Nashorn-Wilderei nun auch in Namibia?

513 Antworten · 91,6k Aufrufe · gestartet 07. Okt. 2013 von sekanzler
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33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2017 · #282
Leider waren es sogar acht und sieben davon gewildert. Damit in diesem Jahr 16 Nashörner.

Viele Grüße
Christian

"Von den acht toten Nashörnern, die am Wochenende im Etosha Nationalpark entdeckt wurden, sind sieben gewildert worden. Das teilte das Umweltministerium gestern mit. Untersuchungen hätten ergeben, dass nur eines der acht Nashörner eines natürlichen Todes gestorben ist. Das bringe die Zahl der Nashörner, die in diesem Jahr gewildert und entdeckt wurden, auf 16- genauso viel wie gewilderte Elefanten. Das Ministerium nannte die Vorfälle der vergangenen Jahre in Etosha eine schockierende Welle der Nashorn-Wilderei. Zugleich betonte es, dass gemeinsame Patrouillen mit Polizei und Armee verstärkt wurden." (Quelle: Hitradio Namibia)
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16,9k Beiträge · seit 201207. Aug. 2017 · #284
Zwei Nashörner im Etoscha-Park gewildert :

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:6uNnwbO0HmQJ:https://www.az.com.na/nachrichten/zwei-nashrner-im-etoscha-park-gewildert-+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Wieder sind zwei Nashörner durch Wilderer getötet worden, wieder hat sich das Verbrechen im Etoscha-Nationalpark abgespielt. Damit steigt die Zahl der in diesem Jahr gewaltsam getöteten Dickhäuter auf 19 an.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201211. Aug. 2017 · #285
In diesem Artikel von heute - 10. August - wird von bereits 24 gewilderten Nashörnern berichtet:

ohne Login

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:lCyFMW0m63EJ:https://www.az.com.na/nachrichten/17-elefanten-und-24-nashrner-tot/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Laut dem Minister für Umwelt und Tourismus, Pohamba Shifeta, zeigt die Zwischenbilanz hinsichtlich gewildeter Elefanten und Nashörner im aktuellen Jahr einen Rückgang und damit einen Erfolg. So seien bislang 17 Elefanten und 24 Nashörner illegal getötet worden, was im Vergleich zu den absoluten Zahlen aus dem Vorjahr eine deutliche Reduzierung darstelle (101 Elefanten und 60 Nashörner). Shifeta, der dies gestern auf einer Pressekonferenz im Windhoeker Ministeriumsgebäude mitteilte, führt diesen Rückgang auf die „vereinten Kräfte“ zurück, mit denen gegen die Wilderei gekämpft werde. Eine dieser Kräfte ist die Anti-Wilderei-Kampagne, die im Zuge der Wilderei-Krise seit 2013 vom Umweltministerium eingerichtet wurde, wobei „die bestehenden Mitarbeiter umstrukturiert werden und sich dann ausschließlich um Anti-Wilderei-Aktivitäten kümmern“, so Shifeta in seiner Rede....

LG
Logi
7'296 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #286
... 2016 und 2017 wurden alleine in Etosha 84 Nashörner umgebracht wegen ihrer Hörner, also etwa jede Woche eines.

Wir schreiben das Jahr 2017 und eine vom Aussterben bedrohte Tierart wird weiter dezimiert, weil ein paar wenige Bekloppte das zermahlene Horn als Potenzmittel haben wollen. Es ist wirklich traurig, wie viel Dummheit auf dieser Welt existiert.
Ein paar Wenige haben Geld ohne Ende, leben aber geistig offenbar im tiefsten Mittelalter.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200628. Aug. 2017 · #287
Update zum Thema:
📎 Poachingupdate.pdf


Viele Grüße
Christian
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16,9k Beiträge · seit 201229. Aug. 2017 · #288
Während darüber diskutiert wird, ob man Zuchthorn verkaufen darf oder nicht geht das Abschlachten munter weiter:

