Nashorn-Wilderei nun auch in Namibia?

513 Antworten · 91,6k Aufrufe · gestartet 07. Okt. 2013 von sekanzler
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1'250 Beiträge · seit 200907. Nov. 2017 · #301
Hallo zusammen,

leider passt das hier auch zum Thema:
https://rtlnext.rtl.de/cms/suedafrika-skrupellose-wilderer-erschiessen-schwangere-nashornkuh-und-ihr-kalb-4131972.html

Und leider wird sich meiner Meinung nach auch NIE etwas daran ändern, bis das Nashorn ausgerottet ist. 😈

Traurige Grüße,

Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
120 Beiträge · seit 201523. Nov. 2017 · #302
😈 😈

A rhino has been poached and it's horn removed near Windhoek on Friday.
The latest incident of rhino poaching were confirmed yesterday by the head of the
Namibian police (Nampol), adj.komm. Edwin Kanguatjivi.
This rhino is one of two rhinos that is on a farm near Aris, southeast of
the capital was shot. The other rhino is apparently wounded but will survive the attack.
According to Kanguatjivi, a joint investigation is being conducted by Nampol and the Ministry of Environment and Tourism.
"No further information is available," he said.
According to the spokesman for the ministry, Mr. Romeo Muyunda, brings it to the country's rhino poaching figure at 28 this year standing opposite 2016's 60th.
With anti-tipping units and security stuck in the country's national parks to prevent wild poaching,
Private farms and lodges with rhinos are increasingly targeted.


The original version in Afrikaans below:

Renoster naby stad gestroop

'n Renoster is Vrydag 'n hanetree vanaf Windhoek gestroop en die horings
verwyder.
Die jongste voorval van renosterstropery is gister deur die skakelhoof van die
Namibiese polisie (Nampol), adj.komm. Edwin Kanguatjivi, bevestig.
Dié renoster is een van twee renosters wat op 'n plaas naby Aris, suidoos van
die hoofstad, geskiet is. Die ander renoster is glo gekwes, maar gaan die
aanval oorleef.
Volgens Kanguatjivi word 'n gesamentlike ondersoek tans deur Nampol en die ministerie van die omgewing en toerisme uitgevoer.
"Geen verdere inligting is beskikbaar nie," het hy gesê .
Volgens die woordvoerder van die ministerie, mnr. Romeo Muyunda, bring dit die land se renosterstropingsyfer op 28 vanjaar te
staan, teenoor 2016 se 60.
Met teenstropingseenhede en sekuriteit wat in die land se nasionale parke opgeskerp is om wildstropery te voorkom, word
private plase en lodges met renosters toenemend geteiken.


Source: https://www.republikein.com.na/nuus/renoster-naby-stad-gestroop2017-11-23/
16,9k Beiträge · seit 201230. Nov. 2017 · #303
Nashörner werden erneut Opfer von Wilderei

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:Qs_gri5O2SYJ:https://www.az.com.na/nachrichten/nashrner-werden-erneut-opfer-von-wilderei2017-11-30/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Am vergangenen Wochenende sind weitere Nashörner in Namibia gewildert bzw. angeschweißt worden und den Verletzungen erlegen. Weitere verwundete Dickhäuter haben überlebt. In diesem Zusammenhang sind Informationen zufolge drei Personen unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden.

Nach Recherchen der AZ-Schwesterzeitungen Namibian Sun und Republikein hat sich der Vorfall auf einer privaten Farm in Zentralnamibia ereignet, deren Name und genaue Lage aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden können. Jaco Muller von der privaten Nashornschutzorganisation HorN.nam hat den Vorfall bestätigt.

Demnach wurde am Samstag eine tote Nashhornkuh entdeckt, die mit Schüssen erlegt wurde und deren Hörner abgetrennt waren. Deren verletztes Kalb ist den Informationen zufolge am Dienstag verreckt.

