Reisebericht

Unter Geiern in Südafrika

von cfm2010 · begonnen 27. Sept. 2013 · 30 Teile

Teil 127. Sept. 2013
7 Nationalparks in 24 Tagen.
6.200km durch Südafrika. 😗

Wer möchte ist herzlich eingeladen hier zuzusteigen und wieder ein paar Safari-Erlebnisse zu teilen.
Hier schon einmal die Reiseroute:

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Reisebeginn war Mitte August 2013 und Ende Anfang September wieder in Kapstadt.
Also schnell einsteigen, bevor die besten Plätze wieder belegt sind. 🤪

VG
cfm
Teil 229. Sept. 2013
Tag 2: Safari im Mokala Nationalpark
Ca. 70km
Tagestemperaturen: 9°C - 19°C

Die Unterkunft im Lillydale Camp ist mit Klimaanlage, die auch zum Heizen verwendet werden kann, ausgestattet. Somit sind die Temperaturen in der Unterkunft erträglich, auch wenn mal nicht die Sonne scheint, wie an diesem Morgen.

Im Mokala leben keine Raubkatzen, so dass wir auf den Morningdrive verzichtet haben. Stattdessen ging es bei kühlen 9°C gegen 9:00 Uhr auf Safari. Man will ja nicht am ersten Safari-Tag der Reise gleich übertreiben. 😗

Unser „Tagesziel“ war es wieder die Breitmaul-Nashörner im Park zu finden, weshalb wir uns entschlossen haben bis in den anderen Parkbereich zur Mosu Lodge zu fahren, dort Mittag zu essen und auf dem Weg viele Tiere zu sehen. Gesagt getan.

Direkt beim Lillydale Camp befindet sich in der Graslandschaft ein etwas erhöhter Viewpoint mit überdachter Aussichtsplattform. Leider war der Wind sehr unangenehm und die Tiere waren auch nicht sehr zutraulich.
Aber unser erstes Weissschwanzgnu (Black Hartebeest) in freier Wildbahn war doch auch schon sehenswert.



Eine Herde Red Hartebeest (Kuhantilope) zog majestätisch über die Savannenlandschaft. Ebenfalls sehr sehenswert.



Danach ging es wieder an „unserem“ Erdmännchenbau vorbei und der kleine Wachmann von gestern Abend war wieder auf seinem Posten. Der Bau befindet sich kurz hinter dem Parkeingang (ca. 800m) auf der linken Seite in Richtung Lillydale.

Von der seltenen Pferdeantilope (Roan) hatten wir bei unserem letzten Besuch nur ein Exemplar zu Gesicht bekommen. Diesmal hatten wir mehr Glück, da wir eine ganze Herde mit ca. 20 Tieren direkt auf der Pad zu sehen bekamen. Allein diese Sichtung hat die lange Anreise schon mal mehr als „gerechtfertigt“.






Am Bird Hide gab es eine ordentliche Überraschung. Diesmal war der See ordentlich gefüllt und sehr viele verschiedene Tiere zu sehen:

Black-winged Stilt


Kudus


Nyala-Bock


South African Shelduck (Weibchen im Hintergrund)


African Red-eyed Bulbul


Glanzstar im Streit um den besten Platz...


Three-banded Plover



Danach ging es weiter in Richtung Mosu Lodge durch die Hügellandschaft.

Violet-eared Waxbill


Wer sieht die beiden Büffel?


Zielsicher steuerten wir das Restaurant in der Mosu Lodge an, wo wir freundlich und zuvorkommend bedient wurden. Auch waren die angebotenen und schmackhaften Gerichte zu empfehlen. Als dann noch ein Kamerateam vom staatlichen Fernsehsender SABC hereinkam und Filmaufnahmen für eine Nachrichtensendung machte, war für Abwechslung gesorgt.
Am Wasserloch waren noch eine Herde Red Hartebeest zu sehen und die Warzenschweine waren ebenfalls in der Nähe.





wird fortgesetzt
Teil 303. Okt. 2013
Im Morgenlicht konnten wir sehr schön die Savanne mit den Tierherden beobachten. Irgendwann werden wir wieder in den Mokala NP kommen.

Tagesziel heute eine Unterkunft in der Nähe der Cradle of Humankind / Wiege der Menschheit bei Johannesburg, d.h. knapp 600km zu fahren.

Am Gate war ein Audi A4 aus Kapstadt vor uns. Auf Gravel Road haben wir diesen dann überholt, wozu fährt man einen 4x4…
Aber als wir auf der N12 in Richtung Norden abgebogen waren, da hatte der Audi uns nach kurzer Zeit dann auch wieder eingeholt und überholt. Die beiden Fahrzeuginsassen (südafrikanisches Paar) wollten wohl auch dem „Winter“ am Kap entfliehen…

Die N12 ist sehr gut ausgebaut und mautfrei. Nur die Stadtdurchfahrt in Kimberley war etwas überraschend (für das Navi), da man mitten auf der Nationalstrasse einen neuen Busbahnhof eingerichtet hat. Also folgte eher eine Stadtrundfahrt…

Nachdem wir die Stadt verlassen hatten konnten wir nach ca. 30 Minuten „unseren Audifahrer“ wiedersehen, wie er in einer Polizeikontrolle stand. War wohl zu schnell unterwegs gewesen…
In SA haben wir uns angewöhnt immer die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten. Mit den in DE üblichen plus 10 bis 20km/h ist man hier schon ständig am Bezahlen…

In Klerksdorp ging es dann auf die R30 gen Norden. Sehr ländlich , wenig Verkehr, daher gut zu fahren.

Unser Tagesziel war die Farm „Am Hang“, die Ferienwohnungen für Selbstversorger anbietet.



Auf der Farm wurden wir von Karin (aus Namibia) und Walter (gebürtig aus der Schweiz) sehr herzlich empfangen.
Lange hatten wir im Internet nach einer passenden Unterkunft in dieser Region gesucht. Wegen der unmittelbaren Nähe (Entfernungen sind relativ…) zur Cradle of Humankind und zu Sun City / Pilanesberg Nationalpark hatten wir uns hierfür entschieden.

Die Ferienwohnungen liegen direkt an der Route 24 zwischen Magaliesburg und Rustenburg. Landschaftlich eine sehr reizvolle Umgebung!



Die Zimmer sind geräumig und sauber, Küche und Bad funktional eingerichtet. Hier sollten wir für zwei Nächte im Schatten eines großen Zitronenbaumes bleiben.



Ausflüge nach Rustenburg, in das nahegelegene Brauhaus mit eigener Bierbrauerei und guter Küche können von hier aus problemlos unternommen werden. Auch die Nähe nach Pretoria und zum Hartbeespoort Dam bieten viele Ausflugsmöglichkeiten.

Die Ferienwohnungen "Am Hang" sind Ferienunterkünfte, die auch nach einem Übernachtflug vom Flughafen Johannesburg aus schnell und unkompliziert zu erreichen sind.







