Unter Geiern in Südafrika

Reisebericht 131 Antworten · 26,3k Aufrufe · gestartet 27. Sept. 2013 von cfm2010
Themenstarter326 Beiträge · seit 201112. Okt. 2013 · #61
@Beate 2: Nur Geduld, ein paar Geier kommen noch. 🙂

@mere: Auch keine Geier. Dann ist das Parklogo vom Marakele doch nur ein Werbegag...

@Chrissie: Wer weiß, ob das tatsächlich Kapgeier waren. 🤪


Tag 9: Safari im Mapungubwe
Auch heute ging es zeitig los. Wilde Tiere sehen.
Erstes Ziel für den Vormittag war die Picnic Area am Limpopo River. Bei angenehmen 7°C ging es vom Loekwe Camp aus auf die Safari.

Am Picknickplatz kann man aussteigen und einen kleinen Fussmarsch zu vier nah beieinanderliegenden Aussichtspunkten unternehmen. Perfekt, wir waren die einzigen Besucher um die Uhrzeit.

Blick in Richtung Norden (Zimbabwe):


Dieser kleine Geselle hat auch die Aussicht am Morgen genossen: Mocking Cliff-Chat


Start aus dem Stand:


Zwei Kuhherden wurden durch den Limpopo zu den verbliebenen Wasserstellen getrieben:


Crested Barbet:


Impalas wollte ich doch auch mal zeigen:


Meve's Starling:


Danach ging es zurück in Richtung TreeTop-Walk.
Spannend zu sehen ist die Ansammlung an Fever Trees aber auch der kleine Bennett's Woodpecker konnte bei der Arbeit beobachtet werden:


Zurück in Richtung Camp kamen uns dann noch die drei Klippspringer vor die Linse, die wir bereits gestern abend gesehen hatten:


Blick aus unserer Hütte in den kleinen Canyon:


Beim Erkunden der Umgebung war plötzlich ein großer Vogel zu sehen:

Wieder kein Geier, dafür ein Black Eagle (Verreaux's Eagle)?
Das ist echt nicht einfach hier den richtigen Adler zu bestimmen. Was meint Ihr?

Die Hoffnung soll man nie aufgeben, schon gar nicht auf Safari!
Hier ist er - unser erster Geier auf dieser Reise! Endlich. Man muss nur Geduld haben und einfach auf der Terrasse warten. 😗

Cape Vulture
Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst da doch nicht lebend wieder raus! Reiseberichte: KTP 2012 | Addo 2012 | Hluhluwe-iMfolozi 2013 | KTP 2013 | Mokala 2013 | Rundreise Südafrika 2013
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2013
Themenstarter326 Beiträge · seit 201113. Okt. 2013 · #62
Das Loewke Camp befindet sich im östlichen Bereich des Parks und kann vom Main Camp in ca. 30 Minuten Fahrzeit erreicht werden. Selbst ein Wohnmobil (Besucher aus Holland) waren im Park unterwegs. Ein 4x4 ist nur auf den ausgewiesenen Strecken erforderlich.

Im westlichen Parkbereich befindet sich das Forest Tent Camp, Hier sollte man jedoch beachten, dass man am Main Camp einchecken muss. Danach ist für die Fahrstrecke dorthin noch eine weitere Stunde einzuplanen! Diesen Parkbereich hatten wir nur von der Zufahrtstrasse einsehen können. Die vielen Baobabs dort machen Lust auf ein Wiederkommen.

Zurück zum Leokwe Camp.
Layout:
h1fc9f13.jpg


Die Chalets von Nr. 9 aufwärts sind die mit dem "better view" und werden etwas höherpreisig von SANparks angeboten. Man schaut dort ein wenig näher an den "Flusslauf". Wir konnten dort Baboons im Abendlicht beobachten und z.B. eine Buschbock-Dame sehen.

Beim Studium des Gästebuchs fiel auf, das jemand von einem Caracal geschrieben hatte. Und tatsächlich. An jedem Morgen waren die Spuren rund um unser Chalet zu sehen. schade, dass die Katze immer nur nachts unterwegs war... 😐

Am Nachmittag stand Kultur auf dem Programm. Schließlich gehört Mapungubwe zum UNESCO Weltkulturerbe.