Bei der Suchaktion auf der Farm, bei der auch ein Hubschrauber und ein Gyrokopter zum Einsatz gekommen seien, habe man vier weitere Nashörner mit Verletzungen entdeckt. Eine Kuh, deren fünf Monate altes Kalb zunächst verschwunden und nach intensiver Suche wiedergefunden worden war, ist derart schwer angeschossen worden, dass sie laut Muller am Dienstagnachmittag an ihren Verletzungen eingegangen ist.

Die aktuelle Herausforderung bestehe nun darin, das Nashornkalb bis zum Alter von 15 Monaten mit spezieller Milch aufzuziehen. Das fünf Monate alte Kalb benötigt laut Müller täglich 20 Liter fettfreie, ultrahocherhitzte Milch. Wenn das Kalb das Alter von sechs Monaten erreicht habe, trinke es täglich sogar 25 Liter Milch. „Es ist nicht das einzige Nashornkälbchen, das auf diese Art und Weise versorgt werden muss. Es gibt auch ein vier bis fünf Monate altes Nashornbullkälbchen, dessen Mutter vor ein paar Monaten durch Wilddiebe getötet wurde“, wird Muller vom Republikein zitiert. Er bittet die Öffentlichkeit und private Unternehmen, Milch für die Nashorn-Aufzucht zu spenden.

Die Kosten, um ein Waisenkälbchen 15 Monate mit fettfreier Milch zu füttern, sind laut Muller enorm und belaufen sich auf insgesamt ca. 173000 N$. Dieser Betrag basiert auf der Berechnung, dass ein Nashornkalb bis zum Alter von 15 Monate rund 9630 Liter Milch trinke.

Wer die Aufzucht der Kälber unterstützen möchte, kann sich an HoRN.nam wenden (E-Mail: info@hornnam.com) und bekommt dann weitere Details zugeschickt.


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201201. Dez. 2017 · #304
Nashornkalb wohlauf
Spendenaktion für Waisenkind läuft gut an

https://www.az.com.na/nachrichten/nashornkalb-wohlauf2017-12-01/

Das Nashornkalb, das aufgrund eines Wildereifalls am Samstag zum Waisenkind wurde, ist wohlauf. Dies berichtet die AZ-Schwester Republikein unter Berufung auf Jaco Muller von der privaten Nashornschutzorganisation HorN.nam. Demnach hat die Tierärztin die erste Nacht in einem Schlafsack neben dem Kral des 5-monatigen Nashorns geschlafen, um es so besser überwachen zu können. „Die Ärztin wollte kein Zimmer“, sagte Muller. Gemäß der Veterinärin sei das Kalb anfangs sehr gestresst gewesen, habe am Dienstag aber angefangen, Milch und Wasser zu trinken sowie an Stärke zu gewinnen.

Laut Muller muss das Waisenkalb weitere zehn Monate mit spezieller Milch genährt werden, weshalb er die Öffentlichkeit zu Spenden aufruft. Dabei gab er gestern Nachmittag bekannt, dass bereits einige finanzielle Beiträge sowie 4500 Liter Milch eingetroffen seien, wofür er seinen herzlichen Dank aussprechen wolle. Wer ebenfalls einen Beitrag leisten will, kann sich an Muller unter info@hornnam.com wenden.

Indessen sind nach Angaben des Sprechers der namibischen Polizei, Edwin Kanguatjivi, die mutmaßlichen Wilderer Paulus Uuwanga (23), Paulus Paulus Moses (45), Sadrak Pendapala (23) und Nangolo Jonas (47) am Dienstag vor dem Haftrichter in Okahandja erschienen. Ihnen sei Kaution verwehrt und der Prozess auf den 28. Februar 2018 vertagt worden. Den Männern wird vorgeworfen, am Samstag mehrere Nashörner auf einer Farm im Inland gewildert zu haben (AZ berichtete).