Ausgedehnte Wanderungen auf die direkt hinter den Ferienwohnungen liegenden Magaliesbergen sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Auf der Farm konnten wir Kudus sehen und hören, Warzenschweine ebenso. Bis zu 97 verschiedene Vogelarten leben hier (Birdliste auf der Webseite).
Teil 403. Okt. 2013
Tag 4: Cradle of Humankind / Wiege der Menschheit

Heute Stand eines der südafrikanischen Weltkulturerbestätten auf dem Programm. Die 30km Fahrt waren schnell vorüber, da es durch abwechslungsreiche Landschaft ging. Man fühlte sich fast ein wenig wie in Mitteleuropa. Nicht umsonst haben sich hier in den letzten Jahrhunderten auch viele Deutsche niedergelassen. Eine nahegelegene Missionstation kündet noch heute davon.

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Ein riesiges Besucherzentrum wurde hier errichtet, ausreichend Parkplätze inklusive. Ein Restaurant, kleinere Geschäfte und auch ein kleines Cafe/Imbiss gibt es hier. Um das leibliche Wohl braucht man sich also keine Sorgen zu machen.
Diverse Schulklassen wurden an diesem Morgen auch hierher gebracht um etwas über die eigene Geschicht zu lernen.

Höhlenfans (wir nicht) können auch verschiedene Fundstätten der humanoiden Vorfahren besichtigen.
Fazit: Alles in allem sehenswert.

Zurück zur Farm, dort hatten wir in der letzten Nacht ein Kudu gehört. Jetzt war der Kudubulle und zwei Weibchen auch im Tageslicht zu sehen. Abedns ging es dann auch ins nahegelegene "Brauhaus am Damm", einer Empfehlung von Karin und Walter folgend.
Gutes Essen und verschiedene Biersorten gibt es. Empfehlenswert.

Zurück in unserer Ferienwohnung war der Abend recht kurz. Schließlich haben wir morgen wieder eine Menge vor... 😗
Später in der Nacht gab es dann auch noch einen Schakal ganz in der Nähe zu hören.
Teil 506. Okt. 2013
Tag 5: Magaliesburg – Sun City – Pilanesberg Nationalpark – Marakele Nationalpark
8:30 Uhr – 16 Uhr am Parkeingang des Marakele NP, ca. 240km

Nach der Verabschiedung von unseren Wirtsleuten ging es zuerst nach Rustenburg. Das dortige Einkaufszentrum war unsere Anlaufstation um unser Vorräte bei Woolworths wieder aufzufüllen. Alles sehr sauber, und ordentlich. Wir waren sehr positiv überrascht. Auch die gesamte Stadt machte einen sehr ordentlichen Eindruck. Gesagt getan.

Danach weiter in Richtung Sun City. Die Zimmerpreise hatten uns im Vorfeld nicht überzeugt, dass es hier etwas zu sehen gäbe was die Preise rechtfertigen würde. Und so war es dann letztlich auch. Diese Kunstwelt passt einfach nicht in die wunderschöne Landschaft, eher ein „versuchtes“ Las Vegas, nur dass man irgendwann aufgehört hat zu bauen. Als Veranstaltungsort mag es ja ok sein, aber sonst? Dann doch lieber den Flieger nehmen und direkt nach Nevada fliegen…
Nun, wir haben es gesehen und das reichte dann auch für ca. 60 Minuten sightseeing.







Also weiter zum zweiten Nationalpark unserer Rundreise, dem Pilanesberg. Am Südeingang Bakubung eingecheckt und der Teerstrasse in Richtung Nordosten gefolgt. Am Lengau Dam hatten wir dann auch gleich Glück zwei Breitmaulnashörner sehen zu können und auch unser ersten Hippos überhaupt, die sich im Wasser um nichts und niemanden kümmerten.



African Darter





Die Landschaft ist in diesem ehemaligen Vulkankrater sehenswert, insbesondere wenn noch Giraffen, viele Zebras und auch Elefanten zu sehen sind.







Für unsere Mittagspause hatten wir den Picknickplatz am Mankwe Dam auserkoren, wir waren natürlich nicht die einzigen dort. Aber die Besucher waren dann doch an den verschiedenen Tischen gut verteilt, so dass wir uns unseren Sandwiches und der Beobachtung der hier heimischen Vogelwelt widmen konnten.

Natal Superfowl


White-throated Robin-Chat


Blackcollared Barbet


Forktailed Drongo


Lilacbreasted Roller


Gegen 14 Uhr verließen wir den Park bereits wieder in Richtung Moruleng. Hier könnte man sicherlich mehrere Tage problemlos mit Tierbeobachtung zubringen. Allerdings sollte man die Hauptstraße meiden. Die dort zu sehenden Reisebusse, in denen Touristen hinter der Scheibe „eingesperrt“ eine Fast-Food-Safari erleben dürfen, sind eindeutig nicht nach unserem Geschmack.

Die Fahrt zum Marakele Nationalpark war unspektakulär. Noch schnell einmal Volltanken in Thambazimbi und dann erreichten wir gegen 16 Uhr den Parkeingang.

Ab dem Parkeingang waren wir noch 90 Minuten im Marakele Park selbst unterwegs. Aber dazu mehr im nächsten Thread.
Teil 610. Okt. 2013
@Susi65: Schön von Dir zu lesen.
Hat das mit der Zufahrt zum Mapungubwe wie beschrieben funktioniert?

Ha, Geier im Marakele? Wir haben auch keinen einzigen gesehen. 🙁
Oder doch, an der Fensterscheibe der Küche am Zelt klebte ein Aufkleber, da war einer zu sehen.
Wohl so ein Marketing-Gag von SANparks??? 🤪


Tag 6: Marakele NP - Gamedrive
Die Nacht war doch recht frisch. So ein Zelt hat eben doch keine Wärmedämmung. Ein paar zusätzliche Decken haben es dann doch erträglich gemacht. Dass in den Betten elektrische Heizdecken vorhanden waren merkten wir erst am zweiten Abend. 🤩

Nachts gegen 3:15 Uhr hatten wir dann einen laut brüllenden Löwen zu Besuch am Camp. Keiner Erziehung der Kerl! Kann der nicht wie normale Leute nachts schlafen, anstatt wie wild herrumzubrüllen? 😗
Löwe #1 - das zählt!

Hier der Ausblick vom Tlopi Camp auf die umliegenden Berge.


Wir ließen es heute gemächlich angehen. Dieser freundliche Geselle kam mit seiner ganzen Verwandschaft immer mal wieder vorbei.


Langweilig wurde es nicht, zumal die Sonne schien und wir unsere Vorräte einsortierten.

Buschbock Dame:




Gegenüber von Zelt #10 tummelten sich die Tiere...