Auf der Fahrt zum Museum am Main Camp waren Zebras, Giraffen, Impals und unsere Klippspinger immer wieder zu sehen.
Am Museum/Restaurant und auch am Main Gate gibt es übrigens Handyempfang, nicht so im Loekwe Camp.
Zuerst war jedoch ein Kaffee plus Kuchen im Restaurant angesagt. Bei dem schönen Wetter konnte man auch im Freien sitzen.
Das Museum beherbergt leider nur eine Nachbildung des Golden Rhino, das Original befindet sich in der Unviersität von Pretoria. Aber es soll eine 1:1-Kopie sein, aber eben nur eine Kopie...
Trotzdem lohnt der Besuch um mehr über die kurze Blütezeit in dieser Region zu erfahren.

Kurz vor unserer Rückkehr ins Camp war dann noch eine Elandherde direkt vor uns unterwegs. Kaum einen Kilometer vom Camp entfernt zogen die Tiere gemütlich im Abendlicht vorüber.
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1'117 Beiträge · seit 201017. Okt. 2013 · #63
Hi cfm,

mit dem Black Eagle liegst du mMn richtig.
Aber der Geier sit glaube ich ein Cape Vulture. Ich meine, dass der White-backed Vulture dunkler ist. 😕

LG
Beate
Themenstarter326 Beiträge · seit 201118. Okt. 2013 · #64
@ Beate2: Danke für die Unterstützung! 🙂

Tag 10: Mapungubwe NP - Heritage Tour

In dieser Nacht gab es insgesamt vier Mal Löwengebrüll, nur gesehen haben wir wieder keinen... Ob SANparks das Gebrüll nachts vom Band bzw. mp3-Player abspielt? 🤩

Um 9 Uhr ging es heute los, gemütlich zum Haupteingang. Unterwegs haben wir wieder Giraffen, Gnus, Impalas und Kudus gesehen. Um 10 Uhr startete die Heritage Tour, mal wieder Kultur während der Reise. Wir wollene etwas erfahren über das untergegengene Königreich, welches in der Gegend vor über 500 Jahren existierte.

Blick über den Nationalpark:


Umgebung beim K2


Letzlich gab es dort oben nur ein paar Felsen zu sehen. Aber die Erklärungen und die perfekte Aussicht lohnen den Trip (R 175 pP) auf jeden Fall.


Unser Guide: Johannes


Unterwegs gab es auch einen Schwarzstorch zu sehen.

Die Baobabs haben es uns angetan. Wie die wohl mit Blättern aussehen?


Baboons beim Klettern in den Felsen gegenüber dem Loekwe Camp:


Ab und an muss man die Kamera nur einfach in die Luft halten und man sieht die seltsamsten Vögel in 10.000m Höhe...
"Großer deutscher Vogel" - Tippe auf MD11 von Lufthansa Cargo 😗


Da es uns im Loekwe Camp so gut gefallen hat, haben wir an der Rezeption gefragt ob wir unsere Folge-Buchung im Krüger "umtauschen" könnten. Das hat problemlos funktioniert. Also insgesamt vier Nächte hier im Mapungubwe.
Ist schon ein schönes Plätzchen Erde...
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zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2013
Themenstarter326 Beiträge · seit 201118. Okt. 2013 · #65
Tag 11: Mapungubwe NP

An unserem heutigen Verlängerungstag hier im Park steht eine Rundfahrt an. Zuerst geht es auf der 4x4-Strecke in Richtung Schroda Dam, danach über das Interpretive Center (Museum) wieder zurück ins Camp. Insgesamt waren wir ca. vier stunden unterwegs und haben den Tag genossen.