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201206. Dez. 2017 · #305
Drei Wilderer verhaftet: Mutmaßliche Täter bei Straßensperre gestellt

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:LEcWb-48GkgJ:https://www.az.com.na/nachrichten/drei-wilderer-verhaftet2017-12-06/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Drei mutmaßliche Nashorn-Wilderer wurden am Freitag bei einer Straßensperre in der Nähe der Omungwelume-Siedlung in der Ohangwena-Region festgenommen. Dies teilte die Nachrichtenagentur Nampa unter Berufung auf die namibische Polizei mit und erläuterte, dass die Tatverdächtigen am Montag vor dem örtlichen Haftrichter erschienen sind. Dort habe Magistratsrichterin Mikka Namweya dem Trio, bestehend aus Petrus Mashuna (35), Frans Kiinge (35) und Leonard Ndapo (21), eine Kaution verwehrt. Die Verhandlung sei zwecks weiterer Ermittlung auf den 12. Januar 2018 vertagt worden.

Bei den drei Männern seien bei der Fahrzeugkontrolle an der Straßensperre zwei „frische Nasenhörner“ gefunden worden. Laut dem Polizeisprecher der Ohangwena-Region, Abner Kaume Iitumba, waren die Tatverdächtigen auf dem Weg nach Oshikango unterwegs. „Dort wird meiner Meinung nach der Handel mit den Nasenhörnern betrieben“, merkte Iitumba an. Alle drei Männer stammen ihm zufolge aus Dörfern in der Nähe des Etoscha-Nationalparks, in dem es immer wieder zu Wilderei-Vorfällen kommt.


LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 · #306
Hi zusammen,

ganz aktuell zum Thema. Es geht dabei nur um Nashörner auf Privatland (außer bei den Wildereizahlen). Zu den staatlichen Gebiete wie u.a. Nationalparks wurde nichts für die Öffentlichkeit mitgeteilt.

Viele Grüße
Christian

"Das Umweltministerium hat am Morgen zur Lage der Nashörner auf privaten Farmen im Land Stellung bezogen. Demnach blicke man auf ein seit 1993 sehr erfolgreiches „Custodianship Program“ zurück. Durch dieses seien zig Spitzmaul-, aber auch Breitmaulnashörner in staatlichem Besitz auf privatem Farmland angesiedelt worden. Aktuell gäbe es auf privatem Farmland etwa 500 Spitzmaulnashörner, die alle weiterhin dem Staat gehören. Hinzu kommen mindestens 700 Breitmaulnashörner auf knapp 70 Farmen. - In diesem Jahr wurden in Namibia 29 Nashörner gewildert. " (Hitradio Namibia, 20.9.2018)

Hinweis: 2009 gab es landesweit 370 Breitmaulnashörner in ganz Namibia.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2018
99 Beiträge · seit 201630. Okt. 2018 · #307
Der Druck der Wilderei wird zunehmen. - Leider!
Bekloppte Welt!

KLICK
2017 - Namibia (10.09. - 04.10.2017) 2019 - Neuseeland (19.01. - 12.02.2019) 2020 - Mecklenburg-Vorpommern (Ersatz Kanada - 06.09. - 19.09.2020)
120 Beiträge · seit 200630. Okt. 2018 · #308
Wie krank sind DIE denn - ich bin entsetzt. Habe es soeben in unseren Nachrichten gehört.
In solchen Momenten schäme ich mich zur Spezies Mensch zu gehören.
99 Beiträge · seit 201630. Okt. 2018 · #310
...und dann gibt es diejenigen, die zwischen den Fronten stehen und es von allen Seiten abbekommen.

Ist zwar schon etwas älter, aber doch bezeichnend.
(aus der Presse Zimbabwes)


Wilderei.jpg
2017 - Namibia (10.09. - 04.10.2017) 2019 - Neuseeland (19.01. - 12.02.2019) 2020 - Mecklenburg-Vorpommern (Ersatz Kanada - 06.09. - 19.09.2020)
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2018
274 Beiträge · seit 201730. Okt. 2018 · #311
Das ist echt ein starkes Stück!
Nur für Medizinische und Forschungszwecken, wie es die Japaner beim Walfisch handhaben!
Gruß
Hartmut
1'014 Beiträge · seit 201630. Okt. 2018 · #312
Als ob es einen nennenswerten Forschungsbedarf oder irgendeine medizinische Wirksamkeit gäbe. Einfach eine Legalisierung, um vorheriges Schmuggelgut einfacher ins Land zu bringen.