Aber auch bei uns war einiges los.
Water Monitor


Schwimmen konnte er auch. 😎


Arrow-marked Babbler (Braundrossling) - Danke an Sabine 🙂


Wasserböcke


White-fronted Bee-eater



Tagsüber erreichten die Temperaturen dann doch bis zu 31°C und das im Winter. Da kann man nicht meckern...
Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf um an diesem Tag doch noch ein paar Tiere zu suchen, oder auch Safari genannt. 😊

Tlopi Camp mit Umgebung


Man interessierte sich für uns...





Besonders stolz waren wir auf diesen African Grey Hornbill.

Damit hatten wir an diesem Tag alle drei Hornbills hier sehen können (Kein vorzeigbares Beweisfoto vom Southern Red billed Hornbill verfügbar...)

Aber auch ein paar verstreute Elis waren da.


Kurz vor dem Ende unserer Rundfahrt konnten wir auch noch dieses Buschbockmännchen sehen.
Teil 711. Okt. 2013
@mamba: Danke für Dein Feedback. Eventuell gibt es da tatsächlich überhaupt keine Geier. 🤩
Und festhalten. Es geht schon weiter!

Tag 8: Marakele - Mapungubwe NP
ca. 480km

Der letzte Morgen im Marakele bricht an. Die drei Nächte sind wieder wie im Flug vergangen. Egal, auf zu neuen Zielen. 😗
Zuerst jedoch heist es die Küchenutensilien wieder einzupacken. Aber was ist das. Unsere pasteurisierte Milch, verpackt in kleinen (100ml) Tetras wurden über Nacht angeknabbert. Da hat sich die "auch so süsse" Maus dann doch noch gütlich getan. Da denkt man, dass eine Lage Plastik und der Tetrapack abschrenken sollte. Weit gefehlt.
Leider haben wir kein Foto von der Maus,daher auch kein Fahndungsfoto hier und heute!
Ergo, immer ALLES in den Kühlschrank packen.

Heute liegen ca. 500km vor uns, nur hatten wir uns das nicht bewusst gemacht... Im Hinterkopf waren so 300km, ist ja nicht so weit und auf der Karte schut es auch nicht so weit aus...

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Also gemütlich alles im Auto verstaut und gegen 8 Uhr zum Gamedrive bei 13°C gestartet.
Zu Beginn gab es heute Giraffen mit Zebras. Die Giraffen hatten sich an Knochen gütlkich getan. Immer schön Mineralien lecken, wenn die Knochenübereste da schon herumliegen. Allerdings schienen diese ein wenig sperrig zu sein, es sah eher wie ein Herunterwürgen aus... Was tut man nicht alles für die Gesundheit, Nahrungsergänzungsmittel! 😉






Auf dem Weg kam uns ein kleinerer Reisebus mit Schulkindern entgegen undzeigt uns ein Nashorn im Gebüsch. Die Tiere können sich doch richtig gut verstecken. Nur ein Ohr konnte man sehen. Daran fährt man ohne Schwierigkeiten gern vorbei...
Kurz vor dem Parktor waren dann noch diese beiden zu sehen. Klar, dass wir hier etwas länger gebleiben sind.





Die Wegstrecke gen Norden wirde immer länger, kommen wir denn nie an...
Aber zuerst gab es an der Strecke Warzenschweine satt. Auch sehr, sehr viele Tokks leben hier. Manche starteten auch einen Tiefflugangriff auf unser Auto. 🤩 Oder war es doch nur fliegerischen Unvermögen?

Nachdem wir die N1 gequert hatten (unser Navi wollte die Strecke - R572 - nach Alldays NICHT fahren!) stand ein 60km/h-Schild am Strassenrand. Hat wohl jemand vergseen, so unsere leichtgläubigen Gedanken. Irgendwann ging es dann los. Schlagloch an Schlagloch und das über 70km lang. Damit war die Durchschnittsgeschwindigkeit definitiv dahin, aber zumindest der Beifahrer kann die Landschaft ausgiebig beobachten.

Irgendwann hatten wir es dann doch noch bis Alldays geschafft, wo wir noch einmal vollgetankt haben. Gegen 17 Uhr dann endlich Ankunft im Mapungubwe NP. Wir hatten ein Chalet im Loekwe Maincamp für drei Nächte gebucht. Nach dem Check-In ging es dann noch ca. 30 Minuten bis zur Unterkunft durch den Park. Drei Klippspinger begrüßten uns und auch dieser wunderschöne Baobab.

Teil 812. Okt. 2013
@Beate 2: Nur Geduld, ein paar Geier kommen noch. 🙂

@mere: Auch keine Geier. Dann ist das Parklogo vom Marakele doch nur ein Werbegag...

@Chrissie: Wer weiß, ob das tatsächlich Kapgeier waren. 🤪


Tag 9: Safari im Mapungubwe
Auch heute ging es zeitig los. Wilde Tiere sehen.
Erstes Ziel für den Vormittag war die Picnic Area am Limpopo River. Bei angenehmen 7°C ging es vom Loekwe Camp aus auf die Safari.

Am Picknickplatz kann man aussteigen und einen kleinen Fussmarsch zu vier nah beieinanderliegenden Aussichtspunkten unternehmen. Perfekt, wir waren die einzigen Besucher um die Uhrzeit.

Blick in Richtung Norden (Zimbabwe):


Dieser kleine Geselle hat auch die Aussicht am Morgen genossen: Mocking Cliff-Chat


Start aus dem Stand:


Zwei Kuhherden wurden durch den Limpopo zu den verbliebenen Wasserstellen getrieben:


Crested Barbet:


Impalas wollte ich doch auch mal zeigen:


Meve's Starling:


Danach ging es zurück in Richtung TreeTop-Walk.
Spannend zu sehen ist die Ansammlung an Fever Trees aber auch der kleine Bennett's Woodpecker konnte bei der Arbeit beobachtet werden:


Zurück in Richtung Camp kamen uns dann noch die drei Klippspringer vor die Linse, die wir bereits gestern abend gesehen hatten:


Blick aus unserer Hütte in den kleinen Canyon:


Beim Erkunden der Umgebung war plötzlich ein großer Vogel zu sehen:

Wieder kein Geier, dafür ein Black Eagle (Verreaux's Eagle)?
Das ist echt nicht einfach hier den richtigen Adler zu bestimmen. Was meint Ihr?

Die Hoffnung soll man nie aufgeben, schon gar nicht auf Safari!
Hier ist er - unser erster Geier auf dieser Reise! Endlich. Man muss nur Geduld haben und einfach auf der Terrasse warten. 😗

Cape Vulture
Teil 913. Okt. 2013
Das Loewke Camp befindet sich im östlichen Bereich des Parks und kann vom Main Camp in ca. 30 Minuten Fahrzeit erreicht werden. Selbst ein Wohnmobil (Besucher aus Holland) waren im Park unterwegs. Ein 4x4 ist nur auf den ausgewiesenen Strecken erforderlich.

Im westlichen Parkbereich befindet sich das Forest Tent Camp, Hier sollte man jedoch beachten, dass man am Main Camp einchecken muss. Danach ist für die Fahrstrecke dorthin noch eine weitere Stunde einzuplanen! Diesen Parkbereich hatten wir nur von der Zufahrtstrasse einsehen können. Die vielen Baobabs dort machen Lust auf ein Wiederkommen.