Impalas kann man auch mehrfach fotografieren. 😉


Tree squirrel (Buschhörnchen):


Wieder ein Lilacbreasted Roller:


Diese Kühe liefen uns auch über die Pad. Das waren wohl die, die wir vor ein paar Tagen im Flussbett des Limpopo gesehen hatten. Ob die Leute in Zimbabew kein Gras für ihre Kühe haben und deshalb in den Nationalpark mit den Tieren müssen? Wer weiss? 😈


Laughing Dove:


Wer mit diesen Steinen wohl gespielt hat? 🤨


In der Nähe von Schroda Dam haben wir diese Elefantenherde gefunden.




Endlich mal die Gelegenheit der Tieren etwas länger zuzuschauen, sonst rennen die immer so wahnsinnig schnell weg und sind im Busch verschwunden.

Als Zugabe gab es auf dieser strecke noch Kudus, Warzenschweine, Baboons und Gnus zu sehen.
Morgen geht es dann endlich in den Kürger. Aber dazu später mehr.
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2'460 Beiträge · seit 200619. Okt. 2013 · #66
cfm2010 schrieb:
In dieser Nacht gab es insgesamt vier Mal Löwengebrüll, nur gesehen haben wir wieder keinen... Ob SANparks das Gebrüll nachts vom Band bzw. mp3-Player abspielt? 🤩
Das war auch unsere Überlegung (allerdings im Krüger) 😎
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter326 Beiträge · seit 201125. Okt. 2013 · #67
Tag 12: Mapungubwe - Sirheni Bushcamp
Der Krüger Nationalpark, lang ersehntes Ziel der Reise steht heute auf dem Programm.
Tageskilometer: ca. 300

Start war um 6:30 Uhr bei 17°, so lasse ich mir den südafrikanischen Winter gefallen. 😉
Zuerst jedoch verabschieden uns die Tiere im Mapungubwe. Fast alle waren am frühen Morgen bereits unterwegs. Eine Impalaherde beim "Frühsport" - immer in Bewegung bleiben, zumal letzte Nacht der Löwe wieder gebrüllt hat... Aber auch Zebras, Giraffen, Gnus, Kudus, Paviane, Leierantilopen und Tokos konnten wir an diesem aussergewöhnlichen Morgen sehen.

Am Main Gate wurden wir freundlich verabschiedet und gegen 7 Uhr ging es auf der R572, der Baobab-Allee in Richtung Osten.

Richtung Musina ist eine Brücke nicht passierbar, so dass man über ein Farmgelände fahren kann.
In Musinaselbst schnell bei SPAR eingekauft und dann weiter auf der R525 zum Pafuri Gate. Unterwegs gab es in einer Ortsdurchfahrt plötzlich keine strasse mehr. die Brücke hatten die starken Regenfälle vor sieben Monaten "mitgenommen". Es waren weder Baufahrzeuge noch Leute zu sehen, die an er Strasse arbeiten würden. Nur ein Schild "Road closed". Erst nach Nachfragen haben wir dann einen Eingang zu einer Farm gefunden, über deren Gelände man das versandete Flussbett queren konnte. Ein 4x4 sollte man hier immer dabei haben.. 🤩

Um 11:00 Uhr sind wir dann am Pafuri Gate angekommen. Genügend Zeit also um im Krüger die ersten Eindrücke zu sammeln und Tiere zu sehen.

Los ging es mit einem Buschbock und weiteren Tokos.






Die Impala Damen beim Futtern:




An der Pafuri Picnic Site, zu erreichen über die S63, waren eine Nyalafamilie und mehrere Velvet Monkeys zu sehen.



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zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2013
39 Beiträge · seit 201121. Nov. 2013 · #68
Hallo,
ich will ja nicht drängeln, aber ich warte schon geraume Zeit auf die Fortsetzung dieses Reiseberichts. Bitte, bitte weiterschreiben, wir wollen nämlich bald einen Teil Eurer Route machen und sind gespannt auf den Bericht und die Bilder.
Schon mal mit 100 Vorab-Danke-Buttons
Suems
100 Beiträge · seit 201227. Dez. 2013 · #69
So, nun habe auch ich wieder etwas mehr Zeit fürs Forum und deinen Bericht in einem Rutsch gelesen. Auch ich freue mich auf die Fortsetzung des tollen Berichts! Schon mal vielen Dank für den Anfang!
Annika
Reisebericht KTP und KNP 2013
Themenstarter326 Beiträge · seit 201127. Dez. 2013 · #70
@Suems und Annika