Yanjep
33,1k Beiträge · seit 200614. Nov. 2018 · #314
"Keine Lockerung in China – Hoffnung für Tiger und Nashörner"
https://www.tagesschau.de/ausland/china-wildtiere-101.html

Viele Grüße
Christian
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33,1k Beiträge · seit 200616. Nov. 2018 · #315
"In der Region Hardap haben Nashorn-Wilderer zugeschlagen. Das Umweltministerium bestätigte gegenüber dem Namibian, dass ein enthorntes totes Nashorn und ein angeschossenes Nashorn entdeckt wurden. Den genauen Ort wolle man nicht nennen. Auch werde die genaue Todesursache des enthornten Tieres noch untersucht. Das verwundete Nashorn sei behandelt worden. Zugleich kündigte das Ministerium an, die Schutzmaßnahmen in dem Gebiet zu verstärken. " (Hitradio Namibia, 16.11.2018)

Viele Grüße
Christian
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904 Beiträge · seit 201016. Nov. 2018 · #316
Also: gewildert wurde schon immer. Nun hat sich die Art der Wilderer aber etwas geändert. Ein Freund von uns gehört einem Netzwerk an, das Wilderei bekämpft. Auf eigene Kosten wohlgemerkt, vom Staat bekommen die Leute nichts. Ich hab denen ne Drohne gespendet, damit sie mal etwas Gebiet abfliegen können, ohne überall direkt präsent zu sein.

Inzwischen wildern auch die Chinesen, die man völlig unkontrolliert ins Land gelassen hat. Leute, die sich auskennen, reden von 400.000, also einem satten Anteil im Vergleich zur heimischen Bevölkerung. Und von denen gehen zusätzlich Menschen auf Jagd, da ist noch mehr verdient, weil man den Zwischenhandel nicht so spürt.

Das schöne Land begräbt sich selbst, es ist zum heulen. Hab neulich ne Urkunde gesehen, wo einer für 80 Nam$ 1.200 wertvolle Bäume schlagen durfte. Der, der den Stempel drauf gemacht hat, hat sicher ne Zulage bekommen. So läuft das halt, offenbar wird Wilderei auch "von oben" gedeckt. Die, die sich dagegen stemmen, weil ihnen das Land über alles geht, kämpfen gegen Windmühlen.

Traurige Grüße
Ebi
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2018
33,1k Beiträge · seit 200616. Nov. 2018 · #317
OFF TOPIC
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Hi Ebi,
Leute, die sich auskennen, reden von 400.000, also einem satten Anteil im Vergleich zur heimischen Bevölkerung.
400.000 Chinesen in Namibia? Die verstecken sich aber gut 😉 Offiziellen Angaben nach sind es 5000, inoffiziellen nach wohl bis zu 15.000. Selbst in Rundu, der Hochburg der Chinese, sind geschätzte 5 % vielleicht aus dem Fernen Osten, d.h. 4500 Leute.

Liebe Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2018
904 Beiträge · seit 201016. Nov. 2018 · #318
Christian, die Angabe hab ich vom Boss eines Vereins, der in Namibia seit Jahren alle möglichen Einrichtungen unterstützt und schon Hilfsgüter für ein paar Millionen € runter gebracht hat.

Ich hab sie nicht gezählt, ich möchte das auch wirklich nicht. Ich finde auch nicht, dass sie sich grandios verstecken, ich seh mehr, als mir lieb ist. Und nicht nur in Namibia.

Es sollen nicht nur viele sein, sie sollen auch nicht der gängigen 90 Tage Beschränkung unterworfen sein. Hat man mir so erzählt, ich hab keinen Grund meiner Quelle zu misstrauen. Und dass nun auch Chinesen wildern, hab ich von meinem Freund in Windhoek.