Zurück zum Leokwe Camp.
Layout:
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Die Chalets von Nr. 9 aufwärts sind die mit dem "better view" und werden etwas höherpreisig von SANparks angeboten. Man schaut dort ein wenig näher an den "Flusslauf". Wir konnten dort Baboons im Abendlicht beobachten und z.B. eine Buschbock-Dame sehen.

Beim Studium des Gästebuchs fiel auf, das jemand von einem Caracal geschrieben hatte. Und tatsächlich. An jedem Morgen waren die Spuren rund um unser Chalet zu sehen. schade, dass die Katze immer nur nachts unterwegs war... 😐

Am Nachmittag stand Kultur auf dem Programm. Schließlich gehört Mapungubwe zum UNESCO Weltkulturerbe.

Auf der Fahrt zum Museum am Main Camp waren Zebras, Giraffen, Impals und unsere Klippspinger immer wieder zu sehen.
Am Museum/Restaurant und auch am Main Gate gibt es übrigens Handyempfang, nicht so im Loekwe Camp.
Zuerst war jedoch ein Kaffee plus Kuchen im Restaurant angesagt. Bei dem schönen Wetter konnte man auch im Freien sitzen.
Das Museum beherbergt leider nur eine Nachbildung des Golden Rhino, das Original befindet sich in der Unviersität von Pretoria. Aber es soll eine 1:1-Kopie sein, aber eben nur eine Kopie...
Trotzdem lohnt der Besuch um mehr über die kurze Blütezeit in dieser Region zu erfahren.

Kurz vor unserer Rückkehr ins Camp war dann noch eine Elandherde direkt vor uns unterwegs. Kaum einen Kilometer vom Camp entfernt zogen die Tiere gemütlich im Abendlicht vorüber.
Teil 1018. Okt. 2013
@ Beate2: Danke für die Unterstützung! 🙂

Tag 10: Mapungubwe NP - Heritage Tour

In dieser Nacht gab es insgesamt vier Mal Löwengebrüll, nur gesehen haben wir wieder keinen... Ob SANparks das Gebrüll nachts vom Band bzw. mp3-Player abspielt? 🤩

Um 9 Uhr ging es heute los, gemütlich zum Haupteingang. Unterwegs haben wir wieder Giraffen, Gnus, Impalas und Kudus gesehen. Um 10 Uhr startete die Heritage Tour, mal wieder Kultur während der Reise. Wir wollene etwas erfahren über das untergegengene Königreich, welches in der Gegend vor über 500 Jahren existierte.

Blick über den Nationalpark:


Umgebung beim K2


Letzlich gab es dort oben nur ein paar Felsen zu sehen. Aber die Erklärungen und die perfekte Aussicht lohnen den Trip (R 175 pP) auf jeden Fall.


Unser Guide: Johannes


Unterwegs gab es auch einen Schwarzstorch zu sehen.

Die Baobabs haben es uns angetan. Wie die wohl mit Blättern aussehen?


Baboons beim Klettern in den Felsen gegenüber dem Loekwe Camp:


Ab und an muss man die Kamera nur einfach in die Luft halten und man sieht die seltsamsten Vögel in 10.000m Höhe...
"Großer deutscher Vogel" - Tippe auf MD11 von Lufthansa Cargo 😗


Da es uns im Loekwe Camp so gut gefallen hat, haben wir an der Rezeption gefragt ob wir unsere Folge-Buchung im Krüger "umtauschen" könnten. Das hat problemlos funktioniert. Also insgesamt vier Nächte hier im Mapungubwe.
Ist schon ein schönes Plätzchen Erde...
Teil 1119. Apr. 2014
Danke an alle die geduldig auf die Fortsetzung gewartet und ordentlich gedrängelt haben. 😗

Nach der Mittagspause an der Pafuri Picnic Site hatten wir unseren am weitesten entfernten Punkt der Rundreise durch die sieben verschiedenen Nationalparks erreicht. Ein bisschen Wehmut wollte sich gerade breit machen da sitzt doch ein riesiger Fischadler auf dem Baum und schaut in das Flusstal. Den plötzlichen Start quittieren zwei Nilgans-Eltern am Flussufer lautstark um ihre Jungen zu verteidigen. Ist doch ein Fischadler, kein "Gansadler" dachte ich noch und schon hatte der Riesenvogel einen Fisch in den Fängen. Dieser schaute sich luftschnappend die Welt nun von oben an. Ein Perspektivwechsel der besonderen Art...








Auf der Rückfahrt zur H1-8 saß dann ein Purple Roller



und kurz danach ein Lilac Breasted Roller in den Bäumen am Straßenrand. Perfekt für's Fotoalbum. Das wir den letztgenannten in den kommenden 10 Tagen im KNP nach zigmal sehen würden, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.




Ein wunderschöner Baobab, gekrönt mit einem weiteren Raubvogel, gab ebenfalls ein schönes Fotomotiv ab.




Giraffen, Elefanten, Zebras und eine große Büffelherde säumten unseren Weg gen Süden.















Danke in diesem Zusammenhang an Aardvak hier im Forum für den genialen Tipp den Park von Nord nach Süd zu durchfahren. Damit hat man tagsüber nicht die Sonne ständig im Gesicht, sondern eher von hinten. Zusätzlich war dies perfekt für einen guten Sonnenstand beim Fotografieren.

Ein Fever tree mit seiner charakteristischen Farbe war hier ebenfalls zu sehen.



Und dann sahen wir sie - die Namensgeber für diesen Reisebericht - die Geier. Mehrere Dutzend kreisten am Himmel. Leider war deren Beute jedoch irgendwo im Busch so dass wir sie hier leider nicht aus der Nähe sehen konnten.




Irgendwann wechselte unmerklich die Straßenbezeichnung in die H1-7 und wir sahen einen weiteren Elefantenbullen die Pad queren.



Am Babalala Picnic spot haben wir dann die Hauptstrecke verlassen und sind auf der schmalen Pad in Richtung Sirheni gefahren.





Gegen 16:30 Uhr sind wir hier angekommen und konnten unsere Hütte auch sofort beziehen. Um noch das letzte Tageslicht zu genießen ging es gleich auf Safari-Pirsch, diesmal zu Fuß. Nach einem langen Tag im Auto ein Wohltat. Und wir wurden auch belohnt, Wasserböcke und auch das erste Krokodil hier im Park.





wird fortgesetzt! 🤩
Teil 1221. Apr. 2014
Tag 14: Rund um Letaba

Pünktlich um 6 Uhr standen wir vor dem Ausfahrtstor vom Camp, natürlich nicht allein. Aber bereits an der ersten Kreuzung zerstreuten sich die Fahrzeuge vor uns. Auf der H1-5 ging es wieder zur Brücke über den Letaba River und kurz danach rechts ab auf die S62. Endlich wieder Gravel unter den Rädern. Safari auf Asphalt ist doch nicht vergleichbar...