Bei den vielen interessanten RB momentan hier im Forum komme ich kaum dazu diese alle zu lesen, geschweige denn meinen RB weiter zu schreiben.
Das wird dann wohl mein guter Vorsatz für's neue Jahr... 😎
Versprochen! Großes Safari-Ehrenwort!
Bitte noch ein wenig Geduld, bevor es mit den vielen Eindrücken aus dem KNP weiter geht. 🙂
VG
cfm
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3'883 Beiträge · seit 201128. Dez. 2013 · #71
Habe deinen Reisebericht erst eben "gefunden", bin ganz hingerissen, da ich von unserer nächsten Tour im südlichen Afrika träume.
Also schreib bitte bald weiter!

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter326 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 · #72
Danke an alle die geduldig auf die Fortsetzung gewartet und ordentlich gedrängelt haben. 😗

Nach der Mittagspause an der Pafuri Picnic Site hatten wir unseren am weitesten entfernten Punkt der Rundreise durch die sieben verschiedenen Nationalparks erreicht. Ein bisschen Wehmut wollte sich gerade breit machen da sitzt doch ein riesiger Fischadler auf dem Baum und schaut in das Flusstal. Den plötzlichen Start quittieren zwei Nilgans-Eltern am Flussufer lautstark um ihre Jungen zu verteidigen. Ist doch ein Fischadler, kein "Gansadler" dachte ich noch und schon hatte der Riesenvogel einen Fisch in den Fängen. Dieser schaute sich luftschnappend die Welt nun von oben an. Ein Perspektivwechsel der besonderen Art...








Auf der Rückfahrt zur H1-8 saß dann ein Purple Roller



und kurz danach ein Lilac Breasted Roller in den Bäumen am Straßenrand. Perfekt für's Fotoalbum. Das wir den letztgenannten in den kommenden 10 Tagen im KNP nach zigmal sehen würden, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.




Ein wunderschöner Baobab, gekrönt mit einem weiteren Raubvogel, gab ebenfalls ein schönes Fotomotiv ab.




Giraffen, Elefanten, Zebras und eine große Büffelherde säumten unseren Weg gen Süden.















Danke in diesem Zusammenhang an Aardvak hier im Forum für den genialen Tipp den Park von Nord nach Süd zu durchfahren. Damit hat man tagsüber nicht die Sonne ständig im Gesicht, sondern eher von hinten. Zusätzlich war dies perfekt für einen guten Sonnenstand beim Fotografieren.

Ein Fever tree mit seiner charakteristischen Farbe war hier ebenfalls zu sehen.



Und dann sahen wir sie - die Namensgeber für diesen Reisebericht - die Geier. Mehrere Dutzend kreisten am Himmel. Leider war deren Beute jedoch irgendwo im Busch so dass wir sie hier leider nicht aus der Nähe sehen konnten.




Irgendwann wechselte unmerklich die Straßenbezeichnung in die H1-7 und wir sahen einen weiteren Elefantenbullen die Pad queren.



Am Babalala Picnic spot haben wir dann die Hauptstrecke verlassen und sind auf der schmalen Pad in Richtung Sirheni gefahren.





Gegen 16:30 Uhr sind wir hier angekommen und konnten unsere Hütte auch sofort beziehen. Um noch das letzte Tageslicht zu genießen ging es gleich auf Safari-Pirsch, diesmal zu Fuß. Nach einem langen Tag im Auto ein Wohltat. Und wir wurden auch belohnt, Wasserböcke und auch das erste Krokodil hier im Park.





wird fortgesetzt! 🤩
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zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2014
751 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 · #73
Hallo

und Suuuper, dass es weiter geht. Das ist genau die richtige Einstimmung die wir brauchen.
Schöne Ostern,
speed
Themenstarter326 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 · #74
Tag 13: Sirheni Bush Camp

Die Nacht verlief sehr ruhig. Leider war unsere Hütte bereits sehr abgewohnt. Aber für die eine Nacht war es ok und man ist eben halt im Busch.