Ich würd mich nicht wundern, dazu hab ich auch keine Chance, wenn Afrika Ende dieses Jahrhunderts völlig in chinesischer Hand wäre. Dort gibt es viele Menschen, sie haben keinen Platz, Afrika ist die einzige Region, wo sie hinkönnen. Und dann gibt es keine Tiere mehr, wie in vielen Ecken Asiens ja auch schon, die futtern alles. In Indonesien war ein Guide mal völlig aus dem Häuschen, weil er ne Taube entdeckt hat. Wir waren 2 Wochen dort, das war unser einziger Vogel.

Tut mir ja selbst leid, dass ich so pessimistisch bin, aber das, was unsere Freunde erzählen, stimmt halt nicht anders. Und die Freunde in SA und Namibia haben schonmal ausnahmslos angefragt, ob wir helfen, wenn sie das Land verlassen müssen.

Grüße
Ebi
873 Beiträge · seit 201616. Nov. 2018 · #319
Ebi schrieb:
Ich hab sie nicht gezählt, ich möchte das auch wirklich nicht. (...) Hat man mir so erzählt, ich hab keinen Grund meiner Quelle zu misstrauen.
Leider ist das 'was ich nicht selbst gezählt habe, glaube ich nicht', das Zweifeln an offiziellen Quellen und das 'hat man mir so erzählt' (=Hörensagen) offensichtlich modern geworden. Die Methode haben Leute wie Trump, Orban oder die AfD perfektioniert.
(1) ich seh mehr (Chinesen), als mir lieb ist. Und nicht nur in Namibia.
(2) Ich würd mich nicht wundern, dazu hab ich auch keine Chance, wenn Afrika Ende dieses Jahrhunderts völlig in chinesischer Hand wäre. Dort gibt es viele Menschen, sie haben keinen Platz, Afrika ist die einzige Region, wo sie hinkönnen.
(3) Und dann gibt es keine Tiere mehr, wie in vielen Ecken Asiens ja auch schon, die futtern alles.
Und dann auch noch eine Portion Xenophobie (1), ein bisschen Panikmache mit einer Umvolkungs-Verschwörungstheorie (2) und Vorurteile (3) dazugemischt. Kommt mir alles so bekannt vor, wenn ich Herrn Höcke u.a. höre.
Oh je, jetzt sind wir wirklich am unteren Ende der politischen Diskussionskultur angekommen.

Christoph

P.S.
zu (1): Wie viele Chinesen zu sehen wäre Dir denn lieb? Oder möchtest Du am liebsten gar keine sehen ?
zu (2): Chinesen 'siedeln' also in Afrika, um ihre Überbevölkerung auszugleichen? Ich hatte immer gelesen, dass die Bevölkerung in Afrika zunimmt, weil die Afrikaner zu viele Kinder bekommen (im Gegensatz heutzutage zu den Chinesen), aber Du hast bestimmt eine bessere 'habe ich gehört'-Quelle.
zu (3): Genau: Asiaten futtern alles. Müssen wir jetzt noch zwischen guten und bösen Asiaten unterscheiden und die guten sind die Vegetarier? In Chile isst man Meerschweinchen, in Deutschland Kühe (Frag mal was ein Inder davon hält), in Norwegen Wale und in China angeblich Hunde (laut PETA in 5 von 22 Provinzen). Aber: Wenn alle Chinesen so viele Tiere essen würden, wie die Deutschen, geschweige denn die Namibianer, dann wären die essbaren Tiere weltweit wirklich ruckzuck ausgestorben.
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 17. Nov. 2018
137 Beiträge · seit 201717. Nov. 2018 · #320
Sehr merkwürdige Aussagen hier. Das grenzt ja schon an Hetze. Da würde ich jetzt mal vorsichtig sein.

Ich habe in drei Wochen und über 4000 km durch Namibia wissentlich keinen einzigen Chinesen gesehen. (Und wenn hätte es mich nicht gestört)

Auch Sprüche wie „die essen alles“ finde ich abstoßend. Wie schon geschrieben gibt es in vielen Ländern Gerichts etc wo sich andere Kulturen wundern.

Ich kenne privat und im Beruf Chinesisch stämmige Menschen die sehr kultiviert sind .

Solche Hetze gegen Volksgruppen gehen gar nicht und die Berichte finde ich merkwürdig und Unglaubwürdigkeit