Unsere Entscheidung hier entlang zu fahren und vor allem unser Timing waren goldrichtig! Unsere ersten Southern Ground Hornbill überhaupt querten "einfach so" die Pad von rechts nach links.







Was für riesige Vögel und fliegen können die auch noch im Morgenlicht...



Nach diesem Erlebnis war der Tag "gelaufen". So seltene Vögel gleich am frühen Morgen zu sehen - wow! Es lohnt sich also doch zeitig aufzustehen...

Ziel unseres Morgen-Drives war der Matambeni Hide am Letaba River. Auf dem Weg dahin konnten wir diesen stattlichen Kudu Bullen beobachten.



Im Fluss war einiges los, Hippos mit Nachwuchs und vor allem Krokodile die gemächlich im Fluss schwimmend patrollierten bzw. sich am Ufer räkelten.



Verschiedene Vögel, u.a. wieder einen stolzen Fischadler, gab es hier ebenfalls zu sehen.



Danach noch ein kurzer Abstecher zum Longwe Lookout Point mit einem herrlichen Blick über das Flusstal und den Eberhard Dam in der Morgensonne wurden wir beim Frühstück belohnt.

Zurück ging es wieder zur H1, schließlich wollten wir den Game Drive heute Vormittag nicht allzu sehr ausdehnen. Aber wieder einmal hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Von der Brücke aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Fluss und in der Mitte der Brücke darf man sogar in einem markierten Bereich das Fahrzeug verlassen. Ein Krokodil hatte wohl einen unvorsichtigen Parkbesucher gefressen... 🤩



Spannend war eine Szene mit diesen tapferen Nilgänsen. Diese schnatterten solange in Richtung des im Wasser schwimmenden Krokodils, bis dieses entnervt aufgab und die beiden in Ruhe gelassen hat. Eine große Klappe - oder besser Schnabel - hat auch in der Tierwelt Vorteile...



Auf dem Weg zurück ins Camp wollten wir die S95 als kleine Nebenstraße nehmen. Gesagt getan und nach der Brücke links abgebogen. Irgendwann wurden wir von einem Südafrikaner angehalten, dessen Beifahrer sehr freundlich aber doch merklich aufgeregt uns auf ihre Leopardensichtung hingewiesen haben.

Was für ein Tag - ein Leopard in freier Natur zu sehen - einfach perfekt! Die kurze Beschreibung wo wir den Leo finden würden war sehr gut, jedoch ist es trotzdem äußerst schwierig gewesen das Tier überhaupt zu sehen. Wir sind bestimmt zweimal vorbei gefahren, welcher Busch ist es denn nun? Wo ist "unten am Wasser zwischen zwei Büschen"??? Aber das Safari-Glück war uns diesmal holt und wir haben ihn gefunden. Schön, dass wir diesen Tipp bekommen haben, ansonsten gäbe es die schönen Fotos hier nicht zu sehen...



Nachdem wir uns an der Poolposition platziert hatten kamen dann nach und nach bis zu acht weitere Fahrzeuge, die wie wild um uns herum kurvten um einen Blick auf den Leo zu erhaschen. Aussteigen wollte dann doch niemand. 😄



Ab und an kamen auch wieder ein paar Vögel vorbei, setzten sich auf einen Zweig direkt oberhalb vom Leopard und warnten die anderen Tiere, so kam es uns zumindest vor. Hier ein Regenpfeifer im Bild.







Der Leo war irgendwann von den Vögeln und den menschlichen Zuschauern genervt und kauerte sich nur noch tiefer ins Gebüsch bis keine Fotos mehr möglich waren. Nach ca. einer Stunde verließen wir dann auch die Szenerie und sind die kurze Strecke zurück ins Camp gefahren.

Teil 1321. Apr. 2014
@take-off: Schön, dass Du auch wieder dabei bist! Die Adler haben uns im KNP doch sehr beeindruckt - es kommen also noch weitere. Imposante Vögel und dazu die Größe, einfach schön anzusehen.

@Susi65: Gibt es doch tatsächlich Internet "hinterm Deich"! 🤩
Jaja, Euer Gedrängle und Geschubbse hat mich dann doch noch motiviert. Nein Spaß beiseite, RB schreiben macht doch einfach Spass. Da hat man die Reise doch gleich zweimal...

@Casimodo: Dank ordentlicher Optik wird das mit den Fotos inzwischen von ganz allein... Mal gut dass es den "Amortisationsdruck" gibt.

@Bele: Hier die Map vom KNP zum intensiveren Mitreisen. 🙂
http://www.sanparks.org/parks/kruger/tourism/map.php

Nach einem gemütlichen Restaurantbesuch, der Ausblick war derselbe wie am Vortag nur mit anderen Darstellern, ging es am frühen Nachmittag wieder auf Pirschfahrt. Diesmal auf der H1-5 ein kurzes Stück gen Süden und danach auf die S69. Leider gab es hier zu dieser Tageszeit(?) nur wenig Tiere. Deshalb kurz entschlossen auf die S47 eingebogen und die Nachmittagssafari um 40 km verlängert. 😉

Hier haben wir Impalas gesehen und der kleinen Herde gern etwas länger zugeschaut.



Der Bock hatte seine Damen gut im Griff, auf einen Ruf hin sprangen zwei der Impala-Ladies auf die andere Straßenseite und erkundeten dort die Umgebung und schauten das die Luft rein war. Erst danach querte die Herde die Pad. Auch das Beobachten der Impalas kann informativ und spannend zugleich sein. 😉

Eine Elefantenherde war noch zu sehen und eine weitere Pavian-Gruppe am Letaba River. Insgesamt war diese Strecke damit wenig bevölkert, schade. Aber so konnte sich die Fotoausrüstung an diesem Nachmittag auch mal ein wenig ausruhen.

Teil 1424. Apr. 2014
Im Camp angekommen wurden wir an der Rezeption sehr freundlich begrüßt. Ein Abend-Drive wurde angeboten - wir haben natürlich sofort für den kommenden Abend gebucht... Vielleicht sieht man da ja Löwen? 😕

Zuerst ging es jedoch in unsere Super-Luxus-Komfort Unterkunft für die kommenden zwei Nächte. Sehr geräumig, ordentlich ausgestattet. Kein Vergleich mit Sirheni oder Letaba. Hier kommen wir gern mal wieder. Und der Zaun zur Wildnis ist auch nur drei Meter entfernt. 🙂

Unser Häuschen wurde von diesem netten Kerl vom Dach aus "bewacht". Die Tiere sind neugierig, aber scheu.



Es gibt am Wasserloch einen großen Unterstand, den wir am Nachmittag gegen 17 Uhr besucht und vor lauter tierischen Besuchern erst spät nach Sonnenuntergang wieder verlassen haben. Eine Affenbande, auf die ich noch zurück kommen werde, hat die Nachmittagssonne sichtlich genossen. Neu war für mich, dass die Youngsters oben sitzen dürfen, nur die Minis müssen sich unten festklammern...