Weitere Nashorn-Kadaver entdeckt

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https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:VNInrpF_OEcJ:https://www.az.com.na/nachrichten/weitere-nashorn-kadaver-entdeckt/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Sechs Männer wurden im Zusammenhang mit Nashorn-Wilderei festgenommen. Wie das Umweltministerium (MET) heute Mittag in einer Pressemeldung bekannt gab, wurde am Freitag der Kadaver eines Rhinozeros im Klip-Rivier in der Kunene-Region gefunden, woraufhin umgehend zwei Personen festgenommen werden konnten. Durch weitere Patrouillen seien schließlich vier weitere Männer in Besitz von Nasenhorn-Hörnern gefunden worden.
Außerdem wurde laut MET auch auf der Farm Okozongoro in der Erongo-Region ein Kadaver eines schwarzen Nashorns gefunden. Festgenommen wurde in diesem Zusammenhang noch niemand.


Zwei Nashorn-Kadaver gefunden

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https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:aZOt5o6UTWUJ:https://www.az.com.na/nachrichten/zwei-nashorn-kadaver-gefunden+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de


Während im vergangenen Jahr insgesamt 60 gewilderte Nashörner gezählt wurden, haben die beiden jüngsten Fälle die Zahl im laufenden Jahr auf 26 steigen lassen. So teilte das Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET) gestern in einer Pressemeldung mit, dass am Freitag vergangener Woche zunächst der Kadaver eines Tieres im Flussbett des Klipriviers in der Kunene-Region gefunden wurde. „Unmittelbar nach dem Fund haben Mitarbeiter des Ministeriums verdächtige Bewegungen in dem Areal beobachtet, die zur Festnahme zweier mutmaßlicher Wilderer geführt haben“, führt der Pressesprecher des Umweltministeriums, Romeo Muyunda, aus. Weiter hätten Patrouillen aus der Luft sowie Straßensperren dazu geführt, dass vier weitere Tatverdächtige gestellt werden konnten, die im Besitz zweier frischer Nashorn-Hörner vorgefunden worden seien. Die sechs Männer seien alle Namibier, wobei einer ein Schullehrer sei, heißt es in der Meldung.

Darüber hinaus sei auch auf der Farm Okozongoro in der Erongo-Region ein Kadaver eines schwarzen Nashornes gefunden worden. Tatverdächtige gebe es in diesem Zusammenhang jedoch noch nicht. „Doch die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an und wir wollen im Zuge dessen die Öffentlichkeit noch einmal auffordern, uns und die Polizei durch die Meldung solcher Straftaten zu unterstützen“, so Muyunda, der gleichzeitig vor dem Begehen solcher kriminellen Aktivitäten warnt. Er erinnert an das Strafmaß von einem Bußgeld in Höhe von 25 Millionen N$ oder 25 Jahren Gefängnis, bzw. ein Bußgeld von 50 Millionen N$ und 50 Jahren Gefängnis bei Wiederholungstätern. Das Anti-Wilderei-Team, das aus Mitgliedern des Ministerium, der Polizei sowie der namibischen Streitkräfte (NDF) bestehe, sei dabei kontinuierlich zum Schutz der Wildtiere im Einsatz.


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201230. Aug. 2017 · #289
Abgesang auf eine aussterbende Art

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https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:65YiqdGgWNMJ:https://www.az.com.na/nachrichten/abgesang-auf-eine-aussterbende-art/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Egal ob Drogen, Prostitution, Abtreibung oder Sterbehilfe: Solange Bedarf für Verbotenes besteht, wird dieser von wem auch immer gegen Bezahlung befriedigt werden.

Dieses Gesetz von Angebot und Nachfrage könnte auch das Todesurteil für Nashörner in freier Wildbahn bedeuten, weil der Kampf gegen Wilderei solange vergeblich ist, wie ihren Hörnern eine potenzsteigernde Wirkung zugeschrieben wird.

Gewiss wird das Engagement zum Erhalt der Spezies gelegentliche Teilerfolge erzielen und mit Sicherheit lässt sich der Verlust der Dickhäuter durch enormen Personal- und Finanzaufwand zumindest verzögern. Es wird aber ein aussichtsloser Wettlauf mit der Zeit bleiben, solange für Rhinozeros-Hörner astronomische Summen geboten werden und verzweifelte Bedürftige im Gegenzug für eine geringe Gewinnbeteiligung an der Ausrottung der Art mitwirken.

