 2013
Freitag, 19.04. Graskop
Nachts hörten wir den Regen lautstark aufs Dach plattern. Es muss dann auch einen Stromausfall gegeben haben, da die Uhrzeit des Radioweckers morgens blinkte. Da es immer noch regnete, fuhren wir mit dem Auto zum Haupthaus vor, wo wir uns fürs Frühstück (Toast, Brezn, Mohnbrötchen, Rührei, Saft, Joghurt, Früchte, Cerealien, verschiedener Belag, zwei selbst gemachte Marmeladen) ausgiebig Zeit ließen. Nach ein paar Tipps von Rainer besuchten wir die Silk Farm. Wir nahmen an einer interessanten Privatführung (55 R pP) teil, bei der uns die einzelnen Prozesse der Seidengewinnung erläutert wurden.

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Anschließend schauten wir uns selbst noch um und tranken einen Kaffee. Bei schönem Wetter hätten wir uns die Seidenfarm sicher nicht angesehen, aber als Schlechtwetteralternative hat es uns sehr gut gefallen.

In Graskop und auf der Weiterfahrt zur Panoramaroute nahm der Nebel immer mehr zu. Viel schneller als Schritttempo konnte ich nicht fahren, da man die viel zitierte Hand vor den Augen kaum sehen konnte. 😈 Wir waren dicht davor, umzukehren, aber dann lichtete sich der Nebel etwas. Wir hielten bei den Bourke’s Potholes . Ich musste auf Toilette, aber kurz zuvor war ein Schulbus angekommen. So reihte ich mich in die Schlange der kleinen schwarzen Mädchen ein und nach einen kurzem Moment fasste ein Mädchen ihren Mut zusammen und grüßte mich. Ich erwiderte ihren Gruß und daraufhin klatschte sie ihre Hände an meinen ab. Das machten dann die anderen nach. So kann selbst ein Toilettengang interessant sein. 😄 Wir schauten uns die Potholes in Ruhe an, fotografierten und filmten.


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Christian bemerkte nach einer Weile, dass er den Stift von seinem Polfilter verloren hatte. Wir kehrten um, hatten jedoch keine Hoffnung, ihn wiederzufinden, aber Christian fand ihn tatsächlich auf der Brücke. 😁

Danach nahmen wir die Three Rondavels in Augenschein. Ebenso wie schon bei den Potholes kam die Sonne immer wieder hervor.

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Nur beim Lowveld Viewpoint hatten wir kein Glück: absolut keine Sicht. 🙁
Dafür stellte sich Hunger ein, den wir bei African Bush Food stillen wollten. Leider hatte es schon zu. Öffnungszeiten sind wohl von 10-15 h. Ok, dann mal sehen, wie es in Graskop aussieht. Auch nicht besser, denn Harries Pancake hatte bereits zu und das Glasshouse noch nicht auf. Notgedrungen fuhren wir Zur Alten Mine, tranken einen Kaffee und ich inspizierte kurz die Krügerkarte für morgen. Dann machten wir uns auf den Weg und waren kurz nach Öffnung des Glasshouse dort. Das Essen (Chicken Salat mit Ananas, Beef Curry und Putenschnitzel) war sehr lecker.

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Unaufgefordert bekam ich sogar einen extra Teller, damit ich beim Salat mitessen konnte. Ein weiteres Pärchen aus der Alten Mine traf nach uns ein, mit ihnen plauschten wir kurz, bevor wir im immer noch starken Nebel zurückfuhren. Wir hatten Mühe, die Auffahrt zu finden, da sie nicht beleuchtet war. Es war sehr kühl in unserem Chalet, so dass Christian nicht umhin kam, den Kamin anzuzünden. So lange er fleißig das bereit gestellte Holz nachlegte, war es angenehm warm. Das Duschen war nicht ganz so angenehm, da der Radiator sich zu schnell wieder automatisch abschaltete.
ÜN: Zur alten Mine (Honeymoon Chalet) 600 Rand
Tageskilometer:182
Teil 2005. Dez. 2013
Samstag, 20.04. Graskop – Krüger NP
Trotz dem es etwas regnete, wollten wir nicht wieder mit dem Auto zum Frühstück vorfahren, was sich jedoch als Fehler herausstellte: es kam ein gewaltiger Gewitterregen auf. 😠 Wir wären in Sekundenschnelle bis auf die Haut nass gewesen, aber netterweise fuhr uns Rainer zum Chalet. Dann war Abschied nehmen angesagt.