Drei Büffel machten ein wenig Stress, so dass sich die Gnus und Zebras nur sehr langsam an die Wasserstelle herangetraut haben.







Selbst ein Elefantenbulle musste sich seinen Weg lautstark frei trompeten...



Kurz vor Sonnenuntergang kam noch eine Eli-Family.


Insgesamt geht ein abwechslungsreicher und spannender Tag im Krüger zu Ende. Uns gefällt es hier sehr. Safari eben. 🤩
Teil 1524. Apr. 2014
Heute mit zwei Videos. 🤩

Tag 16: Rund um Talamati

Wild dogs sollten nördlich vom Camp an der H7 gesichtet worden sein. So zeigte es zumindest die Sichtungstafel, also wieder zeitig los. Unterwegs haben wir neben einem Bautrupp leider nur Kudus an der S140 gesehen. Unsere Rundstrecke sollte uns dann über die H7 und die S36 wieder zurück zum Camp führen.



Unterwegs fanden wir dieses Nashorn im Gebüsch, etwas aufgeregt querte es die Pad lief ca. fünf Meter hinter den nächsten Busch und war kaum noch zu erkennen.
Wer weiss an wie vielen Tieren (auch Löwen?) wir hier im Krüger schon vorbei gefahren sind... 😣

Ein kleiner Viewpoint lud zum Schauen über ein Flussbett ein, leider gab es nichts zu sehen. So dachten wir zumindest. Also Auto gedreht und plötzlich sehen wir nur vier "Stelzen". Na klasse - beinahe eine Giraffe umgenietet, die vielleicht zwei Meter neben uns stand. So ist das wenn man nur in die Ferne schaut... 😗
Schaute sie etwas mitleidig auf uns herab, oder täuschte das??? 🤩

Diesen gefiederten Gesellen kannten wir bereits. Aber immer wieder schön anzuschauen.




Eine große Büffelherde war dann am Ximangwaneni Dam zu bestaunen.






Auch ein Bateleur drehte hier am späten Vormittag seine Runden. Es hat uns hier ausgesprochen gut gefallen, also gab es kurzerhand Kaffee und Frühstück.



Natürlich hatten wir auch Zeit zum Fotografieren und für einen Videodreh:

Am Besten direkt bei Youtube schauen (bessere Auflösung):
http://www.youtube.com/watch?v=pIqkFBv6ekU

Zurück ging es wieder über die S145, wo wir eine Gruppe Giraffen mit Youngstern sehen durften.






Gegen Mittag waren wir dann zurück im Camp und haben erst einmal "den Löwen gemacht".

m Wasserloch vom Talamati Camp war am Nachmittag erneut die gestrige Elefantenherde zu sehen.
Die Alten nehmen Frischwasser aus dem Wassertank, und selbst der Mini hier versuchte bereits sein Glück. Aber es reichte noch nicht...



Die Midis müssen auch noch aus dem Teich trinken.




Der abendliche Game Drive war schön, endlich mal nicht selbst fahren. Nur der Erfolg war genauso mäßig wie bei uns am Vormittag. Insgesamt sind wir doch sehr viele Kilometer im Park gefahren um Tiere zu finden, sowohl im Norden als auch im Süden.



Landschaft mit typischer Vegetation

Mehrere Scrub Hare waren am Rande der Pad zu sehen.



Auch ein Elefant drehte uns den Rücken zu...


Das tierische Highlight des Abenddrive war dann doch noch diese "kleine" Ginsterkatze:

Am Besten direkt bei Youtube schauen (bessere Auflösung):
http://www.youtube.com/watch?v=Ks6i-uZC2dQ
Teil 1627. Apr. 2014
Was für eine Nacht!

Gegen 2:30 Uhr morgens wurde ich von lautem Gezeter geweckt. Wie bereits beschrieben war der Zaun zur Wildnis nur ca. drei bis vier Meter von der Hütte entfernt, so dass man alles hören konnte. Schon klasse, wenn man in der ersten Reihe sitzt...

Unsere Affenbande, die wir vor zwei Tagen am Wasserloch gesehen hatten, schlief nämlich direkt in den Bäumen hinter dem Zaun. Schlafen? Nicht wenn ES Furcht einflößend faucht. Und damit meine ich richtig "faucht"!!! Das Ganze dauerte zwar nur ein paar Minuten, danach war Totenstille und wenig später waren brechende Knochen zu hören! 🤩

Leider war die Suche mit der Taschenlampe nicht erfolgreich, da die Blätter der Bäume und Büsche keinen Durchblick gestatteten, weshalb ich nur auf mein Gehör angewiesen war.

Bevor hier jetzt jemand schreibt ich hätte das geträumt, dann bitte erst weiterlesen. 😘

Als die erste Morgendämmerung gegen 5 Uhr anbrach ging es so richtig los. Mehrere Affenmännchen haben sich äußerst lautstark bemerkbar gemacht und das Fauchen war auch wieder da! Scheinbar hatte ES doch die restliche Nacht hier verbracht und wohl auf weitere Beute gewartet!?

Ist von Vorteil, wenn man den angestammten Schlafplatz von seiner Leibspeise kennt. 😮

Die Affenmännchen haben dann doch ihr Revier verteidigt und fast zwei Stunden gebrüllt. Frustabbau oder Methode um ES zu vertreiben!? Auf jeden Fall waren wir und die Bewohner der Nachbarhütte natürlich bei dem Gebrüll bereits zu dieser frühen Zeit hellwach. Der fauchende Räuber konnte aber von uns auch in der Morgensonne nicht gesichtet werden.
Teil 1727. Apr. 2014
@ Michael: Andere Leute hatten an diesem Tag wohl auch ihre Löwen-Sichtungen dort... 😈

@ Kerstin: Aber gerne doch. Hoffe Deinem Fuss geht es besser?! Habe vorhin erst Euren RB zuende gelesen... Das neue Restaurant auf Murati und auch Carstens "Lieblingsrestaurant" in Franshoek müssen wir nun kommende Woche auch erkunden... 😗


Tag 17: Talamati - Skukuza - Berg-en-Dal

Nach dieser unruhigen Nacht (Danke an den unsichtbaren+gefrässigen -vermutlichen- Leo) und dem lautstarken Morgengebrüll der Paviane haben wir uns schweren Herzens wieder auf den Weg zu unserem nächsten Ziel gemacht. Mit frisch gebrühtem Kaffee im Gepäck haben wir unser Lieblings-Camp bereits gegen 6:45 Uhr verlassen. Die Temperatur von 16°C war an diesem Morgen sehr angenehm.

In der aufgehenden Sonne war die Landschaft schöne Gelbtöne getaucht. Zeitiges Aufstehen lohnt hier allemal. Gleich an der ersten Weggabelung hatten wir ordentliches Safari-Glück, man muss eben nur anhalten. 🙂

Adler, Giraffen und Zebras - alle gaben sich hier ein Stelldichein, natürlich nur für uns.