Es sind diese Handlanger, die nichts zu verlieren haben und für globale Schmuggelsyndikate ebenso entbehrlich wie austauschbar sind. Und es sind diese Kuriere, die Fährtenleser und Jäger, die aus finanzieller Not das Risiko einer Festnahme eingehen und die nach der Verhaftung von den ihnen meist unbekannten Auftragsgebern problemlos ersetzt werden können. Weil die Armut in Ländern wie Namibia so groß und damit auch die Versuchung derart enorm ist, sich durch eine Teilnahme an der Nashorn-Wilderei die Existenz zu sichern.

Solange die anonym aus dem Ausland agierenden Hintermänner nicht belangt und Schmuggelrouten nicht unterbrochen werden können, wird es Nashörner langfristig nur noch im Zoo geben und von ihren Artgenossen in freier Wildbahn nur noch eines übrigbleiben: Die Erinnerung.
33,1k Beiträge · seit 200601. Sept. 2017 · #290
Von der Okosongoto Game Ranch (deren ©):
Dear members, as you all probably heard by now a rhino bull was poached last week in the Omaruru area. On the same farm new tracks were found on Tuesday. Alexander and myself went out with the tracking dogs to do a follow up. To make the long story short, we came across another rhino cow which was poached probably on Monday. We also found the cows calf which luckily survived. We caught the calf and took it to safety.
So far the calf is doing fine, and we further hope that everything will go well. The calf will be hand reared and any contributions which will be used for buying milk and supplements will be highly appreciated. A bank account was opened ,The account will be checked by Bank Windhoek and Binnemann Visser Accountants."
Bank Windhoek savings
Okosongoro Rhino
Acc,nr2000355099
Omaruru 458-873
6430F3B8-137C-42A6-B95D-91436849EF21.jpg


Viele Grüße
Christian
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33,1k Beiträge · seit 200602. Sept. 2017 · #291
Hi zusammen,

die Auktion des HUAP Trust war ein Erfolg. Fast 900.000 Namibia Dollar wurden zum Kampf gegen die Wilderei eingenommen. Das größte Objekt, ein von einem italienischen (?) Künstler in Handarbeit, aus Karibib-Marmor gemeißeltes Nashorn, wurde nicht versteigert. Hierfür sind 800.000 Namibia Dollar als Mindestgebot aufgerufen. Der Wert beträgt 80.000 Euro. Vielleicht kennt ihr wohlhabende Kunstsammler 😉 denn die Online-Auktion (auction.huaptrust.com) ist weiterhin bis zum 28.11. geöffnet.

Viele Grüße
Christian

Poster zur Info.
20245756_1505695722785574_8791006534570099527_n.jpg
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16,9k Beiträge · seit 201213. Sept. 2017 · #292
Angeblicher Rhino-Hornschmuggler verpasst Gerichtstermin

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https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ShUSyNEAi8oJ:https://www.az.com.na/nachrichten/schon-wieder-ein-chinese-weg/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Der 37-jährige Zhi Geng und sein mutmaßlicher Komplize James Barron Wallace (47) sollten am Montagmorgen erneut vor dem Magistratsgericht in Windhoek erschienen, doch diesmal erschien lediglich Wallace zu dem Gerichtstermin.

Zhis Anwalt, Amoomo Kadhila, konnte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Nampa, Magistratsrichterin Celma Amadhila keine Auskunft darüber geben, wo sein Mandant verblieben sei. Er selbst habe vergeblich versucht den eventuell Fortflüchtigen auf seinem Handy zu kontaktieren, doch sei der Apparat scheinbar nicht binnen Reichabstand des Mobilfunk-Signals.

Die Richterin erklärte die von Zhi gezahlte Kaution zu einem Betrag von 250000 N$ als verwirkt, es sei denn Zhi meldet sich vor dem 25. September 2017 mit einem plausiblen Grund im Gericht.

Die Kautionsbedingungen des erschienen Wallace (der einen Betrag von 30 000 N$ hinterlegt hatte) wurden indessen bis auf den 31. Januar 2018 verlängert, an welchem Tag das Verhör seinen Anfang nehmen soll....