Bereits um 6 Uhr zur offiziellen Parköffnung ging es wieder los. Früher Vogel fängt den Wurm bzw. in unserem Fall den Sonnenaufgang. 8°C am Morgen und das im August, sprich' im "tiefsten südafrikanischen Winter" - hätte schlimmer kommen können. Insgesamt hat uns das Klima hier sehr gut gefallen. Kein Vergleich zum nasskalten Winterwetter am Kap.
An der S56 konnten wir eine größere Affenbande beim morgendlichen Ritual beobachten. Impalas und drei Eli's kamen in Sicht. Leider war die S56 an diesem bewölkten Morgen nicht besonders "tierisch". Aber dafür waren wir fast allein auf der Strecke, nur ein zwei Autos begegneten uns hier.

An der H1-7 ging es dann wieder gen Süden wo uns ein kleiner Vogel zum Anhalten animierte. Wir bremsen auch für Vögel...



Der kleine Kerl machte so ein Gezeter, dass sich plötzlich im Busch darunter etwas regte. Zwei Schakale hatten hier ihr Lager und wurden von dem Piepmatz glatt vertrieben. Wir konnten nur Danke sagen, denn sonst hätten wir die beiden mit ihrer hervorragender Tarnfarbe definitiv nicht gesehen.



Und mit unserem Glück hielt auch ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung kommend an und gab uns den Tipp, das in ca. drei Kilometern Entfernung ein Leopard von den Insassen gesichtet wurde. Leider konnten wir den Leo trotz intensiver Suche nicht mehr entdecken.

Unterwegs gab es dann doch noch viel Tiersichtungen, hier nur ein paar davon.
Unser Freund war auch schon wach..














Frühstück gab es am südlichen Wendekreis (Tropic of Capricorn) wo wir einen Blue Waxbill beobachten konnten.



Den gab es dann auch noch in der roten Farbvariante... ohne Aufpreis versteht sich.




Entlang der H1 gab es viele abgebrannte Streckenabschnitte. Diese nutzte ein African Grey Hornbill zur Deckung und er war wohl auf der Suche nach frisch Gegrilltem...



Am Letaba River tobte dann der Bär. Ok es war dann eher ein geruhsames Krokodil, viele Hipposteine, Nilgänse, Fischadler und auch der Saddle-billed Stork. Ordentlich Abwechslung zur Mittagszeit.








Gegen 13 Uhr hatten wir unser Tagesziel erreicht, das Letaba Rest Camp.


Leider wurden die Hütten erst um 14 Uhr "vergeben". So nutzten wir die Zeit um uns im Restaurant ein wenig die Zeit zu vertreiben und von der Terrasse die super Aussicht zu genießen.

Etwas zum Beißen, ein Elefant, ein Hippo und auch ein Wasserwaran direkt am Zaun waren uns für den Moment Entschädigung genug und wir konnten die Mittagszeit bei 23°C hervorragend genießen.





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zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2014
388 Beiträge · seit 201220. Apr. 2014 · #75
Hallo cfm,

danke für den tollen Bericht. Schön, dass es weitergeht.

Auf den Krügerteil bin ich besonders gespannt, weil wir im Herbst wieder dort sein werden. 😗 😎
Bei den bisherigen Stationen schwelge ich in Erinnerungen. 😛

Allerdings habt Ihr Euch ja eine ganz schön heftige Strecken ausgesucht. Hut ab.

Vielen Dank und schöne Osterfeiertage.

Herzliche Grüße
Kerstin
Themenstarter326 Beiträge · seit 201120. Apr. 2014 · #76
@speed66: Dann seit ihr ja zur gleichen Reisezeit wie wir - im letzten Jahr - unterwegs. Das wird bestimmt ein schöner Urlaub bei der geplanten Strecke. Wieviel Zeit habt ihr Euch dafür genommen?