Über die S145 und S36 ging es an diesem friedlichen Morgen gen Süden. Dieses monströse "Einhorn" mit ihrem Jungtier verabschiedeten uns.



Die Umgebung hier hat uns neben der Unterkunft doch sehr gefallen. Aber auch auf unsere Hornraben war wieder verlass. Die "Fünferbande" vom Anreisetag patrollierte erneut an der Pad. Im Gegensatz zu Letaba waren diese hier jedoch "No-Flying Birds"...



Am Wegesrand fiel uns dann dieser Schwarzstorch auf. Also schnell einen kurzen Fotostopp eingelegt, auch wenn die Lichtverhältnisse und die Entfernung nicht optimal waren.



Wie vor geraumer Zeit in einem anderen Reisebericht beschrieben ist ein Auto mit Schiebedach von Vorteil. Dieser niedliche Jung-Adler (kennt hier jemand den Namen?) schaute uns die ganze Zeit "von oben herab" zu. Im Nachhinein haben wir gelesen, dass die Jungvögel bis zu vier Jahre von ihren Eltern umsorgt und gefüttert werden. Vier Jahre! Kein Wunder, da muss man schon "echt süß" dreinschauen um durchgefüttert zu werden. Hotel Mama in Reinkultur ...



Positiv ist uns ein entgegenkommendes Rangerfahrzeug vom Hamiltons Tented Camp aufgefallen. Dieser wartete in ca. 100m Entfernung bis wir mit unserer Fotosession fertig waren, und das hat gedauert... Erst als wir wieder losgefahren sind ist auch er gestartet. Da kann man nur Danke sagen, da ansonsten die Vögel sicherlich weggeflogen wären!

Am Nhlanguleni Picnic Spot haben wir dann unsere Frühstückspause eingelegt. Die Hornbills gab es hier in den Farben gelb und rot. In Summe sicherlich 20 Vögel, die auf "Lieferanten" wie uns, bereits ungeduldig warteten. Hier kann man für kleines Geld auch einen Gaskocher ausleihen und sich mit selbst mitgebrachtem Rührei oder Braai den Tag gemütlich machen.



Eine Zebraherde mit 27 Tieren war hier zu sehen; aber auch eine Herde mit ca. 50 Büffeln, die an das Wasserloch heran kamen. Immer wieder beeindruckend wie vielfältig die Fauna hier ist.

Etwas weiter südlich stand plötzlich unsere "one and only" Rappenantilope unserer gesamten Rundreise im Gebüsch. Schön anzuschauen, zumal in freier Wildbahn.




Danach ging es weiter nach Skukuza, wo wir mittags bei 31°C angekommen sind. Wir kamen uns vor wie im falschen Film! Nach allen den Tagen in relativer Einsamkeit war der Menschenauflauf schon fast beängstigend. Besonders auffällig waren die Fahrzeuge, die sahen so aus als ob sie direkt aus der Waschstraße gekommen wären! Unser Auto dagegen hatte nach fast 4.000km schon ordentlich "Safari-Patina" angesetzt...
Was wir bereits in Letaba und Satara gesehen hatten, es gibt tatsächlich die Möglichkeit sein Auto in den großen Camps an den Tankstellen waschen zu lassen... 😮

Der Besuch hier in Skukuza war an diesem Tag ein richtiger Kulturschock für uns. Gepflegte Beete, gemähter Rasen - das passte überhaupt nicht zu unserer Vorstellung einer "natürlichen" Safari. Also kurzerhand den sehr gut ausgestatteten Shop aufgesucht - dort natürlich ein Vogelbestimmungsbuch gekauft 😉 - und dann nichts wie weiter.


Über die H3 ging es am frühen Nachmittag nach Berg-en-Dal, dem Ziel unserer heutigen Etappe. Am Wegesrand "lauerte" eine Tüppfelhyäne. Naja, sie hielt wohl eher Mittagsschlaf.



Als wir dann kurz vor Berg-en-Dal bereits in der Ferne bewirtschaftete Felder, Autobahn (N4) und damit die Parkgrenze sehen konnten, war dies für unser Empfinden doch störend. Erneut kein Vergleich mit dem KTP-wir mögen wohl doch eher die natürliche Wildnis.

So kam uns ein Elefant kurz vor dem Camp gerade recht. Kurz vor 15 Uhr waren wir dann auch im Camp angekommen und haben unser Cottage mit Perimeter-View bezogen. Man kann zwar den Zaun vom Camp sehen, nicht jedoch weiter. Dafür gibt es dort viel Vegetation, die mit vielen bunten Vögeln "bestückt" war. Ideal für Fotografen... 🙂



Ein individueller Abenddrive musste dann doch noch sein, schließlich waren wir heute noch nicht genug gefahren. 😣 Wir waren nicht die Einzigen, die auf diese Idee gekommen waren! Sorry, aber die Süden des KNP ist uns doch zu busy...

Am Matula Wasserloch kam dann in der Abendsonne diese Fata-Morgana zum Vorschein.



Ein ereignisreicher Tag ging am Grill mit den typischen Geräuschen Afrikas zu Ende.
Teil 1830. Apr. 2014
@Hobi: Ist durchaus eine Überlegung wert. 🙂 Uns hat besonders die Abwechslung dort sehr gut gefallen.


Tag 18: Rund um Berg-en-Dal

Wer heute auf eine Raubkatze hofft wird wieder enttäuscht werden. 😈 Wo sind die nur alle, wahrscheinlich doch nur auf Tonband oder eventuell schon etwas moderner auf mp3-Playern?...
Aber der Reihe nach. Um 6:15 Uhr ging es etwas später als gewohnt los auf unsere heutige Rundtour, die wilde Hatz hatte das Camp bereits verlassen, so dass wir ganz in Ruhe das Tor passieren konnten.
16°C zeigte das Thermometer an und wir konnten den wunderschönen Sonnenaufgang genießen.



Ein "Einhorn" war zwischendurch der einzige Vertreter der Big Five für den heutigen Game Drive.



Ein Duiker schaute neugierig zu uns herüber.



Was soll's, wozu gibt es hier diese netten, bunten und gefiederten Freunde. Die Auswahl war groß und wir konnten doch etliche bislang noch nicht in unserer Sammlung befindliche Vögel fotografieren.

African Green Pigeon - gut getarnt im Baum. Ich hätte diese Taubenart doch eher auf dem Boden erwartet. Weshalb eigentlich? 😗



Unterwegs gab es noch ein paar Kudu's zu sehen. Das war's! Wer sagt, dass es im Süden des KNP mehr Tiere als im Norden gäbe??? 🤩

Zurück im Camp war Fotosession für die vielen verschiedenen Vögel angesagt, die uns an unserer Hütte einen Besuch angestattet haben.
Ein African Hoopoe war sehr geduldig mit dem Fotografen.



Besonders schön anzusehen UND anzuhören ist dieser hier, ein Eastern Black-headed Oriole.