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201229. Sept. 2017 · #294
Die beiden Chinesen wurden lediglich zu je 50.000 N$ verurteilt:

http://allafrica.com/stories/201709280753.html

Two Chinese nationals found in possession of wildlife products were fined N$50,000 each in the Windhoek Magistrate's Court yesterday...

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200619. Okt. 2017 · #295
Guten Morgen,

blöd, wenn der Spieß (im wahrsten Sinne des Wortes) umgedreht wird...
"Im Etosha Nationalpark hat ein Nashorn einen mutmaßlichen Wilderer schwer verletzt. Wie der Namibian berichtet, war der Mann am Samstagabend mit mehreren Komplizen offenbar im Westen des Parks unterwegs. Sie seien Spuren gefolgt und von einem Nashorn überrascht worden. Als der Mann beim Davonlaufen fiel, holte ihn das Tier ein und richtete sein Bein übel zu. Der Polizei zufolge halfen seine Komplizen ihm auf und ließen ihn auf einer Kuppe zurück, wo er tags darauf verhaftet wurde. Er wird zurzeit im Hospital in Opuwo behandelt. - Laut Presseagentur NAMPA hat die Polizei zudem am Dienstag im China Town Shopping Complex im nördlichen Industrieviertel von Windhoek zwei Männer festgenommen, die ein lebendes Schuppentier bei sich hatten. Der Schwarzmarkt-Wert liegt bei 50.000 Namibia Dollar." (Quelle. Hitradio Namibia, 19.10.2017).

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
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33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #296
Aktuell zu Thema von heute (23.10.2017 - Hitradio Namibia):
"Namibia erzielt im Kampf gegen die Wilderei erste Erfolge. Dies Ergebnis stelle das Umweltministerium am Mittag vor. In diesem Jahr wurden bisher 27 Nashörner Opfer von Wilderei. Demgegenüber standen 60 im vergangenen Jahr und 95 im Jahr 2015. Die Zahl der gewilderten Elefanten ging von mehr als 100 in 2016 auf nunmehr bisher 20 in diesem Jahr zurück. Zudem wurden 75 Personen in Zusammenhang mit der Wilderei auf streng geschützte Arten festgenommen. Dies sei vergleichbar mit den Vorjahren. 30 Nasenhörner sowie 103 Elefantenstoßzähne wurden bisher sichergestellt."

Viele Grüße aus einem bewölkten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200631. Okt. 2017 · #297
Zur Info.

Viele Grüße
Christian
📎 YahooJapanBriefingNote20171025.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200606. Nov. 2017 · #298
Hi zusammen,

hier das "offizielle" Anti-Poaching-Video zahlreicher namibischer Initiativen:
https://youtu.be/nWY_oGtRkLw

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201207. Nov. 2017 · #299
Gut geölt gegen Nashornwilderei

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:_88PGUp4LxUJ:https://www.az.com.na/nachrichten/gut-gelt-gegen-nashornwilderei-2017-11-07+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Garth Glen-Spyron und Jimmy Shanjengange besuchten den Stand des Trusts auf der Erongo Expo in Walvis Bay, um die Schmierstoffe von Mobil an Simpson Uri-Khob, Geschäftsführer der Tierschutzorganisation Save the Rhino Trust, zu überhändigen.

Vor kurzem hat die Organisation zum Schutz der Nashörner in Namibia, Save the Rhino Trust (SRT), eine Sachspende vom Unternehmen Lubrication Specialists, dem Öllieferanten von Local Exxon Mobil, erhalten. Es handelt sich hierbei um spezielle Motoröle für Fahrzeuge, die für den SRT zum Einsatz kommen. Diese werden vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen verwendet, die in unwegsamem Gelände und bei widrigen Witterungsbedingungen eingesetzt werden.