@Kerstin: Ihr seid aber auch immer in Afrika unterwegs, kein Wunder die Objektivinvestition muss sich ja wohl auch amortisieren. 🤩 Danke für Euren letzten RB und die schönen Bilder vom KTP!

@all: Bitte wieder alle wieder einsteigen, die Pause ist vorbei... 😗


Letaba Rest Camp:
Nach der Mittagspause heben wir gemütlich unser Rondavel bezogen und ein wenig "den Löwen gemacht". 😄
Am Abend ging es dann noch einmal zur Brücke an den Letaba River - Hippos beobachten und beim Grunzen zuhören.

Highlight an diesem Abend war eine Gruppe Paviane, die die Brücke nutzten um von einem Flussufer zum anderen zu gelangen. Da war ordentlich Stimmung. Ein Pavian hatte sich auf bzw. unter der Brücke versteckt - ein Männchen kam zurück und holte es unter der Brücke hervor, es war über die Brüstung geklettert. Ob es an der (verbotenen) Kletteraktion lag oder einfach nur an der Bummelei, jedenfalls war ein Männchen lauthals damit beschäftigt den Bummelletzten wieder hervorzuholen und damit die Truppe zusammen zu halten. Wer nicht spurt bekommt auch bei Familie Pavian mecker... 🤨



Rundum ein gelungener Tag. Unterwegs hatten wir am Vormittag auch das Shingwedzi Rest Camp besucht. Ein Teil war beim Regen 2013 hinweg gespült worden und man war noch mit Renovierungsarbeiten beschäftigt. Das Camp hat uns von der Lage und der Größe ausgesprochen gut gefallen. Da werden wir wohl mal bei Gelegenheit wieder vorbei schauen.
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751 Beiträge · seit 201120. Apr. 2014 · #77
Hallo cfm,

gut zu hören, dass euch auch Shingwedzi gut gefallen würde 🙂
Wieviel Zeit habt ihr Euch dafür genommen?
Wir wollen bei unserem zweiten KNP Besuch uns richtig Zeit lassen und sind 15 Nächte wie ihr von Nord nach Süd unterwegs. Haben uns für Punda Maria Tent (2x), Shingwedzi (1x ), Shimuwini (2x) , Olifants (2x), Arathusa (1x) , Elephant Plains (2x) ,Sabie River Bush Lodge (1x), Biyamiti (2x) und Lower Sabie Tent (2x) entschieden.

Umso mehr freu ich mich auf die weiteren Erlebnisse von Euch,
Viele Grüße,
speed
1'674 Beiträge · seit 201220. Apr. 2014 · #78
Hallo cfm,

schön, dass es bei dir wieder weitergeht.
Offiziell bin ich ja noch gar nicht eingestiegen, sondern Reise als schwarzfahrender Buttondrücker heimlich mit.

Schöner Bericht und tolle Bilder. Super getroffen die Bilder des Fischadlers.

Freue mich auf die Fortsetzung .

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
1'127 Beiträge · seit 201121. Apr. 2014 · #79
Geht doch....was man mit so'n bisschen gemeinschaftlichen Drängeln doch erreichen kann 😁 😉 .

Aber jetzt mal in Ernst 🙂 ...ich freue mich wirklich, dass es bei Dir/Euch endlich weitergeht und dann noch mit so schönen Fotos aus dem KNP. Der Tipp von Aardvak den Park von Norden nach Süden zu durch fahren ist wirklich nicht schlecht, dass würden wir beim nächsten Mal auf jeden Fall auch so machen. Aber nicht nur aus fototechnischen Gründen. Wir hatten eindeutig die besseren Tiersichtungen im Süden des Parks und so war nachher im Norden vielleicht so'n bisschen "die Luft raus".

Viele liebe Grüße auch an Deine Frau von der seit drei Tagen sonnigen Ostseeküste

Susi ( &Michael)
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter326 Beiträge · seit 201121. Apr. 2014 · #80
Tag 14: Rund um Letaba

Pünktlich um 6 Uhr standen wir vor dem Ausfahrtstor vom Camp, natürlich nicht allein. Aber bereits an der ersten Kreuzung zerstreuten sich die Fahrzeuge vor uns. Auf der H1-5 ging es wieder zur Brücke über den Letaba River und kurz danach rechts ab auf die S62. Endlich wieder Gravel unter den Rädern. Safari auf Asphalt ist doch nicht vergleichbar...