Auch eine Nilgans ist doch ganz nett anzusehen, die Farbenpracht hatte es uns angetan. Auch wenn man die Tiere doch häufig antrifft, dieses Exemplar fanden wir besonders schön.



Highlight des Tages war dann doch noch ein Spaziergang im Camp. Nein, nicht Shopping! obwohl der Shop sehr gut sortiert war. Auch der Cappuccino mit einem Eis in der Cafeteria war es nicht - schmeckte übrigens sehr gut und erinnerte uns an die Zivilisation. So etwas gab es in den letzten Wochen schließlich für uns nicht zu sehen.

Nein, das Highlight war ein kleine Elefantenherde mit Nachwuchs, die sich mutig direkt zwischen der Terrasse am Kiosk und dem kleinen See entlang arbeitete. Hier mussten das Gras und die Blätter besonders gut schmecken! Die Tiere waren "zum Greifen nah", da dieser befestigte Bereich vielleicht fünf Meter ausmachte. Dahinter kam bereits das Wasser. Es war schon zu sehen, dass die Elefanten Stress hatten, aber sie ließen sich von uns gern fotografieren. Ein tolles Erlebnis, den Elefanten so nah zu sein, und das ohne "schützendes" Auto...

Teil 1903. Mai 2014
Alle sprachlos, ob unserer Erlebnisse im KNP? 😄


Tag 19: Berg-en-Dal - Lower Sabie - Skukuza

Heute 10 Minuten vor der Toröffnung am Gate in Berg-en-Dal, trotzdem NUR Platz 3. 🤩 schnell sammelte sich eine riesige Schlange am Tor an. Einige hatten es dann so eili, dass wir im Park noch überholt werden mussten... Heute sollte es zuerst nach Lower Sabie (LS) gehen. Auf den 80 km (S110 - H3 - S114 - S25 - H5 - H4-2) gab es doch einiges zu sehen, vor allem die üblichen Verdächtigen.

Gar nicht so einfach die Perlhühner hier zu fotografieren, immer in Bewegung diese kleinen "Blauhelme".



An der Brücke über den Bume River war dann dieser Giant Kingfisher beim Frühstück zu sehen.









Fertig! War was? Hier gibts nichts zu sehen. Weitergehen! 😄




Zwei, Nashörner, zwei Giraffen, Kudus und viele Impalas waren zu sehen. Aber auch Zebras mit Oxpecker.



Kurz vor LS kreuzte dann eine Gnu-Herde unseren Weg.



Und auch Warzenschwein Nummer 24 war heute auf den Beinen. Ja, wir zählen Warzenschweine im Nationalpark... Wenn es schon keine Löwen gibt muss man sich schließlich anderweitig beschäftigen..
Seit über einer Woche im KNP und durchschnittlich nur zwei Warzenschweine pro Tag. Eine magere Ausbeute.



In Lower Sabie gab es dann gegen 9:30 Uhr auf der Terrasse des Restaurants ein zweites Frühstück. Das internationale Publikum hier ist uns aufgefallen. Hier scheinen die Reisebüros ihre Kunden unterzubringen. Der Ausblick hat uns sehr gefallen, viele Hippos und auch 15 Krokodile.



Schnell noch tanken in LS. Der Tankwart war die Motivation in Person. Zur Krönung stand auf unserer Tankquittung dann noch das Datum des Vorjahres...! 🤩

Weiter sollte es in Richtung Skukuza gehen. Eigentlich wollten wir dort nicht übernachten, aber in unserem bevorzugten Camp Biyamiti war nur noch für die darauf folgende Nacht eine Übernachtung zu bekommen. Auch tägliche Besuche auf der SANparks-Webseite über den Zeitraum von vier Monaten brachte keine weitere passende Übernachtung in Biyamiti. Ist wohl sehr beliebt das Bush Camp. 😗

Erster Stopp an der H4-1 war der Sunset Dam mit Krokolien, Kudus, Hippos und diesen Yellow billed Stork. Warzenschwein #25 und #26 war auch schon da...







Und natürlich 'zig Autos. Hier ist also der Touri-Auflauf in Aktion zu bewundern.

+++ wird fortgesetzt +++
Teil 2012. Mai 2014
Nachdem wir genügend "große Tiere" geschaut hatten, ging es auf der H4 weiter gen Skukuza. Aber ca. 10 km nördlich von Lower Sabie war ein Fahrzeugauflauf ungeahnten Ausmaßes auf der asphaltierten Straße zu sehen. Vielleicht sollte man beim nächsten Mal nicht gerade an einem Wochenende hier sein? PKWs, 4x4s und auch Safari-Fahrzeuge tummelten sich hier. Zum Glück haben sich alle sehr umsichtig verhalten.

Es musste also etwas Besonderes geben! Und wir waren auch dabei! Eine Katze? Vielleicht???? 🤩
Daumendrück! Sollten wir doch noch Katzen im KNP zu sehen bekommen? Und da war sie - unsere erste Löwensichtung im Krüger! Dann doch keine Tonbänder oder mp4-Dateien ...



Irgendwann hatten wir uns auf die absolute Poolposition vorgearbeitet und konnten in aller Ruhe, trotz des ganzen Andrangs ringsum, unsere Fotos machen. Leider bliebt die Löwendame wie angewurzelt sitzen. Keine Reaktion, kein Aufstehen. Aber man ist ja schon mehr als Happy!



Wir haben unseren Löwen im Krüger gesehen!!! 🤩 🤩 🤩 🤩 🤩

Und die Geier kreisten über uns! 😉



Die wollten wohl etwas von dem vermutlichen Riss abbekommen?

Unser Lilac Breated Roller hat diesmal noch einen Kumpel mitgebracht...




Ein kurzes Stück weiter. Elefanten wollten zum Fluss und mussten dazu die Straße queren. Mit aller Vorsicht und dann ganz schnell war die Herde zwischen den Autos hindurch. Die kannten das schon.



Farbenprächtige Vögel gibt's hier! Ein besonders schönes Exemplar ist dieser Woodland Kingfisher.



Diesmal war Skukuza (gefühlt) nicht so "busy" oder wir hatten uns schon an die vielen Parkbesucher gewöhnt... Aber da in Biyamiti für diese Nacht definitiv nichts zu bekommen war...

Natürlich musste ein Abenddrive noch sein. Die Strecke ging über H11 in Richtung Paul Kruger Gate, danach weiter auf der S3-S4 und zurück auf der S1. Ziemlich ruhig die Gegend, zumindest was die Tiere anging. Dafür kamen uns jedoch viele Busse mit den Camp-Angestellten entgegen. Kein Wunder, dass ich die Tiere hier nicht gezeigt haben.



Dafür gab es jedoch noch zwei Vogelpaare zu sehen, Bateleur und ?-Eagle. Kann bitte jemand bei der Bestimmung helfen? Leider war kaum noch Licht zum Fotografieren vorhanden, so dass wir mit diesem Foto auskommen müssen. Danke.

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