Wie SRT-Geschäftsführer Simpson Uri-Khob in einer Pressemitteilung erklärte, schätze SRT alle Hilfe, die die Organisation im Kampf gegen die Nashorn-Wilderei erhalte. Trotz der schrecklichen Nachrichten in den vergangenen Monaten sei laut Uri-Khob die Zahl der gewilderten Nashörner erheblich gesunken. „Vor zwei Jahren hatten wir 95 Fälle von Nashörnern, die wegen ihrer Nasenhörner getötet wurden. Im vergangenen Jahr sank diese Zahl auf etwa 60 und in diesem Jahr haben wir bisher 27 Nashorn-Wilderei Vorfälle“, erklärt der SRT-Geschäftsführer. Diese erhebliche Abnahme der Wilderei sei auf Unterstützung aus dem Privatsektor zurückzuführen, die mit Fahrzeugen, weiterer Ausrüstung und finanzieller Hilfe einen wertvollen Beitrag liefern, die Überwachung der stark gefährdeten Nashörner verbessern zu können. Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Unterstützung durch die lokalen Gemeinschaften und Farmer, besonders in der Erongo-Region. Sie würden eine wichtige Rolle dabei spielen, den SRT auf mögliche Wilderer in den jeweiligen Gegenden aufmerksam zu machen oder sie in einigen Fällen sogar selbst zu verscheuchen, meint Uri-Khob.

„In Namibia leben noch etwa 2000 Nashörner. Das sind 96% der schwarzen Nashornpopulation weltweit. Deshalb müssen wir sie um jeden Preis schützen, sonst haben wir eines Tages nur noch Bilder von diesen Tieren, die wir unseren Kindern zeigen können“, resümiert Uri-Khob und hält weiter fest: „Die Beteiligung der Gemeinschaft und des Privatsektors sowie Gesetze für härtere Strafen sind Schritte in die richtige Richtung.“


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201207. Nov. 2017 · #300
Antiwilderei-Wache im Etoscha-Nationalpark eröffnet

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:4IKr7cBgEfwJ:https://www.az.com.na/nachrichten/antiwilderei-wache-erffnet2017-11-06+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

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Am vergangenen Samstag haben Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta, UN-Landeskoordinatorin Anita Kiki Gbeho und der japanische Botschafter Hideyuki Sakamoto das neue Gebäude der Antiwilderei-Wache im Westen des Etosha-Nationalparks offiziell eingeweiht. Das Camp liegt auf dem sogenannten Skerpioenbult (Skorpion-Hügel). Dank der Unterstützung durch das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) und in Partnerschaft mit Yahoo Japan entstand ein neues, mit Elektrizität und Wasser voll ausgestattetes Kontrollgebäude...

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:BaShuZ1VNU8J:https://www.az.com.na/nachrichten/antiwilderei-wache-im-etoscha-nationalpark-erffnet2017-11-07+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Am vergangenen Samstag hat der Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta das neue Gebäude der Antiwilderei-Wache im Westen des Etoscha-Nationalparks offiziell eingeweiht.

Das Camp liegt auf dem sogenannten Skerpioenbult (Skorpion-Hügel). Im Rahmen des Projekts „Namibian Protected Areas System Strengthening“ (PASS) spendete Yahoo Japan fünf Millionen N$. Dank der Unterstützung durch das japanische Unternehmen sowie das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) entstand ein neues, mit Elektrizität und Wasser voll ausgestattetes Kontrollgebäude. Zuvor stand hier ein Zelt, das den Parkwächtern wenig Komfort gewährte. Nun bietet das Camp Schlafmöglichkeiten für acht Personen sowie unter anderem einen Kontrollraum, einen zwölf Meter hohen Wachturm, Warmwasser, Sanitäranlagen und eine Küche.

Seit 110 Jahren gilt der Etoscha-Nationalpark als Naturschutzgebiet und bietet Namibias Wildtieren Schutz. „Ich stimme denjenigen zu, die sagen, Etoscha ist magisch. Vom Sonnenauf- bis -untergang sind die Ebenen und Wasserlöcher Orte voller Wunder, Naturschauspielen und Vielfalt“, schwärmte Minister Shifeta in seiner Rede zur Eröffnungsfeier der neuen Wache. Und weiter: „Ich bin froh, Ihnen mitteilen zu können, dass die Zahl der Nashörner und Elefanten, die der Wilderei zum Opfer gefallen sind, durch unsere Schutzmaßnahmen bereits reduziert wurde.“


LG
Logi
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2017