Bevor es in den Krüger ging, war jedoch noch einkaufen sowie Bargeldvorräte auffrischen angesagt. Während wir bei Spar waren, fiel kurzzeitig der Strom aus, aber darüber machten wir uns keine weiteren Gedanken – that’s Africa. Als der Strom jedoch während des Geldabhebens am ATM ausfiel, wurde uns ganz anders. 🤩 Die beiden „Aufpasser“ fragten gleich, ob wir die Karte zurück hätten. Zum Glück war der Vorgang schon fast abgeschlossen – wir hatten Geld und die Karte zurück und warteten nur noch auf die Quittung. Der Bildschirm zeigte einen Reset an, Christian nutzte die Zeit, um den Alkoholvorrat aufzustocken. Obwohl Christian bestimmt gute 10 Minuten brauchte, war das Hochfahren des ATMs noch nicht abgeschlossen. Da uns glücklicherweise nur noch die Quittung fehlte, verzichteten wir darauf.

Auf der R 535 hinter der Seidenfarm wurde die Straße schlechter, die Schlaglöcher nahmen zu. Auf der R 40 herrschte starker Verkehr und wir schüttelten den Kopf, wie riskant die Polizei einen anderen überholte. Es regnete immer noch und unsere Hoffnung, dass das Wetter im Krüger besser sein würde, schwand mit jedem Kilometer, den wir näher kamen – und das an unserem Hochzeitstag. 😣

Wie immer waren wir gespannt, welche Tiere die ersten sein würden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Impalas sind, ist sehr groß, aber bei uns waren es diesmal eine Schildkröte und ein Eli. An der Orpen Rezeption checkten wir für Tamboti ein. Vielleicht weil nicht viel los war, nutzte der Angestellte die Gelegenheit für einen netten Plausch mit uns. Auf der kurzen Fahrt zum Tamboti Camp begegneten uns Gnus und Impalas.

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Wir stärkten uns erst mal auf unserer überdachten Veranda. Es war ungemütlich, da es immer noch regnete. So entschieden wir uns für eine Pirschfahrt im wohltemperierten Auto. Uns war klar, dass die Sichtungen bei dem Wetter bescheiden ausfallen würden, aber unter den Umständen erschien es uns als beste Alternative.
Wir nahmen die S 106, da die H 7 noch aufgrund der Überschwemmungen am Jahresanfang gesperrt war und fuhren über die S 36 bis zum Muzandzeni Picknickplatz. Hier schnell die Toilette aufgesucht und dann zurück zum Camp.
Für das schlechte Wetter waren die Tierbegegnungen besser als erwartet:
Impalas, Gnus, Kudus, Zebras, viele Geier, große Büffel- und Eliherde
Fotos habe ich allerdings kaum gemacht, das ist jetzt beim Reisebericht erstellen von Vorteil: die Auswahl ist fix getroffen 😗

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Leider habe ich bei unserer Ankunft kein Foto gemacht, da war noch weniger Wasser im Flussbett. Aber auch so sieht man am morgigen Vergleichsfoto, dass eine Menge Regen gefallen ist.

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Bei 16 ° C aßen wir draußen. Ich trank auch noch einen Kaffee, um mich zu wärmen. Es half nicht viel, und wir verkrochen uns ins Bett, wo wir lasen. Ich war etwas frustriert, wollte auch noch nicht so früh schlafen gehen, so dass wir uns doch noch mal draußen hinsetzten– ich dick eingemummelt- und den afrikanischen Nachthimmel bewunderten. Unsere Zeltnachbarn waren zu viert (zwei Erwachsene, zwei Kinder) und ließen sich nicht vom Grillen abhalten. Inzwischen nieselte es auch nur noch. Als uns Nachbars Geräuschkulisse zu viel wurde, gingen wir zum Waschraum vor (wir hatten leider nur noch ein Zelt ohne Bad und Küche bekommen) und verzogen uns anschließend im Zelt. Nachts hörten wir Hyänen, Löwen und andere Tiere. Außerdem polterte es nebenan - war der Honigdachs bei unseren Nachbarn?

ÜN: Tamboti Tent Camp 417,38 Rand
Tageskilometer: 209

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