Unsere Entscheidung hier entlang zu fahren und vor allem unser Timing waren goldrichtig! Unsere ersten Southern Ground Hornbill überhaupt querten "einfach so" die Pad von rechts nach links.







Was für riesige Vögel und fliegen können die auch noch im Morgenlicht...



Nach diesem Erlebnis war der Tag "gelaufen". So seltene Vögel gleich am frühen Morgen zu sehen - wow! Es lohnt sich also doch zeitig aufzustehen...

Ziel unseres Morgen-Drives war der Matambeni Hide am Letaba River. Auf dem Weg dahin konnten wir diesen stattlichen Kudu Bullen beobachten.



Im Fluss war einiges los, Hippos mit Nachwuchs und vor allem Krokodile die gemächlich im Fluss schwimmend patrollierten bzw. sich am Ufer räkelten.



Verschiedene Vögel, u.a. wieder einen stolzen Fischadler, gab es hier ebenfalls zu sehen.



Danach noch ein kurzer Abstecher zum Longwe Lookout Point mit einem herrlichen Blick über das Flusstal und den Eberhard Dam in der Morgensonne wurden wir beim Frühstück belohnt.

Zurück ging es wieder zur H1, schließlich wollten wir den Game Drive heute Vormittag nicht allzu sehr ausdehnen. Aber wieder einmal hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Von der Brücke aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Fluss und in der Mitte der Brücke darf man sogar in einem markierten Bereich das Fahrzeug verlassen. Ein Krokodil hatte wohl einen unvorsichtigen Parkbesucher gefressen... 🤩



Spannend war eine Szene mit diesen tapferen Nilgänsen. Diese schnatterten solange in Richtung des im Wasser schwimmenden Krokodils, bis dieses entnervt aufgab und die beiden in Ruhe gelassen hat. Eine große Klappe - oder besser Schnabel - hat auch in der Tierwelt Vorteile...



Auf dem Weg zurück ins Camp wollten wir die S95 als kleine Nebenstraße nehmen. Gesagt getan und nach der Brücke links abgebogen. Irgendwann wurden wir von einem Südafrikaner angehalten, dessen Beifahrer sehr freundlich aber doch merklich aufgeregt uns auf ihre Leopardensichtung hingewiesen haben.

Was für ein Tag - ein Leopard in freier Natur zu sehen - einfach perfekt! Die kurze Beschreibung wo wir den Leo finden würden war sehr gut, jedoch ist es trotzdem äußerst schwierig gewesen das Tier überhaupt zu sehen. Wir sind bestimmt zweimal vorbei gefahren, welcher Busch ist es denn nun? Wo ist "unten am Wasser zwischen zwei Büschen"??? Aber das Safari-Glück war uns diesmal holt und wir haben ihn gefunden. Schön, dass wir diesen Tipp bekommen haben, ansonsten gäbe es die schönen Fotos hier nicht zu sehen...



Nachdem wir uns an der Poolposition platziert hatten kamen dann nach und nach bis zu acht weitere Fahrzeuge, die wie wild um uns herum kurvten um einen Blick auf den Leo zu erhaschen. Aussteigen wollte dann doch niemand. 😄



Ab und an kamen auch wieder ein paar Vögel vorbei, setzten sich auf einen Zweig direkt oberhalb vom Leopard und warnten die anderen Tiere, so kam es uns zumindest vor. Hier ein Regenpfeifer im Bild.







Der Leo war irgendwann von den Vögeln und den menschlichen Zuschauern genervt und kauerte sich nur noch tiefer ins Gebüsch bis keine Fotos mehr möglich waren. Nach ca. einer Stunde verließen wir dann auch die Szenerie und sind die kurze Strecke zurück ins Camp gefahren.

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zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2014